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EGV für 1 Euro Job zum "Probearbeiten / Praktikum" bekommen

Maggo

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#1
Hallo zusammen,

ich habe heute mein erstes Gespräch mit der Arbeitsvermittlung gehabt und eine EGV erhalten. Diese habe ich natürlich noch nicht unterschrieben.

Ich konnte meiner Fallmanagerin erklären, dass ich zur Zeit einen Ausbildungsplatz suche. Sie kam zu dem Schluss, dass auf Grund meines Alters und meiner Qualifikation gute Chancen bestehen, auch einen Ausbildungsplatz zu bekommen und Sie mich gerne in diesem Vorhaben unterstützen wird.
Da ich mich für den sozialen Bereich interessiere, haben wir besprochen, dass ich im Bereich der Altenpflege einen 1 Euro Job machen könnte, um festzustellen, ob mir dieser Beruf liegen könnte und ich mich dort bewerben möchte, oder nicht.

Sie versicherte mir, dass falls mir die Arbeit dort gar nicht liegen sollte, ich ihr einfach Bescheid sagen soll und so jederzeit aus dem 1Euro Job wieder aussteigen könnte und wir uns dann zu einem erneuten Beratungsgespräch treffen.

In der EGV ist davon aber kein Wort zu lesen. Ist es möglich so eine Zusage, wie ich sie mündlich bekommen habe in die EGV einfließen zu lassen?

Wer Lust und Zeit hat, darf sich die EGV auch gerne ansehen.
Ich bin für jeden Hinweis dankbar !
 

Falke

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#2
Sie versicherte mir, dass falls mir die Arbeit dort gar nicht liegen sollte, ich ihr einfach Bescheid sagen soll und so jederzeit aus dem 1Euro Job wieder aussteigen könnte

Das wirst du nie und nimmer schriftlich bekommen!
Ansonsten Finger weg von dieser EGV.
Nicht unterschreiben und VA abwarten.

Meine Meinung dazu :icon_smile:
 

gelibeh

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#3
Sie versicherte mir, dass falls mir die Arbeit dort gar nicht liegen sollte, ich ihr einfach Bescheid sagen soll und so jederzeit aus dem 1Euro Job wieder aussteigen könnte und wir uns dann zu einem erneuten Beratungsgespräch treffen.
Erzählen kann die viel, das soll sie Dir schriftlich geben.
Ich frage mich allerdings eines. Arbeiten in einem EEJ müssen ja zusätzlich sein, also keine Aufgaben, die ein Altenpfleger sowieso machen muss. Wie sollst Du da sehen, ob Dir das liegt?
 

warpcorebreach

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#4
du musst bei diesen leuten immer davon ausgehen das sie dich anlügen um dich um den finger zu wickeln. ob die maßnahme grad für dich jetz sinnvoll ist kann dir wohl auch nur jemand sagen der die maßnahme kennt. aber im zweifelsfall kann sich nacher niemand mehr an gesagtes erinnern und du hängst in dem mist fest. es steht dir ja trotzalledem frei jederzeit selber ein richtiges praktikum zu suchen.
 
E

ExitUser

Gast
#5
Tatsächlich ist bei einem Eineurojob im Pflegebereich Vorsicht geboten, dass man nicht irgendwelche Tätgkeiten verrichtet, die nicht zusätzlich sind. Die Eignungsfeststellung ist aber prinzipiell möglich, wenn man den Fachkräften bei der Arbeit über die Schulter schaut.

Auf jeden Fall solltest Du darauf bestehen, dass ein Satz wie:
"Der Maßnahmeteilnehmer ist dazu berechtigt die Maßnahme jederzeit sanktionslos abzubrechen, wenn er zu der Erkenntnis gelangt, dass er im Bereich der Altenpflege nicht tätig sein möchte." in die EGV aufgenommen wird.
 
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#6
Auf gar keinen Fall unterschreiben. Man will Dich mit so einen Ein-Euro-Job lediglich aus der Statistik entsorgen.

Ein Ein-Euro-Job soll das letzte Mittel zur Eingliederung in Arbeit darstellen, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind und nichts gebracht haben. Keinesfalls darf er zur Eignungsüberprüfung für eine bestimmte Ausbildung missbraucht werden.

Ich habe die starke Vermutung, dass man Dich anschließend auch noch in die Schiene "Pflegehilfskraft" pressen wird, statt Dir die gewünschte normale Ausbildung in der Altenpflege zu ermöglichen.

