Eigenbedarfskündigung einfach Umziehen

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ALG_II

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hallo,

ich habe ein Problem.

wohne bei meiner Mutter (Altersrentnerin) zur Untermiete, ihr wurde
die Wohnung wegen Eigenbedarf gekündigt.
ich wohne bei ihr um im Haushalt helfen und sie ein wenig pflegen zu
können, was von Jahr zu Jahr nötiger wird.

jetzt hat sie eine Wohnung in Aussicht die sie sich alleine nicht leisten
kann, da ich allerdings wieder mit einziehen soll um mich eben um sie
kümmern zu können und ich ja genauso von der Eigenbedarfskündigung
betroffen bin.
meine Frage beziehungsweise sorge ist nun ob das Jobcenter mir die
anteilige höhere Miete übernimmt, denn diese ist dann ca.130, -euro
höher.

wenn ich auch eine 1-Zimmer Wohnung nehme kostet die nochmal
100,-euro mehr.
also günstiger ist es wenn ich mit meiner Mutter wieder eine Wohnung
teile.


kann ich in diesem Fall (Eigenbedarfskündigung) einfach umziehen, oder
muss ich da vorher was beantragen.


ich kann nur sagen das hier für eine Person (50m²) die kalte -warmmiete 373,-€ beträgt

die neue Wohnung (70m²) würde warm ohne Strom 640,.€ kosten wobei das Jobcenter
die Hälfte übernehmen müsste, also 320,-€

und der Umzug ist ja notwendig weil eine Kündigung vorliegt und wie gesagt eine
1-Zimmer Wohnung kosten hier mit Heizkosten auch ca. 450,.€

wie gehe ich am besten vor.

_
 

Seepferdchen 2010

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Hallo,

die neue Wohnung (70m²)

hier bedenke auch die höhren Betriebskosten und das du ggf. die Miete samt Nebenkosten mal alleine tragen mußt und draus sich ergeben kann das du wieder
umziehen mußt.

Deine Mutter hat eine Pflegestufe?

Und so liest es sich, ist Hauptmieter, also steht alleine im Mietvertrag?

Natürlich kannst du wieder als Untermieter bei ihr wohnen, vorausgesetzt der Vermieter
stimmt dem schriftlich zu.

Bitte schau in die örtliche Richtlinie

Harald Thome - Örtliche Richtlinien

Mit einem Mietangebot/Untermiete zum Jobcenter und schriftliche Zustimmung
einholen.

Liegt die neue Wohnung im Zuständigkeitsbereich von deinem jetzigen JC?

:icon_pause:
 

ALG_II

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nein meine Mutter hat keine Pflegestufe, bis jetzt.
sie wurde am Herz operiert und hat eine neue Herzklappe
bekommen.
die Sozialstation in der Rehaklink hat für meine Mutter
einen Antrag auf einen Schwerbehindertenausweis gestellt
mit dem Vermerk "G".

richtig, meine Mutter wäre wenn es klappt die alleinige Mieterin.
das mit der grösse der Wohnung ist mir bewusst auch ein
eventueller neuer Umzug der aber nicht so bald sein dürfte.

verwandte Erstendgrades können ohne Erlaubnis zur
Untervermietung aufgenommen werden.
es muss lediglich eine Benachrichtigung bezüglich der Nebenkosten
beim Vermieter gemacht werden.

wir haben nur ein Mietgesuch/mietantrag von der
Wohnungsverwaltung der bekommen.

gibt es denn mittlerweile geeignete vordrucke von
Untermietverträgen die rechtssicher sind.

ja, die neue Wohnung liegt im Zuständigkeitsbereich des jetzigen
Jobcenter.
_
 

Seepferdchen 2010

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Schau mal beim Mieterverein/Mieterbund im Net nach, da gibt es Formulare zum
runterladen.

wir haben nur ein Mietgesuch/mietantrag von der
Wohnungsverwaltung der bekommen.

