EGV Mein Eigenvorschlag / Tipps & Ratschläge sind willkommen

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xj3Qr1nL7ys

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Hallo Leute,

meine SB möchte mich mal wieder mit einer EGV beglücken. Da dies ohnehin Ärger und Arbeit bedeutet, versuche ich doch erstmal ein Ergebnis zu erreichen, dass mir durchaus weiter helfen könnte und habe deshalb einen Eigenvorschlag ausgearbeitet. Mit dem 08/15 Murks den die mir mitgegeben haben brauchen wir uns also erstmal gar nicht auseinandersetzen, da ich ihn eh nicht unterschreiben werde. Sollte das JC sich nicht zumindestens teilweise (in einer für mich gerade noch akzeptablen Art & Weise) auf meinen Eigenvorschlag einlassen und mir seinen Murks als VA übermitteln, würde ich eh den Rechtsweg gehen und kann dann in einem neuen Faden alles posten was dazu nötig ist.

Der Eigenvorschlag ist als Anlage eingefügt. Wenn also jemand Lust hat mal drüber zu schauen, bin ich für eventuelle Tipps und Ratschläge gerne offen. Die wichtigste Frage von meiner Seite aus ist eigentlich: Habe ich bezüglich der Eingliederungshilfen die richtige Formulierung gewählt? Also, muss das JC (sofern es was davon unterschreibt) bei Jobantritt auch wirklich diese Hilfen gewähren, sofern ich sie beantrage. Sprich: aus "Kann" wird "Muss" - weil vertraglich vereinbart. Aber wie gesagt, wenn jemand sonst noch was auffällt, immer raus mit der Sprache. Danke und Gruß :icon_smile:

xj3Qr1nL7ys
 

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Hallo Leute,

meine SB möchte mich mal wieder mit einer EGV beglücken. Da dies ohnehin Ärger und Arbeit bedeutet, versuche ich doch erstmal ein Ergebnis zu erreichen, dass mir durchaus weiter helfen könnte und habe deshalb einen Eigenvorschlag ausgearbeitet. Mit dem 08/15 Murks den die mir mitgegeben haben brauchen wir uns also erstmal gar nicht auseinandersetzen, da ich ihn eh nicht unterschreiben werde. Sollte das JC sich nicht zumindestens teilweise (in einer für mich gerade noch akzeptablen Art & Weise) auf meinen Eigenvorschlag einlassen und mir seinen Murks als VA übermitteln, würde ich eh den Rechtsweg gehen und kann dann in einem neuen Faden alles posten was dazu nötig ist.

Der Eigenvorschlag ist als Anlage eingefügt. Wenn also jemand Lust hat mal drüber zu schauen, bin ich für eventuelle Tipps und Ratschläge gerne offen. Die wichtigste Frage von meiner Seite aus ist eigentlich: Habe ich bezüglich der Eingliederungshilfen die richtige Formulierung gewählt? Also, muss das JC (sofern es was davon unterschreibt) bei Jobantritt auch wirklich diese Hilfen gewähren, sofern ich sie beantrage. Sprich: aus "Kann" wird "Muss" - weil vertraglich vereinbart. Aber wie gesagt, wenn jemand sonst noch was auffällt, immer raus mit der Sprache. Danke und Gruß :icon_smile:

xj3Qr1nL7ys
Ich hab´s nur mal überflogen - der SB kann ja machen, wie er lustig bist, darauf hast du KEINEN Einfluss.

Ansonsten:
Ohne Anzahl Eigenbemühungen wird schwierig werden.
Die Kosten müssen ganz klar erstattet werden.
In der Rechtsfolgenbelehrung stimmst du praktisch einer Sanktion im Nichtbefolgungsfalle von 30 % zu? :eek:
Ich denke, es ist besser, den VA abzuwarten...

 

xj3Qr1nL7ys

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@canny & all

1.Ich bin auch im Original nicht auf eine bestimmte Anzahl von Bewerbungen verpflichtet worden. Auch die Art und Weise ist nicht spezifiziert worden. (Hat was mit dem ÄG zu tun) Ist das ein Problem? Ich werte dies eher als Freizügigkeit. Sprich, ich kann mich bewerben wie und so oft ich lustig bin, oder halt auch nicht; Hauptsache ich bemühe mich hin und wieder.

