EGV mit Massnahme in der Verhandlungsphase (1 Betrachter)

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bender2177

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Die Egv wurde halbwegs verhandelt. Ich 'durfte' aus 3 Massnahmen wählen.


Fragen die ich im nun folgenden Verhandlungsschreiben stellen könnte:

- Was sind notwendige angemessene Kosten bei der Bewerbung?

- Wie vereinbart sich die Übersendung der Schreiben der Arbeitgeber mit dem Datenschutz?

- Wie vereinbaren sich die Übersendung meine Bewerbungsanschreiben mit dem Briefgeheimnis?

- Welche weiteren Möglichkeiten habe ich meine Bewerbungsbemühungen nachzuweisen?

- Was sind angemessene Kosten bei der Teilnahme der Massnahme?

- Wie vereinbart sich der Einblick des Massnahmeträgers in meine vermittlungsrelevanten Bewerberdaten mit dem Datenschutz (bzw dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung?)?



Darüber hinaus ist mir schon aufgefallen, dass die Massnahme zu unbestimmt ist.



Ein Bildungsgutschein wäre mir wohl lieber. Wie stehen eigentlich meine Chancen, dass ich nach so einer 'Fortbildungsmassnahme' noch einen Bildungsgutschein erhalte?
 

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Sonne11

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Seeeehr einseitig! Willst doch nicht wirklich unterschreiben, oder? :peace:

Man möchte sich die Mühe und Fehlerquelle "Zuweisung" ersparen und Dir so einen Dreck vorlegen?

Es gab ein Urteil oder Beschluss, wo erwähnt wurde, dass man Dich nicht maßnehmen kann, indem man Dich vor die Wahl mehrerer Maßnahmen stellt!

Es fehlt hier komplett die Beschreibung, der Ablauf, Inhalt. Vielmehr werden die Pflichten (Mitwirkung) erwähnt die in einem VA völlig unbestimmt wären! Und dann einem MT die Einschätzung über meine Mitwirkung und Motivation überlassen? :icon_evil:

Bewerbungskosten werden nicht für E-Mail Bewerbungen übernommen. Dann-> Üblich ist es heute sich per E-Mail zu bewerben, Du sollst es bitte gefälligst auch so tun! :first::peace::doh: Du hilfst dem klammen Staat zu sparen! Danke! :peace:

Deine schriftlichen Bewerbungen werden also dann nicht erstattet? Ablehnungsgrund: E-Mail wäre auch gegangen? E-Mail Bewerbungen erfolgen NICHT nachweislich! Du bist nicht verpflichtet elektronisch erreichbar zu sein! Was passiert mit Antworten, die Du nicht liest? Du musst postalisch erreichbar sein! Mehr nicht!

Kopien von Bewerbungen einzureichen, bis vor den Termin um dann ohne zum Termin zu erscheinen? Der Sinn erschließt sich nicht für mich! Wer trägt die Kosten? Es werden immer ein DIN A4 Umschlag und 1,45€ Brief sein!?!? Und mein Canon Drucker frisst mehr, als mein Auto! Zudem ist die Tinte wirklich, wirklich teuer! :icon_evil:

Den Einblick in die "Vermittlungsrelevanten" Daten solltest Du jetzt schon dem JC & MT untersagen! Nur die vom Gesetzgeber für die Anmeldung und Teilnahme benötigten Stammdaten erlaben! Keine personenbezogenen Daten! "Vom Gestzgeber verlangten Daten die notwendig sind" ....Dem MT zusätzlich die Datenweitergabe an Dritte untersagen!

Sonst kopiert dieser sich Deinen LL aus VerBIS und verschickt diesen an 100 ZAF!!! :peace::icon_evil:

Stellenangebote von Dritten ist nicht möglich! MT kann Dir Stellenvorschläge aushändigen, Dich aber nicht zwingen Stellen anzunehmen oder Dich darauf zu bewerben!

Du siehst, wenn Du die EGV mal als VA bekommst, hast Du viele Gründe dagegen anzugehen!

Die Änderung der EGV bei Änderung der persönlichen "Verhältnisse" ist ziemlich unbestimmt!

Als Nachweis der Bewerbungsbemühungen reicht eine Liste! Es ist unüblich die Bewerbung dem JC auszuhändigen, da dies kein Nachweis ist!
 
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Vidya

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Die Egv wurde halbwegs verhandelt. Ich 'durfte' aus 3 Massnahmen wählen.
Wie lautet denn der Name dieser Maßnahme. Denn nur dann kann ich Dir dazu vielleicht Details nennen, was Dich dort erwartet bzw. womit Du rechnen musst.

Ansonsten sehe ich hier in dieser EiV nur Vorteile bzw. Übervorteilung durch den SB . Die EinV ist unausgewogenen, unbestimmt und zugleich unverhältnismäßig fordernd.