Du nimmst den Untermietvertrag und noch nicht unterschrieben von dir als Angebot,das als Vorlage für das JC.:icon_pause:
 

Seepferdchen 2010

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ALG_II

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hallo, danke für die antworten. ich habe mietangebote in form von untermietverträgen, zur genehmigung zum umzug und die übernahme der neuen mietkosten, eingereicht.
nun legt mir das jobcenter steine in den weg in dem es eine untervermiet erlaubnis haben will.
es ist aber so das eine erlaubnis zur untervermietung bei verwandten ersten grades nicht nötig ist, lediglich muss die aufnahme in die wohnung gemeldetet werden.

anhang
?-kann ich dieses schreiben so als antwort verwenden
_
 

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Seepferdchen 2010

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Hallo,

nun legt mir das jobcenter steine in den weg in dem es eine untervermiet erlaubnis haben will.
Deine Mutter mietet die Wohnung an und du willst als Untermieter miteinziehen, also
muß der Vermieter seine schriftliche Zustimmung geben.

Das heisst der Mietvertrag wird mit deiner Mutter abgeschlossen, also Vertragspartner.

Dein Schreiben, ja ich würde dir empflehlen weniger ist mehr, damit meine ich
weniger § niemand kann verlangen das du dich damit auskennst und Hoppyjurist
bist, was mitunter daneben gehen kann.

Du führst diesen § 540 BGB an

§ 540 Gebrauchsüberlassung an Dritte
(1) Der Mieter ist ohne die Erlaubnis des Vermieters nicht berechtigt, den Gebrauch der Mietsache einem Dritten zu überlassen, insbesondere sie weiter zu vermieten. Verweigert der Vermieter die Erlaubnis, so kann der Mieter das Mietverhältnis außerordentlich mit der gesetzlichen Frist kündigen, sofern nicht in der Person des Dritten ein wichtiger Grund vorliegt.
(2) Überlässt der Mieter den Gebrauch einem Dritten, so hat er ein dem Dritten bei dem Gebrauch zur Last fallendes Verschulden zu vertreten, auch wenn der Vermieter die Erlaubnis zur Überlassung erteilt hat.
und diesen § 553 BGB an

§ 553
Gestattung der Gebrauchsüberlassung an Dritte

(1) Entsteht für den Mieter nach Abschluss des Mietvertrags ein berechtigtes Interesse, einen Teil des Wohnraums einem Dritten zum Gebrauch zu überlassen, so kann er von dem Vermieter die Erlaubnis hierzu verlangen. Dies gilt nicht, wenn in der Person des Dritten ein wichtiger Grund vorliegt, der Wohnraum übermäßig belegt würde oder dem Vermieter die Überlassung aus sonstigen Gründen nicht zugemutet werden kann.

(2) Ist dem Vermieter die Überlassung nur bei einer angemessenen Erhöhung der Miete zuzumuten, so kann er die Erlaubnis davon abhängig machen, dass der Mieter sich mit einer solchen Erhöhung einverstanden erklärt.

(3) Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam.
Bitte lies mal aufmerksam diese § das passt nicht zu deinem Schreiben, also lass das weg.

Das Jobcenter ist dazu verpflichtet diese schriftliche Zustimmung vom Vermieter mit anzufordern um eine plötzliche Obdachlosigkeit zu vermeiden, weil keine Zustimmung vorlag.

Und schau dir genau die Vertragbedingungen im Mietangebot an!!!

Du darfst nicht übersehen deine Mutter ist Mieter und hat sich an den Vertrag zu halten.

Überdenke noch mal dein Schreiben!:icon_pause:
 

ALG_II

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hallo

ich weiss das unter verwandten ersten grades keine untermieterlaubnis benötigt wird.
hab aber leider nichts schriftlich.

hinzu kommt noch das meine mutter bei den mietangeboten auf die
sie sich bewirbt stets mit an gibt das sie mit ihrem sohn die wohnung bewohnen wird.
dies wird auch in den mietinteressentenbogen oder auch der selstbstauskunft mitgeteilt.
diese unterlagen liegen dem jobcenter in kopie vor zusammen mit dem eigentlichen mietangebot.
die vermieter wissen also vor abschluss des mietvertrags das der sohn mit einzieht.

