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  Th.Starter/in  
#1
Hallo an Alle,
bin durch Zufall auf Euer Forum gestossen und total begeistert:icon_klatsch:

Habe gerade auch mächtig Ärger mit den Damen und Herren vom Amt.

Folgendes:
Am 09.12.2008 habe ich eíne EGV unterschrieben mit folgendem Ziel:
- Umschulung zur Kauffrau für Bürokommunikation im Euro Bildungswerk beginnend ab 03/09 nach Erhalt des Bildungskataloges 2009.

Am 08.01.2009 wurde ich telefonisch ins Amt beordert.
Dort wurde mit ein Vermittlungsvorschlag unter die Nase gehalten von einer Zeitfirma die SEHR eng mit der Arge zusammen arbeitet.

Als ich auf die von beiden Seiten unterschiebene EGV hinwies bekam ich folgende Antwort:
1. hätte ich ja schon eine kaufmännische Ausbildung ( bin gelernte Kauffrau im EH,kann aber seit einem Unfall nicht mehr in meinem Beruf arbeiten) und bräuchte deshalb keine 2. Ausbildung
2. Ginge eine Arbeitsstelle einer Umschulung vor.

Es kann doch nicht sein,dass sich das Amt die EGV so drehen kann,wie sie diese brauchen.
Ich bin seit 7 Jahren! arbeitslos. Diese Umschulung war meine letzte Hoffnung,wieder in eine geregelte Arbeit zu kommen, von der ich auch Leben kann!

Habe morgen ein Vorstellungsgespräch bei dieser Firma. Werde ein Protokoll schreiben. Bin mir zwar noch nicht ganz im Klaren, wie dieses aussehen soll, aber wenns was hilft.

Hat jemand ein paar Tipps für mich oder etwas ähnliches erlebt?
Danke schon mal im Vorraus
LG
Angel
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
#2
Hallo an Alle,
bin durch Zufall auf Euer Forum gestossen und total begeistert:icon_klatsch:

Habe gerade auch mächtig Ärger mit den Damen und Herren vom Amt.

Folgendes:
Am 09.12.2008 habe ich eíne EGV unterschrieben mit folgendem Ziel:
- Umschulung zur Kauffrau für Bürokommunikation im Euro Bildungswerk beginnend ab 03/09 nach Erhalt des Bildungskataloges 2009.

Am 08.01.2009 wurde ich telefonisch ins Amt beordert.
Dort wurde mit ein Vermittlungsvorschlag unter die Nase gehalten von einer Zeitfirma die SEHR eng mit der Arge zusammen arbeitet.

Als ich auf die von beiden Seiten unterschiebene EGV hinwies bekam ich folgende Antwort:
1. hätte ich ja schon eine kaufmännische Ausbildung ( bin gelernte Kauffrau im EH,kann aber seit einem Unfall nicht mehr in meinem Beruf arbeiten) und bräuchte deshalb keine 2. Ausbildung
2. Ginge eine Arbeitsstelle einer Umschulung vor.

Es kann doch nicht sein,dass sich das Amt die EGV so drehen kann,wie sie diese brauchen.
Ich bin seit 7 Jahren! arbeitslos. Diese Umschulung war meine letzte Hoffnung,wieder in eine geregelte Arbeit zu kommen, von der ich auch Leben kann!

Habe morgen ein Vorstellungsgespräch bei dieser Firma. Werde ein Protokoll schreiben. Bin mir zwar noch nicht ganz im Klaren, wie dieses aussehen soll, aber wenns was hilft.

Hat jemand ein paar Tipps für mich oder etwas ähnliches erlebt?
Danke schon mal im Vorraus
LG
Angel
Hi Angel :icon_smile:

zuerst einmal geht Arbeit wirklich vor Weiterbildung.

Auch wenn die Dir dieses Stellenangebot vorgehalten haben, muss es noch lange nicht heißen, das die Dich auch nehmen.

"Ablehnendes Verhalten" beim Vorstellungsgespräch wäre schonmal schlecht, denn das können die Sanktionieren.

Höre erstmal zu, was die wollen, was die bezahlen und wie diese Arbeit aussehen soll.

Bin mal auf Deinen Bericht gespannt.
 

Arania

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Mitglied seit
5 Sep 2005
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#3
Ergänzend zu Sanchos Posting: Eine EGV endet natürlich immer bei Arbeitsaufnahme insofern ist jede Arbeitsaufnahme vorrangig, sollte es aber nicht zu einer Anstellung kommen ist sie natürlich für beide Seiten bindend
 
E

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  Th.Starter/in  
#4
Erzähle dem Arbeitgeber doch morgen u.a., dass du eine Umschulung im März beginnen wirst. Die sei dir schon schriftlich zugesagt worden und ganz sicher. Und frag ihn, wie man das mit seinem Job denn zeitlich in die Reihe bekommt.
 
E

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  Th.Starter/in  
#5
Hallo Sancho,
ja,dass ist mir schon klar, dass ich die Arbeit annehmen und mich ordentlich Verhalten muss.
Nur ärgert es mich, dass mir solange nix angeboten wurde,ich vorher sogar in einer Eignungsfeststellung zur Umschulung war und ausgerechnet jetzt hätten die was für mich.
Denen geht es doch jetzt nur darum zu verhindern,dass ich die Umschulung antreten kann,da sie dies ja bezahlen müssten!

In der EGV steht auch zu meinen Bemühungen:
-suche eines 400€ Jobs oder befristete TZ bis zum Beginn der Umschulung in 03/09

Die spielen auf Zeit,damit ich den Anfang der Schulung versäume und dann nicht mehr anschließen kann.

LG
Angel
 

Tinka

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#7
Das ist bestimmt wieder das übliche Amts-Chaos, wo die eine Abteilung (Vermittlung) mal wieder nicht weiss, was die andere Abteilung (Integration/deine Sachbearbeiterin & EGV) tut und ohne Prüfung die Jobangebote verschickt...

