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Eigenheim, arbeitslos und Schulden

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Ribit

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#1
Hallo,

habe folgendes Problem:

bin alleiniger Eigentümer eines Eigenheimes - derzeit nach Beendigung meiner gewerblichen Tätigkeit arbeitslos.

Ich beziehe keinerlei sozialen Leistungen.

Lebe zusammen mit meiner Lebensgefährtin in dem Eigenheim - das Darlehen hierfür läuft auf meine LG und wird auch von ihr getilgt.

Ich lebe also auf ihre Kosten zu 100 %

Nun will die Stadt von mir ca. 1600 Euro für die Renovierung der Abwasseranlagen (alle Eigentümer im Stadtgebiet müssen das zahlen)

Das Geld habe ich aber nicht - mein monatlicher Zufluss liegt bei 0 Euro

Anfrage bei der Stadt wegen Regulierung:

Zitat: Wer nicht zahlen kann - soll sein Haus verkaufen

Altschulden beim FA und Lieferanten habe ich auch noch, die aber einvernehmlich getilgt werden (auch durch meine LG)

Mehr Tilgung ist aber nicht drin !

Vollstreckung der Stadt war natürlich erstmal erfolglos - jetzt wollen die ein EV von mir und die zwanghafte Beantragung von Privatinsolvenz.

Welche Möglichkeiten habe ich ? - es kann doch nicht wirklich massvoll sein, wegen 1600 Euro gleich ein ganzes Haus zwangszuversteigern ?
 

Silvia V

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#2
Den Antrag auf Insolvenz müßte die Stadt stellen,sollte dies passieren,dann bist Du gut beraten innerhalb von 4 Wochen einen Eigenantrag hinterher zu schieben,da ansonsten keine Restschuldbefreiung gewährt wird.
Der Insolvenzantrag bewirkt dann aber auch,das Deine anderen Gläubiger
mit ins Boot genommen werden.

Sollte es wirklich zu einer Versteigerung des Hauses kommen,dann hast
Du die Möglichkeit einen Antrag auf Vollstreckungsschutz nach §765 a (ZPO) zu stellen.
Aus dem Antrag sollte hervorgehen, daß die Versteigerung eine aussergewöhnliche Härte darstellt.

Dies wäre z.B.

Gefahr für die Gesundheit oder das Leben des Schuldners und seiner Familie,hohes Alter oder auch die Vollstreckung wegen einer geringfügigen
Forderung.

Jedoch bleibt immer ein Restrisiko,besonders wenn Insolvenz beantragt wird.


Gruß

Silvia
 
E

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#3
Ribit sagte :
Hallo,

habe folgendes Problem:

bin alleiniger Eigentümer eines Eigenheimes - derzeit nach Beendigung meiner gewerblichen Tätigkeit arbeitslos.

Ich beziehe keinerlei sozialen Leistungen.

Lebe zusammen mit meiner Lebensgefährtin in dem Eigenheim - das Darlehen hierfür läuft auf meine LG und wird auch von ihr getilgt.

Ich lebe also auf ihre Kosten zu 100 %

Nun will die Stadt von mir ca. 1600 Euro für die Renovierung der Abwasseranlagen (alle Eigentümer im Stadtgebiet müssen das zahlen)

Das Geld habe ich aber nicht - mein monatlicher Zufluss liegt bei 0 Euro

Anfrage bei der Stadt wegen Regulierung:

Zitat: Wer nicht zahlen kann - soll sein Haus verkaufen

Altschulden beim FA und Lieferanten habe ich auch noch, die aber einvernehmlich getilgt werden (auch durch meine LG)

Mehr Tilgung ist aber nicht drin !

Vollstreckung der Stadt war natürlich erstmal erfolglos - jetzt wollen die ein EV von mir und die zwanghafte Beantragung von Privatinsolvenz.

Welche Möglichkeiten habe ich ? - es kann doch nicht wirklich massvoll sein, wegen 1600 Euro gleich ein ganzes Haus zwangszuversteigern ?
Genau das wird passieren, wenn du das nicht irgendwie zahlen kannst.

