EGV erhalten. Update: VA zur EGV erhalten. Bitte prüfen und wie soll ich weiter vorgehen?

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berndao

Gast
Hallo,
ich habe gestern eine EGV vorgelegt bekommen.
Habe aber dann drauf bestanden, dass ich mir die erst mal übers Wochenende durchschaue und nicht gleich vor Ort unterschreibe.

Könntet ihr bitte mal durchschauen, was davon zulässig ist oder auch nicht?

oder meint ihr, ich sollte es gleich drauf anlegen und absitzen bis ein Verwaltungsakt erlassen wird?
 

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HartzVerdient

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Bild1)
- "Bis auf weiteres". Dieser Ausdruck wurde kürzlich vom LSG gekippt.

Bild2)
- Die Regelung für qualitativ hochwertige und geringwertige Bewerbungen ist nicht hinreichend bestimmt. Was sind qualitativ hochwertige und was sind geringwertige Bewerbungen ? Dies könnte u.U. dazu führen, dass man dir auf diese Weise im "Streit" die Bewerbungskosten nicht erstatten möchte. Führt also zu Problemen.

- Das Infoblatt, welches dort zur Kostenerstattung steht... Hast du das ? Wenn nicht, so wäre das bereits in Problem für eine Unterteichnung... Unvollständige Dokumente...

Bild3)
- Vorlage von Bewerbungsbemühungen zu fixen Terminen ist glaube ich nicht mehr gestattet. Dazu könnte dich das Jobcenter ja im Rahmen der Meldetermine einladen. Vergisst du z.B. eines dieser Termine, so sanktionieren die dich zu 30% - was z.B. beil vergessenen Meldeterminen nur 10% sind. Die holen sich damit 20% Vorteile.

- Unkonkrete Angabe: z.B. "mindestens 4 Bewerbungsbemühungen" und dann "4 Bewerbungen pro Monat". Was konkret ?

- Weiterhin versuchen die Dinge zu regeln (wie Umzug, Krankheit usw.) die bereits durch das Gesetz geregelt sind. Solche Dinge dürfen nicht nochmals durch eine EGV geregelt werden.

- Punkt 8... das Jobcenter soll konkretisieren, was unter "Wegeunfähigkeitsbescheinigung" und "qualifizierte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung" gemeint ist. Wo man diese erhält und wer für die Kosten dieser "sonderbaren Dokumente" aufkommt.

---

Und nun konkretes

1) Wurde mit dir eine Potentialanalyse durchgeführt ?
2) Wurde mit dir ein gemeinsames Eingliederugskonzept unter Berücksichtigung der Ermessensgrundlage erarbeitet ?

Ich vermute mal Nein

3) Ist das deine erste EGV oder bereits eine folgende EGV ? Weil wenn es deine erste EGV ist, dann kann keine "EGV fortgeschrieben" werden, weil es nichts gab, was man hätte fortschreiben können. Wenn es eine folgende EGV ist, müsste geprüft werden, ob die erste EGV noch rechtsgültig ist.

4) Die EGV wurde seitens des JC unterschrieben... Somit ein konkretes Angebot... Wäre die EGV nicht unterschrieben gewesen, wäre es kein Angebot und somit hätte man für den VA eine bessere Argumentation gehabt...
 
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berndao

Gast
Auf die Schnelle

Bild1)
- "Bis auf weiteres". Dieser Ausdruck wurde kürzlich vom LSG gekippt.
Hast du dazu ein urteil parat?

Bild2)
- Die Regelung für qualitativ hochwertige und geringwertige Bewerbungen ist nicht hinreichend bestimmt. Was sind qualitativ hochwertige und was sind geringwertige Bewerbungen ? Dies könnte u.U. dazu führen, dass man dir auf diese Weise im "Streit" die Bewerbungskosten nicht erstatten möchte. Führt also zu Problemen.

