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Eigenbemühungen

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Barbarillos

Elo-User/in

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12 Mai 2009
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#1
Hallo zusammen meine Mutter hat heute ein Schreiben bekommen und ist total aufgeregt.

Zitat:

Sehr geehrte Frau xxxxx,

dieser Fragebogen dient der prüfung, ob in Ihrem Fall das Arbeitslosengeld II "..." abzusenken ist oder wegfällt.

Begründung:
Sie haben trotz Belehrung über die Rechtsfolgen die in der am xx.xx.xx abgeschlossenen Eingliederungsvereinbarung festgelegten Pflichten nicht erfüllt, da Sie Ihre Eigenbemühungen nicht ausreichend nachgewiesen haben.


So meine Mutter ist schon sehr lange arbeitslos und macht es bestimmt schon seit 2 Jahren, jeden Monat ihre Eigenbemühungen abgeben.
Sie wirft sie immer in den Briefkasten und wir vermuten, das Amt hat es verschlammpt hat.
Der Sachbearbeiter war den ganzen Tag nicht erreichbar,
nun macht sich meine Mutter Sorgen, vorallem weil sie alles was sie aufgeschrieben, nicht als Kopie hat :(

Und wie gesagt, sie macht es seit Jahren ohne Probleme und nu so was.

Was wenn der Sachbearbeiter dann Verlangt man soll es nachreichen ?
Sie weiss doch garnet bei welchen Firmen sie sich beworben hat, soll sie dann einfach andere Firman anrufen ?


vielen Dank für die Antworten
 

Arania

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#2
Nun man sollte die Nachweise schon persönlich abgeben und eventuell sich bestätigen lassen das man das getan hat

Auch sollte man natürlich immer Kopien der Bewerbungen behalten

Ob das jetzt nachträglich zu korrigieren ist???
 

Barbarillos

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#3
Meine Mutter hat die Sachen persönlich am Empfang abgegeben, bis da irgendwann mal ne Schlange war und die Empfangsdame meiner Mutter gesagt hat, sie soll es in der Zukunft einfach in den Briefkasten werfen:confused:

Nun weiss sie es auch besser, wird sich den Empfang immer quittieren lassen aber was nun ?
 

Kerstin_K

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#4
Also wenn das schon 2 Jahre Problemlos läuft, würde ich die SB aufsuchen und versuchen zu reden.

Oder einfach in den Anhörungsbogen schreiben, was man gemacht hat und dass das schon so lange funktioniert.

Und in Zukunf nachweislich abgeben und Kopie behalten. Ganz mal davon abgesehen, dass man schon für sich selber wissen sollte, wann man sich wo auf was und in welcher Form beworben hat.
 

Barbarillos

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#5
Meine Mutter bewirbt sich immer telefonisch oder via E-mail, die E-mail hat sie schlimmer sind Telefongespräche, die überwiegen.

Na ja mal schauen, rufen da morgen an und versuchen es zu klären.
 

Bambi_69

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#6
Hallo Barbarillos,

besteht eigentlich eine Vereinbarung zwischen dem SB und Deiner Mutter wie oft sie sich im Monat bewerbern muss? Also eine genaue Anzahl? Wenn sie die E-Mails noch hat, hat sie zumindest das als Beweis, wann sie sich wo und wie oft beworben hat. Und vielleicht reicht diese Anzahl ja schon aus um ihr mögliches Soll zu erfüllen. Ansonsten so vorgehen, wie hier schon geraten wurde. Also das Gespräch mit dem SB suchen und natürlich den Anhörungsbogen ausfüllen (dazu kann man noch Ausdrucke der E-Mails nachreichen).

Liebe Grüße
Bambi_69
 
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#7
Wenn alle Stricke reißen, dann muss man das Pferd eben mal von vorne aufzäumen und vom Arbeitsamt eine Kopie des Eingliederungskonzeptes verlangen.
Sanktionen können nur aus einer in allen Punkten rechtmäßigen EinV abgeleitet werden.

P.S.: Ohne Zeuge wirft man gar nichts in welche Briefkästen auch immer ein.
 
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14 Mai 2007
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#8
Wenn alle Stricke reißen, dann muss man das Pferd eben mal von vorne aufzäumen und vom Arbeitsamt eine Kopie des Eingliederungskonzeptes verlangen.
Sanktionen können nur aus einer in allen Punkten rechtmäßigen EinV abgeleitet werden.

P.S.: Ohne Zeuge wirft man gar nichts in welche Briefkästen auch immer ein.

Das sind alles verlogene Dreckratten.
 

cora3

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#9
Hallo,

ich habe auch eine Frage zu den Eigenbemühungen.

Ab wann gilt denn die Eingliederungsvereinbarung, ab dem Tag der Meldung oder ab dem Tag der Arbeitslosigkeit?

Finde es ein bisschen viel, mich dreimal pro Woche bewerben zu müssen, obwohl ich noch arbeite.

Kann mir jemand weiterhelfen?

Vielen Dank
cora
 

Paolo_Pinkel

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#10

cora3

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#11
Danke Paolo, für die schnelle Antwort.

die eigentliche Ev habe ich nicht unterschrieben, wohl aber das innenliegende Blatt mit den allgemeinen Sachen, welcher Beruf, wie weit darf Arbeitsweg sein, Arbeitszeiten usw... Naja, nachdem ich hier schon ein Weilchen mitlese, habe ich nun Zweifel bekommen...
 

Muzel

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#12
Ich denke, dass eine Sanktionierung wegen fehlender Eigenbemühungen unzulässig ist, wenn die Nachweispflicht nicht vereinbart wurde (Bestandteil der EGV wurde).
Außerdem halte ich dass Verhalten des SB für treuwidrig: Wenn 2 Jahre lang keine Nachweise verlangt wurden, ist ein Vertrauenstatbestand geschaffen wurden, dass auch weiterhin keine verlangt werden.
 
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