:rolleyes:

Mir ist das so ähnlich auch bereits passiert und hat sich erst nach Nachfrage bei der SB zu meiner Zufriedenheit geklärt.

Alles Gute
 
E

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  Th.Starter/in  
#8
Hallo Sancho,
ja,dass ist mir schon klar, dass ich die Arbeit annehmen und mich ordentlich Verhalten muss.
Nur ärgert es mich, dass mir solange nix angeboten wurde,ich vorher sogar in einer Eignungsfeststellung zur Umschulung war und ausgerechnet jetzt hätten die was für mich.
Denen geht es doch jetzt nur darum zu verhindern,dass ich die Umschulung antreten kann,da sie dies ja bezahlen müssten!

In der EGV steht auch zu meinen Bemühungen:
-suche eines 400€ Jobs oder befristete TZ bis zum Beginn der Umschulung in 03/09

Die spielen auf Zeit,damit ich den Anfang der Schulung versäume und dann nicht mehr anschließen kann.

LG
Angel
Dann spiele doch auch auf Zeit. Wir haben gerade Winter und alle haben Grippe. Hast du nicht zufällig auch eine? Dann kann man Termine nämlich nicht wahrnehmen. Was das für einen Eindruck hinterlässt!
 

Arania

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#9
Das kennst Du nicht? Es sind immer alle krank die einen Termin haben, deswegen akzeptiert die ARGE bald auch keine AU mehr, die sind nämlich halb so blöd als wie man sie gerne darstellt
 
E

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  Th.Starter/in  
#10
Das kennst Du nicht? Es sind immer alle krank die einen Termin haben, deswegen akzeptiert die ARGE bald auch keine AU mehr, die sind nämlich halb so blöd als wie man sie gerne darstellt
Du meinst wohl, weil die SBs immer häufiger eine sogenannte Bettlägerigkeitsbescheinigung, Wegeunfähigkeitsbescheinigung oder Reiseunfähigkeitsbescheinigung wollen.
Das sind reine Phantasieunterlagen, für die es im Gesetz keinerlei Grundlage gibt.
Es steht weder im § 56 - SBG II (Anzeige- und Bescheinigungspflicht bei Arbeitsunfähigkeit) noch im § 309 - SBG III (Allgemeine Meldepflicht) irgendetwas von einer „Bettlägerigkeitsbescheinigung“.
Zudem weist die Bezirksärztekammer Süd-Württemberg in ihrem Rundschreiben von 2/2007 darauf hin:
„Mit der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg sowie der Regionaldirektion Baden-Württemberg konnte geklärt werden, dass eine über die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung hinausgehende Bettlägerigkeitsbescheinigung gesetzlich nicht vorgesehen und für die Belange der Grundsicherung für Arbeitssuchende nach dem SGB II und die Arbeitsförderung nach SGB III auch nicht erforderlich ist.“
Quelle
ELO-Bettlägerigkeitsbescheinigung
Weitere Infos
Mitunter treiben die SBs einen Menschen mit ihren Forderungen derart in die Ecke, dass man psychisch und physisch völlig ausgelaugt ist, und tatsächlich unbedingt "Gelben Urlaub" braucht, einfach um sich mal wieder zu regenerieren.

LG
 
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#11
Angel, such einen Anwalt auf (nicht heim) und lass den die EGV prüfen, ob sich eine Klage/Antrag auf eine einstweilige Anordnung lohnt.
 

ethos07

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#12
Hallo Angel272 !
...
Was das mit Winter und Grippe zu tun hat ???? :icon_eek:
Sissi, das sagtst du wieder mal mit Riesenkopfschüttel Richtung Mobbydick
- - das löst jetzt bei mir ein: :icon_eek: & :icon_eek: aus ;-).

Nur so am Rande: also bei mir sind auch alle möglichen Leute gerade an Grippe erkrankt. Und draußen ist offensichtlich Winter. Aber für die Kernaussage von Mobbydick in diesem Thema ist es völlig wurscht, ob Grippe wissenschaftich wirklich was mit Winter zu tun hat, oder ob wir uns das mehrheitlich bloß einbilden - - weil wir doch alle so viel blöder sind als ... na wer wohl?! ;-)

Erinnerst du dich noch an Martins Auflage, dass von Euch beiden immer nur die erste in einem Thema posten soll/darf ?
Ich fänd's echt nett von dir, wenn du dich daran halten könntest . :cool:


[Klaro doch: ich gehe bei solchen blöden Streits ab und an gern dazwischen. Denn sie nerven meistens. ]
 

ethos07

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#13
Noch eine Idee für angel: Du gibts dich sofort als vollkämpferisches Gewerkschaftsmitglied zu erkennen, dass ausgesprochen stark an allen Details zum Betrieb interessiert ist. Du fragst ganz unschuldig, morgen bzw. heute, ob du dann, wenn du dich gut eingearbeitet hast, einen entpsrechenden Bericht,z.B. zur die Mitbestimmung zu diesem Betrieb in deiner Gewerkschaftszeitung schreiben darfst und ob sie dir vielleicht entsprechendes Material zur Verfüung stellen würden.... Ob das T-Shyrt der IG Metall "Trotz Arbeit arm" zu hefig ist, würde ich vom Betrieb abhängig machen,
 

Arania

Elo-User/in

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#14
Sissi, das sagtst du wieder mal mit Riesenkopfschüttel Richtung Mobbydick
- - das löst jetzt bei mir ein: :icon_eek: & :icon_eek: aus ;-).

