EGV bei Krankheit und Klageverfahren gegen Ablehnung der EM-Rente (1 Betrachter)

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walk

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Hallo

Ich bin seit ca. 18 Monaten ununterbrochen krank geschrieben und auch vorher schon über ein paar Jahre (aber damals mit Unterbrechungen, weil ich nicht konsequent genug war und immer noch irgend was versucht habe mit Umschulung/Arbeit)

Des weiteren läuft ebenfalls seit ca. 18 Monaten ein Klageverfahren gegen Ablehnung von EM-Rente (DRV).

Bisher hatte ich einen SB der im Rahmen seiner Möglichkeiten okay war
(Ja auch so etwas gibt es noch:icon_hmm:).

Jetzt Schreiben bekommen von neuem SB mit Termin für EGV (Ich krieg die Krise)

Ich denke von der Logik her ist ja eigentlich alles klar:

Wieso eine EGV unterschreiben wenn man krank geschrieben ist und ein EM-Rentenverfahren läuft...

Das müssen die doch wissen im JC, warum bestellen die mich da für so einen Quatsch mit EGV...?

Bzw. Wie sollte ich mich am besten dort beim neuen Termin mit neuem SB verhalten?

P.S.: Ich bin 55 Jahre alt, falls das eine Rolle hier dabei spielt.
Ich bin schon seit Jahren ausgesteuert (KK). Also Übergangsgeld etc. hat sich schon lange erledigt.
Auch BG ist negativ durch...

Foren-Moderator/in: „Doppeloma“
scheint in solchen Fällen sehr kompetent zu sein



Dankeschön!
 

TazD

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AW: Trotz Krank+EM-Klage=EGV?

Foren-Moderator/in: „Doppeloma“ scheint in solchen Fällen sehr kompetent zu sein
Und "arbeitet" meist nachts hier. Also nicht wundern, wenn von ihr erst sehr spät was kommt. :biggrin:

Ansonsten ist eine EGV nur mit einer erwerbsfähigen Person abzuschließen. Wenn du schon so lange krank geschrieben bist, dann stellt sich natürlich die Frage nach deiner Erwerbsfähigkeit. Diese wäre aber durch den ärztlichen Dienst zu beurteilen.
Ich gehe richtig davon aus, dass eine solche Beurteilung nicht vorliegt, weil du es sonst in deinem Beitrag erwähnt hättest?

Solltest du den Termin wahrnehmen, dann die EGV zur Prüfung einstecken. Die Prüfung ist dein gutes Recht und dazu ist dir auch eine angemessene Frist von 10-14 Tagen einzuräumen.
Schon mal vorab, weil ich entsprechendes als "Ziel" in der kommenden EGV befürchte:
Gesundheitliches hat nichts in einer EGV zu suchen.
 

walk

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Okay, Danke für's erste!

Sollte ich meine Schreiben des diesbezüglichen Anwaltes den ich habe, zu diesem Termin mitnehmen?
Weil in dem Termin-Schreiben steht:
„vorhandene aktuelle Unterlagen dieses EW-Verfahrens mitbringen“

Ich war das letzte mal bei einem Gutachter der DRV im Mai 2015.

Daraufhin-Ablehnung von EM-Rente seitens DRV.

Mein letzter SB sagte mir, so ein Gutachten gilt 2 Jahre?

Meine Gesundheit hat sich seit dem verschlechtert, was auch aus MRT vom OKT. 2015 hervor geht und mein Leiden ist eh degenerativ!

Hatte beim HA vor geraumer Zeit nach einem aktuellen MRT gefragt,
Antwort: Weil degenerativ, würde da die KK nicht mitspielen (rausgeworfenes Geld).
Ist ja eigentlich auch logisch.

Bin seit dem in unregelmäßigen Abständen aber stetig in physiotherapeutischer Behandlung (wenn es gesundheitlich gar nicht mehr geht).
Unregelmäßig, weil zu Hause kann ich meine Gesundheit etwas „steuern“, was aber aus Versuchen die ich „dummerweise“ immer zwischendurch noch mal versucht hatte, im heutigen Arbeitsleben nicht mehr funktioniert.

Man kann ja auch nicht ständig in die „Physio“ rennen...Diesbezügliches muss sich ja auch zwischenzeitlich wieder beruhigen...sonst kontraproduktiv....

Wobei mein letzter SB immer sagte:
ständig neue Facharzt-Untersuchungen machen lassen, ...regelmäßig “Physio“.....

Mein Orthopäde sagt, die Rezepte und Krankenscheine kann mein HA ausstellen...
(Kann ich auch verstehen).

Ich bekomme doch eh nicht aller 14 Tage einen Termin beim Orthopäden,
wegen immer dem selben Leiden!

Es ist für mich der „Horror“ an den Teufelskreis zu denken:
Vom Staat bezahlter Gutachter sagt zu EM/EU-Rente: Nein.
Und JC daraufhin: Los, Los auf den „allgemeinen“ Arbeitsmarkt.
Oder eben die Verarsche mit Sinnlosmaßnahmen....

Es muss doch einen Weg geben, dem zu entgehen,
um den Rest seiner Gesundheit zu schützen?


Mir fällt nur noch ein zum „Psycho“ zu gehen,
denn ich komme mittlerweile (seit ca. 13 Jahren)
wirklich nicht mehr mit diesbezüglicher Unterdrückung klar!

Danke nochmals!
 

Doppeloma

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Hallo walk, :welcome:

so bewusst war mir mein "Bekanntheitsgrad" noch gar nicht, woher weißt du das denn schon wo du hier gerade erst angemeldet bist, hast du schon so fleißig im Forum gelesen. :first:

Habe dein Thema zunächst mal in einen besseren Foren-Bereich verlegt, da wirst du auch mehr Beiträge zu deinen Fragen finden können.

Nun mal zu deinen Problemen, kenne mich damit tatsächlich recht gut aus, bedingt durch eigene leidvolle Erfahrungen auf dem steinigen Weg in die EM-Rente.

Ich bin seit ca. 18 Monaten ununterbrochen krank geschrieben und auch vorher schon über ein paar Jahre (aber damals mit Unterbrechungen, weil ich nicht konsequent genug war und immer noch irgend was versucht habe mit Umschulung/Arbeit)
Ist soweit auch anzunehmen, dass du bereits länger AU bist, wenn dein EM-Renten-Antrag bereits seit so langer Zeit schon am Gericht ist.

