Ehefrau soll Maßnahme mitmachen und ich bin schwer Krank

Leser in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

DerEurofuchs

Standard Nutzergruppe
Startbeitrag
Mitglied seit
17 Dez 2007
Beiträge
25
Bewertungen
0
Hallo zusammen !
Wiedermal brauche ich eure Hilfe. Ich weiß langsam nicht was ich eigentlich verbrochen habe.

Ich bin derzeit schwer erkrankt, so das ich Linkseitig eine Lähmung habe und mir selbst schon nicht helfen kann.

Meine Ehefrau war heute auf der ARGE und soll nun eine Maßnahme in Vollzeit mit machen, wir haben aber drei Kinder und auf Grund von meiner Krankheit kann ich mich ja derzeit nur sehr eingeschränkt um sie kümmern, geschweige denn meinen Kindern nach der Schule und nach dem Kindergarten etwas zu Essen zubereiten. Ich muß auch jeden zweiten Tag zu einem Arzt gefahren werden, nur kann ich ja derzeit auch kein Auto fahren.

Meine Frau hat das auch alles der guten Frau von der Arge erklärt, doch hat sie meiner Frau gesagt, das es sie nicht interessiert. Sie hat meiner Frau auch gleich gesagt das wenn sie nicht zur Maßnahme hin geht, bekommt sie 30 % Sanktion.
Hat jemand ne Idee was ich machen kann ?

Gruß Mike
 

ladydi12

Super-Moderation
Mitglied seit
22 Jul 2006
Beiträge
2.840
Bewertungen
606
Hallo Mike,

ihr macht Widerspruch dagegen und fügt alles, was ihr an Arztattesten habt, in Kopie bei, denn so geht es ja nicht.Hast du eine Pflegestufe beantragt oder gar einen Schwerbehindertenausweis und wenn ja, wieviel %? War deine Frau alleine beim Amt?

meint ladydi12
 

Jesaja

1. Priv. Nutzergruppe
Mitglied seit
14 Aug 2008
Beiträge
740
Bewertungen
8
Die Aufnahme einer Arbeit gilt dann als nicht zumutbar, wenn sie mit der Pflege eines Angehörigen nicht vereinbar ist, oder die Pflege nicht anders sichergestellt werden kann.
Im Fall einer Maßnahme dürfte es also nicht anders aussehen, da du auf Grund der Schwere deiner Erkrankung auf die Pflege durch deine Frau angewiesen bist.
Also, ich würde das so sehen, dass eine Maßnahme entweder für deine Frau nicht zumutbar ist, oder das Amt dafür zu sorgen hat, dass sie eine Pflegekraft für dich bezahlt in der Zeit, in der deine Frau nicht anwesend ist.
So wie es sich anhört, sind ja auch deine Kinder zu klein, um dir zu helfen.
Ich denke aber, die Experten zu diesem Thema, können dir mehr dazu sagen.
 

DerEurofuchs

Standard Nutzergruppe
Startbeitrag
Mitglied seit
17 Dez 2007
Beiträge
25
Bewertungen
0
Erstmal Danke für die Antworten !!!!

Ich habe auf dem Amt Angerufen, man sagte mir das ich keine Pflegekraft bekomme. Meine Kinder sind 5,7, und 8 Jahre alt, die können mir auch nicht helfen. Ich habe sogar beim Jugendamt angerufen ob die mir evtl. ne Pflegekraft stellen können, die haben mir aber gesagt ich ich soll mich ans Amt wenden.

Ganz nach dem Motto, die eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.

Ich habe der ARGE erklärt das ich meiner Fürsorgepflicht gegenüber meiner Kinder ja auch nicht mehr nach kommen kann, da haben die mir gesagt, das würde schon gehen.
Ich versteh das alles nicht mehr
 

Muzel

StarVIP Nutzergruppe
Mitglied seit
15 Dez 2008
Beiträge
12.929
Bewertungen
2.028
Ich würde einen Antrag auf häusliche Pflege stellen beim Sozialamt. Den Antrag muss die Ehefrau zum Ant mitnehmen. Solange die Pflege der Kinder nicht sichergestellt ist, kann sie nicht arbeiten.
 
D

Die Antwort

Gast
Ich würde einen Antrag auf häusliche Pflege stellen beim Sozialamt. Den Antrag muss die Ehefrau zum Ant mitnehmen. Solange die Pflege der Kinder nicht sichergestellt ist, kann sie nicht arbeiten.

Das Sozialamt wird natürlich versuchen den Antrag abzuschmettern oder ewig zu verzögern. So entsteht dann mit etwas Pech eine weitere Baustelle.
 

Muzel

StarVIP Nutzergruppe
Mitglied seit
15 Dez 2008
Beiträge
12.929
Bewertungen
2.028
Hallo Antwort!
Da hilft dann nur das dicke Backenprinzip: Man hockt sich so lange bei der Behörde hin, bis die entschieden haben. Das habe ich auch schon erfolgreich praktiziert.
 
D

Die Antwort

Gast
Hallo Antwort!
Da hilft dann nur das dicke Backenprinzip: Man hockt sich so lange bei der Behörde hin, bis die entschieden haben. Das habe ich auch schon erfolgreich praktiziert.

Ich wollte das natürlich nicht mißverstanden wissen. Man sollte es natürlich dennoch tun, nur sich vorher darüber klar sein, daß es auch da meist Probleme gibt und nicht überrascht sein.
 

Muzel

StarVIP Nutzergruppe
Mitglied seit
15 Dez 2008
Beiträge
12.929
Bewertungen
2.028
Nichts für ungut Antwort. Das Behörden das Verzögerungsprinzip anwenden, kenne ich auch.
Das Landesamt für Versorgung und Familie hat 5 Jahre gebraucht, um meinen Antrag zu bearbeiten (und befürworten). Im Fall meines Bruders waren es sogar 6 Jahre und alles ohne Widerspruchsverfahren. Inzwischen denke ich, dass in meinem Fall der Behörde bei der Bearbeitung der Notschweiß ausgebrochen sein muss.
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten