EGV per Post bekommen. Bitte mal drüberschauen und bitte um Einschätzung ... Danke !

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Maddrax

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Hallo zusammen,
nach meinen letzten Termin bei meiner SB vor über drei Wochen, kam nun Heute eine EGV per Post als Osterüberraschung ins Haus geflattert.

Gleichzeitig mit einem Brief, dass ich aus dem Projekt Vermittlungsoffensive gegen Langzeitarbeitslosigkeit herausgenommen werde und ab sofort wieder von der allgemeinen Arbeitsvermittlung betreut werde.
Dies hat sich schon beim letzten Gespräch so herauskristallisiert, da ich -lt SB - es wohl nicht genug zu würdigen weiss, dass man sich so eine Mühe mit mir gibt im Projekt Vermittlungsoffensive gegen Langzeitarbeitslosigkeit, weil ich ja doch alles was von seiten der SB kommt als Angriff sehen würde und nicht mal einen einzigen kleinen Wusnch äussern würde, wie mir die SB in diesem Projekt helfen könnte...nun ja.

Die EGV hat aber nun schon noch meine SB geschickt, die ja jetzt eigentlich net mehr für mich zuständig ist (und sit hat auch unterschrieben)

Es ist für mich das erste mal nun eine EGV , die auf unbestimmte Zeit gilt.
Die letzte EGV liegt bei mir jetzt schon so zwei Jahre zurück. seitdem bin ich ohne druchgekommen.

Schaut euch bitte die EGV mal an, und schreibt mir bitte was ihr dazu meint.
Unterschreiben will ich sie nicht.
Sollte ich mich schriftlich dazu äussern ??

Als Ziel steht da : Überprüfung meiner Leistungsfähigkeit durch den medizinischen Dienst.


Ein bissel was zu den Hintergründen
Ich war von September 2016 - Ende Januar 2017 AU geschrieben, weil mir der Druck den die in diesem Projekt Vermittlungsoffensive gegen Langzeitarbeitslosigkeit auf mich augeübt haben, einfach zu gross wurde. Gesundheitliche Probleme wie Konzentrationsmängel, Unwohlsein, Durchschlafprobleme, Gereiztheit ... waren die Folgen.
Januar 2017 kam dann ein Brief von der SB , dass wegen meiner andauernden AU es empfohlen wird, ein ärtzliches Gutachten zu veranlassen (beiliegend war in so einem Fall bekannter Fragebogen sowie viele Zettel für die Entbindung der ärtzlichen Schweigepflicht)
Ich möchte aber eigentlich nicht zum medizinischen Dienst, weil ich möchte auf keinen Fall irgendwie vom Jobcenter abgeschoben und zum Sozialamt gedrückt werden (was das Jobcenter bestimmt am liebsten tun würde)
Daher bin ich mit meinem behandeltenden Arzt übereingekommen, mich ab Februar 2017 erstmal nicht mehr AU zu schreiben (und abzuwarten wie und ob der Druck wieder steigt vom Jobcenter, und ob dann meine gesundheitlichen Probleme wieder verstärkt zunehmen).
Natürlich kam dann im Februar fast direkt wieder eine Einladung vom Jobcenter und bei diesem Termin sagte meine SB unter anderem auch, dass eine Vorstellung beim medizinischen Dienst nicht erzwungen werden kann, sondern dass das eine freiwillige Entscheidung von MIR sei (hört hört !!) und darum habe sie in dem Brief ja auch geschrieben ""wird empfohlen ein ärtzliches Gutachten zu veranlassen".
LEIDER habe ich hirfür keinen Ohrenzeugen, weil kein Beistand dabei war !!!!!!
Ich habe dann darum gebeten mir diese Tatsache schriftlich zu geben, worauf ich aber (natürlich) nie eine Antwort bekommen habe !!!

Drei Wochen später hat ich die SB dann schon wieder eingeladen (diese oftmaligen Einladungen ist wohl einer der Tricks beim Projekt Vermittlungsoffensive gegen Langzeitarbeitslosigkeit, um die Langzeitarbeitslosen weich zu kochen, damit sie zu allem Ja und Amen sagen)
In diesem, seither letzten Gespräch mit der SB , war ihr meine "passive Einstellung" wohl zu arg, so dass sie mich aus ihrem tollen Projekt rausgeschmissen hat und jetzt kam die EGV per Post an !!
Soviel zu den Hintergründen.

Schaut euch bitte die EGV mal an, und schreibt mir bitte was ihr dazu meint.
Sollte ich mich schriftlich dazu äussern ??
 

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Couchhartzer

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Schaut euch bitte die EGV mal an, und schreibt mir bitte was ihr dazu meint.
Als Forenveteran seit bereits schon 17.07.2012 weißt du ja mittlerweile ganz genau, dass:
kam nun Heute eine EGV per Post als Osterüberraschung ins Haus geflattert.
als auch:
Als Ziel steht da : Überprüfung meiner Leistungsfähigkeit durch den medizinischen Dienst.
beides unzulässige und rechtswidrige Dinge für eine EGV sind, weswegen ich mir weiteres zerpflücken und lediglich wiederholen von bereits tausendfach hier im Forum genau dazu nachlesbar gegebenen Hinweisen erspare.
 

Maddrax

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Danke @Couchhartzer

Dass es nicht ganz richtig ist, einfach so die EGV zu schicken, ohne das im letzten Gespräch wenigstens mal erwähnt zu haben (besprechen tun die das ja eh nie richtig, höchstens vorlesen und dann noch meinen, dass man brav unterschreibt), war mir wohl auch klar.

Dass das mit dem medizinischen Dienst rechtsunzulässig ist, wusste ich aber nicht so ad hoc, sorry.
Bin zwar schon lange hier dabei, aber so ganz tief in der Materie stecke ich nicht, wie vielleicht andere.
Mir fällt das ständige Beschäftigen mit der Sache schon schwer; da würde es mir dann auf die Dauer fast ähnlich schlecht gehen, wie wenn ich von einer SB alle drei/vier Wochen zum Termin geladen werde.
Ich brauch auch öfter mal ganz langen Abstand von der ganzen Sache, wo ich nur an andere Dinge denke, sonst dreh ich hohl.

Wie ich geschrieben habe, hatte ich schon längere Zeit nix mehr mit EGV zu tun, daher habe ich mir schon lange Zeit diese EGV -threads nicht mehr angetan, und so bin ich da wirklich nicht auf dem laufenden, ob das mit der Überprüfung meiner Leistungsfähigkeit durch den medizinischen Dienst in der EGV stehen darf oder net.

Ich versteh nun Deine Antwort so, dass ich NIX machen soll (wollte das eigentlich nur noch mal bestätigt haben) und -wenn dann tatsächlich eine EGV als VA kommt, dann können wir immer noch ans "Zerpflücken" gehen, wobei ich mich dann -wenn es soweit ist- über jede Hilfe freue.

Schönes Osterfest euch allen
 
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