2.Die Kosten sind ja von meiner Seite aus trotzdem konkretisiert worden. 5,00 € für schriftliche, 1,00 € für E-Mail

3.Die RFB sind ja noch nicht mal in den Mustervorschlägen vom ELO-Forum ausgeklammert. Ich glaube die kann man nun wirklich nicht entfernen, sonst wird es halt keine EGV. Im Gegenzug zu einem minimalen Risiko der Sanktion (aufgrund von minimalen Verpflichtungen) winken bei diesem Vorschlag aber auch Geld für Kleidung (bei Bedarf), Geld für Fahrkarten, 2 Monate (mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit), ein Bildungsgutschein (bei Bedarf) + grantierte Erstattung der Bewerbungskosten (zu festgelegten Konditionen) und garantierte Erstattung der Fahrkosten zu VG ohne übers SG zu müssen. Sofern ich ich mit meinem Verständniss bezüglich meiner Kernfrage richtig liege und richtig formuliert habe.

4. Machen was er will kann der SB nur bei seiner Gestaltung, ich muss es dann aber auch nicht unterschreiben. Wenn was unterschrieben wurde gibt es kein Zurück mehr, auch nichts fürs JC. Deshalb ist es mir ja wichtig zu erfahren ob ich mit der Formulierung und meiner darauf gestützen Annahme richtig liege.

Gruß
xj3Qr1nL7ys
 
E

ExitUser

Gast
Ich hab´s nur mal überflogen - der SB kann ja machen, wie er lustig bist, darauf hast du KEINEN Einfluss.

Ansonsten:
Ohne Anzahl Eigenbemühungen wird schwierig werden.
Die Kosten müssen ganz klar erstattet werden.
In der Rechtsfolgenbelehrung stimmst du praktisch einer Sanktion im Nichtbefolgungsfalle von 30 % zu? :eek:
Ich denke, es ist besser, den VA abzuwarten...


Diese ist besser. :icon_daumen:

https://www.buergerinitiative-grund...eue-Eingliederungsvereinbarung-2011-09-15.htm
 
E

ExitUser

Gast
Hallo Leute,

meine SB möchte mich mal wieder mit einer EGV beglücken. Da dies ohnehin Ärger und Arbeit bedeutet, versuche ich doch erstmal ein Ergebnis zu erreichen, dass mir durchaus weiter helfen könnte und habe deshalb einen Eigenvorschlag ausgearbeitet. Mit dem 08/15 Murks den die mir mitgegeben haben brauchen wir uns also erstmal gar nicht auseinandersetzen, da ich ihn eh nicht unterschreiben werde. Sollte das JC sich nicht zumindestens teilweise (in einer für mich gerade noch akzeptablen Art & Weise) auf meinen Eigenvorschlag einlassen und mir seinen Murks als VA übermitteln, würde ich eh den Rechtsweg gehen und kann dann in einem neuen Faden alles posten was dazu nötig ist.

Der Eigenvorschlag ist als Anlage eingefügt. Wenn also jemand Lust hat mal drüber zu schauen, bin ich für eventuelle Tipps und Ratschläge gerne offen. Die wichtigste Frage von meiner Seite aus ist eigentlich: Habe ich bezüglich der Eingliederungshilfen die richtige Formulierung gewählt? Also, muss das JC (sofern es was davon unterschreibt) bei Jobantritt auch wirklich diese Hilfen gewähren, sofern ich sie beantrage. Sprich: aus "Kann" wird "Muss" - weil vertraglich vereinbart. Aber wie gesagt, wenn jemand sonst noch was auffällt, immer raus mit der Sprache. Danke und Gruß :icon_smile:

xj3Qr1nL7ys

mit dieser EGV erklärst du dich bereit sanktionieren gegen deine person zu zulassen.
du scheinst das ganze system noch nicht verstanden zu haben:icon_eek:
wir kämpfen gegen jede sanktion und du bietes es freiwillig an.
ohne worte:icon_neutral:
 
E

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Gast
Hallo,

Unter 1.

E-Mail Bewerbungen werden pauschal mit 1,00 Euro pro Bewerbung erstattet.

Kann man probieren denke aber, dass bei einer E-Mail Bewerbung kein Muss besteht diese zu erstatten.
Wissen tue ich es jetzt aber nicht.

