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Eheähnliche Gemeinschaft oder nicht?

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okapi

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#1
Bisher wohnte ich in einem anderen Ort, etwa 30 km weiter weg von meinem Freund, da ich dort zur Schule ging, welche ich aber nicht bestanden habe.
Jetzt im August möchte ich mich arbeitslos melden, damit ich nicht aus der Krankenversicherung falle.

Und ich möchte mir gerne mit meinem Freund eine gemeinsame Wohnung suchen. Seine Wohnung ist zu klein, da sie trotz 60 qm und 2 Zimmer keine Rückzugsmöglichkeit für 2 Personen bietet.

Er verdient im Monat brutto ca. 4tausend Euro und ich habe bisher kein Geld verdient und auch kein Bafög erhalten, da der Antrag zu spät kam.

Was muss ich also beachten, damit die geplante gemeinsame Wohnung mit Rückzugsbedarf für jeden, also am optimalsten eine 3-Zimmer-Wohnung und das Zusammenleben mit ihm NICHT unter eine eheähnliche Gemeinschaft fallen?

Ich bin übrigens zu 100% behindert laut Schwerbehindertenausweis.
 

Arania

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#2
Zuallerst mal: Bist Du über 25 und wohnst jetzt in einer eigenen Wohnung?

Falls ja, ist schon mal eine Hürde weniger da, aber stell Dich trotzdem auf Schwierigkeiten ein wenn Ihr zusammenzieht, lies Dich einfach mal in aller Ruhe hier zu dem Thema im Forum durch, hier steht schon eine Menge zu dem Thema
 

okapi

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#3
Danke für die schnelle Beantwortung.
Habe bis jetzt in einer WG gewohnt mit 1 Frau und einem Mann, welche in diesen Tagen aufgelöst wird.

Werde in diesem Jahr noch 26.

Ja, habe mir schon einige Beiträge dazu durchgelesen.

Ich möchte gerne von euch eine Ablaufliste haben, wie ich vorgehen soll, wenn ich mich arbeitslos melde und dem Arbeitsamt sage, dass ich mit jemandem zusammenziehen will.

Man könnte das als WG deklarieren, oder?

Was wäre am schlauesten?
 

Rote Socke

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#4
1. Ich würde es nicht tun.
2 seine Wohnung 60qm ist angemessen. eine größere gibt es nicht.
3. Ich würde es immer noch nicht machen!!!!
 

Arania

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#5
Er kann in eine 100 qm Wohnung ziehen, wenn er möchte bei dem Einkommen was er hat, aber dann müsste ein Untermietsvertrag gemacht werden und alle Vorschriften des Getrennt-Wirtschaftens beachtet werden
 

okapi

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#6
Seine Wohnung hat wie gesagt, ein Wohnzimmer und ein Schlafzimmer, keinerlei Rückzügsmöglichkeiten für jeden.

Was muss ich denn beachten, wenn man getrennt gewirtschaftet nach außen hin?
 

Arania

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#7
Okapi ich geb Dir einen ehrlichen Rat, lass es, es soll eh nur nach aussen hin so aussehen als wenn Ihr getrennt wirtschaften würdet und das fliegt über kurz oder lang auf, ausserdem wird er eh seine Finanzen offenlegen müssen
 

Emanuelle

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#8
Liebe Okapi,

lass es sein, das gibt nur Ärger, sowohl mit der Arge, aber auch in der Beziehung, wenn dein Freund dich nicht nur unterstützen, sondern auch noch deine Krankenversicherung zahlen muss.

Suche dir lieber in unmittelbarer Nähe deines Freundes eine eigene kleine Wohnung.

Wo du dann nachts schläfst, geht niemanden etwas an. :icon_wink:
 

okapi

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#9
Es kann aber nicht sein, dass es vom Staat mehr oder weniger "verboten" wird zusammenzuleben, nur weil einer der Partner nicht erwebstätig ist zur Zeit.

Kein Wunder, dass die Geburten in Deutschland zurückgehen.. *ironischwerd*

Warum tut denn keiner nichts gegen diese idotische Regelung mit de eheähnlichen Gemeinschaft? Das betrift schliesslich viele Partnerschaften und für Arbeitslosigkeit können ja die wenigsten etwas.
 

