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Eigenbemühung vergessen abzugeben! Jetzt Sanktion?

Status
Nicht offen für weitere Antworten.

paradox

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#1
ich habe seit 5 monaten vergessen meine eigenbemühungen abzugeben,jetzt habe ich post bekommen das ich mich dazu äußern soll und danach über eine sanktion entschieden werden wird.Mit was muss ich jetzt rechnen und kann ich noch was tun?
 

paradox

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#3
Na im brief steht 10 bewerbungen im monat.Meine beraterin war am tag egv krank und wurde vertreten und diese hat mir glaube ich davon nichts gesagt.Jetzt gehen wir mal davon aus ich habe 5 monate vergessen meine eigenbemühungen abzugeben,was kommt da auf mich zu?Zählt das als ein verstoß oder als 5 verstöße?Habe auch noch nie eine sanktion bekommen.
 

gerda52

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#4
Na im brief steht 10 bewerbungen im monat.
Das sagt noch nichts über die Terminierung der Vorlage der Bemühungen aus. Kannst Du den Brief mal anonymisiert hier einstellen?
 

gerda52

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#6
Meine beraterin war am tag egv krank und wurde vertreten und diese hat mir glaube ich davon nichts gesagt.
Dann stell die EGV auch mal ein, vll. lässt sich danach alles zerpflücken. 10 Bewerbungen mtl. sind schon ein harter Tobac.
 

paradox

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#7
Habe im moment leider keine möglichkeit meinen egv antrag einzustellen,da mein scanner defect ist.Versuche es aber noch zu machen.
Aber eigentlich müßte,wenn ich eine sanktion erhalte,eine 30%iege sein.Oder können sie mir auch mehr kürzen?
 
E

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#8
[FONT=&quot]Auch eine ggf. geforderte bestimmte Anzahl von Bewerbungen
innerhalb eines definierten Zeitraums ist individuell auf die Person
und die vorliegenden Umstände abzustimmen. Bezüglich der
geforderten Bewerbungen empfiehlt sich deshalb eine sinnvolle
Eingrenzung, möglichst auf der Basis oder im Verhältnis zu
ausgegebenen Vermittlungsvorschlägen.
Als Nachweis für
Bewerbungen kann das Anschreiben dienen, ohne die Notwendigkeit
eines Antwortschreibens oder Stempels des Arbeitgebers (auch für
Erstattung der Bewerbungskosten).[/FONT]
[FONT=&quot] [S.10, gelb unterlegt

gesamter Text
[/FONT] Anhang anzeigen Arbeitshilfe-zur-EinV-03-2006.pdf
 

gerda52

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#9
Aber eigentlich müßte,wenn ich eine sanktion erhalte,eine 30%iege sein.Oder können sie mir auch mehr kürzen?
Gute Frage. Theoretisch bist Du der Nachweispflicht gem. der Forderung im Brief insgesamt 6x nicht nachgekommen. Jede einzelne Pflichtverletzung ist für sich sanktionsfähig, allerdings haben Sanktionen zeitnah zu erfolgen.

Die EGV soll vom 19.01. sein und hatte mit Sicherheit eine Laufzeit von 6 Monaten, gültig also bis zum ebenfalls erwähnten Datum 18.07.09. D.h., man hat dort auch geschlafen, weil man erst mit Ablauf auf Deinen Verstoß gestoßen ist.

Da frage ich mich doch, welches Eingliederungskonzept der Vereinbarung zu Grunde lag?
Gar keins?

Um zu Deiner Frage zurückzukehren: So wie es derzeit aussieht, können durchaus mehrere 30% - Sanktionen auf einmal kommen. Stell Dich schon einmal auf umfassende Gegenwehr ein.