Er unterstützt Ihre Bewerbungsaktivitäten nach Maßgabe des § 16 Abs. 1 SGB II i.V.m. § 44 SGB III durch Übernahme von angemessenen und nachgewiesenen Fahrkosten zu Vorstellungsgesprächen sofern die
Kostenübernahme vor Fahrtantritt durch Sie beantragt wurde.

Er unterstützt Ihre Bewerbungsaktivitäten nach Maßgabe des § 16 Abs. 1 SGB II i.V.m. § 44 SGB III durch Übernahme von angemessenen und nachgewiesenen Fahrkosten zu Vorstellungsgesprächen, für den Förderzeitraum vom xxxx bis xxxx (Laufzeit von der EGV) in Höhe von ? € (-,20€ pro gefahrene Kilometer bzw. nachgewiesener Fahrkarte) sofern die Kostenübernahme vor Fahrtantritt durch Sie beantragt wurde.

Er fördert eine Arbeitsaufnahme durch die Gewährung einer Fahrtkostenbeihilfe nach § 16 Abs.1 SGB II i.V.m. § 44 SGB III für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstelle, in Höhe von bis zu 130 Euro pro Monat, für die Dauer von 2 Monaten, sofern die Kostenübernahme vor Fahrtantritt durch Sie beantragt wurde.

Er fördert eine Arbeitsaufnahme durch die Gewährung einer Ausrüstungsbeibeihilfe nach § 16 Abs.1 SGB II i.V.m. § 44 SGB III für die Anschaffung notwendiger Berufskleidung, in Höhe von bis zu 130 Euro pro Jahr, sofern diese Kostenübernahme vor Beschäftigungsbeginn durch Sie beantragt wurde.

Er fördert eine Arbeitsaufnahme durch die Gewährung eines Bildungsgutscheins nach § 16 Abs.1 SGB II i.V.m. § 44 SGB III zur Erlangung einer notwendigen Qualifikation, sofern diese von einem Arbeitgeber als notwendig erachtet wird und bei erfolgreichem Abschluss der Qualifizierungsmaßnahme, mit einer Einstellungszusage des Arbeitgebers verbunden ist.

Hier bin ich mir jetzt nicht sicher ob bei diesen Förderungen nach § 44 geregelt wird. Habe das nicht im Kopf aber es könnte sein, dass hier andere §§ greifen ??
Es gibt hier eingestellte EGVen die diese Förderungen beinhalten, vielleicht schaust du mal ob du was findest.
Kann mich aber auch vertun :icon_kinn:

Unter 2.

-nicht bei Krankheit-

Gesundheitliche Dinge haben nichts in einer EGV zu suchen.

In einer EGV wird vereinbart mit was das JC den HE unterstützt, aber nicht was das JC Nicht unterstützt.

In einer EGV wird vereinbart welche Bemühungen der HE einzuhalten hat, aber nicht was er Nicht einhalten muss.

Sie bewerben sich zeitnah, d.h. spätestens am dritten Tage nach Erhalt des Stellenangebotes, auf Vermittlungsvorschläge, die Sie von der Agentur für Arbeit/Träger der Grundsicherung erhalten haben. Der Nachweis für die unternommenen Bemühungen erfolgt im Rahmen der weiter oben bereits genannten Auflistung der Bewerbungsaktivitäten.

Als Nachweis über Ihre unternommenen Bemühungen füllen Sie die dem VV beigefügte Antwortmöglichkeit aus und legen diese vor.
(...und legen diese vor...Manchmal steht auf dem VV bis wann man Rückmeldung geben muss / soll, unabhängig von dem Ergebnisstand. Steht kein Datum bis wann, legt man diesen Bogen einfach bei der nächsten Einladung zum Termin vor. Auf der Kopie lässt man sich den Empfang bestätigen.)

Entfällt Ihre Hilfebedürftigkeit sind weder Sie noch der Träger der Grundsicherung an die aufgeführten Rechte und Pflichten weiter gebunden. Wird im Einzelfall von diesem Grundsatz abgewichen, so wird dies oben unter Leistungen des Grundsicherungsträgers gesondert vereinbart.