- Das Infoblatt, welches dort zur Kostenerstattung steht... Hast du das ? Wenn nicht, so wäre das bereits in Problem für eine Unterteichnung... Unvollständige Dokumente...
Bei der vorhergehenden EGV war das dabei.Bei der aktuellen EGV sind dies alle Unterlagen die ich erhalten habe (die hat mir zwar noch nen Antrag für die Fahrtkosten zu gestrigem Termin in die hand gedrückt, hat wohl aber nix hiermit zu tun)

Bild3)
- Vorlage von Bewerbungsbemühungen zu fixen Terminen ist glaube ich nicht mehr gestattet. Dazu könnte dich das Jobcenter ja im Rahmen der Meldetermine einladen. Vergisst du z.B. eines dieser Termine, so sanktionieren die dich zu 30% - was z.B. beil vergessenen Meldeterminen nur 10% sind. Die holen sich damit 20% Vorteile.
Gibts da schon urteil?
Oder entspechende Weisungen?

- Unkonkrete Angabe: z.B. "mindestens 4 Bewerbungsbemühungen" und dann "4 Bewerbungen pro Monat". Was konkret ?

- Weiterhin versuchen die Dinge zu regeln (wie Umzug, Krankheit usw.) die bereits durch das Gesetz geregelt sind. Solche Dinge dürfen nicht nochmals durch eine EGV geregelt werden.

- Punkt 8... das Jobcenter soll konkretisieren, was unter "Wegeunfähigkeitsbescheinigung" und "qualifizierte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung" gemeint ist. Wo man diese erhält und wer für die Kosten dieser "sonderbaren Dokumente" aufkommt.

---

Und nun konkretes

1) Wurde mit dir eine Potentialanalyse durchgeführt ?
2) Wurde mit dir ein gemeinsames Eingliederugskonzept unter Berücksichtigung der Ermessensgrundlage erarbeitet ?

Ich vermute mal Nein
Ich erklär am Besten mal meinen bisherigen Verlauf:
Ende Juli habe ich Hartz 4 beantragt und musste auch gleich zur Beantragung eine EGV unterschreiben.

Konkreter wurde es dann beim ersten Termin bei der SB am 14.8 oder so, als es eine neue EGV gab (keine konkrete Bewerbungszahl, nur halt dass ich mich allgemein bewerben muss). Wurde hierbei auch zu einer 4 Wochen Bewerbungen-schreiben-Training beim AAW eingeteilt, startend 1 Tag später.
von Mitte August bis Mitte September war ich bei besagtem AAW.

10. Oktober dann der nächste SB Termin, neue EGV gemacht.
Im Prinzip das gleiche wie vorher, nur dass die massnahme rausgestrichen wurde, da vorbei.
Und ein ABC-Team eingeteilt wurde, welches mich auch mal kurzfristig anruft und zu nem 2 stunden später stattfindenen Vostellungstermin bittet und so.
Diese Art von persönlicher Betreuung halt.

Jo, nun habe ich kurz darauf gemerkt wie sehr ich in der vergangenheit schon veräppelt wurde und mich reinlegen ließ.
Habe deshalb Löschung von Email,Telefonund Foto gefordert, sowie auch Löshcung der Daten aus Lebenslauf und Co.

Nun war der Termin gestern.
Angeblich habe man mit dem Datenschutzbeauftragten des Jobcenters gesprochen, Email und Telefon würden entfernt werden,Bild besäße man angeblich gar nicht.
Wil ich mal abwarten ob da noch ne schriftliche Version dieser Aussage kommt.
Ansonsten kriegen die spätestens Anfang neues Jahr ne mahnung oder ich unternehm anderweitiges.

Jedenfalls hat sie dann eben bei gestirgem Temrin auch die neue EGV vorgelegt,
das abc coach team ist da nun auch raus da es eben wegen der nun fehlenden EMail und telefon von mir einfach nicht mehr praktikabel wäre.
man könne mich nun ja shclißelich nur nochs chriftlich erreichen :)

joa, das war Alles, was ich je mit Jobcenter und Anhang zu tun hatte.