Arania

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#10
Was heisst es tut keiner etwas? Es sind tausende Klagen anhängig, und einige bereits entschieden, mal positiv, mal negativ, Du musst entscheiden welchen Weg Du gehen möchtest
 

okapi

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#11
Hmmmm, nach dem Tenor hier ist es eher zum Scheitern verurteilt, hm?

Aber das Problem ist doch, das die ARGE je nach Einzelfall urteilen und man sich zwar auf Urteile stützen kann, aber recht haben und recht bekommen sind ja zwei paar Stiefel dann.
 

Rote Socke

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#12
@ okapi

"Es kann aber nicht sein, dass..."

Ob Du es nun glaubst oder nicht, das ist so hier in Deutschland.

Du mußt Dich auf Hausdurchsuchungen einstellen sowie auf Klagen und ein Marathon durch die Instanzen.
Ich denke in Deinem Fall wird zu 95% gegen euch ausgehen.

Das haben wir diesem verkommen Regime zu verdanken.
 

okapi

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#13
Selbst, wenn es ersichtlich wäre, dass es für mich als Gehörlose ersichtlich wäre, dass es ein Vorteil wäre, mit dem hörenden Partner zusammenzuleben, da Telefonate von mir nicht "einfach so" erledigt werden können und ich trotzdem nicht abhängig bin vor meinem Partner und es auch nicht sein will und schon gar nicht, dass er für mich aufkommen muss?
 

Rote Socke

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#14
Das interessiert die nicht.

Geh mal auf die Suchfunktion hier im Forum. Nach Eheähnliche, BG, Badarfsgemeinschaft oder ähnlichem suchen.
Da wirst Du mehr als fündig, welche Steine Dir in den Weg gelegt werden.
 

okapi

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#15
Dann muss man ja wohl das Amt abzocken und ich mir eine Wohnung in der Nähe des Partners suchen.

Das ist aber auch nicht gerade förderlich für den Abbau von Staatsschulden!
Ach MENNO, warum legt sich die Bürokratie sich selbst bzw. den Menschen Steine in den Weg und jammert dann über Schulden und den Geburtenrückgang?

Die legen es ja voll darauf an, dass man die abzockt.
 

Emanuelle

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#16
Selbst, wenn es ersichtlich wäre, dass es für mich als Gehörlose ersichtlich wäre, dass es ein Vorteil wäre, mit dem hörenden Partner zusammenzuleben, da Telefonate von mir nicht "einfach so" erledigt werden können und ich trotzdem nicht abhängig bin vor meinem Partner und es auch nicht sein will und schon gar nicht, dass er für mich aufkommen muss?
Das Problem stellt sich mir auch. Als schwer Hörgeschädigte und Borderlinerin bin ich nach Klinikentlassung auf betreutes Wohnen angewiesen. Ein Zusammenleben mit einem Partner, der sich um mich kümmert, wäre nicht nur für mich in meiner Situation besser, sondern auch für den Staat wesentlich preisgünstiger. Ja, ich könnte in dem Fall sogar früher aus der Klinik entlassen werden.

Da aber mein Bekannter alles geschäftliche für mich regeln muss und daher eine Komplettvollmacht hat, würde uns die Arge auf jedem Fall als eäG/Einstandsgemeinschaft einstufen.

Es ist alles zum :icon_kotz2:
 

okapi

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#17
Warum ist das alles eigentlich so geregelt worden? Diese Regelung ist wenig durchdacht, sieht man ja anhand der Häufigkeit solcher Lebensformen.
Gut, auf der einen Seite will der Staat dabei Geld sparen, aber auf der anderen Seite ist es ihm wohl nicht klar, dass er sich dadurch auch belastet geldtechnisch, nicht zuletzt durch den Rückgang der Geburtenrate..

*kopfschüttel*
 
E

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#18
Warum ist das alles eigentlich so geregelt worden? Diese Regelung ist wenig durchdacht, sieht man ja anhand der Häufigkeit solcher Lebensformen.
Gut, auf der einen Seite will der Staat dabei Geld sparen, aber auf der anderen Seite ist es ihm wohl nicht klar, dass er sich dadurch auch belastet geldtechnisch, nicht zuletzt durch den Rückgang der Geburtenrate..

