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Ehrenamt der ARGE melden?

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Nicht offen für weitere Antworten.

Patrick18

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
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2 Nov 2005
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#1
Guten Tag,

ich bekomme seit September 2005 ALGII. Ab März 2006 werde ich in einer gemeinnützigen Organisation 3 Stunden in der Woche (12 Stunden/Monat) ehrenamtlich arbeiten.

Für diese Arbeit bekomme ich kein Geld, keine Vergütungen oder Vergünstigungen.

Muss ich nun dieses Ehrenamt der ARGE melden?

Danke für eine schnelle Antwort. Patrick
 

heinbloed

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#2
moin moin,

du solltest dieses ehrenamt melden.

begründung: bestimmte unsinnige 1eurojobs, bei denen man ausser früh aufstehen nichts lernt, werden den arbeitslosen gerne angeboten, damit sie aus ihrer antriebslosigkeit heraus kommen und sich wieder ans arbeiten gewöhnen.

leute, die ehrenamtliche arbeit leisten, brauchen solche jobs nicht, weil sie schon was machen. 8)

grüsse
 

Arania

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#3
Sollte man meinen, stimmt aber nicht, ich habe trotzdem einen angeboten bekommen
 

kohlhaas

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#4
Muss ich nun dieses Ehrenamt der ARGE melden?
Wenn es ausdruecklich durch ein Gesetz vorgeschrieben waere, es zu melden, muesste man's wohl tun. Aber nur dann. Ich hab eigentlich keine Lust mein Leben vollstaendig unter die Kontrolle/Aufsicht der ARGE zu stellen. :kratz:

Wenn noetig, kann man sich ja immer noch die Taetigkeit bescheinigen lassen.
 

wolliohne

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#5
Vorsichtshalber immer melden!

damit Dir die ARGE keine Schwierigkeiten machen kann würde ich das Ehrenamt dort auch melden.

was machst Du dort genau ?
Verdrängst Du nicht reguläre Jobs?

Ich habe nähmlich mein Ehrenamt an den Nagel gehängt,weil "Amt ohne Ehre
ohne mich".
Mir ist bekannt dass die Politik sich gerne stark macht für diese unbezahlten Jobs, aber bitte denk einmal weiter ?
Wenn alle ihr Ehrenamt hinwerfen, solltst Du mal sehen wie schnell dort feste Jobs geschaffen würden, oder der Laden zusammenbricht.

Wir schaffen Arbeitsplätze
b.d. SG
 

kalle

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#6
In vielen Bereichen magst Du recht haben wolli aber bitte nicht das Ehrenamt im Gesamten verteufeln. Ich bin in der Jugendarbeit (Musik) tätig (gewesen und immer noch) und wir sind alle auf die Ehrenamtlichen angewiesen. Und da werden keine Jobs verdrängt.

Und auch hier im Forum ist doc alles Ehrenamtlich.
 

MaHeDo

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#7
Hi,
ich habe mein Ehrenamt gemeldet, nachdem ich mich darüber habe aufklären lassen, welche Konsequenzen das haben könnte.
In der Tageszeitung war ein Urteil abgebildet, nachdem ALG gestrichen wurde, weil wegen des zeitlichen Ausmaßes der ehrenamtlichen Tätigkeit nicht mehr genug Zeit zur intensiven Arbeitssuche bestünde.

Das wollte ich also genau wissen und mir wurde erklärt, dass das Ehrenamt nicht mehr als 15 Stunden pro Woche in Anspruch nehmen dürfe. Egal ob diese Arbeit bezahlt wird oder nicht, in dieser Zeit stehe ich eben nicht der Arbeitssuche, zu der ich verpflichtet bin, zur Verfügung.

Man sähe aber generell die Ausübung eines Ehrenamtes als sehr positiv, da mitunter aus diesen Tätigkeiten und den damit verbundenen Kontakten auch Arbeitsverhältnisse entstehen könnten.
Außerdem sehe ich für mich dadurch den Vorteil, das mir niemand unterstellen kann, ich würde mich nicht um Arbeit bemühen, wenn ich nachweise, dass ich (selbstverständlich ohne Leistungsbezug) meine Arbeitskraft ehrenamtlich zur Verfügung stelle.
 

kohlhaas

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#8
MaHeDo sagte :
Das wollte ich also genau wissen und mir wurde erklärt, dass das Ehrenamt nicht mehr als 15 Stunden pro Woche in Anspruch nehmen dürfe. Egal ob diese Arbeit bezahlt wird oder nicht, in dieser Zeit stehe ich eben nicht der Arbeitssuche, zu der ich verpflichtet bin, zur Verfügung.
Was ist dann mit den Ein-Euro-Zwangsjobbern ? Die müssen doch, wie ich meine, 30 Stunden arbeiten - und sich bewerben
 

MaHeDo

Elo-User/in

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#9
kohlhaas sagte :
MaHeDo sagte :
Das wollte ich also genau wissen und mir wurde erklärt, dass das Ehrenamt nicht mehr als 15 Stunden pro Woche in Anspruch nehmen dürfe. Egal ob diese Arbeit bezahlt wird oder nicht, in dieser Zeit stehe ich eben nicht der Arbeitssuche, zu der ich verpflichtet bin, zur Verfügung.
Was ist dann mit den Ein-Euro-Zwangsjobbern ? Die müssen doch, wie ich meine, 30 Stunden arbeiten - und sich bewerben
Da ich weder der Richter bin, der das Urteil zu Ungunsten des Ehrenamtlers gefällt hat, noch die ARGE- Regelungen verfügt habe, kann ich dir diese Frage nicht beantworten ;)
 

Arania

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#10
1-Euro-Jobber sind ja auch keine Ehrenämtler sondern das wird als Wiedereingliederungsmaßnahme in den Arbeitsmarkt bezeichnet, was natürlich in den meisten Fällen größter Blödsinn ist
 
E

ExitUser

Gast
#11
Die ArGe kann einem Alg II Empfänger sogar die Ausübung eines Ehrenamtes untersagen, falls eine bestimmte wöchentliche Anzahl von Arbeitsstunden überschritten werden sollte.

Begründung: Die Suche nach einem regulären Arbeitsplatz könnte darunter leiden.
 
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