Wenn Du Dich ausprobieren möchtest, tritt selbst an eine enstprechende Pflegeeinrichtung heran und frage, ob Du ein 2-wöchiges Praktikum machen kannst. Anschließend gehst Du zum Amt und lässt das absegnen. Das hilft Dir in jedem Fall weiter, als so ein widerlicher Knebelvertrag namens EGV.
 
E

ExitUser

Gast
#7
Es ist fraglich, ob ein Praktikum sinnvoller ist, denn dann dürfte er ja auch alle nicht zusätzlichen Tätigkeiten verrichten und würde dafür unter Umständen keinen Cent sehen.
 
E

ExitUser

Gast
#8
Finger weg vom Kugelschreiber!

Hallo,
wie meine Vorschreiber es schon betonten, mündlich Geblubbertes hat keine verbindliche Wirkung.
Diese EGV (das ist ein Vertrag!) verdonnert Dich zu einer 7monatigen Zwangsmaßnahme, nicht mehr und nicht weniger.
Wenn Du das unterschreibst, oder dem evtl. nachfolgenden Verwaltungsakt nicht mit Widerspruch entgegentrittst, hast Du verloren!
Altenpflege bietet kaum zusätzliche Arbeiten, und genau dieses Kriterium muss bei einem Ein-Euro-Job zwingend erfüllt sein ->
ausschließlich zusätzliche Tätigkeit!
Klappere die Seniorenheime ab, bewirb Dich schriftlich um einen normalen Praktikumsplatz, in dem Du dann abschätzen lernst, ob dieser Beruf für Dich geeignet ist.
SB war hier nach meiner Meinung auf "Dummfang" aus, Du sprachst von Ausbildung im sozialen Bereich und bei ihr ging sofort der Schalter in Richtung...jung,unerfahren,sozial engagiert = perfekter Kandidat für den Ein-Euro-Job.So eine "mühelose Vermittlung" in Zwangsmaßnahmen erfreuen das Herz der SB, wenig Arbeit und dennoch gut "gequotet" :icon_pfeiff:

fG
Christine
 

warpcorebreach

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#9
Es ist fraglich, ob ein Praktikum sinnvoller ist, denn dann dürfte er ja auch alle nicht zusätzlichen Tätigkeiten verrichten und würde dafür unter Umständen keinen Cent sehen.
nunja ich bin auch kein praktikumsbefürworter aber im einzelfall ist es vieleicht sogar sinnvoll. ob man das jetz unentgeltlich macht muss man selber wissen.
 

Maggo

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#10
Auf jeden Fall solltest Du darauf bestehen, dass ein Satz wie:
"Der Maßnahmeteilnehmer ist dazu berechtigt die Maßnahme jederzeit sanktionslos abzubrechen, wenn er zu der Erkenntnis gelangt, dass er im Bereich der Altenpflege nicht tätig sein möchte." in die EGV aufgenommen wird.
Ja so in diese Richtung hatte ich mir das auch gedacht.
Mit einem solchen Zusatz, wäre die EGV ja harmlos, denke ich!?
Die Frage ist natürlich, ob es aufgenommen wird.

Ich habe die starke Vermutung, dass man Dich anschließend auch noch in die Schiene "Pflegehilfskraft" pressen wird, statt Dir die gewünschte normale Ausbildung in der Altenpflege zu ermöglichen.
Der Begriff Pflegehilfskraft fiel tatsächlich, aber dass habe ich sofort korrigiert.

Ich bin äußerst misstrauisch geworden im Umgang mit dem Jobcenter, nachdem ich in der Leistungsabteilung schon unnötig viel Ärger hatte.
 

1957er

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#11
Wenn ein junger Mensch eine Ausbildung sucht und dafür freiwillig ein Praktikum machen möchte um zu sehen, ob der Beruf passt sehe ich ein Praktikum als sinnvoll an.

Wie meine Vorredner schon geschrieben haben, selber eine Stelle suchen und nicht für 7 Monate ohne Rücktrittsmöglichkeit. Also, schriftlich festlegen lassen, sonst nicht unterschreiben.

Was anderes ist wenn man ausgebildet ist und jahrelang gearbeitet hat. Dann ist das alles andere als sinnvoll und nur Ausbeutung.
 
