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Eigener Psychologe soll Hartz-IV-Empfänger begutachten

Frank71

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#1
Job-Center Friesland teilt sich Stelle mit Nachbarkreisen – Ambrosy kritisiert Wegzug der Arbeitsagentur

Die Mitglieder im neuen Ausschuss für das Job-Center Friesland haben am Dienstag einstimmig beschlossen, beim Gesundheitsamt des Landkreises Friesland einen Psychologen zu beschäftigen, der Leistungsempfänger des Job-Centers berät und begutachtet. Er soll ebenfalls den Landkreisen Wittmund und Aurich zur Verfügung stehen. Entsprechend teilen sich die Kreise auch die Kosten. Friesland übernimmt einen Anteil von rund 35 000 Euro jährlich.

Der Psychologe soll als Gutachter unter anderem Arbeitssuchende im Landkreis Friesland auf ihre Erwerbs- und Leistungsfähigkeit, ihre Eignung für Tätigkeiten und Maßnahmen sowie auf Behinderungen und Erkrankungen untersuchen.

Job-Center Jever: Eigener Psychologe soll Hartz-IV-Empfnger begutachten - NWZonline.de
 

Paolo_Pinkel

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#2
[...]
Der Psychologe soll als Gutachter unter anderem Arbeitssuchende im Landkreis Friesland auf ihre Erwerbs- und Leistungsfähigkeit, ihre Eignung für Tätigkeiten und Maßnahmen sowie auf Behinderungen und Erkrankungen untersuchen.

Job-Center Jever: Eigener Psychologe soll Hartz-IV-Empfnger begutachten - NWZonline.de
Mit dem Ziel sie in die Sozialhilfe (Krank) oder in die Irrenanstalt (Querulanten) zu verfrachten, oder wie? Euthanasie 2.0? Die Erwerbs- und Leistungsfähigkeit stellt ein Amtsarzt fest und kein Psychologe. Wahrscheinlich setzt man diesen Strohmann nur ein, um die Elos weiter aushorchen zu können - Schwachstellensuche?. Von der fehlenden Unabhängigkeit ganz zu schweigen.
 

Paolo_Pinkel

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#5
Leider hast Du Recht, das ist wirklich schon seit Jahren Praxis. Ich sollte auch dort vorgestellt werden, leider fehlte es an einer Rechtsgrundlage. :icon_twisted:
Wieso? Die gib es doch schon lange?

==> § 62 SGB I
 
E

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#6
Wieso? Die gib es doch schon lange?

==> § 62 SGB I


Wer Sozialleistungen beantragt oder erhält, soll sich auf Verlangen des zuständigen Leistungsträgers ärztlichen und psychologischen Untersuchungsmaßnahmen unterziehen, soweit diese für die Entscheidung über die Leistung erforderlich sind.
Eben und weil es nicht erforderlich ist/war, fehlt diese! Auch andere 'Widerständler' haben diese Einladung erfolgreich abgewehrt.

Später kam die (Gruppen)Einladung zur Sozialarbeiterin der Kommune - die aber pro Elo eingestellt ist und uns einiges an Informationen zukommen lies.
 
E

ExitUser

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#7
Der Psychologe soll als Gutachter unter anderem Arbeitssuchende im Landkreis Friesland auf ihre Erwerbs- und Leistungsfähigkeit, ihre Eignung für Tätigkeiten und Maßnahmen sowie auf Behinderungen und Erkrankungen untersuchen.


Ein Psychologe kann in der Seele rumwühlen, aber für Erkrankungen und Behinderungen hat er nicht die nötige Ausbildung, falls er überhaupt eine ärztliche Ausbildung hat.
 

Paolo_Pinkel

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#8
Eben und weil es nicht erforderlich ist/war, fehlt diese!
Das mag sein, JC könnte aber argumentieren, dass es erforderlich sei und man diese Möglichkeit mit Untersuchung überprüfen möchte. Was dann?
Auch andere 'Widerständler' haben diese Einladung erfolgreich abgewehrt.
Wie? Stell das doch mal ein, damit auch andere Elos was davon haben:icon_daumen:
 

2010

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#9
Wieso? Die gib es doch schon lange?

==> § 62 SGB I

Frag doch mal die Macht.

Wegen "lange" hast du selbst die Quelle angegeben.

Warum auch nicht.
Der Eine ist körperlich, der Andere ist psychisch eingeschränkt.
Was ist daran verwerflich ??????

Steht doch auch im Artikel
 
E

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#10
Das mag sein, JC könnte aber argumentieren, dass es erforderlich sei und man diese Möglichkeit mit Untersuchung überprüfen möchte. Was dann?Wie? Stell das doch mal ein, damit auch andere Elos was davon haben:icon_daumen:

Sie glauben viel zu können. Es genügt allein die genaue Rechtsgrundlage zu kennen. Und wenn Sie Dir auf Nachfrage nichts (Auskunft und Beratung) nennen können, dann hat sich das erledigt. So war das auch bei mir (uns).

Es ist nicht so, dass die Behörde dich willkürlich zum Psychologen/Sozialarbeiter/Arzt schicken kann, wenn keinerlei Anhaltspunkte dazu berechtigen. Das ist nirgendwo im Gesetz so vorgesehen.

In der Einladung zur Sozialarbeiterin befand sich dann auch der ausdrückliche Hinweis, dass dies freiwillig sei.
 

doppelhexe

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#11
wenn ich psychologisch eingeschränkt bin, dann habe ich meine eignen psychologen... und ich werde einen dreck tun, da noch einen zweiten in meinem kopf rumrühren zu lassen...

nicht umsonst sagt man, viele köche verderben den brei... :icon_dampf:
 

Paolo_Pinkel

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#12
Sie glauben viel zu können. Es genügt allein die genaue Rechtsgrundlage zu kennen. Und wenn Sie Dir auf Nachfrage nichts (Auskunft und Beratung) nennen können, dann hat sich das erledigt. So war das auch bei mir (uns).
Könntest du das Vorgehen bitte etwas konkretisieren, damit die jetzt und auch zukünftig mitlesenden davon profitieren können?
 

Ferdinand456

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#13
Mit dem Ziel sie in die Sozialhilfe (Krank) oder in die Irrenanstalt (Querulanten) zu verfrachten, oder wie? Euthanasie 2.0? Die Erwerbs- und Leistungsfähigkeit stellt ein Amtsarzt fest und kein Psychologe. Wahrscheinlich setzt man diesen Strohmann nur ein, um die Elos weiter aushorchen zu können - Schwachstellensuche?. Von der fehlenden Unabhängigkeit ganz zu schweigen.
Vorsicht. Die Einweiser in die Psychiatrie sind grundsätzlich die Ärzte (Psychiater, Amtsärzte, etc.), nie die Psychologen. Psychologen dürfen nicht einweisen! Auch keine Medikamente verschreiben. Ich spreche aus Erfahrung, wie hier bald jeder weiß, sollte ich als diplomierter Psychologe ja vor 15 Jahren zwangseingewiesen werden und auf Lebenszeit mit Medikamenten zwangsbehandelt werden ("Sie leiden unter blablaba mit mangelnder Einsicht zur Medikation"). Verbockt hatten das ca. 12 Ärzte und Psychiater, und zwar die Diagnostiker, das Gesundheitsamt (Amtsarzt) und all jene, die sich weigerten, mich für gesund zu erklären. Da war kein Psychologe beteiligt, außer derjenige, der ehemals meine Diplomarbeit betreut hatte. Der hatte die Hosen voll und traute sich nicht, mich für gesund zu erklären.

Trotzdem ist natürlich ein solches Vorhaben (Massenuntersuchungen durch Psychologen) kritisch zu bewerten, da Psychologen in ihrer Ausübung des Berufes komplett abhängig von Ärzten und Psychiatern sind. Wer kritisch bleibt, wird rausgemobbt (so wie ich damals).
 
E

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#14
Könntest du das Vorgehen bitte etwas konkretisieren, damit die jetzt und auch zukünftig mitlesenden davon profitieren können?
Das ist eine Ermessensleistung und dieses Ermessen muß begründet werden, hierauf besteht Anspruch. Kann es nicht begründet werden, dann hat es sich erledigt.
 

Paolo_Pinkel

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#15
Das ist eine Ermessensleistung und dieses Ermessen muß begründet werden, hierauf besteht Anspruch. Kann es nicht begründet werden, dann hat es sich erledigt.
Begründet wird es ja damit, dass man die Erwerbsfähigkeit feststellen möchte bzgl. der Leistungserbringung (SGB II oder SGB XII) Siehe auch § 7 SGB II. Was ist wenn DU weisst, dass du leistungsfähig bist, den SB aber nicht. Böswilligkeit von seiten der JC mal ausgeschlossen, die es aber auch sicherlich geben mag.
 
E

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#16
Begründet wird es ja damit, dass man die Erwerbsfähigkeit feststellen möchte bzgl. der Leistungserbringung (SGB II oder SGB XII) Siehe auch § 7 SGB II. Was ist wenn DU weisst, dass du leistungsfähig bist, den SB aber nicht. Böswilligkeit von seiten der JC mal ausgeschlossen, die es aber auch sicherlich geben mag.
Wenn das aber rein gar nix mit der Erwerbsfähigkeit zu tun hat, denn dann müßte man ja zum ÄD geschickt werden, dann ist dies doch hinfällig.

Wie gesagt, in der 2. Einladung wurde das dann als freiwillig bezeichnet. Ich denke, dass der Psychologe gar nicht unter diesen §§ fällt. :icon_evil: Und diese Einladung dadurch rechtswidrig war.

Ich habe auf die Nachfrage auch keine Antwort bekommen.
 

Al Bandy

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#17
Ein Psychologe ist im Regelfall kein Arzt und hat garnicht das Recht eine Begutachtung vorzunehmen,die dann rechtlich Gültigkeit findet.
Hierfür muss es ein Psychiater, Neurologe /Nervenarzt sein.
Auch der ärztliche Dienst der JC,besetzt mit einem Allgemein-Mediziner muss sich auf das Gutachten eines Facharztes einlassen,wenn nicht finden weitere Gutachten über Fachärzte statt.
 
E

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#18
Ein Psychologe ist im Regelfall kein Arzt und hat garnicht das Recht eine Begutachtung vorzunehmen
Hierfür muss es ein Psychiater, Neurologe /Nervenarzt sein.

Yep! ;)

Mich würde interessieren, mit welcher Begründung zu einem solchen Termin eingeladen wird. :icon_kinn:
 

Al Bandy

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#19
Yep! ;)

Mich würde interessieren, mit welcher Begründung zu einem solchen Termin eingeladen wird. :icon_kinn:
Da gibts doch etliche Möglichkeiten der Wortspiele.
Meistens enthält es immer das Wort Situation.:biggrin:
 

Ferdinand456

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#20
Yep! ;)

Mich würde interessieren, mit welcher Begründung zu einem solchen Termin eingeladen wird. :icon_kinn:
Bei mir gab es keine Begründung. Mir wurde erklärt, man wolle "mal so allgemein meine Leistungsfähigkeit testen". Mir wurde auch nicht gesagt, dass es ein Psychiater ist. Und mir wurde das vorgeschlagen, nachdem ich eine Maßnahme abgebrochen hatte und sanktioniert worden war.

Als das Einladungsschreiben kam, las ich den Namen des Arztes, der noch immer nicht als Psychiater bezeichnet worden war und stellte fest - na was wohl? - dass mir hinterrücks ein Psychiater aufgedrückt werden sollte. Und zwar unter Androhung einer weiteren Sanktion. Als ich nach einer Begründung fragte, wurde mir erklärt, dass ich nun doch nicht zum Psychiater müsse.

Heute nun, 10 Monate später, kam die Begründung der Ablehnung meines Widerspruchs: "Da Sie kategorisch den Besuch eines Psychiaters abgelehnt hatten"...usw.

Fazit: Das Amt hatte versucht, mich unter dem Vorwand der "allgemeinen Beurteilung meiner Leistungsfähigkeit" zu ihrem hauseigenen Klapsmühlen-Arzt zu schicken, während ein Widerspruchsverfahren lief und schreibt mir das nun einfach so auch noch "mitten ins Gesicht hinein", ohne sich dabei in Grund und Boden zu schämen.

Das ist so dermaßen verwerflich, kriminell und gegen jeden Berufsethos von Ärzten, insbesondere Psychiatern, dass hier fast schon der Verfassungsschutz auf den Plan gehört. Gegen solche Menschen kann man auch nicht einfach mal vor das Sozialgericht ziehen. Psychiater und Behörden arbeiten hier eng verzahnt miteinander, telefonieren was das Zeug hält, auch vor den Hausärzten machen sie keinen Halt. Permanente Schweigepflicht-Verletzungen, etc., etc., nur, wer hier geboren ist und "Sohn von" oder "Cousin von und zu" hat hier eine Chance auf faire Behandlung, der Rest wird weggemobbt.
 

Stroganoff

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#21
Als jemand, der im Landkreis Aurich wohnt, kann ich meine Freude über diesen Beschluss wirklich nur schwer zurückhalten.

Wie schon erwähnt ist es "nur" ein Psychologe und beispielsweise kein Psychiater, der ja befugt ist einen zwangseinweisen zu lassen.

Wenn der Psychologe aber der Meinung ist, dass man eine Gefahr für sich und/oder andere Personen darstellt, kann er aber selbstverständlich mit ein paar Leutchen telefonieren, die dann die Befugnis haben einen einzuweisen.

Tja und wenn man nicht freiwillig in die Klapse geht, wird man halt von der Polizei dorthin geschleift und dann viel Spaß bei dem Versuch den Leuten in der Psychiatrie zu erklären, dass der Psychologe und gegebenfalls irgendwelche Jobcentermitarbeiter Unsinn erzählt haben.

Ist mir zum Glück noch nie passiert, aber da ich mich in letzter Zeit intensiv mit solchen Dingen befasst habe, weiss ich wie schnell sowas gehen kann.
 

Ferdinand456

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#22
[...]
Tja und wenn man nicht freiwillig in die Klapse geht, wird man halt von der Polizei dorthin geschleift und dann viel Spaß bei dem Versuch den Leuten in der Psychiatrie zu erklären, dass der Psychologe und gegebenfalls irgendwelche Jobcentermitarbeiter Unsinn erzählt haben.

Ist mir zum Glück noch nie passiert, aber da ich mich in letzter Zeit intensiv mit solchen Dingen befasst habe, weiss ich wie schnell sowas gehen kann.
Mir ist es passiert, und zwar im Jahre 1996, nachdem ich gegen einen hiesigen FDP-Politiker Anzeige erstattet hatte. Vom ermittelnden Kripo-Beamten (alter Schulfreund des Politikers) wurde ich bei der Führerscheinstelle als "geistig verwirrt" betitelt, zudem telefonierte er kräftig mit dem Psychiater, zu dem ich vom Oberbürgermeister (alter Schulfreund des Politikers) geschickt worden war. Ich erhielt damals Berufsverbot und sollte wegen "mangelnder Einsicht zur Medikation" zwangseingewiesen werden und zwangsbehandelt auf Lebenszeit, sprich: Die Kripo klingelte morgens und holte mich ab. Merke: Das sind normalerweise meine Kollegen, ich bin ja Diplom-Psychologe.

Wie man sieht: Noch heute, 15 Jahre später, wedeln sie ihre Briefe mit dem Wort "Psychiater" vor meiner Nase herum, sanktionieren mich kräftig und verhöhnen mich regelrecht, "tja, Sie wollten ja kategorisch nicht zum Psychiater, aaaalso Sanktion".

Zudem grinst sich meine SB eins, wenn ich ihr sage, dass ich, wenn sie so weiter machen, ein Buch schreiben werde und erklärt mir "wenn Sie obdachlos werden, dürfen wir Sie einweisen". Die braucht nicht zu grinsen: Ein Buch über 200 Seiten existiert bereits. Sie unterschätzen mich gewaltig.
 

Al Bandy

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#23
Wenn der Psychologe aber der Meinung ist, dass man eine Gefahr für sich und/oder andere Personen darstellt, kann er aber selbstverständlich mit ein paar Leutchen telefonieren, die dann die Befugnis haben einen einzuweisen.
Wohl zuviel Krimis gesehen was.:biggrin:

Telefonieren reicht da nicht aus,sondern es müsste eine Untersuchung und ein Gutachten von einem Psychiater erst gemacht werden.
Dieses Gutachten muss dann auch noch vor Gericht standhalten um in der klapse bleiben zu dürfen/müssen.
 
E

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#24
Mir ist es passiert, und zwar im Jahre 1996, nachdem ich gegen einen hiesigen FDP-Politiker Anzeige erstattet hatte. Vom ermittelnden Kripo-Beamten (alter Schulfreund des Politikers) wurde ich bei der Führerscheinstelle als "geistig verwirrt" betitelt, zudem telefonierte er kräftig mit dem Psychiater, zu dem ich vom Oberbürgermeister (alter Schulfreund des Politikers) geschickt worden war. Ich erhielt damals Berufsverbot und sollte wegen "mangelnder Einsicht zur Medikation" zwangseingewiesen werden und zwangsbehandelt auf Lebenszeit, sprich: Die Kripo klingelte morgens und holte mich ab. Merke: Das sind normalerweise meine Kollegen, ich bin ja Diplom-Psychologe.

Wie man sieht: Noch heute, 15 Jahre später, wedeln sie ihre Briefe mit dem Wort "Psychiater" vor meiner Nase herum, sanktionieren mich kräftig und verhöhnen mich regelrecht, "tja, Sie wollten ja kategorisch nicht zum Psychiater, aaaalso Sanktion".

Zudem grinst sich meine SB eins, wenn ich ihr sage, dass ich, wenn sie so weiter machen, ein Buch schreiben werde und erklärt mir "wenn Sie obdachlos werden, dürfen wir Sie einweisen". Die braucht nicht zu grinsen: Ein Buch über 200 Seiten existiert bereits. Sie unterschätzen mich gewaltig.
Das ist ja unglaublich dreist. Mir fehlen die Worte!!! Das sind ja mehrere Rechtverstöße in einem.

Es soll Anwälte geben, die haben Spaß daran, solche Sachen nicht nur anzugehen, sondern auch die Hintergründe aufzudecken und die Presse zu informieren.
 

Ferdinand456

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#25
Das ist ja unglaublich dreist. Mir fehlen die Worte!!! Das sind ja mehrere Rechtverstöße in einem.

Es soll Anwälte geben, die haben Spaß daran, solche Sachen nicht nur anzugehen, sondern auch die Hintergründe aufzudecken und die Presse zu informieren.
Stimmt.
 

Al Bandy

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#26
@Ferdinand456

Geh doch mal zum Psychiater deiner Wahl und lass dich checken ohne daß einer Wind davon bekommt.
 

Ferdinand456

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#27
@Ferdinand456

Geh doch mal zum Psychiater deiner Wahl und lass dich checken ohne daß einer Wind davon bekommt.
Al Bandy, das habe ich hier in meinen Beiträgen längst groß erklärt: Ich muss zu keinem Psychiater. Die Diagnose ist nie begründet worden. Es war nur eine Behauptung. Lies meinen Beitrag über "Asperger" hier im Forum.

Nachdem ein Oberbürgermeister, bzw. seine Kanzlei, einen zum Psychiater schickte, man dann auch noch vertrauensvoll mitmachte und dermaßen ins offene Messer rannte, erübrigt sich wohl die Diskussion, ob man je noch ein einziges Mal in seinem Leben zu einem Psychiater muss.

Je öfter man mich hinschickt, desto mehr hasse ich sie. Ich sage das aus tiefster Überzeugung: Je öfter man mich zum Psychiater schickt, desto mehr wird aus dieser Geschichte, die mich nun seit 15 Jahren sinn- und hirnlos kaputt schikaniert, abgrundtiefer Hass.
 

Al Bandy

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#28
Al Bundy, das habe ich hier in meinen Beiträgen längst groß erklärt: Ich muss zu keinem Psychiater. Die Diagnose ist nie begründet worden. Es war nur eine Behauptung. Lies meinen Beitrag über "Asperger" hier im Forum.
So meinte ich das nicht,sondern einfach mal durchchecken lassen um zeigen zu können das alles in Ordnung ist,wenn wieder so ein Blödmann was will.
 

Stroganoff

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#29
Yep! ;)

Mich würde interessieren, mit welcher Begründung zu einem solchen Termin eingeladen wird. :icon_kinn:
Meine Antwort hat zwar nicht ganz genau, was mit deiner Frage zu tun, aber ich gebe mal einen Erfahrungsbericht zum Besten.

Man braucht als Hartz4-Empfänger nur mal krank zu sein und schon muss man zum psychologische Dienst und einem Psychologen klarmachen, dass man noch alle beisammen hat.

Ist bei mir vor 3 Jahren so gelaufen. Ich hatte eine vom Arzt nachgewiesene Nervenentzündung im Kopf, die unglücklichweise auch noch zeitgleich mit einer dummen Maßnahme aufgetreten ist.

Wegen meinen durch die Nervenentzündung resultierenden Kopfschmerzen, die sich durch das sinnlose Rumsitzen in der Maßnahme stark verschlimmerten habe ich nach 2 Wochen ohne Sanktion abgebrochen. Fachärztliche Atteste sei dank.

Damit hätte es gut sein können. Aber meine Sachbearbeiterin war sichtlich genervt, dass ich abgebrochen habe und fand meine Atteste wenig glaubwürdig, obwohl das alles ja auch im Kernspintomographen nachgewiesen wurde.

Tja, da sie mir wohl eins auswischen wollte, durfe ich dann zum psychologischen Dienst und konnte dort DEM HIMMEL SEI DANK der Frau Psychologin von meiner geistigen und seelischen Gesundheit überzeugen (zumindestens hatte ich den Eindruck:icon_kinn:).

Innerlich habe ich bei all´ den Fragen aber ziemlich geschwitzt, es ging sehr ins Private. Auch, wenn bei mir keine Eigen- oder Fremdgefährdung vorliegt, die Garantie, dass die Psychologin das auch so sieht hatte ich ja nicht.

Sie hat mich auch gefragt, ob ich mein Jobcenter verklagen würde, wenn ich mich mal ungerecht behandelt fühle und es beispielsweise mal eine Sanktion gibt. Darauf habe ich mit "Selbstverständlich" geantwortet, da ich sonst ja nur schwer zu meinem Recht kommen würde. :biggrin:

Ich habe der Psychologin übrigens erlaubt das alles meinem Jobcenter zu schicken, was ich in dem Gespräch gesagt habe, weil ich den Eindruck hatte mich gut geschlagen zu haben und damit das Jobcenter weiss, dass ich auch vor Gericht gehen würde, um für meine Rechte zu kämpfen.

Da diese Geschichte 3 Jahre her ist und ich seitdem weitesgehend vom Jobcenter in Ruhe gelassen werde (die Story, wo ich 2 Jahre später eine Infoveranstaltung aufgemischt habe mal ausgenommen:biggrin:), kann ich dem dann doch noch viel positives abgewinnen.
 

Ferdinand456

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#30
So meinte ich das nicht,sondern einfach mal durchchecken lassen um zeigen zu können das alles in Ordnung ist,wenn wieder so ein Blödmann was will.
Al Bandy, niemand muss beweisen, dass er psychisch gesund ist. Ich war damals bei meiner Anzeige komplett gesund. Mir wurden aber 5 Diagnosen reingewürgt, die bis hin zu Schizophrenie und Paranoia reichten und dafür sorgten, dass ich meine Anzeige wieder zurück zog. Ich war komplett gesund.

Der einzige Fehler, den ich gemacht hatte, war, der Aufforderung des Anwaltes desjenigen zu folgen, gegen den ich Anzeige erstattet hatte, nämlich, zu einem Psychiater zu gehen. Das war mein Fehler und den macht man kein zweites Mal.

Hör dir hierzu dieses Video an: Meinungsverbrechen.de » Blog Archive » Rechtsanwältin Claudia Grether spricht über Betreuung, Psychiatrie, Mobbing und Korruption
 

Stroganoff

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#31
Wohl zuviel Krimis gesehen was.:biggrin:

Telefonieren reicht da nicht aus,sondern es müsste eine Untersuchung und ein Gutachten von einem Psychiater erst gemacht werden.
Dieses Gutachten muss dann auch noch vor Gericht standhalten um in der klapse bleiben zu dürfen/müssen.
Selbstverständlich reicht telefonieren da aus.

Ich gebe mal ein Beispiel.

Wenn der Psychologe den Eindruck hat ich springe vor den nächsten Zug, sobald ich seine Praxis verlasse. Dann schnappt er sich das Handy, rennt mir nach und informiert die Polizei über mein Vorhaben und wo ich mich gerade aufhalte (dazu wäre er auch verpflichtet).

Die bringen mich dann in die Psychiatrie "Stichwort Eigengefährdung", wo dann entschieden wird, was mit mir weiter geschehen wird.

Da jetzt ja gerade kein Krimi läuft, denke ich mir mal was hoffentlich absurdes aus. Ist ja auch schon spät.

Nehmen wir mal an das Gespräch verlief ganz normal, ich verlasse die Praxis und der Psychologe ruft bei der Polizei an und sagt das ich völlig durchgedreht bin, die Sachen von seinem Schreibtisch geschmissen habe und mit den Worten "Ich gehe jetzt nach Hause, hole ein Messer, marschiere zum Jobcenter und mache meiner Sachbearbeiterin ein neues Muster in ihre neue Bluse."

Dann sitze ich in der Psychiatrie und versuche den Leuten zu erklären, dass das nicht der Wahrheit entspricht, aber wenn man einen Psychologen und dann noch die eigene Sachbearbeiterin gegen sich hat, die einen vielleicht sogar als cholerisch beschreibt (keine Sorge das bin ich nicht :biggrin:), dann sieht es aber mal zappenduster aus.

Wie gesagt, völlig absurd, dass sowas jemanden passieren kann :icon_kinn:.
 

Ferdinand456

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#32
[...] Da diese Geschichte 3 Jahre her ist und ich seitdem weitesgehend vom Jobcenter in Ruhe gelassen werde (die Story, wo ich 2 Jahre später eine Infoveranstaltung aufgemischt habe mal ausgenommen:biggrin:), kann ich dem dann doch noch viel positives abgewinnen.
Mir hatten die Anwälte nach 4 Jahren Rechtsstreit geraten, aufzugeben. Ich habe keine Rechtsschutzversicherung und würde mich finanziell und nervlich kaputt klagen. Das Einzige, was mir bleibt, um hier in Deutschland noch einigermaßen sicher und in Freiheit leben zu können, ohne irgendwann vollends in die Obdachlosigkeit hinein schikaniert zu werden, ist die Öffentlichkeit. Also Presse und / oder Buch.
 

Ferdinand456

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#33
[...] Wenn der Psychologe den Eindruck hat ich springe vor den nächsten Zug, sobald ich seine Praxis verlasse. Dann schnappt er sich das Handy, rennt mir nach und informiert die Polizei über mein Vorhaben und wo ich mich gerade aufhalte (dazu wäre er auch verpflichtet).

Die bringen mich dann in die Psychiatrie "Stichwort Eigengefährdung", wo dann entschieden wird, was mit mir weiter geschehen wird.

Da jetzt ja gerade kein Krimi läuft, denke ich mir mal was hoffentlich absurdes aus. Ist ja auch schon spät.

Nehmen wir mal an das Gespräch verlief ganz normal, ich verlasse die Praxis und der Psychologe ruft bei der Polizei an und sagt das ich völlig durchgedreht bin, die Sachen von seinem Schreibtisch geschmissen habe und mit den Worten "Ich gehe jetzt nach Hause, hole ein Messer, marschiere zum Jobcenter und mache meiner Sachbearbeiterin ein neues Muster in ihre neue Bluse."

Dann sitze ich in der Psychiatrie und versuche den Leuten zu erklären, dass das nicht der Wahrheit entspricht, aber wenn man einen Psychologen und dann noch die eigene Sachbearbeiterin gegen sich hat, die einen vielleicht sogar als cholerisch beschreibt (keine Sorge das bin ich nicht :biggrin:), dann sieht es aber mal zappenduster aus.

Wie gesagt, völlig absurd, dass sowas jemanden passieren kann :icon_kinn:.
Hm, mir wurde damals unter anderem "chronische Suizidalität" und "geistige Verwirrtheit" unterstellt, was ja die Kripo veranlasst hatte, mich morgens abzuholen. Da war aber bereits der Staatsanwalt eingeschaltet worden und ich durfte wieder nach Hause.