Warum überschreibst du das Haus nicht zum Teil auf deine Lebensgefährtin, wenn sie sowwieso schon einen Großteil der Kosten trägt? Sie wird doch auch die 1600 € dann übernehmen können...und sei es durch Ratenzahlung

Gruß aus Ludwigsburg
 
E

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#4
@ Ribbit, als nächstes würde ich ein Beratungskostenschein besorgen und einen Anwalt aufsuchen. Bei einem Haus steht einfach zu viel auf dem Spiel.

Wegen 1600 € verkauft man kein Haus!

Es ist eine außergewöhnliche Situation, dass dir das ganze Haus gehört, der Kredit aber auf den Namen der Freundin läuft.

Warum das so ist, wirst du hier nicht im Forum öffentlich machen. Einem Anwalt kannst du die Situation aber schildern. Und erst dann kann man wirklich einen ernsthaften Rat geben.

Den Beratungshilfeschein bekommst du beim Amtsgericht oder auch direkt beim Anwalt. Er hilft bestimmt auch beim Ausfüllen.

Sollte ein Anwalt sich weigern, für den Beratungshilfesatz zu arbeiten, melde ihn ruhig der Anwaltskammer. Aber du wirst ganz gewiß einen finden.

Wenn der dann auch nicht helfen kann (was ich nicht glaube), kannst du ja immer noch den Rat von Silvia befolgen.
 

Silvia V

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#5
Warum überschreibst du das Haus nicht zum Teil auf deine Lebensgefährtin, wenn sie sowwieso schon einen Großteil der Kosten trägt? Sie wird doch auch die 1600 € dann übernehmen können...und sei es durch Ratenzahlung

Damit würde ich ganz vorsichtig sein,denn eine Überschreibung zu diesem
Zeitpunkt könnte als "Vollstreckungsvereitelung" gesehen werden und vom
Gläubiger angefechtet werden.
Dann kommt das hier ins Spiel.....


§ 133 InsO
Vorsätzliche Benachteiligung

(1) Anfechtbar ist eine Rechtshandlung, die der Schuldner in den letzten zehn Jahren vor dem Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens oder nach diesem Antrag mit dem Vorsatz, seine Gläubiger zu benachteiligen, vorgenommen hat, wenn der andere Teil zur Zeit der Handlung den Vorsatz des Schuldners kannte. Diese Kenntnis wird vermutet, wenn der andere Teil wußte, daß die Zahlungsunfähigkeit des Schuldners drohte und daß die Handlung die Gläubiger benachteiligte.

(2) Anfechtbar ist ein vom Schuldner mit einer nahestehenden Person (§ 138) geschlossener entgeltlicher Vertrag, durch den die Insolvenzgläubiger unmittelbar benachteiligt werden. Die Anfechtung ist ausgeschlossen, wenn der Vertrag früher als zwei Jahre vor dem Eröffnungsantrag geschlossen worden ist oder wenn dem anderen Teil zur Zeit des Vertragsschlusses ein Vorsatz des Schuldners, die Gläubiger zu benachteiligen, nicht bekannt war.
http://dejure.org/gesetze/InsO/133.html
 

hellucifer

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#6
Warum beantragst du nicht Arbeitslosenunterstützung nach SGB II (Alg-2, Hartz IV)?

Ist das Eigenheim zu groß? Die Belastung zu hoch? Jedenfalls würde dadurch keine Verschlimmerung Eurer jetzigen Situation eintreten, ihr müsst lediglich die Hosen herunterlassen und Vermögen und Einkommen offenlegen. Die Kosten für die Renovierung der Abwasseranlage sind als Kosten der Unterkunft zu betrachten, ebenso die Zinsen für das Darlehen und weitere Kosten (Schornsteinfeger, Abwasser, Müll etc.).

Die weitere Frage ist, wie das Verhältnis zur Lebensgefährtin aussieht, aus der Sicht des Leistungsträgers (das Amt, das Alg-2 zahlt). Seit ihr eine eheähnliche Gemeinschaft? Warum zahlt sie die Tilgung für das Darlehen und weitere Verbindlichkeiten? Etc. Könnte sie einfach bei dir als Mieterin einziehen (pro forma)?

