Eigentumswohnung der Eltern an ELO - wie im Todesfall am besten reagieren ? (1 Betrachter)

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kikos

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Habe da mal ne Frage die ziemlich wichtig für einen Bekannten von mir werden wird.

Der Bekannte (41) ist ca. 12 Jahre erwerbslos und auch mangels wirklichen Förderwillens der Politik/Jobcenters wird sich da ohne ein Wunder wohl auch nichts ändern. Er wohnt zur Miete, der Vater ist bereits tot, die Mutter auch in den Jahren wohnt in ihrer Eigentumswohnung (Größe 49,35 qm).

Wenn die Mutter stirbt (Geschwister gibt es keine) wird die Wohnung an meinen Bekannten übergehen (Testament der Mutter zugunsten ihres Sohnes ist bereits verfügt). Da er aber zu diesem Zeitpunkt in der Mietwohnung lebt und noch nicht in der Eigentumswohnung (in der die Mutter momentan noch wohnt) dürfte das Jobcenter ihn dann wohl massiv bedrängen die Wohnung zu verscherbeln und zu Geld zu machen.

Mein Vorschlag an ihn - denn ich finde man muß Enteignern ja nicht noch in die Hände spielen wäre folgendes:

Bei Eintritt des Todes der Mutter sich schnellstens aus dem ALGII-Bezug abzumelden (um erstmal wieder unabhängig zu sein niemand mehr um irgendeine Erlaubnis fragen zu müssen) die Mietwohnung zu kündigen und in die Eigentumswohnung der Mutter zu ziehen.
Dann ca. 1 Jahr von dem eigenen leben was die Mutter ihm finanziell hinterläßt (dafür dürfte das reichen) und danach mehre Monate bereits in der Eigentumswohnung wohnend dann wieder ALGII zu beantragen.

Da die Wohnung ja nun sein eigene Unterkunft ist dürfte ein Verkauf ausgeschlossen sein (da auch SG-Urteile in puncto Eigentumswohnung in welcher der ELO selbst wohnt zugunsten der ELO´s geurteilt wurde und auch die Wohnungsgröße angemessen ist).

Habt ihr sonst noch eine Idee für solch einen Fall ? :icon_pause:
 
G

gast_

Gast
Ich würde dazu einen Fachanwalt für Sozialrecht befragen.
Könnte so eine Möglicheit sein... aber wenn es um so viel Geld geht würde ich mich da bestmöglichst absichern.
 
E

ExitUser

Gast
Habe da mal ne Frage die ziemlich wichtig für einen Bekannten von mir werden wird.

Der Bekannte (41) ist ca. 12 Jahre erwerbslos und auch mangels wirklichen Förderwillens der Politik/Jobcenters wird sich da ohne ein Wunder wohl auch nichts ändern. Er wohnt zur Miete, der Vater ist bereits tot, die Mutter auch in den Jahren wohnt in ihrer Eigentumswohnung (Größe 49,35 qm).

Wenn die Mutter stirbt (Geschwister gibt es keine) wird die Wohnung an meinen Bekannten übergehen (Testament der Mutter zugunsten ihres Sohnes ist bereits verfügt). Da er aber zu diesem Zeitpunkt in der Mietwohnung lebt und noch nicht in der Eigentumswohnung (in der die Mutter momentan noch wohnt) dürfte das Jobcenter ihn dann wohl massiv bedrängen die Wohnung zu verscherbeln und zu Geld zu machen.

Mein Vorschlag an ihn - denn ich finde man muß Enteignern ja nicht noch in die Hände spielen wäre folgendes:

Bei Eintritt des Todes der Mutter sich schnellstens aus dem ALGII-Bezug abzumelden (um erstmal wieder unabhängig zu sein niemand mehr um irgendeine Erlaubnis fragen zu müssen) die Mietwohnung zu kündigen und in die Eigentumswohnung der Mutter zu ziehen.
Dann ca. 1 Jahr von dem eigenen leben was die Mutter ihm finanziell hinterläßt (dafür dürfte das reichen) und danach mehre Monate bereits in der Eigentumswohnung wohnend dann wieder ALGII zu beantragen.

Da die Wohnung ja nun sein eigene Unterkunft ist dürfte ein Verkauf ausgeschlossen sein (da auch SG-Urteile in puncto Eigentumswohnung in welcher der ELO selbst wohnt zugunsten der ELO´s geurteilt wurde und auch die Wohnungsgröße angemessen ist).

Habt ihr sonst noch eine Idee für solch einen Fall ? :icon_pause:
Die Idee ist genial und würde ich so umsetzen. Aber wie Kiwi bereits gesagt hat, sollte man einen RA hinzuziehen, um sich zumindest rechtlich abzusichern.
 

Sinuhe

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Die Idee ist genial und würde ich so umsetzen. Aber wie Kiwi bereits gesagt hat, sollte man einen RA hinzuziehen, um sich zumindest rechtlich abzusichern.
So genial wirklich nicht.Auf diese Idee kamen schon viele vorher.
Allerdings wird auch nach 1 Jahr beim Neuantrag auf Alg II das Erbe amtlicherseits noch nicht vergessen sein.
 
H

hass4

Gast
Die Nummer 100 %

Wenn die situation es fordert und die Mutter noch Geschäftstüchtig ist dann kann sie ihm die Wohnung doch jetzt schon überschreiben, zieht dort ein und hat die Mutter zur Untermiete. Das könnte evtl. bis zum ableben der Mutter ein kleiner Nachteil sein, doch kann er dann da wohnen bleiben.

Es gibt ja schon Urteile dass man seine Eigentumswohnung nicht verkaufen muss, sondern darin wohnen darf trotz Hartz IV.

Ob er als Erbe seine Mietwohnung aufgeben kann und dann in die Eigentumswohnung zieht dürfte eigentlich auch kein Problem sein.
Da würde ich mich aber wirklich vorher informieren.

Arbeitslosengeld II Eigentumswohnung HartzIV
 

kikos

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Danke schonmal für Eure Reaktionen.

Wenn es denn so weit wäre sollte er natürlich schon sicherheitshalber auch zum Fachanwalt für Sozialrecht gehen, schaden kann´s ja nicht.
 
H

hass4

Gast
Danke schonmal für Eure Reaktionen.

Wenn es denn so weit wäre sollte er natürlich schon sicherheitshalber auch zum Fachanwalt für Sozialrecht gehen, schaden kann´s ja nicht.
Ja, das sehe ich auch so, denn da wird er mit Sicherheit noch jede Menge guter Tips erhalten und hat im Falle einer Klage gleich einen Kompetenten Vertreter an der Hand und das mit Beratungsschein!
 
H

hass4

Gast
... auf nicht ganz 50 qm :confused:
Selbstverständlich ist dabei zu berücksichtigen wie gut es der Mutter noch geht! Ich gehe davon aus dass sie vielleicht schwer Krank ist! Er vielleicht noch die Pflege übernimmt, Pflegestufe beantragen etc.

10 Jahre würde ich das auch nicht aushalten, soll nicht heissen das ich ihr was schlechtes wünsche, im Gegenteil!!!!!!
 
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