EGV mit Maßnahme erhalten bitte prüfen

Kopfbeisser

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
12 Januar 2015
Beiträge
35
Bewertungen
4
Hallo,

mein Vater (61) hat heute eine neue EGV mit einer Maßnahme vorgelegt bekommen. Wir sind uns noch nicht sicher wie wir reagieren wollen, kann sich jemand bitte mal die EGV anschauen, danke!
 

Anhänge

Regensburg

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
2 September 2009
Beiträge
2.721
Bewertungen
2.272
Hi :)

wenn ich mit etwas nicht einverstanden bin, dann unterschreibe ich es auch nicht.
Gegen eventuellen EGV-VA kann man vorgehen = Ws / aW / Klage.
 

Claus.

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
18 November 2010
Beiträge
2.183
Bewertungen
1.111
Wir sind uns noch nicht sicher wie wir reagieren wollen
Die Unterschrift würde ich mir dreimal überlegen.

- Seite 1 ganz oben ´gültig bis auf weiteres´; rechtlich "etwas" bedenklich

- Seite 2 mittig ´einen Urlaubsanspruch nach dem BUrlG von 2 Tagen pro vollem Kalendermonat´; das ist äääußerst seltsam ... das riecht nach ... ich hab keine Ahnung - Dauerpraktikum, der Träger benimmt sich wie eine ZAF, oder macht auf 0-Euro-Job oder sowas ... eventuell

- Seite 2 unteres Drittel ´ist Voraussetzung dass Sie einen Mobilpass beantragen´; eine unter einer Bedingung gemachte "Zusage" ist i.a. rechtswidrig und entsprechend als Ablehnung aufzufassen, desweiteren erscheint es mir als "etwas" "kritisch", eine "muss-" Leistung von einem Vertrag bzw. ggf. (Jahres-?) Abo mit einem nochmal ganz anderem abhängig zu machen

- Telefonnummer löööööschen lassen ... und was soll denn ein "Jobcenter EU-aktiv" darstellen?

- Seite 2 nochmal ein paar Zeilen drunter ´Ihre individuelle blabla ... und kann um 6 Monate verlängert werden´; also wird die Maßnahme "völlig überraschenderweise" letztendlich von vornherein ein komplettes Jahr andauern

- zu den "Projektinhalten" sage ich mal nix, da kämen höchstens versehentliche Beleidigungen zustande

- Seite 3 erster Absatz ist [stell´ dir selber einen Kraftausdruck vor^^]

- Seite 3 zweiter Absatz ist m.M.n. in mindestens 3 Punkten rechtswidrig /könnte in einem EGV-VA sicher nicht so drinstehen

- Seite 3 dritter Absatz ... spätestens jetzt würde ich gewaltig am Geisteszustand des Verfassers zweifeln ... und daher erspare ich mir an dieser Stelle (zumindest erstmal) das weiterlesen und weiterschreiben.
 

saurbier

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 März 2013
Beiträge
3.475
Bewertungen
3.187
Sorry aber für mich hat das ganze nichts mit einer Massnahme zu tun die einem in den ersten Arbeitsmarkt bringt/bringen kann.

"Aktivcenter50Plus" ist hier eine Gelddruchmaschine für den der den Mist anbietet, mehr aber nicht.

Man überlege mal, man soll an gemeinsamen Mahlzeiten teilnehmen - hallo in welchem Kindergarten befinden wir uns -, man soll schön brav der Hausordnung folgen, man soll den "Anleitern" folgen.

Hier soll ein ü60 tatsächlich zur Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung auf den 1. Arbeitsmarkt vorbereitet werden, ist das wirklich ernst gemeint. Frage - wieviel Hirn hat da das JC bzw. der SB.

Ich würde mich da lieber auf meinen/einen kaputten Rücken konzentrieren als mich den Herrschaften an einem gemeinsamen Mittagstisch zu setzen.

Vielleicht sollte man eher überlegen in eine Maßnahme über das neue Teilhabegesetz zu kommen, was im Augenblick von vielen CDU/CSU Politikern ja so hoch gelobt wird. Da hätte der Vater von Kopfbeisser dann wenigstens die Chance bis zur Regelaltersrente eine sozialversicherungspflichtige Arbeit zu erhalten mit der er auch über den subventionierten Lohn ein wenig in seine Altersversorgung einzahlt.