Alles was außerhalb des Eingerahmten steht hat eigentlich nur hinweisenden Charakter. Den zweiten Satz würde ich weg lassen, oder hat der einen besonderen Grund den mit aufzunehmen?

Sollte aufgrund von wesentlichen Änderungen in Ihren persönlichen Verhältnissen eine Anpassung der vereinbarten Maßnahmen Unterstützungen? und Pflichten Bemühungenerforderlich sein, ist die vorliegende Eingliederungsvereinbarung hinfällig. Eine
neue Eingliederungsvereinbarung setzt neue beiderseitige Verhandlungen voraus.


Eine bestehende EGV müsste vor Abschluss einer Neuen erst mit beiderseitigem Einverständnis gekündigt werden.

Rechtsfolgenbelehrung:

Die §§ 31 bis 31b Zweites Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) sehen bei Verstößen gegen die in der Eingliederungsvereinbarung festgelegten Pflichten Leistungsminderungen vor. Das Arbeitslosengeld II kann danach - auch mehrfach nacheinander - gemindert werden oder vollständig entfallen.

....die in der EGV vereinbarten Eingliederungsbemühungen

War mal meine Meinung dazu.

Einfacher wäre es wenn du eine EGV bekommst oder bekommen hast die hier einzustellen. Dann könnte man schaun ob du die unterschreiben könntest (damit erst mal ein halbes Jahr Ruhe ist) oder ob du einfach auf den VA warten solltest / könntest. Es gibt vorgelegte EGVen da steht so viel Mist drin, dass es sich nicht lohnen würde Änderungsvorschläge vorzulegen, da heißt es dann einfach nur abwarten.
 

Amethrin

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is doch gut, mal was zu probieren.
nee, die können nicht machen, was die wollen. jedenfalls die Leitering des Sg Berlin ruft sie schon öffentlich zu außergerichtlichen Einigungen auf. Wenn immer neue Richter eingestellt werden müssen, dann kriegen die ein problem.
oder seh ich das falsch?
 

xj3Qr1nL7ys

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Kann man probieren denke aber, dass bei einer E-Mail Bewerbung kein Muss besteht diese zu erstatten.
Wissen tue ich es jetzt aber nicht.

wenn es vertraglich so vereinbart wird, muss sich das JC auch dran halten, denke ich doch mal...

Er unterstützt Ihre Bewerbungsaktivitäten nach Maßgabe des § 16 Abs. 1 SGB II i.V.m. § 44 SGB III durch Übernahme von angemessenen und nachgewiesenen Fahrkosten zu Vorstellungsgesprächen, für den Förderzeitraum vom xxxx bis xxxx (Laufzeit von der EGV) in Höhe von ? € (-,20€ pro gefahrene Kilometer bzw. nachgewiesener Fahrkarte) sofern die Kostenübernahme vor Fahrtantritt durch Sie beantragt wurde.

Ich fahre grundsätzlich mit ÖV da ich weder Auto noch Führerschein besitze. Dementsprechend werde ich auf: Er unterstützt Ihre Bewerbungsaktivitäten nach Maßgabe des § 16 Abs. 1 SGB II i.V.m. § 44 SGB III durch Übernahme von angemessenen und nachgewiesenen Fahrkosten zu Vorstellungsgesprächen, für den Förderzeitraum vom xxxx bis xxxx (Laufzeit von der EGV) in Höhe von bis zu 130 Euro pro Fahrt abändern.

Hier bin ich mir jetzt nicht sicher ob bei diesen Förderungen nach § 44 geregelt wird. Habe das nicht im Kopf aber es könnte sein, dass hier andere §§ greifen ??
Es gibt hier eingestellte EGVen die diese Förderungen beinhalten, vielleicht schaust du mal ob du was findest.
Kann mich aber auch vertun :icon_kinn:

§ 44 SGB III ist ja das neue Vermittlungsbudget. Alle Eingliederungshilfen fallen jetzt dort drunter. Ausserdem kann man in Bezug auf diesem § wohl so ziemlich alles vereinbaren, was einer Arbeitsaufnahme dient. Müsste und sollte im Einklang mehrerer Informationen dieses Forums eigentlich der richtige sein...