Dass sie mich jetzt verhöhnen "ätschebätsche, Sie wollen ja nicht zum Psychiater, also Sanktion!!", war mir klar. So ticken die seit Jahren. Das könnte ich theoretisch zur Anzeige bringen, straf- wie verfassungsrechtlich. Tue ich aber nicht mehr. Ich habe den Staatsanwalt so oft eingeschaltet. In einer letzten Petition hatte ich darum gebeten, dass dieses Martyrium, in dem ich mich seit 1996, seit ich den Psychiater aufgesucht hatte, befinde, endgültig zu Ende ist. Er hatte sich wohl nicht durchsetzen können. Oder er möchte es nicht.
 

Stroganoff

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#34
Mir hatten die Anwälte nach 4 Jahren Rechtsstreit geraten, aufzugeben. Ich habe keine Rechtsschutzversicherung und würde mich finanziell und nervlich kaputt klagen. Das Einzige, was mir bleibt, um hier in Deutschland noch einigermaßen sicher und in Freiheit leben zu können, ohne irgendwann vollends in die Obdachlosigkeit hinein schikaniert zu werden, ist die Öffentlichkeit. Also Presse und / oder Buch.
Ja, deine Geschichte habe ich hier im Forum mit Interesse verfolgt. Da ich seit einem halben Jahr für den Heilpraktiker der Psychotherapie lerne, ohne wahrscheinlich jemals die Prüfung zu machen (Jobcenter bezahlt ja keinen Bildungsgutschein, kann mir eh keine Praxis leisten usw.), interessiert es mich ganz besonders wie es in den Psychatrien so abläuft und wie schnell jemand doch fälschlicherweise eingeliefert werden kann.

Da du ja schon ein so ziemlich fertig geschriebenes Buch hast, kann ich dir auch nur empfehlen, dass früher oder später zu veröffentlichen. Es kann gar nicht genug Aufklärung in diesem Bereich geben.
 

Ferdinand456

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#35
J[...] Da du ja schon ein so ziemlich fertig geschriebenes Buch hast, kann ich dir auch nur empfehlen, dass früher oder später zu veröffentlichen. Es kann gar nicht genug Aufklärung in diesem Bereich geben.
Das kommt auf den Markt, falls ich je in die Obdachlosigkeit hinein schikaniert werde. Zum Geldverdienen sozusagen. :biggrin:
 

Stroganoff

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#36
. Das könnte ich theoretisch zur Anzeige bringen, straf- wie verfassungsrechtlich. Tue ich aber nicht mehr. Ich habe den Staatsanwalt so oft eingeschaltet. In einer letzten Petition hatte ich darum gebeten, dass dieses Martyrium, in dem ich mich seit 1996, seit ich den Psychiater aufgesucht hatte, befinde, endgültig zu Ende ist. Er hatte sich wohl nicht durchsetzen können. Oder er möchte es nicht.
Naja, Staatsanwälte sind weisungsgebunden und wenn du damals einen Politiker angezeigt hast, was ja anscheinend den Stein ins Rollen gebracht hat mit den falschen Diagnosen über dich usw., dann kannst du den Weg über die Gerichte vergessen.

Wenn man bestimmten Leuten ans Bein pinkelt (Politiker, Banken, Wirtschaftsbosse), dann kann man auf die Gerichte hierzulande nur schwerlich zählen. Frag´mal die 4 Steuerfahnder, die allesamt die gleiche psychische Diagnose bekommen haben, die können ein Lied davon singen. :icon_party:
 

Ferdinand456

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#37
Naja, Staatsanwälte sind weisungsgebunden und wenn du damals einen Politiker angezeigt hast, was ja anscheinend den Stein ins Rollen gebracht hat mit den falschen Diagnosen über dich usw., dann kannst du den Weg über die Gerichte vergessen.

Wenn man bestimmten Leuten ans Bein pinkelt (Politiker, Banken, Wirtschaftsbosse), dann kann man auf die Gerichte hierzulande nur schwerlich zählen. Frag´mal die 4 Steuerfahnder, die allesamt die gleiche psychische Diagnose bekommen haben, die können ein Lied davon singen. :icon_party:
Ebent. :icon_party: :biggrin:
 

Al Bandy

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#38
Ich kenne so Fälle wie besoffener Ehemann,Frau ruft Polizei weil er sie angeblich geschlagen habe,was aber nicht stimmte.
Polizei kam,rief den Sanka und mit dem Sanka gings direkt in die Klapse.
Das dumme es war Freitag Nacht und der zuständige Psychiater kam erst am Montag.
Am Montag Gespräch ca.10 Minuten dann durfte er gehen.
Er hat dann seine Alte angezeigt und die Scheidung eingereicht.
 

Ferdinand456

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#39
Ich kenne so Fälle wie besoffener Ehemann,Frau ruft Polizei weil er sie angeblich geschlagen habe,was aber nicht stimmte.
Polizei kam,rief den Sanka und mit dem Sanka gings direkt in die Klapse.
Das dumme es war Freitag Nacht und der zuständige Psychiater kam erst am Montag.
Am Montag Gespräch ca.10 Minuten dann durfte er gehen.
Er hat dann seine Alte angezeigt und die Scheidung eingereicht.
Ja, hier geht es aber nicht darum, dass ich mit dem FDP-Politiker verheiratet war, auch nicht mit dem Oberbürgermeister. Das sind Politiker, teils eng verbunden mit Adelshäusern, Psychiater und Behörden, die mir seit Jahren auf der Nase herumtanzen, mich verhöhnen, verarschen und für dumm verkaufen, nun von den Sachbearbeiterinnen der Ämter auslachen und verhöhnen lassen, mir mit Existenzverlust drohen, mich körperlich kaputt gemacht haben, bis hin zur Operation mit Operationspfusch hier im Klinikum, der mir beinahe das Leben gekostet hätte.

Und sie hören nicht auf. Immer wieder "Ätsch! PSYCHIATER! ÄTSCH! IRRE! BLÖD! DOOF!!!".

Wie erklärt: Strafanzeigen zu erstatten, am Ende Petitionen zu schreiben, habe ich aufgegeben. Ich glaube, da liegen ca. 200 Seiten bei der Oberstaatsanwaltschaft in Karlsruhe und auch bei der Staatsanwaltschaft in Konstanz. Sie hören hier einfach nie auf.
 

Al Bandy

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#40
Wenn mich einer als Krank hinstellt,dann beweise ich ihm dass ich nicht krank bin.
Dann gibts dafür noch Anwälte und Gerichte.
 

Ferdinand456

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#41
Wenn mich einer als Krank hinstellt,dann beweise ich ihm dass ich nicht krank bin.
Dann gibts dafür noch Anwälte und Gerichte.
Ich bin auch am Überlegen, ob ich das, was die SB mir da jetzt schon wieder geschrieben hatte (übersetzt: "kategorisch den Psychiater ablehnen = Grund für eine Sanktion"), zur Anzeige bringen soll. Andererseits finde ich es inzwischen irgendwie zwecklos. In dieser Schleife befinde ich mich seit 15 Jahren. Da finde ich öffentlichen Druck irgendwie besser und sinnvoller. Ich habe ja nichts mehr zu verlieren. Sie machen mir das Leben zur Hölle. Ich vermute, sie versuchen mich in eine Depression hinein zu schikanieren, damit ich wieder bei ihnen in der Klapsmühle lande und sich ihre "Diagnose" bestätigt hat, sie somit nie zu Schadensersatz verpflichtet werden können.

Aber das schaffen sie nicht mehr. Es wird 1:1 in meinem Buch und in einem öffentlichen Weblog veröffentlicht. Alles. Das ist auch keine Straftat, sondern rechtfertigender Notstand. Es geht hier um versuchte Kapitalverbrechen.
 

Al Bandy

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#42
Anzeigen ist der falsche Weg,wer nicht zum Psychiater will der muss auch nicht.
Behandlungen,Operationen,Schweigepflichtsentbindungen,ärztliche Gutachten,sind freiwillig,dazu kann niemand gezwungen werden.
Und wenn dich der SB dazu nötigt,legt man Widerspruch ein,wenn abgelehnt,dann klagt man vor dem SG.
Du bist nur verpflichtet dich vom MD des Jobcenters untersuchen zu lassen,falls verlangt mehr nicht.
 

arbeitslos in holland

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#43
kapitalverbrechen sind durch die sgb'er schon lange legalisiert. dh. kein einziger ma, der die handlungen durch die vollstreckung der sgb'er begeht, hat auch nur das geringste zu befürchten. das stgb greift hier nicht, wird es auch nie.

eine zwangsvorführung bei einem arzt ist freiheitsberaubung. bei den sgb'ern ist das verletzung der mitwirkungspflicht und wird mit einer sanktion bestraft. wer immer noch nicht gemerkt hat, dass für elo die gg außer kraft gesetzt wurden, merkt es wohl gar nicht mehr :icon_sad:

elo sind vogelfrei und haben keinen anspruch mehr auf gleichbehandlung nach dem gg-tatsache !
 

Ferdinand456

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#44
Anzeigen ist der falsche Weg,wer nicht zum Psychiater will der muss auch nicht.
Behandlungen,Operationen,Schweigepflichtsentbindungen,ärztliche Gutachten,sind freiwillig,dazu kann niemand gezwungen werden.
Und wenn dich der SB dazu nötigt,legt man Widerspruch ein,wenn abgelehnt,dann klagt man vor dem SG.
Ich hatte ja oben schon geschrieben, dass ich nicht zum Psychiater genötigt werde, weil ich nur um eine Begründung bitten muss, und schon lenken sie ein. Die Schikane begründet sich aber darin, dass ich diese Briefe immer wieder bekomme seit 15 Jahren. Egal, was ich tue, was ich sage, mir wird grundsätzlich nicht geglaubt, sondern ich werde zum Irrenarzt geschickt. Angefangen hatte die Kanzlei des Oberbürgermeisters, weiter ging es mit der Führerscheinstelle, was mich meinen Job gekostet hat, jetzt ist das Ganze auf dem Jobcenter angekommen. Mit vollem Wissen, dass sie im Unrecht sind, denn ich muss nur antworten "Dürfen Sie nicht!" und schon lassen sie es.

Es ist Schikane. Es geht hier um knallhart kalkulierte Schikane. Das Sozialgericht ist da eine Nummer zu klein für die.

Es geht hier um ganz andere Dinge. Dinge, die aus niederen Beweggründen passieren. Jemanden mürbe machen, fertig machen, kaputt schikanieren, auslachen, verhöhnen, in Ruf, Ehre, Freiheit, Gesundheit, Glaubwürdigkeit, Beruf, Zukunft und Existenz zu ruinieren.

"Mangelnde Einsicht zur Medikation" bedeutet übersetzt: Theroretisch dürfte man mich einweisen und mir die Medikamente zwangsweise verabreichen. Ich weiß schon, wen das hier zutiefst befriedigen würde, wenn ich mich in einer solchen Situation befände.
 

hartaber4

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#45
Wohl zuviel Krimis gesehen was.:biggrin:

Telefonieren reicht da nicht aus,sondern es müsste eine Untersuchung und ein Gutachten von einem Psychiater erst gemacht werden.
Dieses Gutachten muss dann auch noch vor Gericht standhalten um in der klapse bleiben zu dürfen/müssen.
Hier muss ich anmerken:

Zum Thema Gericht:

Amtsgericht hat 24h-Bereitsschaftrichter (die haben in der Regel so eine Mappe mit vorformulierten Ankreuzbeschlüssen, wenn man aus dem Bettchen geklingelt wird.....muss man nicht lange warten bis das Juristen-Hirn durchblutet ist oder einen Kollegen anrufen, weil man vom Betreuungs-/Unterbringungsrechtrecht keine Ahung hat...ich glaube Richter auf Probe dürfen hier nicht beschliessen).

§ 332 FamFG Einstweilige Anordnung bei gesteigerter Dringlichkeit (Buch 3 Abschnitt 2 Verfahren in Unterbringungssachen)

Bei Gefahr im Verzug kann das Gericht eine einstweilige Anordnung nach § 331 bereits vor Anhörung des Betroffenen sowie vor Anhörung und Bestellung des Verfahrenspflegers erlassen. Diese Verfahrenshandlungen sind unverzüglich nachzuholen.
 

Ferdinand456

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#47
Ne is es nicht,denn es geht erst in die nächste Instanz,wenn das Urteil deiner Meinung nach nicht akzeptabel ist,dann kannste Berufung einlegen usw.
Doch, ist es. Sie trauen sich noch nicht einmal bei einem Beschluss, der zu meinen Gunsten verläuft, ihre Unterschrift darunter zu setzen. Einmal hatte ich nämlich vor dem Sozialgericht geklagt und gewonnen. Nur die Unterschrift fehlte.

Hallooooo! *wachrüttel* Ich wiederhole: Es geht um Politiker mit besten Beziehungen zu ADELSHÄUSERN!!!!! Und ich habe KEINE RECHTSSCHUTZVERSICHERUNG. BIN ICH BESCHEUERT, MICH AUF DAUERNDE PROZESSE MIT DENEN EINZULASSEN??? DAS LEBEN IST ZU KURZ, UM SICH MIT DEM LETZTEN DRECK DER NATION ZU STREITEN.
 

Al Bandy

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#48
Doch, ist es. Sie trauen sich noch nicht einmal bei einem Beschluss, der zu meinen Gunsten verläuft, ihre Unterschrift darunter zu setzen. Einmal hatte ich nämlich vor dem Sozialgericht geklagt und gewonnen. Nur die Unterschrift fehlte.
Vielleicht hat mans nur vergessen zu unterschreiben.

Kommt jetzt bestimmt nein,nachgefragt die wollten nicht.
 

hartaber4

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#49
Doch, ist es. Sie trauen sich noch nicht einmal bei einem Beschluss, der zu meinen Gunsten verläuft, ihre Unterschrift darunter zu setzen. Einmal hatte ich nämlich vor dem Sozialgericht geklagt und gewonnen. Nur die Unterschrift fehlte.