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#12

Mit einem solchen Zusatz, wäre die EGV ja harmlos, denke ich!?
Nein. Es gibt keine harmlose EGV. Allein die aufgelisteten Pflichten bergen jede Menge Sanktionspotential.

Der Begriff Pflegehilfskraft fiel tatsächlich, aber dass habe ich sofort korrigiert.

Ich bin äußerst misstrauisch geworden im Umgang mit dem Jobcenter, nachdem ich in der Leistungsabteilung schon unnötig viel Ärger hatte.
Wenn Du die EGV unterschreibst und diesen Ein-Euro-Job antrittst, wirst Du noch ganz anderen Ärger am Hals haben.
 

Virginie

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#13
Mal eine grundsätzliche Frage:

kann man sich ganz allein einfach so eine Praktikumsstelle suchen und die wird dann genehmigt?

Genau das ist angeblich nicht möglich, wurde mir gesagt.
 

Jamie

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#14
Hi,

mach einen schriftlichen Gegenvorschlag zu dieser EGV und lass dir die Kopie von der SB quittieren.

Eingliederungsziel: Praktikum im Bereich Altenpflege.

Vereinbare darin, dass Du dich die nächsten 8 Wochen um ein Praktikum im Bereich Altenpflege bemühst.

Unter den Pflichten der arge, dass sie ein betriebliches Praktikum von bis zu vier Wochen bereit sind zu fördern.
Bewerbungskosten, Kosten zu Vorstellungsgesprächen etc.

Wenn du das so unverbindlich formulierst, ist nicht mal eine Sanktion drin für den Fall, dass Du keinen Praktikumsplatz finden solltest.

Wenn es deiner SB wirklich darum geht, mal in die Altenpflege probeweise reinzuschnuppern, dann dürfte sie gegen einen solchen Vorschlag nichts haben.

Ein EEJ ist jedenfalls dazu kaum geeignet.
Und ich kann meinen Vorrednern nur Recht geben: Immer hübsch anrufen, wenn Maßnahme nichts ist, funktioniert nicht. Wenn Du es dann tust, wird es nur heißen: nö, alles ist zumutbar. Die Maßnahme ist bei denen die Heilige Kuh und die wird ganz bestimmt nicht angetastet.

Jamie
 

Maggo

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#15
Danke erstmal für die guten Tips soweit!!

Zitat:
Zitat von Maggo

Mit einem solchen Zusatz, wäre die EGV ja harmlos, denke ich!?


Nein. Es gibt keine harmlose EGV. Allein die aufgelisteten Pflichten bergen jede Menge Sanktionspotential.
Also angenommen, ich kriege es hin, dass in die EGV aufgenommen wird, dass ich sanktionslos den 1EURO Job beenden kann, sollte ich merken, dass Altenpflege nichts für mich ist. Dann wäre doch eigentlich alles okay, oder?. Ich könnte mir anschauen wie es so zugeht dort, aber kann eben auch gehen, wenn es mir wirklich nicht gefallen sollte. Übersehe ich da jetzt irgendeinen Stolperdraht?
 

Virginie

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#16
sprengt meine Vorstellungskraft, dass in einer EGV das Wort sanktionslos vorkommen könnte....
aber du kannst mich ja überraschen :tongue:
 

Eagle

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#18
Ich habe mal EGV's unterschrieben mit einer Massnahme als Inhalt wo der Zusatz, man muss eine AU Bescheinigung vorlegen, gestrichen wurde. Ich konnte demnach zu Hause bleiben wie ich Lustig war ohne eine Bescheinigung vorlegen zu müssen.

Daher würde ich, um aus der Schußlinie zu kommen, auch eine EGV unterschreiben wenn der Zusatz:

Der Maßnahmeteilnehmer ist dazu berechtigt die Maßnahme jederzeit sanktionslos abzubrechen, wenn er zu der Erkenntnis gelangt, dass er im Bereich der Altenpflege nicht tätig sein möchte.
dort aufgenommen wurde. Du kannst Dir die Arbeit in dem Bereich vorstellen, warum also nicht Schnuppern? Mit dem Zusatz hast Du nichts zu befürchten da Du jederzeit ja Stop sagen kannst. Allerdings sollte das Schriftlich festgelegt werden in der EGV.
 
