EGV mit Maßnahme bei Berufsförderwerk

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Sorata

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Hab heute einen Termin bei meinem neuen Fallmanager gehabt. Ein etwas älterer Mann mit Bart und Brille. Bei diesem Gespräch hat er einen relativ höflichen und umgänglichen Eindruck gemacht. Hat auch gleich am Anfang von der geplanten Maßnahme erzählt und mir dann eine neue EGV nebst einigen Sachen bzgl. der Maßnahme hingelegt. Hat dazu auch umfangreich erklärt und geduldig Fragen beantwortet.

Unterschrieben habe ich erst mal nichts. Da ich die Sachen, wie hier im Forum immer empfohlen wird, mitnehmen wollte, hat er erst mal etwas wenig erfreut darüber gewirkt, aber dann im Beisein seines Kollegen zugestimmt. Ursprünglich hätte ich das schon am folgenden Montag wieder bei den abliefern sollen, konnte es dann doch bis auf Freitag in 2 Wochen hinausschieben.

Die Maßnahme dient dazu, meine Stärken festzustellen. Der Träger der Maßnahme ist der Berufsförderwerk Nürnberg. Mehr dazu in den Anhängen.

Kennt die jemand und hat schon Erfahrungen mit denen gemacht?
Kann ich diese Maßnahme abwenden?
Was haltet ihr von der EGV?
 

Anhänge

  • EGV.pdf
    1,1 MB · Aufrufe: 141
  • Angebot Maßnahme.pdf
    582 KB · Aufrufe: 127
  • Flyer Maßnahme.pdf
    457,3 KB · Aufrufe: 180
E

ExitUser

Gast
Diese EGV mit dem Inhalt ist rechtswiedrig.

Schon allein was da unter Ziele steht :icon_neutral:

Bewerbungskosten, Fahrkosten ist ein falscher § angegeben.

Dein Bewerberprofil in www aufnehmen, dem musst du Nicht zustimmen und schon gar nicht wenn es nicht anonym ist.

Der Datenweitergabe an den MT musst du Nicht zustimmten.

Du musst auch Nicht unaufgefordert etwas vorlegen. Wenn dann nur nach schriftlichen Einladungen zum Termin.

Stärkenanalyse soll wohl so etwas sein wie Potenzialanalyse die der SB vor Abschluss einer EGV machen muss.

Niemand muss eine EGV unterschreiben. Das Nicht unterschreiben darf Nicht sanktioniert werden.

Man muss auch nicht dem Maßnahmeträger hinterher telefonieren und selbst Termine oder dergleichen ausmachen, dass hat alles schon festzustehen.

Dieses Schmierblatt würde ich niemals unterschreiben.
 

Sorata

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Ich bin etwas Ü25 und meine schulischen Kenntnisse sind schon längst weiterentwickelt.

Die Vorlage der Eigenbemühungen hat nicht persönlich zu erfolgen, sondern per Post, Fax und so. Eigenbemühungen sind doch nicht nur Reaktionen auf Stellenanzeigen, sondern auch zb ein Anruf bei einer Firma, ob dort eine freie Stelle verfügbar wäre?

Die EGV ist in der Form rechtswidrig? Dass sie nicht ganz koscher ist, dachte ich mir schon, aber dass es gleich ein so enormer Umfang ist...

Meine Daten möchte ich auch gar nicht an sonst wen weitergeben. Wer weiß, was die damit anstellen..? Vermutlich verschicken die dann nur Bewerbungen für einen an alle möglichen ZAVs.
Der FM meinte, die Maßnahme wäre dazu da, um meine Stärken genauer zu ermitteln als bisher, aber 100&ig genau kann man das eh nicht. -Frei zitiert-

Welches Vorgehen ist jetzt angebracht? Verscherzen will ichs mir mit dem FM erst mal nicht, da er zumindest heute relativ freundlich war. Nach deren Pfeife tanzen will ich aber auch nicht und mit einer rechtswidrigen EGV und der Maßnahme bin ich in keiner Weise zufrieden bzw. einverstanden.
 