*kopfschüttel*
Naja, der Grundgedanke ist der, dass unverheiratete Paare nicht besser stehen sollen wie Ehepaare.

Aber - unverheiratete Paare können sich nicht familienversichern lassen, sie können auch nicht die Steuerklasse III/V wählen.
 

Dopamin

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#19
Naja, der Grundgedanke ist der, dass unverheiratete Paare nicht besser stehen sollen wie Ehepaare.

Aber - unverheiratete Paare können sich nicht familienversichern lassen, sie können auch nicht die Steuerklasse III/V wählen.
Aber sie könnten heiraten und offiziell füreinander Verantwortung übernehmen..:icon_hihi:

Dopamin
 

Emanuelle

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#20
Aber sie könnten heiraten und offiziell füreinander Verantwortung übernehmen..:icon_hihi:

Dopamin
Ich kann doch meinen Bekannten nicht gleich heiraten, nur weil er sich um mich kümmert. :eek:

Wenn er erwerbstätig wäre, könnte er mich ja als "außergewöhnliche Belastung" von den Steuern absetzen. :icon_lol:

Da er aber auch ein Hartzle ist, kommt das ja nicht in Betracht.

Als Belohnung dafür, dass er sich um mich kümmert, würden dann aber im Falle eines Zusammenziehens uns beiden je 35 € vom Regelsatz abgezogen.:mad:
 

kohlhaas

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#21
Naja, der Grundgedanke ist der, dass unverheiratete Paare nicht besser stehen sollen wie Ehepaare.

Aber - unverheiratete Paare können sich nicht familienversichern lassen, sie können auch nicht die Steuerklasse III/V wählen.
Wenn es darum geht, Leuten Geld zu kürzen kramt der "Staat" das Argument der "Gerechtigkeit" hervor ("unverheiratete Paare nicht besser stehen sollen ..."). Der wahre Grund ist aber wohl ganz einfach: es soll bei den Arbeitslosen Geld eingespart werden, wo es nur geht. Darum wurden/werden die ensprechenden Gesetze durch "unsere" Regierung erschaffen.
 

Arania

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#22
Der Staat macht sich die Gesetze eh so zu recht das ihm immer das meiste zusteht, Gerechtigkeit gibt es da schon lange nicht mehr
 

Linuxuser

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#23
Hallo,

naja machen kann man das schon, sich ne Wohnung aus "Gründen der Kostenersparnis" zu teilen. Das ganze wird Dir vermutlich einigen Ärger einbrocken. Ich wohne zwar immer noch in einer 2er WG, mein Mitbewohner hat sich geweigert seine "Vermögensverhältnisse" offenzulegen (warum auch ? ) , nach 2 gewonnen Eilverfahren und kurz vor Hauptverfahren hat die Arge eingelenkt. Diese 10 Monate musste ich Geld für meinen Mietanteil + Verpflegung von Bekannten leihen. Habs zwar vorerst hinter mir, aber nochmal würde ich das nicht machen ;-D

Liebe Grüsse
 

Heiko1961

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#24
Was ist eigentlich, wenn eine bestehende Eheähnliche Gemeinschaft aufgelöst werden muss, weil sich die Partner getrennt haben, aber aus Kostengründen sich weiterhin eine Wohnung teilen müssen?
Diese Paare haben doch wohl die richtige A- Karte.
 

Ela

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#25
Jo Heiko1961... im warsten Sinne des Wortes...wenn es eine

Ehe-Ähnliche - Gemeinschaft laut Gesetz geben würde

 

ofra

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#26
so einen fall hatten wir hier doch schon. hab ich gestern was gelesen. die frau ist geschieden und wohnt mit ihrem ex-mann in der gleichen wohnung. anscheinend funktioniert das. obwohl ich mir das nicht gerade romantisch vorstelle ...

ich hab selber mehrere jahre aus praktischen gründen (einsparung von fahrtkosten und fahrzeit zur arbeit) mit meinem ex-lebensgefährten zusammen gewohnt, wir hatten beide ein getrenntes privatleben. trotzdem belastet es einen seelisch.
 

