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Eignungsfeststellung § 16 Abs1 SGB II / §32 SGB III

Lightseeker

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#1
Hallo

Und zwar hatte ich mich mit meiner SB vor ca. 2 Monaten darüber unterhalten eine Umschulung zum Veranstaltungskaufmann zu machen.
Dafür soll ich zum Psychologischen Dienst an einer Eignungsfeststellung teilnehmen. Für 5 Stunden. Diese findet nicht wie erwartet bei der Agentur für Arbeit statt, sondern beim Bfz ( Weiterbildungsträger ). Dass ich daran teilnehme, wurde außerdem in einer EGV mit aufgenommen. Dummerweise habe ich die unterschrieben. Sie sagte allerdings auch vorher dass das ganze freiwillig sei.

Nun möchte ich diese Umschulung zum Veranstaltungskaufmann aber garnicht machen, sondern soziale Arbeit studieren ( ich habe gelesen dass man auch mit 30 noch bafög-berechtigt ist, in so fern man den zweiten Bildungsweg absolviert hat und ich habe seit letztem Jahr die Fachhochschulreife ) bzw. bis ich angenommen werde an einer Qualifizierung zum Alltagsbegleiter teilnehmen. Dies setzt ein einwöchiges Praktikum voraus. Damit ich schonmal etwas handfestes habe und mich auch damit bewerben kann bis es mit dem Studium klappt. So mein Plan.

Ich ging auch lediglich davon aus dass mein Wissen beurteilt wird und nicht auch gesundheitliche (fehl)Diagnosen gestellt werden können. Ich lese immer wieder davon dass Menschen Probleme mit dem Gutachten haben im Anschluss und das ganze ehr kontraproduktiv sein kann. In dem Gespräch mit meiner SB war nur die Rede von Testaufgaben und keinem Gespräch mit einem Psychologen.

Ich möchte also nicht mehr zu diesem Termin.

Meine SB möchte mir auf Anfrage hin keinen Termin zuschicken bis ihr das Gutachten vorliegt. Dabei habe ich aktuell Antwort erhalten von einem Maßnahmeträger und auch einer Praktikumsstelle wo ich mich beworben habe und kann denen auf Anfrage hin nun garnichts sagen wann und wie ich anfangen möchte, da ich dafür die Einverständniss/ Genehmigung des SB brauche, dieser mir aber keinen Termin zustellt.
Stattdessen kann ich nun zwei Wochen Däumchen drehen bzw. bis der Termin der SB dann mal kommt.

Wie wende ich diesen Eignungsfestellungs-Termin denn nun ab ohne dafür eine Sanktion zu erhalten? Sind Sanktionen nicht verfassungswidrig und können mit Strafanzeige beantwortet werden? Wenn ich mich krankschreiben lasse, vermute ich dass ich danach wieder eingeladen werden da die EGV bis November gültig ist. Somit wäre die Option mit dem Krankschreiben auch nicht die beste. Oder sind die Berichte alle übertrieben und ich kann da seelenruhig und tiefenentspannt hingehen?

Meine SB ist nun auch im Urlaub. Ist dafür eine Vertretung zuständig? Habe ich ein Recht auf einen Termin?

Und mal allgemein gefragt: wenn ich mich doch weiterhin für einen Studienplatz bewerbe und mich selber um eine Qualifizierung und Praktika bemühe, ist das doch alles legitim und ich komme meinen Pflichten entsprechend nach. Oder?

Danke für die Antworten schon mal :)
 

Lightseeker

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#2
Hat niemand einen Rat? Ich habe heute erneut eine Mail von einem Arbeitgeber erhalten der wissen möchte in welchem Zeitraum ich denn das Praktikum machen möchte. Aber da meine SB im Urlaub ist und diesen Eignungsfeststellungstermin abwarten möchte ( bzgl. Umschulung, an welcher ich aber kein Interesse mehr habe ), kann ich dazu garnichts sagen. Und eine Mail zu schicken mit "ich benötige erst die Zusage des JC, kommt sicher gut an" :icon_motz:
 
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