EGV kommt einem offenen Strafvollzug ohne Fussfesseln gleich!

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James Bond

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Erstmal "Hallo zusammen",

auf der Suche nach Gleichgesinnten und ebenfalls Jobcenter geschädigten Hartz4 - Empfängern wurde ich auf "Euch" aufmerksam. Nun bin ich neuer Member dieses Forums und hoffe, bei dem "Kampf" gegen die teilweise unerträgliche Entmündigung, Bevormundung und Verarschung dieser menschenverachtenden Institution "Jobcenter" und seinem Instrument SGB.. mithelfen zu können.

Zunächst möchte ich meine neue EGV online stellen. Die EGV kam per Post, im Anschreiben fordert mich ein Vertreter meines SB'ters stellvertretend auf, eine Ausfertigung dieser EGV mit Frist von einer Woche unterschrieben zurückzusenden. Die aktuelle EGV ist (siehe Punkt 7 weiter unten) vordergründig bis Ende März gültig. Ich hatte mich vor einem halben Jahr unter Drohung eines VA nochmal zur Unterschrift drängen lassen.
Bei neuerlichen Prüfung stelle ich die unter Punkt 7 geschilderten Verarschung nun fest.

Für mich grenzt diese EGV an einen "offenen Strafvollzug ohne Fußfesseln" und ist absolut entwürdigend. 7 Punkte in dieser EGV habe ich farblich markiert, sie drehen mir den Magen um wenn ich nur daran denke.

Zu Punkt 1:
Wer diesen Satz aufmerksam liest, wird sicher die unverschämte Unterstellung in diesem Satz erkennen.

Zu Punkt 2:
Diese Forderung, die im zweiten Satz durch Konkretisierung auf die Spitze getrieben wird, reicht m. M. n. schon aus, um so einen Dreckswisch nicht zu unterzeichnen. Sachlich gesehen sei angemerkt: "Welcher Arzt lässt sich zum Handlanger eines Jobcenters machen?"

Zu Punkt 3:
Ein pauschales Ticket, meine Daten ohne mein Wissen durch die Welt streuen zu können. Für mich unakzeptable.

Zu Punkt 4 und 5:
Die Absätze dieser beiden Punkte formulieren für mich eine Entmündigung meiner Person die in einer Knastverfügung mündet. Ich nenne es einen "offenen Vollzug ohne Fußfesseln". Für meinen Begriff von Grundrechten unvereinbar.

Zu Punkt 6 (unter Beachtung des Punkt 7):
Die in blau markierten Abschnitte bedeuten eine unbegrenzte Meldepflicht bei diesem Saftladen, selbst wenn ich in einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit bin und evtl. als sogenannter Aufstocker leben muss.

Mir bleibt jetzt wieder langsam die Luft weg über so viel Unverschämtheit.

Bevor ich gänzlich platze noch den Hammer dieser und der letzten EGV zum Schluss. Der Punkt 7:
Auf der 1 Seite wird eine Vertragsdauer in Form eines Datums definiert, um diese dann unmittelbar in der gleichen Zeile zunächst zu relativieren. Die Krönung kommt dann auf Seite 3. Dort wird die Gültigkeitsdauer auf unbestimmte Zeit ausgeweitet, mindestens aber für die Dauer der Bedürftigkeit, also solange irgend eine Leistung vom Jobcenter bezogen wird (man denke mal weiter, Aufstockung oder Sozialleistung auf Grund zu geringer Rente).

Mich wundert es nicht mehr, wenn Bedürftige bei diesem entwürdigenden Treiben ausrasten und es Tote im Jobcenter gibt.

Mein Ablehnungsschreiben zu dieser und jeder weiteren EGV ist fertig, denn bei einer derartigen Missachtung meiner Grundrechte ist auch meine Schmerzgrenze erreicht.

Sollte jemand von Euch noch rechtliche Hinweise zu dieser EGV haben, so wäre ich dankbar für eine Nachricht.

Allen Betroffenen wünsche ich die Kraft und Nerven dieser Jobcenter-Willkür entschlossen entgegenzutreten und rufe Euch zu "Wehrt euch, gebt den Grundrechten eine Chance!".
Vergesst aber dabei nicht, Hartz4 und und andere Sauereien stammen aus der Feder der SPD und auch die Einführung des modernen Sklaventums Namens "Zeitarbeit" mit allen Facetten ist createt by SPD. Diese ungeheure Steilvorlagen für die CDU ist beispiellos. Heute sonnt sich die konzern- und arbeitgeberfreundliche CDU im Glanz der Folgen dieser sogenannten "Sozialreformen". Mit einer unglaublichen, versteckten Wirtschaftsförderung, genannt "Kurzarbeitergeld", Lohndumping und Aufstockeralmosen" wird dieses Geschenk der SPD von der CDU mit diese Geschenken an die Wirtschaft verteidigt. Bezahlen müssen das die arbeitenden Bürger mit wachsenden Armutsrisiko. Der Hosenanzugtragende Sprechblasenautomat namens Merkel (Zitat Volker Pispers) schiebt diese Leistungen jetzt und auf unbestimmte Zeit den Banken und dem Moloch EU in den Anus. Die Gebärmutter der Nation "Ursula von der Leyen" übernimmt die Suche nach dem Schuldigen für den ausufernden Sozialetat dieses Staates. Sie findet Ihn in den sogenannten "arbeitsscheuen und schmarotzenden Hartz4-Empfängern und Aufstockern". Tatsächlich aber ist der größte Anteil dieses Sozialetats eine unglaubliche Wirtschaftsförderung in Form von Dumpinglöhnen, gefördert durch Almosen namens "Aufstockung" und Geschenke in Milliardenhöhe an die Wirtschaft in Form von Kurzarbeitergeld. Als Sahnehäubchen schiebt der Parteivorsitzende einer Minderheitspartei namens FDP schlappe 1,5 Milliarden Euro der Hotelbranche in den Rachen. Wahlkampfprämie mit warmen Händedruck? Die Presse ist inzwischen fest in kapital- und konzernfreundlicher Hand (jüngstes Beispiel "Westfälische Rundschau"), hier wird verschwiegen und vertuscht, das die Leichen schon durch die Bodendecke brechen. Apropos Unfähigkeit, die CDU/CSU vertuscht mit Herdprämie und Erziehungsgeld und dokumentiert ihre Unfähigkeit mit der seit Jahren fälligen Reform des verfassungswidrigen Wahlrechts.

