Eigenheim verwerten und Darlehen

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wuppel

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Hallo,
durch einen anderen Beitrag kam ich auf die Idee hier zu fragen:

Ich möchte meine Eigentumswohnung verwerten.

Kann mir die ARGE ein Darlehen für meinen Lebensunterhalt gewähren das ich vom Verkauf der Wohnung dann zurückzahle?

Wenn ja, was muss ich beantragen?

Wenn ich ALG2 beantrage MUSS ich die Wohnung nicht verwerten, da sie klein ist und ich da mit Kind drin wohne. ABER ich WILL sie verwerten.

Gibt es da Möglichkeiten?

LG, Wuppel
 

ShankyTMW

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Gehen tuts. Du kannst die Wohnung verkaufen. Allerdings heißt das auch, das Du beim erfolgreichen Verkauf das Geld angerechnet bekommst udn alles über Deinen Freibetrag dann zum Leben genutzt werden muß und du solang aus dem Leistungsbezug raus fällst.

Soviel zum normalen.

Kann mir die ARGE ein Darlehen für meinen Lebensunterhalt gewähren das ich vom Verkauf der Wohnung dann zurückzahle?

Daraus werd ich nicht so ganz schlau. Bekommst du gerade ncihts von der ARGE oder wie versteh ich das jetzt?

Sorry, aber solang du nur so spärliche Infos gibst wird dir da keiner was vernünfiges antworten können. Also was ist da zur Zeit bei Dir plan?
 

wuppel

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Ja, noch bekomme ich nix. Habe gestern den Antrag geholt für ALG2.

Ich habe bis Mai von Ersparnissen gelebt, und seitdem auf Pump. Dachte ich kriege das irgendwie hin, aber es geht nicht. Ich bin jetzt mit Krankenkasse und Wohngeld und noch ein paar Dingen im Rückstand. Essen zahle ich von Ibäh Verkäufen.

Wie würde das denn mit dem Antrag und der Wohnung laufen? Ich brauche eben auch Geld bis ich einen Käufer habe.

Der "normale" Weg wäre wohl: ALG2, dann Wohnung verkaufen und dann wieder abmelden von der ARGE.

Aber ich will wissen ob es auch anders geht, so dass ich gleich sage dass ich die Wohnung verwerten will und nur bis dahin Unterstützung brauche die ich dann wieder zurückzahle. Geht sowas? Und wie müsste ich dann vorgehen?

Danke schonmal!

LG, Wuppel
 

gelibeh

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Momentan bist Du bedürftig und die ARGE hat zu zahlen. Und warum willst Du Geld, dass Dir zusteht zurückzahlen? Erst wenn der Verkaufserlös auf Dein Konto fliesst, hast Du ersteinmal keinen Anspruch mehr auf ALGII.
 

ShankyTMW

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Ja, noch bekomme ich nix. Habe gestern den Antrag geholt für ALG2.

Ohje - nun da hast schonmal viel zu lesen und jede Menge zum ausfüllen.

Ich habe bis Mai von Ersparnissen gelebt, und seitdem auf Pump. Dachte ich kriege das irgendwie hin, aber es geht nicht. Ich bin jetzt mit Krankenkasse und Wohngeld und noch ein paar Dingen im Rückstand. Essen zahle ich von ibääh Verkäufen.

:eek: weshalb nciht gleich vom Amt? Die Ersparnisse wären dann eh dahin wenn sie den Freibetrag überschreiten udn so ließen sich die Rücklagen ein wenig länger strecken. Dafür ist nun zu spät. :icon_neutral:

Wie würde das denn mit dem Antrag und der Wohnung laufen? Ich brauche eben auch Geld bis ich einen Käufer habe.

Der "normale" Weg wäre wohl: ALG2, dann Wohnung verkaufen und dann wieder abmelden von der ARGE.

Wie in Post 2 schon geschrieben. verkaufen kannst Du jederzeit. Dazu brauchst Du in deinem Fall die Erlaubnis der ARGE nicht.

Aber ich will wissen ob es auch anders geht, so dass ich gleich sage dass ich die Wohnung verwerten will und nur bis dahin Unterstützung brauche die ich dann wieder zurückzahle. Geht sowas? Und wie müsste ich dann vorgehen?

Wir drehen uns im Kreis :icon_eek: Und vor allem was machst Du wenn das Darlehen dann weg ist, wovon willst dann leben? Ich kapier Deine Beweggründe nicht und das macht es unmöglich Dir dazu was zu raten. Im Gegenteil, dein Vorgehen ist so, lapidar dargestellt, kompletter Quatsch.
 

Detmo2009

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Verstehe deine Gedankengänge auch nicht wirklich... Mal abgesehen davon das eine Eigentumswohnung gar nicht mal so schlecht ist, ist es absolut dir überlassen ob du sie Verkaufst. Die Arge hat nur dann sich Einzumischen wenn du Leistungen dort beziehst und die Verkaufssumme der Wohnung erhälst (Anrechnung), bzw. du die Wohnung vor ALG2 verwertet hast, dann wird dir nur gesagt das du erst einmal von dem Geld leben musst.

Was mich stutzig macht ist, das du schon seit Mai auf Pump lebst :eek: Du hast dir wissentlich Schulden aufgehalst die du hättest Vermeiden können! Klar, ALG2 ist eine Miese sache, aber wenn man zudem noch ein Kind hat sollte man einfach so schnell es geht die Sache hinter sich bringen, zumal es dann doch angenehmer ist wenn man noch etwas Rücklagen hat.

Zur Ursprungsfrage: Ein Darlehen kann es so doch gar nicht geben! Du kannst monatlich dein Hartz4 von denen kriegen bis die WHG verkauft ist, dann stellt die Arge die Zahlung ein bis das Geld aufgebraucht ist, danach musst du höchstwahrscheinlich einen neuen ALG2 Antrag ausfüllen.
 

wuppel

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Na, das "Problem" ist dass ich noch keinen Job will und auch keine Maßnahme. Deshalb zögere ich und habe es anders probiert.

Ich habe halt andere Pläne (Verkauf Wohnung, Umzug in anderes Bundesland zu meinem Freund, dann dort später Job finden) und mich jetzt bewerben etc. oder gar eine längere Maßnahme macht keinen Sinn und verzögert sogar alles. Aber damit rechne ich wenn ich ALG2 beantrage nunmal....

Privat aushelfen kann mir auch keiner mehr und die Banken geben mir auch nix obwohl ich die Immobilie habe, aber halt kein Einkommen. Und jetzt weiß ich auch nicht weiter! :icon_neutral:
 

ShankyTMW

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Hallo wuppel

Na, das "Problem" ist dass ich noch keinen Job will und auch keine Maßnahme. Deshalb zögere ich und habe es anders probiert.

Ich habe halt andere Pläne (Verkauf Wohnung, Umzug in anderes Bundesland zu meinem Freund, dann dort später Job finden) und mich jetzt bewerben etc. oder gar eine längere Maßnahme macht keinen Sinn und verzögert sogar alles. Aber damit rechne ich wenn ich ALG2 beantrage nunmal....

Mit Maßnahmen rechnen alle die ALG oder ALG2 beziehen. Das ist immer so. Nur ob du auch wirklich in eine gesteckt wirst, weiß man nicht.

Ich verstehe Deien Beweggründe. Dennoch gehst du die Sache völlig falsch an. Deine Wohnung verkaufen ist OK, das kannst du jetzt schon anleiern. Nur bis Sie verkauft ist - das kann dauern. Und solange nur so leben bis du umziehen kannst .. sorry wenn ich das so offen schreibe, aber das ist nahezu naiv.

