EGV mit Beschränkung der Bewerbungsmöglichkeiten

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Redlover

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Hallo,

ich beziehe schon 6 Jahre ALG II und wußte bisher nicht, dass man die EGV nicht unterschreiben muss. Jetzt habe ich eine EGV bekommen in der mir untersagt wird mich im EDV-Bereich zu bewerben. Meine Frage ist ist so etwas überhaupt zulässig. Ich bin Diplom-Informatikerin.

Ausserdem möchte ich wissen, ob ich aus der Erwähnung der Förderungsmöglichkeit einen Anspruch auf eine Weiterbildung ableiten kann, da es mir jedesmal wenn ich mündlich eine Weiterbildung im EDV-Bereich fordere es mir abgelehnt wird.

Bitte gebt mir eine Antwort darauf!
 

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MarkusMarkant

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Genau genommen werden dir Bewerbungen im EDV-Bereich keinesfalls untersagt. Vielmehr sollst du dich aber eben auch außerhalb des EDV-Bereichs bewerben (1-2 Bewerbungen pro Woche). Ob du dich zusätzlich im EDV-Bereich bewirbst, steht dir dann ja frei - allerdings kannst du das dann eben nicht für die geforderten Bewerbungsbemühungen geltend machen.

"Dubios" ist das ganze natürlich dennoch. Ich würde an deiner Stelle im ersten Schritt konkret nachfragen, warum da so explizit Bewerbungen außerhalb deines eigentlich erlernten Berufs gefordert werden. Wäre mal spannend, wie das begründet wird.
 
E

ExitUser

Gast
Hallo,

ich beziehe schon 6 Jahre ALG II und wußte bisher nicht, dass man die EGV nicht unterschreiben muss. Jetzt habe ich eine EGV bekommen in der mir untersagt wird mich im EDV-Bereich zu bewerben. Meine Frage ist ist so etwas überhaupt zulässig. Ich bin Diplom-Informatikerin.



Hast du diese EGV Unterschrieben?
Wenn nicht dann auf den Verwaltungsakt warten da kann man was machen. Hilfe hier im Forum.:icon_klatsch::icon_klatsch:
Wenn ja, wirst du dich daran halten müssen, ist ein Vertrag. Zu deiner Frage warum nicht im EDV Bereich? Nach 6 Jahren sagen die: jede Arbeit ist zumutbar. Haste bisher anscheinend Glück gehabt das diese Karte nicht schon eher gezogen wurde.:icon_kinn:

Ansonsten siehe Post 2
 

gizmo

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Meiner Meinung nach ist das eine pillepalle EGV. Stellt sich hier eher die Frage warum du die Unterschreiben solltest.
Würde mich hier einfach mal Bewerben in der EDV und eine Kostenübernahme fordern, mal sehen was das JC schreibt.

Frage, warum bist du 6 Jahre ohne Job und wie lange hast du schon gearbeitet?

Noch ein Tip, bitte alles schriftlich Beantragen.
 

Lilastern

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@gizmo

kannst du dir nicht vorstellen, dass es auch elos gibt die schon mehrere Jahre erwerbslos sind.

Warum schon solange arbeitslos ist ja wohl eine gemacklose Frage.

Jeder elo will schnell wieder einen Job, aber was tun, wenn es nicht genügend Arbeitsplätze gibt.
 

Anna B.

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Hallo,

gerade die Frage stelle ich mir auch gerade....es sind doch gerade die Stellen, die mit Fachkräften aus dem Ausland besetzt werden müssen..
d.h. ...es kann doch nicht sein, dass wir EDV-Fachkräfte in Deutschland haben, die keine Arbeitsstelle haben...wenn man der Politik so glauben soll..

bin allerdings auch verwundert, dass du in deinem Bereich keine Arbeitsstelle gefunden hast..

mein Sohn lebt 400 km von uns entfernt...weil er nur dort in seinem Job (Ausbildung, Studium, Dipl.Ing.) Arbeit gefunden hat...er war also flexibel..

wie sieht es da bei dir aus?

ansonsten würde ich auch auf VA warten...
 