Des weiteren läuft ebenfalls seit ca. 18 Monaten ein Klageverfahren gegen Ablehnung von EM-Rente (DRV).
Bist du im Vorfeld mal in einer Med. Reha gewesen, z.B. weil dich die KK dazu aufgefordert hat ?
Kommt ja häufiger vor, so auch meine eigene Erfahrung, wenn ja wäre es interessant wann das war und wie der Reha-Bericht dann ausgefallen ist.

Bisher hatte ich einen SB der im Rahmen seiner Möglichkeiten okay war
(Ja auch so etwas gibt es noch:icon_hmm:).
Seit wann beziehst du jetzt ALGII, ich nehem an du warst vorher bei der AfA und hast davor (bis zur Aussteuerung) Krankengeld bezogen, korrigiere mich bitte wenn da was anders war bei dir.

Es ist so der "allgemein übliche" Ablauf, zudem wäre interessant zu wissen, ob du arbeitslos bist und wie lange schon, oder ob es sogar noch ein (ruhend) bestehendes Arbeitsverhältnis gibt.

Jetzt Schreiben bekommen von neuem SB mit Termin für EGV (Ich krieg die Krise)

Wieso eine EGV unterschreiben wenn man krank geschrieben ist und ein EM-Rentenverfahren läuft...
Neue SB wollen meist alles besonders gut machen und ihre "Schäfchen" auch mal persönlich kennen lernen, da bietet es sich doch an dich dafür einzuladen, noch bist du ja NICHT anerkannt Erwerbsgemindert und nur darum bekommst du ja noch ALGII.

Das müssen die doch wissen im JC, warum bestellen die mich da für so einen Quatsch mit EGV...?
Das wissen die ja auch, aber der SB muss eben auch seine Termine abarbeiten und seit Anfang des Jahres dürfen EGV nicht mehr einfach mit der Post geschickt werden, denn es soll ja darüber "verhandelt" werden was da rein kommen soll.

Das bedeutet NICHT, dass ich diese Einladung für dich als sinnvoll ansehen möchte aber das wird der Hintergrund dafür sein, du kannst dich natürlich mit deiner bestehenden AU-Bescheinigung für diesen termin wegen Krankheit entschuldigen.

Ob man dich dann in Ruhe lassen wird ist aber eher fraglich, kannst du dir eine Begleitperson ( Beistand) mitnehmen, das wäre ganz gut ???

Bzw. Wie sollte ich mich am besten dort beim neuen Termin mit neuem SB verhalten?
"Nett und interessiert" würde ich mal sagen, wenn du den Termin wahrnehmen wirst, dann soll der SB dir erzählen was er will, hat dich doch schließlich eingeladen ...:idea:
Hast du Fahrtkosten zum Termin, dann bereite gleich einen Antrag auf Erstattung vor und lass dir den Empfang auf einer Kopie quittieren.

Du hast NICHTS zu verschenken, solche Kosten sind im Regelsatz nicht eingeplant, es gibt auch rechtlich (nach § 309 SGB III) keine "Bagatell-Grenzen".

P.S.: Ich bin 55 Jahre alt, falls das eine Rolle hier dabei spielt.
Ist ja nicht ganz unwichtig, ich war auch in deinem Alter als das "Renten-Drama" seinen Anfang genommen hat, ich denke mal du wirst auch nur noch einen Wunsch haben ... die Bewilligung der EM-Rente und ENDLICH DEINE RUHE ... kann ich voll verstehen.

Dann mal weiter ...

Sollte ich meine Schreiben des diesbezüglichen Anwaltes den ich habe, zu diesem Termin mitnehmen?
Weil in dem Termin-Schreiben steht:
„vorhandene aktuelle Unterlagen dieses EW-Verfahrens mitbringen“
Dafür gibt es KEINE Rechtsgrundlagen, das ist eine Angelegenheit zwischen DIR und der DRV bzw. aktuell dem Sozialgericht, da hat kein Arbeitsvermittler vom JC seine Nase reinzustecken.

Was will man denn damit beim JC anfangen können, die haben auch keine Macht die DRV zu "überzeugen" oder die Arbeit des SG zu beschleunigen, die wollen nur ihre Neugierde befriedigen und dazu haben sie KEIN RECHT ... :icon_evil:

Ich war das letzte mal bei einem Gutachter der DRV im Mai 2015.
Daraufhin-Ablehnung von EM-Rente seitens DRV.
Es war also ein DRV-Gutachten (welche Fachrichtung ?) wegen der EM-Rente, hast du das bereits mal selber lesen und beurteilen können, das steht dir zu im Zuge der Akteneinsicht.

Mein letzter SB sagte mir, so ein Gutachten gilt 2 Jahre?
WO steht das bitte geschrieben, das Renten-Verfahren ist doch noch gar nicht abgeschlossen, diese Gutachten (der DRV) gelten so lange wie die DRV das für richtig halten möchte ODER (z.B.) ein gerichtlich beauftragter Gutachter was deutlich anderes feststellen würde.

Rechtlich gesehen gibt es überhaupt KEIN festgelegtes "Verfalls-Datum" für Gutachten, ist mir jedenfalls nicht bekannt bisher. :icon_evil:
Und ich hatte insgesamt 4 Gutachten für die Rente (2 DRV / 2 vom Gericht), dazu ein Reha-Bericht (im Sinne der DRV) und noch ein Gutachten der AfA, nach der Aussteuerung aus dem Krankengeld.

Meine Gesundheit hat sich seit dem verschlechtert, was auch aus MRT vom OKT. 2015 hervor geht und mein Leiden ist eh degenerativ!
Hatte beim HA vor geraumer Zeit nach einem aktuellen MRT gefragt,
Antwort: Weil degenerativ, würde da die KK nicht mitspielen (rausgeworfenes Geld).
Ist ja eigentlich auch logisch.
Sehe ich NICHT unbedingt als "logisch" an, auch degenerative Verschlechterungen sollte man im Auge behalten, mein Männe hat auch viele Orthopädische Probleme, die nicht mehr heilbar sind bleibt aber trotzdem alles unter Kontrolle.

Bei Bedarf auch mit einem aktuellen MRT, wenn er über neue / verstärkte Probleme zu klagen hat, um die EM-Rente musste er allerdings auch fast 5 Jahre kämpfen und bekam sie erst nach einem 2. Antrag.