Ps. Der Gummibegriff 'zeitnah' bedeutet hier für die Arge, es dürfen etwa 2 bis maximal 3 Monate zwischen Verstoß und Ahndung liegen. Zeigt ein HE aber Veränderungen nicht zeitnah an, schrumpft der Zeitraum schnell auf wenige Tage.
 

paradox

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#10
Na toll!:icon_eek:
Aber da hätte doch schon viel früher mal nen brief kommen können.Es ist ja jetzt der aller erste brief angekommen.Müßte nicht für jedes vergehen ein brief kommen?Eigentlich müßten die 6 vergehen als ein vergehen gewertet werden!?Wie soll ih mich jetzt verhalten,was schreibe ich am besten in meine schriftliche anhörung?BITTE um hilfe,nich das die mir mein geld zu 100% sperren.....Und,wie sieht eine umfassende gegenwehr aus?Hatte bis jetzt noch nie solche probleme!
 

gerda52

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#11
Weiteres lässt sich erst empfehlen, wenn der Inhalt der EGV bekannt ist.

Vorab kannst Du uns noch den ungefähren Ablauf des Termins zwecks Abschluss der EGV schildern.
 

paradox

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#12
Werde nachher meinen EGV scannen und heute abend hier einstellen!!!
 

paradox

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#13
Meine bearbeiterin war krank und da hat es eine vertretung gemacht,sie steht auch auf der EGV drauf.Ging alles ganz schnell und so wie ich mich erinnern kann hat sie mir das mit den 10 bewerbungen im monat nicht gesagt.Sollte mir die vereinbarung duchlesen und unterschreiben.Das wars.Und jetzt bekam ich den brief von meiner richtigen bearbeiterin die damals krank war!!!
 
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#14
Meine bearbeiterin war krank und da hat es eine vertretung gemacht,sie steht auch auf der EGV drauf.Ging alles ganz schnell und so wie ich mich erinnern kann hat sie mir das mit den 10 bewerbungen im monat nicht gesagt.Sollte mir die vereinbarung duchlesen und unterschreiben.Das wars.Und jetzt bekam ich den brief von meiner richtigen bearbeiterin die damals krank war!!!

Ein Arbeitsloser vergißt niemals etwas, wenn überhaupt, dann geht etwas auf dem Postweg verloren.

Ohne den genauen Wortlaut der EinV kann man nichts weiter dazu sagen, Du erzählst hier einfach zuviel Kauderwelsch.

6x 30% Sanktion ist Quatsch, das können sie vielleicht versuchen, aber damit kommen sie nicht durch.
 

ela1953

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#15
ich habe seit 5 monaten vergessen meine eigenbemühungen abzugeben
Hast du nur vergessen, die Bemühungen abzugeben oder hast du dich erst gar nicht beworben?
 

gerda52

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#16
Rechtsverdreher sagte :
6x 30% Sanktion ist Quatsch, das können sie vielleicht versuchen, aber damit kommen sie nicht durch.
Das sehe ich genauso, deshalb schrieb ich auch 'theoretisch'. In diesem Fall aber muss sich die Arge ihr eigenes Versäumnis voll gegenrechnen lassen.

Vll. ist es sogar angebracht, den Anhörungsbogen auch zu ignorieren und somit bewusst eine 'falsche Entscheidung' nach Aktenlage herauszufordern.
 
E

ExitUser

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#17

Vll. ist es sogar angebracht, den Anhörungsbogen auch zu ignorieren und somit bewusst eine 'falsche Entscheidung' nach Aktenlage herauszufordern.
Das halte ich für die denkbar schlechteste Vorgehensweise.

Die Frage von ela1953 scheint mir hingegen viel sinnvoller:
Hast du nur vergessen, die Bemühungen abzugeben oder hast du dich erst gar nicht beworben?
 

gerda52

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#18
canigou sagte :
Das halte ich für die denkbar schlechteste Vorgehensweise.

Das wird sich herausstellen, noch kennen wir die EGV nicht.

Die Frage von ela1953 scheint mir hingegen viel sinnvoller:
Genau diese Frage hatte ich bei dem Vorschlag auch im Hinterkopf und auch eine der 2 möglichen Antworten.
 
E

ExitUser

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#19
Hhm.

Wenn ich das Schreiben das paradox eingestellt hat, lese, dann kann ich mir schwerlich vorstellen, dass in der EGV grundsätzlich anderes steht.