Couchhartzer

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Vielmehr sollst du dich aber eben auch außerhalb des EDV-Bereichs bewerben (1-2 Bewerbungen pro Woche).
Von einem "auch" steht dort aber deutlich erkennbar nicht das Geringste und somit dürfte die Formulierung wie sie dort tatsächlich steht schlichtweg unzulässig sein, denn die Formulierung schliesst, so wie sie jetzt in die EGV geschrieben ist, die Bewerbungen im EDV-Bereich grundsätzlich aus.

ansonsten würde ich auch auf VA warten...
Würde ich in diesem Fall aus dem genannten tatsächlichen Grund auch empfehlen, oder (wenn man es möchte) alternativ mit eigenen Gegenvorschlägen zum Inhalt der EGV verhandeln.
 
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Ist mit Sicherheit ei wenig mißverständlich geschrieben.Auf jeden Fall muss sie auch ausserhalb ihres Bereiches sich bewerben, im ALGII Bezug ist es egal was man ist.

Aber als DiplomInformatikerin wundert mich das auch im EVD-Bereich dass man da nichts findet.....allerdings ist dieser Markt sehr schnelllebig.....und 6 Jahre sind da ne verdammt lange Zeit.
 
M

Minimina

Gast
Naja die EGV weist die üblichen Fehler auf wie die meisten andern EGVs auch. Z.b. bestimmte Forderungen sind nicht bestimmt, andere brauchne nicht unterzeichnet werden da sie sowieso durch das SGB geregelt werden.

Unterschreiben würde ich sie nicht, sondern als VA kommen lassen.

Dann kannst Du Widerspruch einlegen und wenn der abgelehnt ist Klage einreichen. Die Klage wird aber wohl erst lange nach dem Ablauf des VA beschieden werden. D.h. Du musst Dich an den VA halten.

Du kannst zwar eine Einstweilige VErfügung (EA) beim Sozialgericht beantragen, aber da Du nicht beschwert bist, d.h. keine Sanktion oder sonstige finanzielle Einbußen hast wird das wohl abgelehnt werden.

Kurz und gut: Du musst dann machen was im VA steht und nach 1-2 Jahren wird der VA, der dann schon lange abgelaufen ist ggf. kassiert werden.

Die Frage ob das klagen sich für Dich lohnt.

Aber! Du könntest bei Deinem SB schriftlich nachfragen wie einige Passagen genau gemeint sind z.B "wie Du Dich um Alternativen zum EDV-Bereich" kümmern sollst. Wie hoch die Bewerbungskostenerstattung ist bei e-mails, was sie ganau meinen mit der Jobbörse usw.

Aber explizit verboten wird es Dir, wie o.a. schon geschrieben , nicht Dich im EDV-Bereich zu bewerben. Findest Du genug Stellen für den EDV Bereich, auch bundesweit, kann man Dich nicht zwingen zusätzlich bei Zeitarbeitsfirmen zu bewerben es sei denn JC schickt Dir VVs.

LG MM
 

Anna B.

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ich finde aber auch, dass die Kostenerstattung für Bewerbungen im EDV-Bereich auch abgedeckt sein müßte...

oder lese ich das Dingens grundlegend falsch..

er/sie bekommt doch nur die Bewerbungskosten erstattet für die 2 Bewerbungen außerhalb des EDV-Bereichs...oder?
 

gizmo

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@gizmo

kannst du dir nicht vorstellen, dass es auch elos gibt die schon mehrere Jahre erwerbslos sind.

Warum schon solange arbeitslos ist ja wohl eine gemacklose Frage.

Jeder elo will schnell wieder einen Job, aber was tun, wenn es nicht genügend Arbeitsplätze gibt.