Also Potentialanalyse oder sonstwas gab es da nie, sie fragte mich lediglich im ersten Gespräch, an was ich denn so interesse hätte und ich so "Joa, keine AHnung. bin für alles offen" (kann ja schlecht sagen "von meiner lust her gar nix")
dann kam sie mit bewerbertraining.

also insofern ist wahrscheinlich noch keine einzige der von dir erwähnten Sachen je durchgeführt worden :)
Wobei ich auch nix dagegen hätte, wenn die für mich nix finden würden, so scharf bin ich da nicht drauf :)

3) Ist das deine erste EGV oder bereits eine folgende EGV ? Weil wenn es deine erste EGV ist, dann kann keine "EGV fortgeschrieben" werden, weil es nichts gab, was man hätte fortschreiben können. Wenn es eine folgende EGV ist, müsste geprüft werden, ob die erste EGV noch rechtsgültig ist.
sieh oben, ist eine fortgeschriebene.
wobei es natürlich sinnfrei, dass sich diese EGV selbst fortschreibt...
"egv von 7.12 schreibt egv von 7.12. fort"...

4) Die EGV wurde seitens des JC unterschrieben... Somit ein konkretes Angebot... Wäre die EGV nicht unterschrieben gewesen, wäre es kein Angebot und somit hätte man für den VA eine bessere Argumentation gehabt...

Joa, sie hat zuerst unterschrieben und meinte, jetzt müsse nur noch ich unterschreiben.
worauf ich meinte, ich nehms erst mal mit nach hause.


meinst du, ich sollte es aussitzen und auf einen VA anlegen?
oder was ürdest du mjr raten?

Weil was man hier im forum liest, scheint man als VA-Inhaber ja bessere positionen zu haben als ein EGV-unterschreiber :-/
 

Couchhartzer

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meinst du, ich sollte es aussitzen und auf einen VA anlegen?
oder was ürdest du mjr raten?
Ich würde sagen, ja auf jeden Fall, denn bereits mit den nachweisbaren Eingliederungsvereinbarungen in schneller Abfolge vom:
14.8 oder so, als es eine neue EGV gab
10. Oktober dann der nächste SB Termin, neue EGV gemacht
bei gestrigem Termin auch die neue EGV vorgelegt
,
die dann auch noch mit der Ausführung:
egv von 7.12 schreibt egv von 7.12. fort
ausgestattet ist, hast du zahlreiche Beweise in der Hand um den VA pulverisieren zu können (mittels Widerspruch und Verfahren am SG), denn damit haben die vom JC dir jegliche Beweise in die Hand gegeben, dass die von "tuten & blasen" (sprich: von Zulässigkeit, Sinn und Zweck des Instrumentes Eingliederungsvereinbarung nicht einmal ansatzweise eine Ahnung haben.
Und ich glaube auch kaum, dass auch nur eine einzige der vorherigen EGV ordnungs- und pflichtgemäß per Bescheid aufgehoben und/oder gekündigt wurde.
Und genau so eine Aufhebung / Kündigung ist unter vollständig ermessensfehlerfreier Begründung vorgeschrieben bevor eine neu EGV abverlangt / gemacht werden darf, bzw. bevor ein neuer VA erlassen werden darf.

Ich hoffe du hast diese ganzen Beweise noch, denn damit kannst du denen so richtig schön in den Hintern treten wenn ein VA kommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
B

berndao

Gast
Die bisherigen EGVs habe ich alle hintereinander in meinem Ordner verstaut, die sind noch unversehrt.

Ja, sowas wie "die vorherige GV wird aufgehoben, habe ich bisher noch nirgends gelesen :-D

Gut, dann soll cih also mal gar nix machen?
Hatte zwar zu ihr gesagt, ich käme wohl eh voraussichtlich am montag wegen Abgabe des Fahrtkostenantrags vorbei
(ich müsse die original busfahrtkarten abgeben, einfach ein foto davon zu fangen würde nicht ausreichen!, betonte sie)
aber dann lasse ich die EGV mal weg :)
 
B

berndao

Gast
Wie sieht es eigentlich aus, angenommen ich warte jetzt einfach ab und die erlassen einen VA, muss der dann eigentlich zwingend den Inhalt haben wie die EGV hier?

oder kann es sein dass die dann auch was ganz Anderes festsetzen?

