EGV - besser unterschreiben!

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companero

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besser man unterschreibt und versucht danach was über atteste und so. bei mir haben die antrag seit mai verschleppt, ohne benachrichtigung, weil ich die EGV nicht unterschrieben hab. ja die SB sagte auch: ich werde sie sanktionieren! und ich kann ichts, aber auch garnichts dagegen machen. das verschweigt ihr kaffeetassenschubser immer, daß das JC einen ganzen katalog von möglichkeiten hat den antrag zu verschleppen. ich hab kein geld seit drei monaten, keinen entscheiid, keine nachricht, nichts! so schaut die realität aus. ich war beim SG, hab antrag gestellt, erst jetzt heisst es dass die akte unterwegs wäre zu einem anderen amt und ich dann dort den antrag neu stellen muss. ihr bekommt eure bezüge und gebt überhebliche ratschläge, aber was machste wenn du 10 wochen lang keine knete bekommst und du auch keinen vorschuss weil ja kein amt zuständig ist und die akte verlegt.... ihr verschweigt auch dass der antrag beim SG ebenso lang dauern kann und es immer noch keine kohle gibt. sechs monate kann sich das JC zeit lassen für den antrag, rein gesetz! auf euren exkrement hör ich nimma....
 

Piccolo

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wenn der sb vielleicht mal 20 liegestütz von dir verlangt bevor er deinen antrag bearbeitet, machst du das dann ?
und warst du immer im einem beistand beim jobcenter so wie wir hier das stets dringend empfehlen?
hast du sinnvolle gegenvorschläge für die egv gemacht?
bist du zum sozialgericht gegangen und hast einen antrag auf einstweilige anordnung gestellt weil du mittellos bist?
oder ist dir das alles zuviel arbeit solche tipps umzusetzen?
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Hast du Vorschuss beantragt?
Hast du einen schriftlichen Ablehnungsbescheid des Vorschusses?
Wenn du den hast, stellt man eine Einstweilige Anordnung beim Sozialgericht.
Sollte das Sozialgericht nicht innerhalb 4 Wochen entscheiden, beschwerst du dich beim Vorsitzenden.
 

companero

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ja ihr trolle, ich war beim sozialgericht und habe antrag gestellt, ja ich habe donnerstag erfahren dass sich die akte auf wanderschaft befindet, nein es ist keine beschäftigungstherapie und ihr habt null ahnung was hier in bayern abgehnt bezugs jobcenter, null!
und nein ihr lernfähigen himbeertonys, hier in bayern berücksichtigt man keines der von euch zitierten gesetze, denn die lassen die akte einfach verschwinden, huii, wie komisch....
und wo nichts ist bekommt man auch keinen vorschuss, das hat mir der zuständige herr der rechtsabteilung schon gesagt, nach dem antrag beim sozialgericht.
und ich wäre auch nicht der einzige hier, dem das so passiert. vielleicht den nächsten urlaub im schönen bayern machen und mal sich die sache vor ort angucken?
und komisch daß sich keiner um euere zitierten gesetze kümmert, weil es da nicht einsehbare beschlüsse der jobcenter in münchen gibt, die ihr oberheiligen elo-clowns auch nicht transparent machen könnt.:icon_neutral::icon_neutral::icon_neutral:
 

HimbeerTony

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@companero

Ich entschuldige mich für die flapsig formulierte Bemerkung aus #3

Du hast recht, ich habe wirklich keine Ahnung, was in Bayer abgeht !
Von Gesetzen und Paragraphen habe ich allerdings auch keine Ahnung und wüsste auch nicht, dass ich hier jemals welche zitiert hätte !

Grüße !
 

Stroganoff

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Genau aus diesem Grund würde ich niemals einem Arbeitslosen raten eine Eingliederungsvereinbarung nicht zu unterschrieben, schließlich weiß man nie wie das Jobcenter darauf reagiert.

