EGV- nicht unterschrieben, jetzt droht Jobbörse

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Hi, Leute.
Habe folgendes Problem: Habe die EGV nicht unterschrieben und bin mit meinem Beistand zum Termin.Nun gefiel das der SB nicht und sie will eine neue EGV konstruieren und hat angeboten mich an die Jobbörse zu verweisen.Da ich eine EGV vorher schon unterschrieben hatte( ca. vor 1 Jahr) und einen 1-Euro Job gemacht hatte, im Anschluss daran wurde ich an die Jobbörse verwiesen und die haben mich zur Zeitarbeit geschickt.Also totale Abzocke die Jobbörse .So jetz meine Frage: Kann ich die Jobbörse ablehnen und mich weiterhin selber bewerben ( 4 Bewerbungen pro Monat) oder muss ich ohne EGV die Jobbörse machen.Seietens der SB kommen keine Vorschläge die Interessant wären oder mich in eine effektive Arbeit vermitteln könnten.Immer nur 1 Euro Jobs oder Jobbörse ( Zeitarbeit).

Was schlagt ihr mir vor??
 

wolliohne

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Nimm unsere EGV (unter Downlaod) und ändere sie mit deinen Vorstellungen ab.
dann ist der VA sicher,wogegen du dann Widesrpruch einlegen kannst.

Ob Jobbörse Zeitarbeit oder andere bewerben solltest du dich auf jeden Fall.
 
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Was genau ist denn mit "Jobbörse" gemeint? Die Stellenvermittlung des Arbeitsamtes im Internet? Oder irgendeine Veranstaltung bzw. externer Vermittler?

Mal grundsätzlich: als Arbeitsloser ist man auch ohne EGV verpflichtet, angemessene Eigenbemühungen zur Stellensuche zu unternehmen. Also solltest Du das auch tun, und zwar so, wie und wo Du das für richtig hältst. Ohne EGV kann Dich keiner zwingen, Dich nur auf eine bestimmte Weise zu bewerben.

Ansonsten hängt das davon ab, was man ggf. in einer EGV vereinbart hat. Achte deshalb darauf, was Du unterschreibst, bzw. lege einen eigenen Vorschlag vor.
 
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Habe die EGV nicht unterschrieben und bin mit meinem Beistand zum Termin.Nun gefiel das der SB nicht und sie will eine neue EGV konstruieren und hat angeboten mich an die Jobbörse zu verweisen.

Wie ist das zu verstehen? Wenn die SB eine neue EGV konstruieren will, hast du ja noch keine. Soll denn in die neue EGV die Verpflichtung mit der Jobbörse rein?
 

Mario Nette

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Nimm unsere EGV (unter Downlaod) und ändere sie mit deinen Vorstellungen ab.
dann ist der VA sicher,wogegen du dann Widesrpruch einlegen kannst.
Nuja, aber der Salat ab 01.01.2009 ist diesem Plan nicht sonderlich zuträglich. Das heißt, der Widerspruch zur VA-EGV müsste noch in diesem Jahr eingehen, was auch bedeutet, dass die VA-EGV in diesem Jahr eingehen müsste. Nächstes Jahr ändert sich zwar nichts daran, dass ein VA kommen kann. Nur: Was hat man damit gewonnen, wenn der Widerspruch keine aufschiebende Wirkung mehr entfaltet? Man muss den Verpflichtungen dann also erstmal nachkommen.

Mario Nette
 
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Also Leute habe am 06.01.2009 einene Termin wo mir eine neue EGV vorgelegt wird.Die SB hat mir vorgeschlagen mich in die Jobbörse zu verweisen( bedeutet das ich dort hingehe und die mir eine Arbeit suchen).
Die Jobbörse hatte ich schon ausprobiert und halte sie für nicht hilfreich, da mir immer nur Zeitarbeit angeboten wird, wo ich im Normalfall nicht mehr bekomme als jetzt( 351,- € + KdU ).Also möchte ich die Vermittlungsvorschläge seitens der Arge nicht in Anspruch nehmen und mich selber berwerben.Das geht doch oder nicht??
Es gibt doch ein Formular wo steht:
An der Vermittlung von Arbeitsangeboten bin ich weiterhin interessiert.Das werde ich einfach nicht ankreuzen.
Ich weise Eigenbemühungen nach mit einer Bewerbung pro Woche.
Wieso reicht das nicht???
Wenn es Jobs gibt bitte sollen sie mir Angebote machen... Da kommt aber nichts.. Mal sehen was das neue Jahr bringt...
 
