EGV trotz Arbeit seit 7 Jahren?

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Bunnypups

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Hallo, haben grad mal Post von der Arge bekommen und mussten lachen. Weil das ist echt dreist mittlerweile was wir mit unserer Arge durchmachen. Unsere Arge ist Chemnitzer Land. So nun zum Thema aslo ich bin ja Antragstellerin und mein Sohn und mein Lebensgefährte ( nicht der Vater von meinem Sohn ) gehören zu meiner Bedarfsgemeinschaft. Wir kriegen also nur Aufstockergeld für die Miete, also für unseren Lebensunterhalt reicht das Geld von meinem Lebensgefährten. Er arbeitet seit 2002 in ein und der selben Firma, heute hat er einen Brief von der Arge bekommen, das für ihn keine Bewerberdaten vorliegen und er doch diese EGV zurücksenden soll.?????????? Hallo gehts denn noch müsste ich nicht als Antragstellerin zuerst eine bekommen? Auch ist das was in der EGV drin steht total lächerlich,warum soll er sich bewerben,wenn er Arbeit hat? Und wie will ihn die Arge denn helfen bem Erhalt und Ausbau seiner Beschäftigung????? Was soll er denn noch nutzen um Hilfebedürftigkeit zu beenden???? Ist zur Zeit Kurzarbeit und da kann er ja wohl nichts gegen machen??? Stelle den Brief mal rein.
 

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sun2007

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Hallo,

BMAS - Kurzarbeit verlängert

Daraus u. a. das Zitat, 3., 5. u. 6. Absatz:

Unser Signal ist klar. Wir spannen einen Schutzschirm für Arbeitplätze. Für über zwei Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist seit Jahresbeginn Kurzarbeit angezeigt worden.

Die Zahlen belegen eindrucksvoll: Kurzarbeit ist das Instrument, um in der Krise Arbeit zu sichern.

Kurzarbeit ist für niemanden leicht. Kurzarbeit ist kein Urlaub. Die Arbeitnehmer verzichten auf einen Teil ihres Gehalts. Das bedeutet oft empfindliche Einbußen. Aber es ist allemal besser als Arbeitslosigkeit.

Sicher weitere solche Zitate: Die Kurzarbeit soll also ein Schutz sein und dieser Schutz wurde vom höchsten zuständigen Ministerium, der Regierung also, eingerichtet. Wenn Dein Mann jetzt eine neue Stelle suchen soll, kann keiner garantieren, dass die sicherer sein wird als eine Stelle bei einem Arbeitgeber, wo er schon sieben Jahre arbeitet. Außerdem sollen so ja auch die Betriebe geschützt werden (damit sie nach der Krise mit denselben ghut eingearbeiteten Mitarbeitern weitermachen können, die schon alles kennen), nicht nur die Arbeitnehmer. Es ist also ein Instrument zur Stabilisierung des gesamten Betriebswesens, die sich sowohl an Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer richtet um die Krise durchzustehen.

Zitat, letzter Absatz:
Wir können Entlassungen vermeiden und Fachkräfte in den Betrieben halten, die wir nach der Krise dringend benötigen, um möglichst schnell wieder Wachstum und Beschäftigung zu schaffen.

Arge soll mal ausführlich, schriftlich und rechtsverbindlich erklären, wieso sie glaubt, gegen den ausdrücklichen Willen der Bundesregierung und des höchsten zuständigen Ministeriums verstoßen und dagegen arbeiten zu dürfen. Darauf hinweisen, dass Du nichts ausfüllen und zurückschicken kannst, bevor diese Frage von denen nicht eindeutig und schriftlich und rechtsverbindlich geklärt wurde.

Gruß

Sun
 

burki

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Hi,
ja, so ist es nuneinmal: Ob Aufstocker oder nicht, bei jedem ALGII -Empfänger wird eben probiert, die "Hilfebedürftigkeit" zu beenden.

Was mich aber in eurem Fall etwas verwundert, dass die ARGE nicht darauf hinweist, dass ihr zunächst einmal Wohngeld beantragen solltet.

Ich kann nur anraten, diesen Schritt zu machen, da Wohngeldbezug eben im Gegensatz zum ALGII keine Pflichten (ausser Offenlegung der Einkünfte und Mietausgaben) beeinhaltet.
Gruss
Burkhardt
 

Couchhartzer

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Auch ist das was in der EGV drin steht total lächerlich,warum soll er sich bewerben,wenn er Arbeit hat? Und wie will ihn die Arge denn helfen bem Erhalt und Ausbau seiner Beschäftigung?

Lege das Teil einfach zur Seite und warte mal ab, ob ein Verwaltungsakt kommt.
Wenn ja - dann übergibst du diesen VA dem SG mit den Belegen, dass die im Verwaltungsakt benannte Person seit 2002 in festen Arbeitsverhältni steht, mit gleichzeitigem Antrag der Kostenauferlegung der gesamten Verfahrenskosten auf die ARGE .

Wenn die schon zu dusselig zum Lesen von Akten sind, dann sollen sie eben die verursachten Kosten (auch deine aussergerichtlichen Auslagen) tragen.
 

physicus

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wenn du die EGV nicht unterzeichnest, wird man dich nicht sanktionieren, denn das ist laut DA vom 1.1.09 nicht mehr zulässig, soweit die BA .

Bei Weigerung des Hilfebedürftigen, eine Eingliederungsvereinbarung abzuschließen, liegt – unabhängig vom Wortlaut des § 31 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe a - kein Sanktionstatbestand vor. Dadurch wird einer gesetzlichen Regelung vorgegriffen, die aufgrund verschiedener sozialgerichtlicher Entscheidungen vorgesehen ist. Bei Nichtzustandekommen einer Eingliederungsvereinbarung sind die zu bestimmenden Rechte und Pflichten in einem Verwaltungsakt nach § 15 Abs. 1 Satz 6 verbindlich zu regeln. (siehe BA -DA § 31 SGB II Rz. 31.6a i.d.F. vom 20.12.2008)

du würdest den murks dann per VA bekommen, dagegen kann man aber widerspruch einlegen, was bei einer EGV NICHT möglich ist.

ich würde einfach mal abwarten was da kommt.

wenn er in kurzarbeit ist kann er sowieso nicht nebenbei einer anderen tätigkeit nachgehen, denn er ist mit arbeitsvertrag bei seiner firma gebunden und diese müsste einem nebenjob zustimmen!
geht er einer arbeit nach, ganz gleich welcher art, so ist das ein grund für die fa. ihm fristlos zu kündigen, schliesslich kann niemand sagen wann er in vollzeit wieder tätig sein muss.
manchmal geht das von heute auf morgen.

ich bin der meinung, das die ARGE 'n hier wohl nur ihrem kontrollwahn fröhnen und daten aller anlegen wollen/sollen.
schnüffeln halt wo es nur irgend wie möglich ist, am ende sogar auch von staatswegen befohlen, sollte mich nicht wundern, wie kann man leichter und "legale" an informationen über so viele personen kommen...

gruß physicus
 

sun2007

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ich bin der meinung, das die ARGE 'n hier wohl nur ihrem kontrollwahn fröhnen und daten aller anlegen wollen/sollen.
schnüffeln halt wo es nur irgend wie möglich ist, am ende sogar auch von staatswegen befohlen, sollte mich nicht wundern, wie kann man leichter und "legale" an informationen über so viele personen kommen...

gruß physicus

!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
 

Til Gung

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Statt zu spekuliern hift Nachdenken. Auch das arbeitende Mitglied der BG wird bedürftig gerechnet und hat damit eine Verpflichtung nach §2 SGB II mehr zu verdienen.

Dem Ziel folgt die RZ 10.1

Solange der erwerbsfähige Hilfebedürftige Leistungen nach diesem
Buch bezieht, ist ein Wechsel der Arbeitsstelle zumutbar, wenn damit
die Hilfebedürftigkeit nach SGB II längerfristig verringert oder
beendet wird. Die Aufgabe einer geringfügigen Beschäftigung wegen
der Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung
ist in der Regel zumutbar
RZ 10.23
(5) Bei Vorliegen mehrerer Arbeitsangebote ist den Mitgliedern der
Bedarfsgemeinschaft zuzumuten, dass die Arbeit/en aufgenommen
wird /werden, mit der die Hilfebedürftigkeit für die Bedarfsgemeinschaft
dauerhaft am stärksten verringert wird/werden. Gleiches gilt,
wenn bei Vorliegen eines (neuen) Angebotes ein Mitglied der Bedarfsgemeinschaft
seine Arbeit nicht mehr ausüben kann.
2.1 Gründe, die der Zumutbarkeit nicht entgegen stehen
Solange der erwerbsfähige Hilfebedürftige Leistungen nach diesem
Buch bezieht, ist ein Wechsel der Arbeitsstelle zumutbar, wenn er
damit die Hilfebedürftigkeit nach SGB II längerfristig verringert oder
beendet.
https://www.arbeitsagentur.de/zentr...n/pdf/Gesetzestext-10-SGB-II-Zumutbarkeit.pdf

Die versuchen alles um die Menschen aus dem ALG II zu bringen. Ich würde mir da keinen großen St0pp machen, erstens sind Kündigungsfristen einzuhalten, neue AG brauchen aber in der Regel sofort Personal und nicht erst in 4 Wochen. außerdem besser bezahlte Arbeitsplätze sind selten, sehr selten.
 

Argekritiker

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Eben. Bewerbe dich mal wieder und strenge dich an, die richtigen Formulierungen für die Bewerbung zu finden. Schon kannst du wieder arbeiten.
 

physicus

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Statt zu spekuliern hift Nachdenken. Auch das arbeitende Mitglied der BG wird bedürftig gerechnet und hat damint einen Verpflichtung nach §2 SGB II mehr zu verdienen.

das ist natürlich ein widerspruch in der gesetzgebung sowieso.

also in meinem AV stand IMMER das ich den AG von weiterer arbeitstätigkeit zu unterrichten habe, mache ich das nicht ist dies ein vertragsbruch und wird mit der fristlosen kündigung enden!
bei einer kurzarbeit besteht ein unterzeichneter AV weiter und zwar VOLLUMFÄNGLICH.

also da würde ich mich schon gerichtlich zur wehr setzen, denn selbst bei kurzarbeit ist mir die firma näher als der h4 bullshit...

fakt ist ja wohl das diese freaks keinen in arbeit bringen, sondern nur in irgendwelche "fummelmaßnahmen" verfrachten zur fälschung der statistik.

gruß physicus
 

Til Gung

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In der EGV steht nix drin. Die EAO kannst du streichen, die entfällt bei sozialversicherungspflichtiger Arbeit, dass die beraten usw, ist deren gesetzliche Aufgabe, den Arbeitsplatz zu erhalten bist du eh zu verpflichtet. Die Rfb sind pure Aufzählungen von Paragrafen, also völlig wirkungslos.

Klartext du kannst sagen nee, Männe unterschreibt das nicht und probt den Aufstand ..... meiner Meinung nach schade um die verpuffte Energie.

Oder die EAO streichen den Rest unterschreiben, da kommt nie was nach.
 

sun2007

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In letzter Konsequenz verlangt die Arge ja, dass bunnypups' LAG zur Not sogar seine derzeitige Stelle aufgibt, um was anderes zu finden. Ich kenne mich jetzt mit den Kurzarbeiterregelungen nicht so sehr aus aber ich gehe davon aus, dass er auf Abruf auch schnell wieder mehr arbeiten können müsste - dann würde er mit dem neuen Arbeitgeber ganz schnell Querelen bekommen.

Ganz abgesehen von dem Hinweis von physikus, dass man gar nicht so ohne Weiteres ein anderes Arbeitsverhältnis eingehen darf, das ist standardmäßig in den Arbeitsverträgen so festgelegt, würde mich schon sehr wundern, wenn das hier anders wäre.

All dies würde sein derzeitiges Arbeitsverhältnis gefährden - mal ganz abgesehen von der Aufforderung, dieses völlig aufzugeben - und genau das widerspricht so eindeutig den Grundlagen und Absichten der neuen Gesetzgebung (Verlängerung) zur Kurzarbeit, wie ich unten aus der Homepage des BMAS zitiert habe.

In diesem Thread #2.

Letztendlich ist dieser ganze Schrieb ein Riesenquark und es obliegt nun dem Thread-Ersteller, ob er dem mit einer der von mir genannten Reaktionen begegnen will oder es einfach, wie von physikus vorgeschlagen, liegen lässt oder als Toi-papier verwendet.

:icon_party:

Gruß

Sun
 

Til Gung

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Offensichtlich kann ich nicht lesen.

Ich lese dort:

Erhalt und Ausbau der bestehenden Beschäftigung ....

Dazu isser gesetzlich verpflichtet. Alles ander führt zu Sperrzeiten wegen Beendigung des Arbeitsverhältnisses.

