Ehepartner - einer davon arbeitet in den Niederlanden -> Krankenversicherung?

mbc

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Hallo Leute,

eine ernste Lage in der ich versuche zu helfen. Situation ist Folgende:

- Ehepaar (verheiratet)
- Die Frau arbeitet in den Niederlanden (Verdienst brutto ca. 1350€)
- Fahrtkosten zur Arbeit werden nicht vom niederländischen Arbeitgeber erstattet
- Der Mann ist arbeitslos und nicht krankenversichert (da keine Familienversicherung in den Niederlanden möglich ist)
- Kosten für Eigenheim ca. 500€ (monatliche Tilgung) + ca. 80€ Heizkosten + Nebenkosten
- Einkünfte ca. 350€ durch Vermietung der oberen Etage im Eingentumshaus

Die Probleme aus der Situation:
1. Hier wurde nun durch das Amt gesagt, das der Mann angeblich nicht leistungsberechtigt ist, ich errechnete allerdings etwas anderes. Ein Antrag wurde allerdings noch nicht gestellt.

2. Der Mann ist alkohol"süchtig" und bemüht sich weder um Arbeit, noch um den Antrag. Auch fehlt es an jeglicher Qualitikation und gesundheitlicher Einsetzbarkeit für einen Job.


Eine Scheidung soll es aber vorerst noch nicht geben, die Frau ist aber nun total am Ende, weil die Situation der Familie (erwachsener Sohn wohnt dort auch) so nicht weitergehen kann.
Der Mann müßte eigentlich in Behandlung wegen der Alkoholsucht, aber sie finden keine Möglichkeit ihn da hinzukriegen.

Auch die fehlende Bereitschaft sich Arbeit zu suchen oder einen Antrag auf ALG2 zu stellen macht ihr grossen Kummer.

Das Problem ist, das nun enorme Kosten alleine für die Krankenversicherung für die vergangenen Monate anfallen, welche die Frau von ihrem spärlichen Gehalt nicht auch noch bezahlen kann. Dies ist der Knackpunkt, die Versicherung kostet ca. 150€ monatlich und das ist absolut nicht mehr bezahlbar.

Sieht hier jemand eine Möglichkeit das Ganze ohne Scheidung ins Lot zu bringen? Beratung holen ist gut und schön, aber die Frau arbeitet und kriegt nicht dauernd Urlaub für Beratungstermine und am Wochenende haben fast alle Anlaufstellen geschlossen.
Handelt sich hier um den Kreis Kleve (NRW).

Eine erste Hilfe wäre hier, wenn man es schaffen könnte, den Mann in den Entzug zu bekommen, aber freiwillig macht er das nicht.

LG
Marco
 

Fuzzi

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Hallo Marco

Kreis Kleve meine alte Heimat..:cool:

Habe Alkoholismus selber in der Familie erleben müssen, deshalb weiß ich das Alkoholiker alles abstreiten, und sich auch nicht helfen lassen wollen.
Aber man soll die Hoffnung nie aufgeben.
Zuerst muß der Mann mal einen ALG 2 Antrag stellen, damit er Krankenversichert ist.
Danach kann er vielleicht mit Hilfe eines Hausarzt einen Therapieplatz zu finden.
Das ist erst mal das wichtigste.
Falls er sich aber absolut nicht helfen lassen will, und Ihm quasi seine Familie egal ist, bleibt nur noch die Scheidung.
Die Frau und der Sohn müssen da irgendwie heil rauskommen.
Manchmal ist eine radikale Lösung die beste......:icon_pause:

gruss Fuzzi
 

schwanenritter

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- Die Frau arbeitet in den Niederlanden
Wo wohnt die Familie, in DE oder in NL? Denn nur das ist entscheidend.
- Der Mann ist arbeitslos und nicht krankenversichert (da keine Familienversicherung in den Niederlanden möglich ist)
Wenn mich nicht alles täuscht, ist das nicht relevant, denn die Frau wird wahrscheinlich als Grenzgängerin eingestuft sein. Sie zahlt dann zwar in NL ihre Krankenversicherung, aber ihre Arztbesuche in DE werden über eine deutsche Krankenkasse, bei der sie normalerweise auch Mitglied ist, abgerechnet. Dort wird normalerweise auch zu Angehörigen (und damit Familienversicherung) nachgefragt.
den Mann in den Entzug zu bekommen, aber freiwillig macht er das nicht
Wenn er das nicht freiwillig macht, kannst Du das vergessen, mal unterstellt, dass er keine Gefahr für Leib und Leben anderer Menschen darstellt, dann könnte das anders aussehen.