Bin seit dem in unregelmäßigen Abständen aber stetig in physiotherapeutischer Behandlung (wenn es gesundheitlich gar nicht mehr geht).
Männe bekommt inzwischen "lebenslang" Physio-Therapie (außerhalb des Regelbedarfs von unserer KK problemlos bewilligt worden), geht 2 Mal die Woche und es bringt ihm wenigstens etwas Erleichterung, wurde von der Schmerztherapeutin "angeleiert".

Man kann ja auch nicht ständig in die „Physio“ rennen...Diesbezügliches muss sich ja auch zwischenzeitlich wieder beruhigen...sonst kontraproduktiv....
Kann ich so nicht bestätigen, kommt ja immer drauf an was genau gemacht wird, das richtet sich nach seinem jeweilige Befinden, meist bekommt er Fango und eine entspannende Massage, das tut im für einige Stunden sehr gut.

Seine Physio-Verordnungen können variabel genutzt werden, moderat sportlich betätigt er sich im Sportstudio, damit er nicht "ganz einrostet" sagt er immer ...

Wobei mein letzter SB immer sagte:
ständig neue Facharzt-Untersuchungen machen lassen, ...regelmäßig “Physio“.....
Das hat doch einen JC-SB gar nicht zu interessieren wo und wie du dich behandeln lässt, das geht die einen "feuchten Kehricht" an. :icon_dampf:

Mein Orthopäde sagt, die Rezepte und Krankenscheine kann mein HA ausstellen...
(Kann ich auch verstehen).
Soweit klar, beim Orthopäden ist Männe auch nur gewesen, wenn es mal wieder ein neues Problem zu klären gab, die AU führte unsere Hausärztin und bekam auch alle Berichte von den anderen Ärzten (Kardiologe wegen Infarkt/ Lungenfacharzt wegen Schlafapnoe / Ohrenarzt wegen Schwerhörigkeit / Schmerztheraspeutin wegen chronischer Schmerzkrankheit), das genügte der DRV damals auch noch nicht für die EM-rente.

Die Gutachten (DRV / Gericht) wurden von reinen Orthopäden durchgeführt und so ging da erste Renten-Verfahren für ihn am gericht dann "voll in die Hose" ...
Dazwischen war er auch immer mal wieder in speziellen Schmerzkliniken.

Es ist für mich der „Horror“ an den Teufelskreis zu denken:
Kann ich mir also sehr gut vorstellen gerade, ich weiß wie fertig wir irgendwann gewesen sind und das Schlimmst war eigentlich, dass wir deswegen (trotz vorhandenen Arbeitsplätzen) Hartz 4 beantragen mussten als kein Anderer mehr zahlen musste.

Vom Staat bezahlter Gutachter sagt zu EM/EU-Rente: Nein.
Den zahlt nicht der Staat, das zahlt die Rentenkasse aus unseren Beiträgen, das finde ich noch viel schlimmer ... :icon_neutral:

Und JC daraufhin: Los, Los auf den „allgemeinen“ Arbeitsmarkt.
Oder eben die Verarsche mit Sinnlosmaßnahmen....
Das brauchst du ja trotzdem ALLES NICHT machen, wenn du durchgehend AU geschrieben bist, EGAL wie lange das noch dauern wird bis zu deiner EM-Rente mal entschieden wurde.

Wer (mit laufendem EM-Renten-Antrag) AU geschrieben ist muss sich NICHT bewerben und auch keine Maßnahmen besuchen, darauf brauchst du dich gar nicht einlassen.

Und eine EGV steckst du direkt ein und nimmst sie zur Prüfung mit nach Hause, du unterschreibst Verträge niemals ohne gründlich Prüfung, da darf auch gerne mal dein Anwalt (WIR) drüber sehen, ob das alles seine Ordnung hat was du da unterschreiben sollst. :first:

Dann stellst du das (anonymisiert) mal hier ein und wir sehen uns den Schmarrn mal in Ruhe an, keine Diskussionen dazu mit der SB, das lohnt sich nicht, keine Ablehnung das bringt nichts ... die wird schon merken wenn sie kein unterschriebenes Exemplar zurück bekommen wird ... :peace:

Am Gericht tut sich gerade nichts Besonderes, die Unterlagen gehen nur dich, deinen Anwalt und das Gericht was an, fragt sie nicht danach brauchst du das gar nicht von selber ansprechen, ansonsten verlangst du die Rechtsgrundlagen für solche Forderungen (schriftlich natürlich für deinen Anwalt).

Wurde besprochen was in der Einladung steht, dann stehst du auf und gehst ... Meldetermin erledigt.

Mir fällt nur noch ein zum „Psycho“ zu gehen,
denn ich komme mittlerweile (seit ca. 13 Jahren)
wirklich nicht mehr mit diesbezüglicher Unterdrückung klar!
Hättest du vielleicht längst machen sollen, obwohl auch ein Psychiater kein Garant für eine Bewilligung von EM-Rente ist, ich war fast 4 Jahre von meinem Psycho-Doc AU geschrieben, das hat die DRV auch nicht sonderlich beeindruckt. :icon_evil:

Schaden kann es allerdings auch nicht, vielleicht liest du das ja noch vor deinem Termin.

Antworten darfst du von mir tatsächlich erst ab dem Nachmittag, meist eher Abends und Nachts erwarten, ich bin eine geborene "Nachteule" und seit ich nun endlich die EM-Rente beziehe (seit 2013) kann ich so leben wie meine Natur das verlangt und damit geht es mir schon insgesamt deutlich besser.

MfG Doppeloma
 

walk

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Erst mal dickes Dankeschön! :first:

Ja ich lese hier schon seit Ewigkeiten.

Wie ich schon schrieb, bin ich seit 2004 aus dem allgemeinen Arbeitsmarkt raus, weil da meine LWS gar nicht mehr mitspielte (Bau-Gewerbe). (nach ca. 26 ununterbrochenen Arbeitsjahren, mit mal etwas ALG 1 (hieß damals noch nicht ALG 1) von ca. insgesamt 1 Jahr)

Eine reine Reha-Kur hatte ich 2004, aber nicht auf Aufforderung der KK, sondern auf eigenen Wunsch über damaligen HA, weil damals schon nichts mehr ging ...
(Was sie gebracht hat erklärt sich von selbst).
Nach meiner LWS-OP 2005 hatte ich „Anschlussheilbehandlung“ (wurde wegen Heilprozessproblemen verlängert).

