EGV-VA bitte kurz "untersuchen"

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
K

KeinMitglied 35

Gast
Habe diese VA mal hier jetzt reingestellt zur "Untersuchung"
 

Anhänge

  • V-Akt1.gif
    V-Akt1.gif
    375,7 KB · Aufrufe: 107
  • V-Akt2.gif
    V-Akt2.gif
    330,1 KB · Aufrufe: 107
  • V-Akt3.gif
    V-Akt3.gif
    466,8 KB · Aufrufe: 96
  • V-Akt4.gif
    V-Akt4.gif
    362,4 KB · Aufrufe: 94
  • V-Akt5.gif
    V-Akt5.gif
    734 KB · Aufrufe: 76
E

ExitUser 55598

Gast
Seite 1: "da eine Verständigung gescheitert ist" was ist denn damit gemeint?

Seite 2: "Übernahme von angemessenen ....... Fahrtkosten/Bewerbungskosten" ist zu unbestimmt, das mit den Bewerbungs PC finde ich auch etwas kurios und würde jetzt nicht unbedingt sagen, dass das in eine EGV VA gehört, zumal E-mail Bewerbungen freiwillig sind

Seite 3: "Sie bewerben sich ab jetzt schriftlich/telefonisch/persönlich" ist deine persönliche Sache und gehört meiner Meinung nach, da nicht rein.
Wenn das JC Nachweise für Bewerbungen will, muss es auch die Kosten dafür übernehmen.
Der VA ist aus dem letzten Jahr und endet eh am 23.04.2019.
TE könnte jetzt noch einen Überprüfungsantrag stellen ;)
 

Couchhartzer

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 August 2007
Beiträge
5.550
Bewertungen
9.769
Seite 1: "da eine Verständigung gescheitert ist" was ist denn damit gemeint?
Das ist die Begründung warum die EGV als VA erlassen wurde. ;)

TE könnte jetzt noch einen Überprüfungsantrag stellen
Dürfte mittlerweile eher sinnfrei geworden sein, wenn dieser VA am 23.04. seine Gültigkeitsdauer wegen Zeitablauf verliert, denn ein Überprüfungsantrag würde kaum noch glaubwürdig wirken und auch innerhalb dieses Zeitraums nicht mehr geprüft entschieden werden. ;)
 
K

KeinMitglied 35

Gast
Ich wollte das einfach nochmals wissen.
Die unterschriebene EGV, die ich hier auch reinstellte, hatte nämlich einen Fehler in der Jahresangabe, der SB schrieb anstatt 2018 - versehentlich 2017. Demnach müsste der EGV-VA doch momentan nichtig sein?
 
E

ExitUser 55598

Gast
Dürfte mittlerweile eher sinnfrei geworden sein
Naja, nicht so pessimistisch ;) Der nächste EGV VA hat vielleicht ähnliche wenn nicht sogar gleiche Bausteine....war bei meinen EGVs auch immer so, wurde nur das Datum verändert.
Ich wollte das einfach nochmals wissen
Du hättest dagegen Widerspruch einreichen können, da sind Punkte dabei die meiner Meinung nach nicht in eine EGV VA gehören.
 

vidar

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
27 Januar 2014
Beiträge
2.773
Bewertungen
4.395
@jada,

Wenn du einen neuen EGV-Entwurf bekommen solltest, kannst du ja diesen zur Begutachtung hier hochladen.

Dass du die EGV nicht vor Ort (wenn überhaupt) unterschreiben musst und auch zur Prüfung (ca. 14 Tage) mit nach Hause nehmen kannst, sollte dir ja bekannt sein.
 
K

KeinMitglied 35

Gast
Ja, danke, soviel weiß ich bereits schon. Hatte die EGV auch nicht unterschrieben.
Ich hatte auch Widerspruch über einen Rechtsanwalt eingelegt, Klage wurde eingereicht - aber das Sozialgericht meldet sich noch... wann weiß ich leider nicht.
Bald steht auch ein Gespräch beim JC an. Vielleicht wird da der VA nochmals im Gespräch angesprochen werden.
So ein Gespräch ist immer leider nicht hellseherisch vorher ergründbar.
 