In bestimmten Abständen findet abwechselnd in Kleve und in Nijmegen eine Beratung zu Versicherungsfragen statt, wird veranstaltet von der Euregio, die nächste ist am 26-02-2013, guckst Du: Sprechstunde für Grenzpendler am 26.02.2013 - Willkommen bei der Euregio Rhein-Waal

Bei Bedarf gerne auch eine PN.
 

mbc

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Ich danke euch für die Antworten,

also, selber will er das mit der Alkoholsucht natürlich nicht einsehen, über die freiwillige Schiene wird das auch laut meiner Meinung nach nicht funktionieren, leider ....

Die Familie wohnt in DE, aber die Frau ist natürlich in den Niederlanden krankenversichert. Der Mann war bei einer deutschen Krankenversicherung (KKH), die sagt aber, das er sich selber versichern muss, sie lehnen also eine Mitversicherung ab.

Wie die Frau versichert ist, müßte ich erfragen, darüber weis ich noch nichts, da ich selber nur am Wochendene für 1,5 Tage zuhause bin und sonst auswärts, sie arbeitet halt sehr lange (inkl Fahrtzeiten), da ist das immer schwierig.

Vielen Dank für den Tip mit der Euregio, das ist ein guter Hinweis, problem ist halt, das man dafür wieder terminlich eingespannt ist, was bei ihr nicht gehen wird.
Ich hatte schon zu einer Familienberatung geraten, aber auch da ist der Termin das Problem. Wenn sie jetzt ständig urlaub benötigt hat sie die Stelle nicht mehr lange und soviel Urlaub hat man als Niedriglöhner ja auch nicht ... das ist eine verdammt blöde Situation.

Wichtigster Punkt ist die Krankenversicherung, denn gerade baut sich da ein Schuldenberg auf, der das Ganze noch viel gefährlicher macht.
 

schwanenritter

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Du hast völlig Recht:
Wichtigster Punkt ist die Krankenversicherung
neben dem Aspekt der familiären Situation, die uns hier aber erstmal egal sein kann bzw. sogar egal sein muss. Das muss längerfristig gelöst werden, von heute auf morgen geht das nicht.
baut sich da ein Schuldenberg auf, der das Ganze noch viel gefährlicher macht.
Auch das ist für die nächsten Tage erstmal egal, die Versicherungssituation muss bereinigt werden, und zwar schnell. Nochmal mein Hinweis:
Bei Bedarf gerne auch eine PN.
 

ZynHH

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Das Elternpaar kann sich als "getrennt lebend" deklarieren. Das geht auch unter dem selben Dach. Dann kann der Mann auf jeden Fall ALG II beantragen. Wenn man bedenkt, dass der Mann Alki ist, dann "leben" die ja schon eine ganze Weile getrennt, denn wirklich da ist er doch eh nie.Vieleicht sind sie ja schon seit Januar 2012 getrennt lebend und haben das nur nicht gemeldet, weil sich keiner damit auskannte wegen dem Alkohol und sie als Co-Abhängige....
Wenn die Trennung lange genug besteht, dann muss die Frau keinen Unterhalt für Männe zahlen.

Die Frau muss aufhören auf den Mann rücksicht zu nehmen.
Das ist ganz wichtig.
Man nennt das Co-Abhängigkeit.
 

Anna B.