Es geht bei mir also um Orthopädisches.
Bin 2005 an LWS operiert worden.
Kann zwar wieder mein Leben selbst organisieren,
Aber für das heutige Arbeitsleben (so wie ich es kenne, auch aus Maßnahmen nach der OP) ist meine Leistungsfähigkeit nicht mehr ausreichend.

Das letzte Gutachten (DRV) wurde Mai-2015 von einem Orthopäden gemacht.
Ich habe eine Ausfertigung davon.
Für mich völlig irrsinnig (...„VOLL auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt einsetzbar“...) :icon_kotz2:

VOR diesem Gutachten steht schon in einem DRV-“Wisch“, was ich alles NICHT machen kann.
Demnach bleibt für mich nur „Dichter und Denker“ übrig. :icon_hihi:

Schon alleine dieser Gegensatz ist für mich reif fürs Irrenhaus. :icon_neutral:

Das einzige was ich diesem „Ortho“ zugestehen will ist,
das er logischerweise im Mai-2015 noch nicht das MRT meiner HWS vom OKT-2015 kennen konnte.
Aber ich glaube mittlerweile das diese Gutachter das schreiben was nur der DRV nutzt!!!

Diese HWS-MRT liest sich nicht gut.
U.a. Spinalkanal zu ca. 50 Prozent verengt...

Ich konnte schon meinen Kopf fast gar nicht mehr drehen.
Dank brachialer (aber optimal wirkender) „Zieh und Dreh-Techniken“ eines sehr guten „Physios“ geht das wieder, aber mit ständigem „Knirschen und Gratschen“ und auch ständigen Würgereizen.

Weil die HWS nicht mehr ihre volle Funktion ausüben kann (HWS versucht meine Manko der LWS auszugleichen, was sie auf Dauer nicht kann) legt sich das alles auf die Muskulatur wie beschrieben.

Noch eine wichtige Frage:

Meinen jetzigen Anwalt muss(te) ich (bisher) bezahlen,
weil ich 2015 noch ein paar Ersparnisse (...bis ALG 2-Obergrenze) hatte.

Diese Ersparnisse sind jetzt weg, weil ich u.a. ein anderes KFZ kaufen musste,
da das vorherige „zerfiel“.

Greift Prozesskostenhilfe auch in diesem schon laufenden Fall?
Wenn ja, ab welcher Vermögensgrenze?
Ich finde bisher das dazu:

https://www.rfak.de/vermoegen_phh_v...en_freibetrag_schonvermoegen.php#geldvermögen

Also 2600,- Euro für Single!?

Hier steht ABER:

https://www.rfak.de/vermoegen_phh_v...ibetrag_schonvermoegen_unzumutbare_haerte.php

„Einzusetzen ist alles Vermögen, wenn es kein sogenanntes Schonvermögen ist...“
Also hätte ich meinen Anwalt gar nicht bezahlen müssen,
da ich mich ja an der Obergrenze meines ALG 2- Schonvermögens befand!?


Er sagt Prozesskostenhilfe wurde nicht genehmigt!

Deine Frage zum „Werdegang“:
ca. 26 Arbeitsjahre - 2004 ALG 1 - Teilhabe am Arbeits-Leben incl. Übergangsgeld -
KK ausgesteuert - ALG 2.

Was ist „AFA“ (im WEB = 'zig Bezeichnungen? :icon_confused:
https://www.elo-forum.org/allgemeine-fragen/4121-abkuerzungswoerterbuch.html

Ich besitze keinen Schriftverkehr mit dieser Bezeichnung im Briefkopf.

Was mich beim Gang zu einem „Psycho“ abschreckt ist,
dass dort auch wieder alles protokolliert wird!
(Datenschutz, ich lach mich tot :icon_lol:)

Ich kann nicht beeinflussen was in meine Aussagen rein interpretiert wird!

Es wird zu viel nach vorgefertigten Standard-Mustern und Schemen (eigentlich wie Computer-Programme) analysiert.
Fragebögen mit Standard-Fragen sind ja nichts anderes.

Ich habe im Netz mal versch. Tests (mit Auszeichnungen bis sonst wie hoch) gemacht.
Was dabei heraus kam war NIE ich (oft nicht mal annähernd)!


Viele Grüße
 
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TazD

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Prozesskostenhilfe ist von zwei Faktoren abhängig.
zum Einen die wirtschaftlichen Verhältnisse und zum anderen die Erfolgsaussicht der Klage. Ggf. ist hier letzteres negativ durch das Gericht beschieden worden, aber dann sollte es auch einen entsprechenden Beschluss geben.
Lass dir den mal vom RA zeigen bzw. eigentlich solltest du den bekommen haben, weil du schließlich der Antragsteller für die PKH bist und nicht der RA.

Ich vermute (oder befürchte vielmehr), dass hier überhaupt keine PKH beantragt wurde, weil der RA halt gerne etwas mehr verdienen wollte. Sollte es so sein, dann würde ich da mal das klärende Gespräch mit dem RA suchen und evtl. auch die Rechtsanwaltskammer einschalten.
 

walk

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eigentlich solltest du den bekommen haben
Nein, nichts diesbezüglich in meiner Hand

Ich vermute aber mal, dass ich selbst keine Prozesskostenhilfe beantragt habe,
weil der Anwalt schon damals von dieser Grenze um 2600,-€ sprach.

Also wird er nichts beantragt haben, bzw. ich hätte sicher dafür trotz Prozessvollmacht extra etwas unterschreiben müssen?

Und das fand ich nun erst heute:

https://www.rfak.de/vermoegen_phh_v...ibetrag_schonvermoegen_unzumutbare_haerte.php

„Einzusetzen ist alles Vermögen, wenn es kein sogenanntes Schonvermögen ist...“

Oder ist auch hier mit dem Begriff "Schonvermögen" z.B. 2600,- Euro für Single gemeint?
Also ist das GENERELL und man kann es nicht auf den Begriff "Schonvermögen" bei ALG 2 anwenden?