Bitte keine Scheu vor Hartz IV! Arbeitslos zu sein und auf Staatsknete angewiesen zu sein, ist mittlerweile salonfähig - dank der Großen Koalition Union / SPD und Grünen.
 
E

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#7
@ hellucifer,
solche Ratschläge "pro forma" eäGemeinschaft zu sein, lieben wir hier gar nicht. Pro forma ist Betrug und kein Kavaliersdelikt. Es gibt genügend Menschen, die gegen die Verdächtigung eine eäG zu führen kämpfen, obwohl sie ganz bewußt nur für eine absehbare Zeit aus ökonomischen Gründen zusammenleben und nicht füreinander einstehen wollen.

Ob das nun den Argen und sämtlichen tratschenden Nachbarn gefällt oder nicht. Sie dürfen sich nicht als Sittenrichter aufspielen. Sie haben dies so zu akzeptieren.

Andere sind unverheiratete Paare und führen eine Ehe ohne Trauschein. Wir wissen hier nicht, welche der beiden Möglichkeiten Ribit und seine Freundin für sich gewählt haben.

In beiden Fällen kann und sollte er natürlich einen Antrag auf Alg 2 stellen. Selbst unter Anrechnung des Einkommens der Freundin müßten Anteile der KdU gezahlt werden. (Was sagst du, Arco?) Es sei denn, der Sparstrumpf der Freundin ist zu groß und ihm nicht verschlossen. Auch hier kommt es auf die Verträge an, die die beiden evtl. miteinander notariell geschlossen haben.

Wie gesagt, all das wissen wir nicht.
 
E

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#8
Barney sagte :
@ hellucifer,
solche Ratschläge "pro forma" eäGemeinschaft zu sein, lieben wir hier gar nicht. Pro forma ist Betrug und kein Kavaliersdelikt. Es gibt genügend Menschen, die gegen die Verdächtigung eine eäG zu führen kämpfen, obwohl sie ganz bewußt nur für eine absehbare Zeit aus ökonomischen Gründen zusammenleben und nicht füreinander einstehen wollen.
...
.
@Barney :daumen: :daumen: :daumen:

Richtig! Das ELO-Forum ist kein Forum für Anstiftung zum Betrug, auf das Niveau einiger Politiker und Steuerfritzen lassen wir Erwerbslosen uns nicht herab. :klatsch:

Gruß, Anselm
 
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#9
Silvia V sagte :
Warum überschreibst du das Haus nicht zum Teil auf deine Lebensgefährtin, wenn sie sowwieso schon einen Großteil der Kosten trägt? Sie wird doch auch die 1600 € dann übernehmen können...und sei es durch Ratenzahlung

Damit würde ich ganz vorsichtig sein,denn eine Überschreibung zu diesem
Zeitpunkt könnte als "Vollstreckungsvereitelung" gesehen werden und vom
Gläubiger angefechtet werden.
Silvia, ich hab den Rat nicht gegeben, damit er eine Volltreckung vereitelt. Lies mal genau nach: wenn die Freundin die Schuld zahlt... heißt Einigung mit dem Gläubiger... dann kann er unbeschadet einen Teil überschreiben - e wird doch einen Vertrag geben, wo die beiden vereinbart haben, daß sie Zahlungen für ihn übernommen hat?

Zu einem guten Anwalt sollte er natürlich gehen... wir geben nur unsere Meinung hier wieder!

Was wir hier denken, kann er dann ja mit dem Anwalt besprechen..

Gruß aus Ludwigsburg
 

Arco

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#10
Barney schrieb:

In beiden Fällen kann und sollte er natürlich einen Antrag auf Alg 2 stellen. Selbst unter Anrechnung des Einkommens der Freundin müßten Anteile der KdU gezahlt werden. (Was sagst du, Arco?) Es sei denn, der Sparstrumpf der Freundin ist zu groß und ihm nicht verschlossen. Auch hier kommt es auf die Verträge an, die die beiden evtl. miteinander notariell geschlossen haben.

Ich sehe das genauso.........