Hy, du denkst in die falsche Richtung.
Hier steht Frau, kann also auch sein jegen Nachwuchs. Man sollte mal die anzuerkennenden Arbeitsjahre zusammenzählen und Krankheit kann auch eine Rolle spielen. Von wegen Kostenträger zu einer Weiterbildung oder Wiedereingliederung. Das ist meine Idee, nichts für Ungut.:icon_party:
 
E

ExitUser

Gast
Außer zur Übernahme der Fahrtkosten für Vorstellungsgespräche verpflichtet sich das AA zu nichts. "In Betracht ziehen" oder "können übernommen werden" bedeutet gar nix.

Du könntest ein Spiel eröffnen: Liebes AA, ich verstehe Punkt A nicht. Bitte um Erklärung. Kommt die Antwort zu Punkt A, ergibt Punkt B nun keinen Sinn mehr, d. h.: Liebes AA, Punkt A passt nicht zu Punkt B.
usw. usf.

Nachtrag:
Am Ende steht entweder eine Vereinbarung, die Deinem eigenen Ziel entspricht, gar keine Vereinbarung oder ein Bescheid mit Auflagen, wogegen der Widerspruch möglich ist.
 

Redlover

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Hallo,

danke für eure schnellen Antworten. Ich habe die EGV so unterschrieben, denn ich habe erst danach herausgefunden, dass ich es eigentlich nicht müßte.

Nach meinem EDV-Studium habe ich mich beworben, aber im ersten Jahr danach auch nicht nur ein Vorstellungsgespräch bekommen. Deshalb habe ich dann mit einem Master-Studium begonnen, dass ich nach 3 Jahren ua. aus fachlichen Gründen aber nicht beendet habe.

Somit war es ja 4 Jahre her seit meinem Studium, als ich mich dann wieder beworben hatte. Im EDV-Bereich eine lange Zeit.

Ich wollte schon mehrmals eine Weiterbildung im EDV-Bereich, die aber immer mit meiner Meinung nach fadenscheinigen Begründungen abgelehnt wurde. Zum Beispiel eine Firma müßte mir zusagen, dass Sie mich nach einer Weiterbildung einstellt. So ein Blödsinn!

Ich bin beim Erstkontakt mit Menschen sehr schüchtern. Und deshalb behauptet jetzt meine FM ich würde nur deshalb keine Stelle finden und nicht weil ich nicht genug qualifiziert bin.

Darum würde ich gern auch eure Meinung darüber wissen, ob es eine Möglichkeit gibt eine Weiterbildung zu erreichen indem ein anderer der mehr Sachkenntnis besitzt dies beurteilt.
 
E

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Hallo,

danke für eure schnellen Antworten. Ich habe die EGV so unterschrieben, denn ich habe erst danach herausgefunden, dass ich es eigentlich nicht müßte.

Nach meinem EDV-Studium habe ich mich beworben, aber im ersten Jahr danach auch nicht nur ein Vorstellungsgespräch bekommen. Deshalb habe ich dann mit einem Master-Studium begonnen, dass ich nach 3 Jahren ua. aus fachlichen Gründen aber nicht beendet habe.

Somit war es ja 4 Jahre her seit meinem Studium, als ich mich dann wieder beworben hatte. Im EDV-Bereich eine lange Zeit.

Ich wollte schon mehrmals eine Weiterbildung im EDV-Bereich, die aber immer mit meiner Meinung nach fadenscheinigen Begründungen abgelehnt wurde. Zum Beispiel eine Firma müßte mir zusagen, dass Sie mich nach einer Weiterbildung einstellt. So ein Blödsinn!

Ich bin beim Erstkontakt mit Menschen sehr schüchtern. Und deshalb behauptet jetzt meine FM ich würde nur deshalb keine Stelle finden und nicht weil ich nicht genug qualifiziert bin.

