EGV + Fragebogen erhalten

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nambimon

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Hallo,
ich bin fast 1 Jahr arbeitslos und kein Leistungsempfänger. In der Vergangenheit habe ich zwei Weiterbildungsmaßnahmen absolviert. Ich habe heute einen EGV und einen Fragebogen erhalten. Den Fragebogen soll ich bis zum 4.8. ausgefüllt und unterschrieben zurückschicken (ich bin vom 25.7.-01.08 im Urlaub).

Sämtliche Punkte des Fragebogens müssen lt. SB mit ja angekreuzt werden, ansonsten werde ich nicht als arbeitslos sondern als arbeitsuchend geführt (außer Punkt 5 – meine Kinder sind unter 14 J.).

Der Fragebogen wurde mündlich teilweise anders besprochen als ich ihn schriftlich mitbekommen habe:

Punkt 1. schriftlich: monatlich mindestens 6 schriftl. Bewerbungen
mündlich: vereinbart hatten wir, dass ich mich vermehrt initiativ bewerbe und dass dies auch telefonisch erfolgen dürfte, also 6 Bewerbungen in schriftl. oder mündl. Form

Punkt 4. schriftlich: Bereitschaft berufsfremd zu arbeiten
mündlich: Sie hat von branchenfremd gesprochen und nicht von berufsfremd. Ich habe ihr mitgeteilt, dass ich mich bereits branchenfremd bewerbe, daher denke ich nicht, dass es sich um einen Hörfehler handelt.

Mein Mann hat mich zu diesem Termin begleitet und kann dies auch bestätigen.

Zudem ist mir aufgefallen, dass unter

Punkt 6. ein Paragraf aufgeführt ist, der nicht existiert (§ 48 SGB III).

Ich werde diesen Fragebogen so nicht unterschreiben und bitte um Eure Hilfe, wie ich diesbezüglich vorgehen bzw. dies formulieren soll.

Vielen Dank.

nambimon
 

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Falcko

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Hier ein Link dazu

Hallo

Als Nichtleistungsempfänger „MUSST“ du gar nichts unterschreiben.
Aber wenn du nicht unterschreibst kannst du eine sogenannte Vermittlungssperre
von der AfA bekommen.
Dadurch entstehen dir eventuell Nachteile bei deiner späteren Rente.
Aus deinen Text entnehme ich das du auch schon einige § des SGB 3 durchgearbeitet hast.
Daher weist du, dass du, wenn du arbeitslos bist, alles tun musst um wieder in Arbeit zu kommen !!!!!!!!!??????

Die Aktionen deiner AfA dienen nur dazu das du dich abmeldest und die Statistiken der AfA noch mehr gefälscht werden können.

Ein Tip:
Suche dir einen kleinen „400 Euro“ Job und zahle die Aufstockung selber.
Dadurch kannst du dich bei der AfA ohne jeden Nachteil abmelden.
Du bist durch den 400 Euro Job pflichtrentenversichert, dir gehen keine
(Anrechen)Jahre verloren.
Ich gehe davon aus das du bei denen Mann Familien ( Kranken ) versichert bist.
Lese dir einfach einmal die HEGA der AfA durch.
Dort stehen auch die Handlungs- Anweisungen der AfA drin, speziell für Nichtleistungsempfänger.

https://www.arbeitsagentur.de/zentr...EGA-12-2008-MAZ-Rentenversicherung-Anlage.pdf

Gruss Falcko
 
G

Gelöschtes Mitglied 4560

Gast
Punkt 1: geht nur wenn auch Stellen ausgeschrieben sind und irgendjemand die Kosten trägt - sollte angepasst werden
Punkt 2: immer ja, ein Arbeitgeber wird Dich aber nicht einstellen, wenn Du schon von Fahren müde bei ihm ankommst.

Punkt 3: Streichen. ZAFs sind auch nur normale Firmen mit normalen Arbeitsverträgen. Jedenfalls in der Theorie.

Punkt 4: Ja, auch als SB

Punkt 5: Leider ja, aber erst wenn die Kinder aus der Schule sind.

Punkt 6: Ja ankreuzen - sonst ersetzt SB das noch durch das "Richtige"

Punkt 7: ein GAG?

Zur vermittlung bereitstehen, aber nicht arbeitssuchend?=?????

Seite EGV :

Du entscheidest über die Eignung?

Der Fragebogen hat in der EGV nichts verloren. Erst müsste der Fragebogen ausgewertet werden und dann könnte eine EGV zusammen erarbeitet werden.
Die Frist "dritter Tag nach Erhalt" ist Schwachsinn. Dritter Werktag könnte Sinn machen.

Die Gesetze und VOn zitieren könnte dem SB richtig Arbeit machen.

Auf der letzten Seite "Unklare" etc. Klar wird es erst wenn man die Rechtslage verstanden hat. Durch die vielen genannten Gesetzen, auch den angewendeten ungenannten, wird die Aufklärung wohl etwas länger dauern.


Was dringend rein müsste wäre die kostenregelung für Bewerbungen. In etwa so: Es gibt einen Betrag als Vorschuss. Und sobald dieser zur Neige geht, gibt Nachschub.
 

Argekritiker

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Punkt 1: Das sehe ich auch. Und vor allem soll die ARGE auch darauf achten, ob die betroffene Stelle nun "Mikrojobber" tatsächlich einstellt oder nicht.

2. bis letzter Punkt: Warum wird das denn noch einmal explizit genannt, obwohl es doch im SGB III und XII so drin steht, dass bei einer Arbeitszeit von mehr als 30 Stunden in der Woche, man 2 1/2 Stunden mit dem Auto/öffentlichen Verkehrsmitteln fahren soll. Und mehr als 3 Stunden am Erwerbsleben teilzunehmen, heißt auch einen 1-Euro-Job abzugreifen.

Besser wäre es eine EGV zu erhalten, die dann als "Antwort" formuliert ist, exakt nach dem SGB für Langzeitarbeitslose.

Zudem finde ich auch, dass es eine Kostenregelung für Bewerbungen geben soll, damit überhaupt ein Teil der Bewerbungskosten erstattet wird.
 
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