Nutzung aller Möglichkeiten die Hilfebedürftigkeit zu mindern oder zu beenden.


Gesetzliche Verpflichtung aus §2 SGB II

Mitteilung von Veränderungen

Gesetzliche Verpflichtung aus dem SGB II

Steht da er muss den Arbeitsplatz kündigen?

Die Rfb ist rechtsunwirksam, da reine Paragrafenaufzählung.

Wozu die Aufregung. Wenn jemand einen EEJ aufgedrückt bekommt, dann macht Gegenwehr Sinn, aber nicht bei so einem Fliegenschiß.
 
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Hallo Bunnypups, Hallo zusammen,

Gesetz hin oder her, Ich würde diese EGV nicht Unterschreiben, am besten garnicht drauf Reagieren, dein Mann ist in Arbeit und das schon seit 7 Jahren,
dann soll die Arge deinen Mann doch eine bessere Bezahlte Arbeit suchen, wenn die meinen das es sie gibt bei der Arbeitsmarklage, denke mal eher nicht, außer Slaventreiberjobs gibt es so oder so nichts Vernünftiges auf dem Arbeitsmarkt zur Zeit, also den JOB festhalten trotz Kurzarbeit, die ja vielleicht auch mal vorüber geht.

Macht am besten garnichts und wartet ab wie die Arge reagiert, legt die EGV in die Schublade Punkt Ende.

Gruß Schimmy
 

physicus

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Erhalt und Ausbau der bestehenden Beschäftigung ....

Dazu isser gesetzlich verpflichtet. Alles ander führt zu Sperrzeiten wegen Beendigung des Arbeitsverhältnisses.

das ist natürlich völliger mist, die firma ist ja nicht umsonst in kurzarbeit gegangen und sie wird sich von ihm auch nicht sagen lassen das sie genau jetzt wieder vollzeit arbeiten lassen muss!
eine sperrzeit kann es hier garnicht geben weil die handhabe fehlt, er ist nicht AL sondern kurzarbeiter...

Macht am besten garnichts und wartet ab wie die Arge reagiert, legt die EGV in die Schublade Punkt Ende.

genau so und nicht anders würde ich das handhaben.
 

Bunnypups

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Erhalt und Ausbau der bestehenden Beschäftigung ....
Dazu isser gesetzlich verpflichtet. Alles ander führt zu Sperrzeiten wegen Beendigung des Arbeitsverhältnisses.
Also er geht ja brav wie es sein arbeitgeber vorgibt auf arbeit (Erhalt der Arbeit)
Und macht demnächst ein Englischkurs den die Firma anbietet (Ausbau der Arbeit)
Aber trotzdem wird erstma bis ende Januar 2010 Kurzarbeit sein. Trotzdem hat er trotz Kurzarbeit immerhin noch genug Geld das er für uns aufkommen muss. Aber da er im Mai nur 4 Tage arbeiten durfte und den rest auf abruf sein musste, muss ja nun die Arge bissl mehr blechen, das wird die jetzt wurmen. Sein AG wird ihn bestimmt nicht, nur weil das die Damen und Herren von der ARGE so wollen, kündigen oder vollzeit beschäftigen. Die lachen die ARGE doch aus.
Was mich aber in eurem Fall etwas verwundert, dass die ARGE nicht darauf hinweist, dass ihr zunächst einmal Wohngeld beantragen solltet.
Ich kann nur anraten, diesen Schritt zu machen, da Wohngeldbezug eben im Gegensatz zum ALGII keine Pflichten (ausser Offenlegung der Einkünfte und Mietausgaben) beeinhaltet.
Die Sache mit dem Wohngeld haben wir schonmal durchgerechnet. da ich dann aber nicht mehr Krankenversichert bin, müsste ich selbst die versicherungsbeiträge tragen und dann wäre das geld schonwieder futsch und dann wären wir wieder in die hilfsbedürftigkeit reinrutschen.

Wenn er das jetzt nicht unterschreibt, streichen die dann doch mein Geld, oder nicht? Und wir kriegen ja auch noch eine Nachzahlung für Mai, Juni und Juli wo die nette Arge ja auch noch von seinem Arbeitgeber jeden Monat solange Kurzarbeit ist eine Einkommensbescheinigung den Lohnzettel und eine bescheinigung darüber haben wollen, was er verdient hätte wenn keine Kurzarbeit wäre um seine Freibeträge zu errechnen. Ich komme mir da schon doof vor ihm das zu sagen und dann muss er das auf arbeit mitteilen,die müssen sonst was denken. Danke für eure Hilfreichen Antworten :icon_daumen:
 

physicus

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Wenn er das jetzt nicht unterschreibt, streichen die dann doch mein Geld, oder nicht?

