eigene Stellungnahme zum psych. Gutachten (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

hartaber4

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@rentier:

Habe da wenig Einfluss....was du glaubst.

Aber deswegen habe ich zur Zeit das "Privileg" der SGB XII Bedarfsbefriedigung!

Wobei das mit den Aussagen in den Gutachten schwankt... also je nach Leistungsträger.... seit 2009 habe ich Gutachten von "topfit" bis "Vollschaden"....... da man ja erst aus Schaden klug wird.... konnte ich erst jetzt der Dynamik des "Gutachten-Kneipens" (also Wechselbäder der Diagnosen).... etwas die Fahrt nehmen... wenn du alle drei Monate neue Anträge stellen musst....schlaucht das auch etwas.......
 

hartaber4

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Danke für deine ausführlichen Infos - besonders was die Ablehnung des Sachverständigen angeht - werde es mal vertiefen -:icon_daumen:

Ich habe schon Alpträume von "Paragraphenreitern", die mich nachts überrennen .... :biggrin::biggrin:

Ich gehe davon aus, dass ich hier den Kürzeren ziehen werde - denn SG folgen in der Regel blind den erstellten Gutachten - aber man könnte ja auch mal Glück haben - bin eben eine hoffnungslose Optimistin - obwohl ich "einen an der Waffel" habe (n) soll :icon_neutral::icon_twisted:

Grüße - Emma
Na wenn du Optimistin bist.... kann ich dir den Spruch ja zumuten:

"Prozess: Eine Maschine, in die man als Schwein hineingeht, um als Wurst wieder herauszukommen. "

(Ambrose Gwinnet Bierce)

Zu o.a.:

Es gibt bestimmte Regeln, die auch das SG beachten sollte...sonst kann es zu formellen Fehlern kommen.

Presche nicht so vor..... und rassel mit allem was du hast...sondern betrachte "deine Waffen" und überlege wann und wie du sie einsetzt oder besser nicht....... 1. Instanzenzug.... 2. Instanzenzug..bedenke: Du hast keinen "Heimvorteil"..... und bewegst dich auf dem Terrain des SG´s ggf. LSG´s..... oft kennen sich GA, Richter und auch Beklagter aus den vorherigen Verfahren.... wenn das Gericht seinen Auftrag nicht ganz ernst nimmt....(schwer zu beweisen)..... kann es sein, wenn du denen eine "Show" ablieferst.... die ihre Vorurteile "bestätigt" sehen.....wäre dann ein "Eigentor" für dich.

Was oben teilweise aus dem Handbuch des sozialgerichtlichen Verfahrens stammt, hat denke ich eine gewisse Aussagekraft....denn Prof. Dr. Udsching und Prof. Dr. Otto Ernst Krasney (allerdings a.D.) sind beide Richter am BSG.... ich denke die werden wissen was sie so kommentieren...

Mit etwas Abstand betrachtet ist ein sozialgerichtliches Verfahren eine Art von "Krieg" mit Schiedsrichter und Regeln......also sollte dein Fokus nicht auf den eigentlichen Kampf, sondern auf Sieg gerichtet sein. Nicht auf das Beweisen des eigenen (Über-)Mutes, sondern schlicht auf den eigenen Vorteil.

Vermeide also "Säbelgerassel" (Energieverschwendung)..... sondern warte auf den richtigen Moment und entscheide die Sache mit einem einizigen (Timing!!) Hieb.

Wenn du nochmal einen Rat brauchst..... ggf. eine PN.
 

Emma13

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"Prozess: Eine Maschine, in die man als Schwein hineingeht, um als Wurst wieder herauszukommen. "

:biggrin::biggrin::biggrin: - Emma
 
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