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    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
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Ehem. Vorstand einer AG als "Mithilfe im Betreuungsbereich" eines Altenheimes

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Bory

Elo-User/in

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Mitglied seit
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#1
Hallo,

wer kann mir helfen ? Darf ich so eine Arbeitsgelegenheit nach §16 Abs.3 Satz 2 SGB II ausführen/ablehnen/verweigern ?

Stellen Beschreibung:

Mithilfe im Betreuungsbereich
Zusätzliche Betreuung der Bewohner im Stationsbereich, um Einzelbeschäftigungen, Förderungen etc. intensiver betreibben zu können.
Erschliessung zusätzlicher Freizeitgestaltungsmöglichkeiten in Form von Einzel- oder Gruppenangeboten
Begleitung bei Spazierfahrten, -gängen im Aussengelände bei motorisch einschränkten Bewohnern.
Begleitung und Betreuung der bettlägerigen Bewohner, durch vorlesen, erzählen und zuhören.
Hol- und Bringdienste für Bewohner ohne Angehörige, oder schnelle Apothekengänge, sowie zusätzliche Begleitung bei Arztbesuchen.
Hilfe beie der Vorbereitung von Veranstaltungen für Bewohner, damit eine Angebotserweiterung stattfinden kann. Hierbei können die ALGII-Kräfte mitwirken, dass Gruppenveranstaltungen in kürzeren Abständen stattfinden können und zusätzliche Angebote wie z.B. Geburtstagsfeiern der einzelnen Bewohner besser realisiert werden können.

Zusatz:

Unterstützende Tätigkeiten bei ambulant betreutem Wohnen durch gezielte Unterstützungsangebote und einzelfördernde Massnahme für Senioren...

Die Wöchentliche Arbeitszeit beträgt 30 Stunden.




Ist sowas rechtlich möglich ?
 
E

ExitUser

Gast
#2
Hallo,

wer kann mir helfen ? Darf ich so eine Arbeitsgelegenheit nach §16 Abs.3 Satz 2 SGB II ausführen/ablehnen/verweigern ?

Stellen Beschreibung:

Mithilfe im Betreuungsbereich
Zusätzliche Betreuung der Bewohner im Stationsbereich, um Einzelbeschäftigungen, Förderungen etc. intensiver betreibben zu können.
Erschliessung zusätzlicher Freizeitgestaltungsmöglichkeiten in Form von Einzel- oder Gruppenangeboten
Begleitung bei Spazierfahrten, -gängen im Aussengelände bei motorisch einschränkten Bewohnern.
Begleitung und Betreuung der bettlägerigen Bewohner, durch vorlesen, erzählen und zuhören.
Hol- und Bringdienste für Bewohner ohne Angehörige, oder schnelle Apothekengänge, sowie zusätzliche Begleitung bei Arztbesuchen.
Hilfe beie der Vorbereitung von Veranstaltungen für Bewohner, damit eine Angebotserweiterung stattfinden kann. Hierbei können die ALGII-Kräfte mitwirken, dass Gruppenveranstaltungen in kürzeren Abständen stattfinden können und zusätzliche Angebote wie z.B. Geburtstagsfeiern der einzelnen Bewohner besser realisiert werden können.

Zusatz:

Unterstützende Tätigkeiten bei ambulant betreutem Wohnen durch gezielte Unterstützungsangebote und einzelfördernde Massnahme für Senioren...

Die Wöchentliche Arbeitszeit beträgt 30 Stunden.

Ist sowas rechtlich möglich ?
Ich denke schon... solange keine pflegerischen Tätigkeiten gefordert sind.

Rechtsberatung dürfen wir hier aber nicht geben.

Ich würde vorab mit dem SB klären (schriftlich) was passiert, wenn du einzelne Tätigkeiten verweigern mußt, bis du die dir in den Sinn kommende Frage geklärt hast...

das kann man ja nur von Fall zu Fall entscheiden, ob die Verantwortung, die man zum Beispiel bei Hol-und Bringdiensten oder Begleitung nach Außerhalb übernimmt, tragen kann... das hängt ja vom Zustand der zu betreuenden Person ab.
 

wolliohne

VIP Nutzer/in
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19 Aug 2005
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839
#3
Bory

also ich würde diesen 1,-€ Job schiftl. ablehnen,und auf Sozialversicherpfl. Festeinstellung pochen.

(schau einmal per Suchfunktion,dort gibts schon diverse Hinweise))

Vor allem nicht vergessen,den Personal/Betriebsrat mit zu informieren er muss zustimmen.

Was hier als zusätzlich deklariert wird ist ein ganz normaler Vollzeitjob in meinen Augen!
 
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Nicht offen für weitere Antworten.
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