Mietrecht Ehegatten und Lebenspartnerschaft

BGH Urteil vom 15.05.1991 (VIII ZR 38/90)

2. Klausel Nr. 7
a) Das Berufungsgericht bejaht die Wirksamkeit dieser Klausel, weil sie der Gesetzeslage gemäß § 549 Abs. 1 Satz 1 BGB entspreche und damit gemäß § 8 AGBG nicht Gegenstand der Inhaltskontrolle sei. Auch bei einer kundenfeindlichen Auslegung seien der Klausel keine Einschränkungen zu entnehmen, welche den Mieter unangemessen benachteiligten. Die zum vertragsgemäßen Gebrauch gehörende Aufnahme von Familienangehörigen in die Wohnung werde durch sie nicht eingeschränkt und nicht allgemein - über das Gesetz hinausgehend - von einer. Erlaubnis des Vermieters abhängig gemacht. Daß - insoweit abweichend von § 549 Abs. 1 BGB - für die Erlaubnis das Erfordernis der Schriftform vorgesehen sei, stelle keine unangemessene Benachteiligung dar, da die Bestimmung zu einer Beweiserleichterung führen solle, die auch im Interesse des Mieters liegen könne.
b) Letzteres wird von der Revision des Klägers zu Recht beanstandet.
aa) Zwar wiederholt die Klausel, soweit sie die Gebrauchsüberlassung an Dritte von der Erlaubniserteilung durch den Vermieter abhängig macht, lediglich den Gesetzestext des § 549 Abs. 1 Satz 1 BGB. Der Mieter ist danach grundsätzlich berechtigt, dem Ehegatten, nächsten Familienangehörigen, Hausangestellten, Pflegepersonen etc. den Mitgebrauch an der Wohnung einzuräumen sowie Besucher aufzunehmen, da diese Personen nicht “Dritte" sind (vgl. Palandt/Putzo, § 549 Rdnr. 4; Erman/Schopp, § 549 Rz. 5; Grapentin in Bub/Treier, Kap. IV, Rdnr. 217; Schmidt-Futterer/Blank, Rdnr. B 138 f.); die Aufnahme eines Verlobten oder eines nichtehelichen Lebensgefährten darf hingegen der Erlaubnis des Vermieters, worauf der Mieter allerdings einen Anspruch hat, wenn ihm nach Abschluß des Mietvertrages ein berechtigtes Interesse im Sinne des § 549 Abs. 2 BGB erwachsen ist (BGHZ 92, 213 ff.; OLG Hamm, WuM 1982, 318; Grapentin in 13 - Bub/Treier aaO.). Eine weitergehende Bedeutung kommt der fraglichen Klausel auch bei der im Rahmen des § 13 AGBG vorzunehmenden “kundenfeindlichsten" Auslegung (BGHZ 91, 55, 61; 95, 350, 353; 95, 362, 366) nicht zu.
 

Seepferdchen 2010

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Moin ALG II,

jetzt verwechselst du Äpfel mit Birnen, das haut nicht hin was du hier anführst.

Hast du eigentlich das ganze Urteil gelesen um was es da eigentlich geht?

Hier geht es darum, wann muß der Vermieter in Kenntnis gesetzt werden, wenn
sich die Angehörige usw. länger als 6 Wochen in der Wohnung aufhält.

ich weiss das unter verwandten ersten grades keine untermieterlaubnis benötigt wird.
hab aber leider nichts schriftlich.
Wie kommst du denn darauf? (auch hier besteht nach 6-8 Wochen eine Anzeigepflicht,
also muß um Erlaubnis gefagt werden.)

Das würde ja bedeuten Person X übergeht den Mietvertrag samt BGB und dem "lustigen
Treiben ist Tor und Tür geöffnet", entschuldige ....................

hinzu kommt noch das meine mutter bei den mietangeboten auf die
sie sich bewirbt stets mit an gibt das sie mit ihrem sohn die wohnung bewohnen wird.
Gut dann ziehst du mit deiner Mutter in die Wohnung,der Vermieter hat bei Vertragsabschluss Kenntnis darüber erhalten.

Also ihr steht beide im Vertrag.

Oder du schliesst einen Untermietvertrag ab und der Vermieter muß seine
schriftliche Zustimmung geben.

Bei dir geht es darum vom Jobcenter die anteilige Miete zu bekommen.

Und somit kommen wir wieder zum Ausgangspunkt zurück, du brauchst
die schriftliche Zustimmung für das JC.

Mit anderen Worten wie oben schon erwähnt bringe bitte hier Besuchsrecht
und Untervermietung nicht durcheinander, das sind zwei verschiedene
paar Schuhe.

Da du deine Mutter pflegst besteht ein berechtigtest Intresse.

Bleibt die Frage nach der größe der Wohnung.

Bekommt deine Mutter zur Rente noch Sozialleistungen?