Grüße saurbier
 

gila

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
11.764
Bewertungen
13.662
Ein paar nette Beispiele für diesen "Kindergarten" nachzulesen: Krabbelgruppen für Erwachsene

- Seite 1 ganz oben ´gültig bis auf weiteres´; rechtlich "etwas" bedenklich
ist es nach neuesten Urteilen nicht mehr - da Prüfung alle 6 Monate verpflichtend

Man müsste ein wenig mehr wissen und tiefer graben - es gab mal eine Zeit, da war dieses 50-plus-Gedönse ein Bundesprojekt und FREIWILLIG!

Gibt es einen Flyer? Nähere Angaben?
Ich hab das damals in ALGI abgelehnt solchem Zirkus zugewiesen zu werden, mit der schriftlichen Begründung, dass ich die Einordnung in eine "Altersgruppe" aufgrund einer "Lebenszahl" für potenziell diskriminierend halte ;-) und daher jegliche "Katalogisierung" meiner Person nicht wünsche. Die sollen einem Jobs vorschlagen oder sinnvolle Weiterbildungen und gut ist!
 

Kopfbeisser

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
12 Januar 2015
Beiträge
35
Bewertungen
4
Hallo,

vielen Dank für eure Antworten und Hilfe. Der Flyer zu der Aktion ist im Anhang.
 

Anhänge

gila

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
11.764
Bewertungen
13.662
Och neee, die Tertia - denen fällt ja immer was ein...

WIE ist denn der Status deines Pa's? Wie lange arbeitslos? Krank oder gesund? Was wurde bisher für ihn gemacht an "Förderung" etc.

In dem Flyer heißt es: .... die sich ... orientieren WOLLEN.
Im Anschluß gibt es eine "betriebliche Erprobung" - (weiß dein Dad nicht, was arbeiten heißt? :oops:)

Weiter ist es IMMER das selbe: Hauswirtschaft, Gastro, Lager, IT (?)

Weitere Frage: wurde denn die EGV BESPROCHEN?
 

Kopfbeisser

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
12 Januar 2015
Beiträge
35
Bewertungen
4
Och neee, die Tertia - denen fällt ja immer was ein...

WIE ist denn der Status deines Pa's? Wie lange arbeitslos? Krank oder gesund? Was wurde bisher für ihn gemacht an "Förderung" etc.

In dem Flyer heißt es: .... die sich ... orientieren WOLLEN.
Im Anschluß gibt es eine "betriebliche Erprobung" - (weiß dein Dad nicht, was arbeiten heißt? :oops:)

Weiter ist es IMMER das selbe: Hauswirtschaft, Gastro, Lager, IT (?)

Weitere Frage: wurde denn die EGV BESPROCHEN?
Mein Vater ist seit knapp 20 Jahren arbeitslos. Zuletzt war er beim Amtsarzt und dieser hat ihn für voll erwebsfähig begutachtet auch wenn mein Vater das anders sieht. Aufgrund des Gutachtens musste er sich das letzte halbe Jahr wieder aktiv um Vollzeitstellen bewerben. Zuvor hatte er von seinem Hausarzt mehrere Ateste, dass er nur halbtags arbeiten kann. Leider ist sein Hausarzt vor 5 Jahren in Rente gegangen und sein neuer Arzt, will keine Ateste schreiben, wobei das Gutachten vom Amtsarzt wahrscheinlich eh höher bewertet wird.

Die letzten Maßnahmen inkl. 1€ Job sind so an die 10 Jahre her. Die EGV wurde besprochen. Seine SB wollte ihn zuerst in irgendsoein neues Förderprogramm stecken wo er laut eigener Aussage von einem Arbeitgeber bis zur Rente eingestellt wird und das JC das Gehalt zu großen Teilen mitträgt. Die hatten aber dafür keine passende Stelle in seiner Nähe.

Nach verhandlungen hat er es zumindest geschafft die Teilnahmedauer der Maßnahme von 8 Stunden auf 5 Stunden täglich zu reduzieren. Das Problem im Moment ist, dass mein Vater sich nicht sicher ist ob er dagegen angehen soll, weil er fürchtet am Ende schlimmer dran zu sein. Ich hab ihm empfohlen die EGV nicht zu unterschreiben und auch beim MT erstmal nichts zu unterschreiben.
 

gila

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
11.764
Bewertungen
13.662
Nun - 20 Jahre ist natürlich ne Menge Zeuch - da hätte man deinen Pa sicher auch inzwischen anders und besser fördern können.
Allerdings: wenn er das so besprochen hat mit dem JC, wird es schwierig, ggf. dagegen zu argumentieren, falls er über die Nicht-Abgabe der unterschriebenen EGV befragt wird.
Natürlich KANN er einfach sagen, er möchte grundsätzlich keine Verträge unterschreiben, weil vermutlich alles ja gesetzlich geregelt ist und es daher keiner Unterschriften bedarf.
Dann könnte SB mit einer Zuweisung winken - mit der er zum MT dackeln darf.
Aber auch hier kann er bei seiner Haltung bleiben: ich unterstehe dem JC und den Gesetzen - ich kann ja gern hier bei der Maßnahme reinschauen - aber einen Vertrag mit einem Privatunternehmen? Nö!