Gesundheitliche Dinge haben nichts in einer EGV zu suchen. In einer EGV wird vereinbart mit was das JC den HE unterstützt, aber nicht was das JC Nicht unterstützt. In einer EGV wird vereinbart welche Bemühungen der HE einzuhalten hat, aber nicht was er Nicht einhalten muss.

Ja aber man soll die Pflichten und Rechte ja auch immer hinreichend bestimmen. Durch diesen Passus sichere ich mich selbst doch nur ab, bei Krankheit (AU) keiner Bewerbungspflicht zu unterliegen?

Als Nachweis über Ihre unternommenen Bemühungen füllen Sie die dem VV beigefügte Antwortmöglichkeit aus und legen diese vor.
(...und legen diese vor...Manchmal steht auf dem VV bis wann man Rückmeldung geben muss / soll, unabhängig von dem Ergebnisstand. Steht kein Datum bis wann, legt man diesen Bogen einfach bei der nächsten Einladung zum Termin vor. Auf der Kopie lässt man sich den Empfang bestätigen.)

Das steht auch im Original so da und gefällt mir aber nicht, weil es Arbeit und Kosten verursacht. Sollte da noch ein Datum stehen vergrößern sich die Pflichten und erhöhen das Risiko einer verhassten Sanktion (auf welche ich selbstverständlich NICHT den geringsten Wert lege) wegen solcher Peanuts. Deshalb bevorzuge ich es sämtliche Bemühungen auf die unverfängliche Liste zu schreiben und nach Aufforderung vorzulegen. Das ist bei bis zu 30 Bewerbungen ein einziger Ausdruck (habe Druckerprobleme...) in 3 bis 6 Monaten, anstatt dem ganzen Heckmeck

Entfällt Ihre Hilfebedürftigkeit sind weder Sie noch der Träger der Grundsicherung an die aufgeführten Rechte und Pflichten weiter gebunden. Wird im Einzelfall von diesem Grundsatz abgewichen, so wird dies oben unter Leistungen des Grundsicherungsträgers gesondert vereinbart.

Alles was außerhalb des Eingerahmten steht hat eigentlich nur hinweisenden Charakter. Den zweiten Satz würde ich weg lassen, oder hat der einen besonderen Grund den mit aufzunehmen?

Das hat was mit den Eingliederungshilfen zu tun, die ich bei erfolgreicher Jobsuche vom JC einfordern will, desdeweche bleibt der sicherheitshalber schön da stehen...

Sollte aufgrund von wesentlichen Änderungen in Ihren persönlichen Verhältnissen eine Anpassung der vereinbarten Maßnahmen Unterstützungen? und Pflichten Bemühungenerforderlich sein, ist die vorliegende Eingliederungsvereinbarung hinfällig. Eine
neue Eingliederungsvereinbarung setzt neue beiderseitige Verhandlungen voraus.


Eine bestehende EGV müsste vor Abschluss einer Neuen erst mit beiderseitigem Einverständnis gekündigt werden.

versteht sich aufgrund der Vereinbarung von selbst. Da es in der Muster EVG vom Forum auch so da steht, soll es für mich so ok sein...

Rechtsfolgenbelehrung:



....die in der EGV vereinbarten Eingliederungsbemühungen

War mal meine Meinung dazu.

Einfacher wäre es wenn du eine EGV bekommst oder bekommen hast die hier einzustellen. Dann könnte man schaun ob du die unterschreiben könntest (damit erst mal ein halbes Jahr Ruhe ist) oder ob du einfach auf den VA warten solltest / könntest. Es gibt vorgelegte EGVen da steht so viel Mist drin, dass es sich nicht lohnen würde Änderungsvorschläge vorzulegen, da heißt es dann einfach nur abwarten.

Wie gesagt, deren Vorlage werde ich eh nicht unterschreiben aber ich will die Gelegenheit nutzen um eventuell nochmal was für mich zu erreichen (€). Wenn ich jetzt eine vernünftige Gegenvorlage ausarbeite kann ich auch in Zukunft bei Bedarf immer wieder darauf zurückgreifen. Und zu den RFB: In der Tat steht doch tatsächlich in der Mustervorlage was ganz anderes als das § 31 Geschwafel :eek: Ich werde das wie folgt abändern: Verstöße gegen die in der EGV vereinbarten Pflichten können Leistungsminderungen des Arbeitslosengelds 2 zur Folge haben. Das Arbeitslosengeld II kann danach - auch mehrfach nacheinander - gemindert werden oder
vollständig entfallen... gefolgt vom üblichen blabla...


@ Kritiker: Ich sehe bei dieser EGV & diesen Pflichten kein Risiko der Sanktion. Bemühen muss man sich auch ohne EGV...


Danke Passeridae, das war/ist definitiv sachlich, konstruktiv, nützlich & hilfreich ;-) :icon_daumen::biggrin:


Gruß
xj3Qr1nL7ys
 
E

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wenn es vertraglich so vereinbart wird, muss sich das JC auch dran halten, denke ich doch mal...

Sicher dann müssen die sich dran halten wenn es vereinbart ist.
Das heißt aber nicht, dass sie diesem zustimmen.

Ja aber man soll die Pflichten und Rechte ja auch immer hinreichend bestimmen. Durch diesen Passus sichere ich mich selbst doch nur ab, bei Krankheit (AU) keiner Bewerbungspflicht zu unterliegen?

SB muss diesen Passus aber nicht akzeptieren.

Wer will einem den vorschreiben, wenn man AU ist, dass man sich bewerben muss. SB solle mir dann den § dazu vorlegen.

Das steht auch im Original so da und gefällt mir aber nicht, weil es Arbeit und Kosten verursacht. Sollte da noch ein Datum stehen vergrößern sich die Pflichten und erhöhen das Risiko einer verhassten Sanktion (auf welche ich selbstverständlich NICHT den geringsten Wert lege) wegen solcher Peanuts. Deshalb bevorzuge ich es sämtliche Bemühungen auf die unverfängliche Liste zu schreiben und nach Aufforderung vorzulegen. Das ist bei bis zu 30 Bewerbungen ein einziger Ausdruck (habe Druckerprobleme...) in 3 bis 6 Monaten, anstatt dem ganzen Heckmeck

SB muss da aber nicht drauf eingehen, wenn er die andere Variante bevorzugt, kenne das gar nicht anders.

Das hat was mit den Eingliederungshilfen zu tun, die ich bei erfolgreicher Jobsuche vom JC einfordern will, desdeweche bleibt der sicherheitshalber schön da stehen...

Dieser Satz nutzt dir gar Nichts wenn er außerhalb des Eingerahmten steht.

versteht sich aufgrund der Vereinbarung von selbst. Da es in der Muster EVG vom Forum auch so da steht, soll es für mich so ok sein...

Nach verstehen geht es aber nicht, schon gar nicht beim SB / JC. Da gibt es einen § der besagt, dass erst gekündigt werden muss dann kann man eine neue EGV abschließen.

Die Muster EGV hier aus dem Forum von 2009 meinst du? Die solltest du mal ganz schnell bei Seite legen, die ist ja so was von nicht mehr aktuell. Wir haben 2012 und es hat sich doch einiges geändert.
 
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31 August 2010
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Onlinebewerbung..
Sinn und Zweck sowie der Wortlaut von § 4 Abs. 1, 2 und § 3 Abs. 1, 2 A-UBV lassen es durchaus zu, dass auch für inzwischen üblich gewordene, reine Online-Bewerbungen (als Standardbewerbungskosten) jeweils der Pauschbetrag bei Vorliegen der sonstigen Voraussetzungen(1) anfällt. Dies ist insoweit gerechtfertigt, als hierbei Kosten für Internetverbindung(2), Strom, das Einscannen von Dokumenten und üblicherweise auch die Konvertierung in ein entsprechendes Format (z.B. pdf-Dateien mittels Adobe Acrobat Reader) entstehen.
Onlinebewerbungen - nicht kostenfrei und deshalb erstattungsfähig![FONT=&quot]
[/FONT]Am 10.6.2010 hat der 1. Senat des LSG Stuttgart in einem Erörterungstermin einen Vergleich mit der Vertreterin der ArGe Freiburg initiiert. Der Richter am Landessozialgericht hatte zuvor gesagt, dass im Gesetz eine Erstattung für Bewerbungen auch im Internet vorgesehen sei. Das Jobcenter könne dann nicht einfach sagen, dass es dies nicht macht. Nachdem mir gut zugeredet wurde, habe ich schließlich einem Vergleich zugestimmt, weil dadurch auch die zahlreichen Folgewidersprüche mit erledigt wurden. Der Vergleich beinhaltet, dass die ArGe Freiburg für die seit September 2006 angefallenen Onlinebewerbungen einen einmaligen Betrag von 100 EUR zu zahlen hat. Dies entspricht einem Betrag von 2,50 EUR pro streitbefangener Onlinebewerbung
AZ: L 1 AS 6026/09[FONT=&quot]

