Egv für Befreiung vom Bewerbungsprogramm aber nur per Egv Untersuchungen ?

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Kunde1

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Guten Abend Forum

Ich hatte am 19.6 einen Termin beim SB zwecks Besprechung der aktuellen Situation. Im Gespräch (ohne Beistand) erfuhr mein SB natürlich das ich wie üblich keine Egv unterschreibe und besprach auch nur wenig mit mir.

Nun zum einzigstem Thema was wir hatten. Meine Gesundheit und ,,bestätigte'' schlechte Bildung.

Gesundheitlich gehts mir pysisch nicht so gut (Depris u.a.) und körperlich habe ich Schlaganfall (gehabt), Herzinfarkt (gehabt) und Rückenleiden an der Wirbelsäule. alle Dinge sind nicht behördlich bestätigt ...

Er erwähnte im Gespräch, man könne mich vom Bewerbungsprogramm befreien, wenn ich mich von Amtsärzten (der behörden??) untersuchen lassen würde .. DAZU müsste ich jedoch eine Egv unterschreiben ? !!! lol ?

Was meint Ihr dazu ? Mit dem behördlichem Arztzeug ist echt sehr undurchsichtig , daher stelle ich hier mal mein Anliegen ein.

Danke für Antworten.
 

Fritz Fleißig

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Hier wird vom SB Richtiges mit Falschem vermischt.

Du erwähnst, daß du gesundheitliche Probleme hättest, diese aber nicht behördlich festgestellt seien. Wieso nicht? Hast du die AfA beziehungsweise das JC schriftlich (mit Zugangsnachweis) auf das Vorliegen solcher Gesundheitsprobleme hingewiesen oder das nur gesagt?

Wenn Hinweise auf gesundheitliche Einschränkungen der Leistungsfähigkeit vorliegen, müssen AfA oder JC eigentlich von sich aus eine Untersuchung durch den Ärztlichen Dienst veranlassen, damit das abgeklärt wird. So etwas wird, wenn es nur mündlich erwähnt wird, aber gerne mal "überhört". Deshalb solltest du es in nachweisbarer Form schriftlich vorbringen. Gegenüber dem Arbeitsvermittler keine medizinischen Einzelheiten angeben (Arztsache, Schweigepflicht).

Eine EGV mit dem Zweck einer ärztlichen Untersuchung ist Blödsinn, weil AfA oder JC schon von sich aus dazu verpflichtet sind. Dazu braucht es keine EGV. Du bist deinerseits dazu verpflichtet, an einer solchen Untersuchung teilzunehmen. Das liegt letztlich ja auch in deinem Interesse.
 

Kunde1

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Hallo

Diese Dinge habe ich beim Gespräch klar und deutlich mit geteilt. Auch benannt wann was vor gefallen ist. Mit Nachweisen meine ich den Papierkram vom Arzt 2014 bsp dieses Jahres vom Krankenhaus der Untersuchungen wegen den Vorfällen.

Mich selber interessiert nur was mir geschieht wenn ich aus seinem Programm falle ? Wer ,,verwaltet'' mich dann weiter ?

grüsse
 

Doppeloma

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Hallo Kunde1,

Diese Dinge habe ich beim Gespräch klar und deutlich mit geteilt. Auch benannt wann was vor gefallen ist. Mit Nachweisen meine ich den Papierkram vom Arzt 2014 bsp dieses Jahres vom Krankenhaus der Untersuchungen wegen den Vorfällen.

Dann solltest du dir diese Unterlagen mal besorgen in der Klinik Kopien anfordern und/ oder bei deinem Arzt nachfragen ob er Befunde dazu bekommen hat.

Das wäre zumindest dann wichtig wenn man dir einen Termin beim Amtsarzt des JC mal beschafft hat, denn deinen SB geht das alles überhaupt NICHTS an, es sei denn der hat einen medizinischen Doktor-Titel.

Was "gesagt" wird ist uninteressant, du solltest mal kurz schriftlich niederlegen, dass es wichtige Einschränkungen gesundheitlicher Art gibt, die bei deiner Vermittlung in Arbeit zu beachten sind.

Was konkret das ist, geht nur einen Arzt was an, dort wäre es natürlich ganz gut, wenn du das auch mit entsprechenden Arzt- / Klinikberichten belegen kannst ... "erzählen" genügt eben nicht immer und beweisen kannst du schon gar nicht, was dein SB so "erzählt hat", wenn du ohne Beistand zu den Terminen gehst.

Eine EGV ist jedenfalls komplett überflüssig, wenn du dem SB mal anders (schriftlich /nachweislich mit Stempel auf einer Kopie davon) mitgeteilt hast, dass es gesundheitliche Einschränkungen zu beachten gibt, bei seinem "Vermittlungs-Programm", dann hat der dafür zu sorgen, dass du dem Med. Dienst vom JC vorgestellt wirst, ehe er überhaupt versucht dich irgendwie zu vermitteln. :icon_neutral:

Eine sinnvolle Eingliederung wäre ja erst möglich wenn bekannt ist welche Tätigkeiten dir überhaupt gesundheitlich zumutbar sind und das entscheidet nur ein ARZT und kein SB an seinem Schreibtisch... :icon_evil:

Mich selber interessiert nur was mir geschieht wenn ich aus seinem Programm falle ? Wer ,,verwaltet'' mich dann weiter ?

Das wird eben erst eine amtsärztliche Untersuchung klären können, ob du wirklich aus "seinem Programm fällst", der hat keinen Bock sich um deine Vermittlung in Arbeit zu kümmern, das ist allgemeine Pflicht der SB im JC und kein "Sonder-Programm" extra für dich, die kranken "schweren Fälle" möchte man dann gerne möglichst schnell in die EM-Rente und/oder an das Sozial-Amt (SGB XII) los werden ...

Die wollen dich aber auch nicht so einfach in ihre "Verwaltung" (und Zahlungspflicht) übernehmen, nur weil ein JC-SB nichts mit dir anzufangen weiß, die hätten dazu auch ganz gerne ein paar ärztliche Feststellungen und am liebsten Gutachten /Bescheide von der DRV, mit wenigstens etwas Rentenzahlung dabei ...

Erzähle dem GAR NICHTS konkretes zu deinen Krankheiten, dem hat zu genügen, dass es "gesundheitliche Einschränkungen für die Vermittlung gibt" und dann hat der zu handeln und nicht mehr zu "labern" ... :icon_laber:

MfG Doppeloma
 
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