Umzug kostet natürlich, aber was spräche dagegen sich da zu bewerben wo Dein Freund lebt? Evt. springt dann schon ein Job für Dich raus und das Amt hätte damit einen Grund dich beim Umzug zu Unterstützen. OK, ich weiß das ist schwierig udn solang du ncihts besonderes als Beruf vorweisen kannst, der in D. generell selten ist nutzt Dir das recht wenig. Dazu ein Kind zuhaus, das jetzt wie alt ist und dich beim Job (aber auch für MAßnahmen) evt. einschränkt. Dein Kind ist Trumpfkarte gegen MAßnahmen bei der ARGE.

Privat aushelfen kann mir auch keiner mehr und die Banken geben mir auch nix obwohl ich die Immobilie habe, aber halt kein Einkommen. Und jetzt weiß ich auch nicht weiter! :icon_neutral:
Ja das ist klar. Für die Banken zählt vor allem: hast du einen festen Job und wie hoch ist dort dein Einkommen - und natürlich Kredit erst wenn du mindestens 6 Monate dort arbeitest udn aus der Probezeit raus bist. Eigene Immobilien und andere Wertsachen sind in dem Fall unerheblich. Die wollen damit nur sehen das Du auch deren Tilgungsraten zurückzahlen kannst. Die Art des Jobs bestimmt dazu noch die Höhe eines Angemessenen Kredits nach diversen Risikokriterien. Und Arbeitslose udn Zeitarbeiter stehne ganz unten auf deren Liste für Kreditvergabe. Die Nummer hab ich auch schon durch und es bringt nix. Als Arbeitslose bekommst du nur mit Bürgen einen Kredit. Und noch schwieriger als Arbeitslose ohne Einkommen (so wie Du, die nichts vom Amt haben will nur weil Du Maßnahmen fürchtest bei denen noch nciht einmal sicher ist das Du gleich in sowas reingesteckt wirst).

Dennoch ist das ganze bei Dir so verworren, das immer noch offene Fragen bleiben:


  • Wie alt bist Du? (Verzeih die Frage, aber so wie Du dich damit gerade anstellst vermut ich eine U25?)
  • Ist Dein ALG1 Anspruch schon abgelaufen?
  • Wie lang bist Du schon Arbeitslos?
  • Warum befürchtest du Maßnahmen für dich?
  • wie ist Deine aktuelle Lebens-Situation denn nun genau? EInnahmen Kindergeld, Unterhaltszahlungen vom Vater, Wohngeld, Mutterschaftsurlaub noch aktiv, wie alt ist dein Kind usw.
  • wie unterstützt Dich dein Freund?
  • und welche Entfernung willst Du überbrücken beim Umzug?


Das sind Kernfragen ohne die man Dir nicht weiter helfen kann. Und natürlich mußt du bereit sein in den sauren Apfel zu beißen und doch zur ARGE rennen wegen der Unterstützung. Auch Deines Kindes wegen wird Dir da am Ende nichts anderes übrig bleiben.

Alles andere wurde Dir ja schon geschrieben. Siehe zB. Detmo

Detmo2009 meinte:
...Was mich stutzig macht ist, das du schon seit Mai auf Pump lebst :eek: Du hast dir wissentlich Schulden aufgehalst die du hättest Vermeiden können!...

Das wird Dir auch bei der ARGE Probleme machen. Denn so ein Vorgehen sehen die nicht gern und auch Deine Schulden bleibt trotz Hartz4 Dein Privatvergnügen die Du auach noch von den 359,- EUR bezahlen müßtest - sofern du die nciht für eien gewisse Zeit einfrieren lassen kannst bei Deinen Gläubigern. Die würden lediglich evt. Tilgungszinsen übernehmen - der Rest bleibe Dir erhalten.

Ich sag Dir jetz schonmal vorraus, das Dir auch ein Gang zur Schuldnerberatung auch nicht ersparrt bleibt, wenn Du so weiter machst (falls es nicht jetzt schon nötig ist). Und gerade mit Kind - das ist ein rudern in eine ausweglose Schuldenfalle was Du da machst. Da wird der Verkauf Deiner wohnung am Ende auch nichts mehr bringen.
 

wuppel

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Danke, ich werde jetzt erstmal den Antrag abgeben und parallel einen Markler einschalten. Dann geht alles den normalen Weg und wenn ich die Wohnung bald verkaufen kann, habe ich Glück.