Hallooooo! *wachrüttel* Ich wiederhole: Es geht um Politiker mit besten Beziehungen zu ADELSHÄUSERN!!!!! Und ich habe KEINE RECHTSSCHUTZVERSICHERUNG. BIN ICH BESCHEUERT, MICH AUF DAUERNDE PROZESSE MIT DENEN EINZULASSEN??? DAS LEBEN IST ZU KURZ, UM SICH MIT DEM LETZTEN DRECK DER NATION ZU STREITEN.
Antwort:

§ 142 SGG

(1) Für Beschlüsse gelten § 128 Abs. 1 Satz 1, die §§ 134 und 138, nach mündlicher Verhandlung auch die §§ 129, 132, 135 und 136 entsprechend.
(2) Beschlüsse sind zu begründen, wenn sie durch Rechtsmittel angefochten werden können oder über ein Rechtsbehelf entscheiden. Beschlüsse über die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung und über einstweilige Anordnungen (§ 86b) sowie Beschlüsse nach Erledigung des Rechtsstreits in der Hauptsache sind stets zu begründen. Beschlüsse, die über ein Rechtsmittel entscheiden, bedürfen keiner weiteren Begründung, soweit das Gericht das Rechtsmittel aus den Gründen der angefochtenen Entscheidung als unbegründet zurückweist.
(3) Ausfertigungen der Beschlüsse sind von dem Urkundsbeamten der Geschäftsstelle zu unterschreiben.

Sachlich den Normadressaten darauf verweisen und abwarten (ohne gleich emotional hochzukochen!) So liefert man denen keine Bestätigung ihrer Vorurteile......
 

Ferdinand456

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#50
Vielleicht hat mans nur vergessen zu unterschreiben.

Kommt jetzt bestimmt nein,nachgefragt die wollten nicht.
Nein, es kommt: Die Adelshäuser wurden schon wegen Kokain verknackt und es hatte JAHRE gedauert, bis sich endlich ein Staatsanwalt daran traute. NOCH FRAGEN????!!!!!!!!!!!!!!!!!
 

Al Bandy

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#51
Nein, es kommt: Die Adelshäuser wurden schon wegen Kokain verknackt und es hatte JAHRE gedauert, bis sich endlich ein Staatsanwalt daran traute. NOCH FRAGEN????!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ne ich steig aus dieser Räuberpistole hier jetzt aus.
 

Ferdinand456

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#53
Antwort:

§ 142 SGG

(1) Für Beschlüsse gelten § 128 Abs. 1 Satz 1, die §§ 134 und 138, nach mündlicher Verhandlung auch die §§ 129, 132, 135 und 136 entsprechend.
(2) Beschlüsse sind zu begründen, wenn sie durch Rechtsmittel angefochten werden können oder über ein Rechtsbehelf entscheiden. Beschlüsse über die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung und über einstweilige Anordnungen (§ 86b) sowie Beschlüsse nach Erledigung des Rechtsstreits in der Hauptsache sind stets zu begründen. Beschlüsse, die über ein Rechtsmittel entscheiden, bedürfen keiner weiteren Begründung, soweit das Gericht das Rechtsmittel aus den Gründen der angefochtenen Entscheidung als unbegründet zurückweist.
(3) Ausfertigungen der Beschlüsse sind von dem Urkundsbeamten der Geschäftsstelle zu unterschreiben.

Sachlich den Normadressaten darauf verweisen und abwarten (ohne gleich emotional hochzukochen!) So liefert man denen keine Bestätigung ihrer Vorurteile......
Danke, das weiß ich. Der Beschluss ist aber bald 5 Jahre her. Es ging darum, dass das Arbeitsamt den Eintrag "WILL NICHT ARBEITEN", der 8 Jahre lang in meiner Datei stand, deutschlandweit einsehbar für alle Leistungsabteilungen des Arbeitsamtes, löschen sollte.

Das war meine Wahl damals: Klapsmühle auf Lebenszeit oder mich behördlich ohne mein Wissen 8 Jahre lang in Deutschland als Sozialschmarotzer in Verruf bringen lassen. Das kam nur durch einen Zufall heraus, meine damalige SB hatte den Auszug der Leistungsabteilung versehentlich für mich ausgedruckt.

Meine Kontoauszüge der letzten drei Monate wollen sie jetzt auch. War ja klar.

Das ist der Dank dafür, dass man ohne je auffällig geworden zu sein, einmal Abitur mit Numerus Clausus gemacht hat, Hund, Klavier, Schule, Studium, später Job für wenig Gehalt. Eine Anzeige gegen einen Lieblingssohn der Region reichte, um mein Leben komplett in die falsche Richtung umzukrempeln.

Und ob ich diese Sachbearbeiterinnen wegen ihrer dauernden Erwähnungen, dass ich mal lieber zum Psychiater gehe oder gegangen wäre, anzeige, überlege ich mir ernsthaft. Ich koche vor Wut. Das einzige, was sie jetzt erreicht haben, ist, dass ich die Psychiater auf Lebenszeit bekämpfen werde. Das ist ein politisch und wirtschaftlich beeinflusster Dreckshaufen, den man nicht mehr los wird, wenn man sich einmal auf ihn eingelassen hat.
 
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Wenn die so weitermachen, biste sicher nach 1-2 Jahren spätestens in der Ballerburg.

Welcher Lieblingssohn der Region? Irgendein Z Promi?
 

Ferdinand456

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#55
Wenn die so weitermachen, biste sicher nach 1-2 Jahren spätestens in der Ballerburg.

Welcher Lieblingssohn der Region? Irgendein Z Promi?
Ich bin sicher nicht in 1 - 2 Jahren in der Ballerburg. Ich hatte durch die Angelegenheit einen körperlichen Schaden erlitten (über Jahre anwachsende Tumore, die aber nicht bösartig waren) und drohe inzwischen mit Anzeige wegen versuchter Körperverletzung, wenn sie so weiter machen. Das sitzt und wird auch zielstrebig durchgeführt, wenn sie so weiter machen. Das hatten wir nämlich schon einmal durch, nur muss halt auch einmal wieder der Staatsanwalt Wind bekommen und noch habe ich sie bisher verschont.

In der Ballerburg landet man, wenn man Angst hat. Aber wovor soll ich noch Angst haben? Nicht einmal Obdachlosigkeit macht mir mehr Angst. Ich war im Klinikum dem Tod von der Schippe gesprungen. Ich habe alles schon hinter mir, was mir noch Angst machen könnte. Da wäre Obdachlosigkeit die reinste Sahne dagegen.

"Promi" ist nicht schlecht geraten, aber Namen nenne ich hier sicher nicht.
 

Stroganoff

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#56
Ne ich steig aus dieser Räuberpistole hier jetzt aus.
Ja, solange es einen nicht selbst betrifft, erscheinen solche Geschichten wie die von Ferdinand456 wie Räuberpistolen. Würdest du mal ein wenig recherchieren, dann tätest du feststellen, dass es hier in Deutschland ähnlich gelagerte Fälle gibt.

Einfach mal den Namen "Vera Stein" in google eingeben, die fälschlicherweise zwangseingewiesen wurde, vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte klagte und 2005 Recht bekam. Die Frau hat auch ein Buch darüber geschrieben, wäre vielleicht mal lesenswert.

Oder Gustav Mollath, der seit mehreren Jahren in der Psychiatrie einsitzt, weil er seine Frau angezeigt hatte, die nachweislich an Schwarzgeldschieberen bei der Hypo-Vereinsbank beteiligt war.

Die meisten Fälle kommen natürlich nicht ans Tageslicht, wenn man erstmal in der geschlossenen Abteilung sitzt, man mit Tabletten zugedröhnt wird und der Kontakt zur Außenwelt einem verwehrt wird, ist man so gut wie wehrlos.
 

Ferdinand456

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#57
Ja, solange es einen nicht selbst betrifft, erscheinen solche Geschichten wie die von Ferdinand456 wie Räuberpistolen. Würdest du mal ein wenig recherchieren, dann tätest du feststellen, dass es hier in Deutschland ähnlich gelagerte Fälle gibt.

Einfach mal den Namen "Vera Stein" in google eingeben, die fälschlicherweise zwangseingewiesen wurde, vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte klagte und 2005 Recht bekam. Die Frau hat auch ein Buch darüber geschrieben, wäre vielleicht mal lesenswert.

Oder Gustav Mollath, der seit mehreren Jahren in der Psychiatrie einsitzt, weil er seine Frau angezeigt hatte, die nachweislich an Schwarzgeldschieberen bei der Hypo-Vereinsbank beteiligt war.

Die meisten Fälle kommen natürlich nicht ans Tageslicht, wenn man erstmal in der geschlossenen Abteilung sitzt, man mit Tabletten zugedröhnt wird und der Kontakt zur Außenwelt einen verwehrt wird, ist man so gut wie wehrlos.
Hier nochmals das Interview. Meinungsverbrechen.de » Blog Archive » Rechtsanwältin Claudia Grether spricht über Betreuung, Psychiatrie, Mobbing und Korruption

Danke Stroganoff. Übrigens hatte ich vorhin mit meiner SB telefoniert. Ich habe klar gefragt, ob diese Aufforderungen zum Psychiater aus ihrer Überzeugung kommen oder von oben. Klare Ansage "wir alle bekommen die Anweisung von oben". Das war mir klar!
 
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#58
Hier nochmals das Interview. Meinungsverbrechen.de » Blog Archive » Rechtsanwältin Claudia Grether spricht über Betreuung, Psychiatrie, Mobbing und Korruption

Danke Stroganoff. Übrigens hatte ich vorhin mit meiner SB telefoniert. Ich habe klar gefragt, ob diese Aufforderungen zum Psychiater aus ihrer Überzeugung kommen oder von oben. Klare Ansage "wir alle bekommen die Anweisung von oben". Das war mir klar!

Laß Dir schriftlich die 'Ermesensgrundlage' mitteilen, Dazu hast Du ein Recht!
 

Ferdinand456

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#59
Laß Dir schriftlich die 'Ermesensgrundlage' mitteilen, Dazu hast Du ein Recht!
Danke, espps. Das hatte ich ja getan. Daraufhin kam die Antwort schriftlich "Sie müssen nicht zum Psychiater". Für mich war das Thema damit durch. Nun, 10 Monate später, schreibt eine andere Sachbearbeiterin in übertragenem Sinne so ungefähr etwas wie "tja, wären Sie mal besser zum Psychiater gegangen, dann hätten Sie jetzt keine Sanktion". (Eine ewige never-ending Stichelei seit nun fast zwei Jahrzehnten! Popel-popel! Schön in den alten Wunden herumpopeln, immer schön provozieren, verhöhnen, auslachen, veräppeln, verarschen! Was wollen sie??? Sie sollen dankbar sein, dass ich damals die Anzeigen alle zurückgezogen hatte! Aber nein: Man hört nicht auf).

Nein, sicher hätte ich keine Sanktion bekommen. Dafür aber säße ich in der Klapsmühle. Ich weiß noch wie heute, als damals der Psychiater aus der Klinik bei mir anrief, nachdem ich ihn angezeigt hatte, und mir freundlich empfahl, wieder in seine Klinik zurück zu kommen. Und ich weiß noch wie heute, wie ich damals bei der Generalstaatsanwaltschaft unten am Empfang stand und flehte "Geben Sie der Richterin die Unterlagen!!!!", um meine Zwangseinweisung und Zwangsmedikation auf Lebenszeit zu vermeiden. Wie ich in den Telefonhörer kotzte, als immer wieder diese Briefe vom Landratsamt kamen "Sie leiden unter blablaba mit mangelnder Einsicht zur Medikation", usw. Und wie das noch heute kommt, wenn ich nur eines will: Meinen Arbeitsplatz wieder haben. Mehr wollte ich nicht. Die glauben im Ernst, dass ich denen noch ein einziges Mal vertraue? Niemals.
 
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Danke, espps. Das hatte ich ja getan. Daraufhin kam die Antwort schriftlich "Sie müssen nicht zum Psychiater". Für mich war das Thema damit durch. Nun, 10 Monate später, schreibt eine andere Sachbearbeiterin in übertragenem Sinne so ungefähr etwas wie "tja, wären Sie mal besser zum Psychiater gegangen, dann hätten Sie jetzt keine Sanktion".

Nein, sicher keine Sanktion. Dafür aber säße ich in der Klapsmühle. Ich weiß noch wie heute, als damals der Psychiater aus der Klinik bei mir anrief, nachdem ich ihn angezeigt hatte, und mir freundlich empfahl, wieder in seine Klinik zurück zu kommen. Und ich weiß noch wie heute, wie ich damals bei der Generalstaatsanwaltschaft unten am Empfang stand und flehte "Geben Sie der Richterin die Unterlagen!!!!", um meine Zwangseinweisung und Zwangsmedikation auf Lebenszeit zu vermeiden. Wie ich in den Telefonhörer kotzte, als immer wieder diese Briefe vom Landratsamt kamen "Sie leiden unter blablaba mit mangelnder Einsicht zur Medikation", usw. Und wie das noch heute kommt, wenn ich nur eines will: Meinen Arbeitsplatz wieder haben. Mehr wollte ich nicht. Die glauben im Ernst, dass ich denen noch ein einziges Mal vertraue? Niemals.
In dem Fall würde ich argumentieren, dass ein Psychaterbesuch keine Sanktion ersetzt! Und geh nur noch mit Beistand zum JC!
 

Ferdinand456

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In dem Fall würde ich argumentieren, dass ein Psychaterbesuch keine Sanktion ersetzt! Und geh nur noch mit Beistand zum JC!
Danke, espps. Hier gibt es nur ein Problem: Die Gewerkschaft, bei der ich Mitglied bin, hatte mir geraten, Beistand zu werden. Es gibt nämlich hier keinen Beistand. Und jetzt stehe ich da und werde von den Behörden verlacht, verhöhnt, ausgelacht, nicht ernst genommen, und soll selber Beistand werden? Die kriegen einen Lachkrampf, wenn ich als Beistand auftrete und ich selbst habe dann noch immer keinen.

Noch heute am Telefon habe ich meine SB gefragt, weswegen sie so derart ignorieren, dass ich selbst Diplom-Psychologe bin und zulassen, dass meine potenziellen Kollegen, Ärzte und vor allem Psychiater, mir seit nun fast zwei Jahrzehnten so auf der Nase herumtanzen: Sie lachen darüber. Sie lachen mich aus.

Letztendlich ist es so weit: Innerlich verbindet mich mit den Menschen dieser Region nichts mehr. Ich habe doch nicht mein Leben als absolut braver unauffälliger fleißiger Mensch verbracht, um mich wegen einer Strafanzeige gegen einen Lokalpolitiker zum Verbrecher, Irren oder Sozialschmarotzer abstempeln zu lassen, in Verruf bringen zu lassen, um mir von denen ein ganzes Leben versauen zu lassen.
 