Heiko1961

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#27
so einen fall hatten wir hier doch schon. hab ich gestern was gelesen. die frau ist geschieden und wohnt mit ihrem ex-mann in der gleichen wohnung. anscheinend funktioniert das. obwohl ich mir das nicht gerade romantisch vorstelle ...

ich hab selber mehrere jahre aus praktischen gründen (einsparung von fahrtkosten und fahrzeit zur arbeit) mit meinem ex-lebensgefährten zusammen gewohnt, wir hatten beide ein getrenntes privatleben. trotzdem belastet es einen seelisch.
Nur das ganze Verfahren ist dann bestimmt nicht einfach.
 

Seminor

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#28
Grüße ,
Warum sollte das Verfahren nicht ganz einfach sein. Man Heiratet ja meistens aus Liebe zu seinem Partner. In dieser Partnerschaft werden Kinder gezeugt für die beide verantwortlich sind.
Wie immer im Leben kommt es anders als man denkt und die Beziehung geht in die Brüche.
Der Ernährer der Familie verdient leider nicht genug um beide Seiten ohne Hilfe vom Staat durch zubringen. Um dem Staat nicht auf der Tasche zu liegen wird die Wohnung behalten und man richtet sich ein.
Dann kommt der Weg den viele hier gegangen sind . Arbeitslos , Arbeitslosenhilfe , Hartz 4
Zwischen durch immer mal wieder Jobs , es reicht aber nicht um ganz vom Staat weg zu kommen.
Der Hartzantrag wird gestellt.
Ich stelle einen für mich und die Kinder , er für sich alleine. Wir gelten bei der Arge als getrennt.
Er wird aufgefordert als Vorstand der Familie einen Antrag für alle zustellen. Dieses lehnt er mit dem Hinweis auf Antrag der Scheidung ab und teilt der Arge mit : Das er nicht für seine EX einsteht.
Die Arge zahlt mir ¾ der Miete plus 347€ , er bekommt ¼ der Miete und 347€ .
Selbst bei Arbeitaufnahme durch ihn , wird mir mein Anteil weiter gezahlt. So lange er nicht genug verdient um Unterhalt zahlen zu müssen wird sich daran auch nichts ändern.
Natürlich bleibt die Frage wieso man nicht in getrennte Wohnungen zieht. Ich versuche es mal zu verdeutlichen.
Familien Einkommen vor Hartz 4 . Er Netto Einkommen 2300 € plus Kindergeld 454€ = 2754
Stand heute: Ich 347€ Hartz 454€ Kindergeld , 1Kind-Hartz 122€ , 2Kind-Hartz 122€ , 3 Kind-Hartz 72€ plus Miete 588€
ER 347€ Hartz plus 147€ Miete .
Das Arbeitslosengeld belief sich damals auf 1495€ plus Kindergeld 454€ und Mitzuschuss von 256€.
Ergibt: In Arbeit ein Einkommen von 2754€
Mit Arbeitslosengeld ein Einkommen von 2205€
Mit Hartz 4 ein Einkommen von 2199€ (wenn man es zusammen betrachtet)
Sollten wir als eine BG gelten würden es 68€ weniger sein.
Sollten wir als eine BG gelten und einer eine Vollzeitbeschäftigung nachgehen würde der Verdienst voll angerechnet.
In zwei BG rechnet sich jetzt auch ein Job der weniger Stunden oder schlechter bezahlt wird. Da dem anderen nichts abgezogen wird.
Ob das natürlich der einzige Gründ unserer Scheidung war lassen wir mal dar hingestellt.

Grüß Seminor
 

Heiko1961

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#29
Moin Seminor,
ist klar ich verstehe schon.
Die Arge zahlt mir ¾ der Miete plus 347€ , er bekommt ¼ der Miete und 347€ .
Ist das nicht halbe/ halbe?:icon_hmm:
 

Seminor

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#30
Ist das nicht halbe/ halbe?Nee
Nee ich bin eine BG mit 4 Personen (hab 01.09.07 nur noch drei , der älteste hat eine Lehrstelle und ist aus der BG raus.)

Er ist eine 1Mann BG:icon_biggrin:und das kann man Wörtlich nehmen.

Gruß Seminor
 
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