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Eigentumswohnung der Eltern mieten, geht das?

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Melle1988

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Hallo, ich brauche mal wieder euere Hilfe meine Eltern haben momentan ein kleines Haus als Miete, der Eigentümer will in 5-6 Jahren wieder zurück nach Deutschland und dann das Haus wieder selbst bewohnen (war vorher schon so abgesprochen). Jetzt überlegen sich meine Eltern dieses Jahr eine Wohnung zu kaufen, sie soll ca. 65-70qm groß sein. Sie würden uns dann zur Miete einziehen zu lassen, bis sie die Wohnung irgendwann selbst nutzen, wenn sie aus dem Haus ausziehen. Die Miete würden sie dann genau auf das was die ARGE zahlt ansetzen. Jetzt meine Frage: Würde dann die Arge die Kosten übernehmen, da die Miete ja genau im Rahmen liegt und nur die qm höher ist (sind 2 Personen also stehen uns 60qm) zu. Könnt ihr mir vielleicht ratschläge geben, ob das überhaupt geht und was ich beachten muss? Was ich noch dazu sagen muss, mein Mann bezieht ALG2 und ich bin nicht im Leistungsbezug, da ich gerade in Ausbildung bin. Ich möchte dieses Angebot das ich von meinen Eltern bekommen habe, gerne annehmen, da wir momentan auf 48qm wohnen, unterm Dach ohne Sonnenschutz und wir das nicht noch ein Sommer aushalten. Wäre schön, wenn mir jemand von euch helfen könnte. Lg Melanie
 

gerda52

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Hallo Melanie

prinzipiell ist das geplante Vorhaben durchführbar. Knackpunkt dürfte lediglich die Anerkennung des Umzugsgrundes sein, um für die evtl. höhere Miete auch die Deckungszusage zu bekommen. Bei Umzug ohne ausdrückliche Befürwortung wird die KdU nur bis zur Miethöhe der alten Wohnung übernommen.

Die genannten Gründe (geringe qm sowie Dachfenster) sind m.E. etwas dürftig, um eine Notwendigkeit zu konstruieren. Im Gegenzug sind bei der angestrebten Genehmigung der neu anzumietenden Wohnung die von der Kommune vorgegebenen Angemessenheitskriterien strikt einzuhalten. Das gilt insbesondere auch für die Wohnfläche.


http://www.elo-forum.org/kosten-unterkunft/19025-aktuelle-rechtsprechung-bsg-%A7-22-sgb-ii.html
 

Melle1988

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Hallo Melanie

prinzipiell ist das geplante Vorhaben durchführbar. Knackpunkt dürfte lediglich die Anerkennung des Umzugsgrundes sein, um für die evtl. höhere Miete auch die Deckungszusage zu bekommen. Bei Umzug ohne ausdrückliche Befürwortung wird die KdU nur bis zur Miethöhe der alten Wohnung übernommen.

Die genannten Gründe (geringe qm sowie Dachfenster) sind m.E. etwas dürftig, um eine Notwendigkeit zu konstruieren. Im Gegenzug sind bei der angestrebten Genehmigung der neu anzumietenden Wohnung die von der Kommune vorgegebenen Angemessenheitskriterien strikt einzuhalten. Das gilt insbesondere auch für die Wohnfläche.


http://www.elo-forum.org/kosten-unterkunft/19025-aktuelle-rechtsprechung-bsg-%A7-22-sgb-ii.html
Die Miete wird ja durch den Umzug günstiger, die Miete würde ja dann genau das kosten was das arbeitsamt normalerweise zahlt. Unsere jetzige Wohnung ist 50€ teurer, wird aber auch von Arge gezahlt.Das heißt durch den Umzug hätten wir zwar eine größere Wohnung, aber würden weniger Miete zahlen wie jetzt!
 

Ela

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das ist leider unerheblich für die Arge...
du must einen wichtigen Grund nennen, der einen Umzug rechtfertigt... Krankheitsgründe... ärztliches Attest erforderlich, keine Treppen steigen wegen Rückenprobleme oder so...
Ansonsten wäre eine Arbeitsaufnahme am neuen Wohnort ne Begründung...
 
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