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Also möchte ich die Vermittlungsvorschläge seitens der Arge nicht in Anspruch nehmen und mich selber berwerben.Das geht doch oder nicht??
Es gibt doch ein Formular wo steht:
An der Vermittlung von Arbeitsangeboten bin ich weiterhin interessiert.Das werde ich einfach nicht ankreuzen.
Vorsicht!! Wenn Du auf dem Formular ankreuzt, daß Du an Vermittlungsvorschlägen des Arbeitsamtes NICHT mehr interessiert bist, stehst Du denen für die Vermittlung nicht mehr zu Verfügung und giltst nicht mehr als arbeitslos. Selbstverständlich bist Du weiterhin an einer Vermittlung interessiert, auch wenn das nichts bringen sollte.

Ich weise Eigenbemühungen nach mit einer Bewerbung pro Woche.
Wieso reicht das nicht???
Das sollte im allgemeinen auch reichen. Du mußt halt nur darauf achten, daß in einer eventuellen EGV keine überzogenen Anforderungen gestellt werden und nicht bestimmte unsinnige Bewerbungen (hier beispielsweise diese "Jobbörse", was immer das genau nun ist) gefordert werden. Zu angemessenen Eigenbemühungen bist Du auch ohne EGV verpflichtet.
 

Mario Nette

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Ich möchte es mal so ausdrücken: Die Verhandlungsphase über die Inhalte der EGV sollte ab Neujahr wirklich genutzt werden. Man muss darauf hinwirken, dass verhandelt wird. Das ist ab dann unsere einzige Möglichkeit, unsere Interessen deutlich zu machen. Wer auf diese kleine Chance verzichtet, der kriegt eben eine VA-EGV mit den Interessen der/s SB und hat dann womöglich das Nachsehen.

Das heißt also, man muss sich klar werden, was man von denen will und was man gar nicht will und im Gegenzug anbieten kann. Am besten auf einem Notizzettel vermerken und mitnehmen.

Mario Nette
 
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Ich möchte es mal so ausdrücken: Die Verhandlungsphase über die Inhalte der EGV sollte ab Neujahr wirklich genutzt werden. Man muss darauf hinwirken, dass verhandelt wird. Das ist ab dann unsere einzige Möglichkeit, unsere Interessen deutlich zu machen. Wer auf diese kleine Chance verzichtet, der kriegt eben eine VA-EGV mit den Interessen der/s SB und hat dann womöglich das Nachsehen.

Das heißt also, man muss sich klar werden, was man von denen will und was man gar nicht will und im Gegenzug anbieten kann. Am besten auf einem Notizzettel vermerken und mitnehmen.

Ich vermute, dass im nächsten Jahr auch der Standard-Gegenvorschlag nicht gerade nützlich ist, denn er provoziert den VA, der dann keine aufschiebende Wirkung hat. D.h. man müsste wahrscheinlich auf die Taktik des gut ausgearbeiteten, individuellen Gegenvorschlag gehen, in der Hoffnung, dass das Verfahren dann einschläfert. Bei EEJobs und ungewünschten Maßnahmen müsste man dann anstelle der "aufschiebenden Wirkung" den gelben Schein nutzen.
 
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Also Leute habe am 06.01.2009 einene Termin wo mir eine neue EGV vorgelegt wird.

Gut, dann hat es auch keinen Sinn, deine vorgelegte zu überprüfen. Stecke die neue am besten am 6.1. ein. Betrachte es bitte so: Du gehst nur hin um sie abzuholen. Lass dich da in null-Diskussion mit der SB ein. Auch wenn die Jobbörse und der EEJ darin steht. Das muss alles schriftlich ausgehandelt werden, wenn dir die Jobbörse nicht passt.


Die SB hat mir vorgeschlagen mich in die Jobbörse zu verweisen( bedeutet das ich dort hingehe und die mir eine Arbeit suchen).
Die Jobbörse hatte ich schon ausprobiert und halte sie für nicht hilfreich, da mir immer nur Zeitarbeit angeboten wird, wo ich im Normalfall nicht mehr bekomme als jetzt( 351,- € + KdU ).
Leider ist es immer so ein Problem mit dem "ablehnen", wenn man von deren Leistung abhängig ist. Ich kann es ja verstehen, dass du nicht zu einer ZAF willst. Das darfst du der SB aber nciht sagen. Da wirst du die Vermittlungsvorschläge sonstwie austricksen müssen.