K

KeinMitglied 35

Gast
Das ist erst mal die Vorgehensweise der Klage meines Anwalts. Falls das Jobcenter mich dazu befragen möchte, werde ich natürlich auf den Anwalt verweisen.
Ob das Jobcenter vom Gericht darüber genau informiert wurde, entzieht sich bis jetzt meiner Kenntnis.
Es gibt aber genügend Fehler im VA, soviel steht zumindestens fest.
 

vidar

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
27 Januar 2014
Beiträge
2.773
Bewertungen
4.395
Hatte die EGV auch nicht unterschrieben. Ich hatte auch Widerspruch über einen Rechtsanwalt eingelegt, Klage wurde eingereicht
Wenn ich mir zusätzlich dein Posting aus dem Herbst betrachte, kann man deinen jetzigen Post auch als eine Fortsetzung betrachten.
Ob das Jobcenter vom Gericht darüber genau informiert wurde, entzieht sich bis jetzt meiner Kenntnis. Es gibt aber genügend Fehler im VA, soviel steht zumindestens fest.
Mit Hinblick darauf, dass der erwähnte VA sowieso bald obsolet ist, wäre es trotzdem interessant zu erfahren, wann du überhaupt deinen Anwalt mit deinem Anliegen beauftragt hast. Warum du über die Klageschrift deines Anwalts ein Geheimnis machst, verstehe ich auch nicht. Denn auch du bist sicherlich über deinem Anwalt mittels einer Kopie seiner beim Gericht eingereichten Klageschrift informiert worden. Eine Antwort auf die berechtigte Frage von @ExitUser 55598 in #9 bist du leider weiterhin schuldig geblieben.

Unabhängig davon, bist du bestimmt auch von deinem Anwalt darüber informiert worden, wie die weitere Verfahrensweise (z.B. Anwalt > Gericht > JC > Gericht > Anwalt > Du) allgemein so abläuft.
.
 
K

KeinMitglied 35

Gast
Ab dem 24.10.18 hatte ich umgehend den Anwalt beauftragt. Der sendete sofort einen Widerspruch an das Jobcenter.
Die erkannten Fehler:
Seite 1: "da eine Verständigung gescheitert ist" was ist denn damit gemeint?

- Der SB wollte nicht mit mir die EGV nachhinein verhandeln, sondern meinte, diese wäre völlig in Ordnung und man kann diese so unterschreiben, was ich dann nicht einsah. Ich hatte den Willen, aber der SB wollte nicht.

Seite 2: "Übernahme von angemessenen ....... Fahrtkosten/Bewerbungskosten" ist zu unbestimmt, das mit den Bewerbungs PC finde ich auch etwas kurios und würde jetzt nicht unbedingt sagen, dass das in eine EGV VA gehört, zumal E-mail Bewerbungen freiwillig sind

- Das sehe ich ebenso.

Seite 3: "Sie bewerben sich ab jetzt schriftlich/telefonisch/persönlich" ist deine persönliche Sache und gehört meiner Meinung nach, da nicht rein.
Wenn das JC Nachweise für Bewerbungen will, muss es auch die Kosten dafür übernehmen. - Stimmt!

sind auch so vom Anwalt erkannt worden.

Hinzufügen muss man auch hier bei Punkt 5 im VA - Die "Maßnahme beim Arbeitgeber"
Keine genaue Zeitdauer einer Probearbeit/Praktikum und ich hatte solche Maßnahmen mit vielen Praktikas schon öfters, die mich aber nie sinnvoll weiterbrachten.
 