Nun wisst Ihr, wie meine Sicht auf die Dinge ist und ich denke mal, das ich damit einigermaßen in diese Gemeinschaft passe.

Wer sich rührt kann verlieren, aber wer sich nicht rührt, hat schon verloren.
Übrigens, bei Schreibfehlern hat mein Editor und bei falschem Satzbau mein Lehrer versagt. :icon_pfeiff::icon_redface:
In diesem Sinne bis zum nächsten Mal.:icon_daumen:
 

Neudenkender

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Mein Ablehnungsschreiben

Du schreibst da doch hoffentlich "erregt" keine Begründungen hinein? *Ich* würde schön ruhig (!) den (sicherlich wortgleichen/-ähnlichen) VA abwarten und dann Zug um Zug jeweils dagegen klagen.

Es wäre m. E. taktisch falsch, die - auch noch zu früh - aufzuschlauen . Ich kenne deine alte EGV nicht, aber schlechter als diese hier kann sie ja wohl kaum gewesen sein, alleine schon wegen der AU-Stories. Ich würde auf Zeit spielen und "die da" enervieren.
 

Speedport

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@James Bond,

wer sich über solche Texte so aufregt, schadet nur sich selbst.

Es ist nicht gut für die Gesundheit, sowohl geistig als auch körperlich.

Es ist nicht gut für die Gegenwehr, denn die muß rational sein und nicht emotional.

Es ist nicht gut für die Leser Deines Textes, denn ein Text, der zu gefühlten 50% aus Worthülsen mit Super-Super-Superlativen besteht, ist rein technisch schwer zu lesen und zumindest bei mir sträubt sich mein Inneres, sich so etwas bis zum Textende anzutun.

Zu offensichtliche und zu häufige Übertreibungen und Beleidigungen werden einfach nicht ernst genommen, da mag die reine Faktenlage sein wie sie will.

Sehr schnell wird man dann unter der Rubrik "Spinner" abgelegt und da wieder raus zu kommen ist schwierig.

Übrigens habe ich schon schlimmere EGVs gesehen.
Klar ist, daß Du nicht unterschreiben mußt.

Gegen den entsprechenden VA kannst Du vorgehen, wie ich meine mit guten Erfolgsaussichten.
 

Jägerschnitzel

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Diese EV ist, so sie als VA erlassen wird, fast ein 6èr im Lotto.

Einfach deswegen, da sie derart evident rechtswidrig ist, dass es schon wehtut.

Mit anderen Worten VA abwarten, Widerspruch einlegen, aufschiebende Wirkung beantragen und die Kuh ist vom Eis.
 
S

silka

Gast
Nun wisst Ihr, wie meine Sicht auf die Dinge ist und ich denke mal, das ich damit einigermaßen in diese Gemeinschaft passe.
Ja. Vielleicht.
Meine Sicht ist diese:
Eine EGV muß man gar nicht unterschreiben. Wenn man dieses Angebote einer EGV (angebotene Vereinbarung) für unverschämt hält, unterschreibt man es nicht.
Ist fast wie im richtgen Leben---unverschämte Angebote nimmt man nicht an. Da brauchts kein Ablehnungsschreiben.
Wozu die Energie verschwenden? Deine Energieressource ist doch mit deinem Forumsbeitrag schon arg strapaziert.
Also bitte: Ressourcen schonen!
Wer sich rührt kann verlieren, aber wer sich nicht rührt, hat schon verloren.
Dieser Spruch paßt ziemlich oft. Hier paßt er m.M. gar nicht.
Du kannst einfach und lapidar: Gar nichts tun.
Dieses Grundrecht hast du noch---du kannst es nutzen.
Ob das hilft, ist ein anderer Themen-Komplex, nämlich der der Konsequenzen aus dem Nichtstun.
Fragen:
1.Wieviele EGV hast du schon vorgeschlagen bekommen?
2. weißt du die Konsequenz der Nicht-Akzeptanz?
3. Ist dir das, was zwischen deinem roten 2 und 3 steht, eigentlich bewußt und bekannt?
4. Kennst du die Erreichbarkeitsanordnung EAO?
 

gila

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Ooops - und sowas noch bei ü50? :eek:

Ich kann deinen Ärger nachvollziehen und es IST einfach so.
Jedoch würde auch ich hier entweder ABWARTEN, ob der SB sich traut, sowas als VA zu erlassen - dann wird er ganz gewiss vor die Wand laufen, allein schon, weil du noch eine gültige EGV hast und die nicht einfach einseitig geändert/gekündigt werden kann.
Schließlich wird sowas - wenn - dann von 2 Vertragsparteien unterschrieben.