Ja ich würde Alg2 beantragen und sehen ob das mit der Anrechnung der LP ( in diesem Falle kommen die Beiden wohl schlecht raus ) nochwas übrigbleibt.

Dann kann er den Antrag stellen auf Übernahme der Gemeindeforderung - wobei dann bis auf die evtl. Klärung Stundungsschutz beantragt werden kann .....

So könnte es gehen evtl. ;) ;)
 

Silvia V

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#11
Ludwigsburg sagte :
Silvia V sagte :
Warum überschreibst du das Haus nicht zum Teil auf deine Lebensgefährtin, wenn sie sowwieso schon einen Großteil der Kosten trägt? Sie wird doch auch die 1600 € dann übernehmen können...und sei es durch Ratenzahlung

Damit würde ich ganz vorsichtig sein,denn eine Überschreibung zu diesem
Zeitpunkt könnte als "Vollstreckungsvereitelung" gesehen werden und vom
Gläubiger angefechtet werden.
Silvia, ich hab den Rat nicht gegeben, damit er eine Volltreckung vereitelt. Lies mal genau nach: wenn die Freundin die Schuld zahlt... heißt Einigung mit dem Gläubiger... dann kann er unbeschadet einen Teil überschreiben - e wird doch einen Vertrag geben, wo die beiden vereinbart haben, daß sie Zahlungen für ihn übernommen hat?

Zu einem guten Anwalt sollte er natürlich gehen... wir geben nur unsere Meinung hier wieder!

Was wir hier denken, kann er dann ja mit dem Anwalt besprechen..

Gruß aus Ludwigsburg

So habe ich das auch nicht herüber bringen wollen.Nur die Gefahren einer
solch kurzfristigen Eigentumsübertragung sind nicht ohne.
Und dabei ist es egal,wer die Kreditraten übernimmt.

Sollte natürlich die aktuelle Forderung von der Freundin bezahlt werden,dann ist es eine ganz andere Konstellation.
Wir können hier eh nur immer Vermutungen aufstellen und manchmal kommt es dann doch ganz anders :mrgreen:
 

Ribit

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#12
Hallo zusammen,

zunächst einmal danke für Euer entgegengebrachtes Interesse an meinem Problem.

Habe mir eure Kommentare aufmerksam durchgelesen - hier noch einige Anmerkungen und Fragen dazu.

1. kein Vertrag zwischen mir und meiner LG bezüglich des Hausdarlehens ( ja ich höre schon den Aufschrei - aber das ist ein anderes Thema)

2. wohnen seit 20 jahren zusammen - 1 gemeinsames Kind - ob hier noch eine eheähnliche Gemeinschaft bestritten werden kann ?

3. Monatseinkünfte LG - 1450-1500 netto plus 154 Kindergeld - Darlehen Haus 420 Euro (für das Geld kann ich kaum in Miete ziehen)

4. kein weiteres Vermögen - habe auch gehört, dass ein Haustier (z.B Hund) bei ALG2 Antrag abgeschafft werden muss, da es als Vermögen gilt ?

5. wie berechnen die Ämter bei Wohneigentum die Verhältnismässigkeit ? (umbauter Raum ? - Grundstücksgrösse ? - effektive Wohnfläche ? (Keller eingeschlossen ?)

6. habe mir mal ein Blanko dieses " Beratungskostenscheins " heruntergeladen - Darin werden auch die Einkünfte des Lebenspartners gefordert - Lebenspartner im Sinne eheähnlicher Gemeinschaft ? - wenn ja wo liegen die Einkunftsgrenzen ?



Ich weiss - wieder viele Fragen - aber wer mag und mir auch nur teilweise Auskunft geben möchte, dem bin ich auf jeden Fall sehr dankbar


Gruss

Ribit
 

Arco

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#13
... hi Ribit :stern:

ich verweise nochmal auf meinen Beitrag # 10 und die Meinung von mir es mit einem Alg2-Antrag zu versuchen.

In Eurem Fall ist von einer eh ..BG auszugehen und das würde ich sogar hier befürworten da es sich mit dem Kind eher rechnet ( 3 Personen ) als wenn du 1 BG wärst und deine Wohnpartnerin "nur" ihren Mietanteil berechnet wird.
Dann wärst du auf jeden Fall raus - nach meiner Meinung.