Darum würde ich gern auch eure Meinung darüber wissen, ob es eine Möglichkeit gibt eine Weiterbildung zu erreichen indem ein anderer der mehr Sachkenntnis besitzt dies beurteilt.

Ach ja, das habe ich wiedermal überlesen.
 

gizmo

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Wie das?:icon_kinn: das war nach deinem post...:biggrin:

Hallo,

ich beziehe schon 6 Jahre ALG II und wußte bisher nicht, dass man die EGV nicht unterschreiben muss. Jetzt habe ich eine EGV bekommen in der mir untersagt wird mich im EDV-Bereich zu bewerben. ...

:biggrin:

Ich kann nichts dafür! Das muss an meiner Cola liegen.

Zum Thema:

Wer erhält einen Bildungsgutschein?
Kunden, bei denen auf Basis des individuellen Handlungsbedarfs prognostiziert wird, dass die
Förderung zur Anpassung von Fähigkeiten und Qualifikationen an die Erfordernisse des Arbeitsmarkts
zur schnellstmöglichen Integration führt, soll möglichst zeitnah ein Angebot zur Qualifizierung
unterbreitet werden. Ein Bildungsgutschein wird ausgestellt, wenn und soweit die Förderung der
beruflichen Qualifizierung die wirkungsvollste, wirtschaftlichste und schnellste Möglichkeit für
die dauerhafte Beendigung der Arbeitslosigkeit ist. Eine Qualifizierung wird nur bei
ausreichendem Engagement und Motivation des Kunden gefördert.
Im Regelfall gibt es mehr Interessenten für einen Bildungsgutschein als Bildungsgutscheine selbst.
Auf der Grundlage eines Bildungsprofilings soll derjenigen / demjenigen der Bildungsgutschein
ausgehändigt werden, bei der / bei dem der größtmögliche Eingliederungserfolg zu erwarten ist.
Insofern haben die Agenturen für Arbeit eine Auswahl zu treffen.
https://www.google.de/url?sa=t&rct=...lOSE6vTxh99ZWlqPvBgLLTQ&bvm=bv.43287494,d.Yms
 

Makale

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Suche dir bei KursNet o.ä. eine Weiterbildung/Fortbildung/Umschulung die mit Bildungsgutschein gefördert wird. Dann beantragst du dies schriftlich und begründest ausführlich deinen Antrag (Warum, Weshalb usw. diese Bildungsmaßnahme/Umschulung für dich geeignet ist). Die Behörde muss dann unter pflichtgemäßen Ausübung des Ermessens hierüber entscheiden. Lehnt sie es ab solltest weitergehn über Widerspruch und ggf. auch Klage, insofern die Begründung inhaltlich ermessensfehlerhaft oder schlichtweg unzutreffend ist. Alternativ kannste dir auch eine 3 jährige Ausbildung suchen.
 

MarkusMarkant

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Von einem "auch" steht dort aber deutlich erkennbar nicht das Geringste und somit dürfte die Formulierung wie sie dort tatsächlich steht schlichtweg unzulässig sein, denn die Formulierung schliesst, so wie sie jetzt in die EGV geschrieben ist, die Bewerbungen im EDV-Bereich grundsätzlich aus.

In der EGV steht mit keinem Wort, dass Bewerbungen im EDV-Bereich zu unterlassen sind - das ist der springende Punkt. Es wird lediglich gefordert, dass die Hilfsbedürftige außerhalb des EDV-Bereichs 1-2 Bewerbungen nachweist. Wenn sich die Hilfsbedürftige dann neben diesen 1-2 Bewerbungen außerhalb des EDV-Bereichs trotzdem weiter im EDV-Bereich bewirbt, steht ihr das völlig frei. Somit werden Bewerbungen im EDV-Bereich zu keinem Zeitpunkt ausgeschlossen. Sie werden eben nur schlichtweg nicht als Eigenbemühungen verlangt bzw. eben unter den 1-2 wöchentlich geforderten Bewerbungen nicht anerkannt.