:icon_pause:
 

ALG_II

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Hallo Seepferdchen,

[FONT=&quot]-- Finanzielle Situation[/FONT]
[FONT=&quot]meine Mutter bekommt ausser ihrer Rente keine weiteren Leistungen.[/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]-- Familienangehörige und Ehepartner/in[/FONT]
[FONT=&quot]https://www.ejura-examensexpress.de/online-kurs/entsch_show_neu.php?Alp=1&dok_id=2613[/FONT]
[FONT=&quot]dieses Urteil sagt allerdings auch, das Familienangehörige nicht "dritter" sind.[/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]da ich also als Familienangehöriger in dem Sinne kein dritter bin, bedarf es doch[/FONT]
[FONT=&quot]auch nicht der Genehmigung zur Untervermietung.[/FONT]
[FONT=&quot]https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:ZvU1mrVYHd4J:www.bmgev.de/mietrecht/tipps-a-z/artikel/untermiete-1.html+&cd=2&hl=de&ct=clnk&gl=de[/FONT]
[FONT=&quot]Familienangehörige gelten auch nicht als Untermieter/innen im Sinne des Gesetzes.[/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]-- Mietverträge[/FONT]
[FONT=&quot]in Mietverträgen steht das die Untervermietung an dritte, durch den Vermieter[/FONT]
[FONT=&quot]genehmigt werden muss.[/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]-- untermietvertrag[/FONT]
[FONT=&quot]wieso werde ich wieder dritter wenn ich mit meiner Mutter einen untermietvertag abschliesse[/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]-- Verhältnis Vermieter – Mieter/in – Untermieter/in[/FONT]
[FONT=&quot]der untermietvertrag wird nur zwischen Haupt- und Untermieter/in geschlossen. zwischen[/FONT]
[FONT=&quot]Vermieter (Eigentümer der Wohnung) und Untermieter/in bestehen keine vertraglichen Beziehungen.[/FONT]
[FONT=&quot]https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:ZvU1mrVYHd4J:www.bmgev.de/mietrecht/tipps-a-z/artikel/untermiete-1.html+&cd=2&hl=de&ct=clnk&gl=de[/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]-- Bewerbung auf Wohnungen[/FONT]
[FONT=&quot]wenn man sich auf Wohnungen bewirbt muss man mietinteressentenbogen,[/FONT]
[FONT=&quot]Mieterselbstauskunftsbogen und eine Genehmigung zur Schufa Auskunft für den[/FONT]
[FONT=&quot]Vermieter, ausfüllen.[/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]in diesen Auskuntfsbogen tragen sich die Mietparteien ein zudem wird noch gefragt ob[/FONT]
[FONT=&quot]weitere Personen wie Familienangehörige bzw. verwandte mit einziehen in die[/FONT]
[FONT=&quot]Wohnung.[/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]meine Mutter ist bzw. wird alleinige Mieterin und ich als Sohn ziehe mit in die Wohnung und beteilige mich an der Miete, so geben wir es auch immer an.[/FONT]


_______
edit

das Urteil sagt auch das Familienangehörige nicht dritte im Sinne des Gesetzes sind.
Zwar muss der Vermieter informiert werden aber nicht weil meine Mutter miete von mir verlangt sondern wegen
der sich zu erwartenden steigenden Nebenkosten.

Wenn ich mit meiner Mutter einen untermietvertrag schliesse bin ich doch nicht plötzlich wieder dritter.
wenn ja, wieso und warum.
Vertraglich habe ich mit dem Vermieter/Eigentümer der Wohnung nichts zu tun!
_
 

Seepferdchen 2010

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meine Mutter ist bzw. wird alleinige Mieterin und ich als Sohn ziehe mit in die Wohnung und beteilige mich an der Miete, so geben wir es auch immer an.

Und genau das ist der Punkt, deine Mutter ist alleinige Mieterin, also hat einen Vertrag
mit dem Vermieter!

Du willst weiterhin vom Jobcenter die KDU, also brauchst du einen Nachweis, in dem Falle
den Untermietvertrag.

Der Vermieter muß zum Untermietverhältnis seine schriftliche Zustimmung geben.

Du machst es kompliziert.

wohne bei meiner Mutter (Altersrentnerin) zur Untermiete,

Das schreibst du im Eingangspost, auch hier ist ein Untermietverhältnis.
Wie hast du denn da dem Jobcenter die Mietzahlung/Wohnen nachgewiesen?