Nur so am Rande: also bei mir sind auch alle möglichen Leute gerade an Grippe erkrankt. Und draußen ist offensichtlich Winter. Aber für die Kernaussage von Mobbydick in diesem Thema ist es völlig wurscht, ob Grippe wissenschaftich wirklich was mit Winter zu tun hat, oder ob wir uns das mehrheitlich bloß einbilden - - weil wir doch alle so viel blöder sind als ... na wer wohl?! ;-)

Erinnerst du dich noch an Martins Auflage, dass von Euch beiden immer nur die erste in einem Thema posten soll/darf ?
Ich fänd's echt nett von dir, wenn du dich daran halten könntest . :cool:


[Klaro doch: ich gehe bei solchen blöden Streits ab und an gern dazwischen. Denn sie nerven meistens. ]

Ist das ein Wettlauf hier? Wer als erstes postet hat recht? Das kann doch nur Blödsinn sein oder?

Also wenn der erste der antwortet nur Falsches schreibt, dann darf niemand mehr antworten weil der erste immer Recht hat?

Selten so was intelligentes gehört

Sissi hat recht, diese elendige " ich bin krank Masche" wenn man es nicht ist, muss aufhören, sie schadet den wirklich Kranken , ob es nun eine gesetzliche Grundlage für eine Bettlägerigbescheinigung gibt oder nicht

Ich garantiere Euch es wird sie bald geben, daran wird schon gestrickt, wie ich aus den Ausschüssen höre
 

Ferenz

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#15
...Folgendes: Am 09.12.2008 habe ich eíne EGV unterschrieben mit folgendem Ziel: - Umschulung zur Kauffrau für Bürokommunikation im Euro Bildungswerk beginnend ab 03/09 nach Erhalt des Bildungskataloges 2009. Angel

Was steht denn konkret in Deiner EGV unter Leistungen der AfA/der ARGE und Bemühungen des EHB drin ?

1) Hat sich die AfA/ARGE in der EGV konkret verpflichtet, eine zertifizierte Umschulungsmaßnahme zu fördern ?

2) Hast Du Dich in der EGV konkret verpflichtet, an der zu fördernden Umschulungsmaßnahme durch Teilnahme von...bis mitzuwirken ?

3) Hat das AfA/die Arge Dir schriftlich das Vorliegen der Voraussetzungen der Umschulung bestätigt, weil bei Dir die Notwendigkeit der Umschulung festgestellt wurde und deswegen mit einem Bildungsgutschein die Kostenübernahme für die Teilnahme an der Umschulung übernommen wird ?

4) Ist Dir ein Bildungsgutschein gemäß § 16 Abs 1 SGB II (bei ALG II-Bezug) i.V.m. § 77 Abs 3 SGB III für die o.g. Umschulung ausgehändigt worden ?

5) Hast Du auf Grund dieses Bildungsgutscheins einen geigneten, zugelassenen und förderungsfähigen Maßnahmeträger gefunden und mit diesem eine schriftliche Vereinbarung über die durchzuführende Umschulungsmaßnahme getroffen ?

6) Hat der Maßnahmeträger den Bildungsgutschein ebenfalls unterschrieben und der AfA/der Arge zugeleitet ?

7) Hast Du wegen 1) bis 6) einen separaten Förderungsbescheid der Arge erhalten ?

Stell doch mal Deine EGV hier rein, damit man die Umstände auch besser beurteilen kann. Bisher fehlen detailierte Angaben zur Sachlage.

Es wäre schön, wenn Du noch etwas nachlegen könntest, bevor hier manche über kleinkarierte und sinnlose Abwehrmaßnahmen in Bezug auf den Vermittlungsvorschlag nachdenken.

Wintergripppe...Anwalt...einstweilige Anordnung...was soll denn das !

Wenn Du offenbar nichts schriftliches in der Hand hast, mit dem sich Deine Umschulungswünsche realisieren lassen, würde ich zunächst einmal meine Schularbeiten als Antragsteller machen. Bisher trickst Dich die AfA/die Arge ja leider aus.

Gruß
Ferenz
 
E

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  Th.Starter/in  
#16
Stell doch mal Deine EGV hier rein, damit man die Umstände auch besser beurteilen kann. Bisher fehlen detailierte Angaben zur Sachlage.

Es wäre schön, wenn Du noch etwas nachlegen könntest, bevor hier manche über kleinkarierte und sinnlose Abwehrmaßnahmen in Bezug auf den Vermittlungsvorschlag nachdenken.

Wintergripppe...Anwalt...einstweilige Anordnung...was soll denn das !

Wenn Du offenbar nichts schriftliches in der Hand hast, mit dem sich Deine Umschulungswünsche realisieren lassen, würde ich zunächst einmal meine Schularbeiten als Antragsteller machen. Bisher trickst Dich die AfA/die Arge ja leider aus.

Gruß
Ferenz

Eigentlich bin ich immer die "erste", die hier Verträge demontiert. Das wird mir in diesem thread sogar noch zum Vorwurf gemacht! Der juristische Text ist aber mein Beruf und es ist das, was ich nun mal gut kann. In diesem Fall bin ich aber der Meinung, dass das Ansehen der Dokumente keinen Sinn macht, denn jede Arbeit hat Vorrang vor einer Maßnahme, vor allem wenn sie sozialversicherungspflichtig ist.

Selbst wenn die Maßnahme rechtmäßig und sehr verbindlich zugesagt wurde (was in diesem Fall das gleiche ausmachen würde wie "unrechtmäßig" und "unverbindlich"), muss dem Vermittlungsvorschlag nachgegangen werden (ansonsten fehlende Mitwirkung = Sanktion!) und bei Beendigung oder Verringerung der Hilfebedürftigkeit entfallen die Leistungen der ARGE.

Nun handelt es sich ja hier nicht gerade um "den Job fürs ganze Leben", der vermittelt wird. D.h. es ist ein Job, auf den man gerne verzichtet, weil man wahrscheinlich nicht einmal vom Amt vollständig loskommt, die Arbeit minderwertig ist und du morgen wieder auf der Matte der SB stehst. Dann kann ich schon verstehen, dass man deswegen nicht gerade gerne auf eine weiterbringende Maßnahme verzichtet, für die man womöglich noch gekämpft hat.