Und was denkt ihr, müsste man, wenn man einen VA kriegt, auch Beratungshilfe genehmigt kriegen, um gegen den VA über einen Anwalt vorgehen zu lassen?
 

erwerbsuchend

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Wie sieht es eigentlich aus, angenommen ich warte jetzt einfach ab und die erlassen einen VA, muss der dann eigentlich zwingend den Inhalt haben wie die EGV hier?

Der VA muss den gleichen Inhalt wie die vorgelegte EGV haben.

Und was denkt ihr, müsste man, wenn man einen VA kriegt, auch Beratungshilfe genehmigt kriegen, um gegen den VA über einen Anwalt vorgehen zu lassen?

Für einen Widerspruch gegen einen VA und einen Antrag auf aW brauchst du keinen Anwalt. Dafür brauchst du eigentlich nur mal hier im Forum lesen, wie man das macht. Solltest du dabei Hilfe benötigen, solltest du den VA entsprechend hier einstellen.

Du kannst aber auch gern einen Antrag auf Beratungshilfe beim Gericht stellen. Dort wird dann entschieden, ob du diese bekommst oder nicht.
 
B

berndao

Gast
Eine Frage, die nicht direkt etwas mit der EGV zu tun hat:

Wie erwähnt war ich ja gezwungenermassen bei dem Termin.
Dazu sind mir natürlich auch Fahrtkosten angefallen.

Hatte ich auch m.M.n. rechtzeitig vorher beantragt, eigentlich auch mit dem Hinweis dass die mir das beizeiten überweisen sollen da ich es nicht vorstrecken kann.

Natürlich passiert ist nix.

Im Gepräch dann kam sie dadrauf zurück, man könne natürlich Fahrtkosten erst hinterher auszahlen; nahcdem man letztlich gesehen hat dass ich auch komme.
Vorher auszahlen geht nicht.

Ansosnten drückte sie mir den Fahrtkostenantrag in die hand,
man bekäme immer bei der Veranstaltung, wegen der man Fahrtkosten beantragt hat, auch den entsprechenden Antrag ausgehändigt.

Nun solle ich bzgl. diesem Termin hier das ausgefüllte Antragsblatt abgeben zusammen mit den dran getackerten Busfahrtkarten (1 für hin und 1 für rückfahrt)

Natürlich konnte ich das vor ort nicht abgeben da ich ja das rückfahrtticket logischerweise erst habe, nachdem ich auch heimgefahren bin.

Im Umkehrschluss heißt das dann dass ich nun nochmal hinlaufen muss, nur um den fahrtkostenantrag+fahrtscheine abzugeben.

im normalfall hätte ich gesagt, da ich ja gewissermassen aus kausalen gründen hierzu genötigt wurde, müssten mir für die unnötige fahrt dorthin auch fahrtkosten erstattet werden.

Wobei ich dann aber wieder an das rückfahrkartenproblem stoße.
usw und so fort.

Jetzt die Frage:
Wie könnte ich das drehen?
Normalerweise hätte ich der den Kram einfach gefaxt, aber sie erwähnte direkt im gespräch, ich müsse den ausgefüllten antrag mitsamt originalfahrtkarten abgeben, alles andere werde nicht akzeptiert.
d.h. ich muss physisch hingehen.
sie meinte natürlich so lapidar, ich könne es ja auch beim nächsten mal mitbringen, wenn ich wiede komme.

Wie sieht es hier aus, müssten mir da fahrtkosten zustehen?