E

ExitUser

Gast
Verscherzen will ichs mir mit dem FM erst mal nicht, da er zumindest heute relativ freundlich war. Nach deren Pfeife tanzen will ich aber auch nicht und mit einer rechtswidrigen EGV und der Maßnahme bin ich in keiner Weise zufrieden bzw. einverstanden.

Da gibt es leider nur ein Entweder - Oder.

Wenn du es dir nicht verscherzen willst, dann musst du alles unterschreiben was SB dir vorlegt, alles machen was SB von dir verlangt.

SBs werden darauf getrimmt freundlich zu sein um genau das zu erreichen...ich will es mir erst mal nicht verscherzen.

Wenn du mit der EGV nicht einverstanden bist dann unterschreibe nicht.

Den Zettel zu der Maßnahme.
Mit welchem § möchte SB das untermauern, dass du verpflichtet bist einem MT hinterher zu telefonieren.

Es ist ja nicht mal eine Einladung nach § 59 SGB III in Verbindung mit § 309 SGB III, wie kann SB da hier mit Rechtsfolgen drohen ?
 

Sorata

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Mir erscheint die Einladung eher optional zu sein, die nur dann verbindlich wird, wenn ich die EGV unterschreib. Eine Zuweisung ist es jedenfalls nicht.
In der Einladung steht was von 4 - 12 Wochen individuelle Dauer, in der EGV sind es 4 Wochen. Sollte das nicht beide Male gleich sein?

Die Einladung kann also gar keine Rechtsfolgen haben?
Wenn ich da also gar nicht erst auftauchen würde, könnten die mir eigentlich gar nichts?
Wenn der aus der EGV einen VA macht, entsteht dadurch kein Gesetzesbruch, weil er dann so ohne meine Einwilligung persönliche Daten von mir an den MT weitergegeben hätte?
 

gelibeh

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Ohne unterschriebene EGV/bzw. EGV-VA würde ich da nicht hingehen, denndas andere Schreiben ist keine Zuweisung. Weitergabe der Daten darf in einer EGV als VA nicht mehr drinstehen, denn die Weitergabe von Daten ist freiwillig und im einem Verwaltungsakt ist nichts freiwillig. Dazu hat sich der Datenschützer schon mal geäußert. Weiß allerdings nicht in welchem Thread das stand.
 

Sorata

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Beim nochmaligen durchlesen der Unterlagen ist mir aufgefallen, dass die 3. Seite des Angebots zu dieser Maßnahme doch nicht ganz der 1. Seite gleicht. Da müsste ich das als "Teilnehmer" unterschreiben. (siehe Anhang)
Ist die Sache vielleicht doch freiwillig, wegen § 33 Satz 2 SGB I ?
Darauf hingewiesen wurde ich natürlich nicht, aber eine erzwungene "Freiwilligkeit" wäre nichts Neues Seitens des JC.

Muss ich da der Datenweitergabe noch schriftlich widersprechen, auch wenn die von JC das eh nicht ohne meine Zustimmung machen dürfen?

Außerdem sind 5 realistische Bemühungen hier ziemlich unmöglich zu schaffen. Es macht doch keinen Sinn, Bewerbungen zu verschicken die eine garantierte Absage zur Folge haben, nur um diese 5 Bemühungen zu erreichen.

Mein FM erwartet das Zeug Freitag nächster Woche zurück. Unterschrieben bekommt er jedenfalls nichts. Gegenvorschlag mitschicken oder nur die Sachen ohne Unterschrift ihm zuschicken?
 

Anhänge

  • Angebot Maßnahme.pdf
    985,5 KB · Aufrufe: 97

Sorata

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Hat sonst noch jemand eine Meinung/Idee dazu?
Der mündlich unter Anwesenheit seines Kollegen festgelegte postalische Rückgabetermin rückt langsam näher.
 
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