Es bleibt dir also in diesem Fall nichts anderes übrig, als kleinkarierte Abwehrmaßnahmen zu empfehlen. Sie sind aber nicht alle sinnlos, denn wenn du den Job nicht willst, musst du dir ja irgend etwas einfallen lassen.
 

Senfi95

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#17
Du schreibst das du deinen Beruf wegen eines Unfalls nicht mehr ausüben kannst.
Also hast Du gesundheitliche Einschränkungen.
Diese Frage steht in jedem Bewerbungsbogen bei ZAF
und muss dann natürlich ehrlicherweise mit ja beantwortet werden.
Dann winken die meisten ZAF schon ab.
 
E

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  Th.Starter/in  
#18
Hallo an Alle,
danke für die zahlreichen Antworten.

Versuch mal nach und nach zu antworten.

Also,hatte heute besagtes Vorstellungsgespräch und wurde 1 1/2 Stunden in die Mangel genommen!
Leider kamm ich auch noch zu spät,da diese Firma auf einem ehemaligen Werksgelände ist und die Wegbeschreibung und die Kennzeichnung der einzelnen Häuser eher sehr mäßig war wie z.B. Gebäude E4 (1); E4 (2), E4 (3), E4 (4), E4 (5) und das ganze von A-E.So,ich sollte zu Haus B1 kommen.Doch leider gab es 2 Häuser B1. Diese unterschieden sich nur durch die klitzekleine Ziffer in der Klammer!
Insgesamt hab ich per Handy 3x im Büro angefufen und um Hilfe gebeten. Doch die Wegbeschreibung durchs Handy war auch nicht besser!

Normalerweis ist das ja schon ein Grund,warum man gleich wieder gehen darf.
Normalerweise, wenn man erwähnt,dass man seinen letzten Chef wegen unbegründeter fristloser Kündigung, verklagt hat,darf man die Tür von außen zu machen.
Ich durfte bleiben und wurde mit Sätzen wie: " Dies ist ihr letzte Chance je wieder Arbeit zu bekommen!" oder " Wenn sie nicht mit Leib und Seele dabei sind, kündige ich ihnen nach kurzer Zeit wieder und sie bekommen viel Ärger mit der Arge" usw.
Mir kam es vor,als wäre ich die letzte Arbeitslose auf Erden.
Nach 1 1/2 stunden war ich mit den Nerven am Ende und saß heulend in dem Zimmer.
Ehrlich,wenn ich mich nicht vorher mit meiner Gewerkschaft in Verbindung gesetzt hätte,wäre ich echt zusammen gebrochen! ( Womit ja die die Sache von ethos beantwortet wäre)

Das schönste kommt noch. Mir wurden 3 Tage Zeit zum nachdenken gegeben und dann soll ich dort nochmal vorbei kommen.

Nun sag mir einer,das ganze wäre nicht seltsam!?
Da wurde sich unter Firma und Arge abgesprochen. Selbst meine Arztberichte interessierten die nicht eines einzigen Blickes!

@ferenz: so viele Fragen auf einmal:
zu 1.
wie soll den der Wortlaut sein,damit die sich verpflichten?
Da steht das Gewäsch wie immer drin und unter dem Punkt: "Ziele" was ich oben geschrieben habe. Ziel ist die Umschulung ....

zum Bildungsgutschein:
Nein,dieser wurde mir noch nicht ausgehändigt und den werd ich auch nicht mehr bekommen,weil sie ja alles daran setzten, die Umschulung zu verhindern.
Einen Ablehnungsbescheid hab ich ebenfalls nicht,da ich ja sonst dagegen Widerspruch einlegen könnte und dies soll wohl verhindert werden!

Der Bildungsträger kann nix unterschreiben,wenn ich nix von der Arge bekomme

@drückebergerin:
könnte evtl. einen 400€-job bekommen,der bis Anfang März befristet wäre.
Würde ich damit wirklich dann den Bildungsgutschein bekommen,oder heißts dann wieder:" die Angelegenheit muss erst geprüft werden!"

Mir läuft die Zeit davon!
Es wird mit unheimlichen Druck versucht, mich von der Umschulung fern zuhalten.

Lg
Angel
 
E

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  Th.Starter/in  
#19
.
Ich durfte bleiben und wurde mit Sätzen wie: " Dies ist ihr letzte Chance je wieder Arbeit zu bekommen!" oder " Wenn sie nicht mit Leib und Seele dabei sind, kündige ich ihnen nach kurzer Zeit wieder und sie bekommen viel Ärger mit der Arge" usw.
würde ich als Drohung auffassen.

Du hattest keinen Beistand dabei?
 
E

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  Th.Starter/in  
#20
Hi Sancho
nein, hatte keinen Beistand dabei.
Als ich mein Protokoll auf den Tisch legte und mir Notizen zum Gespräch machte,meinte die Dame:" Also, sowas hatte ich auch noch nicht! Ein Protokoll bei einem Bewerbungsgespräch zu schreiben ist ein Unding und hinterlässt einen schlechten eindruck!
Normalerweise...."

Immer hör ich "normalerweise". Also gehts bei mir hier nicht mit normalen Umständen zu,oder wie soll ich das verstehen!
Was meinst du dazu?
Ehrlich gesagt,kam ich mir schon sehr wertlos und entwürdigt vor.
Ich sag ja,war nach dem Gespräch fix und fertig!
Sowas hatte ich bis jetzt auch noch nicht erlebt!
 
E

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  Th.Starter/in  
#21
Hi Sancho
nein, hatte keinen Beistand dabei.
Als ich mein Protokoll auf den Tisch legte und mir Notizen zum Gespräch machte,meinte die Dame:" Also, sowas hatte ich auch noch nicht! Ein Protokoll bei einem Bewerbungsgespräch zu schreiben ist ein Unding und hinterlässt einen schlechten eindruck!
Normalerweise...."