Oder ... um ihm die "Chance" zu geben, seinen Mist erst gar nicht rechtlich durch VA relevant werden zu lassen und dem Gericht sowie den Steuerzahlern hier durch sein Unvermögen KOSTEN aufzunötigen, könntest du frdl. schreiben: Ihre EGV vom ... kann ich leider nicht unterschreiben. 1. habe ich noch eine gültige EGV und 2. enthält Ihr Vertragsentwurf rechtswidrige Inhalte :biggrin:

Dann müsste er sich Gedanken machen ... denn dein Widerspruch auf einen VA wird die Rechtsabteilung auch zu lesen bekommen. Und HIER kann man dann noch ein paar "Feinheiten" anfügen :icon_twisted:
 

Neudenkender

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Oder ... um ihm die "Chance" zu geben, seinen Mist erst gar nicht rechtlich durch VA relevant werden zu lassen und dem Gericht sowie den Steuerzahlern hier durch sein Unvermögen KOSTEN aufzunötigen, könntest du frdl. schreiben: Ihre EGV vom ... kann ich leider nicht unterschreiben. 1. habe ich noch eine gültige EGV und 2. enthält Ihr Vertragsentwurf rechtswidrige Inhalte :biggrin:

Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil.

Der Thread-Eröffner wird mit dem EGV-Vorschlag aufs Übelste genötigt und entmündigt. Ihm werden ehrenrührige Dinge unterstellt. Von einem JC-Angestellten, der offenbar wenig Ahnung hat.

Und jetzt soll der ALG II-empfangende, verhöhnte Thread-Eröffner jenen JC-Angestellten auch noch aufschlauen, um den vor Schaden zu bewahren? Damit die Steuerzahler solche JC-Angestellten und -Zustände weiter kräftig finanzieren?

Absurd. Eher würde ich mir selbst die Pfoten abhacken.

Kurzer Schrieb, "Ihren EGV-Vorschlag vom xx.xx.2013 kann ich nicht unterschreiben. MfG", um - möglichst schnell - den Verwaltungsakt zu erhalten.

Und dann geht's ab, gegebenenfalls unter Ausnutzung der Fristen, wenn ich auf Zeit spielen will. Oder auch schneller. Je nach Laune.

Solch eine Steilvorlage auf jede Menge Spaß muss man einfach verwerten. :icon_party: Das ist auch eine Frage der H4-Ehre.
 
E

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Gast
Sollte ich krank sein um einer Einladung des Jobcenters Folge zu leisten

Wer diesen Satz aufmerksam liest, merkt: es fehlt ein Wort. Nun kann man den Satz so ergänzen, daß eine Unterstellung dabei herauskommt:

"Sollte ich krank sein, um einer Einladung des Jobcenters keine Folge zu leisten"

Das klingt aber noch nicht ganz richtig, denn eigentlich müßte es heißen:

"Sollte ich krank sein, um einer Einladung des Jobcenters keine Folge leisten zu müssen"

Das wäre eine Unterstellung. Damit aus dem unvollständigen Satz in der EGV aber solch eine Unterstellung wird, müssen zwei Wörter ergänzt und zwei miteinander vertauscht werden.

Einfacher ist die Ergänzung des Satzes so:

"Sollte ich zu krank sein um einer Einladung des Jobcenters Folge zu leisten"

So ist der Nebensatz korrekt, und es dürfte schwer fallen, hier eine Unterstellung zu finden.

Welcher Fehler ist wohl wahrscheinlicher? Gleich zwei Wörter vergessen und zwei vertauscht, oder doch nur zwei Buchstaben vergessen? :icon_kinn:


Unabhängig davon ist natürlich die Forderung nach einer Wegeunfähigkeitsbescheinigung hier völlig fehl am Platz.
 
E

ExitUser

Gast
Wie schon wahrscheinlich gesagt wurde -
1. Die Aufnahme in die Jobbörse sollte wenn überhaupt nur anonymisiert vorgenommen werden,
2. Die Genauen Kostenerstattung bzgl Bewerbungen muss definiert werden,
3. Das Verlangen einer Wegeunfähigkeitsbescheinigung wird von mir mit einem Mittelfinger beantwortet und muss gestrichen werden - AU reicht.
4. Eine AU muss nicht die Fähigkeit zur Teilnahme an einem Termin beim Jobcenter ausschließen - es reicht, dass du krank bist und der Arzt der Meinung ist, dass du AU bist - Punkt - das Jobcenter hat sich danach zu richten.
Wird anderes verlangt, sollen sie sich mit einem Richter auseinander setzen.
5. Dass du, wenn du AU bist und an einer Maßnahme teilnimmst, die AU in Kopie dem Jobcenter wie auch dem Träger zu kommen lässt, sollte bekannt sein - muss nicht nochmal erwähnt werden,
6. Deine Daten sollen übermittelt werden?
Gerne, aber vorher sollen sie schön jedes Mal nachfragen ob sie auch dürfen, ansonsten gibt es keine Zustimmung - das Nichtzustimmen zur Übermittlung kann nicht die Begründung einer Sanktion sein
7. Sind einige Punkte des Vertrages undurchführbar - behält der Vertrag seine Wirkung => Streichen lassen. Ein Vertrag verliert sofortig an Gültigkeit wenn er so nicht mehr durchführbar ist.
8. Die Bestimmungen der Ortsabwesenheit sind bereits im Gesetz geregelt und gehören nicht in die EGV
9 . Der Punkt der Erreichbarkeit muss nicht erneut in der EGV geregelt werden, da er wie die Ortsabwesenheit bereits im Gesetz verankert ist.
10. Die EGV ist solange gültig wie das Datum auf dem ersten Blatt es vorgibt, eine unbefristete EGV darf es nicht geben, da EGVs auf persönliche Änderungen hin abgestimmt werden müssen,
11. Eine Abänderung der EGV ist nicht - wenn dann sollen sie dir eine neue EGV vorlegen, und diese lehnst du dann ab.