Also möchte ich die Vermittlungsvorschläge seitens der Arge nicht in Anspruch nehmen und mich selber berwerben.Das geht doch oder nicht??
Ja, aber den Vermittlungsvorschlägen wirst du trotzdem nachgehen müssen. Du bekommst sonst eine Sanktion. Du kannst sie auch nicht von vornherein abwimmeln.

Es gibt doch ein Formular wo steht:
An der Vermittlung von Arbeitsangeboten bin ich weiterhin interessiert.Das werde ich einfach nicht ankreuzen.
Lass das bitte. Das legen die dir so aus wie: "Ich will nicht in Arbeit kommen. Ich will nur Ihr Geld kassieren".

Ich weise Eigenbemühungen nach mit einer Bewerbung pro Woche.
Wieso reicht das nicht???
Die wollen eben auch etwas für dich tun!!! Das kannst du denen in deiner Situation nicht verbieten.

Wenn es Jobs gibt bitte sollen sie mir Angebote machen... Da kommt aber nichts.. Mal sehen was das neue Jahr bringt...

Wenn sie keine Jobs haben, um so besser für dich. Ist ja sowieso nichts Gescheites dabei. Du wirst lernen müssen, wie man unbequeme Jobs geschickt abweist. D.h., die ARGE soll nicht bemerkten, dass du diesen Job nicht willst. Da lass dir mal etwas einfallen, anstatt abzulehnen oder von vornherein zu blockieren. Das geht schlecht.
 

Ingvar

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Bei Ein-Euro-Jobobs und ungewünschten Maßnahmen müsste man dann anstelle der "aufschiebenden Wirkung" den gelben Schein nutzen.

Oder falls vorhanden, das Schonvermögen nutzen um die Sanktion zu überbrücken.
Eine rechtswidrige Sanktion muss ja dann sowieso wieder zurückgenommen werden...
 

Mario Nette

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Ich vermute, dass im nächsten Jahr auch der Standard-Gegenvorschlag nicht gerade nützlich ist, denn er provoziert den VA, der dann keine aufschiebende Wirkung hat. D.h. man müsste wahrscheinlich auf die Taktik des gut ausgearbeiteten, individuellen Gegenvorschlag gehen, in der Hoffnung, dass das Verfahren dann einschläfert. Bei Ein-Euro-Jobobs und ungewünschten Maßnahmen müsste man dann anstelle der "aufschiebenden Wirkung" den gelben Schein nutzen.
Ich denke auch, dass der Elo-Gegenvorschlag kontraproduktiv sein wird, selbst wenn er dem Grunde nach gerechtfertigt ist. Ich möchte es aber noch zuspitzen, um aufzuzeigen, welche Fälle uns in den nächsten Monaten im Extremfall ereilen können: Kein Gespräch, keine Verhandlung, VA-EGV respektive EGV-VA per Post, Widerspruchsbearbeitungszeit drei Monate oder mehr. Das ist quasi der Hauptgewinn.

Je nach SB kann auch der Wunsch, den ersten Vorschlag der ARGE mitnehmen zu wollen, um ihn zu prüfen und ggf. eigene Punkte mit einzubringen, bereits den VA bewirken.

Der gelbe Schein bei Ein-Euro-Jobs ist auch nicht sonderlich hilfreich, denn man wird ja dann dem MdK zugeführt. Vielleicht ist die Variante, zusätzliche Informationen vor Antritt einzufordern - schriftlich - angebracht. Ich denke dabei konkret an die Bearbeitungszeiten, was allerdings von ARGE zu ARGE unterschiedlich ist. Hier zum Beispiel wäre das denkbar, weil man zur Beantwortung gern mal drei Monate benötigt.

@abhazya
Ich bitte um Entschuldigung, dass wir das in deinem Thread auskaspern. Im Prinzip bist der ja die Nummer 1, bei der wir uns hier ganz konkret Gedanken wegen der neuen Regelungen machen müssen. Dein Argument, die Jobbörse vermittele nur Zeitarbeit, wird dich am 06.01.2009 nicht weiterbringen. Die SB wird damit argumentieren, dass im Gesetz steht, dass du alles tun musst, um deine Hilfebedürftigkeit zu -> verringern. Ein Leiharbeitsverhältnis würde dem leider nachkommen.