Und wie sieht es rehctlich und so aus?
stimmt das dass die erst hinterher, nach vorlage der karten und so, auszahlen müssen? was würde man dann machen wenn man wirklich kein geld für die fahrkarten hat?

und stimmt es auch dass die zwingend die original busfahrkarten haben müssen? geht da ein fax oder so wirklich nicht?
Oder hat sie mir da nur was vorgelogen weil es ihr so rum einfahc lieber wäre?

Wer kennt sich da aus bzw. hat passende weisungen oder urteile, gesetze?


EDit: Und da ich schon am fragen bin:
Ist es überhaupt zulässig dass die mich hier nötigen, bis ins Detail meine Fahrtkosten darzulegen und für jeden Cent einen Beleg vorzulegen?
Könnte/sollte/müsste man da nicht auch verlangen können, dass ich fahrtkosten beantrage und die mir einen pauschalbetrag von bspw. 5 Euro genehmigen, ganz ohne diese ticketsammlerei und zwangslauferei hier?
 

Nena

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Ist es überhaupt zulässig dass die mich hier nötigen, bis ins Detail meine Fahrtkosten darzulegen und für jeden Cent einen Beleg vorzulegen?
Könnte/sollte/müsste man da nicht auch verlangen können, dass ich fahrtkosten beantrage und die mir einen pauschalbetrag von bspw. 5 Euro genehmigen, ganz ohne diese ticketsammlerei und zwangslauferei hier?
Und was ist bei Leuten, die 100m entfernt wohnen? Und was ist mit Menschen, bei denen 8 Euro oder 20 Euro Fahrtkosten anfallen?
Nein, eine Nötigung ist hier weder zulässig noch gegeben.
Die Erstattung ist eine Erstattung von angefallenen Kosten. Natürlich müssen die irgendwie nachgewiesen werden.
Ja, wenn Du jeden Cent haben möchtest, musst Du jeden Cent belegen (da Du ja offensichtlich Fahrscheine hast).
 
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berndao

Gast
Und was ist bei Leuten, die 100m entfernt wohnen? Und was ist mit Menschen, bei denen 8 Euro oder 20 Euro Fahrtkosten anfallen?
Nein, eine Nötigung ist hier weder zulässig noch gegeben.
Die Erstattung ist eine Erstattung von angefallenen Kosten. Natürlich müssen die irgendwie nachgewiesen werden.
Ja, wenn Du jeden Cent haben möchtest, musst Du jeden Cent belegen (da Du ja offensichtlich Fahrscheine hast).

Das ist shcon klar, das mit 5 Euro war ein Beispiel.

Aber was ratest du mir nun?

Denn öetztlich muss ich ja zwangsweise doch die Strecke hin und zurücklaufen, und sei es nur um den exkrement bzgl. Fahrtkostenerstattung abzugeben.

DAS empfinde ich als Nötigung bzw. shclechten Witz.

Wenn ich zwar für Zwangstermine die Kosten für den bus bezahlt kriege, um aber den Antrag auch komplett abzugeben, muss ich letztlich doch hinlaufen!

Wo ist das keine Nötigung?
Die könntenauch einfahc sagen:
"Faxen sie uns die Fahrtkarten oder schicken Sie sie per Email"
Aber nein, man muss es persönlich abgeben!

Da müsste mir eigentlich auch Fahrtkostenerstattung dann zustehen, oder? o_O
 

nowayhose

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Hi,
Hast du dazu ein urteil parat?

.................
siehe hier:-https://www.elo-forum.org/2213875-post1.html
2. Entscheidungen der Landessozialgerichte zur Grundsicherung für Arbeitssuchende ( SGB II )

2. 1 Bayerisches Landessozialgericht, Beschluss v. 08.06.2017 - L 16 AS 291/17 B ER
L 16 AS 291/17 B ER

oder hier:-https://www.elo-forum.org/2345045-post1.html
2. Entscheidungen der Landessozialgerichte zur Grundsicherung für Arbeitssuchende ( SGB II ) und zur Sozialhilfe ( S GB XII )

2.1 LSG NRW, Beschluss v. 19.11.2018 - L 12 AS 1528/18 B ER

Leitsatz RA Lars Schulte-Bräucker

Gruss

nowayhose
 
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Couchhartzer

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Wo ist das keine Nötigung?
Weil es schlichtweg keine ist. Egal ob du das nun verstehen willst oder nicht.
Die sind gesetzlich gehalten sich Belege ggf. im Original vorlegen zu lassen weil sie verpflichtet sind mit öffentlichen Mitteln wirtschaftlich zu handeln.
Und genau darum können sie bei Bedarf die Vorlage der Originale verlangen.