Damit wird wie gesagt zu keinem Zeitpunkt ausgeschlossen, dass die Hilfsbedürftige sich neben den 1-2 Bewerbungen außerhalb des EDV-Bereichs auch weiterhin innerhalb der Branche bewirbt.

Damit will ich die EGV nicht "in Schutz nehmen", nur wäre die Auslegung "Im EDV-Bereich sind Bewerbungen jetzt untersagt" eben angesichts der Formulierung falsch.
 

jockel

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Hallo,

ich beziehe schon 6 Jahre ALG II und wußte bisher nicht, dass man die EGV nicht unterschreiben muss. Jetzt habe ich eine EGV bekommen in der mir untersagt wird mich im EDV-Bereich zu bewerben. Meine Frage ist ist so etwas überhaupt zulässig. Ich bin Diplom-Informatikerin.

Ausserdem möchte ich wissen, ob ich aus der Erwähnung der Förderungsmöglichkeit einen Anspruch auf eine Weiterbildung ableiten kann, da es mir jedesmal wenn ich mündlich eine Weiterbildung im EDV-Bereich fordere es mir abgelehnt wird.

Bitte gebt mir eine Antwort darauf!

Jeder jobsuchende Erwerbslose kann sich auf Artikel 12 Grundgesetz berufen - freie Arbeitsplatz- und Berufswahl, sofern man selbst die Zugangsvoraussetzungen erfüllt - eine davon ist die bisherigen arteigenen oder -verwandten Berufsausübungen und Berufsabschlüsse in der Branche

Artikel 12 GG

(1) Alle Deutschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen. Die Berufsausübung kann durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes geregelt werden.

(2) Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden, außer im Rahmen einer herkömmlichen allgemeinen, für alle gleichen öffentlichen Dienstleistungspflicht.

(3) Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zulässig.

GG ist Bundesrecht und bricht das sich untezuordnetende SGV II und erst diese Popelregelung EGV!!!!
 

jockel

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Hallo,

gerade die Frage stelle ich mir auch gerade....es sind doch gerade die Stellen, die mit Fachkräften aus dem Ausland besetzt werden müssen.. ...

Die Frage ist schnell beantwortet. Die einheimisch Deutschen sind den Unternehmern einfach zu teuer und sie kennen die Branchentarife, verlangen Lohnsteuer- und SV-Neitragspflicht!!!!

Das ist den Unternehmern alles zu lästig. Die wollen durchaus das eierlegende, flexibel überall einsetzbare, eierlegende Wollmilchschwein, aber für dessen Lebensunterhalt will nicht der Unternehmer, sondern soll der Steuerzahler aufkommen. Deshalb die Schweinerei mit den Lohn- und Eingliedeungszuschüssen, der Aufstockerei. So soll man amtlich mit diesen Schmiergeldern unternehmerisch organisierte, lohnsteuer- und sv-betragsfrei gestellte Schwarzarbeit fördern.

Eben schwarzgelber Unternehmerneoliberaldreck.
 

MarkusMarkant

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@ jockel

Das SGB II und das Grundgesetz beißen sich da ja generell, aber ich glaube das wäre nicht im Sinne der Thread-Erstellerin das hier zu diskutieren. Beispielsweise soll man ja auch als ALG-II-Empfänger jede "zumutbare Arbeit" annehmen und alle Mittel ergreifen, um die Hilfsbedürftigkeit zu beenden - was der freien Berufswahl ohnehin bereits widerspricht.

Denke da sind wir uns alle einig. Aber hier diese Grundsatzdebatte zu führen, was da nun alles bei den Jobcentern schief läuft, bringt wohl Redlover nicht weiter :-(.
 

margotsch

Accountproblem bitte Admin informieren.
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Meine Güte, jeder kann sich doch dort bewerben wo er will. Niemand hindert Dich aktiv zu werden. Alternativ konkret Kurs mitMaßnahmenummer usw. schriftlich beantragen.