Mario Nette
 

Ingvar

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Einfach unterschreiben, damit abfinden und gut ist!

Das wäre eine Kapitulation vor der Aushöhlung der Grundrechte!:icon_kotz:
Sorry, aber ich werde sowas ganz bestimmt nicht hinnehmen und alle Rechtsmittel ausschöpfen um die Einschränkung meiner Grundrechte zu verhindern!
 

Sonntagsmaja

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Einfach unterschreiben, damit abfinden und gut ist!

Behalte bitte solch "qualifizierten" Ratschläge für Dich:icon_neutral:

Wenn Du so für Dich handelst, ok, Deine Sache. Aber die Leute wollen hier Rat und Hilfe! Sonst bräuchte man gar kein Forum für nix!
Weder für Schuldnerberatung, Mietrecht, Arbeitsrecht oder wie hier Soziale Rechte.

Der Arzt macht einen Kunstfehler? Egal.....damit abfinden und gut ist.
Der Vermieter fordert die 3. Mietererhöhung in einem Jahr?Egal.....damit abfinden und gut ist.
Der Arbeitgeber verlangt dauernd unbezahlte Überstunden? Egal.....damit abfinden und gut ist.
Die ARGE zahlt nur noch die halbe Miete? Egal.....damit abfinden und gut ist.:icon_neutral:

Sag mal, ist diese "Wurst-egal-"Haltung eine Nebenwirkung Deiner rosaroten Pillen? Dann wundert mich überhapt nix mehr.

Man...man....neee...ich fass das echt nicht:icon_neutral:
 

avalon

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Naja, da gibt es schon Unterschiede, Du tust Hartziger Unrecht. Immerhin geht es hier um eine EGV, an der nichts unrechtmäßiges festzustellen ist!

Es geht darum, dass sich der Threaderöffner " Vermittlungsvorschläge der ARGE nicht in Anspruch nehmen will". Da kann man ihm schon raten, dieses unsinnige Unterfangen einzustellen. Und es steht nichts in der EGV, was man abweheren könnte oder sollte. Insofen schliesse ich mich dem Ratschlag von Hartziger an und hoffe, dass er Deinem Rat nicht folgt, solche Vorschläge künftig für sich zu behalten. Irgendjemand muss es ja sagen, dass Widersprüche ziemlich unsinnig sind, wenn weit und breit nicht der Hauch einer Begründung zu sehen ist!
 
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Ich denke auch, dass der Elo-Gegenvorschlag kontraproduktiv sein wird, selbst wenn er dem Grunde nach gerechtfertigt ist. Ich möchte es aber noch zuspitzen, um aufzuzeigen, welche Fälle uns in den nächsten Monaten im Extremfall ereilen können: Kein Gespräch, keine Verhandlung, VA-EGV respektive EGV-VA per Post, Widerspruchsbearbeitungszeit drei Monate oder mehr. Das ist quasi der Hauptgewinn.

Je nach SB kann auch der Wunsch, den ersten Vorschlag der ARGE mitnehmen zu wollen, um ihn zu prüfen und ggf. eigene Punkte mit einzubringen, bereits den VA bewirken.

Hab ich hier etwas falsch verstanden im neuen Gesetz??? Soweit ich weiß, wird es die EGV weiterhin geben. Sie bleibt "Verhandlungssache". Der Unterschied zwischem diesen Jahr und dem nächsten liegt im VA, der keine aufschiebende Wirkung hat. Die muss man dann erst einklagen und - bei ungebliebten Maßnahmen, die man keinen Tag antreten will - einen Doc missbrauchen.

Es ist extrem selten, dass der SB die EGV nicht mitnehmen lässt und direkt einen VA erlässt. Das ist auch nciht rechtens gewesen.

Der gelbe Schein bei Ein-Euro-Jobs ist auch nicht sonderlich hilfreich, denn man wird ja dann dem MdK zugeführt.

Das hab ich aber auch nicht so gelesen, dass direkt zum MdK (ist das der Med. Dienst??) zugewiesen wirst, sobald du krank bist.
 

Sonntagsmaja

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Naja, da gibt es schon Unterschiede, Du tust Hartziger Unrecht. Immerhin geht es hier um eine EGV, an der nichts unrechtmäßiges festzustellen ist!