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#19
also ich glaube ich kann auch garantieren das das nicht passieren wird :D
Das seh ich auch so. Darauf kann sich das arge Pack gar nicht einlassen, da es die gesetzlichen Regelungen des § 31 Abs. 1, Satz 2, SGB II nicht per EGV (und auch nicht anders) ausser Kraft setzen kann. Also schöner Traum, aber mehr nicht.
 

redfly

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#20
Natürlich nicht unterschreiben.

Das während der Teilnahme nur 80 Prozent der Mehraufwandsentschädigung ausbezahlt werden und der Rest erst zum Ende habe ich ja noch nie gelesen. Die haben voll ein an der Waffel.
 

Doppeloma

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#21
Hallo Maggo,

Ich konnte meiner Fallmanagerin erklären, dass ich zur Zeit einen Ausbildungsplatz suche. Sie kam zu dem Schluss, dass auf Grund meines Alters und meiner Qualifikation gute Chancen bestehen, auch einen Ausbildungsplatz zu bekommen und Sie mich gerne in diesem Vorhaben unterstützen wird.
Komisch WARUM steht dann nicht als Ziel drin AUSBILDUNGSPLATZ suchen und finden???

Was soll dir da ein 1 € Job bringen, danach hast du immer noch keinen Ausbildungsplatz und bist wieder ein halbes Jahr älter!

Ich höre die Stimmen der Politiker : "Junge Menschen sind so schnell wie möglich IN AUSBILDUNG zu bringen" :icon_laber:, allein mit fehlt der Glaube wenn ich so eine EGV lesen muß, von einem jungen Menschen, der eine Ausbildung machen möchte (und sollte) und doch SOOO gute Anlagen und Voraussetzungen dafür hat.

Wie wäre es denn, mal die Frage zu klären, ob sich der junge Mensch vielleicht auch was anderes vorstellen könnte (so ne Art "Berufsberatung", gabs ja "früher" mal")!

Auch der "soziale Bereich" umfasst NICHT NUR Altenpflege, aber DA sind wohl gerade mal wieder die Leute knapp :icon_motz:

Wieviele Jahre 1-€ Job sollen es denn so werden, bis du als "ZU ALT" für eine Ausbildung weiter damit verar***t wirst, sowas macht mich dermaßen wütend.

Nur gut, dass meine Kinder aus diesem Alter raus sind und noch (auch mit viel Glück und Anstrengung!) eine Ausbildung im Rahmen IHRER Zukunfts-Vorstellungen machen konnten :icon_dampf:

Nicht unterschreiben, auf KEINEN Fall!!!

Kümmere dich selber so intensiv wie möglich um einen Ausbildungsplatz, von der Arge hast du da KEINE Unterstützung zu erwarten, die wollen dich NUR aus der Statistik haben und "verheizen" dich, bevor dein Arbeitsleben überhaupt richtig anfängt.

Ich wünsche dir viel Glück und Erfolg OHNE 1-€-Job :icon_daumen:

MfG Doppeloma
 

Wossi

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#22
Danke erstmal für die guten Tips soweit!!

Also angenommen, ich kriege es hin, dass in die EGV aufgenommen wird, dass ich sanktionslos den 1EURO Job beenden kann, sollte ich merken, dass Altenpflege nichts für mich ist. Dann wäre doch eigentlich alles okay, oder?. Ich könnte mir anschauen wie es so zugeht dort, aber kann eben auch gehen, wenn es mir wirklich nicht gefallen sollte. Übersehe ich da jetzt irgendeinen Stolperdraht?
Träumer !!! :icon_hmm:

Es kann und darf in EGV nichts anderes vereinbart werden, als es das Gesetz vorsieht.
Abbruch wird sanktioniert !!!

Würde das ein SB vereinbaren, dann wäre es Amtsmissbrauch, weil hier geltendes Gesetz ausgehebelt werden würde !

Warum so eine zu Kreuzekriecherei mit Gegenvorschlag :icon_kratz:!
Unterschreiben oder auf VA warten !
 

Maggo

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#23
Also ... heute die Nachricht bekommen, dass man bereit wäre die EGV mit dem Zusatz zu versehen, dass ich jederzeit aufhören kann, aber nur unter der Bedingung, dass ich mindestens 4 Wochen dort bleibe.

Ich denke das werde ich so nicht annehmen.
 

Eagle

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#24
Also ... heute die Nachricht bekommen, dass man bereit wäre die EGV mit dem Zusatz zu versehen, dass ich jederzeit aufhören kann, aber nur unter der Bedingung, dass ich mindestens 4 Wochen dort bleibe.

Ich denke das werde ich so nicht annehmen.
Das ist ja schon wieder ein Widerspruch in sich. Darfst jederzeit aufhören aber erst nach 4 Wochen.... :icon_pic:
 

Wolfsdream

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#25
Hallo ,

weg von dieser Tätigkeit. Ich habe erhrenamtlich an der Rezeption eines Pflegeheimes über einen Zeitraum von drei Monaten verschiedene Eindrücke am Wochenende gewinnen können.

Das Pflegepersonal ist spitze, aber absolut unterbezahlt und 1 € ist menschenunwürdig für diesen Auftrag.

Bon chance

Wolfsdream :icon_smile:
 

Maggo

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#26
Ich habe meiner Sachbearbeiterin gestern schriftlich mitgeteilt, dass ich den 1 Euro Job nicht machen möchte, bzw. bin auf Ihr Angebot zurückgekommen, sich noch einmal zu treffen, wenn das nicht zu Stande kommt.

Allerdings habe ich schon gestern einen Brief mit einem Termin für ein Vorstellungsgespräch am Montag vom Träger der Maßnahme bekommen. (Langsam sind die wirklich nicht)

Also habe ich sie auch gefragt, was ich mit dem Termiin machen soll.

Bisher keine Reaktion. Wie verhalte ich mich denn jetzt so, dass mir nichts passieren kann?
 

gelibeh

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#27
Nicht hingehen. Die EGV ist nicht unterschrieben und Du musst da nicht hin.
Und der Träger hat schon mal gar nicht einzuladen, wenn, wird man zugewiesen.
 

Maggo

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#28
Ja steht auch so drin, dass ich zugewiesen wurde und man mich gerne kennenlernen möchte. Der Träger hat mich allerdings zu einem ganz anderen Arbeitsort, als ursprünglich mal besprochen bestellt.
 

gelibeh

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#29
Ist klar, die werden Dich da einsetzen wollen, wo es am meisten brennt. Und das ist doch bei einer angeblichen Zusätzlichkeit komisch.
Hast Du denn eine schriftliche Zuweisung? Außerdem, warte erst einmal ab und geh da nicht hin. Du hast keine EGV unterschrieben, also musst Du das im Moment nicht.
 

Maggo

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#30
Ist eine schriftliche Zuweisung ein gesondertes Dokument?
Ich habe nur die EGV mitgenommen und diese Einladung vom Träger bekommen, sonst nichts.
 

redfly

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#32
oder dem evtl. nachfolgenden Verwaltungsakt nicht mit Widerspruch entgegentrittst, hast Du verloren!

Warum sollte man gegen den VA Widerspruch einlegen? Ich würde gar nichts machen und erst gegen den Absenkungsbescheid rechtlich vorgehen.
 

Maggo

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#33
Danke gelibeh!

Dann werde ich absagen und nicht hingehen.
Ich hoffe ich bin da nicht irgendwie schon zugewiesen und da kommt noch was nach .. :icon_kinn:
 

Maggo

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#35
So .. nun habe ich den Termin nicht angetreten bei dem Träger der mich eingeladen hat.

Meine SB hat sich daraufhin bei mir gemeldet, ziemlich angefressen, dass ich den Termin nicht wahrgenommen habe. Ich soll doch bis 14 Uhr mal schnell vorbeikommen ... ansonsten nen Termin für nächste Woche bekommen.

Für mich jetzt die große Frage, was tun beim nächsten Gespräch?!


Da ich mich hier im Forum nun mal so richtig schlau gemacht habe, bin ich irgendwie zu dem Schluss gekommen, dass es möglicherweise das Beste wäre, einfach gar nichts mehr zu tun.
Ich dachte erst daran, einen Gegenvorschlag als EGV beim Termin nächste Woche mitzunehmen, aber das Scheint ja (wie hier im Forum oft besprochen nicht immer Sinn zu machen).
Die Frage ist nun, wie sehen meine Chancen aus, wenn ich auf Konfrontation gehe und eine EGV grundsätzlich ablehne?

Durch die ganzen Informationen hier im Forum, konnte ich erst so richtig bemerken, wie krass mich meine SB (vorallem was die Sache mit dem 1Euro Job angeht) mit ihrem Vorschlag verarschen wollte. Dafür erstmal danke ans Forum und auch für eure Antworten!

Ich gehe davon aus, dass ich innerhalb der nächsten 1 bis 2 Monate zumindest übergangsweise irgendeinen Job (Bewerbungen laufen) bekommen werde, der mich zumindest aus dem ALG2 Bezug holen wird.
Bewerbungen um Ausbildung habe ich in den letzten 2 Wochen ebenfalls über 30 geschrieben.

Was würdet ihr tun?

EGV grundsätzlich ablehnen, oder Gegenvorschlag machen, z.B. kurzzeitge Trainingsmaßnahme, die mir wirklich einen Nutzen bringt und mir auch bessere Chancen bietet für die Zukunft?

Ich bin dankbar für eure Meinungen !
 

gelibeh

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#36
Also, ich würde nicht sagen, dass ich eine EGV grundsätzlich ablehne, obwohl ich das tue. Lass sie doch eine EGV ausarbeiten. Dann unterschreibst Du nicht und das Ding kommt als VA.

Ich soll doch bis 14 Uhr mal schnell vorbeikommen ... ansonsten nen Termin für nächste Woche bekommen.
Nur hingehen, wenn Du schriftlich eingeladen wirst.
Und um Deine Nerven zu schonen, Telefonnummer und Mailadresse bei denen löschen lassen. Und nicht alleine da hin gehen.
 

gast_

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#37
Ich bin der Meinung: Konfrontation nur, wenn man sich nicht einigen kann.
 

Holler2008

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#38
Ich mache das ähnlich wie gelibeh:

Auf keinen Fall sagen dass du eine EGV grundsätzlich ablehnst.
Vom Sachbearbeiter die EGV geben lassen und sagen, du nimmst die zur Prüfung mit.
Danach reagiere ich einfach nicht mehr.

Gibt er sie dir nicht mit - ohne gehen.

Bekommst du ein Formular, warum du sie nicht unterschreibst - nicht ausfüllen.


Aber aufpassen, da die Regierung ja gerade in Verhandlungen ist könnte sich die Gesetzteslage evtl. bald ändern.


Zu Terminen bei der Arge nur gehen wenn du eine schriftliche Einladung hast und dann eine Begleitperson (nicht Zeuge nennen, "Zeugen" darf die Arge wegschicken) mitnehmen.

Zur Löschung deiner Telefonnummer und Emailadresse per Suchfunktion hier ein Musterschreiben suchen.
 

Maggo

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#39
Warum ich immer angerufen werde, verstehe ich auch nicht.
Vorallem nicht, weil ich meine Handynummer gar nicht rausgegeben habe beim Jobcenter und weil ich bei Nummern die ich nicht kenne auch nicht ans Handy rangehe - Also geht die Mailbox dran und das wäre mir als SB doch viel zu blöd ... wäre ich SB beim Jobcenter würde ich das anders machen.
Jemanden innerhalb der nächsten 2-3 Stunden zu sich einladen zu wollen fand ich dann schon sehr merkwürdig ..

Naja schriftliche lag heute dann im Briefkasten.

Also eure Tips hören sich soweit ganz gut an. Verstehe auch mittlerweile diese Vorgehensweise. Ich werde wohl erstmal erreichen müssen, dass diese Praktikum/Ein Eurojob Sache vom Tisch kommt und dann versuchen in die Richtung Trainingsmaßnahme/Umschulung mal die Bereitschaft des Jobcenters zu erfragen.
 

gelibeh

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#40
Zu Terminen bei der Arge nur gehen wenn du eine schriftliche Einladung hast und dann eine Begleitperson (nicht Zeuge nennen, "Zeugen" darf die Arge wegschicken) mitnehmen.
Richtig, einen Beistand nach §13 SGBX darfst Du mitnehmen. Wollen die den nicht, müssen die ihn schriftlich ablehnen und Du kannst sofort gehen.
 

Maggo

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#41
So - habe nächste Woche ein Vorstellungsgespräch für eine Ausbildungsstelle die ich mir selbst besorgt habe (nicht Altenpflege).

Wenn es gut läuft, dann würde ich natürlich auch ein Probearbeiten vereinbaren. Allerdings im normalen Rahmen max.5 Tage kostenlose Arbeit müssten da reichen.

Denkt ihr das Jobcenter spielt da mit, oder gibt es da wieder Papierkram und EGV, oder es muss ein Praktikum über 4 Wochen sein usw. ?
 
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