Im anderen Thread
https://www.elo-forum.org/antr%E4ge/40055-antrag-alg2-abgelehnt-darlehen-angeboten.html

wurde der Antrag abgelehnt und ein Darlehen angeboten bis die Immobilie verkauft ist. Das hat mich überhaupt auf die Idee gebracht.

Ich dachte das könnte ich vielleicht gleich haben: Jetzt bedürftig, aber Vermögen vorhanden, bis dieses "flüssig" ist kann ich ALG2 beziehen und zahle es dann zurück. So habe ich keinen Jobsuche-Stress und werde ich kein Bewerbungstraining gesteckt....

Naja, war wohl naiv und falsch verstanden! Und ich bin über 25! :icon_knutsch: Trotzdem danke!!!

LG,
wuppel
 

ShankyTMW

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Danke, ich werde jetzt erstmal den Antrag abgeben und parallel einen Markler einschalten. Dann geht alles den normalen Weg und wenn ich die Wohnung bald verkaufen kann, habe ich Glück.

Ich drück Dir schonmal die Daumen dafür. Aber richte dich darauf ein das du womöglich nur mit Verlust verkaufst.

Im anderen Thread
https://www.elo-forum.org/antr%E4ge/40055-antrag-alg2-abgelehnt-darlehen-angeboten.html

wurde der Antrag abgelehnt und ein Darlehen angeboten bis die Immobilie verkauft ist. Das hat mich überhaupt auf die Idee gebracht.
Ahh - deshalbkamst du auf die Idee. Nur ist ein Zweifamilenhaus, das zum einen vom Antragssteller allein und zum anderem von einem Mieter bewohnt wird ein ganz anderes Größenverhältnis als eine angemessene Eigentumswohnung. Mehr dazu gleich inkl. vollem Worst-Case Szenarien.

Ich dachte das könnte ich vielleicht gleich haben: Jetzt bedürftig, aber Vermögen vorhanden, bis dieses "flüssig" ist kann ich ALG2 beziehen und zahle es dann zurück. So habe ich keinen Jobsuche-Stress und werde ich kein Bewerbungstraining gesteckt....l
Also zuerst einmal: sobald die den Antrag annehmen und Dir die Gelder als Darlehen gewährt werden bleibst Du trotzdem unter der vollen Knute der ARGE. Soll heißen du mußt die Auflagen der EGV erfüllen sofern du eien solche Unterschreibst, wirst in Maßnahmen gesteckt wenn die es für nötig halten - das volle Programm. Nur das du dann eben zusätzlich ncoh das Darlehen von denen am Hals hast, was Du zurückzahlen mußt. Da kämst Du nicht drum herum.

Und zum Irrglauben: das Darlehen zahlen die natürlich nicht am Stück aus, nur jeden Monat in Höhe der Grundsicherung bis es ausgeschöpft ist.

Nun zum Darlehen bei Wohneigentum und ARGE (Worst-Case volles Programm):

Dazu kommt, das die ARGE den Wert ermittelt den das Haus/Wohnung haben müßte. Daraufhin berechnen die dann das Darlehen. Dazu kommt, das Du solange das Eigentum noch nicht verkauft wurde im Grundbuch auf die ARGE noch einen Eintrag machen lassen mußt und der Verkauf selbst auch von der ARGE mehr oder weniger abgesegnet werrden muß. Den Grundbucheintrag wirst Du nur so nämlich los. Parallel dazu gehen die strikt nach Wertvorgaben - einer Schätzung des zuständigen wohnungsamtes, nicht nach dem was Du tatsächlich dafür kriegst (das kann weit unter angenommenen Wert sein). Ob das Gemäuer baufällig oder renovierungsbedürftig ist kannst Du nur mit gutachten dann belegen, die Du selbst in Auftrag geben und bezahlen mußt um gegen deren Fehleinschätzung dann vor Gericht vorgehen zu können - das noch nebenbei, denn die ARGE Mitarbeiter machen da in der Regel keine Selbstüberprüfung und das angefordete Schreiben vom Wohnungsamt kommt ebenfalls nur von Schreibtischtätern, die nur kurz von außen einen oberflächlichen Blick drauf werfen.