Dann wird er ggf. heim geschickt, weil der MT ihn ohne Vertrag nicht in seinen Räumen behalten kann und nicht abrechnen mit dem MT. (Pech, wenn es in dem Falle doch angeboten wird - bisher ist diese "Lücke" aufgrund der herrschenden Vertragsfreiheit jedoch nicht geschlossen).

Wie lange ist denn der Besuch des Amtsartzes her und wie sieht die tatsächliche gesundheitliche Situation aus?
 

Kopfbeisser

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
12 Januar 2015
Beiträge
35
Bewertungen
4
Das mit dem Amtsarzt ist ca. 1 Jahr her. Mein Vater nimmt Blutdrucktabletten und Blutverdünner und hat Bronchitis. Dazu kommen noch Rückenprobleme und Übergewicht. Allerdings kann er laut Amtsarzt problemlos 8 Stunden arbeiten und soll lediglich das Rauchen reduzieren.
 

gila

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
11.764
Bewertungen
13.662
Nun - die Beschwerden werden sich kaum gebessert haben. Wenn er ausreichend Befunde von Fachärzten beschafft - nicht nur Hausarzt - könnte man eine erneute Prüfung der Erwerbsfähigkeit beantragen.
Vielleicht ist er offen, mal eine "Kur" zu beantragen? Bei einer Reha (z.B. Rücken ... es geht auch eine ambulante Reha, wenn ein Haus in der Nähe ist, wo er jeden Tag hinfahren kann) - wäre er erstmal "krank" bis zum Antritt und dann "weg vom Fenster" - nebenbei tut ihm das sicher gut, eine umfassende Behandlung zu bekommen. Wenn dann noch abschließend ein Rehabericht besteht, der aussagen würde, dass er wohl doch gewisse Einschränkungen hat ... ??
 

Buerosklave

Elo-User*in
Mitglied seit
23 November 2012
Beiträge
118
Bewertungen
89
Hauswirtschaft/Gastro/Handel/Lager/IT...genau DIE Branchen, wo man als Mann sowieso kaum Chancen hat oder mit Anfang 40 schon hinausgeschmissen wird, weil man zu alt bzw nicht mehr leistungsfähig genug ist.

-Man erwirbt einen 2tägigen Urlaubsanspruch pro Monat und bekommt die Fahrtkosten zur *Einsatzstelle*. Das liest sich nach irgendeinem Verein, der normale sozialversicherungspflichtige Jobs kaputt macht,indem er beispielsweise Gebäude von Teilnehmern sanieren lässt.
-"Zur Erstattung von Fahrkosten ist erforderlich, dass Sie einen Mobilpass beantragen"....und was machen Leute, die ein eigenes Auto nutzen wollen oder die den Schulungsort mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht erreichen können ? Irgendwie macht es den Eindruck, als bekomme der Veranstalter feste Sätze vom Amt und versucht durch den "verordneten" Mobilpass die Differenz selbst einzustreichen.
-"Bearbeitung von individuellen Problemlagen" und "Berufswegeplanung"...da darf man sich dann anhören, dass man zu alt ist. Als ob man das mit 60+ nicht selbst wüsste.
-"Bewerbungstraining", wo man sich dann beibringen lassen darf, wie man sein Alter schönredet...sofern man es überhaupt bis zum Vorstellungsgespräch schafft.
-"Praktische Erprobung verschiedener Arbeitsfelder": Praktika bei den lokalen Ausbeutern, die alle mit "Wir suchen gerade Leute!" und dann mit "Du passt nicht ins Team!" argumentieren. Natürlich erst nachdem man seine Zeit abgesessen hat.
-"Angebote, z.B. Bewerbungscoaching..": Oh ja...fast nichts macht einen so tollen Eindruck auf einen Personaler wie ein 60jähriger, der von einem 25jährigen "Coach" an die Hand genommen werden muss *hust*
-"Mobilitätstraining": Was soll das sein ? Wie lese ich den Busfahrplan richtig ?
-"Teilnahme an gemeinsamen Mahlzeiten": Nun, bei den Maßnahmen, die ich bisher mitmachen "durfte" wurde im Rahmen eines gewissen Budgets gekocht. Da blieb kein Spielraum für bestimmte Besonderheiten. Etwa wenn jemand Veganer/Vegetarier/Diabetiker ist. Heißt das,dass man gegen die "Bedingungen" verstößt,weil man nicht mit isst ?
-"unangemessenes Verhalten gegenüber Vorgesetzten": Das ist auch wieder so´ne Gummibandformulierung. Denn darunter könnte man auch die Weigerung verstehen, durch den berühmten brennenden Reifen zu springen, der einem hingehalten wird.
 
