EGV per Verwaltungsakt erhalten, was nun?

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Sandmann

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Hi ihr lieben, habe mich mal hier im forum schlau gemacht und herausgefunden, dass man eine EGV unter keinen umständen unterschreiben sollte.
Habe dieses auch so gemacht und per Post ( keine briefmarke:icon_kinn: ) eine "VA" in meinem Briefkasten gefunden.
Wie soll ich jetzt genau vorgehen, damit ich dagegen angehen kann.
Einige Punkte haben mir schon nicht gefallen, aber da ich total keine Ahnung habe, bin ich auf Hilfe angewiesen:confused:.
Habe mir mal die Arbeit gemacht und meine VA per Verwaltungsakt eingestellt (Anonym).
Bin euch für jede Hilfe und Info sehr dankbar vllt. kann mir ja jemand ein Widerspruch auf meine VA anhängen(sollte damit was nicht stimmen), welches ich dem Sozialgericht oder Job Center einreichen kann.

PS: Bin über 25 jahre, Vater und wohne alleine mit meinem 10 jährigen Sohn zusammen.

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E

ExitUser

Gast
Hallo..also ich sehe hier nur das die Fahrtkosten außerhalb des VRS Bereiches können erstattet werden...also nix konkretes
und die RFB ist falsch...und zu bestimmten Stichtagen Nachweise über Bewerbungsbemühungen vorzulegen...ansonsten sehe ich gerade nix...
 

Paolo_Pinkel

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Das SBchen hat sich nett verschrieben. Du sollst lediglich 5 Bewerbungsbemühungen unternehmen. Es hat aber nicht festgelegt, in welchen Zeitraum. 5 pro Woche, pro Monat oder für die Gültigkeitsdauer des VA? Ich interpretiere nämlich letzteres. Der einzige Angriffspunkt, den ich sehe ist, dass du monatlich die Bewerbungsbemühungen zu einem festen Stichtag vorlegen sollst. Ist die Frage, ob man den VA nur mit diesem Argument angreift und Gefahr läuft, dass SBchen seine Fehler erkennt, den VA aufhebt und einen neuen erlässt mit 30 Bewerbungen für 6 Monate, anstatt wie jetzt 5 auf 6 Monate.
 

Sandmann

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Aso, soll ich jetzt dagegen lieber ein Widerspruch einlegen beim Sozialgericht oder soll ich es einfach so lassen?
Was würdest du bzw. ihr mir raten??
Danke für die Info(s)
 

Speedport

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Ich empfehle, halte Dich an das, was @Paolo_Pinkel schrieb.

Also keine schlafenden Hunde wecken. Wenn Du konkret durch den VA beschwert wirst, kannst Du immer noch widersprechen.

Dennoch: Entscheidungen mußt Du schon selbst treffen.

Niemand hier weiß, was Deine Prioritäten sind.
 

Sandmann

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Sollte mein SB die VA korrigieren und verschäfen, sprich von 5 auf 30 bewerbungen a 6 Monate.
Könnten man dagegen etwa kein Widerspruch einlegen :confused:
Danke!
 

Sandmann

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Ich empfehle, halte Dich an das, was @Paolo_Pinkel schrieb.

Also keine schlafenden Hunde wecken. Wenn Du konkret durch den VA beschwert wirst, kannst Du immer noch widersprechen.

Dennoch: Entscheidungen mußt Du schon selbst treffen.

Niemand hier weiß, was Deine Prioritäten sind.

Werde mich auch daran erhalten. Paolo hat da mehr Erfahrung und Ahnung als ich.
Wie meinst du das genau mit dem widersprechen, sollte durch die VA beschwert werden ?
 

gila

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Die Bonner wieder ... :icon_neutral:

sehe ich das richtig, oder fehlt dem VA schon wieder die RechtsBEHELFSbelehrung?

Nun, ob die sich auf ein Geplänkel wie "Sie ham aber geschrieben 5 Bewerbungen für den ganzen Zeitraum" einlässt? :icon_kinn:
Sicher wird es darauf hinauslaufen, dass man das "richtig" zu interpretieren hat - weil andererseits monatlich vorgelegt werden soll ... aber dann kann man immer noch damit kommen, dass der VA keine RBB hat :biggrin:

Ansonsten wäre das Teil eher harmlos - die üblichen "Fehler" wie immer.
 

Sandmann

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Zusammengefasst:

-Kein Widerspruch einlegen, da SB den Fehler rauskriegen könnte und die VA verschärft d.h z.B von 5 Bewerbung auf 30 raufstufen.

-Sollte ich Sanktioniert werden etc. kann ich immernoch gegen die VA ein Widerspruch einlegen. Habe ich das so richtig verstanden ?.

Könnte mir vlt. jemand zu dem 2. Punkt ein konkretest bsp. geben wie das aussehen würde und wie ich da vorgehen müsste und bei wem ich den Widerspruch (was soll ich da drauf schreiben) einreichen müsste.

Vielen lieben Dank @ all
 

gila

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Zusammengefasst:

-Kein Widerspruch einlegen, da SB den Fehler rauskriegen könnte und die VA verschärft d.h z.B von 5 Bewerbung auf 30 raufstufen.
Kann sein. Je nach Richter kann man der Meinung sein, du hättest das "Offensichtliche" ja erkennen können - dagegen kann man halten, dass der VA für den "Empfängerhorizont" klar und unmissverständlich sein muss.

Ich unke mal :biggrin:: bei der 1. Vorsprache wenn du KEINE 5 Bewerbungen hast, gibt es Gezänk mit der SB ... sie erkennt, dass sie einen Fehler gemacht hat - du stellst dich doof und stur - sie wird darauf bestehen, dass das doch "klar" sein dürfte ... und was dann?
Also vielleicht siehst du einfach zu, dass du die 5 beinander hast und den Zoff hinausschiebst?

-Sollte ich Sanktioniert werden etc. kann ich immernoch gegen die VA ein Widerspruch einlegen. Habe ich das so richtig verstanden ?.

Da der VA anscheinend keine RechtsBEHELFSbelehrung hat, würde sich die Widerspruchsfrist von 1 Monat auf 1 Jahr verlängern.

Wirst du wegen eines "Fehlverhaltens" sanktioniert, kann man gegen die Sanktion als Solches direkt angehen - muss aber nicht zwingend auch den VA infrage stellen. Kommt auf den Sachverhalt an.
Könnte mir vlt. jemand zu dem 2. Punkt ein konkretest bsp. geben wie das aussehen würde und wie ich da vorgehen müsste und bei wem ich den Widerspruch (was soll ich da drauf schreiben) einreichen müsste.
Darüber musste dir doch keine Gedanken machen, wenn du jetzt eh keinen Widerspruch einlegen willst.
Vielen lieben Dank @ all

Widerspruch geht an die Rechtsstelle des JC.
An das SG geht gleichzeitig der Widerspruch in Kopie und ein Antrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung.
Dazu müsstest du aber eigentlich echte Hämmer oder Nachteile aus diesem eher harmlosen Teil erleiden.
 

Sandmann

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Danke für die wirklich hilfreiche und ausführliche Antwort.
Sollte ich weiter Probleme haben etc. werde ich mich an euch wenden, ihr seid echt super drauf :icon_klatsch:
 

Couchhartzer

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Nun, ob die sich auf ein Geplänkel wie "Sie ham aber geschrieben 5 Bewerbungen für den ganzen Zeitraum" einlässt? :icon_kinn:
Da wird der SB gar nichts Anderes übrigbleiben, denn sie selber hat deutlich nachlesbar es genauso mit dem Satz "Sie unternehmen während der Gültigkeitsdauer der Eingliederungsvereinbarung mindestens 5 Bewerbungbemühungen..." festgelegt.
Ergo: Man kann 6 Bewerbungsbemühungen im gesamten Zeitraum machen (eine sozusagen als Leckerlie obendrauf, damit der eigene gute Wille wegen dem "mindestens" auch erkennbar ist) und die SB muss schlichtweg genau damit leben, weil es ihr ganz eigener Vorschlag war - 5 in der Gesamtlaufzeit von 6 Monaten abzufordern - den man ja auch beweisen kann. :icon_party:
 

gila

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Hallo Couchi - das ist alles klar. Aber es steht auch weiter drin: "jeweils am Monatsende vorlegen".

Ich spreche nur an, was sicher kommen wird: das blanke Entsetzen und der "Vorwurf": Na, das ist doch wohl klar dass das SO nicht gemeint sein kann ... darauf sollte man sich etwas vorbereiten :icon_twisted:
 

Couchhartzer

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Hallo Couchi - das ist alles klar. Aber es steht auch weiter drin: "jeweils am Monatsende vorlegen".
Deswegen auch mein Guterwillevorschlag mit 6, damit sie jeden Monat eine bekommen kann. :biggrin:


... was sicher kommen wird: das blanke Entsetzen und der "Vorwurf": Na, das ist doch wohl klar dass das SO nicht gemeint sein kann ...
Da kann man ganz locker und entspannt antworten:"Wie bitte? Ich ging davon aus, dass Sie als "qualifizierte" Kraft den Angebotsmarkt der offenen Stellen entsprechend sondiert haben und darauf ihren Vorschlag gestaltet und eingebracht haben."
Die wird dann zwar vermutlich vor Wut fast platzen - aber was soll`s - je eher um so besser. :icon_twisted:
 
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