Da müsste mir eigentlich auch Fahrtkostenerstattung dann zustehen, oder?
Dann lasse dir nächstesmal die Forderung der Vorlage für Originalbelege einfach schriftlich als Termin mit zugehöriger Rechtsfolgebelehrung geben und dann hast du eine Grundlage auch diese Fahrkosten wieder erstattet zu bekommen.
Allerdings ist das durch jeden neue weitere Vorlage auch eine "Schraube ohne Ende" weil jedesmal bei einem derartigen Temin wieder neue Erstattungsansprüche und Originalbelege anfallen.
Da ist es dann die Frage, wer (du oder JC) bei diesem endlosen Spielchen den "längeren Atem" an den Tag legt.
 
B

berndao

Gast
Dann lasse dir nächstesmal die Forderung der Vorlage für Originalbelege einfach schriftlich als Termin mit zugehöriger Rechtsfolgebelehrung geben und dann hast du eine Grundlage auch diese Fahrkosten wieder erstattet zu bekommen.
Allerdings ist das durch jeden neue weitere Vorlage auch eine "Schraube ohne Ende" weil jedesmal bei einem derartigen Temin wieder neue Erstattungsansprüche und Originalbelege anfallen.
Da ist es dann die Frage, wer (du oder JC) bei diesem endlosen Spielchen den "längeren Atem" an den Tag legt.

Mal eine ganz andere, eigentlich viel einfachere Idee:
Ich schicke denen den Antrag+Busfahrkarten per Brief+Fax.

Selbstredend verlange ich dann in dem geschickten Kostenantrag Kostenübernahme für die ursprünglichen Fahrtkosten+Kosten für den Briefversand dieses Antrags.

Müsste funktionieren, oder?
Dass die dann auch die Postkosten übernehmen müssen? :)
 
B

berndao

Gast
Ich sollte wohl für etwas Ordnung sorgen :)

@all:
https://www.elo-forum.org/alg-ii/20...genbelehrung-alg-keine-bewerbungspflicht.html

Hier habe ich meine aktuell gültige EGV (die ich leider unterschrieben hatte) hochgeladen.
https://www.elo-forum.org/eingliede...-erhalten-wuerde-bitte-mich-ueberpruefen.html

Hier habe ich eine neue EGV, die mir die SB andrehen wollte, die ich allerdings noch nicht unterschrieben habe und bei der ich gegen den nachfolgenden VA vorgehen will.

Und Wichtigstes:
https://www.elo-forum.org/alg-ii/200132-diverse-vvs-ohne-rfb-erhalten-abwehren.html

Hier habe ich aktuell (zu antworten bis einschließlich Morgen den 15.12.2018, dann ist die 3 Tages Frist rum) insgesamt 6 VVs, Stellenangebote und Vergleichbares erhalten.

Ich bitte hier Jeden, der möchte, mir mitzuhelfen, wie ich die abwehren oder ablehnen kann.
Oder wie ich, falls ich die nicht schon wegen Unzumutbarkeit ablehnen kann, am Besten vorgehe um nicht genommen zu werden.
Anti ZAF Bewerbung ist mal der Standardplan, aber für jede Hilfe darüber hinaus wäre ich sehr dankbar!


Zum Thema Emailadresse, Telefon und Co.:
hatte ich 2 Mal zum jobcenter hingeschrieben, dass die Email, Telefon und Foto komplett überall rauslöschen sollen.
wurde mit allgemeinem Blabla Schreiben über Speciherungsfristen abgeblockt, ich solle ihre Mitarbeiter nicht von wichtigeren Aufgaben abhalten, so sinngemäß.

Ich also sowohl dem Datenschutztyp des Jobcenters als auch dem bundesdatenschutzbeauftragten mein Anliegen wietergeleitet.
Bei einem Termin am letzten Freitag, den 7.12., meinte meine SB dann: "Ja, dem mit der Datenlöschng sind wir nachgekommen, ist Alles raus"
Im Bewerberprofil scheint auch wirklich nichts mehr drin zu sein.

Aber schriftlich habe ich das noch nicht, werde da wenn schriftlich nix mehr kommt, auch entsprechend nochmal hinschreiben.


Gerade in Bezug auf Email und Co. frage ich mich auch ob ich mich dann überhaupt auf so Sachen bewerben muss
wo es heißt "Bewerben Sie sich auschöießlich per Email an..." oder "Rufen Sie bei ... an und vereinbaren Sie Vorstellungstermin"


Muss ich dem Folge leisten?
Weil solche Varianten ja auch hier bei meinen VVs vorkommen, siehe Link oben.
 

Imaginaer

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Wenn Du nachweisbar (Fax mit Sendebericht und/oder Bestätigung auf der Kopie) einen Antrag auf Löschung der entsprechenden Daten gestellt hast, dann hast Du schon alles gemacht was in deiner Macht steht. Nach 6 Monaten steht Dir der Weg frei eine Untätigkeitsklage einzureichen.

Auf mündliches würde ich wenig wert legen.


Gerade in Bezug auf Email und Co. frage ich mich auch ob ich mich dann überhaupt auf so Sachen bewerben muss
wo es heißt "Bewerben Sie sich auschöießlich per Email an..." oder "Rufen Sie bei ... an und vereinbaren Sie Vorstellungstermin"


Muss ich dem Folge leisten?
Weil solche Varianten ja auch hier bei meinen VVs vorkommen, siehe Link oben.

Generell gibt es keine Pflicht sich ein Telefon, Handy, E-Mail anzulegen bzw. Verträge einzugehen. JA, auch bei Prepaid geht man einen Vertrag ein. Zudem werden Dir laut EGV telefonische Bewerbungen sowie Online/E-Mail Bewerbungen nicht erstattet. Also warum dann sowas haben?

Dein zitiertes ist als bitte zu verstehen. Schriftliche Bewerbungen per Post sind ausreichend und zudem als Anscheinsbeweis einer Bewerbung vor Gerichten angesehen.

Persönlich habe ich im Familien und Freundeskreis Leute aus der IT. Und die dortigen Unternehmen wollen keine Bewerbungen per E-Mail/Online da sie die Unsicherheiten im elektronischen Datenverkehr kennen. :wink:
 
B

berndao

Gast
Mal ne dumme Frage:
Angenommen, ich shcicke dem Jobcenter nun einen schönen Brief a la
"Leider leider habe ich mittlerweile weder dauerhaften und verlsslichen Zugang zu Email und Telefon.
Insofern bitte (bzw. BEANTRAGE, wie jemand hier so meinte -.-)
ich darum, mir keine VVS mehr zu schicken, bei denen eine bewerbung oder Kontaktaufnahme per MEail oder Telefon erforderlich ist.
Alternativ beantrage ich hiermit im Voraus, falls sie weiterhin auch auf Email und Telefon Bewerbungen bestehen, für alle zukünftigen VVs die Übernahme jeglicher Kosten, die mit der kosntepflichtigen Nutzung von Bezahltelefonen und Ähnlichem einhergehen "

Könnte ich damit bewirken dass nur noch bewerbungen per Post kommen?

Oder würden/dürften die das einfach so ignorieren und übergehen?

Weil wie schon oft gelesen gibts ja keine pflicht ein Telefon oder Email zu haben.
Ob die mir das dann glauben ist zweitrangig, aber wenn ich sage, ich hätte seit neuestem beides nicht mehr oder zumindest nicht in einem ausreichenden Umfang, dürften die mich ja eigentlich auch nicht trotzdem zu Emailbewerbungen verpflichten können, oder?

Oder wie könnte ich auch bei VVS Email und Telefon abstellen?
 

[HartzFear]

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Mal ne dumme Frage:
Angenommen, ich shcicke dem Jobcenter nun einen schönen Brief a la
Damit machst du dich lediglich zum Gespött des Tages. Das JC wird dir vorhalten, dass im Regelsatz der Betrag XY unter anderem Für Kommunikation enthalten ist und dann dann davon die Kosten bezahlen sollst.

Könnte ich damit bewirken dass nur noch bewerbungen per Post kommen?
Nein! Du wirst nachwievor jedwede Vermittlungsvorschläge erhalten.
Oder würden/dürften die das einfach so ignorieren und übergehen?
Sowas wird garnicht ernst genommen. Die JC sind dafür da, dich in Arbeit zu vermitteln. Da nehmen die keine Rücksicht auf deine Kommunikationswünsche.

Weil wie schon oft gelesen gibts ja keine pflicht ein Telefon oder Email zu haben.
Das ist richtig. Das hat aber nichts damit zu tun, dass man diese Bewerbungsform von dir fordern kann. Es gibt ja auch Internet-Cafe's, wo man sowas machen könnte. Alternativ knnte man das auch noch im BIZ der BA machen, wo man dir Internet, PC, Drucker ... kostenlos zur Verfügung stellt.
Ob die mir das dann glauben ist zweitrangig, aber wenn ich sage, ich hätte seit neuestem beides nicht mehr oder zumindest nicht in einem ausreichenden Umfang, dürften die mich ja eigentlich auch nicht trotzdem zu Emailbewerbungen verpflichten können, oder?
Doch.
 

erwerbsuchend

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Alternativ knnte man das auch noch im BIZ der BA machen, wo man dir Internet, PC, Drucker ... kostenlos zur Verfügung stellt.

Alternativ könnte TE damit auch einer Maßnahme zugewiesen werden, in der er dann dort über das Internet Bewerbungen verschicken kann. Die Begründung würde er dafür gratis dem JC zur Verfügung stellen.
 
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berndao

Gast
aha....

irgendwie will ich das nicht so recht glauben, dass die mich zwingen können, ein Handy zu haben, ohne mir die Anschaffungs- und Betriebskosten für Selbiges zu erstatten...
 

[HartzFear]

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aha....

irgendwie will ich das nicht so recht glauben, dass die mich zwingen können, ein Handy zu haben, ohne mir die Anschaffungs- und Betriebskosten für Selbiges zu erstatten...
Das tun sie ja auch nicht. Man kann ja durchaus telefonisch in Kontakt treten ohne ein Handy zu besitzen. Anschaffungskosten sind verhältnismäßig gering. Das bekommst du vom Regelsatz gewuppt. Mit der Schiene kommst du nicht weit.
 

erwerbsuchend

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irgendwie will ich das nicht so recht glauben, dass die mich zwingen können, ein Handy zu haben, ohne mir die Anschaffungs- und Betriebskosten für Selbiges zu erstatten...

Du kannst in einer EGV mit dem JC verhandeln, dass das JC auch diese Arten der Bewerbung zu erstatten hat, wenn das JC dies von dir möchte.
 
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berndao

Gast
Das tun sie ja auch nicht. Man kann ja durchaus telefonisch in Kontakt treten ohne ein Handy zu besitzen. Anschaffungskosten sind verhältnismäßig gering. Das bekommst du vom Regelsatz gewuppt. Mit der Schiene kommst du
nicht weit.

Ob ich mir nun ein Handy oder ein Festnetztelefon zulege, ist herzlich egal.

kostet Beides Geld in der Anschaffung und im Betrieb.
Und wenn ich mir nur sowas zulegen müsste wgen irgendwelchen VV, wäre es nur gerecht wenn das Jobcenter dann auch fleißig mitbezahlt!
 
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