So, ich habe mal gerechnet (siehe Link)
http://www.geldsparen.de/content/re...ein&b1=nein&b3=0&eb=1900&en=1450&kg=1&Seite=6
und komme bei gerechneten Mietunkosten von ca. 420 Euro auf Rest-Alg2 von 24 Euro ! ! !

Das würde reichen um Alg2-Empfänger zu werden und dann die Möglichkeit den Antrag auf Übernahme dieser Kosten zu stellen. Danach bis zur Klärung den Stundungsantrag stellen.

Dann hättest du wenigstens etwas Zeit gewonnen ....

Knackpunkt sind dein Haus/Mietkosten - aber mit den Zinsen und den anderen Kosten (Müll+Grundsteuer+Heizung etc.) müßtet ihr doch über 420 Euro kommen ??

Sollte der Tilgungsanteil sehr hoch sein da Haus fast abbezahlt, dann könnte auch ein Gerichtsurteil greifen das es unwirtschaftlich wäre das Haus so kurz vor Schuldenbefreiung zu verwerten - da wurden dann auch die Tilgung berücksichtigt.

Auch ein Vorteil der Sache mit Alg2 und der GesamtBG ist, dass die Zahlungen deiner LG für das Haus anerkannt werden müssen weil sie ja zur BG gehört ! !

Versuchs er mal - bzw. mal mit einem Fachanwalt reden ....


Alles nur meine Meinung wie es klappen könnte - ohne Pistole und selbstverständlich keine Rechtsberatung oder sowas ;) ;)

..... Achsoo vergessen (EDIT)
angemessen gilt etwa 120/130 qm Wohnfläche und eine Grundstückgröße von ca. 800 qm - wobei die Grundstücksgröße laut einem Urteil was ich mal gelesen habe dann nicht ganz so "wichtig" ist
 

Panti

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#14
Hallo Leute,

Arco sagte :
..... Achsoo vergessen (EDIT)
angemessen gilt etwa 120/130 qm Wohnfläche und eine Grundstückgröße von ca. 800 qm - wobei die Grundstücksgröße laut einem Urteil was ich mal gelesen habe dann nicht ganz so "wichtig" ist
das ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.
Bei uns sind es nämlich 90/500 +/- einige Prozente.

MfG Panti
 
E

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#15
Panti sagte :
Hallo Leute,

Arco sagte :
..... Achsoo vergessen (EDIT)
angemessen gilt etwa 120/130 qm Wohnfläche und eine Grundstückgröße von ca. 800 qm - wobei die Grundstücksgröße laut einem Urteil was ich mal gelesen habe dann nicht ganz so "wichtig" ist
das ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.
Bei uns sind es nämlich 90/500 +/- einige Prozente.

MfG Panti
Panti, wo steht das mit der Wohnungsgröße? Ich kenne nur die Ausführungsbestimmungen der BA. Dort geht man bundesweit von 120/130 m² aus.

Im Fachinformationsdienst der AfA in seiner Fassung 2005:
Wann spricht man von einer angemessenen Größe der Wohnung bei Eigentum/Vermögen
Antwort:
Angemessen ist die Haus-/ Wohnungsgröße (Eigentum) regelmäßig bei einer Wohnfläche von bis zu 130 qm.
In der neuen Wissensdatenbank heißt es nur noch:

Können im Rahmen der KDU Zins- und Tilgungsleistungen für ein selbst bewohntes Eigenheim übernommen werden ?
Antwort: Im Rahmen der Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts werden die Kosten für Unterkunft und Heizung in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen übernommen und erbracht, soweit diese angemessen sind. Aufwendungen für Eigenheime oder Eigentumswohnungen sind z.B. Schuldzinsen bei eingetragenen Grundschulden, Grundsteuer, Gebäude- und Brandversicherung, sowie übliche Nebenkosten wie bei Mietwohnungen. Diese werden als Kosten der Unterkunft berücksichtigt.
Tilgungskosten hingegen finden keine Berücksichtigung.
Und du weißt doch, Angemessenheit entscheidet zu guter Letzt das Gericht.