Ich denke, daß dieses "damit abfinden und gut ist" eher doch mehr allgemein zu sehen ist, denn diese Bemerkung gabs ja auch noch ->>
Dann hört wenigstens dieser Blögsinn mit den Widersprüchen auf :)

Wie schon gesagt: wer nicht mehr kämpfen will und alles über sich ergehen lassen möchte, soll es ruhig. Unsere Obrigkeit freuts...die mögen solche Menschen; je mehr diese sich gefallen lassen um so besser und die Zahl der Tritte in den Allerwertesten lässt sich gleich mit anheben.

Nur wir sind hier in einem Hilfeforum. Steuert da jemand auf ein nahezu unmögliches Unterfangen zu kann man ja dann ruhig sagen, ich würde das nicht tun, weil ......ect pp.
Aber ein dahingeklatschtes "damit abfinden und gut" ist m.E. vollkommen daneben. Denn dann schließt der einfache Mitleser daraus, daß hinterfragen oder widersetzen überhaupt keinen Sinn mehr macht.
 

Mario Nette

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Hab ich hier etwas falsch verstanden im neuen Gesetz??? Soweit ich weiß, wird es die EGV weiterhin geben. Sie bleibt "Verhandlungssache". Der Unterschied zwischem diesen Jahr und dem nächsten liegt im VA, der keine aufschiebende Wirkung hat. Die muss man dann erst einklagen und - bei ungebliebten Maßnahmen, die man keinen Tag antreten will - einen Doc missbrauchen.

Es ist extrem selten, dass der SB die EGV nicht mitnehmen lässt und direkt einen VA erlässt. Das ist auch nciht rechtens gewesen.
Hast du sicherlich schon richtig verstanden :icon_smile: Wir werden sehen, was die Zeit bringt. Ziel ist ja u. a. der Statistik zu gefallen und nicht eine ellenlange Verhandlungsphase. Bis dato ging das für die SBs nur dann, wenn sie sich auf die Verhandlung eingelassen haben oder eben die juristischen Schritte ertragen wollten. Ab Neujahr ist aber die Bereinigung einfach schneller und besser zu schaffen. Bei dem Druck, den die SBs haben, mag das für den einen oder anderen Mitarbeiter ein Ausweg sein, einfach mal mit einem VA um sich zu werfen.

Das hab ich aber auch nicht so gelesen, dass direkt zum MdK (ist das der Med. Dienst??) zugewiesen wirst, sobald du krank bist.
Ich hoffe für uns alle, dass ich das einfach zu schwarz sehe bzw. missverstanden habe.

Mario Nette
 
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Hast du sicherlich schon richtig verstanden :icon_smile: Wir werden sehen, was die Zeit bringt. Ziel ist ja u. a. der Statistik zu gefallen und nicht eine ellenlange Verhandlungsphase. Bis dato ging das für die SBs nur dann, wenn sie sich auf die Verhandlung eingelassen haben oder eben die juristischen Schritte ertragen wollten. Ab Neujahr ist aber die Bereinigung einfach schneller und besser zu schaffen. Bei dem Druck, den die SBs haben, mag das für den einen oder anderen Mitarbeiter ein Ausweg sein, einfach mal mit einem VA um sich zu werfen.

Falls ich das neue Gesetz richtig gelesen habe:

1. Wenn ein VA noch dieses Jahr kommt, hat der Widerspruch noch aufschiebenden Wirkung. Der Vorsicht halber würde ich raten, auch den Widerspruch noch dieses Jahr abzugeben, denn ab Januar kann man die aufschiebende Wirkung einklagen.

2. Die im nächsten Jahr vorgelegte EGV sollte möglichst sorgfältig und gut argumentiert "ausgehandelt" werden, damit kein VA kommt. D.h., die Taktik sollte lauten: "Kein Standard-Gegenvorschlag zwecks Auslösung eines VA, sondern individueller, sorgfältiger, gut argumentierter GEgenvorschlag zwecks Einschläferung eines Verfahrens und - wenn möglich - Einigung bei der ERstellung der EGV." War auch bisher immer meine Methode. Leider aufwendiger und in Massen nicht möglich. Sie erfordert etwas Rechtskenntnisse, denn nicht jeder kann Verträge aufsetzen und aushandeln.
 
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