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#62
Danke, espps. Hier gibt es nur ein Problem: Die Gewerkschaft, bei der ich Mitglied bin, hatte mir geraten, Beistand zu werden. Es gibt nämlich hier keinen Beistand. Und jetzt stehe ich da und werde von den Behörden verlacht, verhöhnt, ausgelacht, nicht ernst genommen, und soll selber Beistand werden? Die kriegen einen Lachkrampf, wenn ich als Beistand auftrete und ich selbst habe dann noch immer keinen.

Noch heute am Telefon habe ich meine SB gefragt, weswegen sie so derart ignorieren, dass ich selbst Diplom-Psychologe bin und zulassen, dass meine potenziellen Kollegen, Ärzte und vor allem Psychiater, mir seit nun fast zwei Jahrzehnten so auf der Nase herumtanzen: Sie lachen darüber. Sie lachen mich aus.

Letztendlich ist es so weit: Innerlich verbindet mich mit den Menschen dieser Region nichts mehr. Ich habe doch nicht mein Leben als absolut braver unauffälliger fleißiger Mensch verbracht, um mich wegen einer Strafanzeige gegen einen Lokalpolitiker zum Verbrecher, Irren oder Sozialschmarotzer abstempeln zu lassen, in Verruf bringen zu lassen, um mir von denen ein ganzes Leben versauen zu lassen.

Hallo Ferdi,

ich kenne das Problem mit der Beistandschaft, obwohl ich ein ziemlich streitbarer Mensch bin und auch die Ruhe habe mich gegen Willkür, Schikane und Unrecht zur Wehr zu setzen.

Mein JC schreibt mir sogar in die Briefe, ich möge das und das vorbeibringen und vorher anrufen, wenn ich komme...:biggrin: damit sie einen Kollegen hinzuziehen können.

Natürlich kündige ich meine Besuch nicht an und ich gehe auch kaum noch ohne Beistand zum Amt.

Bei anderen hat man ja noch den Vorteil einen größeren Abstand zu der Sache zu haben. Du darfst Dir nämlich von diesen unbegründeten Vorwürfen nichts annehmen. Sondern mußt sie so lange mit ihren eigenen Waffen schlagen und gegen die Wand reden, bis nichts mehr kommt!

Oder eben, je nach Lage, nur kurze und knappe Sätze sagen, die die Angelegenheit auf den Punkt bringen. Ich bin auch schon aufgestanden und gegangen, nachdem ich angemerkt habe, dass diese Äusserungen völlig haltlos sind. Das dumme Gesicht der SB hättest Du sehen sollen.

Ich denke, dass Du mit Deinem Wissen ein hervorragender Beistand werden könntest.

Gibt es denn bei euch einen Erwerbslosentreff?

Grüße
espps
 

Ferdinand456

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Hallo Ferdi,

ich kenne das Problem mit der Beistandschaft, obwohl ich ein ziemlich streitbarer Mensch bin und auch die Ruhe habe mich gegen Willkür, Schikane und Unrecht zur Wehr zu setzen.

Mein JC schreibt mir sogar in die Briefe, ich möge das und das vorbeibringen und vorher anrufen, wenn ich komme...:biggrin: damit sie einen Kollegen hinzuziehen können.

Natürlich kündige ich meine Besuch nicht an und ich gehe auch kaum noch ohne Beistand zum Amt.

Bei anderen hat man ja noch den Vorteil einen größeren Abstand zu der Sache zu haben. Du darfst Dir nämlich von diesen unbegründeten Vorwürfen nichts annehmen. Sondern mußt sie so lange mit ihren eigenen Waffen schlagen und gegen die Wand reden, bis nichts mehr kommt!

Oder eben, je nach Lage, nur kurze und knappe Sätze sagen, die die Angelegenheit auf den Punkt bringen. Ich bin auch schon aufgestanden und gegangen, nachdem ich angemerkt habe, dass diese Äusserungen völlig haltlos sind. Das dumme Gesicht der SB hättest Du sehen sollen.

Ich denke, dass Du mit Deinem Wissen ein hervorragender Beistand werden könntest.

Gibt es denn bei euch einen Erwerbslosentreff?

Grüße
espps
Ich treffe ab und zu ein paar Erwerbslose, ein offizieller Treff ist es nicht. Sorry, espps, ich kann gerade nicht mehr klar denken. Habe die ganze Nacht durchgemacht und geflennt. Gebe ich offen zu, brauche mal etwas Auszeit. Ob ich ein guter Beistand bin, wage ich zu bezweifeln. Wie erklärt, lachen sie mich aus und verhöhnen mich seit Jahren.

Ich brauch jetzt mal nen Kaffee. So, danke für deine Unterstützung. Vielen, vielen Dank. Auch, dass du mir erzählst, was die mit dir machen. So fühlt man sich nicht so alleine.
 

Der Brian

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#64
Moin Ferdinand,


es ist sehr spannend, deine Berichte zu lesen, bestätigen sie mir doch genau das, was ich seit Jahren weiß. Mir ist noch keiner mit solch extremen Methoden gekommen, wie es bei dir der Fall ist, aber die Vorgehensweisen sind auch bei anderen Spielarten gleich - ich kenne derlei Prozedere...
Bei mir in der Ecke sieht´s ein bisschen anders aus: wenn de berechtigterweise hier jemand von solchen Vögeln anzeigst, dann bekommen de Angezeigten gar nicht erst Wind davon, weil die Staatsanwaltschaft hier gleich alles abblockt - völlige Ignoranz. Die werden nur tätig, wenn sie was ans Ordnungsamt weitergeben können, um Bußgelder abzuzocken, die der Betroffene als Betriebsausgaben von der Steuer absetzen kann - mehr läuft hier nicht.
Wenn was gegen das JC läuft, werden vom Anzeigenden genannte Zeugen, die der eigenen Sache Gewicht verleihen würden gar nicht erst befragt, und der Angezeigte wird ebenfalls nicht befragt, sondern man schickt irgendsone übergeordnete Sa... vor, die dann etwas vorlügt, was mit der Sache gar nichts zu tun hat, was die Staatsanwaltschaft dann als Grund nimmt, die Sache einzustellen.
Nebeneffekt: man wird unglaubwürdig gemacht sowohl bei Staatsanwaltschaft als auch bei Polizei und den eigenen Rechtsanwälten, was wiederum die Effizienz des hiesigen Systems erhöht; sprich: die Schuldigen werden beim nächsten Mal erst recht nicht angegangen.

Ich find´s gut, dass du deine Erlebnisse aufgeschrieben hast, bei ner Veröffentlichung in Buchform hast nen Kunden sicher.
Das mit dem Webblog würd ich mir überlegen: warum für lau verschleudern, womit manche Kohle abgreifen?
Merke: Webblogs sind des Autoren Tod! Sowas würde ich allenfalls als Werbemaßnahme nutzen und mein Pulver nicht gänzlich dort verschießen; also immer nur kleine Appetithäppchen, die Leut sollen gefälligst dein Buch in die Hand nehmen. Ist im Falle eines Falles aber alles andere als einfach - du bist schließlich Elo und da ekelt sich jeder Verleger davor - egal wie gut und wie brisant und wie zielgruppenansprechend dein Manuskript auch immer sein mag. Und: es gibt dort mehr als genug Nasen, die stecken in dem Sumpf selbst bis zum Hals mit drin, was letztlich heißt, dass die niemandem aus ihrem Stall an den Karren fahren werden...:icon_neutral:

Noch was: drohe denen nicht offen mit einer Buchveröffentlichung, denn wer oft droht, ohne das Taten folgen, der wird ebensowenig für ernst genommen. Bedenke auch, heute ist es im Trend, das "jeder ****" nen Buch schreibt bzw schreiben lässt, mit der bloßen Drohung kann man heute niemandem mehr den Angstschweiß auf die Stirn treiben... Heb dir das Zuckerle auf und schlage zu, wenn die Zeit gekommen ist (du wirst merken, wann das ist) - spiele also den Partisanen und falle ihnen hinterhältig ins Kreuz; genau so, wie man es mit dir gemacht hat. Damit rechnen die nämlich nicht, für die sind alle Aussagen nur Bluffs...

Lass die Sache mit dem Beistand bleiben. Du bist in deiner Gegend eine Persona non Grata geworden.
Du würdest als Beistand nicht ernst genommen werden und würdest dir Dinge zu Herzen nehmen, die dir nicht gut tun. Und denjenigen, denen du Beistand leisten würdest (wenn du es machst), tust du auch keinen Gefallen! Warum? Ganz einfach: weil SB dann denkt, wer so nen "stadtbekannten Spinner" als Beistand mit bei hat, der hat selber einen an der Klatsche! Möglicherweise würde man von seiten des JC auch noch versuchen, auf diese Weise noch mehr gegen dich in die Hand zu bekommen, damit sie dir wieder mit dem Psycho-Onkel winken können.
Und gehe auch davon aus, dass dein Engagement mit Lichtgeschwindigkeit an diejenigen weitergetragen wird, die dich ruinieren wollen, womit du denen ebenfalls in die Hände spielst.
Es wäre ebenfalls nicht auszuschließen, dass man dir von der Gewerkschaft genau deshalb den Tipp gegeben hat, du mögest doch bitte den Beistand mimen, denn die hängen in der monetären Selbstbeweihräucherung genauso mit drin, diese verkappten Arbeitgeberinteressensgemeinschaften...


MfG
 
E

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#65
Ich treffe ab und zu ein paar Erwerbslose, ein offizieller Treff ist es nicht. Sorry, espps, ich kann gerade nicht mehr klar denken. Habe die ganze Nacht durchgemacht und geflennt. Gebe ich offen zu, brauche mal etwas Auszeit. Ob ich ein guter Beistand bin, wage ich zu bezweifeln. Wie erklärt, lachen sie mich aus und verhöhnen mich seit Jahren.

Ich brauch jetzt mal nen Kaffee. So, danke für deine Unterstützung. Vielen, vielen Dank. Auch, dass du mir erzählst, was die mit dir machen. So fühlt man sich nicht so alleine.

Hallo Ferdi,

vielen Dank, dass Du Deine Geschichte mit uns teilst und ich hoffe Du schreibst noch mehr. Vor allem über Deine Gefühle. Hier fühlen sich viele so, wie Du, solange sie alleine sind. Es ist also wichtig, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen!

Wenn mir nach Heulen zu Mute ist, dann gehe ich raus in die Natur, beobachte Tiere und Menschen, bewege mich in Luft und Sonne und tanke neue Energie.

Ich hoffe, dass es Dir nach dem Erholungsschlaf wieder etwas besser geht! :icon_smile:
 

Stroganoff

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#66
@Ferdinand456

Laß dich nicht unterkriegen, auch wenn es natürlich an den Nerven zerrt, wenn das "System" seit fast 2 Jahrzehnten versucht einen in die Klapse zu bringen.

Das Wichtigste ist, dass sie es nicht schaffen dich fertigzumachen. Achte auf dich und deine Gesundheit, damit es niemals dazu kommt.
 

evelyn62

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#67
@Ferdi wenn auch nur die Hälfte von dem wahr ist was du hier schreibst, ist es schon haarsträubend.

Ich kann dir gut nachvollziehen, dass du keine Anzeigen mehr machen willst.

Schreib dein Buch. Aber schreib es wirklich und droh nicht nur damit. Ich hab damals auch est recht bekommen, als ich an die Öffentlichkeit gegangen bin.
 

JesseJames49

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#68
So meinte ich das nicht,sondern einfach mal durchchecken lassen um zeigen zu können das alles in Ordnung ist,wenn wieder so ein Blödmann was will.
Gehe zum Psychiater und du bekommst eine Diagnose.
Die Psychiatrie ist ein verdammt gefährliches Feld. So ein Gegengutachten kostet auch Geld, und das nicht zu knapp.

Wenn mich einer als Krank hinstellt,dann beweise ich ihm dass ich nicht krank bin.
Dann gibts dafür noch Anwälte und Gerichte.
Warum muss man selber beweisen, dass etwas nicht vorhanden ist? Die vielen ungerechtfertigten Zwangseinweisungen zeigen, dass die Anzahl an fähigen Anwälten in dieser Richtung eher gering ausfällt.

"Mangelnde Einsicht zur Medikation" bedeutet übersetzt: Theroretisch dürfte man mich einweisen und mir die Medikamente zwangsweise verabreichen. Ich weiß schon, wen das hier zutiefst befriedigen würde, wenn ich mich in einer solchen Situation befände.
So ohne weiteres sollte das nicht mehr möglich sein. Mangelnde Krankheitseinsicht ist das Todschlagargument, wenn Psychiater nicht mehr weiter wissen und jemanden auf Biegen und Brechen mit dem Dreck medikamentieren wollen.
 

Ferdinand456

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#69
kapitalverbrechen sind durch die sgb'er schon lange legalisiert. dh. kein einziger ma, der die handlungen durch die vollstreckung der sgb'er begeht, hat auch nur das geringste zu befürchten. das stgb greift hier nicht, wird es auch nie.

eine zwangsvorführung bei einem arzt ist freiheitsberaubung. bei den sgb'ern ist das verletzung der mitwirkungspflicht und wird mit einer sanktion bestraft. wer immer noch nicht gemerkt hat, dass für elo die gg außer kraft gesetzt wurden, merkt es wohl gar nicht mehr :icon_sad:

elo sind vogelfrei und haben keinen anspruch mehr auf gleichbehandlung nach dem gg-tatsache !
Genau das Gefühl habe ich oft in letzter Zeit, insbesondere seit dieser Maßnahme. Am Schlimmsten immer dieses Gefühl, wenn ich mich hinstelle und Maßnahme-Kursleiter wie meinen SBs vom Amt sage "Danke für Ihre Diagnoseversuche, aber bitte denken Sie daran: Ich bin ebenfalls Diplom-Psychologe" und dann tatsächlich ein empörtes "Ho!" kommt oder ein kurzes Lachen.

Sie tun mir alles nochmals an, was ich vor vielen Jahren mit den Psychiatern erlebt hatte. Ich stand da - und wurde überhört. Fast eine Situation, wie sie von Senioren erlebt wird, die nicht mehr ernst genommen werden und mit Psychopharmaka vollgestopft.