Natürlich muss man sich fragen, ob es sinnvoll ist, sich als Experte zu bewerben wenn man 6 Jahre raus ist. Ich lese in der EGV, dass du dich in verschiedenen Bereichen bewerben sollst. Was ist daran falsch?
 

jockel

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Hallo,

danke für eure schnellen Antworten. Ich habe die EGV so unterschrieben, denn ich habe erst danach herausgefunden, dass ich es eigentlich nicht müßte.

Nach meinem EDV-Studium habe ich mich beworben, aber im ersten Jahr danach auch nicht nur ein Vorstellungsgespräch bekommen. Deshalb habe ich dann mit einem Master-Studium begonnen, dass ich nach 3 Jahren ua. aus fachlichen Gründen aber nicht beendet habe.

Somit war es ja 4 Jahre her seit meinem Studium, als ich mich dann wieder beworben hatte. Im EDV-Bereich eine lange Zeit.

Ich wollte schon mehrmals eine Weiterbildung im EDV-Bereich, die aber immer mit meiner Meinung nach fadenscheinigen Begründungen abgelehnt wurde. Zum Beispiel eine Firma müßte mir zusagen, dass Sie mich nach einer Weiterbildung einstellt. So ein Blödsinn!

Ich bin beim Erstkontakt mit Menschen sehr schüchtern. Und deshalb behauptet jetzt meine FM ich würde nur deshalb keine Stelle finden und nicht weil ich nicht genug qualifiziert bin.

Darum würde ich gern auch eure Meinung darüber wissen, ob es eine Möglichkeit gibt eine Weiterbildung zu erreichen indem ein anderer der mehr Sachkenntnis besitzt dies beurteilt.

Kein Unternehmen läßt sich darauf ein, praxisunerfahrenes Fachpersonal mit Arbeitsvertrag zu übernehmen und dann betriebsintern fortzubilden. Denn dann besteht die Gefahr, daß die Arbeitslosenverwahrlungsanstalt die Fortbildungskosten auf das Unternehmen abwälzen will. Außerdem will ein Unternehmen nur noch Fachleute für lau, voll belastbar und möglichst ohne Einarbeitung und ohne Probezeit. Damit man in die engere Auswahl bei einem Unternehmen kommt, muß der Gaul genau andersrum aufgezäumt werden. Erst die Aus- und Fortbildung auf Amtskosten mit guten Abschlüssen und dann mit amtlicher, aktiver Jobakquise die Eigenbemühungen des jobsuchenden Erwerbslosen. Beides - die Amtsrecherchen und die Jobsuche des Erwebslosen müssen Hand in Hand gehen.

Meist lehnt sich aber die Bürokratie in der Arbeitslosenverwahrlosung mit verschränkten Armen in ihren Amtssesseln zurück und wartet tatenlos, was man als jobsuchender Erwerbsloser an Eigenbemühungen präsentiert. Und egal - meist zeigt das Amt für eine Berufsförderung mit dem Daumen nach unten.

Die Leier, daß der Arbeitslose einen einstellungswilligen Unternehmer dem Amt präsentieren soll, ist sowas von ausgelutscht. Das Amt weiß doch selber wie hundsmiserabel neoliberal die Unternehmer eingestellt sind und nur noch auf ihren Eigennutz in jeder Beziehung schielen.

Daß Unternehmer Grundgesetzpflichten nach Artikel 14 GG - eben dem Allgemeinwohl - zu dienen haben, kennen auch die Amtsbürokraten, aber sie buckeln vorm Kapital. Die Unternehmerschaft ist deren Kundschaft und überhaupt nicht die jobsuchenden Erwerbslosen. Die werden asozial im Amts- und Unternehmerinteresse verheizt und verbrannt.
 
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