EGV vom JobCenter bekommen (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Jisaka

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
28 August 2013
Beiträge
140
Bewertungen
30
Tach'chen liebe Community!

Hab so eben eine EGV vom JobCenter im Briefkasten gehabt. (Die erste seitdem ich hier registriert bin übrigens, dieses mal unterschreibe ich die nicht direkt!)
Es geht um eine Maßnahme beim IB (Aktivierungshilfe für Jüngere.) bei der ich vor einigen Jahren übrigens schonmal war. (Wir sind nur spazieren gegangen, haben Fuball gespielt. In die Werkstätten konnte ich nicht, da sich dort das erste mal meine Allgerie bemerkbar gemacht hat.)

Ich reagiere allergisch auf verschiedene Farben, Lacke, Holz, Metall und ein paar Stoffe in Reinigungsmittel, Shampoo etc. Das habe ich zwei mal vom Hautarzt und einmal vom Amts-Arzt bestätigt bekommen und das weiß mein SB auch. Dazu bin ich körperlich nicht in der Lage schwere Arbeit zu vollführen. (1,64m klein, 41,5kg leicht und schon Rückenprobleme. Auch vom Amtsarzt bestätigt!)

Der Bereich in dem ich gerne arbeiten würde wäre die Verwaltung / IT oder als Alternative irgendwas mit Englisch, das Angebot des IB passt also gar nicht.
Was mir aufgefallen ist: Wenn ich diese EGV unterschreiben würde, könnten die mich doch in irgendeines dieser genannten Berufsfelder stecken, ohne, dass ich dagegen was tun könnte, oder? (In der EGV ist immerhin nicht genau aufgeführt, in welches Berufsfeld ich "muss".)


Ich hoffe ihr könnt mir helfen, im Anhang findet ihr die EGV, hoffentlich habe ich alles richtig geschwärzt.

MfG
Jisaka
 

Anhänge

gelibeh

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Juni 2005
Beiträge
23.664
Bewertungen
17.055
Wenn ich diese EGV unterschreiben würde, könnten die mich doch in irgendeines dieser genannten Berufsfelder stecken, ohne, dass ich dagegen was tun könnte, oder? (In der EGV ist immerhin nicht genau aufgeführt, in welches Berufsfeld ich "muss".)
Sehe ich ähnlich. Hier wird dem Maßnahmeträger überlassen, wo er Dich einsetzt und ob der sich dafür interessiert, was Du gesundheitlich kannst? Ich glaube kaum.
Ich würde auf den Verwaltungsakt warten und dann Widerspruch erheben. Für mich ist die Maßnahme nicht ausreichend konkretisiert, da Du nicht prüfen kannst, ob die Tätigkeiten zumutbar sind, was ja gerade bei Dir wichtig ist.
 

Jisaka

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
28 August 2013
Beiträge
140
Bewertungen
30
In Ordnung. Was sage ich denen beim IB am Montag? Auch einfach, dass die Maßnahme / EGV nicht genug konkretisiert ist? Das wird dann wohl auch mein erster Verwaltungsakt sein, ich bin gespannt.
 

gelibeh

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Juni 2005
Beiträge
23.664
Bewertungen
17.055
Was sage ich denen beim IB am Montag?
Nur wenn Du eine gesonderte Zuweisung für Montag hast, musst Du dort hin. Im Moment ist die EGV für Dich nicht bindend. Du musst nichts daraus befolgen.
 

Jisaka

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
28 August 2013
Beiträge
140
Bewertungen
30
Die habe ich.
Wie schon geschrieben, ich war schon einmal beim Internationalen Bund in einer Maßnahme, ich weiß also schon wie es dort läuft. (Der Leiter ist dieses mal nur ein anderer.)
 

gelibeh

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Juni 2005
Beiträge
23.664
Bewertungen
17.055
Okay, also eine gesonderte Zuweisung. Unterschreibe dort nichts sofort!!!!!! Nimm alles zur Prüfung mit nach Hause. Das Recht hast Du.
 

Jisaka

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
28 August 2013
Beiträge
140
Bewertungen
30
Damit habe ich schon Erfahrungen gemacht. Da sollte ich in eine andere Maßnahme, hab aber nichts dort unterschrieben, mein SB hat mir dann mit Sanktionen gedroht, durchgesetzt hat er aber keine und vom MT hab ich seitdem nie wieder was gehört.
 

gelibeh

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Juni 2005
Beiträge
23.664
Bewertungen
17.055
Kannst Du den Zuweisungsbogen auch noch mal einscannen? Mir fehlt in der EGV die Zusicherung der Fahrkosten zur Maßnahme.
 

Jisaka

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
28 August 2013
Beiträge
140
Bewertungen
30
Liegt wohl daran, dass der IB nur 10min von meinen Wohnort entfernt ist. Denke mal, dass da keine Fahrkosten aufkommen und der Punkt deswegen rausgelassen worde?
 

AnonNemo

Super-Moderation
Mitglied seit
28 April 2013
Beiträge
3.642
Bewertungen
6.716
Warum ist unter: "Bemühungen von xx" ein Großteil des Standardtextes einer RFB zusätzlich zur vorhandenen RFB enthalten?

Könnte damit eine doppelte Bestrafung erfolgen? D. h.; Aufgrund der gesetzlichen Lage und zusätzlich wegen der unterschriebenen :)icon_evil:) EGV.

@Jisaka:
Ich vermute mal, du wohnst 10 Min. Fußweg von der IB entfernt?
D. h., 2km x 2 x (900h / 8h/Tag) x 0,20EUR/km = 90EUR dem Amt(!!!) schenken?
 

Jisaka

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
28 August 2013
Beiträge
140
Bewertungen
30
Das mit der doppelten Bestrafung wäre echt ein Ding der Unmöglichkeit, zutrauen tu ich es dem JobCenter aber zu 100%. (Und ja, 10min Fußweg.)

Ich bin mal gespannt was Montag bei rauskommt. Erstmal muss genau geklärt werden, in welchen Bereich ich eingesetzt werde, und das muss dann in einer abgeänderten Eingliederungsvereinbarung resultieren.

Das letzte Mal, dass ich dort war, wurde ich nach einigen Wochen aus der Maßnahme genommen, weil die nicht mehr wussten wo die mich hinstecken sollen. (In die Werkstatt konnte ich aufgrund meiner Allergie nicht mehr, und andere Optionen waren kaum in Betracht zu ziehen.)
 

Jisaka

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
28 August 2013
Beiträge
140
Bewertungen
30
Entschuldigung für den Doppelpost, der andere ist aber schon ein paar Tage her.

Ich habe eben das hier in einen anderen Thread gelesen: Und genau DAS war schonmal eine vollständig unzulässige und rechtswidrige Vorgehensweise denn bereits im Februar 2013 hat das BSG schon mit sehr deutlicher Begründungsausführung klarstellend ausgeurteilt, dass es nicht zulässig ist einen VA zu erlassen, wenn die Inhalte einer beabsichtigten EGV nicht vorher in einem Versuch einer konsensualen Einigung mit den Betroffenen persönlich besprochen und verhandelt wurden.
(Vergl.: Bundessozialgericht vom 14.02.2013 unter Az.: - B 14 AS 195/11 R - / dort insbesondere maßgeblich die Ausführungen unter den Randnummern 18 + 19)


Angenommen es wird morgen geklärt, in welches Berufsfeld ich genau komme. Wenn ich dann nach einer angepassten Eingliederungsvereinbarung frage, diese mir aber abgelehnt wird, und die aktuelle (oben angehängte) Eingliederungsvereinbarung per Verwaltungsakt kommt, ist dieser Verwaltungsakt dann ungültig? (So lese ich das aus dem Zitat oben nämlich raus.)
 

Jisaka

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
28 August 2013
Beiträge
140
Bewertungen
30
So Leute, ich war nun dort. Wie ich vermutet hatte, wussten die nichts von meinen körperlichen Einschränkungen, und auch nicht, dass ich vor ~drei Jahren schon einmal dort gewesen bin. (Typische Zusammenarbeit von JobCenter und MT.)

Wir haben schnell festgestellt, dass sich an der Maßnahme seit dem ich das letzte Mal dort gewesen bin nicht viel geändert hat, und, dass ich dieses Mal wohl auch nicht sonderlich lange dabei sein werde. (Sie sprach von einem "Wunder" wenn ich die volle Zeit dort bin.)

Im Anhang findet ihr einen Teilnehmervertrag und Einverständniserklärung.

Mit freundlichen Grüßen
Jisaka
 

Anhänge

AnonNemo

Super-Moderation
Mitglied seit
28 April 2013
Beiträge
3.642
Bewertungen
6.716
Hallo Jisaka,

schön, und nun?

Du hast schon einen Aktivierungsgutschein bei IB vorgelegt??? :icon_eek:
Bist du u30?
Willst du die ganzen bzw. einen Teil der MT-Unterlagen unterschreiben?
Wir haben schnell festgestellt, dass sich an der Maßnahme seit dem ich das letzte Mal dort gewesen bin nicht viel geändert hat, und, dass ich dieses Mal wohl auch nicht sonderlich lange dabei sein werde. (Sie sprach von einem "Wunder" wenn ich die volle Zeit dort bin.)
Hast du das schriftlich, oder willst du einen (Eingehungs)Betrug begehen? Immerhin weißt du doch jetzt schon, dass du aus gesundheitlichen Gründen die Maßnahme nicht machen kannst.
Warum will dich der MT trotzdem maßnehmen? Er hat jetzt schon Bedenken, dass du die volle Zeit überstehen kannst?
Wer bezahlt die 5.400EUR an Maßnahmekosten wenn du aus gesundheitlichen Gründen die Maßnahme abbrechen musst?

AnonNemo
 

Jisaka

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
28 August 2013
Beiträge
140
Bewertungen
30
Hi AnonNemo!

Was ist denn ein Aktivierungsgutschein? (Und nein, ich habe absolut nichts beim MT vorgelegt, sondern nur die oben angehängten Dokumente mitbekommen.)

Ich bin 20 Jahre alt.

Ich "möchte" das Gedöns natürlich nicht unterschreiben. (Ich möchte die Maßnahme nicht Mal beginnen, da ich schon genau weiß, dass die mir absolut nichts bringen wird, vorallem weil ich nirgendwo mitmachen kann.)

Nein, die Aussagen der Mitarbeiterin habe ich nicht schriftlich, was genau meinst du mit dem Betrug? Ich weiß auch nicht wieso der MT mich trotzdem nehmen möchte, obwohl bekannt ist, dass ich aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen kann.
 
E

ExitUser

Gast
Ich Würde das DING NICHT UNTERSCHREIBEN, schon allein die das du die Kosten von über 5000€ zahlen musst wenn das MobCenter die Kosten des Lehrgangs nicht Trägt.

Desweiteren, was ist wenn mal ein Wichtiger Grund/Termin bei dir Ansteht?
Dann musst du 25€ zahlen, gilt das auch bei AU?

Praktikum und die Pflicht zur Unterzeichnung eines Praktikumsvertrages ? Bezahlt oder Gratis Praktikum?

Was ist wenn eine Maschiene Kaputt geht oder Wekrzeug ins Nirvana verschwindet? DU MUSST SIE ERSETZEN !

Was da noch drin steht ist das DU dieser Buze nach der Maßnahme 6 Monate Lang (Verpflichtend) miteilen musst welcher dein Beruflicher Status und deine Adresse nach Eventuellem Umzug mitteilen musst , wozu ? damit die Geld Abgreifen wenn du dir zum beispiel selbst eine Vollzeitstelle gesucht womit die nichts zu tun haben Abgreifen?

Die Datenschutzerklärung würde ich schon mal vor ihren Augen Zerreissen !!

Das ist eine Unverschämtheit die echt ihres gleichen sucht , sowas Lässt kein Sozialgericht durchgehen ! .

Mal ganz ehrlich mir würde eher die Hand abfaulen ehe ich das Ding so Unterschreibe.:icon_evil::icon_evil::icon_evil:

LG
 

AnonNemo

Super-Moderation
Mitglied seit
28 April 2013
Beiträge
3.642
Bewertungen
6.716
Hallo Jisaka,
Was ist denn ein Aktivierungsgutschein?
Ganz plump gesagt: das ist so ähnlich wie ein Kinogutschein :wink:!
Mit dem Kinogutschein (von Freunden) werden Kinobesuche, und
mit dem Aktivierungsgutschein (vom Amt) werden selbst gesuchte und für dich sinnvolle Maßnahmen, "bezahlt".
Mich hat halt gewundert, dass in dem (Standard)-Teilnahmevertrag die Übergabe eines Aktivierungsgutscheines bestätigt wurde.
was genau meinst du mit dem Betrug?
Es könnte dir (Eingehens-)Betrug unterstellt werden, weil du wissen musstest, dass du aus gesundheitlichen Gründen an dieser Maßnahme gar nicht teilnehmen konntest und trotzdem den Gutschein eingelöst hast.
Viele; hätte, könnte, vielleicht, möglicherweise usw., aber; Holzauge sei wachsam!!
Ich weiß auch nicht wieso der MT mich trotzdem nehmen möchte,
Möglicherweise wusste der MT schon, dass - nach Unterschrift des Teilnehmervertrages - es leicht, schnell und sicher verdientes Geld bedeutet hätte!

Sobald sich herausgestellt hätte, dass du die Maßnahme abbrechen musst ... hätte es
mit Aktivierungsgutschein das Geld vom Amt, und
ohne Aktivierungsgutschein das Geld von dir, gegeben.

AnonNemo
 

Jisaka

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
28 August 2013
Beiträge
140
Bewertungen
30
Danke für die Antwort!

Also ich habe keinen Aktivierungsgutschein abgegeben, sowas habe ich nichtmal bekommen, keine Ahnung woher die den haben. (Direkt vom JobCenter vielleicht?)

Was sollte ich denn morgen genau sagen? Die Einverständniserklärung unterschreibe ich nicht, weil sie freiwillig ist, das ist klar, aber was sage ich bei dem Teilnehmervertrag? Ich würde sagen, dass ich erst gerne das mit meiner gesundheitlichen Lage geklärt haben möchte, und wissen möchte, was genau die denn nun mit mir anstellen wollen. Wäre das richtig so? Bin bei sowas immer ziemlich aufgeregt, und möchte gerne im Voraus alles durchgeplant haben.

MfG
 

Doppeloma

Super-Moderation
Mitglied seit
30 November 2009
Beiträge
11.440
Bewertungen
15.163
Hallo Jisaka,

Nein, die Aussagen der Mitarbeiterin habe ich nicht schriftlich, was genau meinst du mit dem Betrug? Ich weiß auch nicht wieso der MT mich trotzdem nehmen möchte, obwohl bekannt ist, dass ich aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen kann.
Meinst du nicht, dass gut 5000 Euro "Kopfgeld" für deine Teilnahme ein ausreichender Grund sind ... :icon_hihi:

Schon erschreckend wie viel Geld die für ihren "Kindergarten" pro Nase bekommen ... ein Vermittlungsgutschein wir üblicherweise "freiwillig" (per EGV :biggrin:) ausgegeben, den braucht man auch bei privaten AV z.B.

Ich würde den ganzen Kram NICHT unterschreiben ... dann kann der "Tanz" nicht stattfinden, die Maßnahme ist freiwillig, sonst braucht man keinen Extra-Vertrag mit dir abzuschließen, wo du dich erst persönlich mit zur Teilnahme (mit allen Konsequenzen) verpflichten wirst ...

Für Zwangs-Maßnahmen ist das überflüssig, dafür genügt die amtliche Zuweisung und es braucht auch keine EGV dafür abgeschlossen werden ... :icon_evil:

Wie wäre es denn mal mit ernsthafter Unterstützung für die Aufnahme einer Ausbildung, es wird doch überall geklagt, dass viele Ausbildungsplätze nicht besetzt werden können dieses Jahr ... :icon_kinn:

Und dann steckt man 20-Jährige ohne Ausbildung in solchen "Zeitvertreib" ohne Sinn ... aber 16-Jährige die noch zur Schule gehen (werden und wollen) schon in die "JC-Betreuung" aufnehmen wollen ... was für ein Panoptikum ...:icon_dampf:
Damit produzieren die JC sich doch selber die neue "Generation- Hartz 4" ... Hauptsache "raus aus der Statistik", egal wie sinnlos da Lebenszeit junger Menschen schon verplempert wird ...

MfG Doppeloma
 

gelibeh

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Juni 2005
Beiträge
23.664
Bewertungen
17.055
aber was sage ich bei dem Teilnehmervertrag? Ich würde sagen, dass ich erst gerne das mit meiner gesundheitlichen Lage geklärt haben möchte, und wissen möchte, was genau die denn nun mit mir anstellen wollen. Wäre das richtig so? Bin bei sowas immer ziemlich aufgeregt, und möchte gerne im Voraus alles durchgeplant haben.
Sage, dass Du den nicht unterschreiben wirst, weil da noch zu viele ungeklärte Dinge mit dem Jobcenter sind.
 

Jisaka

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
28 August 2013
Beiträge
140
Bewertungen
30
Danke für all eure Antworten! Ich weiß echt nicht, was ich ohne dieses Forum machen würde. Mal schauen wie's morgen läuft, sobald ich wieder zu Hause bin gebe ich euch bescheid.
 

Jisaka

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
28 August 2013
Beiträge
140
Bewertungen
30
Maßnahme / EGV / VA unzulässig weil zu lang?

Hallo.

Wie lange darf eine Maßnahme nach § 16 Abs. 1 SGB § 45 SGB III denn gehen? Ich bin zur Zeit einer Eingliederungsmaßnahme. (Die Gültigkeit des VAs ist bis zum 31.03.2016 angegeben.) Die max. Dauer der Maßnahme liegt bei 900 Stunden.

Laut dem Urteil (Sozialgericht Oldenburg, Beschluss vom 03.04.2013, S 42 AS 82/13 ER) darf eine solche Maßnahme nicht länger als 8 bzw. 12 Wochen gehen.

Es würde mich nun interessieren, welche Angabe in meiner EGV hier gilt, die Gültigkeitsdauer der EGV (Die besagt, dass ich an dieser Maßnahme teilnehmen muss.) oder die 900 Stunden die diese Maßnahme max. geht. (Was umgerechnet in normale 8 Stunden Arbeitstage / 5 Tage die Woche 22,5 Wochen wären.)

Und noch eine andere Frage: Man darf solche Maßnahmen doch aus wichtigen Gründen abbrechen. Wäre so ein Grund denn die Teilnahme an einer Volkshochschule? (Hole dort ab nächster / übernächster Woche meinen Realschulabschluss nach.) Das wird warscheinlich von 16:00 Uhr bis 20 / 21 Uhr gehen. (Drei mal die Woche.)

Mit freundlichen Grüßen
Jisaka
 

0zymandias

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
31 Juli 2012
Beiträge
7.457
Bewertungen
16.097
AW: Maßnahme / EGV / VA unzulässig weil zu lang?

[...]
Laut dem Urteil (Sozialgericht Oldenburg, Beschluss vom 03.04.2013, S 42 AS 82/13 ER) darf eine solche Maßnahme nicht länger als 8 bzw. 12 Wochen gehen.
[...]
Das steht dort meiner Meinung nach überhaupt nicht.

Es gibt eine Einschränkung von Maßnahmen bei einem Arbeitgeber auf sechs Wochen, die mit der "Sonderregelung des § 16 Abs. 3 Satz 2 SGB II bei erwerbsfähigen Leistungsberechtigten, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben" mit schwerwiegenden Vermittlungshemmnissen auf 12 Wochen aufgeweitet werden kann.

Die Gültigkeitsdauer sollte in der EGV und/oder Zuweisung festgelegt sein. Da müsste man schon einen Blick darauf werfen können.
 
Oben Unten