Als ich stolz mein Diplom in der Tasche hatte, hätte ich nie gedacht, dass ich einmal in der Situation sein werde, in der mich unwissende Sachbearbeiterinnen und Kursleiterinnen "betreuen" dürfen, meine Akte hin und her schieben dürfen, mit meinen Ärzten telefonieren dürfen, mich zu ihrem "Fall" machen dürfen und belustigt lachen dürfen, wenn ich sage "hallöchen? Ich bin ja eigentlich einer von euch, ich bin Diplom-Psychologe".

Dafür gibt es nur ein passendes Wort: Kafkaesk. Danke übrigens für die ausführlichen Hinweise und die Aufmunterungen. Und übrigens habe ich irgendwie im Gefühl, dass ich es schaffen werde, aus dieser Situation heraus zu kommen.
 

Fairina

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#70
Und wieder wurden Verwandte/Bekannte/Freunde/Amigos in Lohn und Brot gebracht und eine weitere ÖD-Stelle ist geboren.
 

Ferdinand456

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#71
Gehe zum Psychiater und du bekommst eine Diagnose. Die Psychiatrie ist ein verdammt gefährliches Feld.
So ist es. Wer einmal erlebt, wie er beim Abklingen einer Depression und seinem ersten Lächeln von mehreren Ärzten und Psychologen über die nächsten Wochen hinweg immer wieder angesprochen und zu Gesprächen ins Büro geladen wird, begreift erst nach und nach, dass er im Irrenhaus gelandet ist, und nicht in einer Klinik, wie er erst gehofft hatte: Erster Tag "Kann es sein, dass Sie jetzt in eine manische Phase kippen?", Antwort "Nein". Zweiter Tag "Kann es sein, dass Sie jetzt in eine manische Phase kippen?", Antwort "Nein". Dritter Tag Tag "Befürchten Sie gar nicht, dass Sie jetzt in eine manische Phase kippen?", Antwort "Nein", usw. Dritte Woche "Hm, wenn Sie das nicht so ganz einsehen wollen, sollte man schon einmal über eine eventuelle Zwangsmedikation nachdenken". Antwort "Sollten sie mich zwangsweise medikamentös einstellen wollen, werde ich den Staatsanwalt einschalten". (Übrigens eine Universitätsklinik, geschehen Mitte der Neunziger).

Die Psychiatrie ist ein verdammt gefährliches Feld. So ein Gegengutachten kostet auch Geld, und das nicht zu knapp.
Genau genommen knapp 700,- Euro bei Auftrag vom Landratsamt, Führerscheinstelle, ausgeführt beim niedergelassenen Kassenarzt (wahlweise darf man sich gleich in eine Klapsmühle begeben).


Warum muss man selber beweisen, dass etwas nicht vorhanden ist?
Genau genommen gibt es bei Arbeitswilligkeit keine Pflicht auf einen Gesundheitsbeweis. Ein Patient darf eine Krankschreibung des Arztes ignorieren und arbeiten gehen. Der Arzt ist dabei nicht haftbar zu machen. Es läge höchstens am Chef, irgendwelche Gefahren festzustellen, in die sich der Patient am Arbeitsplatz begibt, wenn er dort krank arbeiten möchte. Der Arzt hat mit der Krankschreibung eine Dienstleistung erfüllt, mehr oder weniger eine "Empfehlung". Sie ist nicht bindend, außer, es besteht akute Lebensgefahr für den Patienten, nur dann ist er meist sowieso nicht mehr arbeitsfähig und möchte das auch gar nicht. Auch bei Klinikaufenthalten gibt es Möglichkeiten, beispielweise eine Entlassung auf eigene Gefahr, in der der Patient unterschreibt, dass er sich aller Gefahren bewusst ist, weil er darüber aufgeklärt wurde. In der Psychiatrie herrscht dagegen die Meinung vor, dass ein Patient, der die Klinik betreten hat, automatisch entmündigt ist. Das ist eine Art "stillschweigendes Missverständnis", das sowohl Ärzte als auch Pfleger von Beginn ihrer Assistenz-Zeit eingeimpft bekommen. Nur in wenigen sehr guten Kliniken ist das nicht so. Leider beginnen auch einige andere Kliniken, insbesondere städtische, kaum noch Entscheidungen ohne den Psychiater im Team zu treffen, was bedeutet: Die Patienten liegen in ganz normalen Kliniken (Operation, etc.,) und wissen gar nicht, dass an Teambesprechungen immer ein Psychiater teilnimmt. Begründet wird dies als eine Art Qualitätsverbesserung und Vorsorgeleistung, in Wahrheit ist es so, dass man all die Ärzte, die sonst arbeitslos wären, irgendwo wichtig machen und unterbringen muss.
 

Al Bandy

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#72
Genau genommen knapp 700,- Euro bei Auftrag vom Landratsamt, Führerscheinstelle, ausgeführt beim niedergelassenen Kassenarzt (wahlweise darf man sich gleich in eine Klapsmühle begeben).
Ich schreib jetzt was für die Allgemeinheit.

Obiger Text bezieht sich höchstwahrscheinlich auf eine MPU

Den Auftrag gibt weder die Stadt noch ein Landratsamt.
Es gibt Listen vom Amt auf denen zugelassene MPU-Stellen verzeichnet sind.
Es gibt aber auch Stellen die nicht in dessen Verzeichnisse stehen aber die Zulassung trotzdem haben,die kann man sich auch aussuchen.
Es ist aber nicht ausgeschlossen dass das Amt einfluss darauf nimmt und bei diesen Stellen einen schlecht macht oder verjährte Akten mit hinsendet.
Ich hatte wegen Alk einen Psychiater,zu dem die Führerscheinstelle verjährte Akten auch mit hinsendete und auch dort selbst angerufen hatte.
Nur Pech fürs Amt dass mein Psychiater auf meiner Seite war und ich sogar Akteneinsicht nehmen konnte.
Das Gutachten wurde Positiv geschrieben,keine Alkprobleme.
Er hatte nur die medizinische Zulassung.
Das Amt verlangte dann trotzdem noch eine PU die verlief dann auch gut,die Psychologin sagte,jetzt haben sie genug gebüßt,ich schick ihnen ihr positives Gutachten Nachhause.

Man siehe es gibt nicht nur Schweine.
 

Ferdinand456

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#73
Al Bandy, obiger Teil bezieht sich nicht auf eine MPU. Die MPU bestehe ich mit Bravour, das Ergebnis liegt bei mir im Aktenordner. Bei mir geht es darum, dass vor bald 15 Jahren ein Psychiater beim Landratsamt eingereicht hatte, dass ich lebenslang unheilbar krank bin. Ich fahre seit meinem 18. Lebensjahr absolut unfallfrei ohne jede Punkte in Flensburg oder anderweitige Auffälligkeiten Auto. Für Leute, die einen solchen Psychiater am Hals haben, gibt es Sonderuntersuchungen. Wahlweise auch in der Psychiatrie. Die bestehen dann aus einer Befragung.
 

Al Bandy

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#74
Nun du schreibst Führerscheinstelle usw.Auftrag 700 Euro liegt schon länger her,das war der Betrag für eine MPU.
Musst dann schon genauer erklären.
Mir ist es neu das ein Landratsamt psychiaterische Gutachten in Auftrag gibt und die noch selber bezahlt.
 

Ferdinand456

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#75
Nun du schreibst Führerscheinstelle usw.Auftrag 700 Euro liegt schon länger her,das war der Betrag für eine MPU.
Musst dann schon genauer erklären.
Mir ist es neu das ein Landratsamt psychiaterische Gutachten in Auftrag gibt und die noch selber bezahlt.
Das ist auch neu. Ungefähr seit Jahr 2005. Und wie erklärt, betrifft das nur einen kleinen Personenkreis, nämlich diejenigen, über welche eine Diagnose beim Landratsamt eingereicht worden war. Aber gut, dass wir das jetzt geklärt haben. Freut mich, das war wichtig für das allgemeine Verständnis.
 

Al Bandy

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#76
@Ferdinand456

Es kommt immer drauf an wer ein Gutachten schreibt,ist es ein normaler Psychiater oder ein Prof oder eine Klinik.
Sollte es ein normaler Psychiater sein dann hat das eines Prof oder Klinik die fachlichere Kompetenz in der Rangliste von Gutachten.
 

Ferdinand456

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#77
@Ferdinand456

Es kommt immer drauf an wer ein Gutachten schreibt,ist es ein normaler Psychiater oder ein Prof oder eine Klinik.
Sollte es ein normaler Psychiater sein dann hat das eines Prof oder Klinik die fachlichere Kompetenz in der Rangliste von Gutachten.
Es hatte nie ein Gutachten gegeben. Es war eine Behauptung. Es waren Auszüge meiner Krankenakte, die beim Landratsamt eingereicht worden waren. Kein Professor hatte sie je gesehen. Sie wurden von einem Oberarzt eingereicht. Und wenn das Landratsamt der Meinung ist, ein "Gutachten" von einem niedergelassenen Kassenarzt reicht ihnen aus, dann ist auch das gültig. Die Führerscheinstellen haben da die Entscheidungsbefugnis. Wie erklärt, reichen sie ja eine Liste mit niedergelassenen Ärzten ein, die eine Zusatzausbildung absolviert haben, um verkehrpsychiatrische Gutachten zu erstellen. Die Betonung liegt auf "verkehrspsychiatrisch", nicht "verkehrspsychologisch", wie es ja bei der MPU der Fall ist. Die "verkehrspsychiatrische" Ausbildung ist ebenso relativ neu und wurde für "schwere Fälle" entwickelt. Wie es Eckart von Hirschhausen so richtig erklärt hatte: "Eine Approbation ist etwas Sicheres, die behält man lebenslang, der Führerschein dagegen ist schneller weg als man gucken kann".
 

Al Bandy

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Auszüge aus einer Krankenakte darf der Arzt garnicht dorthin senden,es sei denn du hast ihn selbst von der Schweigepflicht entbunden.
Eine Krankenakte ist kein Gutachten und enthält nur ein Krankheitsbid (Diagnose) das sich jederzeit verschlechtern oder verbessern kann.

Gutachten kann das Amt auch von einem Psychologen oder Allgemein-Mediziner anerkennen da haste Recht aber bei dir gibts ja keines.
Sollte so ein Attest nicht anerkannt werden,dann hat die nächst höhere Instanz Facharzt die kompetenz.
 

Ferdinand456

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#79
Auszüge aus einer Krankenakte darf der Arzt garnicht dorthin senden,es sei denn du hast ihn selbst von der Schweigepflicht entbunden.
Eine Krankenakte ist kein Gutachten und enthält nur ein Krankheitsbid (Diagnose) das sich jederzeit verschlechtern oder verbessern kann.
Ich war damals knapp 30 Jahre alt. Ich wurde verpflichtet, den Arzt von seiner Schweigepflicht zu entbinden, sonst "müssen wir Ihnen den Führerschein an Ort und Stelle entziehen". Als ich mich an einen Anwalt wandte und der erfuhr, dass ich in einer Klinik war, erklärte er mir, dass das Landratsamt dieses dürfe. So der nächste Anwalt und der dritte und der vierte.

Landratsämter dürfen viel. Es geht um die öffentliche Sicherheit. Sie dürfen nicht zulassen, dass ein "Irrer" Auto fährt. Wenn das Tote gibt, bekommen sie eine Menge Ärger. Deswegen sind auch Verwaltungsgerichte ausgesprochen streng.

In meinem Fall ist es so, dass Anwälte allgemein jemanden, der einmal in der "Klapsmühle" war, nicht gerne vertreten. Ich finde keinen Anwalt. Die kratzen sich den Bart, "hmmmmm, schwieriger Fall" und melden sich nie wieder oder verweisen mich irgendwann an andere Stellen. Die wissen ja noch nicht einmal, ob mein Fall ein Fall für das Arbeitsgericht ist (es waren ja meine potenziellen Kollegen, die mich für lebenslang krank erklärt hatten), für das Amtsgericht oder für das Verwaltungsgericht. Hatte ich schon mehrfach erläutert, zudem habe ich keine Rechtschutzversicherung.

Du unterschätzt die Bedeutung dieses Falles. Du hattest ja meine vorherigen Ausführungen als "Räuberpistolen" bezeichnet, insofern kannst du nicht verstehen, dass jemand wie ich sehr, sehr ungerne vertreten wird. Schon gar nicht, wenn er keine Rechtsschutzversicherung hat und dazu noch Hartz-4 ist. Mein letzter Anwalt hatte mir dann zu Recht geraten "Hände weg, die klagen dich kaputt, versuch, mit dem Verlust weiter zu leben". Nach fast vier Jahren Rechtsstreit, an dem ich beinahe kaputt gegangen wäre, musste ich ihm Recht geben und rieten mir das auch all meine Freunde und Verwandten. Irgendwann gibt man auf.
 

Al Bandy

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Ich war damals knapp 30 Jahre alt. Ich wurde verpflichtet, den Arzt von seiner Schweigepflicht zu entbinden, sonst "müssen wir Ihnen den Führerschein an Ort und Stelle entziehen". Als ich mich an einen Anwalt wandte und der erfuhr, dass ich in einer Klinik war, erklärte er mir, dass das Landratsamt dieses dürfe. So der nächste und der dritte und der vierte.
Da hat man dich erpresst,von mir hätten die keine Schweigepflichtsentbindung bekommen.

Aber jetzt egal,krankenakte ist keine Begründung,kann durch ein positives Gutachten in die Geschichte eingehen.

Außerdem gibts Verjährungsfristen für Akten bei der Führerscheinstelle,sind 10 Jahre,danach nicht mehr verwertbar bei einer MPU usw.
 

Ferdinand456

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#81
Da hat man dich erpresst,von mir hätten die keine Schweigepflichtsentbindung bekommen.

Aber jetzt egal,krankenakte ist keine Begründung,kann durch ein positives Gutachten in die Geschichte eingehen.
Al Bandy, wie naiv muss man sein, um zu glauben, dass je ein Psychiater mich für das erklärt, was ich immer war? Kerngesund bis auf eine einzige Depression, ausgelöst durch einen Medikamentenfehler (Überdosierung und Mehrfachdosierung von Neuroleptika und Antidepressiva) eines Arztes? Dem würden die Telefone heiß laufen, denn er kann damit rechnen, dass ich mit dem Gutachten zum nächsten Gericht renne, und meine "Kollegen", die das damals verbockt hatten, auf Zig- bis Hunderttausende Euro Schadensersatz verklage.

Zudem: Es hat nie ein Gutachten gegeben. Ich brauche somit auch kein Gegengutachten. Wenn den Ärzten so viel Macht gegeben wird, dass eine Behauptung reicht, um jemanden für lebenslang arbeitsunfähig und schwer krank zu erklären, dann wird ihnen zuviel Macht gegeben. Eine Macht, die in einer Demokratie eigentlich nichts verloren hat.

Komm du erst einmal in die Situation, dass du bei einem freundlichen Lächeln für lebenslang "krank" (Manie) erklärt wirst, den Job verlierst und so weiter. Ich garantiere dir: Du wirst nie wieder einen Psychiater anlächeln. Du beurteilst es doch sehr von einer Position aus, die so etwas nie erlebt hat. So, da ich das nun immer wieder erklären muss, ist hiermit Ende mit der Diskussion. Wenn man möchte, dass in Deutschland Ärzte so viel Macht haben, dann möchte man das eben. Ich möchte es nicht und eigentlich haben sie eine solche Macht auch nicht. Kommt immer darauf an, wer da vor ihnen sitzt und was er behauptet.
 

Al Bandy

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#82
Jetzt platzt mir aber der Kragen.

Wenn ein Arzt dir eine Behauptung unterstellt und das Landratsamt es dir andauernd vorwirft,dann geht man und sorgt selbst dafür,das man es widerlegt.
Ansonsten leb damit oder warte bis es verjährt ist.
Brauchst nicht von Gutachten reden,wenn es keines gibt,um so besser.
 

Ferdinand456

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#83
Jetzt platzt mir aber der Kragen.

Wenn ein Arzt dir eine Behauptung unterstellt und das Landratsamt es dir andauernd vorwirft,dann geht man und sorgt selbst dafür,das man es widerlegt.
Ansonsten leb damit oder warte bis es verjährt ist.
Brauchst nicht von Gutachten reden,wenn es keines gibt,um so besser.
Das versuche ich seit 15 Jahren. Seit die Verjährung eingetreten ist, sowieso. Ich trete gut auf, das kannst du mir glauben. Ich rede und schreibe vernünftig und mit Engelszungen. Ich versuche auch Anwälte einzuschalten, s. oben. Da platzt nicht nur dir der Kragen. Madame von der Führerscheinstelle meint, bei mir gibt es Ausnahmen, die es sonst nirgendwo gibt. Verjährung gibt es nicht und sie brauche ein Gegengutachten. Da platzt nicht nur dir der Kragen. An dem Fall knobeln seit fast 15 Jahre Anwälte und Gerichte. Es gibt sehr viele Nischen, die den Landratsämtern sehr viel erlauben.

Ich gelte hier offiziell als geistig verwirrt und gefährlich bei denen, als lebenslang krank. Mittlerweile grinst mich ja schon meine SB vom Jobcenter an und erklärt mir, dass Madame vom Landratsamt im Recht sei. Dazu erhielt ich ja nun noch ein Schreiben, das doch zeigt, wie beleidigt gewisse Berufsgruppen über mein berechtigtes Misstrauen sind "Da Sie ja das Aufsuchen eines Psychiaters kategorisch ablehnen, haben Sie sich die Chance, keine Sanktion zu bekommen, versagt". So ungefähr vom Sinn her erhielt ich das ja gestern.

Und man hat schon eine neue Diagnose für mich parat: "Posttrauma". Also. Wieder einen Grund gefunden, mich nicht gehen zu lassen. Diese Psychiater sind wie klebrige Aliens, wie Stalker. Es geht letztendlich um eine versuchte Verdeckung einer Tat, die sie teuer zu stehen kommen könnte, sollte ich je für gesund erklärt werden.

Gut. Sie verstehen aber nicht, dass sie mit dieser Klettenhaftigkeit alles nur noch viel schlimmer machen. Ich habe mit ihnen abgeschlossen und das Recht dazu habe ich. Da haben die weder beleidigt noch sonst etwas zu tun und auch mich nicht über meine SBs versuchen zu überzeugen, dass ich Posttraumatiker und somit wieder krank bin.

Geht's eigentlich noch? Ich habe das Recht, einfach "nein" zu sagen und sie stehen zu lassen. Dafür darf ich weder verhöhnt noch ausgelacht noch beschimpft noch von der Ferne als "Posttaumatiker" bezeichnet werden.

Ich hätte rein theoretisch auch das Recht, wieder Taxi zu fahren, ohne vorher einen Psychiater aufzusuchen. Aber bis wir hier in Deutschland so weit sind und das verstanden haben, bin ich ein Greis.

Al Bandy, der Fehler liegt nicht bei mir, das kannst du mir glauben. Es gibt Situationen, da kannst du alles richtig machen, du bist bis zu einem gewissen Grade den Leuten ausgeliefert. Das zu verstehen dauert lange und ist sehr schwer. Ich verstehe, dass du hier mit Mühe versuchst, irgendwelche Fehler bei mir zu suchen und dir einzureden, dass das nie jemandem passieren könnte, der alles richtig macht. Das ist aber nicht der Fall und sollte man in einem Hartz-4-Forum eigentlich nicht sooooo dermaßen lange und geduldig erklären müssen, wie ich es hier nun immer wieder tue.

Das war mein letztes Wort zu der Geschichte. Es artet doch immer wieder sehr in Arbeit aus und belastet mich. Tschö, schönen Tag noch.
 

Al Bandy

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#84
Entweder deine Anwälte sind die letzten Pfeifen,wie ja schon erwähnt,betreffend der Schweigepflichtsentbindung beim Arzt,dann wundert mich nichts mehr.
Und da es ja kein Gutachten gibt,kann man auch kein Gegengutachten erstellen.
Das kapiert eigentlich jeder Anwalt und Richter.
Die Führerscheinstelle hat aufgrund der übermittelten Krankenakte berechtigte Zweifel an der Fahrtüchtigkeit geltend gemacht,das kann man natürlich nur über eine MPU ausräumen,sprich Gutachten,ist somit auch kein Gegengutachten da es ja keines gibt.
 

JesseJames49

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#85
Antwort "Sollten sie mich zwangsweise medikamentös einstellen wollen, werde ich den Staatsanwalt einschalten". (Übrigens eine Universitätsklinik, geschehen Mitte der Neunziger).
Gerade mit einer Uni-Klinik habe ich dahingehend schlechte Erfahrungen gemacht. Ich schmeiss mal ganz vorsichtig Medikamentenforschung in den Raum. Eine Sauerei allererster Güte. Die Uni-Kliniken werden so in den Himmel gelobt, weil alles auf dem neuesten Stand ist. Dass es diesen neuesten Stand gibt, ohne dass alles abgesegnet ist, gibt dem Ganzen ein gewisses Geschmäckel.

Al Bandy, wie naiv muss man sein, um zu glauben, dass je ein Psychiater mich für das erklärt, was ich immer war? Kerngesund bis auf eine einzige Depression, ausgelöst durch einen Medikamentenfehler (Überdosierung und Mehrfachdosierung von Neuroleptika und Antidepressiva) eines Arztes?
Das ist hart, zumal die Fehlmedikation zu beweisen ist, was nicht einfach ist im psychiatrischen Bereich. Was Neuroleptika anrichten wirst du selber gut genug wissen. Dass dann die Fähigkeit zum Führen eines Fahrzeuges angezweifelt wird nach Neuroleptikagabe kann ich mir gut vorstellen.
Bezüglich Anwalt, vielleicht kannst du dir vorstellen mal zum David Schneider-Addae-Mensah Kontakt aufzunehmen? Der soll ganz gut sein in dieser Hinsicht.

Jetzt platzt mir aber der Kragen.

Wenn ein Arzt dir eine Behauptung unterstellt und das Landratsamt es dir andauernd vorwirft,dann geht man und sorgt selbst dafür,das man es widerlegt.
Und wie bitte schön soll das gehen im psychiatrischen Bereich?
Da bekommen so einige Gesunde ne Diagnose aufgedrückt. Die bekommst du so schnell nicht wieder los.
 

Nustel

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#86
Der Psychologe soll als Gutachter unter anderem Arbeitssuchende im Landkreis Friesland auf ihre Erwerbs- und Leistungsfähigkeit, ihre Eignung für Tätigkeiten und Maßnahmen sowie auf Behinderungen und Erkrankungen untersuchen.


Ein Psychologe kann in der Seele rumwühlen, aber für Erkrankungen und Behinderungen hat er nicht die nötige Ausbildung, falls er überhaupt eine ärztliche Ausbildung hat.
Auch dies nur bedingt.
Durch die seelenlose Arbeitswelt und Konsumwelt werden solche JOBS in den Himmel gelobt.
Ohne die desorientierte amerikanische pseudoübernommende Individuumgesellschaft (Spears, Madonna, Jackson und deren Vorbilder, RTL....) Konsum etc.
sähe unser Seelenleben besser aus.
Der Preis ist heiß, imd Seelenklempner verdienen in der jetzigen Zeit gutes Geld, welches wiederum wir selbst erarbeiten. Krankkasse.
 

Ferdinand456

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#87
Entweder deine Anwälte sind die letzten Pfeifen,wie ja schon erwähnt,betreffend der Schweigepflichtsentbindung beim Arzt,dann wundert mich nichts mehr.
Und da es ja kein Gutachten gibt,kann man auch kein Gegengutachten erstellen.
Das kapiert eigentlich jeder Anwalt und Richter.
Die Führerscheinstelle hat aufgrund der übermittelten Krankenakte berechtigte Zweifel an der Fahrtüchtigkeit geltend gemacht,das kann man natürlich nur über eine MPU ausräumen,sprich Gutachten,ist somit auch kein Gegengutachten da es ja keines gibt.
Al Bandy, das Teuflische an der Erkrankung, die mir unterstellt wurde, ist ja ihre Phasenhaftigkeit. Phasenweise soll ich angeblich unvermittelt in eine Depression kippen, was nur zu verhindern wäre, wenn ich mich bereit erkläre, lebenslang Medikamente einzunehmen. Und zwar Tag für Tag zur "Prophylaxe". Übrigens kommt heutzutage fast kein Psychiatrie-Patient mehr aus der Klinik, ohne diese Prophylaxe auf Lebenszeit einzunehmen. Früher war das Therapie-Ziel: Nach spätestens ein bis zwei Jahren mal langsam das Medikament ausschleichen, oft schon nach ein paar Wochen. Heute ist das Therapie-Ziel: Lebenslange Prophylaxe, also lebenslang Geld in den Rachen der Pharmafirma werfen.

Obwohl ich meiner SB Schritt für Schritt erläuterte, wie eine ordentliche Diagnostik auszusehen hat und dass diese Diagnose schlampig bis fahrlässig gestellt wurde, ihr auch das genauer erklärte, möchte sie dasselbe von einem Psychiater hören. Gehe ich dann zu einem Psychiater, dann weigert er sich, das zu widerlegen, oder aber er erklärt mir, dass man für die Widerlegung dieser Diagnose "lange Zeit zur Beobachtung in eine Klinik muss". RUMMS! WIEDER in eine Klinik! Und was bedeutet "lange Zeit zur Beobachtung"? Nur ein einziger Tag dort wäre für mich schon zuviel und noch mehr verschwendete Lebenszeit, als ich sie schon hatte. Und genau vor diesen angeblichen "Beobachtungen" in solchen Rechtsstreits wird eindringlich gewarnt, denn die Leute bleiben dann auf einmal jahrelang in der Klinik, ohne zu wissen, wie ihnen eigentlich geschieht. Guck hier die Videos dazu an: "Endstation Klapse" und "Menschenfalle Psychiatrie".

Die Sachbearbeiterin liefert mich also dieser grauenhaften Situation aus und wertet meinen Beruf als klinischer Diplom-Psychologe, der die psychiatrische Diagnostik 6 Jahre lang von der Pike auf gelernt und eingehämmert bekommen hat, mit sämtlichen dazugehörigen gesellschaftspolitsch kritischen Komponenten, mit soziologischen Komponenten und Komponenten der Kommunikation wie des Zusammenlebens in einer Kleingruppe, usw., komplett ab. Und genau das darf nicht sein! Wenn das durchgeht, weißt du, was dann passiert? Dann werden in Zukunft sämtliche ungeliebte Diplom- oder Master- oder Bacherlorpsychologen mit einer psychiatrischen Diagnostik ihres psychiatrischen Chefs einfach abgesägt werden.

Oder was, wenn ein Diplom-Psychologe in einer Klinik einen Skandal entdeckt? Tausende Diplom-Psychologen arbeiten dort als PiP (Psychologen im Praktikum)! Was passiert, wenn der auf einmal eine schwere psychiatrische Diagnose von seinem Chef (dann Ex-Chef) aufgedrückt bekommt, und alle Welt, bis hin zu den Behörden schreit "Ja, erst Gegendiagnose, sonst läuft nichts!".

Da würde dem Missbrauch der psychiatrischen Diagnostik auf eine ganz neue Art und Weise Tür und Tor geöffnet! Und ich würde mich den Psychiatern, die eigentlich nicht dafür da sind, mich krank und kaputt zu diagnostizieren, sondern die ursprünglich dafür da sein sollten, für den Rest meines Lebens als meine Kollegen mit mir zusammenzuarbeiten, komplett ausliefern und unterwerfen. Dann würde ich heute für krank erklärt werden, wie es ihnen gerade passt, und wenn der Herr Kollege Ferdinand456 unbequem wird, bekommt er einfach mal eben eine andere Diagnose reingewürgt, so wird man ihn los und macht ihn ggfs. sogar noch mundtot. Das darf nicht sein und genau deswegen sollte meine Sachbearbeiterin vom Amt auch mein Wort respektieren und gegenüber dem Wort der Psychiater mindestens gleiches Gewicht geben (da liegt ein 8-seitiges Widerspruch-Schreiben).
 

HartzDieter

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#88
Job-Center Friesland teilt sich Stelle mit Nachbarkreisen – Ambrosy kritisiert Wegzug der Arbeitsagentur

...
Friesland übernimmt einen Anteil von rund 35 000 Euro jährlich.

Der Psychologe soll als Gutachter unter anderem Arbeitssuchende im Landkreis Friesland auf ihre Erwerbs- und Leistungsfähigkeit, ihre Eignung für Tätigkeiten und Maßnahmen sowie auf Behinderungen und Erkrankungen untersuchen.

Job-Center Jever: Eigener Psychologe soll Hartz-IV-Empfnger begutachten - NWZonline.de
Der Friesland Mengele hat dann die Macht, die Leute als Tauglich oder... aber das kennen wir ja schon.

