EGV UND EGV VA mit unterschiedlichen Textpassagen - Zulässig? (1 Betrachter)

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JobSucher

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Hallo

Vor ca. 8 Wochen hat mir der Mitarbeiter (ich vermeide den Wortlaut "Sachbearbeiter") eine EGV vorgelegt welche ich, mit Verweis auf das Vertragsrecht, erstmal zur Prüfung mitgenommen habe.

Dem Mitarbeiter habe ich gesagt, dass wenn ich mich nicht melde er mir sofort den Verwaltungsakt zuschicken möchte. Kurz vor Ablauf der Frist habe ich ihm über das Konte der Jobbörse über "Mitarbeiter eine Nachricht schreiben" mitgeteilt, dass ich diese EGV nicht unterschreiben werde.

Hier das Thema kurz angeschnitten:
https://www.elo-forum.org/eingliede...3622-sb-mir-einfach-keinen-va-zuschicken.html

Nun, der VA ist endlich da, toll oder? Problem an der ganzen Sache ist folgendes:

EGV : EGV VA ist nicht identisch, viele zusätzliche Textpassagen die der EGV fehlten.

EGV VA plötzlich für einen Zeitraum von 6 Monaten gültig. EGV angeblich "unbegrenzt"

Zusätzlich entschuldigt sich der Mitarbeiter da er meine Email, über das System Jobbörse, erst jetzt gelesen haben will. Ich solle ihn zukünftig über eine private Email anschreiben:doh:

Jeder Mitarbeiter hat bislang zeitnah auf Email über das System Jobbörse reagiert, der aktuelle Mitarbeiter schaut wohl alle 8 Wochen in sein Postfach. Nun, dahinter steckt System da der VA schon viel eher ausgestellt hätte sein müssen. Aber das sind halt nur Vermutungen:idea:

Habt ihr ggf. eine Idee was man gegen die unterschiedlichen Formulierungen machen kann? Widerspruch oder doch lieber ins Freibad?

Danke
 

Kerstin_K

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Kommt drauf an, ob Du mit dem leben kannst, was der VA von Dir verlangt.
 

Echogamer

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Hallo JobSucher,

also als erstes würde ich empfehlen mit dem Jobcenter weder per Email noch telefonisch zu kommunizieren.
Am besten immer alles nachweisbar und schriftlich (z.B. per Fax mit qualifiziertem Sendebericht oder gegen Empfangsbestätigung etc.)


Dem Mitarbeiter habe ich gesagt, dass wenn ich mich nicht melde er mir sofort den Verwaltungsakt zuschicken möchte.
Sowas würde ich in Zukunft eher vermeiden. Man muss dem SBchen nicht extra mittteilen dass ein VA zugeschickt werden soll.
Klüger ist es entweder Änderungsvorschläge einzureichen oder einfach abzuwarten ob das SBchen überhaupt einen VA erlässt :wink:


Zu dem Verwaltungsakt kann ich mich Kerstin_K nur anschliessen.

Postiv ist auf jeden Fall schon mal dass der VA eine Gültigkeit von 6 Monaten hat und dieses unsägliche "bis auf weiteres" gestrichen wurde.
 
Zuletzt bearbeitet:

Couchhartzer

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Habt ihr ggf. eine Idee was man gegen die unterschiedlichen Formulierungen machen kann?
Solange du die angebotene EGV und den dann erlassenen VA als Ersatz der EGV hier nicht als anonymisierte Dokumente zum direkten und vollständigen Vergleichen vorzeigst, sicherlich eher nicht, denn hier ist ein Hilfeforum und keine Glaskugelleseanstalt. :icon_wink:
 

Ramteid

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Hallo,
Ich war letztes Jahr in einer ähnlichen Situation wie du, und das Sozialgericht hat den VA einkassiert, da die EGV als nicht verhandelt galt, und es muss immer zeitnah über einer EGV verhandelt worden sein.
Die genaue Grenze was jetzt zeitnah ist weiss ich nicht genau, aber bei mir waren es auch etliche Wochen später als das EGV Angebot, als der VA eintrudelte!
Ich sehe da gute Chancen für Dich den VA einzukassieren lassen(vom Sozialgericht) falls du das möchtest.

grüze RAM
 
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