Meint - Everafter
 

gila

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Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil.

Das ist ja Ansichtssache und nicht jeder kann gleich in einen Wald hinein brüllen - und verträgt das Echo.

Der Thread-Eröffner wird mit dem EGV-Vorschlag aufs Übelste genötigt und entmündigt. Ihm werden ehrenrührige Dinge unterstellt. Von einem JC-Angestellten, der offenbar wenig Ahnung hat.

"Ehrenrührig"? Unterstellungen? Es steht in der EGV kaum anderes, als in so vielen, die es hier zu lesen gibt.
Die "Gängelei" mit Ortsabwesenheit etc. steht ja so im SGB.
Was die Forderung nach Nachweisen über eine AU hinaus angeht, so ist das rechtlich zwar nicht haltbar - aber kaum "ehrenrührig".

Und jetzt soll der ALG II-empfangende, verhöhnte Thread-Eröffner jenen JC-Angestellten auch noch aufschlauen, um den vor Schaden zu bewahren? Damit die Steuerzahler solche JC-Angestellten und -Zustände weiter kräftig finanzieren?

Aha - aber der Steuerzahler soll für unsinnige SG-Prozesse zahlen? :icon_eek: Die "Zustände" und Anzahl der JC-Angestellten ändern sich jedoch auch durch Hauruck-Methoden nicht.

Absurd. Eher würde ich mir selbst die Pfoten abhacken.

Tu das. Es muss schon erlaubt sein, dass auf eine Anfrage hier mehrere mögliche Verfahrensweise vorgeschlagen werden, als immer nur "Axt im Walde".
S.o.: dies ist nicht jedermanns Ding und "wir hier" haben auch kaum weitergehenden Einblick, wie die persönlichen Verhältnisse bei den einzelnen Fragenden sind.
Für die Konsequenzen einer abgehackten Hand steht ja schließlich der TE ein ...

Kurzer Schrieb, "Ihren EGV-Vorschlag vom xx.xx.2013 kann ich nicht unterschreiben. MfG", um - möglichst schnell - den Verwaltungsakt zu erhalten.

Und dann geht's ab, gegebenenfalls unter Ausnutzung der Fristen, wenn ich auf Zeit spielen will. Oder auch schneller. Je nach Laune.

Solch eine Steilvorlage auf jede Menge Spaß muss man einfach verwerten. :icon_party: Das ist auch eine Frage der H4-Ehre.

Aufgrund meiner vielen eigenen komplexen Themen, einiger Erfolge und auch "Präsenz" hier fühle ich mich da nicht sonderlich angesprochen.

Du scheinst da einen "Tunnelblick" zu haben, der andere Möglichkeiten nicht zulässt. Hat wenig mit "Neudenken" zu tun ...
 

Neudenkender

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"Ehrenrührig"? Unterstellungen?"
In seiner hochgeladenen EGV (gelesen???) steht expressis verbis:
"Sollte ich krank sein um einer Einladung des Jobcenters Folge zu leisten, (...)" [sic]

Das ist m. E. ganz klar eine ehrenrührige Unterstellung. So ein Ding bei mir in einem VA: voilà, mindestens eine Dienstaufsichtsbeschwerde. Mindestens.


Aha - aber der Steuerzahler soll für unsinnige SG-Prozesse zahlen?
Es ist zuvorderst Aufgabe des Jobcenters und dessen Mitarbeiter/innen sowie vor allem deren Vorgesetzte, durch Schaffen klarer Rechtslagen und Erstellen unanfechtbarer Dokumente "unsinnige SG-Prozesse" zu vermeiden. Dafür werden sie bezahlt - anständige Jobs können sie ja eh nicht vermitteln, mangels Masse.
Den Fehlern dieser für ihre Arbeit bezahlten Leute abzuhelfen, das kann wohl kaum Aufgabe des "Kunden" sein. Der wird (wie offenbar in diesem Fall) vom JC gegängelt, genötigt und beleidigt - und soll auch noch den großherzigen Helfer für die Schreibtischtäter spielen? :icon_evil:


Es muss schon erlaubt sein, dass auf eine Anfrage hier mehrere mögliche Verfahrensweise vorgeschlagen werden, als immer nur "Axt im Walde".
Hat dir irgendwo irgendjemand irgendetwas verboten? Genau: nö. Auf deine Vorgehensweise habe ich eine andere skizziert - wo ist DEIN Problem?


