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EGV Lagerarbeiter Transporthelfer trotz Rückenleiden. Bitte um Hilfe

RBMer

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#1
Hallo,
habe mal wieder einen speziellen Fall in meinem Freundeskreis. Kurz zur Vorgeschichte. Bekannter von mir war die letzten 6-7 Jahre ohne festen Wohnsitz. Hat jetzt eine Wohnung und sich endlich mal um alle seine Papiere gekuemmert. Dazu zaehlt auch das er sich beim Jobcenter angemeldet hat, zum ersten mal. Jetzt drücken sie ihm eine EGV rein mit Zuweisung zu einem Träger als Lager- und Transportarbeiter. Mein Bekannter hatte als Jugendlicher einen schlimmen Unfall. Er ist damals mit dem Rücken rückwärts auf die Lehne einer Holzbank gefallen und darf/sollte nicht schwer heben. Dies ist dem SB auch bekannt. Mein Bekannter ist zur Zeit in ärztlicher Behandlung bzw arbeitet daran ein Attest zu bekommen. Termin für MRT/CT hat er hinter sich und muss leider noch circa 3 Wochen warten bis ein Arzt sich die Aufnahmen die gemacht wurden anschaut.
Die EGV ist noch nicht von meinem Bekannten unterschrieben.
Leider hat er mir den Schriftverkehr mit dem Jobcenter erst jetzt gezeigt. Ich nehme an er muss am 1.6.2014 erstmal antretten, oder gibt es eine Möglichkeit das noch abzuwehren ?
Bei den Zuweisungen ist mir aufgefallen das die Wochenarbeitszeit von 30Std. nicht mit den regelmäßigen Arbeitszeiten vereinbar ist oder lese ich das falsch ?
Bitte um zahlreiche Tips da mein Bekannter gerade dabei ist wieder richtig Fuss zu fassen und so etwas ihn nicht weiterbringt.
 

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Makale

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#2
Berliner Jobcenter :icon_twisted:

Mir wollten sie den gleichen Mist vor paar Jahren auch mal andrehen. Kann mich noch an inhaltlich identische Zuweisung erinnern...

Wenn die Arbeit unzumutbar ist, dann ist und bleibt sie es auch. Da nützt auch eine Zuweisung nichts.

Also entweder einfach nichts unternehmen und gegen kommende Sanktion klagen (die Erfolgschancen stünden äußerst gut) oder am Montag hingehen zum parasitären Maßnahmeträger, tacheles reden über Rückenprobleme etc. und auf Abweisung wegen mangelnder Eignung "spekulieren".
 

RBMer

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#3
Problem an der Sache ist mein Bekannter hat noch nichts "Richtiges" vom Arzt. Es wurde erstmal ein MRT/CT vom Rücken gemacht und ihm davon eine DVD ausgehändigt. Mit dieser DVD muss er jetzt zu einem anderen Arzt und der muss sich die Aufnahmen auf der DVD anschauen. Alleine der MRT/CT Termin brauchte 6 Wochen und jetzt muss er wieder 4 Wochen warten bis ein andere Arzt sich die DVD anschaut. Das alles weiss das Jobcenter auch. Er hat wohl auch die Arzttermine vorgelegt.
 
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#4
Ich denke mal ein aussagekraeftiges Attest kann erst nach Auswertung der Bilder verfasst werden.Bis dahin hilft nur eine AU - gleich am Montag,frueh auf der Matte stehen beim Hausarzt/behandelnden Facharzt und die Sache wahrheitsgemaess vortragen.( Sollte da wider Erwarten doch was schiefgehen,wenigstens den Termin bestaetigen lassen und Plan B,evtl wie oben vorgeschlagen,angehen ).
Dann mit Kopie der AU zum JC,und diese als Nachweis gegenzeichnen/abstempeln lassen.
Die Sache so moeglichst durchziehen,bis der Befundbericht vorliegt.
Aus meiner Sicht der nervenschonenste und stressaermste Weg alles Richtung Zuweisung erstmal auf Eis zu legen.
 