Übervorteilung, weil der SB Dir weismachen will, es gäbe erst Förderung nach Leistung Deiner Unterschrift. Dies kann und darf für Bewerbungskosten nicht gelten. Der Sb setzt auch ganz selbstverständlich bei Dir die Anwendung von Internet voraus -bezahlt wird Dir das aber nicht . Wie passt das zu Deinem Verständnis vin Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit? Maßnahmen kann man auch per Zuweisung bekommen, da muss man keine Unterschrift leisten oder die sich gar aussuchen, weil es dann nämlich keine Möglichkeit für einen Widerspruch gibt.

Warum suchst Du Dir überhaupt eine Maßnahme im Vorfeld aus?
Kennst Du oder kanntest Du denn die Inhalte und was oder wer hat vorher die Notwendigkeit einer Maßnahme für Dich festgestellt?

Der SB will unbedingt die Unterschrift unter eine Maßnahme haben , weil der Träger wahrscheinlich nur freiwillige Teilnehmer will und der SB sich Ärger ersparen will. Was nicht bedeutet , dass die Maßnahme überhaupt für Dich notwendig ist.

Aber dazu müsste man den Inhalt kennen -dies geht ansatzweise nur, wenn man den Namen der Maßnahme kennt.

Alles andere hat vorher Sonne11 schon gepostet.

Stellenangebote von Dritten ist nicht möglich! MT kann Dir Stellenvorschläge aushändigen, Dich aber nicht zwingen Stellen anzunehmen oder Dich darauf zu bewerben!
Es kommt auf die Maßnahme an und ob der Teilnehmer freiwillig daran teilnimmt. Wenn der Teilnehmer die Angebote des Trägers nicht annimmt , dann ist der Träger meist verpflichtet dies dem Bedarfsträger unverzüglich zu melden. Der Bedarfsträger Jobcenter entscheidet dann, ob daraus eine Sanktion erfolgt. Insofern nüzt oder schützt das nicht in jedem Fall vor einer Sanktion.
 
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bender2177

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Bewerbungskosten werden nicht für E-Mail Bewerbungen übernommen. Dann-> Üblich ist es heute sich per E-Mail zu bewerben, Du sollst es bitte gefälligst auch so tun! :first::peace::doh: Du hilfst dem klammen Staat zu sparen! Danke! :peace:
Ich finde im genannten Paragraphen

https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__3.html

nichts zu Bewerbungskosten bzw Email-Bewerbungen und warum diese wirtschaftlicher sind.

Wie lautet denn der Name dieser Maßnahme. Denn nur dann kann ich Dir dazu vielleicht Details nennen, was Dich dort erwartet bzw. womit Du rechnen musst.
Die Massnahme ist eine Kombination aus ' Profiling ', Bewerbungstraining und Schulung in einem Bereich der mich interessiert.

Der Sb setzt auch ganz selbstverständlich bei Dir die Anwendung von Internet voraus -bezahlt wird Dir das aber nicht . Wie passt das zu Deinem Verständnis vin Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit?
Den Eiertanz habe ich bisher mitgemacht, aber danke fürs Argument! :icon_daumen:

Warum suchst Du Dir überhaupt eine Maßnahme im Vorfeld aus?
Kennst Du oder kanntest Du denn die Inhalte und was oder wer hat vorher die Notwendigkeit einer Maßnahme für Dich festgestellt?
a) Weil mir eine berufsfremde Zwangszuweisung in einen unliebsamen Beruf angedroht wurde.

b) Ich habe mich grob informiert was dort stattfindet ( siehe auch oben ).
Vom ' Profiling ' und Bewerbungstraining bin ich wenig begeistert, aber von einer berufsfremden Zwangszuweisung noch weit weniger!
https://www.elo-forum.org/weiterbildung-umschulung-sinnlose-massnahmen/184607-berufsfremden-umschulung-gezwungen.html

c) Eine Vermittlung neuer Kenntnisse bzw Auffrischung alter Kenntnisse halte ich nicht für falsch.
Allerdings verknüpft sich damit auch meine Frage nach einem Bildungsgutschein und wie meine Chancen stehen, nach so einer 'Fortbildungsmassnahme' noch einen Bildungsgutschein zu erhalten?
 

bender2177

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Gibt was neues. Nach Ablauf von 12 Tagen habe ich nun eine neue Meldeaufforderung mit Grund:"Abschluss einer Eingliederungsvereinbarung." erhalten. Mitzubringen ist die (mir ausgehändigte) Eingliederungsvereinbarung.

Gegenvorschläge wollte ich eigentlich heute nachweissicher zukommen lassen...