:icon_pause:
 

ALG_II

Elo-User*in
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[FONT=&quot]Mit einem Untermietvertrag habe ich meine Zahlungsverpflichtung nachgewiesen.[/FONT]
[FONT=&quot]Bin aber damals in die Wohnung zugezogen.[/FONT]
[FONT=&quot]Ich kann meine Mietzahlung auch anhand von Kontoauszügen belegen.[/FONT]

[FONT=&quot]Das ist ja der punkt die Aufnahme eines Familienangehörigen kann der Vermieter
nicht verbieten da nach § 549 des BGB diese Personen nicht dritte sind.[/FONT]
[FONT=&quot]Somit kann auch ein Untermietvertrag geschlossen werden, weil der Untermieter
kein dritter für den Vermieter ist.[/FONT]

[FONT=&quot]Es muss lediglich die Aufnahme des Familienangehörigen mitgeteilt werden.

Und nur weil meine Mutter mit mir einen Untermietvertrag abschliesst werde
ich doch für den Vermieter nicht wieder zur Person eines Dritten.
(Vertragsfreiheit)
_________________

[/FONT] [FONT=&quot]Wie interpretiert ihr diesen Satz:[/FONT]
[FONT=&quot]( IV Mieterschutz e.V.: Untermieter - Besucher )[/FONT]
[FONT=&quot]2 Abs. 1 Satz
[/FONT]
[FONT=&quot]Keine erlaubnisbedürftige Untervermietung liegt vor, wenn der Mieter den[/FONT]
[FONT=&quot]Ehepartner, den Lebenspartner oder sonstige Familienangehörige zum Zwecke[/FONT]
[FONT=&quot]einer gemeinschaftlichen Haushaltsführung in die Wohnung aufnimmt.[/FONT]


[FONT=&quot]Ich versteh den Satz so:[/FONT]
[FONT=&quot]Es liegt eine Untervermietung vor zu der es allerdings keine Erlaubnis[/FONT]
[FONT=&quot]des Vermieters bedarf.[/FONT]
[FONT=&quot]Da der Untermieter (Familienangehöriger) kein Dritter im Sinne des[/FONT]
[FONT=&quot]Gesetzes ist.

#######

[/FONT]
 

Seepferdchen 2010

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Hallo ALG II,

du verrennst dich mit deinen Gedanken und liest auch die § bzw. Urteile nicht ganz.

Du mußt aufpassen, das Jobcenter unterstellt dir sonst eine Haushaltsgemeinschaft/Einstandsgemeinschaft, das heisst deine Mutter
zahlt die Miete alleine, samt deinen Anteil.

Im Klartext das Jobcenter würde mit dir und deiner Mutter eine Bedarfsgemeinschaft
sehen und somit würde auch die Regelleistung nicht wie bei einem Alleinstehenden
gerechnet.

Ich weiß nicht warum du es so kompliziert machst und dich so in Gedanken in die völlig
verkehrte Richtung bewegst?

Du pflegst deine Mutter also hast du ein berechigtes Intresse als Untermieter bei deiner
Mutter zu wohnen.

:icon_pause:
 

ALG_II

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erstma vielen DANK Seepferdchen für deine Geduld


[FONT=&quot]Meine Mutter will unbedingt dass ich weiter bei ihr wohne.[/FONT]
[FONT=&quot]Sie hat Angst zu vereinsamen grade jetzt wo wir umziehen müssen/wollen.[/FONT]
[FONT=&quot]Wir sind zwar nicht wirklich unter Zeitdruck aber Mutter möchte hier, wegen[/FONT]
[FONT=&quot]der Situation mit dem Vermieter, weg.[/FONT]

[FONT=&quot]Wie kann ich dem Jobcenter mein berechtigtes Interesse klar machen.[/FONT]
[FONT=&quot]Meine Mutter hat ja keine Pflegestufe, ob die das so einfach akzeptieren.[/FONT]

[FONT=&quot]Im Haushalt kann sie einiges nicht mehr alleine machen bzw. es fällt ihr sehr[/FONT]
[FONT=&quot]schwer.[/FONT]

_
 

Seepferdchen 2010

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Hallo ALG II natürlich kannst du bei deiner Mutter weiter wohnen.