Wenn die einem dann einfach das Arbeitslosengeld nicht mehr auszahlen oder sich Zeit mit der Bearbeitung der Anträge machen, dann steht da nicht zuletzt wegen meiner Empfehlung keine Eingliederungsvereinbarung zu unterschreiben ein Mensch ohne Geld da.

Daher bekomme ich auch leicht Magenschmerzen, wenn hier oder in anderen Arbeitslosenforen wie aus der Pistole geschossen empfohlen wird "Bloß nicht unterschreiben", obwohl man da natürlich auch immer den Einzelfall betrachten muss.

Ich bin in den letzten Jahren auch immer ohne Eingliederungsvereinbarung herumgelaufen, weil ich die Dinger einfach nicht unterschrieben habe und meine damalige Fallmanagerin es zähneknirschend so hingenommen hat. Aber das ist dann ja auch mein Risiko und wenn es schiefgeht, ziehe ich da keine anderen Leute mit rein.

Aber für eine Fortbildung, die ich unbedingt machen wollte, habe ich halt dieses Jahr ein Eingliederungsvereinbarung unterschrieben und nach der Fortbildung nochmal, da es nun darum geht mich in einen Job zu vermitteln, der genau auf diese Fortbildung aufbaut.

In einem anderen Arbeitslosenforum haben sich die Leute aufgeregt, dass ich das unterschrieben habe, was ich nicht wirklich nachvollziehen konnte. Hätte ich mich diesmal geweigert zu unterschreiben, hätte ich die Fortbildung vergessen können.

Im Endeffekt kämpft schließlich jeder leider für sich allein, ich bin immer dankbar für Tipps in diversen Foren, aber mit der letztendlichen Entscheidung muss ich selbst leben und wenn mir das Geld gestrichen wird oder ich keine sinnvolle Fortbildung bekomme, stehe ich mit den Problemen ziemlich alleine da und schlimmstenfalls landet man dann mangels Geld für Miete unter der Brücke.
 

Piccolo

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Genau aus diesem Grund würde ich niemals einem Arbeitslosen raten eine Eingliederungsvereinbarung nicht zu unterschrieben, schließlich weiß man nie wie das Jobcenter darauf reagiert.

Wenn die einem dann einfach das Arbeitslosengeld nicht mehr auszahlen oder sich Zeit mit der Bearbeitung der Anträge machen, dann steht da nicht zuletzt wegen meiner Empfehlung keine Eingliederungsvereinbarung zu unterschreiben ein Mensch ohne Geld da.

Daher bekomme ich auch leicht Magenschmerzen, wenn hier oder in anderen Arbeitslosenforen wie aus der Pistole geschossen empfohlen wird "Bloß nicht unterschreiben", obwohl man da natürlich auch immer den Einzelfall betrachten muss.

Ich bin in den letzten Jahren auch immer ohne Eingliederungsvereinbarung herumgelaufen, weil ich die Dinger einfach nicht unterschrieben habe und meine damalige Fallmanagerin es zähneknirschend so hingenommen hat. Aber das ist dann ja auch mein Risiko und wenn es schiefgeht, ziehe ich da keine anderen Leute mit rein.

Aber für eine Fortbildung, die ich unbedingt machen wollte, habe ich halt dieses Jahr ein Eingliederungsvereinbarung unterschrieben und nach der Fortbildung nochmal, da es nun darum geht mich in einen Job zu vermitteln, der genau auf diese Fortbildung aufbaut.

In einem anderen Arbeitslosenforum haben sich die Leute aufgeregt, dass ich das unterschrieben habe, was ich nicht wirklich nachvollziehen konnte. Hätte ich mich diesmal geweigert zu unterschreiben, hätte ich die Fortbildung vergessen können
.

Im Endeffekt kämpft schließlich jeder leider für sich allein, ich bin immer dankbar für Tipps in diversen Foren, aber mit der letztendlichen Entscheidung muss ich selbst leben und wenn mir das Geld gestrichen wird oder ich keine sinnvolle Fortbildung bekomme, stehe ich mit den Problemen ziemlich alleine da und schlimmstenfalls landet man dann mangels Geld für Miete unter der Brücke.