Immer hör ich "normalerweise". Also gehts bei mir hier nicht mit normalen Umständen zu,oder wie soll ich das verstehen!
Was meinst du dazu?
Ehrlich gesagt,kam ich mir schon sehr wertlos und entwürdigt vor.
Ich sag ja,war nach dem Gespräch fix und fertig!
Sowas hatte ich bis jetzt auch noch nicht erlebt!
Dann nimm bei nächsten mal einen Beistand mit, der die Drohungen bezeugen kann. "Normalerweise" sind sie dann auch sehr freundlich.

Du kannst aber mal ne "formlose" Anfrage beim BZA stellen, ob diese Methoden üblich sind.

Startseite - bza.de (Bundesverband Zeitarbeit)

Sind sie dort auch angemeldet, gibts vielleicht für die Ärger, wenn nicht, können die trotzdem Ärger machen, weil es "den Berufsstand der Zeitarbeitsfirmen schädigen kann".

Schreib einfach mal hin und schildere denen, was da so abgelaufen ist. Du kannst auch an die BA schreiben und fragen, wie die BA zu dieser ZAF und ihren "rüden Methoden" steht.

Kann aber vielleicht auch negative Folgen haben, wenn der SB wirklich "eng" mit dieser Firma zusammen arbeitet. Nur mal so als Gedankenspiel.
 
E

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  Th.Starter/in  
#22
Die arbeiten SEHR eng mit der Arge zusammen!
Wurde mir von der Gewerkschaft bestätigt.

Die Zeitfirma versteckt sich hinter der Bezeichnung: gAü = gemeinnützige Arbeitnehmerüberlassung und arbeiten mit Arbeits-und Sozialämter zusammen.

Auf die enge Zusammenarbeit angespochen,meinte die Dame, dies wäre eine bodenlose Unterstellung.
Nun,woher wusste dann die Arge schon 6 Tage bevor der Termin angesetzt und ca. 2 Tage bevor ich von der Firma die Einladung bekommen habe,dass ich dort einen Termin habe??
Ebenso wurde mir,als ich den Vermittlungsvorschlag persönlich im Amt abholte, von meiner SB kräftig versichert, dass ich garantiert eingeladen werde?!

Hm,werd mir das mit der Anfrage mal durch den Kopf gehen lassen.
Wen könnte ich den als Beistand mitnehmen?
Hab niemanden, der da mit könnte.
 
E

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  Th.Starter/in  
#23
Die arbeiten SEHR eng mit der Arge zusammen!
Wurde mir von der Gewerkschaft bestätigt.

Die Zeitfirma verstekct sich hinter der Bezeichnung: gAü = gemeinnützige Arbeitnehmerüberlassung und arbeiten mit Arbeits-und Sozialämter zusammen.

Auf die enge Zusammenarbeit angespochen,meinte die Dame, dies wäre eine bodenlose Unterstellung.
Nun,woher wusste dann die Arge schon 6 Tage bevor der Termin angesetzt und ca. 2 Tage bevor ich von der Firma die Einladung bekommen habe,dass ich dort einen Termin habe??
Ebenso wurde mir,als ich den Vermittlungsvorschlag persönlich im Amt abholte, von meiner SB kräftig versichert, dass ich garantiert eingeladen werde?!

Hm,werd mir das mit der Anfrage mal durch den Kopf gehen lassen.
Wenn könnte ich den als Beistand mitnehmen?
Hab niemanden, der da mit könnte.

Kommt darauf an, woher Du bist und wer sich in Deiner Nähe befindet.

Das kannst Du vielleicht auf der Mitgliederkarte sehen

http://www.elo-forum.org/vbmembermap.php
 
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#24
Als ich mein Protokoll auf den Tisch legte und mir Notizen zum Gespräch machte,meinte die Dame:" Also, sowas hatte ich auch noch nicht! Ein Protokoll bei einem Bewerbungsgespräch zu schreiben ist ein Unding und hinterlässt einen schlechten eindruck!
Normalerweise...."
Anscheinend hat die Dame in ihrem Leben noch nicht viele Bewerbungsgespräche geführt! Gesprächsnotizen sind eher die Regel denn die Ausnahme und wird im Normalfall auch gerne gesehen, da dies ehrliches Interesse für den zufügestehenden Arbeitsplatz signalisiert.
 
E

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  Th.Starter/in  
#25
Du kannst es mit einem Beistand ja probieren. Da das aber nicht die ARGE ist, müssen sie den nicht zulassen. Außerdem bringt es wohl nichts, wenn jemand bezeugen kann, dass "ein Arbeitgeber" dich schlecht behandelt hat oder unter Druck gesetzt hat, damit du bei ihm eine Stelle bekommst. Du kannst ja deswegen nicht gerichtlich vorgehen.
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#26
Hi,
@keinherdentier:
Ich sag ja. Normalerweise,aber hier scheint nix normal zu laufen!
Der Dame passte es nur nicht,dass ich mir den Verlauf aufschreibe und sie dadurch wohl nicht so mit mir umgehen konnte,wie sie wollte.
Naja,so wie sie mich 1 1/2 Std bearbitet hat,hat es mir voll und ganz gereicht!
Ach ja,sie meinte noch, sie hätte ja nix zu verbergen oder zu befürchten,also wäre ihr das egal. Ich hätte mir die Notizen aber erst nach dem Gespräch machen sollen.

@Mobydick
Wenn ich da gerichtlich was machen könnte,würden die die Sache schon wieder so drehen,wie es gebraucht wird!


Wenn diese Firma mich nähmlich nicht nehmen würde,wäre die Umschulung wieder in greifbarer Nähe.
Hab heut bei einer Firma,bei der ich erst im Nov / Dez. 08 ein Praktikum gemacht habe, wegen einem 400€ Job gefragt.
Der Personalchef hätte mir diesen gerne gegeben,wenn er nicht ausgerechnet eben erst 11 Kündigungen ausprechen hät müssen!
Da kann er ja schlecht wieder jemanden einstellen,wenn auch nur auf 400€ .Der Betriebsrat spielt da ( verständlicherweise) nicht mit. Den Kollegen,die gehen müssen,wäre dies auch schlecht vermittelbar,oder?

