EGV mit unverständlichem Inhalt

widerspruchx10

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
4 Februar 2012
Beiträge
128
Bewertungen
14
hallo,:icon_smile:



an die Eingliederungsvereinbarungsspezialisten. Was sagt ihr über den Inhalt dieser EGV? Gehört ein solches Ziel hinein? Was kann man antworten? Und ist es eigentlich auch möglich einfach auf den Verwaltungsakt zu warten, oder kommt dann vorher einfach ein neuer Termin bei dem eine andere „Vorlage gewählt wird?“


Schönen guten Morgen wünsche ich euch!
 

Anhänge

Speedport

Foren-Moderation
Mitglied seit
15 Mai 2007
Beiträge
3.335
Bewertungen
998
hallo,:icon_smile:



an die Eingliederungsvereinbarungsspezialisten. Was sagt ihr über den Inhalt dieser EGV? Gehört ein solches Ziel hinein? Was kann man antworten? Und ist es eigentlich auch möglich einfach auf den Verwaltungsakt zu warten, oder kommt dann vorher einfach ein neuer Termin bei dem eine andere „Vorlage gewählt wird?“


Schönen guten Morgen wünsche ich euch!
Weder die Wiederherstellung der Gesundheit noch die Regelung der Ortsabwesentheit hat in der EGV etwas zu suchen.

Wenn die Gesundheit unklar ist, sollen sie einen Termin beim Amtsarzt vereinbaren (für HartzIV mußt Du bedürftig UND arbeitsfähig sein) und die Ortsabwesentheit ist im Gesetz geregelt und deshalb nicht Gegenstand der EGV.

Die Pflichten des JC sind bemerkenswert dünn, aber nicht mal der aufgeführten Auskunfts- und Beratungsverpflichtung kommen sie nach, sondern versenden eine unsinnige EGV.

Ich würde den VA abwarten und dann sofort widersprechen, das kann nur erfolgreich sein.
 

Lilastern

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
21 Mai 2011
Beiträge
7.868
Bewertungen
2.314
Reine, sinnlose Statistik-EGV
@speedport
Nicht arbeitsfähig, sondern erwerbsfähig.
Was soll dieser schwachsinn, wenn sie einen Hausarzt gefunden hat, soll man den persönlichen Ansprechpartner informieren.

Hausarzt haben oder nicht, geht doch den SB nichts an.
 

widerspruchx10

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
4 Februar 2012
Beiträge
128
Bewertungen
14
Es kam Post das ich zu einem Gespräch über die EGV eingeladen werde. Also ich möchte das nicht unterschreiben und denke auch dass diese EGV in der Regel nicht so ganz zulässig sind. Kann ich also im Gespräch einfach sagen ich unterschreibe diese und jede andere niemals? Ich werde darüber auch nicht verhandeln,aber darauf läuft dieses Gespräch doch wohl hinaus? Habt ihr da Gesprächserfahrungen und quasi Abwehrmöglichkeiten?
 

Paolo_Pinkel

Super-Moderation
Mitglied seit
2 Juli 2008
Beiträge
12.837
Bewertungen
6.303
Du liegst richtig. Die Meldeaufforderung ist der Versuch, dich im Gespräch weich zu kochen, damit du unterschreibst. Das ist für den SB vorteilhafter, weil du mit einer unterschriebenen EGV KEINE Rechtsmittel wie Widerspruch und Klage hast. Du musst dich auch nicht groß erklären, weshalb du nicht unterschreibst. Sei einfach am besten mit einem Beistand rechtzeitig beim Termin physisch anwesend und sag klipp und klar, dass du es nicht unterschreibst. Über das Wieso unterhält man sich dann notfalls vor Gericht :biggrin:
 

Paolo_Pinkel

Super-Moderation
Mitglied seit
2 Juli 2008
Beiträge
12.837
Bewertungen
6.303
eine Sanktion kann er darauf aber nicht verhängen. Also bei Nichtunterzeichnung. Ich frage nur noch einmal um sicher zu sein, die Gesetze ändern sich ja fast wöchentlich. (nach meinem Empfinden)
N-E-I-N. Bei Unsicherheit verweise ich auch auf die Texte in meiner Signatur, die man sich ruhig mal reinfahren kann.
 

Chosyma

Elo-User*in
Mitglied seit
21 März 2008
Beiträge
413
Bewertungen
232
Moin,

noch ein Weg der Diskussion ein Ende zu bereiten.

1. Schriftlich nachweislich vor dem Termin zur EGV Stellung nehmen, ungefähr so:

Der mir von Ihnen vorgelegte Vorschlag einer Eingliederungsvereinbarung enthält meiner Ansicht nach rechtswidrige Passagen und kann daher von mir in dieser Form nicht unterschrieben werden.

2. wenn dies Schreiben beim Termin vorliegt wird SB natürlich fragen, was du damit meinst,wird mit dir diskutieren wollen. Dem begegnest du mit dem Satz:

Alles was ich zu dieser EGV zu sagen habe, liegt Ihnen schriftlich vor, ich habe meinen Ausführungen nichts mehr hinzuzufügen. (oder so ähnlich)

Und dann schweigst du oder wiederholst diesen Satz gebetsmühlenartig, egal was SBchen sagt oder macht.

Du bestimmst den Gesprächsverlauf und entscheidest was du sagst, nicht SBchen. Man muss nicht jede Frage beantworten. Mal ehrlich was will SBchen denn tun,wenn du ihn/sie so gegen die Wand laufen läßt? genau nix- weil er/sie nix machen kann. Ich mache das nur so, wenn ich nicht reden will, rede ich nicht und Schluss. Macht mich bei SBchen natürlich nicht beliebt- aber das ist mir relativ egal. Ich muss mich vor den Übergriffen der SB's schützen und nicht Liebkind bei denen sein.
 
Oben Unten