EGV nicht unterschrieben, angebotene Maßnahme abgelehnt, Zahlungen vorläufig eingestellt (§331 SGB III9

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svg12345

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Hallo liebe forummitglieder ! habe leider meinen job verloren und benötige hilfe damit ich alg 1 bekomme.
Ich versuche alles sehr kurz und knapp zu schildern.
  • Egv nicht unterschrieben, maßnahme abgelehnt, zahlung eingestellt (§331 sgb III)
  • Brauche Hllfe bei widerspruch gegen den verwaltungsakt.und widerspruch zur Anhörung
  • Morgen termin zur Leistungsantragsabgabe, muss ich da irgendwas beachten?
Bin für tipps wie ich mein alg1 durchgesetzt bekomme sehr dankbar. Wenn ich erfogreich alg1 bekomme spende ich 100€ an das Forum, kein witz!!

für fragen warum ich alg1 beziehen möchte oder warum ich die egv nicht unterschreibe oder sonstiges steh ich gerne zur Verfügung.
 

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Kerstin_K

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Hatte die EGV eine Rechtsfolgebelehrung?

WIe hast Du auf die Anhörung reagiert?
 

eloole

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Also, eine zweite Seite der EGV kann zumindest ich hier nirgends sehen.
Einzig beim VA sind die Rechtsbelehrungen dabei.
Auch fehlt die eigentliche Zuweisung zur Maßnahme.

Für mich liest sich das so, als ob der TE beim Erstgespräch den Totalverweigerer gegeben und grundsätzlich alles direkt vor Ort abgelehnt hätte.
Klüger wäre es gewesen, die ausgehändigten Unterlagen zur Überprüfung mitzunehmen und vorher hier im Forum seine Fragen zu stellen.
Nun ist der "Schaden" da und das Verhältnis zur/zum SB von vornherein "vergiftet".
Der Titel der Maßnahme klingt für mich leicht esoterisch/pädagogisch - "ganzheitlicher Ansatz".
Vermute mal das der TE noch recht jung ist.
Frage mich, wogegen hier genau ein Widerspruch abzielen soll ?
In der EGV und im VA steht ja kaum etwas drin.
Und gegen eine Anhörung (die vor allem offensichtlich noch gar nicht stattgefunden hat), dürfte ein Widerspruch kaum möglich sein.
 

svg12345

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WIe hast Du auf die Anhörung reagiert?
nichts für mich war das nur ein normales Gespräch.

Für mich liest sich das so, als ob der TE beim Erstgespräch den Totalverweigerer gegeben und grundsätzlich alles direkt vor Ort abgelehnt hätte.
-mir wurde erlaubt die Unterlagen nochmal zu überprüfen und ich habe mich gleich hingesetzt und angefangen zu recherchieren.
Im Internet hab ich nachgelesen das man auf keinen Fall die EGV unterschreiben weil wie ich verstanden habe „verkauft“ man sich an die Bundesagentur und muss sich „versklaven“ lassen.
Und gegen die Grundrechte soll es auch verstoßen.
Bei dem erstgespräch meinte der SB zu mir ich soll an einem Bewerbungstraining teilnehmen. Von einer Maßnahme wurde kein wort gesprochen.
Das ganze sieht für mich nach einer Maßnahme aus und ich denke das es mir nichts bringen wird.
Er hat mir dann noch paar Stellen gegeben auf die ich mich bewerben soll und das wars auch schon. Wirklich viel haben wir nicht geredet.

Klüger wäre es gewesen, die ausgehändigten Unterlagen zur Überprüfung mitzunehmen und vorher hier im Forum seine Fragen zu stellen.
-ja das hätte ich machen sollen...

Frage mich, wogegen hier genau ein Widerspruch abzielen soll ?
das ich mein alg1 bekomme ohne eine EGV unterschreiben oder an einer Maßnahme teilnehmen zu müssen. Reicht doch schon wenn ich mich auf Stellen bewerbe.

Wo ist der Zuweisungsbescheid?
was ist ein Zuweisungsbescheid? ich schau mal nach.

was ist ein Zuweisungsbescheid? ich schau mal nach.
Ein Zuweisungsbescheid finde ich gerade nicht. Beim Zweitgespräch wollte der SB ein Dokument wieder haben ich weiß jetzt nicht ob es der Zuweisungsbescheid war oder Image (9).jpg wo der SB was durchgestrichen hat.
Ich hab mir beim zweiten Gespräch am nächsten Tag einen Zeugen dazu geholt, der SB hat sich auch einen dazu geholt.

Moderation:
2 Beiträge zusammengeführt. Bitte nicht mehrere Beiträge in kurzer Zeit posten. Man kann das eigene Posting innerhalb der Editierzeit (60 Minuten) jederzeit ändern oder erweitern. Des Weiteren lassen sich auch mehrere und auch verschiedene Zitate in einen Beitrag einfügen. Bitte in Zukunft beachten :) LG @HermineL
 
G

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Gast
Schreib in dir Anhörung das dir gar keine Maßnahme angeboten wurde.
In der Erklärung schreibste einfach ein "nicht" vor dem angeboten in der 2ten Zeile.
Und drunten nochmal das dir keinerlei Maßnahme angeboten wurde.
Es wurde ein Zuweisungsbescheid ausgedruckt, aber direkt wieder vom SB zurückgenommen.
 