Also,steh ich voll mit dem Rücken zur Wand.
Versuch morgen nochmal etwas und wenn das nicht klappt,hat das Amt wohl doch gewonnen.
Weiß nicht,was ich sonst noch machen könnte!

Wenn ich am Donnerstag nochmal zu dieser Firma hin muss,hab ich keine andere Wahl,als den Vertrag zu unterschreiben!

Ich wette,dass ich dann in der Firma nicht lange bin. Nicht,weil ich nicht mit arbeite oder Ärger mach,sondern weil ich nach 3-4 oder evtl. 5 Monaten keine Chance mehr hab bei der Schule noch Anschluß zu bekommen!
Dann bekomm ich die Kündigung und steh wieder wie der letzte **** da und die lachen sich schief!

Da kann ich nur sagen: " Gute Nacht Deutschland!"

Ciao
Lg
Angel
 

ethos07

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#27
verstehe nach wie vor noch nicht richtig, warum du dich nicht so verquer anstellen kannst, dass sie dich dort einfach gar nicht wollen... ohne dass daran etwas sanktionswürdig wird...
 
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  Th.Starter/in  
#28
verstehe nach wie vor noch nicht richtig, warum du dich nicht so verquer anstellen kannst, dass sie dich dort einfach gar nicht wollen... ohne dass daran etwas sanktionswürdig wird...
Die arbeiten wahrscheinlich wirklich mit der ARGE zusammen. Dann braucht ihm die ARGE keine Leistungen mehr bezahlen, so z.B. die Maßnahme.
 
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  Th.Starter/in  
#29
Die arbeiten wahrscheinlich wirklich mit der ARGE zusammen. Dann braucht ihm die ARGE keine Leistungen mehr bezahlen, so z.B. die Maßnahme.
Hi,
ja genau das ist der Grund.
Die möchten auf biegen und brechen vermeiden,die Umschulung zahlen zu müssen!

Achja,bin seit Donnerstag krankgeschrieben. Hab seit Montag jeden Tag Kopfschmerzen,Magenschmerzen und leide unter Schlaflosigkeit. Wenn ich im Bett lieg,grübel ich die ganze Zeit,was die sich wohl noch alles einfallen lassen.

Erst hieß es,ich soll am Donnerstag bei der Zeitfirma anrufen und einen Termin bis 17 Uhr machen.
Am Donnerstag früh rief die Firma an und sagte,ich solle unverzüglich anrufen und einen Termin machen. Bin morgens dann zum Arzt.
Habe die AU vom Arzt aus,ca. 11.45 Uhr ans Amt gefaxt und drauf geschrieben,sie möchten unverzüglich die Zeitfirma informieren.
So,um ca. 12Uhr hatte ich wieder einen Anruf auf meinem AB von der Firma. Sie müssten nun ihrerseits den Termin verschieben,da die Dame einen anderen Termin hätte und ich solle mich am Dienstag,03.02. wegen neuen Termin melden.
Doch ich bin bis zum 06.02 arbeitsunfähig und wie es weiter geht,weiß ich noch nicht.
Werd dort also am Dienstag anrufen und sagen,dass ich mich wieder melde,sobald ich wieder arbeitsfähig bin.
Was sagt ihr dazu?

Lg
Angel
 

ethos07

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#32
@Sissi,
wie soll ich diese Bemerkung von dir verstehen?

Lg
Angel
@ angel272 mach dir bloß keinen Kopf drum - sie möchte einfach nochmal rechthaben, dass Kranksein blöd ist, weil dann nach und nach die Kontrollen allgemein verschärft werden dürften. Das könnte in der Tat eintreffen - hilft aber im Einzelfall- und um den geht es hier! - wenn man nun mal krank ist oder jobbehindernde gesundheitliche Einschränkungen hat ( die man hier ja in einem öffentlichen Forum auch nicht immer unbedingt alle im Detail immer ausbreiten möchte) auch nicht weiter.

Ich wünsche dir jedenfalls gute Besserung!
 
E

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#33
Hallo,

@ethos
danke für die Genessungswünsche.

Habe heute von meiner SB einen Brief bekommen(als hätte ich´s nicht geahnt!)
Ich hab die AU ja direkt vom Arzt ins Amt gefaxt. Nun hab ich ein Schreiben bekommen.
Inhalt:
" Sie haben eine unleserliche AU gefaxt (Kopie war beigefügt und tatsächlich nicht zulesen,wenn es denn wirklich meine AU war)
Legen sie bis zum 06.02. eine leserliche AU vor,ansonsten werden ihnen wegen fehlender Mitwirkungs- und Beweispflicht mit sofortiger Wirkung die Leistungen gekürzt"

Ich hab die Dame angerufen und ihr folgendes auf den AB gesagt:
" Da ich die original AU per Einschreiben mit Rückschein an sie geschickt habe und ich heute den Rückschein im Briefkasten hatte,geh ich davon aus,dass sie die original AU ebenfalls erhalten haben.Sollten sie trotzdem noch Fragen haben,können sie sich gerne bei mir melden. MfG "

So,nun bin ich mal gespannt,was sich meine SB als nächstes einfallen lässt. :icon_neutral: :icon_kotz:

Wünsche allen eine gute Nacht
Lg
Angel
 
E

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#34
Der hättest du noch mehr sagen können: Die Vorlage einer Krankmeldung ist zwar eine Mitwirkungspflicht. Es ist aber bei Nicht-Einreichung keine Sanktion im Gesetz vorgesehen. Du hättest die SB mal fragen sollen, nach welchem § sie dich sanktioniert. Und wenn sie dir das nicht hätte sagen können, dann hättest du sie darauf hinweisen können, dass das ein Amtsmissbrauch ist.