200,-€ habe ich bisher an den Anwalt gezahlt und das Widerspruchs-Verfahren läuft noch.
Die Klage wurde von reichlich 1 Jahr eingereicht.
Seit ca. 10 Monaten keine Nachricht mehr vom Anwalt.

Ich hatte schon vor ihn mal an „Untätigkeitsklage“ zu erinnern.
War mir aber bisher zu geniert, weil ja solche Verfahren bekanntlich über 'zig Jahre gehen können...
 
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TazD

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Den Antrag auf Bewilligung der PKH hättest du selbst stellen und unterschreiben müssen. Wenn also nichts dergleichen passiert ist, dann hat dich der Anwalt da mMn schlecht beraten.
Für PKH gilt die von dir angesprochene Vermögensgrenze von 2.600,- €. Liegst du drüber gibt's keine PKH, liegst du bei 2.599,- € kann PKH bewilligt werden.

Du kannst auch nachträglich noch PKH beantragen, allerdings solltest du das mit deinem RA absprechen, weil dies eine Änderung des Mandats erfordert.
Sollte er sich nicht darauf einlassen, solltest du über einen Anwaltswechsel nachdenken, aber auch den erst in Angriff nehmen, wenn du einen Anwalt gefunden hast, der auf der Basis von PKH tätig wird.
Andernfalls könntest du Pech haben und stehst zeitweilig ganz ohne Anwalt da.
 

walk

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Also wäre es damals doch sinnlos gewesen PKH zu beantragen,
da ich wie ich schon schrieb damals Schon-Vermögen bis zur ALG 2-Obergrenze hatte?

Also deutlich über 2600,-€!

Es zählen diesbezüglich also immer die 2600,-€ (Single),
auch wenn man z.B. im ALG 2 noch z.B 3500,-€ "Schonvermögen" hat ???
 
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TazD

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Ich habe dich so verstanden, dass dein Schonvermögen unter den 2.600,- € lag.
Wenn du allerdings darüber gelegen hast, dann wäre es tatsächlich sinnlos gewesen einen Antrag zu stellen.
 

walk

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Meinen jetzigen Anwalt muss(te) ich (bisher) bezahlen,
weil ich 2015 noch ein paar Ersparnisse (...bis ALG 2-Obergrenze) hatte.
Mein dazugehöriger voller Text ist etwas lang geworden.:wink:

Aber die Anwaltskosten v. bisher 200,-€ erscheinen moderat?
 

Doppeloma

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Hallo walk,

ergänzend zu meinem Vorschreiber kann ich nur bestätigen, dass man den Antrag auf PKH auch beim fleißigsten Anwalt immer noch selber ausfüllen und unterschreiben muss, ehe der dann an das Gericht gegeben werden kann (das kann dann durchaus der Anwalt erledigen).

Habe mein EM-Rentenverfahren selbst auch auf Beratungshilfe und später PKH führen müssen, den Anwalt hatte ich also bereits für das Widerspruchsverfahren gesucht und gefunden. :first:

Für mich war es der Richtige, denn er hat mich auch vor zu großen Hoffnungen gewarnt bereits im Widerspruch was erreichen zu können, immerhin hat er da aber schon der DRV fast 1 Jahr lang das "Leben" schwer gemacht, eher dann der Ablehnungsbescheid dazu kam.

Dafür habe ich damals noch 10 € bezahlt auf Beratungskosten -Hilfe.

Die Formulare für die PKH hat er mir besorgt (und später bei Gericht eingereicht) aber ausfüllen musste ich die selber (ähnelt einer "Eidesstattlichen Verischerung" / komplette Einkommens- und Vermögens-Auskunft), inzwischen wurden die Bedingungen aber verschärft (seit letztes Jahr) und man darf nur noch im vergleichbaren SGB XII - Bereich existieren.

Da dürfte schon ein vorhandener PKW zu viel "Vermögen" sein wenn du den gerade erst angeschafft hast. :icon_kinn:

Was du im Bezug auf Kosten beim Anwalt unterschrieben hast sollte dir ja vorliegen, du hast ja Anspruch auf Kopien aller Unterlagen, besonders wenn du deine Unterschrift für irgendwas geben musstest.

Bis zur Entscheidung des Gerichtes dazu können durchaus einige Monate vergehen und der Anwalt hält sich da meist noch etwas zurück mit zu viel Aktivität, so lange nicht klar ist wer das am Ende bezahlen wird / muss.

Wer oder was hat denn jetzt den Ausschlag gegeben die EM-Rente zu beantragen, bist ja schon sehr lange aus dem Berufsleben raus und wie hat damals deine Umschulung geendet oder wurde die abgebrochen aus gesundheitlichen Gründen (von dir oder von der DRV), dazu sollte es doch auch schriftliche Unterlagen geben.

Ich kann dir nur dringend empfehlen noch einen Psychister zusätzlich aufzusuchen, "nur" mit körperlichen / orthopädischen Problemen ist es sehr schwierig die DRV "überzeugen" zu können.

Der Anwalt hat bisher was genau veranlasst am Gericht, ist ein Gutachten (nach 106 SGG) vorgesehen dann achte darauf, dass es KEIN Orthopäde sein wird, sondern mindestens ein Schmerztherapeutisch ausgebildeter Arzt ...

Die Orthopäden scheuen sich meist nur ein paar "Bilder" an und entscheiden selber was , wo und warum weh tun könnte und was nicht, dann empfehlen sie mehr BTM-Tabletten zu nehmen "und alles wird gut" ... :icon_dampf:

So lief das jedenfalls damals beim ersten Verfahren für meinen Männe mit dem gerichtlichen Gutachter, die vorgelegten Klinik-Berichte interessierten ihn gar nicht und der Richter "vertraute" seinem Gutachter seit vielen Jahren, schließlich sei er selber ja auch kein Arzt.

Im 2. Antragsverfahren (Männe war vorher erneut in einer Schmerz-Klinik) wurde er dann von einer DRV-Psychiaterin begutachtet, nach dem ersten gescheiterten Verfahren war er "endlich soweit", dass es ihn auch psychisch langsam umgehauen hat. :doh:

Da habe ich ihn mit zu meinem Arzt geschleppt, weil ich mir langsam immer mehr Sorgen um ihn gemacht habe, als um mich selber ... trotzdem hat er nicht wirklich verstanden warum er nun psychiatrisch begutachtet werden sollte ... denn AU war er wegen solche Probleme noch nie gewesen ... immer wegen seiner Knochen ...