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Hallo,

KV-Schutz ist m.E. gegeben....als Grenzgängerin...kann sie sich in D eine Krankenkasse aussuchen...die dann die Leistungen übernimmt...
die KK rechnet mit dem holl.Träger die Leistungen und Beiträge ab..und der Grenzgänger hat die gleichen Leistungen nach den Versicherungsbedingungen der deutschen KK, die er ausgesucht hat..

die Auskunft der bisherigen KK ist m.E. falsch...

https://www.euresrheinwaddenzee******/cms/publish/content/downloaddocument.asp?document_id=167
 

schwanenritter

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Mal abgesehen davon, dass ich das gestern Abend bereits gesagt habe (und ich weiß, wovon ich rede, ich bin nämlich seit mehr als 10 Jahren Grenzgänger und ganz genau in dieser Situation):
kann sie sich in D eine Krankenkasse aussuchen...die dann die Leistungen übernimmt...
Sie kann sich nicht eine Krankenkasse aussuchen, sie muss sich eine aussuchen bzw. bereits ausgesucht haben, sie ist also bereits Mitglied einer deutschen Krankenkasse, und diese Krankenkasse muss den Mann im Rahmen der Familieversicherung mitversichern.
 

gelibeh

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Anna B.

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Sie kann sich nicht eine Krankenkasse aussuchen, sie muss sich eine aussuchen bzw. bereits ausgesucht haben, sie ist also bereits Mitglied einer deutschen Krankenkasse, und diese Krankenkasse muss den Mann im Rahmen der Familieversicherung mitversichern.
schau dir bitte den Post 4 noch einmal an....da ist nicht die Rede davon, dass sie in einer Deutschen Krankenkasse ist...

dort heißt es:

Die Familie wohnt in DE, aber die Frau ist natürlich in den Niederlanden krankenversichert. Der Mann war bei einer deutschen Krankenversicherung (KKH), die sagt aber, das er sich selber versichern muss, sie lehnen also eine Mitversicherung ab.



also erkenn ich daraus, dass der Mann bei der KKh war...sie in Holland und die KKh die Auskunft gab, dass er in Holland nicht mitversichert sein kann...

nach dem Grenzgängerecht muss sie sich also dann eine deutsche KK aussuchen..meinetwegen auch die KKH, die sie ja wohl nicht haben wollen, und dann läuft das so, wie beschrieben...

mit "kann" meinte ich, dass sie nicht automatisch irgendwo in Deutschland versichert wird, sondern sie das freie Wahlrecht hat..

und außerdem...fühle dich nicht so auf dne Schlips getreten...

wie oft wird ein guter Rat in einem Thread denn erneut gegeben? na und?
sollen wir doch froh sein, das alle helfen wollen...
 

schwanenritter

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schau dir bitte den Post 4 noch einmal an....da ist nicht die Rede davon, dass sie in einer Deutschen Krankenkasse ist.
Natürlich ist sie in einer deutschen Krankenkasse. Wenn sie ihren Wohsitz in DE hat und in NL arbeitet, führt sie ihre Krankenversicherungsbeiträge an die NL Versicherung ab, wird aber gleichzeitig als Grenzgängerin bei einer deutschen Krankenkasse versichert. Denn die muss ja den deutschen Arztbesuch mit der Krankenversicherung in NL abrechnen. Und was das genaue Lesen angeht:
ich weiß, wovon ich rede, ich bin nämlich seit mehr als 10 Jahren Grenzgänger und ganz genau in dieser Situation
 

Anna B.

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Hallo,

noch einmal: wenn sie sich bisher nicht um eine deutsche KK gekümmert hat, dann hat sie keine eigene deutsche KV...in den NL ist sie bei einem Ziekenfonds versichert und wenn keine Meldung der deutschen KV über den Status: Grenzgänger dort eingegangen ist, dann ist es nicht eingegangen...

ich bin übrigens seit 38 Jahren Mitarbeiter bei einer KK und glaub mir, auch ich weiß, wovon ich spreche..

im übrigen wäre es ja jetzt interssant zu erfahren, ob sie tatsächlich keine KK hat, ob sie als Grenzgänger bei der KKH versichert ist oder was dort tatsächlich los ist...wir haben bis jetzt ja nur alle Informationen aus 2. Hand...

meine Vermutung geht da hin, dass sie zwar bei der KKH als Grenzgängerin versichert ist, aber die Auskunft des KKH-Mitarbeiters schlicht falsch ist..
oder sie wollen den alkoholkranken Ehemann nicht mitversichern und haben mal kurz eine "oh.war falsch"-Auskunft gegeben...
 

schwanenritter

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wenn sie sich bisher nicht um eine deutsche KK gekümmert hat, dann hat sie keine eigene deutsche KV...in den NL ist sie bei einem Ziekenfonds versichert und wenn keine Meldung der deutschen KV über den Status: Grenzgänger dort eingegangen ist, dann ist es nicht eingegangen
Hast Du Dich schon mal als Deutscher in den NL bei einer Krankenversicherung versichert? Nein? Dann hör auf, diesen Unsinn zu erzählen. Wenn Du bei der Krankenversicherung in NL am Schalter stehst, dann ist eine der Fragen, die Dir gestellt werden, bei welcher deutschen Krankenkasse Du versichert bist. Und wenn Du da keine Antwort gibst, dann wirst Du in NL nicht versichert. Ergo: sie hat eine deutsche Krankenkasse.
ich bin übrigens seit 38 Jahren Mitarbeiter bei einer KK und glaub mir, auch ich weiß, wovon ich spreche..
Das haben die Mitarbeiter der AOK, die ich des öfteren bei Unklarheiten gefragt habe, auch alle gesagt, trotzdem haben sie mir mehr als einmal Unsinn erzählt. Erst der Kontakt mit Kollegen und anderen Menschen in meiner Situation hat mich dann zu den richtigen Informationen und auf den richtigen Weg gebracht
 

Anna B.

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Hier noch einmal aus dem obigen Link:

W IE FUNKT ION IERT ES?
Sie sind verpflichtet, sich bei einer niederländischen Krankenkasse zu versichern. Dadurch haben Sie Anspruch auf alle
Leistungen, die in Ihrer Police vorgesehen sind.Als Grenzgänger (grensarbeider) haben Sie auch Anspruch auf medizinische Versorgung nach dem Versicherungssystem in Ihrem Wohnland. Sobald die niederländische Krankenkasse Ihre
Angaben verarbeitet hat, empfangen Sie den Vordruck E106. Mit diesem Vordruck können Sie sich bei einer deutschen
Krankenkasse nach Wahl anmelden. Nachdem Sie sich bei den Krankenversicherungen in beiden Ländern angemeldet
haben, erstattet die niederländische Krankenversicherung der deutschen Krankenversicherung die Kosten, wenn Sie in
Deutschland medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.Als Grenzgänger zahlen Sie nur der niederländischen
Krankenversicherung Beiträge, während Sie in den Niederlanden und in Deutschland medizinische Versorgung in
Anspruch nehmen können.
FAM IL IENM ITGL IEDER
Die deutsche Krankenkasse, bei der Sie sich mit dem Vordruck E106 angemeldet haben, stellt fest, welche
Familienmitglieder bei Ihnen mitversichert sind. Ihre mitversicherten Familienmitglieder haben Anspruch auf
medizinische Versorgung in Deutschland, können jedoch auch in den Niederlanden medizinische Versorgung
bekommen. Dies ist über die Krankenkasse Agis möglich. Auf Antrag erteilt Agis einen Nachweis für die
Inanspruchnahme medizinischer Versorgung in den Niederlanden. Ihre Familienmitglieder werden
– im Gegensatz zu Ihnen – beim College voor zorgverzekeringen (CVZ) registriert. Am Ende der Broschüre
finden Sie die Adresse des CVZ.

mehr bleibt mir zu der Frage im Post nicht zu sagen...
 

Jasmira

Neu hier...
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Hallo Leute,

eine ernste Lage in der ich versuche zu helfen. Situation ist Folgende:

- Ehepaar (verheiratet)
- Die Frau arbeitet in den Niederlanden (Verdienst brutto ca. 1350€)
- Fahrtkosten zur Arbeit werden nicht vom niederländischen Arbeitgeber erstattet
- Der Mann ist arbeitslos und nicht krankenversichert (da keine Familienversicherung in den Niederlanden möglich ist)
- Kosten für Eigenheim ca. 500€ (monatliche Tilgung) + ca. 80€ Heizkosten + Nebenkosten
- Einkünfte ca. 350€ durch Vermietung der oberen Etage im Eingentumshaus

Die Probleme aus der Situation:
1. Hier wurde nun durch das Amt gesagt, das der Mann angeblich nicht leistungsberechtigt ist, ich errechnete allerdings etwas anderes. Ein Antrag wurde allerdings noch nicht gestellt.

2. Der Mann ist alkohol"süchtig" und bemüht sich weder um Arbeit, noch um den Antrag. Auch fehlt es an jeglicher Qualitikation und gesundheitlicher Einsetzbarkeit für einen Job.


Eine Scheidung soll es aber vorerst noch nicht geben, die Frau ist aber nun total am Ende, weil die Situation der Familie (erwachsener Sohn wohnt dort auch) so nicht weitergehen kann.
Der Mann müßte eigentlich in Behandlung wegen der Alkoholsucht, aber sie finden keine Möglichkeit ihn da hinzukriegen.

Auch die fehlende Bereitschaft sich Arbeit zu suchen oder einen Antrag auf ALG2 zu stellen macht ihr grossen Kummer.

Das Problem ist, das nun enorme Kosten alleine für die Krankenversicherung für die vergangenen Monate anfallen, welche die Frau von ihrem spärlichen Gehalt nicht auch noch bezahlen kann. Dies ist der Knackpunkt, die Versicherung kostet ca. 150€ monatlich und das ist absolut nicht mehr bezahlbar.

Sieht hier jemand eine Möglichkeit das Ganze ohne Scheidung ins Lot zu bringen? Beratung holen ist gut und schön, aber die Frau arbeitet und kriegt nicht dauernd Urlaub für Beratungstermine und am Wochenende haben fast alle Anlaufstellen geschlossen.
Handelt sich hier um den Kreis Kleve (NRW).

Eine erste Hilfe wäre hier, wenn man es schaffen könnte, den Mann in den Entzug zu bekommen, aber freiwillig macht er das nicht.

LG
Marco

Also mein Lebensgefährte und Ich habe bereits mehrere Jahre in den Niederlanden gearbeitet, generell muss man sich in NL als Arbeitnehmer selbstversichern wobei die Firma da meistens eine Versicherung vorschlägt.

Avico hatte damals zb. Mensis dort war mein Mann auch Versichert da ich zu der Zeit zuhause war und das der KV gemeldet war, war ich als Lebenspartnerin / Ehefrau (unterschied gibts da ja net wirklich sieht man ja schon an der Steuer :) ) mit versichert. Das ist nämlich sehr wohl möglich.

ich würde mal vorschlagen die Versicherungsdaten rauszubekommen und einfach mal alles durchzugehen ggfs. die KV wechseln oder eine zusatzversicherung für Lebenspartner / Ehepartner mit reinnehmen, das kostet generell nicht wirklich viel.


@Anna B.
@schwanenritter
man muss sich nichtmehr bei einer Deutschen Versicherung melden :) ging vor 3 Jahren schon alles ohne Probleme mit Holländischer KV Karte. Wir wurden bei der NL KV auch nie danach gefragt
 

Anna B.

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wenn du in D zum Arzt willst, dann geht es m.E. nicht mit der holl. KV...

dann muß eine deutsche KK her, bei der man sich als Grenzgänger anmeldet, man hat die gleichen Leistungsansprüche wie ein "normal" versicherter deutscher Arbeitnehmer...die deutsche KK und die niederl.KK tauschen dann Leistungen und Beiträge gegeneinander...
 

schwanenritter

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wenn du in D zum Arzt willst, dann geht es m.E. nicht mit der holl. KV.
Nicht nur Deines Erachtens geht es nicht, es geht grundsätzlich nicht, weil der deutsche Arzt mit der Karte aus NL nicht bei seiner KV abrechnet. Dieser Fall käme aber auch nur in Betracht, wenn der Versicherte seinen Wohnsitz in NL hat. Wenn der Versicherte in DE wohnt, hat er sowieso seine deutsche Chipkarte.
dann muß eine deutsche KK her, bei der man sich als Grenzgänger anmeldet, man hat die gleichen Leistungsansprüche wie ein "normal" versicherter deutscher Arbeitnehmer...die deutsche KK und die niederl.KK tauschen dann Leistungen und Beiträge gegeneinander...
Nichts anderes habe ich bereits mehrfach erzählt, wo liegt also jetzt der Neuigkeitswert Deiner Bemerkung?
 
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