K

KeinMitglied 35

Gast
Ich wollte Euch Antwort darauf geben, aber ich möchte nicht, dass das JC hier mich erkennt, das ist meine Sache und mein Recht, in welchen Forum ich mir Rat hole!
Ja, so ist es leider, Maßnahmen mit Praktikas gibt es zu genüge und es ist seit Jahren doch bei jedem das gleiche, obwohl man heutzutage Maßnahmen mit Widersprüchen besser ablehnen kann, sofern diese sich als sinnlos erweisen! Meistens sind diese das laut Bundesrechnungshof auch. Jobcenter und Arbeitsagenturen wurden dafür bereits gerügt.
Nach einiger Zeit steht einen Praktikanten, der mitarbeitet und nicht nur zuschaut (Hospitation), einen Lohn zu.
Sonst könnte jeder Arbeitgeber arbeitslose Praktikanten für das ALG II umme arbeiten lassen.
Wenn dann im Praktkikumsvertrag steht "Es entstehen der Firma keinerlei Kosten"... tja dann!? Und das sollte man natürlich im Rahmen der Maßnahme unterschreiben.
 

vidar

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
27 Januar 2014
Beiträge
2.773
Bewertungen
4.395
... sind auch so vom Anwalt erkannt worden.
Denn verstehe ich nicht, warum/wofür du denn überhaupt noch deine Anfrage hier rein gestellt hast, wenn du doch so einen versierten Fachanwalt an deiner Seite hast.
Ich wollte Euch Antwort darauf geben, aber ich möchte nicht, dass das JC hier mich erkennt, das ist meine Sache und mein Recht ....
Naja, dass JC bzw. die AfA hat auch nichts anderes zu tun, als jeden hier Schreibenden erst einmal verifizieren zu müssen. Dass hier auch Mitarbeiter der Ämter lesen - und wahrscheinlich sogar auch schreiben - ist allen hier Anwesenden bewusst. Jedes Forum funktioniert nur durch wechselseitig erhaltene Informationen. Wer als Nutzer eines öffentlichen Forums Probleme damit hat, sollte sich dann halt nicht an diese Informationsquelle mehr wenden.
.
 
E

ExitUser 55598

Gast
ch wollte Euch Antwort darauf geben, aber ich möchte nicht, dass das JC hier mich erkennt
Ist doch okay, kann ich sogar verstehen. Als ich noch bei FB aktiv war, in einer Anti Zeitarbeitsgruppe, wurde ich von meiner damaligen Leihbude auch ausspioniert, wahrscheinlich weil ich grade gegen die geklagt hatte. Daher würde ich heute nicht mehr mit Klarnamen zu sowas irgendwo schreiben.

Da du mit Nicknamen schreibst, ist es eher unwahrscheinlich das man dich hier findet. Aber 100% kann man das natürlich nie ausschließen.

Ja, so ist es leider, Maßnahmen mit Praktikas gibt es zu genüge
Zu Anfang in meiner Elo Zeit, habe ich mal eine Woche in einer Uniklinik Praktikum im Patientenservice gemacht. Das war echt schlimm. Ich würde schon sagen, das ich ausgenutzt wurde. Damals sah ich das leider nicht so differenziert wie heute.
Eine Stelle bekam ich davon natürlich nicht. Ganz im Gegegnteil zum Schluss wurde ich auch noch schlecht behandelt.

Jedenfalls würde heute keine Praktikas mehr machen.
 
K

KeinMitglied 35

Gast
Ich rede hier nicht von 1-wöchigen Praktikas, meine waren immer monatelang und auch mal deutlich über drei Monate hinaus, fast ein ganzes Jahr. Natürlich nicht bezahlt und von vornherein war eine Übernahme im Vorstellungsgespräch ausgeschlossen worden, soviel dazu...
Wer Arbeit sucht, sollte nicht durch unbezahlte Langzeitpraktikas für Arbeitslosengeld ausgenutzt werden. Das ist meine persönl. Meinung.
Es geht nicht darum, jemanden behördlich für umme Arbeiten zu lassen, nur damit er halt wenigstens Arbeit hat und in Beschäftigung ist, sondern, dass er selbst sein eigenes Geld verdient und die Probezeit ist doch dazu da, damit man nicht erst irgendwo ein Praktikum machen muss und kurz vor Schluß einen A***tritt bekommt oder Behauptungen aufgestellt werden, damit man den Praktikanten wieder schnell los werden kann.
 

apfelkuchen

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
22 Februar 2018
Beiträge
565
Bewertungen
1.277
Och, das ist heutzutage ein Verstoß gegen das Mindestlohngesetz. Beim nächsten Mal: Annehmen, alles dokumentieren und dann schön mit anwaltlicher Unterstützung Lohnkosten einklagen. Plus RV- und SV-Beiträge. Dann hat es sich schnell ausgepraktikat. Als Tipp: Gewerkschaftsmitgliedschaft bietet dir diesbezüglich Rechtsschutz.
 
K

KeinMitglied 35

Gast
Die Gewerkschaft kümmerte sich nie richtig um meine Anliegen. Ich bin ausgetreten und habe echt genug, ich hatte nie Hilfe erfahren!
Ich musste in Maßnahmen eine Vereinbarung für jede Praktikumsverlängerung + einzelne Praktikas wiederum unterschreiben, dass dem Arbeitgeber keinerlei Kosten entstehen und Unfallversicherung vom MT übernommen werden. Da steht man dann vor der Wahl, ob man das unterschreibt oder nicht und sich Unwilligkeit vorwerfen lassen muss. Man wurde regelrecht geparkt und die Dozenten meinten, dann hätte man wenigstens was im Lebenslauf, was bei weiteren Bewerbungen aber nie die Arbeitgeber interessierte.
 

Couchhartzer

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 August 2007
Beiträge
5.550
Bewertungen
9.769
Ich rede hier nicht von 1-wöchigen Praktikas, meine waren immer monatelang und auch mal deutlich über drei Monate hinaus, fast ein ganzes Jahr. Natürlich nicht bezahlt und von vornherein war eine Übernahme im Vorstellungsgespräch ausgeschlossen worden
Tja, sowas ist halt nur dann möglich, wenn diejenigen das mit sich machen lassen und es nicht wegen diversen Verstöße bei den zuständigen Stellen wie Zoll und AfA wegen Schwarzarbeit usw. melden. ;)
 

apfelkuchen

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
22 Februar 2018
Beiträge
565
Bewertungen
1.277
Nun gut, es gibt verschiedene Gewerkschaften, mir sind da verschiedene, zum Teil sehr positive Vorgänge bekannt.

Du könntest dir auch mal den Spaß gönnen, über Beratungshilfe einen Anwalt zu konsultieren, der dir bei der Gegenwehr zur Seite steht. Den musst du natürlich finden. Gibt es aber auch. Was auch helfen könnte, ist zu fragen, ob denn das Praktikum nicht vom Mindestlohngesetz erfasst wird. Allein die Erwähnung lässt vielleicht manche Ausbeuter schon ängstlich werden. Genauso wie du mal den Zoll darauf aufmerksam machen könntest ("ich will mich ja nicht strafbar machen, aber habe das Gefühl, hier ist was nicht ganz koscher"), dass da evtl. das Mindestlohngesetz unterlaufen wird.

So oder so, du musst halt was tun, sonst ändert sich nix.
 
K

KeinMitglied 35

Gast
Die Agentur für Arbeit & Jobcenter wussten doch, dass ich unbezahlt in Langzeitpraktikas war.
Mir wurde gesagt vor dem Beginn der Maßnahme, dass ich jedes Praktikum beenden kann, wenn der Arbeitgeber nur rumzögert und sich nicht entscheiden kann. Das passierte aber nie!
Das mit dem Beratungshilfeantrag hätte ich damals machen sollen, aber da war ich halt noch in der Gewerkschaft und konnte keinen anderen Anwalt einschalten. Zu der Zeit glaubte ich allen auch noch, als ob es was genützt hätte... Hatte es eben nie!
 

apfelkuchen

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
22 Februar 2018
Beiträge
565
Bewertungen
1.277
Dann melde es halt mal dem Zoll wegen Schwarzarbeit und suche mit Beratungshilfeschein einen Anwalt auf. Du musst was anders machen, sonst wird sich an DEINER Lage nichts ändern, wenn du immer weiter mitmachst.
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten