EGV für beide Seiten bindend?

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Hallo an Alle,
bin durch Zufall auf Euer Forum gestossen und total begeistert:icon_klatsch:

Habe gerade auch mächtig Ärger mit den Damen und Herren vom Amt.

Folgendes:
Am 09.12.2008 habe ich eíne EGV unterschrieben mit folgendem Ziel:
- Umschulung zur Kauffrau für Bürokommunikation im Euro Bildungswerk beginnend ab 03/09 nach Erhalt des Bildungskataloges 2009.

Am 08.01.2009 wurde ich telefonisch ins Amt beordert.
Dort wurde mit ein Vermittlungsvorschlag unter die Nase gehalten von einer Zeitfirma die SEHR eng mit der Arge zusammen arbeitet.

Als ich auf die von beiden Seiten unterschiebene EGV hinwies bekam ich folgende Antwort:
1. hätte ich ja schon eine kaufmännische Ausbildung ( bin gelernte Kauffrau im EH,kann aber seit einem Unfall nicht mehr in meinem Beruf arbeiten) und bräuchte deshalb keine 2. Ausbildung
2. Ginge eine Arbeitsstelle einer Umschulung vor.

Es kann doch nicht sein,dass sich das Amt die EGV so drehen kann,wie sie diese brauchen.
Ich bin seit 7 Jahren! arbeitslos. Diese Umschulung war meine letzte Hoffnung,wieder in eine geregelte Arbeit zu kommen, von der ich auch Leben kann!

Habe morgen ein Vorstellungsgespräch bei dieser Firma. Werde ein Protokoll schreiben. Bin mir zwar noch nicht ganz im Klaren, wie dieses aussehen soll, aber wenns was hilft.

Hat jemand ein paar Tipps für mich oder etwas ähnliches erlebt?
Danke schon mal im Vorraus
LG
Angel
 
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Hallo an Alle,
bin durch Zufall auf Euer Forum gestossen und total begeistert:icon_klatsch:

Habe gerade auch mächtig Ärger mit den Damen und Herren vom Amt.

Folgendes:
Am 09.12.2008 habe ich eíne EGV unterschrieben mit folgendem Ziel:
- Umschulung zur Kauffrau für Bürokommunikation im Euro Bildungswerk beginnend ab 03/09 nach Erhalt des Bildungskataloges 2009.

Am 08.01.2009 wurde ich telefonisch ins Amt beordert.
Dort wurde mit ein Vermittlungsvorschlag unter die Nase gehalten von einer Zeitfirma die SEHR eng mit der Arge zusammen arbeitet.

Als ich auf die von beiden Seiten unterschiebene EGV hinwies bekam ich folgende Antwort:
1. hätte ich ja schon eine kaufmännische Ausbildung ( bin gelernte Kauffrau im EH,kann aber seit einem Unfall nicht mehr in meinem Beruf arbeiten) und bräuchte deshalb keine 2. Ausbildung
2. Ginge eine Arbeitsstelle einer Umschulung vor.

Es kann doch nicht sein,dass sich das Amt die EGV so drehen kann,wie sie diese brauchen.
Ich bin seit 7 Jahren! arbeitslos. Diese Umschulung war meine letzte Hoffnung,wieder in eine geregelte Arbeit zu kommen, von der ich auch Leben kann!

Habe morgen ein Vorstellungsgespräch bei dieser Firma. Werde ein Protokoll schreiben. Bin mir zwar noch nicht ganz im Klaren, wie dieses aussehen soll, aber wenns was hilft.

Hat jemand ein paar Tipps für mich oder etwas ähnliches erlebt?
Danke schon mal im Vorraus
LG
Angel
Hi Angel :icon_smile:

zuerst einmal geht Arbeit wirklich vor Weiterbildung.

Auch wenn die Dir dieses Stellenangebot vorgehalten haben, muss es noch lange nicht heißen, das die Dich auch nehmen.

"Ablehnendes Verhalten" beim Vorstellungsgespräch wäre schonmal schlecht, denn das können die Sanktionieren.

Höre erstmal zu, was die wollen, was die bezahlen und wie diese Arbeit aussehen soll.

Bin mal auf Deinen Bericht gespannt.
 

Arania

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Ergänzend zu Sanchos Posting: Eine EGV endet natürlich immer bei Arbeitsaufnahme insofern ist jede Arbeitsaufnahme vorrangig, sollte es aber nicht zu einer Anstellung kommen ist sie natürlich für beide Seiten bindend
 
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Erzähle dem Arbeitgeber doch morgen u.a., dass du eine Umschulung im März beginnen wirst. Die sei dir schon schriftlich zugesagt worden und ganz sicher. Und frag ihn, wie man das mit seinem Job denn zeitlich in die Reihe bekommt.
 
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Hallo Sancho,
ja,dass ist mir schon klar, dass ich die Arbeit annehmen und mich ordentlich Verhalten muss.
Nur ärgert es mich, dass mir solange nix angeboten wurde,ich vorher sogar in einer Eignungsfeststellung zur Umschulung war und ausgerechnet jetzt hätten die was für mich.
Denen geht es doch jetzt nur darum zu verhindern,dass ich die Umschulung antreten kann,da sie dies ja bezahlen müssten!

In der EGV steht auch zu meinen Bemühungen:
-suche eines 400€ Jobs oder befristete TZ bis zum Beginn der Umschulung in 03/09

Die spielen auf Zeit,damit ich den Anfang der Schulung versäume und dann nicht mehr anschließen kann.

LG
Angel
 

Tinka

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Das ist bestimmt wieder das übliche Amts-Chaos, wo die eine Abteilung (Vermittlung) mal wieder nicht weiss, was die andere Abteilung (Integration/deine Sachbearbeiterin & EGV) tut und ohne Prüfung die Jobangebote verschickt...

:rolleyes:

Mir ist das so ähnlich auch bereits passiert und hat sich erst nach Nachfrage bei der SB zu meiner Zufriedenheit geklärt.

Alles Gute
 
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Hallo Sancho,
ja,dass ist mir schon klar, dass ich die Arbeit annehmen und mich ordentlich Verhalten muss.
Nur ärgert es mich, dass mir solange nix angeboten wurde,ich vorher sogar in einer Eignungsfeststellung zur Umschulung war und ausgerechnet jetzt hätten die was für mich.
Denen geht es doch jetzt nur darum zu verhindern,dass ich die Umschulung antreten kann,da sie dies ja bezahlen müssten!

In der EGV steht auch zu meinen Bemühungen:
-suche eines 400€ Jobs oder befristete TZ bis zum Beginn der Umschulung in 03/09

Die spielen auf Zeit,damit ich den Anfang der Schulung versäume und dann nicht mehr anschließen kann.

LG
Angel
Dann spiele doch auch auf Zeit. Wir haben gerade Winter und alle haben Grippe. Hast du nicht zufällig auch eine? Dann kann man Termine nämlich nicht wahrnehmen. Was das für einen Eindruck hinterlässt!
 

Arania

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Das kennst Du nicht? Es sind immer alle krank die einen Termin haben, deswegen akzeptiert die ARGE bald auch keine AU mehr, die sind nämlich halb so blöd als wie man sie gerne darstellt
 
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Das kennst Du nicht? Es sind immer alle krank die einen Termin haben, deswegen akzeptiert die ARGE bald auch keine AU mehr, die sind nämlich halb so blöd als wie man sie gerne darstellt
Du meinst wohl, weil die SBs immer häufiger eine sogenannte Bettlägerigkeitsbescheinigung, Wegeunfähigkeitsbescheinigung oder Reiseunfähigkeitsbescheinigung wollen.
Das sind reine Phantasieunterlagen, für die es im Gesetz keinerlei Grundlage gibt.
Es steht weder im § 56 - SBG II (Anzeige- und Bescheinigungspflicht bei Arbeitsunfähigkeit) noch im § 309 - SBG III (Allgemeine Meldepflicht) irgendetwas von einer „Bettlägerigkeitsbescheinigung“.
Zudem weist die Bezirksärztekammer Süd-Württemberg in ihrem Rundschreiben von 2/2007 darauf hin:
„Mit der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg sowie der Regionaldirektion Baden-Württemberg konnte geklärt werden, dass eine über die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung hinausgehende Bettlägerigkeitsbescheinigung gesetzlich nicht vorgesehen und für die Belange der Grundsicherung für Arbeitssuchende nach dem SGB II und die Arbeitsförderung nach SGB III auch nicht erforderlich ist.“
Quelle
ELO-Bettlägerigkeitsbescheinigung
Weitere Infos
Mitunter treiben die SBs einen Menschen mit ihren Forderungen derart in die Ecke, dass man psychisch und physisch völlig ausgelaugt ist, und tatsächlich unbedingt "Gelben Urlaub" braucht, einfach um sich mal wieder zu regenerieren.

LG
 

Heiner Peters

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Angel, such einen Anwalt auf (nicht heim) und lass den die EGV prüfen, ob sich eine Klage/Antrag auf eine einstweilige Anordnung lohnt.
 

ethos07

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Hallo Angel272 !
...
Was das mit Winter und Grippe zu tun hat ???? :icon_eek:
Sissi, das sagtst du wieder mal mit Riesenkopfschüttel Richtung Mobbydick
- - das löst jetzt bei mir ein: :icon_eek: & :icon_eek: aus ;-).

Nur so am Rande: also bei mir sind auch alle möglichen Leute gerade an Grippe erkrankt. Und draußen ist offensichtlich Winter. Aber für die Kernaussage von Mobbydick in diesem Thema ist es völlig wurscht, ob Grippe wissenschaftich wirklich was mit Winter zu tun hat, oder ob wir uns das mehrheitlich bloß einbilden - - weil wir doch alle so viel blöder sind als ... na wer wohl?! ;-)

Erinnerst du dich noch an Martins Auflage, dass von Euch beiden immer nur die erste in einem Thema posten soll/darf ?
Ich fänd's echt nett von dir, wenn du dich daran halten könntest . :cool:


[Klaro doch: ich gehe bei solchen blöden Streits ab und an gern dazwischen. Denn sie nerven meistens. ]
 

ethos07

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Noch eine Idee für angel: Du gibts dich sofort als vollkämpferisches Gewerkschaftsmitglied zu erkennen, dass ausgesprochen stark an allen Details zum Betrieb interessiert ist. Du fragst ganz unschuldig, morgen bzw. heute, ob du dann, wenn du dich gut eingearbeitet hast, einen entpsrechenden Bericht,z.B. zur die Mitbestimmung zu diesem Betrieb in deiner Gewerkschaftszeitung schreiben darfst und ob sie dir vielleicht entsprechendes Material zur Verfüung stellen würden.... Ob das T-Shyrt der IG Metall "Trotz Arbeit arm" zu hefig ist, würde ich vom Betrieb abhängig machen,
 

Arania

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Sissi, das sagtst du wieder mal mit Riesenkopfschüttel Richtung Mobbydick
- - das löst jetzt bei mir ein: :icon_eek: & :icon_eek: aus ;-).

Nur so am Rande: also bei mir sind auch alle möglichen Leute gerade an Grippe erkrankt. Und draußen ist offensichtlich Winter. Aber für die Kernaussage von Mobbydick in diesem Thema ist es völlig wurscht, ob Grippe wissenschaftich wirklich was mit Winter zu tun hat, oder ob wir uns das mehrheitlich bloß einbilden - - weil wir doch alle so viel blöder sind als ... na wer wohl?! ;-)

Erinnerst du dich noch an Martins Auflage, dass von Euch beiden immer nur die erste in einem Thema posten soll/darf ?
Ich fänd's echt nett von dir, wenn du dich daran halten könntest . :cool:


[Klaro doch: ich gehe bei solchen blöden Streits ab und an gern dazwischen. Denn sie nerven meistens. ]

Ist das ein Wettlauf hier? Wer als erstes postet hat recht? Das kann doch nur Blödsinn sein oder?

Also wenn der erste der antwortet nur Falsches schreibt, dann darf niemand mehr antworten weil der erste immer Recht hat?

Selten so was intelligentes gehört

Sissi hat recht, diese elendige " ich bin krank Masche" wenn man es nicht ist, muss aufhören, sie schadet den wirklich Kranken , ob es nun eine gesetzliche Grundlage für eine Bettlägerigbescheinigung gibt oder nicht

Ich garantiere Euch es wird sie bald geben, daran wird schon gestrickt, wie ich aus den Ausschüssen höre
 

Ferenz

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...Folgendes: Am 09.12.2008 habe ich eíne EGV unterschrieben mit folgendem Ziel: - Umschulung zur Kauffrau für Bürokommunikation im Euro Bildungswerk beginnend ab 03/09 nach Erhalt des Bildungskataloges 2009. Angel

Was steht denn konkret in Deiner EGV unter Leistungen der AfA/der ARGE und Bemühungen des EHB drin ?

1) Hat sich die AfA/ARGE in der EGV konkret verpflichtet, eine zertifizierte Umschulungsmaßnahme zu fördern ?

2) Hast Du Dich in der EGV konkret verpflichtet, an der zu fördernden Umschulungsmaßnahme durch Teilnahme von...bis mitzuwirken ?

3) Hat das AfA/die Arge Dir schriftlich das Vorliegen der Voraussetzungen der Umschulung bestätigt, weil bei Dir die Notwendigkeit der Umschulung festgestellt wurde und deswegen mit einem Bildungsgutschein die Kostenübernahme für die Teilnahme an der Umschulung übernommen wird ?

4) Ist Dir ein Bildungsgutschein gemäß § 16 Abs 1 SGB II (bei ALG II-Bezug) i.V.m. § 77 Abs 3 SGB III für die o.g. Umschulung ausgehändigt worden ?

5) Hast Du auf Grund dieses Bildungsgutscheins einen geigneten, zugelassenen und förderungsfähigen Maßnahmeträger gefunden und mit diesem eine schriftliche Vereinbarung über die durchzuführende Umschulungsmaßnahme getroffen ?

6) Hat der Maßnahmeträger den Bildungsgutschein ebenfalls unterschrieben und der AfA/der Arge zugeleitet ?

7) Hast Du wegen 1) bis 6) einen separaten Förderungsbescheid der Arge erhalten ?

Stell doch mal Deine EGV hier rein, damit man die Umstände auch besser beurteilen kann. Bisher fehlen detailierte Angaben zur Sachlage.

Es wäre schön, wenn Du noch etwas nachlegen könntest, bevor hier manche über kleinkarierte und sinnlose Abwehrmaßnahmen in Bezug auf den Vermittlungsvorschlag nachdenken.

Wintergripppe...Anwalt...einstweilige Anordnung...was soll denn das !

Wenn Du offenbar nichts schriftliches in der Hand hast, mit dem sich Deine Umschulungswünsche realisieren lassen, würde ich zunächst einmal meine Schularbeiten als Antragsteller machen. Bisher trickst Dich die AfA/die Arge ja leider aus.

Gruß
Ferenz
 
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Stell doch mal Deine EGV hier rein, damit man die Umstände auch besser beurteilen kann. Bisher fehlen detailierte Angaben zur Sachlage.

Es wäre schön, wenn Du noch etwas nachlegen könntest, bevor hier manche über kleinkarierte und sinnlose Abwehrmaßnahmen in Bezug auf den Vermittlungsvorschlag nachdenken.

Wintergripppe...Anwalt...einstweilige Anordnung...was soll denn das !

Wenn Du offenbar nichts schriftliches in der Hand hast, mit dem sich Deine Umschulungswünsche realisieren lassen, würde ich zunächst einmal meine Schularbeiten als Antragsteller machen. Bisher trickst Dich die AfA/die Arge ja leider aus.

Gruß
Ferenz

Eigentlich bin ich immer die "erste", die hier Verträge demontiert. Das wird mir in diesem thread sogar noch zum Vorwurf gemacht! Der juristische Text ist aber mein Beruf und es ist das, was ich nun mal gut kann. In diesem Fall bin ich aber der Meinung, dass das Ansehen der Dokumente keinen Sinn macht, denn jede Arbeit hat Vorrang vor einer Maßnahme, vor allem wenn sie sozialversicherungspflichtig ist.

Selbst wenn die Maßnahme rechtmäßig und sehr verbindlich zugesagt wurde (was in diesem Fall das gleiche ausmachen würde wie "unrechtmäßig" und "unverbindlich"), muss dem Vermittlungsvorschlag nachgegangen werden (ansonsten fehlende Mitwirkung = Sanktion!) und bei Beendigung oder Verringerung der Hilfebedürftigkeit entfallen die Leistungen der ARGE.

Nun handelt es sich ja hier nicht gerade um "den Job fürs ganze Leben", der vermittelt wird. D.h. es ist ein Job, auf den man gerne verzichtet, weil man wahrscheinlich nicht einmal vom Amt vollständig loskommt, die Arbeit minderwertig ist und du morgen wieder auf der Matte der SB stehst. Dann kann ich schon verstehen, dass man deswegen nicht gerade gerne auf eine weiterbringende Maßnahme verzichtet, für die man womöglich noch gekämpft hat.

Es bleibt dir also in diesem Fall nichts anderes übrig, als kleinkarierte Abwehrmaßnahmen zu empfehlen. Sie sind aber nicht alle sinnlos, denn wenn du den Job nicht willst, musst du dir ja irgend etwas einfallen lassen.
 

Senfi95

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Du schreibst das du deinen Beruf wegen eines Unfalls nicht mehr ausüben kannst.
Also hast Du gesundheitliche Einschränkungen.
Diese Frage steht in jedem Bewerbungsbogen bei ZAF
und muss dann natürlich ehrlicherweise mit ja beantwortet werden.
Dann winken die meisten ZAF schon ab.
 
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Hallo an Alle,
danke für die zahlreichen Antworten.

Versuch mal nach und nach zu antworten.