Und die Hartz Geschädigten haben also wieder ein Problem, nicht die Politiker und die Eigentümer, deren Eigentum 'nicht verpflichtet'.
Den Stempel wird man dann nicht mehr so leicht los. Es ist zum Kotzen, wie weit der Pseudo-Staat schon in die Persönlichkeitsrechte der armen Menschen eingreift.

Nicht die Unternehmen werden in die Pflicht genommen, Leute einzustellen, nein nein. Die Hartz Entrechteten sollen Bewerbungen schreiben und passiert nichts, haben die wohl ein psychisches Problem. Ein ewiges Trauerspiel.
Ich glaube, wir werden von einer feigen Bande von Lobbymarionetten regiert.
 

Ferdinand456

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#89
[...] Das ist hart, zumal die Fehlmedikation zu beweisen ist, was nicht einfach ist im psychiatrischen Bereich. [...]
Sorry, späte Antwort, fällt mir eben erst auf: Das ist der allgemeine Trugschluss. Die Beweislast liegt in erster Linie dann beim Patienten (oder ehemaligen Patienten), wenn er Schmerzensgeld möchte. Dann möchte er was. Und dann stellt sich der Arzt, bzw. die Versicherung der Klinik, hin und sagt "so, du möchtest was? Also: Beweise!". Das wird wohl noch lange so bleiben.

In behördlichen Angelegenheiten sieht das etwas anders aus. Es ist noch nicht einmal eindwandfrei geklärt, ob medizinische Gutachten etwas in den Händen der Sachbearbeiter zu suchen haben. Gleichzeitig ist es so, dass ein medizinisches Urteil, das geeignet ist, einen Menschen auf Lebenszeit zwangsweise mit Medikamenten zu behandeln, wie auch geeignet ist, ihm seine gesamte Karriere zu ruinieren, nur mit äußerster Umsicht und Gründlichkeit gefällt werden sollte und dann muss im Zweifelsfall der Arzt begründen, herleiten, erklären und beweisen.

Wir leben hier nicht in Taka-Tuka-Land. Wir leben zunächst noch in einer Leistungsgesellschaft, in der vom Einzelnen verlangt wird, dass er angepasst ist und arbeitet. Wenn sich einer nun hinstellt und erklärt, dass er arbeiten möchte und kann, darf es nicht sein, dass sich ein Mediziner einfach hinstellt und sagt "der ist seit seinem 11. Lebensjahr schwerst krank", ohne das zu beweisen!

Der Fehler meiner Führerscheinstelle liegt darin, dass ich immer wieder zum Gegenbeweis antreten soll, wenn ich meinen Taxischein wieder machen möchte. Genauso diese "chronische Suizidalität", die mir unterstellt wurde. Ich lebe noch! 16 Jahre später lebe ich noch! Alleine das müsste der Sachbearbeitung reichen, um zu merken, dass da Mist geschrieben wurde. Denn sonst wäre ich längst mausetot oder aber mindestens einmal seitdem wieder in einer Klinik gewesen. Und genau so muss ein Jobcenter begründen, erklären, erläutern und beweisen, dass jemand krank ist, wenn es das plötzlich behauptet. Lasst euch da nichts vormachen! Sonst rennt ihr für den Rest eures Lebens von Gutachter zu Gegengutachter.

Das Problem ist, dass die WHO die Krankheitsbilder mittlerweile derart ins Bizarre verzerrt, dass wirklich merkwürdige Dinge passiert waren die letzten Jahre. Beispiel bipolare Störung:

1. Früher war eine bipolare Störung gekennzeichnet durch phasenweises Auftreten alle paar Wochen bis Monate.

2. Heute gibt es angeblich schnell wechselnde Phasen über einen Tag hinweg, dagegen lange Phasen, in denen der Erkrankte angeblich 15 (!!!!) Jahre zwischen zwei Phasen liegen hat. Kühne Behauptung! Aber sie tun es. Und irgendwann sind es 30 Jahre. Und so kann man einem Menschen, der in seinem Leben vielleicht zwei deftige Krisen hat (mit 30 ist das Kind gestorben, mit 50 der Ehemann, nur als Beispiel) eine "bipolare Störung" einreden, damit er mit lebenslanger Prophylaxe-Medikation die Klinik verlässt und das auch noch gut findet? Zumindest so etwas als Diagnose bei der Kasse einreichen, damit bald die Meldung in den Zeitungen steht "Massive Zunahme bipolarer Störungen in der Bevölkerung!".

Und schon geht's los: Jeder glaubt, ein guter Diagnostiker zu sein und findet gleich mal ein paar "bipolar Gestörte" in seinem Bekanntenkreis, natürlich wären das dann diejenigen, die er los werden möchte, um ggfs. ihre Position einzunehmen, usw. Und die Pharma-Firma reibt sich die Hände. Das dann noch auf einer Behörde einzureichen, kann denjenigen den Job und seine gesamte Karriere kosten. Da muss der überhaupt nichts beweisen. So etwas Schwerwiegendes muss vom Arzt bewiesen werden.
 

sixthsense

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Mal eine andere Frage...

Wie hilfreich wäre es, einfach zu schweigen, falls es zu einer Zwangsvorladung zum Psycho kommt? :confused:
 

JesseJames49

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#91
Was gut und richtig ist hängt sehr viel vom Psychiater ab und mit welchem Ziel eine Begutachtung läuft. Ist die Begutachtung unter anderem auch, weil SB fies ist, und ist der Gutachter dann auch noch fies, dann kannst du letztendlich machen was due willst. Besteht das Ziel dir eine Diagnose anzuheften, dann bekommst du sie auch. Zumindest ist das meist in Kliniken so.

Im psychiatrischen Bereich ist es sehr schwer seine Gesundheit nachzuweisen, wenn eben das Ziel ist dir eine Krankheit anzuhängen.

Ich würde mich einer psychiatrischen Begutachtung verweigern. Ganz einfach, weil ich das Recht dazu habe. Was masst sich SB an mich zur Klärung einer Arbeitsfähigkeit zum Psychiater zu schicken, wenn keinerlei Hinweise (z.B. Depressionen und dergleichen) in diese Richtung vorliegen? Alles Mögliche auf die Psychoschine zu schieben ist einfach nur krank.

Wer nicht die Mauke hat sich einer solchen Begutachtung entgegen zu stellen, dem würde ich raten sich seine Antworten besser 1000x zu überlegen, ehe er sie von sich gibt. Weil, wenn du schweigst kann auch das als mangelnde Mitwirkung ausgelegt werden.
Eine mögliche Antwort wäre auch, wenn man etwas nicht beantworten möchte: Dazu möchte ich nichts sagen, weil ich nicht will, dass das aktenkundig wird. Der Psychi wird vielleicht sagen, dass es das nicht wird, aber dass ist Humbug. Besser zu wenig, als zu viel erzählen. Und eher in kurzen Sätzen die Frage genau beantworten. Auf Fragen Wie gehts Ihnen? oder Wo ist ihr Problem? konkret nachfragen, was genau der Psychi wissen will.
 

Ferdinand456

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#92
Mal eine andere Frage...

Wie hilfreich wäre es, einfach zu schweigen, falls es zu einer Zwangsvorladung zum Psycho kommt? :confused:
Hier ist die Antwort:
[...] Ich würde mich einer psychiatrischen Begutachtung verweigern.[...].
Genau so ist es. Zu dieser Frage kann ich dringend empfehlen, sich 42 Minuten Zeit zu nehmen und sich dieses Video anzugucken. Ich habe es erst vor wenigen Wochen entdeckt, und es ist keine Übertreibung, ich saß mit offenem Mund da und dachte mir beim Ansehen, dass sie alles ausspricht, was ich damals dachte und auch erlebt hatte:

Meinungsverbrechen.de » Rechtsanwältin Claudia Grether
 

Ferdinand456

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#94
Dann könnte bei dir eine "symptomschwache autistische Psychose" diagnostiziert werden. Siehe hier:

30 Jahre Irrenoffensive 1/3 - YouTube
Genau so ist es und das ist das Erschreckende, was auch ich erlebt hatte: Als damaliger Oberarzt ja wöchentlich von mir wissen wollte, wie es mir so geht, und zunächst wochenlang auf "manische" Phase herumhackte, obwohl ich einfach nur da war, meine Zukunft versuchte zu organisieren, versuchte, ganz gesund zu werden, kam die Endphase kurz vor der Entlassung (die hatte ich mittlerweile auch durchgesetzt).

In einem Einzelgespräch in seinem Büro (die ich damals nur noch mit Achselschweiß und Angst bewältigte) fragte er erneut, ob ich mich stabil genug fühle, um entlassen zu werden. Wahrheitsgemäß antwortete ich, dass - wie es nun einmal auch ist, wenn jemand nicht mehr depressiv ist - ich die Welt wieder in "bunten Farben" sehen kann. Eine völlig normale Ausdrucksweise, die ein Depressiver, der sich erholt hat, verwendet (während der Depression wird ja erläutert, dass sich ein "schwarzer Schatten" über das Leben legt, alles nur noch "schwarz-weiß" zu sehen ist, usw., das Übliche eben).

Ich also erklärt, dass ich die Welt wieder in bunten Farben sehen kann, er daraufhin: "Diese bunten Farben.....hat das etwas Zwanghaftes?". RUMMS! In diesem Moment verstummte ich und gab es auf. Als ich nach Hause kam, versuchte ich es ein letztes Mal bei meinem Ex-Psychiater, da winkte der mit "schizoaffektive Psychosen", "Paranoia", etc., etc. Als ich meinen Job wieder aufnehmen wollte, winkte auf einmal das Landratsamt mit "zurück zum Psychiater, bitte, vorher dürfen Sie nicht arbeiten". Der Witz: Genau wegen dieser Diagnosen durfte ich ja nicht mehr arbeiten. Ich musste den Staatsanwalt einschalten, sonst wäre ich neben meines Jobverlustes in eine Klinik zurückgewandert.
 

HerrMeyer

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#95
Job-Center

Der Psychologe soll als Gutachter unter anderem Arbeitssuchende im Landkreis Friesland auf ihre Erwerbs- und Leistungsfähigkeit, ihre Eignung für Tätigkeiten und Maßnahmen sowie auf Behinderungen und Erkrankungen untersuchen.



der ist bei den angestellt und wird von den bezahlt - klar erstellt der gutachten, die im sinne von seinen arbeitgeber sind.

zu mir hat mal ein jurist gesagt "ein gutachter wird immer von gericht bestellt". dann ist der unabhöngig!
 

Ferdinand456

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#97
Nungut. Und wie wehrt man nun eine Sanktion deswegen ab?
Deutlich auftreten und sagen "Begründen Sie!". Als ich das letzten Sommer tat, musste ich nicht mehr zum Psychiater des Amtes. Dass ich jetzt eine Sanktion habe, liegt am Maßnahme-Abbruch und da gab ich mir freie Wahl, ob ich den Klage-Weg eingehe, ich hatte mich am Schluss auch nicht korrekt verhalten und mich provozieren lassen. Das Thema war für mich längst gegessen.

Dass die jetzt in der Begründung zur Ablehnung meines Widerspruchs nochmals stichelten "weil Sie den Psychiater kategorisch abgelehnt hatten" konnte ich beantworten mit "hören Sie endlich auf, mich in einer Tour zu beleidigen" und jetzt verstehen wir uns wieder. Deutlich auftreten. Alles muss begründet werden.

der ist bei den angestellt und wird von den bezahlt - klar erstellt der gutachten, die im sinne von seinen arbeitgeber sind.

zu mir hat mal ein jurist gesagt "ein gutachter wird immer von gericht bestellt". dann ist der unabhöngig!
Und das ist auch ein wichtiger Hinweis.
 

JesseJames49

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#98
zu mir hat mal ein jurist gesagt "ein gutachter wird immer von gericht bestellt". dann ist der unabhöngig!
Es gibt Fälle, wo das nicht so war, von wegen unabhängig.

Nungut. Und wie wehrt man nun eine Sanktion deswegen ab?
Schwierig, aber nicht unmöglich. Ich befürchte ohne kompetenten Anwalt und unabhängigem Richter wirds sehr schwierig. Niemand darf gegen seinen Willen einer psychiatrischen Begutachtung oder Untersuchung unterzogen werden.
 

Al Bandy

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#99
Es gibt Fälle, wo das nicht so war, von wegen unabhängig.
Ein Krähe hackt der Anderen kein Auge aus.

Vom Gericht bestellte Gutachter sind in der Regel oftmals nicht neutral.
Selbst schon erlebt,auf dem Gebiet der Zahnmedizin.
 

Ferdinand456

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[...] Schwierig, aber nicht unmöglich. Ich befürchte ohne kompetenten Anwalt und unabhängigem Richter wirds sehr schwierig. Niemand darf gegen seinen Willen einer psychiatrischen Begutachtung oder Untersuchung unterzogen werden.
Da muss ich korrigieren: Wenn eine Einladung vom Jobcenter kommt, irgendeinen Psychotest zu machen, muss das begründet werden. Im Moment, in dem man die Begründung verlangt, ziehen sie ihre Einladung meist wieder zurück, oder aber sie begründen es fundiert. Natürlich, wenn jemand jeden Morgen mit Alkoholfahne zum Jobcenter geht, könnte da Bedarf bestehen. Aber einfach jemanden hinschicken - das geht nicht.

Die Ärztin hier im Jobcenter hat mir gesteckt, dass ich nicht der Einzige war, der nicht kam, sie erklärte, dass "Kunden" vom Jobcenter sowieso nie diesen dubiosen Einladungen zum Psychiater folgen. Da genügt ein Schreiben und fertig. Das ist ein Jobcenter, nicht vergessen! Kein Gesundheitsamt.

Und Massenuntersuchungen von Seiten eines Arztes oder Psychiaters, nur weil die Betroffenen arbeitsuchend sind, das gab es das letzte Mal im Arbeitslager unter Hitler. Das ist alles nicht mehr so einfach durchzuziehen in einer Demokratie.

Jemanden zum Gesundheitsamt einladen - das ist das Eine. Jemanden aber zum Arzt eines Jobcenters einladen und ihm gleichzeitig drohen, wenn er nicht kommt, verliert er 60 Prozent seiner Existenzgrundlage, das ist das Andere. Das muss fundiert begründet werden. Wo kämen wir sonst hin? Und das wissen die. Sie versuchen es, aber sie dürfen es nicht.
 
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