Du reichst den Untermietvertrag beim Jobcenter ein das hatte ich dir schon geschrieben, siehe oben.

Die schriftliche Zustimmung zur Untermieter vom Vermieter reichst du auch noch
ein, damit dein Anteil zur Miete berechnet werden kann.

Meine Mutter hat ja keine Pflegestufe, ob die das so einfach akzeptieren.

Natürlich kannst du so wohnen bei deiner Mutter, nur jeder wirtschaftet für sich alleine,
also kein gemeinsames Konto oder finanzielle Unterstützung.

Die Pflege deiner Mutter ist für die Berechnung der Miete bzw. von deinem Regelsatz unerheblich.

Du bildest so komisch wie es klingt, im amtsdeutsch, deine eigene Bedarfsgemeinschaft.

Versuche doch mal über den Hausarzt eine Pflegestufe zu beantragen, das jetzt nur mal
am Rande erwähnt.

Der VDK ist mitunter auch behilflich, mußt du mal im Net schauen.

Und wenn du noch Fragen hast dann schreibe!:icon_pause:
 

ALG_II

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[FONT=&quot]Ich möchte doch nur im Vorfeld was in der Hand haben wenn meine Mutter[/FONT]
[FONT=&quot]und ich uns auf Wohnungen bewerben.[/FONT]
[FONT=&quot]Die Vermieter oder Vermittler sollen doch im Vorfeld wissen dass die Miete[/FONT]
[FONT=&quot]anteilig übernommen wird, sofern diese die Angemessenheitskriterien erfüllen.[/FONT]

[FONT=&quot]Wieso benötigt das Jobcenter zur Prüfung eines Mietangebots diese[/FONT]
[FONT=&quot]Untervermietungserlaubnis??[/FONT]
[FONT=&quot]Die ist doch irrelevant, zum andern ist sie nicht Vertragsgegenstand des[/FONT]
[FONT=&quot]Untermietvertrags.[/FONT]
[FONT=&quot]Diese Erlaubnis ist, wenn überhaupt, Vertragsgegenstand zwischen[/FONT]
[FONT=&quot]Vermieter/Eigentümer und dem Hauptmieter.[/FONT]
[FONT=&quot]Somit habe ich nicht einmal Zugriff auf diese Erlaubnis da diese im Besitz[/FONT]
[FONT=&quot]eines Dritten ist der nicht der Mitwirkungspflicht unterliegt.[/FONT]
[FONT=&quot]_
[/FONT]
 

Seepferdchen 2010

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Ich möchte doch nur im Vorfeld was in der Hand haben wenn meine Mutter
und ich uns auf Wohnungen bewerben.

Deine Mutter ist alleinige Mieterin im Vertrag und du wohnst zur Untermiete.

Die Vermieter oder Vermittler sollen doch im Vorfeld wissen dass die Miete
anteilig übernommen wird, sofern diese die Angemessenheitskriterien erfüllen.

Wenn deine Mutter sich um diese Wohnung bewirbt, wieso braucht sie dann bzw. von wem eine Übernahmebestätigung, nein sie hat ihre Rente das ist ihr Einkommen.

Du brauchst eine Bestätigung vom Jobcenter, das deine Kosten übernommen werden.

Also reichst du das Mietangebot/Untermietvertrag beim JC ein.

Wieso benötigt das Jobcenter zur Prüfung eines Mietangebots diese
Untervermietungserlaubnis??

Das hatte ich dir auch schon geschrieben, zu einem das der Vermieter seine Zustimmung gibt und zum anderen um deinen Anteil an der Miete zu übernehmen.

Diese Erlaubnis ist, wenn überhaupt, Vertragsgegenstand zwischen
Vermieter/Eigentümer und dem Hauptmieter.

Ja genau und deshalb muß der Vermieter seine Zustimmung geben, wie schon hier geschrieben siehe BGB.

Somit habe ich nicht einmal Zugriff auf diese Erlaubnis da diese im Besitz
eines Dritten ist der nicht der Mitwirkungspflicht unterliegt.

Falsch weil du mit deiner Mutter einen Vertrag abschließt.

Du drehst dich im Kreis und ich weiß nicht warum du dich soooooo schwer damit machst.

Deine Mutter bekommt die schriftliche Zustimmung vom Vermieter, du machst dir davon eine Kopie.