Zuletzt bearbeitet:

Claus.

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
18 November 2010
Beiträge
2.183
Bewertungen
1.111
-"Teilnahme an gemeinsamen Mahlzeiten": Nun, bei den Maßnahmen, die ich bisher mitmachen "durfte" wurde im Rahmen eines gewissen Budgets gekocht. Da blieb kein Spielraum für bestimmte Besonderheiten. Etwa wenn jemand Veganer/Vegetarier/Diabetiker ist. Heißt das,dass man gegen die "Bedingungen" verstößt,weil man nicht mit isst ?
Dann gibts eine Sanktion :biggrin: oder zumindest einen Sanktionsversuch ...

Die u.U. können schon von einer Teilnahme an gemeinsamen Mahlzeiten träumen, aber nur sofern sie das -vorher- ausführlichst ausformuliert haben. Und genau letzteres ist hier nicht geschehen; da fehlt jegliche Dokumentation darüber.

Da wurde weder niedergeschrieben daß der Fürsorgepflicht nachgekommen wurde in Form einer Abfrage ob Lebensmittelunverträglichkeiten bekannt sind bzw. vermutet werden (ich spreche nicht von irgendwelchen "Modeallergien", sondern da gibts auch "blöde", die gar nicht mal soo selten vorkommen - Lesestoff z.B. unter "H2 Test"). Noch daß sich da überhaupt schon mal jemand Gedanken darüber gemacht hätte.

Solche direkt in den Organismus eingreifende Sachen unterlässt man normalerweise; geht einfach zu schnell schief. Vorgenannte Sorglosigkeit ist genauso doof wie (beispw.) die Idee vonwegen "Traubenzucker geht immer". Gibt jemand einem dem es grad mau geht ein Stück Traubenzucker "weil hat doch schon immer geholfen", und ist derjenige aber dummerweise unerkannter Diabetiker der grad in Richtung Überzucker driftet - dann wählt der edle Spender keine 5 Minuten später den Notruf, und kann es kaum erwarten bis die farbenfrohe Karre um die Ecke biegt. Sowas muß man mal erlebt haben^^, zu was für heftigen Reaktionen der Körper von hier auf jetzt fähig ist.

Desweiteren müsste genauso von vornherein klargestellt werden, daß ´gemeinsame Mahlzeit´ gleich ´Maßnahmezeit´ ist. Die Mittagspause ect. müsste unabhängig davon, und trotzdem, noch eingeräumt werden. Das Arbeitsschutzgesetz schreibt nicht "einfach so" Pausen vor, die zur freien Verfügung zu haben sind. Und in den Schulgesetzen (unter die wir aber doch wohl hoffentlich nicht fallen?) dürften ebenfalls Vorschriften bezügl. Pausen zu finden sein. Daneben finde ich es zusätzlich leicht kritisch, wenn bei so lieben Maßnahmeträgern auch noch so tolle Sachen in den Hausordnungen auftauchen vonwegen "das Gelände darf auch in den Pausen nicht verlassen werden" - und sowas bei -volljährigen- "Kunden".
 

Buerosklave

Elo-User*in
Mitglied seit
23 November 2012
Beiträge
118
Bewertungen
89
@Claus.
Solche Klauseln in Hausordnungen zeugen immer wieder davon, wie häufig die Veranstalter solcher Maßnahmen die Meinung vertreten, dass für ALG2-Empfänger nur das SGBII gilt und sonst kein anderes oder daß das Arbeitsschutzgesetz nicht gelten könne,weil solche Maßnahmen ja keine Arbeit seien. Darüber hab ich vor Jahren mal mit einem Maßnahmeleiter ´ne Diskussion gehabt, weil auch der immer wieder seine Meinung zum Besten gab, andere Gesetze als das SGBII würden für ALG2-Empfänger sowieso nicht gelten. Meine Anmerkung,dass ich dann wohl keine Strafe kriegen würde, wenn ich jetzt aufstehe und jemanden erschlage, ließ ihn zwar kurz zusammenzucken, aber hat wohl ihre Wirkung nicht ganz verfehlt. Er hat das Thema nie wieder angefangen und plötzlich waren auch Sachen, die andere Gesetze regeln, kein Problem mehr.
 
Oben Unten