Übrigens auch auf dem Bau (Straßenbau) seinen ersten Bandscheiben-Vorfall geholt und direkt nach der OP die Kündigung bekommen ...

Nach diesem Gutachten bekam er dann endlich die EM-Rente ...

Bis später, ich habe jetzt erst mal PAUSE ...

MfG Doppeloma
 

walk

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Hallo "Doppeloma", Pause sei uns gegönnt :icon_pause:

Aber ich antworte trotzdem zeitnah.

Wer oder was hat denn jetzt den Ausschlag gegeben die EM-Rente zu beantragen, bist ja schon sehr lange aus dem Berufsleben raus und wie hat damals deine Umschulung geendet oder wurde die abgebrochen aus gesundheitlichen Gründen (von dir oder von der DRV), dazu sollte es doch auch schriftliche Unterlagen geben.
EM/EU Rente hatte ich auch schon 2 Mal "Lichtjahre" vorher vor Gericht mittels Anwalt eingeklagt.

Diese Mal hat mir es, so paradox wie es klingt, mein letzter SB geraten.

Die letzte "Umschulung" (nannte sich "Weiterbildung", weil sie an meinen erlernten FA-Beruf angelehnt war, der mit Bau überhaupt nichts zu tun hat)
habe ich trotz gesundheitlicher Probleme und dadurch auf dem Zahnfleich, aber mit guten Abschluß-Noten vollständig und bis zum Ende abgeschlossen!

Auch die weiter davor gelegene DRV-Maßnahme Teilhabe am "A.sch"-Leben verlief so.
Also nie hingeschmissen, sondern durchgezogen, alles immer weiter auf Kosten der Gesundheit.

Vor allem bei den sogenannten "Praktikas":
Der aller letzte Dreck's-Schund für NICHTS, als schon vorher feststehende befristete Aushilfe (wurde mir sogar in manchen Firmen "fairerweise" am 1.Tag in's Gesicht gesagt), ohne jede Übernahmechance...

Damaliger HA hat dann gesagt, warum machen Sie das und lassen sich nicht krank schreiben. Wer war/ist nun weltfremder?

Also kurz nochmal:
Alles mit allen Belegen abgeschlossen, bis zum "letzten Blutstropfen" :flame:

ist ein Gutachten (nach 106 SGG) vorgesehen dann achte darauf, dass es KEIN Orthopäde sein wird, sondern mindestens ein Schmerztherapeutisch ausgebildeter Arzt ...
Wie soll/kann ICH das beeinflussen ???

Schönes WE
 
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Doppeloma

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Hallo walk,

EM/EU Rente hatte ich auch schon 2 Mal "Lichtjahre" vorher vor Gericht mittels Anwalt eingeklagt.
Zunächst mal gibt es EU-Rente schon seit 2001 gar nicht mehr als Neu-Bewilligung, die wurde zur Rente wegen Erwerbsminderung "umgestrickt" (EM-Rente) und seither wird es immer schwierige die DRV davon zu überzeugen, dass man die bekommen müsste.

Diese Mal hat mir es, so paradox wie es klingt, mein letzter SB geraten.
Das ist überhaupt nicht "paradox", es wäre doch der einzige Weg dich endlich mal aus dem ALGII los werden zu können, eigentlich erstaunlich, dass man es nicht schon viel früher damit versucht hat.

Wie hat er das denn "angeraten", im freundlichen Gespräch oder als schriftliche Aufforderung, bist du mal beim ÄD vom JC gewesen während deiner langen Zeit dort ???

Die letzte "Umschulung" (nannte sich "Weiterbildung", weil sie an meinen erlernten FA-Beruf angelehnt war, der mit Bau überhaupt nichts zu tun hat)
habe ich trotz gesundheitlicher Probleme und dadurch auf dem Zahnfleich, aber mit guten Abschluß-Noten vollständig und bis zum Ende abgeschlossen!
Wer hat die bezahlt, das JC ( AfA) oder die Rentenkasse ???

Mit deiner Durchhalte-Taktik hast du dir da keinen Gefallen getan, ein Abbruch" aus gesundheitlichen Gründen wäre passender gewesen wenn man eine EM-Rente erreichen möchte ... wer eine Weiterbildung (wie lange ?) schafft mit ERFOLG abschließt, der soll danach natürlich arbeiten, um das wieder "gut zu machen" und nicht in Rente gehen.

Auch die weiter davor gelegene DRV-Maßnahme Teilhabe am "A.sch"-Leben verlief so.
Also nie hingeschmissen, sondern durchgezogen, alles immer weiter auf Kosten der Gesundheit.
Damit hast du den Beweis angetreten, dass du kannst wenn du nur "WILLST", die Gutachter nennen so was dann ausreichende Willensanstrengungen muss man schon beweisen und das hast du ja "brav" erledigt ... genau denen hättest du zeigen müssen, dass es nichts werden kann, ohne weitere gesundheitliche Schäden in Kauf zu nehmen.

Hatte selbst auch mal eine Umschulung (gute 2 Jahre von 98 bis 2000) über die DRV, da war ich allerdings selber noch der Meinung, das könne mir helfen beruflich wieder neu durchzustarten ... einen Job habe ich nach dem Abschluss damit aber nicht gefunden.

Bin dann im CallCenter (telefonische Kundenbetreuung im Schichtdienst) gelandet, nur um nicht arbeitslos zu bleiben, dafür hätte ich diese Umschulung nicht gebraucht, war damals wenigstens noch ein Seriöses mit sehr guter Bezahlung, aber so einen Job macht man trotzdem nicht lange ohne "bleibende Schäden" ... besonders an der Psyche ... und mit Anfang / Mitte 50 ...

Vor allem bei den sogenannten "Praktikas":
Der aller letzte Dreck's-Schund für NICHTS, als schon vorher feststehende befristete Aushilfe (wurde mir sogar in manchen Firmen "fairerweise" am 1.Tag in's Gesicht gesagt), ohne jede Übernahmechance...
Wenigstens solcher Mist ist mir erspart geblieben, ich hatte nur das Pflicht-Praktikum während der Umschulung, in diesen 3 Monaten konnte ich sogar jeden Tag nach Hause (weil ich dort eine Stelle dafür gefunden hatte, aber die wollten auch nicht einstellen später), sonst war ich 300 km von zu Hause weg im Internat vom BfW.