Zeitkind

Super-Moderation
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Schreib in dir Anhörung das dir gar keine Maßnahme angeboten wurde.
Dafür darf der TE diesen Wisch aber nicht unterschrieben haben, was ich anhand folgender Aussage bezweifele;
Beim Zweitgespräch wollte der SB ein Dokument wieder haben
ich weiß jetzt nicht ob es der Zuweisungsbescheid war oder Image (9).jpg wo der SB was durchgestrichen hat.
und muß sich wirklich sicher sein, daß er keinen Bescheid erhalten hat. Die Anmerkungen;
... was ist ein Zuweisungsbescheid? Ein Zuweisungsbescheid finde ich gerade nicht.
lassen mich ahnen, daß Bescheide nicht sortiert abgeheftet werden.
 

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ich habe auf Image (7).jpg folgendes geantwortet:

"Unglücklicherweise händigte mir der Mitarbeiter des Maßnahmeträgers die Unterlagen nicht aus. Somit war ich nicht in der Lage die Unterlagen von einem Fachanwalt für Arbeits- und Sozialrecht auf Rechtmäßigkeit überprüfen zu lassen, geschweige die gewünschen Unterlagen zu unterschreiben. Ohne Maßnahmevertrag keine Unterschrift. Ohne Unterschrift auf dem Maßnahmevertrag keine Maßnahme" (Quelle: *********************************** )

Administration

Diese Quelle ist hier unerwünscht ...!

-alle Unterlagen über die Maßnahme war nur Image (9).jpg und ein Infozettel über die Maßnahme, auf den Infozettel hat er draufgeschrieben wann diese Maßnahme beginnen soll. Nach einem Zuweisungsbescheid sieht das für mich nicht aus.


Auf den VA habe ich folgenden Widerspruch abgegeben. (quelle: ich glaube hier im Forum):

hiermit widerspreche ich fristgerecht Ihrem Schreiben (Verwaltungsakt) vom 18.06.2019



Begründung



Ihr Bescheid enthält rechtswidrige Inhalte.



Mit freundlichen Grüßen
 

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Wo ist der Zuweisungsbescheid?
misst.. ich sehe gerade das ich den Zuweisungsbescheid übersehen habe.. Hier das Dokument

Frage: bin ich verplichtet gewesen an der Maßnahme teilzunehmen?
Verletzt es nicht gegen das Grundgesetz ( Art. 2; Art. 12; oder sogar Art. 1?)
oder gegen Artikel 2 des ILO-Übereinkommens über ZWANGS- UND PFLICHTARBEITEN:

„Jede Art von Arbeit oder Dienstleistung, die von einer Person unter Androhung von Strafe verlangt wird und für die sie sich nicht freiwillig zur Verfügung gestellt hat, VERBOTEN“.
 

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Natrok

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ich habe auf Image (7).jpg folgendes geantwortet:

"Unglücklicherweise händigte mir der Mitarbeiter des Maßnahmeträgers die Unterlagen nicht aus. Somit war ich nicht in der Lage die Unterlagen von einem Fachanwalt für Arbeits- und Sozialrecht auf Rechtmäßigkeit überprüfen zu lassen, geschweige die gewünschen Unterlagen zu unterschreiben. Ohne Maßnahmevertrag keine Unterschrift. Ohne Unterschrift auf dem Maßnahmevertrag keine Maßnahme"
Das ist Unsinn. Der Maßnahmeträger hat einen Vertrag mit der BA geschlossen. Indem hat er sich verpflichtet dich teilnehmen zu lassen. Du musst also keinen Vertrag mit dem Maßnahmeträger eingehen, für die Teilnahme an der Maßnahme. Deine Argumentation ist also nicht zielführend. Lediglich wenn man dich an der Maßnahme nicht Teilnehmen lässt, obwohl du es möchtest, weil du gerne die Verträge prüfen möchtest und man es dir nicht gestattet liegt ein wichtiger Grund vor.

Auf den VA habe ich folgenden Widerspruch abgegeben. (quelle: ich glaube hier im Forum):

Begründung

Ihr Bescheid enthält rechtswidrige Inhalte.

Mit freundlichen Grüßen
Etwas dürftig aber wenigstens ein Widerspruch. Was hat sich aus den Sachen was ergeben? Hast du einen Sperrzeitbescheid zu der Anhörung bekommen? Hast du einen Abhilfe- oder Widerspruchsbescheid zu dem VA bekommen?
 

Natrok

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Wann hast du den Sperrzeitbescheid bekommen? Hast du auch einen Änderungsbescheid bekommen? Du solltest gegen beide Bescheide zumindest Widerspruch einlegen. Dazu die Frist von einen Monat + 3 Tage beachten.
 
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