Damit ist das Dilemma vorprogrammiert. der Käufer möchte den Grundbucheintrag natürlich nicht mitkaufen, die ARGE muß zur Entfernung ihr OK geben. So versaut Sie Dir selbst ein Notgeschäft. Und dazu kommt noch das du besondere Prüfungen über dich ergehen lassen mußt, sollte das Eigentum unter den Wert verkauft werden den sich die ARGE vorstellt, wegen Eigenverschuldete Bedürftigkeit. Das du dir damit evt. auch noch Sanktionen einhandelst gegen die Du dann erstmal Klagen darfst erwähn ich ebenfalls nebenbei. Und am Ende kommt noch, je mehr Zeit verstreicht und das Eigentum nciht verkauft werden konnte - was vorkommen kann, läuft auch irgendwann das Darlehen aus (in Höhe des Grundbucheintrags) und dann passiert unter Umständen folgendes: Du mußt das Darlehen zurück zahlen - oder aufgrund des Darlehens fällt das Gebäude zwecks Versteigerung an die ARGE (letzter Schritt) - so oder so, dann hast Du gar nichts davon.

Ein Haus oder Eigentumswohnung, die über eine bestimmte Wohnungsgröße hinausgeht wird üblicherweise immer als Vermögen gesehn, das man nciht nutzen kann. Lebst du darin, wird es unter Umständen anteilig belastet. Lebst Du da nciht drin wird es mit den Mieteinnahmen verrechnet udn unter Umständen kann auch hier das anteilige belasten stattfinden.
Lebst Du nicht drin und das Haus steht leer wird es auf alle Fälle belastet bis es verkauft wurde. Achja, was Dir in dem Fall auch erhalten bleibt: die laufenden Kosten durch Grundstückssteuern, zwangs Müllenmtsorgung, zwangs Wasser- und Abwasseranschluß und was sonst noch alles dazu kommt sind dann von den 359 EUR zu bezahlen da das Amt nur die Gelder für Deinen aktuellen Wohnsitz zahlt (das trifft so auch auf leerstehende Eigentumswohnungen zu ). Das zu vermieten würde zumindest diese Kosten abgleichen, aber das wars auch schon. Mietauflagen für Renovierungs udn Reperaturauflagen durch den Besitzer übernimmt das Amt nämlich auch nicht.

So, das war das komplette Worst-Case Szenario für größere Hausbesitzer in Kurzform, das einen bei sowas blühen kann.

Das sind düstere Aussichten wenn man in dieser Lage steckt, glaub mir. Sei froh das Deine kleine Eigentumswohnung angemessen ist und von der ARGE nicht als Vermögen gesehen und entsprechend belastet werden kann. Dann bleiben Dir nämlich diese Auflagen und Probleme mit Darlehen und Grundbuchamt erstmal ersparrt (auch wenn nicht alles eintreffen muß was ich vorhin geschildert habe).
 
E

ExitUser

Gast
ich sehe keine grund, warum man dem amt überhaupt erzählen sollte,
dass man vor hat die wohnung zu verkaufen.

dein anspruch auf leistungen endet zwar in dem moment, wo dir
vermögen zufliesst, aber das solange du noch selbst drin wohnst,
hast du einen anspruch darauf, dass du leistungen niht nur darlehensweise
sondern ganz regulär bekommst.

wo kämen wir denn dahin, wenn man ALG II wieder zurückbezahlen
müsste wenn man kann, dafür gibts doch schon die lohnsteuer.


auf jeden fall solltest du so lange in der wohnung bleiben, bis du sie
zu einem guten preis los bekommst. denn wenn du erst auszieht, DANN
bekämst du wirklich nur leistungen auf darlehensbasis.

ein umzug in ein anderes bundesland zu einen partner ist natürlich ein
argument.
 
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