Für die Konsequenzen einer abgehackten Hand steht ja schließlich der TE ein ...
Nö die Zweite. "ich mir" hatte ich für das BILD benutzt - vom TE habe ich in dem Bild überhaupt nicht gesprochen. Dort hast erst DU ihn eingesetzt.

Mal offen: beim Amt? (Nö, keine ehrenrührige Unterstellung.)
 

gila

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Eine andere Vorgehensweise "skizzieren" ist etwas anderes ...

und im rein hypothetischen Fall einer Erkrankung die "Spielregeln" aufstellen zu wollen, hat mit einer "ehrenrührigen Unterstellung" nun gar nichts zu tun, sondern soll nur festlegen, was der SB glaubt, hier erwarten zu dürfen.
Wobei er sich hier ja im Irrtum befindet.

DAS wäre eher ein Tatbestand für eine DAB: dass er hier in einem öffentlich-rechtlichen Vertrag völlig rechtswidrige Dinge versucht zu verankern. Denn dies wird er höchstwahrscheinlich ja flächendeckend bei seinen Kunden tun - wenn nicht sogar das ganze JC diese Taktik verfolgt.
Also könnte man eine Kopie dieser EGV auch dem Beschwerdemanagement der BA in Nürnberg vorlegen mit der Aufforderung, zu dem Tun des JC hier Stellung zu nehmen und die eines Besseren zu belehren.
 

Speedport

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In seiner hochgeladenen EGV (gelesen???) steht expressis verbis:
"Sollte ich krank sein um einer Einladung des Jobcenters Folge zu leisten, (...)" [sic]

Das ist m. E. ganz klar eine ehrenrührige Unterstellung. So ein Ding bei mir in einem VA: voilà, mindestens eine Dienstaufsichtsbeschwerde. Mindestens.

Das mag Deine Meinung sein, aber die ist schlicht falsch.
Es ist zuvorderst Aufgabe des Jobcenters und dessen Mitarbeiter/innen sowie vor allem deren Vorgesetzte, durch Schaffen klarer Rechtslagen und Erstellen unanfechtbarer Dokumente "unsinnige SG-Prozesse" zu vermeiden. Dafür werden sie bezahlt - anständige Jobs können sie ja eh nicht vermitteln, mangels Masse.
Den Fehlern dieser für ihre Arbeit bezahlten Leute abzuhelfen, das kann wohl kaum Aufgabe des "Kunden" sein. Der wird (wie offenbar in diesem Fall) vom JC gegängelt, genötigt und beleidigt - und soll auch noch den großherzigen Helfer für die Schreibtischtäter spielen? :icon_evil:
Gegängelt? Dazu gehören zwei.

Genötigt? Womit denn? Und wenn, wie wird das bewiesen?

Beleidigt? Womit?
............................................................

Mal offen: beim Amt? (Nö, keine ehrenrührige Unterstellung.)
Nein, natürlich nicht, das kommt ja von Dir :icon_kotz:

Unverantwortlich - das ist das freundlichste, was mir dazu einfällt.
 

Neudenkender

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Das mag Deine Meinung sein, aber die ist schlicht falsch.

Das ist meine Meinung, ja. Wie könnte sie "schlicht" *lach* falsch sein, wenn

a) der Empfänger (!) des EGV-Schreibens genau jenen Satz als (wortwörtlich) "unverschämte Unterstellung" empfindet (und, weitaus weniger wichtig, ich íhm bei dieser Interpretation uneingeschränkt beipflichten muss)

b) der fragliche Satz, wenn man des Deutschen auch nur ansatzweise mächtig sein sollte, wegen der Konstruktion mit dem finalen Nebensatz völlig eindeutig aussagt:
Ich bin krank, damit (!) ich der Einladung des JC nicht Folge leisten muss.
Dieser Satz beinhaltet die unverschämte, ehrenrührige, beleidigende Unterstellung, ich würde mir die Krankschreibung (AU) nur deswegen besorgen, um nicht zu diesem Termin erscheinen zu müssen.

Zusätzlich folgt noch die Unterstellung, dass eine (einfache) AU mich prinzipiell nicht daran hindern kann, den Termin wahrzunehmen.

Wie nun jedoch die Erfahrung leider lehrt, muss man bei nahezu jedem JC-Termin absolut auf der geistigen Höhe sein.

Kein Arzt schreibt mich krank, weil die Sonne scheint oder es lediglich Montag oder meinetwegen auch gerade Donnerstag ist. Also wenn ich krankgeschrieben bin, ob wegen einer Zahnextraktion, eines grippalen Infektes, eines Armbruches, einer akuten Depression osw., stehe ich in der Regel unter Medikamenteneinfluss. Diese Medikamente, angefangen bei eher "harmlosen" Schmerzmitteln, haben, wie die Beipackzettel stets ausweisen, Nebenwirkungen, die mich eben nicht auf dem Zenit meiner geistigen Leistungsfähigkeit sein lassen.

Zusätzlich dem die AU ausstellenden Arzt erklären zu müssen, dass ich eine "Wegeunfähigkeitsbescheinigung" oder ähnliche Dinge benötige, um den Forderungen des JCs nachkommen zu können, erfordert in der Regel, dass ich mich als "Hartzer" outen muss. Das ist diskriminierend.