[/FONT]


[FONT=&quot]
[/FONT]​
 

xj3Qr1nL7ys

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Sicher dann müssen die sich dran halten wenn es vereinbart ist.
Das heißt aber nicht, dass sie diesem zustimmen.

Ist schon klar, aber dann heisst es im Umkehrschluß auch dass ich nicht unterschreiben werde. :biggrin: Es geht wie gesagt um den Versuch einen für mich ""akzeptablen"" Vorschlag eingereicht zu haben. Wenn er scheitert wird selbstverständlich gegen einen eventuellen VA vorgegangen...

SB muss diesen Passus aber nicht akzeptieren.

Ist schon klar, aber dann heisst es im Umkehrschluß auch dass ich nicht unterschreiben werde. :biggrin: Es geht wie gesagt um den Versuch einen für mich ""akzeptablen"" Vorschlag eingereicht zu haben. Wenn er scheitert wird selbstverständlich gegen einen eventuellen VA vorgegangen...

Wer will einem den vorschreiben, wenn man AU ist, dass man sich bewerben muss. SB solle mir dann den § dazu vorlegen.

Gutes Argument, werde ich gerne im Sinn behalten. Sehe aber trotzdem keinen Anlass den Satz deswegen rauszunehmen. Er schadet mir ja nicht, wenn überhaupt ist er für mich eher nützlich...

SB muss da aber nicht drauf eingehen, wenn er die andere Variante bevorzugt, kenne das gar nicht anders.

Ist schon klar, aber dann heisst es im Umkehrschluß auch dass ich nicht unterschreiben werde. :biggrin: Es geht wie gesagt um den Versuch einen für mich ""akzeptablen"" Vorschlag eingereicht zu haben. Wenn er scheitert wird selbstverständlich gegen einen eventuellen VA vorgegangen...


Dieser Satz nutzt dir gar Nichts wenn er außerhalb des Eingerahmten steht.

Zum Glück stehen die Eingliederungshilfen ja unter 1. Auch hier: Der Satz schadet mir nicht, wenn überhaupt ist er nützlich für mich. Kann man dann doch stehen lassen...


Nach verstehen geht es aber nicht, schon gar nicht beim SB / JC. Da gibt es einen § der besagt, dass erst gekündigt werden muss dann kann man eine neue EGV abschließen.

Wäre gut wenn jemand den § benennen könnte. Da es aber ja anscheinend gesetzlich geregelt ist, sehe ich keinen Zwang dies zusätzlich in der EGV zu bestimmen. Ich denke aber durchaus darüber nach das trotzdem zu tun. Auch hier: kann ja nicht schaden, zumindestens nicht mir...

Die Muster EGV hier aus dem Forum von 2009 meinst du? Die solltest du mal ganz schnell bei Seite legen, die ist ja so was von nicht mehr aktuell. Wir haben 2012 und es hat sich doch einiges geändert.

Das ist natürlich richtig. Ich habe mich dort ja auch nur informiert und wie du siehst meinen eigenen Vorschlag ausgearbeitet. Bzw. bin unter Berücksichtigung des hiesigen Feedbacks immer noch dabei...:icon_smile:

Gruß
xj3Qr1nL7ys
 

sixthsense

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@xj3Q...usw.

Sie bewerben sich zeitnah, d.h. spätestens am dritten Tage nach Erhalt des Stellenangebotes, auf
Vermittlungsvorschläge, die Sie von der Agentur für Arbeit/Träger der Grundsicherung erhalten haben

Würde ich dringlichst weglassen! :icon_evil:

Wenn weder in der EGV, noch im VV etc. Fristen festgesetzt sind, existieren diese schlichtweg nicht. Somit kannst Du also nicht sanktioniert werden, wenn Du Dich mal vier- oder fünf Tage nach erhalt des VVs bewirbst. :icon_daumen:
 
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