Da du das auch noch schriftlich von ihr hast, ist das ein Fall für eine Dienstaufsichtsbeschwerde. Das kannst du noch machen.
 
E

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#35
Hi Mobydick,
sie hat mir da schon ein paar § und Texte mit geschickt.
Leider hab ich grad das Schreiben nicht hier,aber morgen schreib ich mal,was ich da so alles bekommen hab.
Bin ganz froh,dass ich nur den AB dran hatte.Bin echt nicht scharf drauf,mit der persönlich zu reden.
Sollte ich wieder hin müssen z.B. wegen Bildungsgutschein abholen, werd ich versuchen,ob der Rechtsbeistand mit gehen kann,damit ich nich wieder abgewiesen bzw zur Schnecke gemacht werde.
Ach ja,so wie es aussieht könnte es nächste Woche mit dem 400€ Job klappen. Dann flippt meine SB total aus,wetten?!

Gute Nacht
Lg
Angel
 
E

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#36
Hallo,
hab nun mal den Wisch mit den § hier.
Also, folgendes hat sie mir mitgeschickt:

§60 SGB I Angabe von Tatsachen
und
§ 66 SGB I Folgen fehlender Mitwirkung

soll ich den ganzen Text mal abtippen,oder kennt ihr das bla bla auch so??

Also,hab am Montag das ok bekommen, dass ich den 400€-Job habe.
Dienstag kann ich mir den Vertrag abholen.
Habe gestern leider meinen Rechtsbeistand nicht erwischt. Den ich geh auf keinen Fall alleine zum Amt!
Hab dort auch noch nicht telefonisch Bescheid gegeben.Die haben sonst zuviel Zeit, um sich irgend einen Quatsch einfallen zulassen!!

Gute Nacht.
Lg Angel
 

ethos07

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#37
Dann drück ich dir erstmal die Daumen, dass das nun so klappt.

(Dachte immer, es müsste ein Midijob sein - also ein Job ab 401,00 €? - aber da blickst du sicher besser durch - damit sie einem in Ruhe lassen mit ihren idiotischen Maßnahmen)
 
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#38
§60 SGB I Angabe von Tatsachen
Dieser § besagt, dass der Leistungsempfänger die Pflicht hat, alles vorzulegen, das für die Leistung relevant ist.

M.E. gehört dazu auch eine Krankmeldung.

Dieser § besagt aber nicht, dass die Nicht-Vorlage der krankmeldung sanktioniert werden kann.




§ 66 SGB I Folgen fehlender Mitwirkung
Dieser Paragraph sagt, dass man dir die Leistung
bis zur Nachholung der Mitwirkung ganz oder teilweise versagen oder entziehen kann, soweit die Voraussetzungen der Leistung nicht nachgewiesen sind.



Das ist m.E. aber keine Sanktion, denn sobald du die Krankmeldung einreichst, ist der Beleg für die Leistungsfortzahlung da.

D.h. hier hat die SB bewusst übertrieben, denn es hörte sich an, als bekämst du eine gerechtfertigte Sanktion.
 
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#39
Hallo Moby,
ich denke,unter normalen Umständen hätte die SB auch bei mir angerufen und gesagt,dass die AU nicht leserlich ist und ich soll doch die original AU vorbeibringen.
Aber,da die Dame leicht angsäuert ist,hat sie gemeint,sie könnte mich so einschüchtern und in Panik versetzten. Vielleicht, dass ich auch noch bei ihr im Büro auftauch und sie mich persönlich in die Mangel nehmen kann.

Kann morgen den Vetrag für 400€-Job ( so stehts in der EGV) abholen.
Hab die SB heute doch telefonisch informiert. Sie wollte wissen ab wann und bei wem und war ansonsten sehr kurz angebunden.
Am Donnerstag will ich den Vertrag in Begleitung eines Beistands der auch noch Gewerkschaftssekretär ist, zum Amt bringen.
Hoffentlich war die Aktion der Bonner ARGE kein Vorbild für meine ARGE!

Werd euch am Donnerstag berichten,wie es gelaufen ist.

Ciao
LG Angel
 

Faustus

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#40
Du kannst es mit einem Beistand ja probieren. Da das aber nicht die ARGE ist, müssen sie den nicht zulassen. Außerdem bringt es wohl nichts, wenn jemand bezeugen kann, dass "ein Arbeitgeber" dich schlecht behandelt hat oder unter Druck gesetzt hat, damit du bei ihm eine Stelle bekommst. Du kannst ja deswegen nicht gerichtlich vorgehen.
Gemeinnützige Arbeitgeber sind mir etwas neues, dann aber auch noch ANÜ..??? das ist allerhand Faul wie Du selber bereits ahnst.
stell mal alle Fakten ein die Du bereits hast also genaue Bezeichnung des AG, seine Adresse und vergiß nicht auch Deine ARGE zu erwähnen, damit andere mal intensive Nachforschen betreiben können. das könnte interessant für viele werden.
Bei denem nächsten Termin frag bitte auch mal danach welchem Verband sie angehören... ich vermute schon einmal das man die "Chritlichen" erwählt hat.Bei denen ist Tür und Tor für jede Gemeinheit offen.
Hilfreich wäre auch unter den Stichworten Arbeitsrecht, Arbeitsvertrag, und Tarife zu Googlen, da fand ich z.B. Arbeitsverträge bedürfen der schriftform, müssen Stundenzahl und Vergütung enthalten, da nach welchem Tarif sich das Entgeld richtet. Sind die keinem Verband angehörig kann man kräftig auf die Pauke hauen was Forderungen betrifft.(aber nicht übertreiben--- man will ja unabhängig von der ARGE werden als Begründung) Ich habe schon fertiggebracht einen MP3-player mitzunehmen und offen auf den Tisch zu legen und als man mir drohte mich negativ beim
Arbeitsamt anzuschwärzen (war ALG1) hörten die von mir fo9lgendes: wenn Sie das machen habe ich Ihre verbale Drohung als Gegenbeweis. Natürlich war das Gerät nicht an, aber das wußten die nicht! Mir sagten sie damals
"warten sie noch ein halbes Jahr und wir bestimmen den Preis ganz"
Für diese Frechheit wäre ich fast über den Tisch gesprungen.
Noch ein Sahnebonbon: in etwa 4 Wochen schreibe ich die Chritlichen Gewerkschaften an und verlange das man mir einige mitglieder in meiner Nähe benennt zwecks gründung eines _Betriebsrates. Können die damit nicht aufwarten, kann man sie als nicht Tariffähig ansehen, welche ich dann umgehend von einem Arbeitsgericht feststellen lassen werde.
Denn mit dem Ende der "christlichen" kann man sich nicht mehr auf deren Pseudotarife berufen und viele Arbeitnehmer müssen dann so bezahlt werden wie die in den Betrieben.
Meine Erfahrungen mit Verleihern ist jedenfalls im Toneor so, das man sich gerne Leute ohne Selbsbewustsein herauspickt und diese mit Trinkgeldern abspreist. Wer selbstsicher und mit entsprechenden lohnforderungen auftritt, den wollen die meisten nicht.
 