NEIN, wenn er die EGV nicht unterschreibt, passiert das was ich in #5 geschrieben habe.

die ARGE kann DIR das geld nicht streichen für etwas was ER nicht tut, das wäre sippenhaftung und ist verboten!

siehe hierzu auch dies:

SGB_II § 31 Absenkung und Wegfall des Arbeitslosengeldes II und des befristeten Zuschlages
Rixen in Eicher/Spellbrink, SGB II, 2. Auflage 2008, Rn 45c

Ausgeschlossen sind auch immerhin denkbare Erstreckungen der Absenkungen auf Angehörige einer ggf bestehenden Bedarfsgemeinschaft: Adressat der Absenkung ist immer nur derjenige, der individuell gegen eine Pflicht verstoßen hat. Das muss Folgen für die Leistungen haben, die gekürzt werden. Das bedeutet, dass Absenkungen finanzieller Leistungen insoweit unzulässig sind, als sie sich negativ auf Angehörige einer Bedarfsgemeinschaft auswirken, die keinen die Absenkung auch gegenüber ihnen legitimierenden Pflichtverstoß begangen haben. Der auf einen individuellen erzieherischen Effekt abzielende Zweck des § 31 (RdNr 1, 60) darf nicht durch die individuelle Bedarfslagen verklammernde Konstruktion der Bedarfsgemeinschaft unterlaufen werden.
 

Bunnypups

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Also jetzt garnicht drauf reagieren, oder doch einen Brief zu denen senden das wir das nicht unterschreiben, aber was ist wenn sie das geld doch streichen und ich nichts mehr kriege muss ich dann sofort zum SG . Dürfen die mir dann auch die Nachzahlungen welche immer noch nicht bearbeitet sind streichen/ und nicht zahlen??? Auch wenn mein Lebensgefährte in denen ihren Augen genug Geld hat und für uns aufkommen soll bin ich trotzdem auf das bisschen Geld angewiesen, da ich ja davon auch Versicherungen und Kindergarten bezahle und dafür bleibt bei meinem Freund kein Geld mehr übrig da er alles alleine bezahlt.
 

Bunnypups

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Ich hätte da mal noch eine Frage, ich hatte ja noch kein Bewerbergespräch oder der gleichen und auch keine EGV , aber warum heißt es, das ich denen nicht zur Verfügung stehe und nicht vermittelbar bin??? wegen meinen dreijährigen Sohn, der geht aber in den Kindergarten????? Bloss weil ich mit ihm 1 mal die Woche Ergotherapie und Logopädie habe kann ich trotzdem arbeiten oder nicht??? die Arge ist da ja anderer Meinung.
 

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Also jetzt garnicht drauf reagieren, oder doch einen Brief zu denen senden das wir das nicht unterschreiben, aber was ist wenn sie das geld doch streichen und ich nichts mehr kriege muss ich dann sofort zum SG .

wenn du nicht reagierst wird er die EGV als VA bekommen, dann kann man prüfen ob man widerspruch einlegt und wenn der negativ beschieden wird eventuell klage vor dem SG einreicht.
 

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Bloss weil ich mit ihm 1 mal die Woche Ergotherapie und Logopädie habe kann ich trotzdem arbeiten oder nicht??? die Arge ist da ja anderer Meinung.

wenn die zeiten für diese behandlungen in den "normalen" arbeitszeitlichen rhytmus fallen, dann kann man davon ausgehen das du nicht voll erwerbsfähig bist, viell. nehmen die das als grund dich als nicht vermittelbar ein zu stufen.

das ist aber nur eine vermutung...
 

Bunnypups

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Also die Zeiten sind es nicht das weiß die Arge auch,mein Kleiner geht bis um 14 Uhr in den Kindergarten. Dienstags hat er Ergothrapie um 15:15 oder 15:30 also da könnte ich auch bis 14 Uhr arbeiten und Logopädie hat er immer Freitags um 16 Uhr da kann ich auch arbeiten bis dahin. Also sind ja nicht solche arbeitszeiten bei der Arge das ich länger als 8 Std ausser Haus bin.
 
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