Stuart

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#5
Warum AU? Er soll zu seinem SB ihm das Rückenleiden erklären und diesen darauf hinweisen das man das mit einer amstarztlichen Untersuchung über prüfen lassen kann.
Da kann dann schon reichlich Zeit bis zum nächsten Termin vergehen.
 

MissRuhrpott

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#6
Warum AU? Er soll zu seinem SB ihm das Rückenleiden erklären und diesen darauf hinweisen das man das mit einer amstarztlichen Untersuchung über prüfen lassen kann.
Da kann dann schon reichlich Zeit bis zum nächsten Termin vergehen.
Ah ja....und da ist dann 100%ig sicher,dass der SB abnickt und alles in die Wege leitet und den LE bis zur Abklaerung "fuer AU erklaert" ?
Ich lasse sowas lieber von einem medizinischen Sachverstaendigen machen.
Damit bin ich finanziell und rechtlich auf der sicheren Seite und kann dann evtl. derartige Diskussionen mit SB fuehren,ohne Angst haben zu muessen,dass mir sonstwas unterstellt wird und in Folge vielleicht sogar noch Leistungen gekuerzt werden.

Hier kommt hinzu dass die Abklaerung der Beschwerden bereits laeuft.Da macht es eher Sinn,wenn der Amtsarzt nach Befunderstellung die zukuenftige zumutbare Arbeitsschwere begutachtet.
 

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#7
Hallo

soll eine EGV nicht mit einem arbeitsfähigen abgeschlossen werden!
Das steht hier noch garnicht fest ob er Arbeitsfähig ist

desweiteren sehe ich den !,50 eurojob alks Lagerhelfer nicht als zusätzlich an
 

Snickers

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#8
Warum AU? Er soll zu seinem SB ihm das Rückenleiden erklären und diesen darauf hinweisen das man das mit einer amstarztlichen Untersuchung über prüfen lassen kann.
Da kann dann schon reichlich Zeit bis zum nächsten Termin vergehen.
Er braucht mit dem SB keine Gesundheitsfragen abklären, das macht er mit seinem Arzt. Attest besorgen mit klarer Aussage was geht und was nicht geht.
Mit Nachweis ab in die Akte damit.

6-7 Jahre obdachlos..........das Land hat nicht für ihn getan, weshalb soll er jetzt seine Restgesundheit verschwenden?
 

gelibeh

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#9
Einer Zuweisung in einen EEJ kann man widersprechen und das sollte er umgehend mit dem Verweis auf den §10 SGBII tun. Die Arbeit ist aufgrund seines Rückenleidens nicht zumutbar.
 

RBMer

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#10
Ich werde das heute noch mit ihm besprechen wie er am besten vorgehen sollte. Ich danke erstmal fuer die Tips und werd hier dann weiter posten wie es ausging.
schönen Sonntag wünsch ich euch ....
 

RBMer

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#11
Er wird die Massnahme wohl erstmal mitmachen. Sortieren von Kleidung.
 

Neudenkender

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#12
Problem an der Sache ist mein Bekannter hat noch nichts "Richtiges" vom Arzt. Es wurde erstmal ein MRT/CT vom Rücken gemacht und ihm davon eine DVD ausgehändigt. Mit dieser DVD muss er jetzt zu einem anderen Arzt und der muss sich die Aufnahmen auf der DVD anschauen. Alleine der MRT/CT Termin brauchte 6 Wochen und jetzt muss er wieder 4 Wochen warten bis ein andere Arzt sich die DVD anschaut.
Also ich (!) kenne das IMMER so, dass der Radiologe gleich nach der Bilddiagnostik einen Befundbericht schreibt. Den man aber gelegentlich nur auf ausdrückliche Nachfrage ausgehändigt bekommt. Was aber einem zusteht.

Ich würde mir also den Bericht schnell selbst besorgen und im Inet schon vor dem nächsten Facharzttermin mal recherchieren, was es mit der Diagnose seitens des Radiologen so auf sich hat.
 

götzb

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#13
Wo ist das Problem ?
Job annehmen und mit dem Rückenleiden kann man leider nix in der Hand behalten; da kippt man schnell um oder oder oder.
Dem Arbeitgeber die Freude geben. :icon_mrgreen:
 
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