Damaliger HA hat dann gesagt, warum machen Sie das und lassen sich nicht krank schreiben. Wer war/ist nun weltfremder?
Kann ich so genau nicht beurteilen, du hast viel versucht aber die Anerkennung dafür ist ausgeblieben, nun musst du versuchen aus dem Jetzt und heute das Beste zu machen.

Wie soll/kann ICH das beeinflussen ???
Zunächst mal musst du dir einen Überblick verschaffen (oder uns hier) was bisher in deinem Verfahren am Gericht überhaupt passiert ist in den letzten 18 Monaten, irgendwas muss ja schon gelaufen sein inzwischen auch ohne PKH, denn das Verfahren selbst (am SG für den privaten Kläger) ist ja kostenfrei.

Du hast durchaus auch selbst Anspruch auf Informationen wenn sich dein Anwalt nicht drum kümmert, um den raus zu nehmen kannst du ihm auch das Mandat entziehen.

Ob du einen anderen über eine PKH "zugeordnet" bekommen kannst musst du mit dem Gericht klären, allerdings wird es schwer werden einen anderen Anwalt zu finden, der das begonnene Verfahren dann weiterführen möchte.

Was ist „AFA“ (im WEB = 'zig Bezeichnungen? :icon_confused:
Das ist die Agentur für Arbeit (AfA), das steht (ausgeschrieben) bestimmt auf vielen deiner Unterlagen drauf ... :idea:

Was mich beim Gang zu einem „Psycho“ abschreckt ist,
dass dort auch wieder alles protokolliert wird!
(Datenschutz, ich lach mich tot :icon_lol:)
Es wird eine Patienten-Akte angelegt wie bei jedem anderen Facharzt auch, ich weiß nicht genau was du davon für abstruse Vorstellungen hast, der hat genau so Schweigepflich wie alle anderen Mediziner.

Meine Hausärztin war (glaube ich) ziemlich erleichtert, als ich sie damals um die Überweisung gebeten habe und dieser Psychiater war das Beste was mir dann noch passiert ist, der hat felsenfest hinter mir gestanden das ganze EM-Renten-Verfahren über.

Meist haben wir einfach nur geredet und er hat meine AU weitergeführt und fast 4 Jahre laufend verlängert, leider hat die DRV so gar nicht "verstehen" können, was er in den angeforderten Befund-Berichten so zu meinem Zustand und den Aussichten wieder arbeiten zu können geschrieben hatte ...

Ich kann nicht beeinflussen was in meine Aussagen rein interpretiert wird!
Das kannst du bei keinem Arzt, es gibt Vertrauen oder es gibt kein Vertrauen, einen "Draht" muss man schon zueinander finden können (den fand ich in der Reha z.B. NICHT zu dem Therapeuten aber den hatte ich mir ja auch nicht freiwillig aussuchen können).

Es wird zu viel nach vorgefertigten Standard-Mustern und Schemen (eigentlich wie Computer-Programme) analysiert.
Fragebögen mit Standard-Fragen sind ja nichts anderes.
Das mag (teilweise) dazu gehören aber damit hat mein Arzt in der Regel nicht gearbeitet, das nutzen die DRV-Psychiater gerne, um damit viel Zeit zu sparen sich den "Kandidaten" selber genauer ansehen und mit ihm sprechen zu müssen.

In der psychosomatischen Reha hat man uns damit auch ausgiebig "beschäftigt", ich war blöde genug das alles "klaglos" mitzumachen und bekam natürlich keine "Renten-Empfehlung", sollte nur nicht mehr im CallCenter arbeiten (müssen). :icon_evil:

Eine Mitpatientin hat denen den Kram verweigert und klargestellt dass ihr das "zu blöde" ist und welchem Zweck das dienen soll um ihr zu helfen, da hat man ihr gesagt das sei alles freiwillig und sie müsse das ja nicht machen ... sie war wohl "aufmüpfig" genug und ging mit der Aussicht auf eine Berentung aus der Reha ...

Es gibt auch Psychiater mit schmerztherapeutischer Zusatz-Ausbildung, mindestens solltest du eine regelmäßige Schmerztherapie beginnen und /oder ruhig mal in eine "mutimodale Schmerzklinik" gehen.

Die versuchen mit dir zusammen herauszufinden wie man dir das Leben noch wieder etwas erleichtern könnte (wenigstens für den Alltag) und so ein Klinik-Bericht sollte dann auch direkt an das Gericht weitergeleitet werden.

Hast du das DRV-Gutachten schon durchgesehen, Fehler markiert (natürlich auf einer Kopie), erklärt was da nicht richtig ist, das sollte alles zum Gericht gehen, woher sollen die das sonst wissen können.

Als mein Prozess begonnen hatte wurden endlich mal ALLE meine Ärzte vom SG angeschrieben und sollten sich umfassend zu meinem Gesundheitszustand äußern, das hatte die DRV davor noch nie gemacht.

Die DRV-Gutachten hatte ich bereits entsprechend kommentiert und ich hatte auch nach jeder Begutachtung ein Gedächtnis-Protokoll geschrieben, damit ich später vergleichen konnte was dazu in den Gutachten geschrieben wurde.

Der Internist war z.B. nach 17 Minuten fertig mit mir und hat nicht mal den Blutdruck gemessen, im Bericht stand das später ganz anders drin mit einem Wert der schon aus dem alten Reha-Bericht stammte...

Mein Männe hatte mich begleitet und staunte nicht schlecht über dieses Tempo für eine so wichtige Begutachtung ...

Aus all diesen Unterlagen kam das Gericht dann zu dem Entschluss eine gerichtliche Begutachtung anzuordnen, denn die DRV meinte immer noch, die Berichte meiner Ärzte wären nicht "aussagefähig genug", man würde die Entscheidung nicht ändern, die DRV - Gutachten seien auch nicht zu beanstanden.

Der Internist vom Gericht untersuchte mich übrigens äußerst gründlich und brauchte fast 3 Stunden dafür ... der Psychiater, den die beauftragt hatten (ein Klinik-Chef) hat eine knappe Stunde mit mir gesprochen und dann hatte ich das auch hinter mir ...

Danach musste die DRV dann einen Vorschlag zur EM-Rente machen, dem Richter war das dann alles "aussagefähig" genug.

