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funshopper_de

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#1
Um den Hintergrund meiner Fragen verstehen zu können, muß ich ein wenig ausholen...

Am 09.12.2008 wurde ich zu einem Personalgespräch in die Verwaltung gebeten. Aufgrund von 2 Einträgen im Führungszeugnis und meiner Privatinsolvenz, trug man mir nun vor, das man das Arbeitsverhältnis wegen Vertrauensbruch nicht fortsetzen könnte.

Ich habe noch eine Rückstufung im Job versucht um zumindestens den Arbeitsplatz zu erhalten, was abgelehnt wurde. Ich hatte nun also die berühmten 3 Möglichkeiten:
Kündigung durch AG
Aufhebungsvertrag
Eigene Kündigung

Damit nun keine negativen Rückschlüse bei neuen potentiellen AG entstehen, hatte ich mich für die eigene Kündigung zum 31.03.09 entschieden. Ich erhielt eine Kündigungsbestätigung, wo ich von der Rückzahlung der Sonderzahlung sowie bis zum 31.03.2009 unter Fortzahlung meines Gehalts vom Dienst freigestellt werde.
Meine Abfindung (aufgrund meiner Insolvenz) wurde daher dann mit Absprache als 3 Monatsgehälter monatlich bis 31.03.09 gezahlt.
Ebenfalls wurde ich von der Rückzahlung von den Sonderzahlungen im November und Dezember 08 befreit.

Ich bin darauf gleich am 12.12.08 direkt zur ARGE in Hamburg gegangen um mich arbeitslos zu melden, da der Tag des letzten Arbeitstages bekannt war. Aufgrund der Rechtslage (3 Monatsregelung) konnte ich mich aber nicht arbeitslos sondern nur arbeitssuchend melden.

Ich bekam daraufhin im Januar einen Termin bei meinem Arbeitsvermittler. In dem Gespräch hatte ich ihm alle Unterlagen und die Gründe der Kündigung genannt. Desweiteren hatte ich ihm gesagt, das ich nicht weiß, ob ich bis zum 01.04.09 einen neuen Arbeitsplatz habe und daher arbeitlos melden muß.

Ich erhielt darauf die Arbeitsbescheinigung für den AG, einen Webzugang, eine Eingliederungsvereinbarung, etc. um mir einen neuen Arbeitsplatz zu suchen.

So weit so gut.

Im April erhielt ich dann auf Nachfrage von meinem Arbeitgeber eine Arbeitsbescheinigung, die ich am 09.04.09 erhielt und auch am gleichen Tage bei der ARGE meinem Vermittler eingeworfen habe.

Am 20.04.09 rief ich dann bei der ARGE an um nach meinem Leistungsbescheid nachzufragen und mitzuteilen das ich ab dem 27.04.09 eine Nebentätigkeit auf 400,- € Basis beginnen werde. Wo sich nach 2 Monaten eine Vollzeittätigkeit ergeben kann.
Der Mann am Telefon sagte mir, das meine Unterlagen in der Leistungsabteilung wären und er das mit der Nebentätigkeit aufnehmen wird.

Auch bis hierhin noch so weit so gut.

Nun der heutige Tag und die damit verbundenen Probleme: Da ich bis heute keinen Leistungsbescheid erhielt, bin ich direkt zur ARGE gefahren.
Dort sagte man mir dann, das ich gar nicht arbeitslos gemeldet wäre und ob ich mich nun arbeitslos melden möchte.
Mein Gesicht und meine Reaktion könnt Ihr Euch ja nun denken.

Also saß ich dann nun dort um mich erneut arbeitslos zu melden, hatte aber die oben aufgeführte Vorgeschichte vorgetragen. Das Telefonat vom 20.04.09 wurde gar nicht im PC eingetragen.
Ich war nur arbeitssuchend gemeldet und nicht arbeitslos. Meine Arbeitsbescheinigung lag in der Leistungsabteilung, jedoch fehlten noch einige Unterlagen (was man mir aber nicht mitgeteilt hat) was selbst die Frau irgendwie irritierte.
Ich konnte mich daher nun erst ab dem heutigen Tage arbeitlos melden und das Arbeitslosengeld wird auch erst ab heute berechnet obwohl bekannt war, das ich eigentlich seit 01.04.09 arbeitslos bin.

Das nächste Problem ist, das ich im Monat Mai 09 nun keine Miete, Strom etc. zahlen konnte, wegen fehlendem Leistungsbescheid und fehlendem Arbeitslosengeld.

Der nächste Schritt ist nun leider morgen zum Sozialamt zu fahren und einen Antrag auf Grundsicherung zu stellen bzw. Mietübernahme für den Monat Mai.

Von der Frau vom Arbeitsamt bekam ich für den Widerspruch gegen den Leistungsbescheid dann noch mitgeteilt an wen ich mich da wenden müßte.

Nun zu meinen Fragen:

1. Wie widspreche ich dann am besten bei Erhalt des Leistungsbescheids?
Da hier nun Mißverständnisse auf beiden Seiten waren, aber seitens des Amtes Informationen zurückgehalten bzw. nicht erteilt wurden.

2. Auf welche § kann ich mich auf die Mietkostenübernahme für 05/09 berufen, damit mein Vermieter seine Miete erhält?

3. Was habe ich für Möglichkeiten um die ARGE in Regress zu nehmen?
Das die Arbeitslosigkeit rückwirkend zum 01.04.09 anerkannt wird.

Ich danke für Eure Hilfe
 

Kerstin_K

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#2
Due hast Doch beim ersten Termin eine EGV bekommen. Wurde die unterschieben? Das alleine sollet a wohl schonmal für die Meldung als Beweis reichen.
 
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