Also,hatte heute besagtes Vorstellungsgespräch und wurde 1 1/2 Stunden in die Mangel genommen!
Leider kamm ich auch noch zu spät,da diese Firma auf einem ehemaligen Werksgelände ist und die Wegbeschreibung und die Kennzeichnung der einzelnen Häuser eher sehr mäßig war wie z.B. Gebäude E4 (1); E4 (2), E4 (3), E4 (4), E4 (5) und das ganze von A-E.So,ich sollte zu Haus B1 kommen.Doch leider gab es 2 Häuser B1. Diese unterschieden sich nur durch die klitzekleine Ziffer in der Klammer!
Insgesamt hab ich per Handy 3x im Büro angefufen und um Hilfe gebeten. Doch die Wegbeschreibung durchs Handy war auch nicht besser!

Normalerweis ist das ja schon ein Grund,warum man gleich wieder gehen darf.
Normalerweise, wenn man erwähnt,dass man seinen letzten Chef wegen unbegründeter fristloser Kündigung, verklagt hat,darf man die Tür von außen zu machen.
Ich durfte bleiben und wurde mit Sätzen wie: " Dies ist ihr letzte Chance je wieder Arbeit zu bekommen!" oder " Wenn sie nicht mit Leib und Seele dabei sind, kündige ich ihnen nach kurzer Zeit wieder und sie bekommen viel Ärger mit der Arge" usw.
Mir kam es vor,als wäre ich die letzte Arbeitslose auf Erden.
Nach 1 1/2 stunden war ich mit den Nerven am Ende und saß heulend in dem Zimmer.
Ehrlich,wenn ich mich nicht vorher mit meiner Gewerkschaft in Verbindung gesetzt hätte,wäre ich echt zusammen gebrochen! ( Womit ja die die Sache von ethos beantwortet wäre)

Das schönste kommt noch. Mir wurden 3 Tage Zeit zum nachdenken gegeben und dann soll ich dort nochmal vorbei kommen.

Nun sag mir einer,das ganze wäre nicht seltsam!?
Da wurde sich unter Firma und Arge abgesprochen. Selbst meine Arztberichte interessierten die nicht eines einzigen Blickes!

@ferenz: so viele Fragen auf einmal:
zu 1.
wie soll den der Wortlaut sein,damit die sich verpflichten?
Da steht das Gewäsch wie immer drin und unter dem Punkt: "Ziele" was ich oben geschrieben habe. Ziel ist die Umschulung ....

zum Bildungsgutschein:
Nein,dieser wurde mir noch nicht ausgehändigt und den werd ich auch nicht mehr bekommen,weil sie ja alles daran setzten, die Umschulung zu verhindern.
Einen Ablehnungsbescheid hab ich ebenfalls nicht,da ich ja sonst dagegen Widerspruch einlegen könnte und dies soll wohl verhindert werden!

Der Bildungsträger kann nix unterschreiben,wenn ich nix von der Arge bekomme

@drückebergerin:
könnte evtl. einen 400€-job bekommen,der bis Anfang März befristet wäre.
Würde ich damit wirklich dann den Bildungsgutschein bekommen,oder heißts dann wieder:" die Angelegenheit muss erst geprüft werden!"

Mir läuft die Zeit davon!
Es wird mit unheimlichen Druck versucht, mich von der Umschulung fern zuhalten.

Lg
Angel
 
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Gast
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Ich durfte bleiben und wurde mit Sätzen wie: " Dies ist ihr letzte Chance je wieder Arbeit zu bekommen!" oder " Wenn sie nicht mit Leib und Seele dabei sind, kündige ich ihnen nach kurzer Zeit wieder und sie bekommen viel Ärger mit der Arge" usw.
würde ich als Drohung auffassen.

Du hattest keinen Beistand dabei?
 
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Hi Sancho
nein, hatte keinen Beistand dabei.
Als ich mein Protokoll auf den Tisch legte und mir Notizen zum Gespräch machte,meinte die Dame:" Also, sowas hatte ich auch noch nicht! Ein Protokoll bei einem Bewerbungsgespräch zu schreiben ist ein Unding und hinterlässt einen schlechten eindruck!
Normalerweise...."

Immer hör ich "normalerweise". Also gehts bei mir hier nicht mit normalen Umständen zu,oder wie soll ich das verstehen!
Was meinst du dazu?
Ehrlich gesagt,kam ich mir schon sehr wertlos und entwürdigt vor.
Ich sag ja,war nach dem Gespräch fix und fertig!
Sowas hatte ich bis jetzt auch noch nicht erlebt!
 
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