ähnlich wie bei mir. ich wollte etwas bestimmtes erreichen und habe das erste und einzige mal eine egv unterschrieben wo genau das vereinbart wurde.
obwohl diese egv dann eigentlich rechtswidrig war weil gesundheitliche dinge da nicht reingehören, habe ich unterschrieben (mit bauchschmerzen).

hätte ich mich geweigert sässe ich heute noch beim jc rum. ich gebe auch zu dass die mich dort quasi damit 'erpresst' haben aber das ist genau wie beim schach: manchmal musst du die dame opfern um den könig zu retten.

lange rede, kurzer sinn: es zählt der einzelfall.
 

CanisLupusGray

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Hallo auch

Was ist passiert?
companero hat sich hier belesen und für sich entschlossen:
hey, die im Forum schreiben, man braucht gar keine EGV zu unterschreiben, weil man damit nicht bestraft werden kann. also tu ich´s auch nicht.

Wie die Situation bei der Vorlage der EGV war, sprich was da abgelaufen ist, das letztlich sich der Schreibtischtäter gedacht hat; ´na warte, dich lass ich am ausgestreckten Arm verhungern und du kannst nichts dagegen machen´, hat er uns noch nicht erzählt. Ebenso wenig, ob es ihn alleine oder noch mehr oder gar auch Kinder betrifft.

Nun hast du es companero ein halbes Jahr schleifen lassen und hast immer noch nicht die dir zustehenden Mittel. Den Frust den Du schiebst kann ich nachvollziehen. Aber ich denke, nicht wir hier sind die, auf die Du wütend sein solltest.
ich habe folgende Bitten:

schildere uns doch bitte mal wann was gelaufen ist, wann hast Du bei wem was abgegeben, wann hast Du von wem welches Schriftstück mit welchem Inhalt und welcher Frist bekommen und was hast Du wann und mit welchem Ergebnis unternommen?
Im Ergebnis dessen wird Dir sicher geholfen werden können.
Vielleicht teilst Du uns noch mit, woher Du kommst und wer für Dich zuständig ist. Ich denke mal, dann wird sich hoffentlich mindestens ein Beistand für den nächsten Amtsbesuch finden.

So, und nun komm mal wieder runter und lass uns Fudder bei die Fischchens tun.

Beste Grüße aus dem Wald

CanisLupusGray
 

companero

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okay, bei diesen beiträgen will ich nicht nachtstehen.also, die fehlende info:
ich war 2 jahre ohne wohnung und hab mich diesen mai wieder angemeldet, sprich, vom status des nichtsesshaften in sesshaft per anmeldung geändert. dann (erster fehler) per einschreiben um sicherung des lebensunterhaltes beim zuständigen jobcenter beantragt. das lieben die garnicht, solche formlosen anträge, weil sie ja dann ab posteingang zahlen müss(t)en. dann ca. 15 tage danach einbestellt worden um die antragsformulare abzuholen, danach gleich zur arbeitsvermittlung rauf wo die SB die EGV vorbereitet hat zur unterschrift. ich höflich, vielen dank, ich werde die EGV prüfen und ihnen umgehend zukommen lassen(unten bei der pforte). dann 14 tage später abgabe der anträge, meist ohnehin leer, alleinstehend, keine kinder, keine miete (beim freund gemeldet). bei dem termin öffnet sich die türe die Sb von der jobvermittlung kam und fragte unhöflich nach der EGV. ich hab sie nicht dabei, erklärte ich ihr. blicketausch der SB, dann abgang. die vormirsitzende SB sagte dann, ich werde sie sanktionieren weil sie die EGV nicht unterschrieben haben. ich verwies wissend vom elo-forum auf den sanktionsfreien paragrafen, sie wiederholte ihre drohung. dann wurde ich entlassen. nach 14 tagen wollte man den kfz-schein meines campinganhängers sofort haben, da sonst der antrag eingestellt wird. (36 jahre alt, ostfabrikat, requisitenwagen ohne einrichtung) nach weiteren 14 tagen schein das vom tisch und man schickte zwei herren zur meldeadresse um die wohnangabe zu überprüfen. mein freund wachte zerknautscht auf (69, rentner, raucher) und erklärte daß das halt die adresse für meine post sei. daraufhin zogen die zwei ab und ich bekamm drei tage später einen unhöflichen anruf der SB daß ich anscheinend im Wohnwagen wohne und ich den irgendwo abgestellt hab und daher nicht in ihr zuständiges amt falle, meine erklärungen wurden mit einem barschen: das interessiert mich nicht abgetan. zwischenzeitlich bin ich bei 50+ aufgelaufen und hab meine termine erfüllt, beim 2.mal wunderte sich die dortige SB auch daß ich keine bezüge hatte und fragte dann auf mein ersuchen nach, sie bekam eine email der SB: kunde wurde abgebrochen, befindet sich seit juli nicht mehr im bezug, teil das dem kunden mit. als email an mich weitergeleitet. bis zu dem zeitpunkt gabs weder schriftstück noch benachrichtigung wegen meines antrages. dann bin ich zum sozialgericht gegangen und hab mir die fristen erklären lassen die das JC machen darf. nach ablauf der 10 wochen hab ich kleinen rechtsschutz beantragt. eine woche später kam der anruf aus der rechtsabteilung des JC. höflicher und etwas konsternierter. ich muss ins ZEW amt vorsprechen und sie versuchen die akte bis dann dorthin zu senden. wissen aber nicht ob es bis kommenden montag klappt oder mittwoch. er vermerkt um baldige freigabe des antrages und ich sollte da dann vorschuss beabtragen. seit diesen zehn wochen sitz ich auf der strasse, (gefühlte 3 monate) bekomme kein geld, lebe von 2-3 € am tag, das ich mir zusammenschnorre oder über pfandflaschen sammle in meinem brutkasten und kann den rechnungen zusehen wie sie anwachsen, incl. der lebensnotwendigen kfz-steuer und versicherung. leerer tank incl. was heisst wenn die polizei mich wegschicken will vom parkplatz hab ich das nächste problem.
sollte einer von euch jemals in den genuss gekommen zu sein, wirklich kein geld mehr zum essen zu haben und dazu wütende briefe von gläubigern, dann weiss er wie ich da fühle. dazu bin ich noch ex-alki und demgemäss von meiner krankheit bedroht. (von wegen hör auf zu saufen.....fang nicht an zu saufen!)
die anträge hab ich fristgemäss gestellt, alle vorsprechtermine eingehalten, erst dann geklagt wie der rechtspfleger empfohlen hat und ein sozialanwalt hat in münchen KEINE ZEIT! hier ist die hölle!
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

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Du hast also jetzt erst die aW beim Sozialgericht beantragt? Worauf bezieht die sich?

Nochmal zu meinen Fragen:
Hast du Vorschuss beantragt? Kontoauszug mitnehmen.
Hast du einen schriftlichen Ablehnungsbescheid des Vorschusses?
Seit wann liegt dein ALG II Antrag vollständig beim JC?
Vielleicht bieten sie dir erstmal nur Lebensmittelgutscheine an. Dann nimm diese und weise darauf hin das du auch ein wenig Bargeld brauchst, da du sonst kein Benzin usw. kaufen kannst. Ebenso forder die SB auf dich an die Wohnungsvermittlungsstelle zu verweisen, damit du schnellstens eine Wohnung bekommst.


Wenn du den Vorschussablehnungsbescheid hast, stellt man eine Einstweilige Anordnung beim Sozialgericht.
Sollte das Sozialgericht nicht innerhalb 4 Wochen entscheiden, beschwerst du dich beim Vorsitzenden.
 