...in der von Ihnen am 19.01.09 unterzeichneten Eingliederungsvereinbarung verpflichten Sie sich dazu: Nachweis von monatlich 10 schriftlichen, persönlichen oder telefonischen Bewerbungsbemühungen (auch initiativ, auch bei Zeitarbeitsfirmen, auch im geringfügige Beschäftigungen und auch auf befristete Arbeitsverhältnisse). Die Bewerbungsbemühungen sind bis zum letzten Kalendertag des jeweiligne Monats zu führen und bis zum 5. des Folgemonats, herzureichen.
Unabhängig davon, dass diese EGV so niemals hätte unterschrieben werden sollen (der Zug ist ja nun leider abgefahren), ist m.E. die Frage von ela1953 mehr als relevant.
 

paradox

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#20
So,ich habe mich ja auch beworben.Bleibt mir wohl nichts anderes übrig als diese noch nachzureichen!!Können die mir auch eine 100%iege sanktion reinhauhen so das ich aus meiner wohnung raus muss usw.!????
 

gerda52

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#21
canigou sagte :
Unabhängig davon, dass diese EGV so niemals hätte unterschrieben werden sollen (der Zug ist ja nun leider abgefahren), ist m.E. die Frage von ela1953 mehr als relevant.
Ach komm, ich kann mich jetzt natürlich genauso pessimistisch äußern, wie Du. Z.B.: Gab es einen wichtigen Grund, die mtl. Vorlage zu vergessen? Was ändert sich denn, wenn paradox die Bemühungen nachträglich nachweist?

Ich bin nach wie vor dafür, die EGV auf Herz und Nieren zu prüfen, ob sie nicht doch insgesamt verworfen werden kann.
 
E

ExitUser

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#22
Ach komm, ich kann mich jetzt natürlich genauso pessimistisch äußern, wie Du. Z.B.: Gab es einen wichtigen Grund, die mtl. Vorlage zu vergessen? Was ändert sich denn, wenn paradox die Bemühungen nachträglich nachweist?

Ich bin nach wie vor dafür, die EGV auf Herz und Nieren zu prüfen, ob sie nicht doch insgesamt verworfen werden kann.
Das geht aber nur vor Abschluss einer EGV, nicht mehr, wenn sie bereits unterschrieben wurde.
 

Kerstin_K

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#23
So,ich habe mich ja auch beworben.Bleibt mir wohl nichts anderes übrig als diese noch nachzureichen!!
Das wäre aus meiner Sicht doch schonmal die erste sinnvolle Maßnahme. Wenn der TE sich eh beworben hat, kann das ja nicht das Problem sein. Damit dürfte man eine Sanktion zumindest stark abmildern können. Die EGV anfechten o. ä. kann man dann im nächsten Schritt.
 

lupe

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#24
Hi,

viele hier in diesem Forum sagen ja, man solle nicht jede EVG unterschreiben. Nur hat dann der "Probant" das Problem, dass er/sie gleich mit Sanktionen rechnen muß/kann/sollte. Ob das solch gute Lösung ist, weiß ich nicht. Rechtlich ist das, soweit ich weiß, seitens der ARGE rechtsgültig, wenn man/Frau sich da weigert.

Auch ich habe nach drei Jahren solch eine EVG unterschreiben"müssen". Statt 10 EG muß ich nur 5 nachweisen. Meine SB und ich haben da eigentlich ein recht gutes Verhältniss.

Ich würde glatt mal behaupten, es kommt so eine weinig immer auch auf den Einzelfall drauf an. NUR, bewerben muß man sich dann schon. Egal wie die Bewerbung ausschaut.

Grüße Lupe
 

VerBisUser

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#25
Wer will denn nachweisen, dass Paradox die Bewerbungen nicht eingereicht hat? Tststts, die Post ist auch nicht mehr das, was sie mal war.
Ich habe jedenfalls nicht gelesen, dass Beweislastumkehr oder nachweisbare Einreichung vereinbart wurde *flöt*
 
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