Eigene Kündigung aufgrund Depressionen?

BerndWessel

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Hallo,

hat jemand Erfahrungswerte bei Selbstkündigung aufgrund von Depressionen? Die AOK befürwortet dies sogar, da der Arbeitgeber durch sein Verhalten ungewollt diese ausgelöst hat.

Kann man dem trauen und wie reagiert die BAA auf solche Sachen?

Danke für die Hilfe!

Gruß
Bernd
 
G

gast_

Gast
Frage dich zuerst mal: Was bringt es der AOK, wenn du kündigst?
Bist du zur Zeit krankgeschrieben?
 

BerndWessel

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Ich frage für jemand anderen und bin nicht selbst beroffen und vielleicht kann die Antwort etwas klarer ausfallen? Der Betroffene ist zur Zeit seit mehreren Wochen krank geschrieben und befindet sich in psychologischer Behandlung.
 

Mischa

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Ich würde sagen, nur kündigen, wenn der FACHarzt ein Attest schreibt, dass diese Kündigung nötig ist.
 

Seepferdchen 2010

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Hallo und eine Frage AG hat durch sein Verhalten die Krankheit ausgelöst?:icon_kinn:

Kannst du das etwas näher erläutern, weil dann ist die Angelegenheit unter

einen anderen Gesichtspunkt zu betrachten!

Und AOK stimmt dem zu, läuft hier eine Verfahren?

Gruss Seepferdchen:icon_pause:
 

Porks

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hi

ist einfach zum Dr gehen dort Attest ausstellen lassen ,dass man den Job nicht mehr ausführen soll (Schwere Gesundheitliche bedenken) dann zum Amt damit und hören was die sagen klar alles schriftlich mit Zeugen und dann wenn das alles ok ist kann gekündigt werden ohne Sperre.
Aber warum, solange Krankschreiben lassen bis die Kündigung kommt.
 
G

gast_

Gast
Ich frage für jemand anderen und bin nicht selbst beroffen und vielleicht kann die Antwort etwas klarer ausfallen? Der Betroffene ist zur Zeit seit mehreren Wochen krank geschrieben und befindet sich in psychologischer Behandlung.
Was ich gelernt habe: Trau nie dem Rat dessen, der einen Vorteil von deiner Zustimmung hat.

AOK muß kein Krankengeld mehr zahlen, wenn er kündigt... Problem für die AOK gelöst.

Läßt er sich weiter krank schreiben hat er meiner Ansicht nach mehr Geld als wenn er ALG I oder II beziehen würde - warum also kündigen?
 

regievirginier

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Habe auch selbst gekündigt. Arbeitsamt fragte, ob vom Arzt empfohlen und gab mir gleich ein Formular für den Arzt mit. Mein Arzt füllte es aus und ich bekam keine Sperrfrist.
 

BerndWessel

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Vielen Dank für die Antworten.

der Betroffene hat bereits ein amtliches Schreiben für seinen Arzt mitbekommen. Der Hausarzt hat das jetzt per Überweisung an einen Psychologen/Neurologen abgegeben. Die AOK befürwortet dies und der Arzt hat dies bereits von Anfang an getan.

Der Arbeitgeber hat Ansprüche gestellt die schon im Bereich des Mobbing liegen. (Arbeitskraft ausbeuten) Durch dessen Verhalten wurde ein altes Kindheitstrauma wieder neu ausgelöst und führte zunächst zu einem ausgewachsenen Burnout mit Krankenhausaufenthalt.

Dort stellte man fest, dass das Nervengeflecht angegriffen war und die Schilddrüse nicht mehr richtig gearbeitet hat. Es drohte ein sogenannter Hirninfarkt.

Die Kündigung scheint daher absolut gerechtfertigt zu sein.
 

Seepferdchen 2010

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Ja dann kann man nur alles Gute für die Zukunft wünschen!!!!!!!:icon_klatsch::icon_daumen:


gruss Seepferdchen:icon_pause:
 

BerndWessel

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Vielen Dank für die guten Wünsche, wir haben grade das Glück erlebt das eine Anwältin tätig werden wird. :)

Viele Grüße
Bernd
 

Muzel

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Bernd, ich freue mich, dass du nun anwaltlich beraten wirst. Ich selbst würde nicht freiwillig kündigen. Die Probleme mit der Sperrzeit ist eine vorüber gehende Sanktion. Wenn du länger krank sein wirst, bekommst du eine Lücke in den Lebenslauf, die du möglicherweise lange Jahre bei Bewerbungsgesprächen erklären musst.
 
E

ExitUser

Gast
Dies wollte ich empfehlen,das in diesem Fall ein guter Anwalt angebracht wäre,damit dieser auch Fachgerecht für das Mobbing entschädigt wird.Schmerzensgeld und Geldliche Entschädigung steht dem betroffenden aufjedenfall zu .Viel Erfolg dabei:icon_klatsch::icon_klatsch::icon_klatsch:
 

Seepferdchen 2010

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Eine Klage wegen Mobbing, ist ein sehr, sehr langer Weg!!!!!

Hier mal einen Link dazu!

Mobbing und die Mobbingklage: Was sind Beweise für eine Mobbingklage

Schmerzensgeld wegen Mobbing

Herzlich willkommen zum Newsletter von arbeitsrecht.de Der heutige Newsletter beschäftigt sich mit der brisanten Thematik "Schmerzensgeldanspruch des Arbeitnehmers gegen den Arbeitgeber wegen Mobbing". Autor des Beitrags ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Christian Stake, der dieses Thema in der Mai-Ausgabe von "Arbeitsrecht aktiv", dem Informationsdienst für die Rechtsanwaltskanzlei, eingehend behandelt hat.

Die Online-Redaktion

Gruss Seepferdchen
 

Muzel

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Seepferdchen, was kann man denn als Schmerzensgeld fordern, weiß du dass. Ich fordere nämlich wegen Mobbing Schmerzensgeld. Ich weiß wohl, dass man nach § 287 ZPO die Höhe nicht genau zu beziffern braucht, ich wüsste trotzdem gern genaueres. Mein Anwalt hat jedenfalls keine Ahnung.
 

Seepferdchen 2010

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Hallo Muzel, leider kann ich dir da auch nicht richtig helfen!

Dennoch kann ich mir vorstellen, das es nach der Art und Schwere der Mobbingtat
geht, sprich wie lange du unter den Folgen zu leiden hast!

Zum Beispiel wie lange nicht arbeitsfähig oder bei ganz schweren Fällen du
Rente beantragen mußt!

Kurz und gut wichtig ist das ärztliche Gutachten!

Hier habe ich mal einen Link vieleicht hilft das etwas weiter!

Psychisch

Für deinen Fall alles Gute, gruss Seepferdchen:icon_pause::icon_daumen:
 

Muzel

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Danke Seepferdchen, das ist schon mal ein Anhaltspunkt.
 
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