ethos07

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#41
...
Am Donnerstag will ich den Vertrag in Begleitung eines Beistands der auch noch Gewerkschaftssekretär ist, zum Amt bringen.
Hoffentlich war die Aktion der Bonner ARGE kein Vorbild für meine ARGE!

Das wünsche ich Dir auch sehr - drücke dir die Daumen :icon_daumen:.

Werd euch am Donnerstag berichten,wie es gelaufen ist.

o ja bitte .
.
 
E

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#42
Hi,
so,war doch heute auf dem Amt mit meinem Beistand.
Erstmal ist meiner SB die Kinnlade runtergeklappt,als erst der Beistand und dann ich ins Zimmer kamen.
Sie meinte,wir möchten doch noch einen Momant draussen warten.
Ok,wir haben gewartet.
Ca.5 Min. später kam sie dann auf den Flur raus und wollte wissen,was ich wolle.
Hab mit dem Vertrag für den 400€Job gewedelt und gesagt,denn würd ich ihr gerne geben und meinen Bildungsgutschein gleich mitnehmen.
Erst hat sie mich angeguckt wie ne ..... kuh. Die Dame hat sich aber leider schnell wieder gefangen und gesagt:" Frau ...., ich hab ihnen doch gesagt,dass sie den Gutschein nicht bekommen,da sie eine sozialversicherungspflichtige Arbeit aufnehmen werden! Sie sind da zu verpflichtet .." bla,bla,bla.

Kurz,sie ließ sich nicht darauf ein und behauptet,die Rechtslage wäre nunmal so,basta!
Den Hinweis auf die EGV ignorierte sie und verwies mich auf ein 2. Gespräch mit der Zeitfirma die sich bald bei mir melden würde. ( AHA,also doch Kontakt zwischen Zeitfirma und SB! Die SB hat dies auch nicht bestritten, die Dame von der Zeitfirma hat dies aber strikt verleugnet! )
Denen werd ich die Suppe versalzen! Werd morgen das beim 1. Gespräch gemachte Protokoll per Einschreiben mit Rückschein an die Zeitfirma schicken. Ob die mich dann dort noch mögen? :icon_twisted:

Also,der Beistand hat dann auch gesagt,was er davon hält und rechtliche Schritte angedroht.
Ihr war das egal.
Ok.Hat keinen Sinn da weiter zu diskutieren,also sind wir gegangen.

Mein Beistand und ich werden nun vor Gericht auf Einhaltung des Vertrages Klagen.
Der Gewerkschafter hat anschließend 2 Anwälte,unabhängig von einander, die EGV unter die Nase gehalten und alle beide sind der Meinung,das der Vertrag gültig ist und eingehalten werden muss.

Ok,die Messer werden nun gewetzt und mal gucken,was dabei raus kommt.

Schönen Abend
Lg Angel
 

ethos07

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#43
Tja- da hast du ja noch einiges vor dir... Aber gut, dass du kampfeslustig bist! Hoffentlich taugen die Anwälte - der Beistand scheint ja gut?! Und das ist ja schon sehr, sehr viel wert, da nicht allein zu stehen.
Lass dich nicht unterkriegen!
 
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#44
Hallo,
wollte nur mal kurz den neusten Stand melden.

Also,die Klage ging am letzten Montag raus. Nun liegts bei Gericht,ob ich meine Umschulung bekomme oder nicht.

Die Zeitfirma lässt mich wirklich nicht in Ruhe. Habe für Freitag,20.02. wieder eine Einladung bekommen.:icon_eek:
Naja,das Protokoll haben die wohl am Monatg oder Dienstag bekommen :icon_twisted:

Werde versuchen,zum Termin ebenfalls mit einem Beistand zu kommen.
Einen Arbeitsvertrag werd ich auf keinen Fall unterschreiben,da ich den mitnehmen und Prüfen lassen bzw. in Ruhe zuhause durchlesen möchte.
Wenn die Tusse mir dies verweigert,werd ich mir dies schriftlich geben lassen und in einem neuen Protokoll vermerken.
Und noch nachlegen,dass ich mich mal beim Bundesverband Zeitarbeit erkundigen werde,ob diese Methoden so üblich sind, zumal wenn da noch was gemeinnütziges dran sein soll.
Naja,wenn man den Namen etwas zerlegt in "GEMEIN "-nützig bekommt die Sache einen seltsamen Geschmack,oder? :icon_twisted:

Sollte ich das Gespräch am Freitag "überleben" sprich, nicht vor Wut platzen, werd ich euch wieder den neusten Stand mitteilen.

Ciao
Lg Angel
 
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