Dieses gesamte EGV-Vorschlagsschreiben an den Empfänger ist eine einzige Frechheit. Genau das hat der TE auch so - völlig zu Recht für Leute mit einem gewissen Empfindungsvermögen, mit einer gewissen "Ehre" - empfunden und offen geäußert. Dass Vertreter dieses Staates dermaßen frech, anmaßend und unterstellend mit hilfebedürftigen Bürgern/innen in einem Amtsschreiben überhaupt umzuspringen wagen, ist ein Skandal.

Schade nur, dass sie mir noch nicht so ein (Un-)Ding haben zukommen lassen. Das käme nämlich dann in den ganz, ganz großen Verteiler. Die DAB gäbe es ohnehin.

Zum Glück (?) scheint es auch andere, etwas "anständiger" im Amtsauftrag schriftlich kommunizierende SBs zu geben.
 

Speedport

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Das ist meine Meinung, ja. Wie könnte sie "schlicht" *lach* falsch sein, wenn

a) der Empfänger (!) des EGV-Schreibens genau jenen Satz als (wortwörtlich) "unverschämte Unterstellung" empfindet (und, weitaus weniger wichtig, ich íhm bei dieser Interpretation uneingeschränkt beipflichten muss)
Es gibt Menschen, die empfinden alles als Zumutung und als persönlichen Angriff.

Wie sie so geworden sind, ist hier nicht das Thema.

Ganz sicher hat es aber mit ihrem extrem schwachen Ego zu tun.
b) der fragliche Satz, wenn man des Deutschen auch nur ansatzweise mächtig sein sollte, wegen der Konstruktion mit dem finalen Nebensatz völlig eindeutig aussagt:
Ich bin krank, damit (!) ich der Einladung des JC nicht Folge leisten muss.
Dieser Satz beinhaltet die unverschämte, ehrenrührige, beleidigende Unterstellung, ich würde mir die Krankschreibung (AU) nur deswegen besorgen, um nicht zu diesem Termin erscheinen zu müssen.
Wie kommst Du denn auf diese verquere Interpretation?

Und warum hältst Du Dich nicht an den tatsächlichen Text? Warum schreibst Du Deinen eigenen Text und versuchst ihn dem Verfasser zu unterschieben?
Zusätzlich folgt noch die Unterstellung, dass eine (einfache) AU mich prinzipiell nicht daran hindern kann, den Termin wahrzunehmen.
Wo steht das?

Der fragliche Satz bzw. Satzteil, auf den Du Dich berufst, lautete:
"Sollte ich krank sein um einer Einladung des Jobcenters Folge zu leisten, (...)"

Jedem, der der deutschen Sprache auch nur ansatzweise mächtig ist, fällt auf, daß dieser Satz fehlerhaft ist.

Entweder soll es heißen: "Sollte ich (zu) krank sein um einer Einladung des Jobcenters Folge zu leisten,....."

oder

Sollte ich krank sein um einer Einladung des Jobcenters (nicht) Folge zu leisten,....."

Im ersten Fall handelt es sich um einen einfachen Fehler, ein Wort wurde vergessen einzufügen. Dadurch wird der Satz völlig unverständlich. Im besten Falle könnte man ohne Korrektuur interpretieren, es solle heißen "daß man nur krank wäre, um einer Einladung des Jobcenters Folge zu leisten". Vom Gedankengang völlig widersinnig.

Oder man fügt das fehlende Wort "zu" ein und jederman versteht, was es heißen soll.

Für einen gewöhnlichen Paranoiker ist das aber zu einfach und so wählt er die zweite Möglichkeit, in dem er das Wörtchen "nicht" einfügt, weil ihm das so schön in sein Weltbild passt.

Daß er damit den Sinn völlig verfälscht, ist gewünscht und nicht verwerflich, denn schließlich hat er ja die richtige Gesinnung und damit hat er völlige Handlungsfreiheit.

Er ist, gewollt oder ungewollt, nicht in der Lage, einen Fehler zu machen.
Wie nun jedoch die Erfahrung leider lehrt, muss man bei nahezu jedem JC-Termin absolut auf der geistigen Höhe sein.
Besser wäre es vielleicht, wenn man das schon vorher wäre.

Dieser Thread ist der beste Beweis dafür.

Hier wird zunächst durch Textfälschung ein irreales Szenario gebastelt und diese unsinnige Ausgangsbasis ist dann die Grundlage für die Strategie gegenüber dem JC.

Na bravo - der Erfolg für das JC ist garantiert.
Kein Arzt schreibt mich krank, weil die Sonne scheint oder es lediglich Montag oder meinetwegen auch gerade Donnerstag ist. Also wenn ich krankgeschrieben bin, ob wegen einer Zahnextraktion, eines grippalen Infektes, eines Armbruches, einer akuten Depression osw., stehe ich in der Regel unter Medikamenteneinfluss. Diese Medikamente, angefangen bei eher "harmlosen" Schmerzmitteln, haben, wie die Beipackzettel stets ausweisen, Nebenwirkungen, die mich eben nicht auf dem Zenit meiner geistigen Leistungsfähigkeit sein lassen.
Vier Beispiele aus zig-tausendfachen Diagnosemöglichkeiten.

Eines der Beispiele ist dazu noch ziemlich unsinnig, denn wer benötigt bei einem gewöhnlichen Armbruch Medikamente?
Zusätzlich dem die AU ausstellenden Arzt erklären zu müssen, dass ich eine "Wegeunfähigkeitsbescheinigung" oder ähnliche Dinge benötige, um den Forderungen des JCs nachkommen zu können, erfordert in der Regel, dass ich mich als "Hartzer" outen muss. Das ist diskriminierend.