companero

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die klage bezog sich auf den antrag dass der fertig bearbeitet wird resp.entschieden.
heute war ich bei meinem jetzt zuständigen amt laut aussage der rechtsabteilung. dort wollten sie mich, da ich ja keinen termin hatte wieder abwimmeln. nach zwei irrfahrten zu anderen stellen war ich wieder beim ausgangspförtner und bestand auf lösung meines problems, sichtlich genervt nahm er mich zu den schaltern mit um dort ne nummer zu ziehen, was das bringen solle weiss er zwar nicht aber... als ich endlich drankam bekam ich nach schilderung meiner umstände den gelben zettel zum jobcenter der wohnungslosen. endlich, weit gefehlt, der dortige sicherheitstroll wollte mich auch abwimmeln, aber mit dem gelben zettel musste er mich durchlassen. als ich endlich die richtige etage fand, stand da ne unfreundlicher sicherheitstroll in weiblich und übergewicht und blaffte mich an was ich da will. gnädig nahm sie den gelben zettel in empfang und liess mich 3 stunden warten, bis kurz vor 12. alle die nach mir kamen kamen vorher dran, auch welche mit ebenso gelben zettel, aber die haben mehr rabbatz gemacht.
ich wollt schon heimgehen als ich endlich drankam, die wollte meinen ausweis sehen, dann holte ich luft um die sachlage zu schildern. das interessierte sie garnicht mehr, sie gab mir ne quittung über den august, sagte der rest der 2 1/2 monate käme per überweisung und die katze war aus dem sack. unten an der kasse gabs knete und dann an den sicherheitstrollen vorbei und der scheissstress hatte ein (vorläufiges) ende. nur schikane, nur schikane....
jetzt brauch ich die unterhaltskosten für mein wohnmobil, die nächste hürde....
 

CanisLupusGray

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Glückwunsch companero,

erstes Ergebnis haste erzielt, da wird der Rest auch noch :icon_daumen:

Sag mal, wo spielt sich denn das Grauen in den Amtsstuben ab (PLZ reicht sicher aus bzw. welcher größere Ort. Vlt. ist´s ja bei jemandem um´s Eck, der als Beistand mitgehen möchte.
 

companero

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München! Hauptstadt von Bayern. Beginnend mit jobcenter sendling meindlstr. 20 beendend im der Zentralen Wohnungslosen Jobcenter Franziskanerstrasse...
 

companero

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was ich mich jetzt frage ob der VA weiter seine gültigkeit behält weil ich ja eine weitergeleitete mail vom vorherigen jobcenter habe in dem der abbruch angegeben wurde. wird man vielleicht noch sehen.grosse sorgen mach ich mir nicht, weil ich gesundheitlich ziemlich beeinträchtigt bin und ich da denk ich alles abweisen kann. bzw. bisher haben sie mich auch noch in keinen eineurojob stecken können weil körperlich wie psychisch da nix drin ist. deswegen seh ich den VA etwas gelassener entgegen. und mit 58 denk ich mal geht da auch nimma viel...
 

Paolo_Pinkel

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Lesen hätte geholfen
==> https://www.elo-forum.org/eingliede...ng-egv-man-darueber-wissen-sollte-update.html
In diesem Fall hätte man sofort zum SG gemusst, um eine EA zu beantragen.

das steht so nicht in dem Urteil....

Zitat:
Keinesfalls darf die Erfüllung des Anspruchs auf Leistungen der Grundsicherung zum Lebensunterhalt von der Unterzeichnung der EGV abhängig gemacht werden. Das gilt auch für erwerbsfähige Hilfebedürftige unter 25 Jahren (BSG vom 22.9.2009 – B 4 AS 13/09 R).

woher beziehst du das?
 
E

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Gast
das steht so nicht in dem Urteil....

woher beziehst du das?

Das steht in der Tat nicht im genannten Wortlaut im BSG Urteil vom 22.09.13. Die Konklusion ergibt sich indes aus den nachfolgend aus dem Urteil zitierten Formulierungen (Hervorhebungen in rot meinerseits):

"Bei § 15 Abs 1 SGB II handelt es sich um eine reine Verfahrensvorschrift, die das Verhalten und Vorgehen der Grundsicherungsträger - Arbeitsagentur und kommunaler Träger - steuern soll. Der Grundsicherungsträger trifft insoweit eine nicht justiziable Opportunitätsentscheidung darüber, welchen Verfahrensweg er zur Erfüllung des Ziels der Eingliederung des erwerbsfähigen Hilfebedürftigen wählt, ohne dass der erwerbsfähige Hilfebedürftige dadurch einen Rechtsverlust erleidet." (Abs. 13)

"Der Abschluss einer Eingliederungsvereinbarung liegt damit eher im Interesse des Grundsicherungsträgers als im Interesse des erwerbsfähigen Hilfebedürftigen. Dessen Interesse an einem Gespräch mit einem Mitarbeiter der Verwaltung über seine Eingliederung mag zwar im Sinne der Verhaltenssteuerung (Einfluss auf das Verhalten des Grundsicherungsleistungsempfängers) erwünscht sein, hat jedoch keine unmittelbaren rechtlichen Auswirkungen auf den Leistungsanspruch des erwerbsfähigen Hilfebedürftigen (zu dem Anspruch auf Leistungen nach § 16e SGB II s unten)." (Abs. 17)

"Verhandlungen über oder der Abschluss einer Eingliederungsvereinbarung sind auch nicht deshalb im rechtlichen Interesse des erwerbsfähigen Hilfebedürftigen, weil der Hilfebedürftige auch auf diese Weise in Gestalt eines darin geregelten Leistungsversprechens des Grundsicherungsträgers zu der seine Hilfebedürftigkeit überwindenden Eingliederungsleistung gelangen könnte. Einer Eingliederungsvereinbarung bedarf es nicht, um einen Leistungsanspruch des Hilfebedürftigen zu begründen." (Abs. 20)
 
E

ExitUser

Gast
Was die eigentliche Thematik hinsichtlich der Frage EGV unterschreiben ja/nein anbelangt, sehe ich das übrigens genauso wie die user Stroganoff und Piccolo. Ich habe, nachdem ich im JC die Schreibtischseite wechseln musste, auch eine EGV verweigert, weil ich keine Lust hatte, schon wieder ein Bewerbungscoaching aufgebrummt zu bekommen. Ebenso habe ich manchen Personen, die ich als Beistand zum Amt begleitete, von der Unterschrift abgeraten. In anderen Fällen habe ich aber auch gesagt: "Ist okay, das kann man unterschreiben."

Es ist imho nicht hilfreich, hier vermeintlich generell gültige Tipps dergestalt zu geben, dass man eine EGV nie unterschrieben sollte. Solche Pauschaliserungen sind nicht statthaft, zumal man dem Einzelfall damit nicht immer gerecht wird, in welchem es aus Gründen der Stressvermeidung sehr wohl praktikabel sein kann, eine EGV zu unterschreiben, wenn diese einem Pflichten aufträgt, die zu erfüllen man ohnehin beabsichtigt. Wenn etwa in einer 0815-Statistik-EGV z.B. nur steht, dass man sich als gesunder, nicht selbstständiger Arbeitsloser 3 mal pro Monat bewerben soll, denke ich, dass es die Mühe nicht wert ist, sich dem zu verweigern. Das zu fordern ist - in aller Regel - zumutbar.
 

Nimschö

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Langer Rede kurzer Sinn:

Wenn einem in der vorgelegten EGV auch nur iiiirgendetwas auch nur einen Hauch verdächtig vorkommt, oder man sich bei etwas nicht ganz sicher ist wie es gemeint ist: Einpacken, mitnehmen, prüfen und wenn sich dann Fallstricke finden lassen: Eben nicht unterschreiben.

Wenn das so ne Nullnummern-EGV ist, á la "Herr/Frau XY bemüht sich um eine Anstellung auf dem 1. Arbeitsmarkt und das JC sendet ab und an mal Stellenangebote. Punkt. Ende.", ach warum nicht, man hat dann ne Zeit seine Ruhe und kann sich wirklich um Bewerbungen( also, um sinnvolle, existenzsichernde Stellen) kümmern, statt mit den Amtsschimmeln wegen eines A4-Zettels herumgalloppieren zu müssen.
 
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