Was nun? Kann er mir vor Ort eine völlig andere EGV in die Hand drücken? Kann ich mir dann von den 2en eine aussuchen? Verliert die alte ihre Gültigkeit oder könnte ich dann auch die alte unterschreiben!?
 

Pixelschieberin

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Meines Wissens ist allein "Abschluß einer EGV" kein zulässiger Meldegrund.
Warte bitte auf andere Stimmen, ehe du einfach daheim bleibst.
 

bender2177

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Vielen Dank für deine Antwort Pixelschieberin.

Die Frage ob 'Abschluss einer EGV' nun ein Meldegrund ist oder nicht wurde schonmal vor ein paar Jahren hier

https://www.elo-forum.org/eingliederungsvereinbarung-egv-va/144092-vorladung-gem-59-sgb-ii-309-sgb-iii-einv-abschluss.html

diskutiert. Ich schliesse mich der Meinung an, dass ein Richter dies wohl als Meldegrund " Vorbereitung aktiver Arbeitsförderungsleistungen " sehen kann.

In der Realität könnte ich wohl Widerspruch einlegen, zuhause bleiben, evtl mit dem Versuch einer Sanktion belegt werden und dann hab ich die nächste Einladung im Postkasten mit evtl anderem Meldegrund.

Fakt ist: Der Jobcenter-"Mensch?" will mich in seinem "Darkroom" sehen!

Nach meinem kaufmännischen nicht juristischen Verstand ist die erste mir vorliegende EGV ein Angebot, dass er durch ein anderes ersetzen kann solange es nicht von mir unterschrieben wurde. Danach wäre es dann ein Vertrag.

Deshalb ist mir eine Antwort auf die Frage :"Kann er mir vor Ort eine völlig andere EGV in die Hand drücken? Kann ich mir dann von den 2en eine aussuchen? Verliert die alte ihre Gültigkeit oder könnte ich dann auch die alte unterschreiben!? " viel wichtiger.
 

Kerstin_K

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Ich wuerde die Gegenvorschlaege mitnehmen.
 

Vidya

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Deshalb ist mir eine Antwort auf die Frage :"Kann er mir vor Ort eine völlig andere EGV in die Hand drücken? Kann ich mir dann von den 2en eine aussuchen? Verliert die alte ihre Gültigkeit oder könnte ich dann auch die alte unterschreiben!? " viel wichtiger.

Ja -kann er!!! Zumindest war das schon mehrmals meine eigene Erfahrung.
Mein damaliger neuer SB hatte da ergänzend beim 2ten Termin "entdeckt", dass der vorherige SB mal eine ganz andere wie er verfasst hatte. Darum sagte der zu mir: Meine EinV sieht immer so aus, wie die die Sie ja schon bekommen haben . Wenn Sie so eine wie vormalig bekommen wollen ,dann gebe ich Ihnen die noch mit und sie können vergleichen und entscheiden, welche Ihnen davon besser gefällt. So nahme ich dann nochmal die vormalige EinV mit -entschied mich aber bei beiden nicht für eine Unterschrift. Bekommen habe ich danach den VA für "seine" Version. Seit damals ist mir klar, das die EinV immer nur ein Produkt der Phantasie des jeweiligen SB sind. Und die deshalb auch nicht fortgeschrieben werden. Weil kein SB die Phantasien seiner Kollegen mit verantworten oder gar fortschreiben will, denn jeder SB hat andere Strategien -um seine Staitstik zu bedienen.

Der SB kann auch seine "Integrationsstrategie" geändert haben und deshalb eine neue EinV anbieten. Dann gilt die vorherige EinV aber nicht mehr. Das sagt er Dir dann aber auch. Musst Du also abwarten, wie Dein SB das haben will. Übrigens kann der SB auch selbige Strategie während der VA Gültigkeit ändern und mittendrin neue Verhandlungen zu einer neuen EinV aufnehmen wollen. Auch schon erlebt. Mir ist auch schon passiert , dass die SB den VA während einer laufenden Klage in einen neuen VA abgeändert hat. Weil sie hier "plötzlich" befand, da die Förderung von Einstiegsgeld hineinschreiben zu müssen. Da gab es auch schon Urteile, die das als legitim angesehen haben.

Und gerade weil dies so ist -lohnt sich schon deshalb eine Unterschrift sowieso nicht. Denn sie bewirkt oder bewahrt eben nicht dauerhaft. Sag ich meinen SB auch immer so. Für den sinnlosen Blödsinn, den sie hier immer neu und schon wieder - über meinen Kopf hinweg - verfassen, da werde ich nicht noch meinen guten Namen druntersetzen um für sie dafür die Verantwortung zu übernehmen. PUNKT.

Seitdem unterschreibe ich da auch nichts mehr. Allerdings nehme ich trotzdem noch EinV zur Prüfung mit. Und sage das dann erst hinterher.
 
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