Das ist ungefähr so diskriminierend, wie die Banküberweisung der Leistung auf Dein Konto. Auch da wird anderen Menschen bekannt, daß Du ein "Hartzer" bist.

Wie hast Du denn diese Zumutung abgewehrt?

Das Amt muß Dich diskriminieren (anders behandeln) , denn nur so kann es seinen Aufgaben nachkommen. Du bist ein "Hartzer", also bekommst Du bestimmte Vorgaben, die Du erfüllen mußt bzw. erhältst Du Leistungen, die andere nicht erhalten.

Wenn Du völlig undiskriminiert durchs Leben gehen willst, mußt Du Dich nur so verhalten bzw. sein, daß niemand eine Anlaß sieht, Dich anders als Andere zu behandeln.

Zu beurteilen, wie realistisch das ist, überlasse Deinem Urteilsvermögen :icon_kinn:

Es ist also ein Versuch des Amtes Eigeninteressen durchzusetzen.

Wer nicht damit einverstanden ist, leitet die entsprechenden Maßnahmen ein.

Z.B. verweist man darauf, daß sich das entsprechende Urteil des BSG auf einen absoluten Einzelfall bezieht und fordert den SB erstmal auf, nachzuweisen, daß diese Konstellation im eigenen Fall gegeben ist (mehrfache Krankmeldung genau zum Termin).

Für den unwahrscheinlichen Fall, daß der SB das kann, ist es kein Problem ihm die Wegeunfähigkeitsbescheinigung in Aussicht zu stellen.
Dieses gesamte EGV-Vorschlagsschreiben an den Empfänger ist eine einzige Frechheit. Genau das hat der TE auch so - völlig zu Recht für Leute mit einem gewissen Empfindungsvermögen, mit einer gewissen "Ehre" - empfunden und offen geäußert. Dass Vertreter dieses Staates dermaßen frech, anmaßend und unterstellend mit hilfebedürftigen Bürgern/innen in einem Amtsschreiben überhaupt umzuspringen wagen, ist ein Skandal.
Erstaunliche Weltsicht.

Natürlich gibt es Menschen, die an allen Anstoß nehmen wollen. Über mögliche Gründe habe ich mich schon weiter oben geäußert.

Wer es genießt, damit ständig gegen die Wand zu laufen - bitte schön!
Schade nur, dass sie mir noch nicht so ein (Un-)Ding haben zukommen lassen. Das käme nämlich dann in den ganz, ganz großen Verteiler. Die DAB gäbe es ohnehin.
Ist es nicht wunderbar, wie Maulheldentum und Allmachtsphantasien das Leben verschönern können?
Zum Glück (?) scheint es auch andere, etwas "anständiger" im Amtsauftrag schriftlich kommunizierende SBs zu geben.
Schön, daß Dir wenigstens diese (seltene) Tatsache bekannt ist.
 

Roter Bock

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James lass das Ding als VA kommen - es gibt verschiedene Angriffspunkte, Deine Taktik sollte sein dies erst im Rahmen einer einstweiligen Anordnung vor dem SG zu klären, ohne vorher in der Widerspruchsstelle die Argumente zu verschießen. Den Widerspruch machst Du aber bestenfalls als 3 - 5 Zeiler und fertig.

Gleichzeitig agierst Du mit der vollen Argumentation im Rahmen einer EA vor dem SG.

So was knallt nachhaltiger als irgendwelche Briefe.

Jede solche EGV ist eine Zumutung, die Unterstellungen sind da bewusst von denen plaziert.

Nicht unterschreiben und in Ruhe einen :icon_pause: trinken.

Roter Bock
 
E

ExitUser

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Wer diesen Satz aufmerksam liest, merkt: es fehlt ein Wort. Nun kann man den Satz so ergänzen, daß eine Unterstellung dabei herauskommt:

"Sollte ich krank sein, um einer Einladung des Jobcenters keine Folge zu leisten"

Das klingt aber noch nicht ganz richtig, denn eigentlich müßte es heißen:

"Sollte ich krank sein, um einer Einladung des Jobcenters keine Folge leisten zu müssen"

Das wäre eine Unterstellung. Damit aus dem unvollständigen Satz in der EGV aber solch eine Unterstellung wird, müssen zwei Wörter ergänzt und zwei miteinander vertauscht werden.

Einfacher ist die Ergänzung des Satzes so:

"Sollte ich zu krank sein um einer Einladung des Jobcenters Folge zu leisten"

So ist der Nebensatz korrekt, und es dürfte schwer fallen, hier eine Unterstellung zu finden.

Welcher Fehler ist wohl wahrscheinlicher? Gleich zwei Wörter vergessen und zwei vertauscht, oder doch nur zwei Buchstaben vergessen? :icon_kinn:


Unabhängig davon ist natürlich die Forderung nach einer Wegeunfähigkeitsbescheinigung hier völlig fehl am Platz.

Speedport hat es auch gemerkt, juhu! Hat zwar ein seltsames Frauenbild, aber blöd ist er nicht.


Da vergißt so ein SB ein kleines "zu", und schon geht gleich mehreren Elos der Blutdruck nach oben.

Man könnte fast drüber lachen.
 