Ich würde den Kampf um mein Haus nicht aufgeben.
 

Arco

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#16
... wir sind ja mal wieder EINER Meinung ;) ;) Barney :mrgreen:


ach übrigens ...... du bist ja so "Kopflos" oder müssen die Haare noch rot gefärbt werden und dann kommt das neuen Bild --- und jetzt schnell weggggggg :hug:
 
E

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#17
Arco, du weißt doch, alles an mir ist echt. Auch die Haarfarbe - echte Farbe aus der Tube :mrgreen:
 

Panti

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#18
Hallo barney,

Barney sagte :
Panti, wo steht das mit der Wohnungsgröße? Ich kenne nur die Ausführungsbestimmungen der BA. Dort geht man bundesweit von 120/130 m² aus.
Ich habe eine persönliche Anfrage beim AA gestellt (weil es mich interessiert hat)
und das war halt die Auskunft...

Barney sagte :
Ich würde den Kampf um mein Haus nicht aufgeben.
das habe ich auch nicht vor...jetzt erst recht nicht

MfG Panti
 

Arco

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#19
Panti sagte :
Hallo barney,

Barney sagte :
Panti, wo steht das mit der Wohnungsgröße? Ich kenne nur die Ausführungsbestimmungen der BA. Dort geht man bundesweit von 120/130 m² aus.
Ich habe eine persönliche Anfrage beim AA gestellt (weil es mich interessiert hat)
und das war halt die Auskunft...
Barney sagte :
Ich würde den Kampf um mein Haus nicht aufgeben.
das habe ich auch nicht vor...jetzt erst recht nicht

MfG Panti
... ja und glaubst du ALLES was dir die Arge so erzählt ? ? ?
 

Panti

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#20
Hallo Arco,

Arco sagte :
ja und glaubst du ALLES was dir die Arge so erzählt ? ?
natürlich nicht, aber wenn ich dorthin gehe und eine Anfrage stelle, dann erwarte ich auch eine ehrliche und kompotente Antwort.
Schliesslich handelt es sich doch dort um ausschliesslich geschulte Mitarbeiter ;) :lol:
Auch kann ich mich dort nicht gleich hinstellen und denen einen Vogel zeigen, wenn mir deren Antwort nicht passt.

Und da ich mit 90/540 im grünen Bereich liege brauche ich mir ohnehin keine Gedanken machen.
Das die 90 für eine Person zu viel sind steht erstmal auf einem anderen Blatt...
MfG Panti
 
E

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#21
Panti sagte :
Hallo Arco,

Arco sagte :
ja und glaubst du ALLES was dir die Arge so erzählt ? ?
natürlich nicht, aber wenn ich dorthin gehe und eine Anfrage stelle, dann erwarte ich auch eine ehrliche und kompotente Antwort.
Schliesslich handelt es sich doch dort um ausschliesslich geschulte Mitarbeiter ;) :lol:
Auch kann ich mich dort nicht gleich hinstellen und denen einen Vogel zeigen, wenn mir deren Antwort nicht passt.

Und da ich mit 90/540 im grünen Bereich liege brauche ich mir ohnehin keine Gedanken machen.
Das die 90 für eine Person zu viel sind steht erstmal auf einem anderen Blatt...
MfG Panti
Meine in # 15 eingestellten Zitate sind den Unterlagen des Mitarbeiters entnommen, den du gefragt hast. Soviel zu gut geschult und kompetent.

Ich empfehle, jedem, der sich eine Auskunft im Amt holt, sich diese in irgendeiner Art bestätigen zu lassen, solange die eigenen Kenntnisse nicht ausreichend sind. Es ist besser, die Auskünfte, die man erhält, gegenzuchecken, als Nachteile zu erlangen.
 
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#23
Warum denn dann nicht arbeiten ?

Werbung für Produkte,"arbeit" von Leuten, die man nicht nachvollziehen kann usw sind hier nicht erwünscht. Und ein Adressenfishing auch nicht.
 
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