Das ist gleichzeitig eine Absicherung für dich und deiner Mutter das der Vermieter davon Kenntnis hat.

Was ist daran soooo schwer zu verstehen?

Der Vermieter hat Kenntnis deine Mutter den Beleg dafür und du weißt das dieser Untermietvertrag rechtlich in Ordnung ist.

Das JC kann deinen Anteil an der Miete übernehmen, weil alle Unterlagen nachweislich vorhanden ist.:icon_pause:
 

ALG_II

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Korrektur
[FONT=&quot]Somit habe ich nicht einmal Zugriff auf diese Erlaubnis da diese im Besitz[/FONT]
[FONT=&quot]einer Person ist die nicht der Mitwirkungspflicht unterliegt.[/FONT]

[FONT=&quot]___________________________________________________________[/FONT]


[FONT=&quot]Stimmt, meine Mutter schlisst mit mir den Untermietvertrag.[/FONT]
[FONT=&quot]Das heisst aber nicht dass sie mir die Genehmigung zu Untervermietung geben[/FONT]
[FONT=&quot]noch zeigen muss, weil ich diese nicht brauche.[/FONT]
[FONT=&quot]Ich will ja nicht untervermieten.[/FONT]
[FONT=&quot]Wenn meine Mutter ohne Erlaubnis der Untervermietung untervermietet ist das
schlicht ihr Problem, denn sie hat den Mietvertrag mit dem[/FONT]
[FONT=&quot]Vermieter/Eigentümer und muss sich ihm gegenüber verantworten.[/FONT]

ich weiss ich kann nervig sein:icon_biggrin:
[FONT=&quot]_
[/FONT]
 

Seepferdchen 2010

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Das heisst aber nicht dass sie mir die Genehmigung zu Untervermietung geben
noch zeigen muss, weil ich diese nicht brauche.

Nun du brauchst diese Bescheinigung für das JC, legst du das nicht vor gibt es auch keine Miete, die Begründung dafür habe ich dir auch schon mal geschrieben.

Offensichtlich verstehst du die Zusammenhänge nicht!

Wenn meine Mutter ohne Erlaubnis der Untervermietung untervermietet ist das
schlicht ihr Problem, denn sie hat den Mietvertrag mit dem
Vermieter/Eigentümer und muss sich ihm gegenüber verantworten.

Richtig, nur du hast dann ein Problem, siehe die Beiträge in diesem Thread.

So damit sich dieser Thread nicht zur unendlichen Geschichte entwickelt und alles
soweit geschrieben ist, bist du am Zug zu handeln um dein Mietanteil zu bekommen.

Viel Glück:icon_pause:
 

ALG_II

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[FONT=&quot]Nein, das Jobcenter will diese Erlaubnis haben, nicht ich.[/FONT]
[FONT=&quot]Das Jobcenter braucht diese Erlaubnis auch nicht.[/FONT]
[FONT=&quot]Die Angemessenheit der Kosten ist schliesslich nicht abhängig von einer[/FONT]
[FONT=&quot]Untervermietungserlaubnis.[/FONT]
[FONT=&quot]Um die Angemessenheit der Kosten festzustellen, da für hat das Jobcenter[/FONT]
[FONT=&quot]schliesslich das Mietangebot von der Wohnung sowie meinen[/FONT]
[FONT=&quot]Untermietvertrag in dem die anteiligen Kosten drin stehen.[/FONT]
[FONT=&quot]Dem Vermieter teilen wir auch mit das ich mit einziehe und die Miete anteilig[/FONT]
[FONT=&quot]übernehmen will, also ist der Wille zum untervermieten bekannt.

[/FONT] [FONT=&quot]Ich möchte doch nur vorher den Vermietern oder deren beauftragten mitteilen[/FONT]
[FONT=&quot]können dass die anteilige Miete vom Jobcenter übernommen wird, wenn diese[/FONT]
[FONT=&quot]angemessen sind.[/FONT]

[FONT=&quot]Das Vorgehen vom Jobcenter ist für mich Schikane und Verzögerung, wenn
[/FONT][FONT=&quot]nicht sogar ein vereiteln eines [/FONT]
[FONT=&quot][FONT=&quot]sich anbahnendes [/FONT] Mietverhältnisses ist.[/FONT]
[FONT=&quot]_
[/FONT]
 
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