S

silka

Gast
@James Bond,
falls du dich entscheidest für Antrag auf Eilrechtsschutz am SG.
solltest du vorher beachten:
-gibt es einen Anordnungsgrund?
-gibt es einen Anordnungsanpruch?
-wie würdest du den Antrag auf aufschiebende Wirkung begründen?
-Bist du materiell betroffen durch den VA, der evtl. kommt?

Ansonsten, ein Ablehnungsschreiben gegen diesen Vorschlag einer EGV bringt nichts.Kannst du trotzdem hinschicken. Ist immer besser als platzen.

Ach, schade, jetzt kann man nicht mehr nachschauen, ob du materiell betroffen wärest, wenn das Ding per VA käme.
 

Neudenkender

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Es gibt Menschen, die empfinden alles als Zumutung und als persönlichen Angriff.

Und es gibt Menschen, die würden sich - aus welchen Gründen auch immer - offenbar staatlicherseits "alles" bieten lassen. Als perfekter Untertan. Ob man DIR dazu gratulieren sollte, wage ich zu bezweifeln.

Aber wenn du dich dermaßen unterwürfig einfach besser fühlst, bitte!
Du als kleiner Laienpsychologe wirst sicherlich schon zu wissen meinen, warum das so ist.
 

Speedport

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Und es gibt Menschen, die würden sich - aus welchen Gründen auch immer - offenbar staatlicherseits "alles" bieten lassen. Als perfekter Untertan. Ob man DIR dazu gratulieren sollte, wage ich zu bezweifeln.

Aber wenn du dich dermaßen unterwürfig einfach besser fühlst, bitte!
Du als kleiner Laienpsychologe wirst sicherlich schon zu wissen meinen, warum das so ist.

:icon_mued:
 

James Bond

Neu hier...
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Liebe Forumteilnehmer,

vielen Dank für Eure rege Teilnahme an meinem Beitrag und Euren Antworten.
Allen hier nicht explizit erwähnten danke ich vielmals für die Tipps und Hinweise.
Auf einzelne Punkte Eurer Antworten möchte ich gerne eingehen.
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@Rwasser:
bitte mal meine PM lesen.
Hallo Rwasser, eine Antwort auf deine PM wird mir mit der Meldung: Neuen Benutzern ist das Versenden von privaten Nachrichten an Administratoren erst nach 12 Beiträgen erlaubt. verweigert.
Deshalb auch an diese Stelle vielen Dank für Deine PN. Die Ursache des Problems wurde erkannt. Eine Lösung für das Problem habe ich einem Administrator beschrieben (Ob er es lesen konnte weiß ich nicht s.O.). In Kürze werde ich im Forum die Vorgehensweise und Lösung beschreiben. So komme ich dann ja auch den 12 Beiträgen näher.

_________________________________________________

@silka:
Fragen:
1. Wie viele EGV hast du schon vorgeschlagen bekommen?
2. weißt du die Konsequenz der Nicht-Akzeptanz?
3. Ist dir das, was zwischen deinem roten 2 und 3 steht, eigentlich bewußt und bekannt?
4. Kennst du die Erreichbarkeitsanordnung EAO?
Hallo silka, vielen Dank auch Dir für deine Antworten auf meinen Beitrag. Auch auf Grund der vielen Fragen habe ich versucht Dir eine PN zu schreiben. Das Problem dabei siehe oben.
Zu 1. Seit 2009
Zu 2. Nein, aber ich unterzeichne keinen Vertrag, in dem mir m.M.n. verfassungswidrige Sanktionen angedroht werden. Bisher war das in dieser Form nicht schriftlich fixiert.
Zu 3. Nein
Zu 4. Hab ich vor 2 Tagen im Forum gelesen. Muss ich noch mal durcharbeiten.
Deine weiteren Fragen würde ich gerne beantworten, allerdings dies nur als PN. (Problem s. o.)

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@Neudenkender:
Du schreibst da doch hoffentlich "erregt" keine Begründungen hinein?
Hallo Neudenkender, nein, mir „schwillt nur immer der Kamm“ wenn ich solche Schreiben lese. Begünstigt werden meine Reaktionen dabei durch meine Erlebnisse u. a. mit dem Jobcenter.

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@Speedport:
Es ist nicht gut für die Leser Deines Textes, denn ein Text, der zu gefühlten 50% aus Worthülsen mit Super-Super-Superlativen besteht, ist rein technisch schwer zu lesen und zumindest bei mir sträubt sich mein Inneres, sich so etwas bis zum Textende anzutun.
Zu offensichtliche und zu häufige Übertreibungen und Beleidigungen werden einfach nicht ernst genommen...
Hallo Speedport, vielen Dank das Du so besorgt um meine Gesundheit bist. Es tut mir leid wenn mein Beitrag bei Dir das Innere zum Sträuben gebracht hat und meine Ausführungen für dich als Worthülsen ankamen. Zweifellos ist es nicht einfach, komplexe Vorgänge mit wenigen Worten, treffend zu beschreiben. Dabei kann es auch zu dem von Dir geschilderten Eindrücken kommen. Das viele Menschen mit komplexen Vorgängen überfordert sind, zeigt die Ignoranz Vieler gegenüber wichtigen Themen. Wer sich regelmäßig informiert wird erkennen, das die Ausführungen leider keine Übertreibungen sind. Ob es bei einzelnen Punkten zu Beleidigungen gekommen ist, bleibt Ansichtssache. Auf jeden Fall sind es Zitate aus öffentlichen Quellen.
 
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