Wenn das Gericht bei dir eine Begutachtung anregt / anordnet solltest du darum bitten, dass dich ein Schmerz-Spezialist untersucht oder vielleicht auch ein Psychiater mit entsprechender Zusatz-Ausbildung ... alles Andere kannst du bei deinen Problemen direkt vergessen.

MfG Doppeloma
 

walk

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auch für die Beschreibung Deiner eigenen Erfahrungen! :first:

„Wie hat er das denn "angeraten", im freundlichen Gespräch oder als schriftliche Aufforderung, bist du mal beim ÄD vom JC gewesen während deiner langen Zeit dort ???„
Freundliches Gespräch bezügl. EM-Rente (SB war in seinen Möglichkeiten wirklich okay. Versteh nicht warum nun neuen SB?
WAR DER ALTE VIELLEICHT ZU OKAY?

ÄD vom JC = 1 Mal (Es wurde hier oft geschrieben, das man das vermeiden soll)


„Wer hat die bezahlt, das JC ( AfA) oder die Rentenkasse ???“
Bei dieser Weiterbildung bezog ich schon ALG 2, also wahrscheinlich JC (AFA)
Diese Weiterbildung suchte ich mir selbst (privater Träger, der dafür Geld von JC (AFA) bekommt)


Die Teilhabe am „Abfall“-Leben ein paar Jahre davor wurde mir über AFA "angedreht", als ALG 1 am auslaufen war (Das 1. Mal für mich ALG 1 und ich "blauäugig"). Während dieser Maßnahme bekam ich auch noch Übergangsgeld (müsste also von DRV bezahlt sein)


„Zunächst mal musst du dir einen Überblick verschaffen (oder uns hier) was bisher in deinem Verfahren am Gericht überhaupt passiert ist in den letzten 18 Monaten“
- OKT.- 2015: Widerspruch gegen Ablehnung EM-Rente v. Anwalt an DRV
- DEZ.- 2015: Zurückweisung dieses Widerspruchs v. DRV direkt an mich
- JAN.- 2016: Klage
- MAI - 2016: Forderung v. Gericht: Formblatt und Entbindungserklärung.
Diese an Anwalt zurück geschickt.


Seit dem „Funkstille“.
JETZT "SCHON" UNTÄTIGKEITSKLAGE ???


Also das mit dem „Psycho“ ist für einen Mann (mit gesundem Hirn) schwerer als für eine Frau, denke ich.

Zu dem war ich schon mal bei einer Psychologin, weil ich „damals“ noch eine private Zusatzkrankenversicherung hatte (war auch was PHysisches, aber nicht wegen diesbezüglicher Krankheit hier) und die haben mir angeraten zusätzlich hilft „Psycho“ (hatten also wahrscheinlich sogar Recht). Ich konnte diese Vers. aber dann nicht mehr zahlen...

Diese Psychologin machte auf mich einen guten Eindruck,
aber sie wollte mich nach 2 Gesprächen in Gruppentherapie stecken.
Und das lehne ich voll ab, mich in so einen Stuhlkreis zu setzen und mich von anderen Schicksalen oder Gefühlsausbrüchen noch mehr runter ziehen zu lassen.
Da habe ich selbst auch schon privat zu viel erlebt!
SORRY aber da fühle ich mich auch wie ein Voyeur, der sich irgendwie am Elend anderer festhält.

Wollte nur mal kurz darüber mit berichten.

Wenn, dann will ich mit dem Facharzt sprechen (ich gehe ja deswegen zu ihm) und nicht vor noch anderen 10 wildfremden Menschen die mich nichts angehen!

Ja ich weiß mittlerweile, das man sich auch einen „Psycho“ mit ausschließlich Einzel-Therapie suchen kann.
Allerdings weiß ich noch nicht wie lange das die GKV mit macht/MIT MACHEN MUSS?
So lange, wie es der "Psycho" für angebracht hält?


Ich werde zum Termin (ist noch über 1 Woche) mit dem neuen SB gehen.
Dann werde ich weiter sehen und entscheiden.

Mal ganz interessant:
Missbrauch von Krankenakten
Quelle: ZDF: „Frontal 21“ v. 31.01.2017

Viele Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:

Doppeloma

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Hallo walk,

Wieder dickes Dankeschön
auch für die Beschreibung Deiner eigenen Erfahrungen! :first:
Gerne, nur daraus "schöpfe" ich meinen Wissens-Schatz, zumal auch mein Männe schon vor mir von der DRV rundum verar*cht wurde und fast 5 Jahre AU und 2 EM-Rentenverfahren benötigt hat.

Hatte Anfangs noch gehofft, dass mir nicht das Gleiche passieren würde nach der Herzklappen-OP, wenn es dann doch nicht mehr so laufen sollte, mit weiter arbeiten wie erhofft und von ALLEN erwartet.

Männe war doch nur ein "bedauerlicher Einzelfall", wie immer überall betont wurde, "wo Menschen arbeiten passieren eben leider auch Fehler" ... mir / uns waren es irgendwann ein paar Fehler zu viel, die unserer Gesundheit noch weiter geschadet haben.

Wir hatten nicht mehr viel Auswahl und mussten kämpfen oder eben einfach aufgeben und die Meinungen der DRV dazu akzeptieren, das kam (zumindest für mich) NICHT in Frage, mich hat das seit Beginn 2006 mit der Zeit auch SEHR "aufmüpfig" gemacht ... :first:

Bitte schau dich mal im "Eingangsbereich" um und lerne ordentlich zu zitieren, ist gar nicht so schwer, ansonsten sind deine Antworten nur schwer zu lesen.

https://www.elo-forum.org/infos-ant...langes-zitieren-96184/index3.html#post1245698

Freundliches Gespräch bezügl. EM-Rente (SB war in seinen Möglichkeiten wirklich okay. Versteh nicht warum nun neuen SB?
WAR DER ALTE VIELLEICHT ZU OKAY?
Durchaus möglich, man möchte "zu enge Bindungen" an die SB / LE vermeiden, warum auch immer, zudem haben auch viele SB nur zeitlich befristete Verträge, was ich als "Armus-Zeugnis" dieser Behörde betrachte.

Manche SB halten es aber vielleicht auch nicht sehr lange aus, wie sie mit den "Kunden" umgehen sollen, damit die Obrigkeit zufrieden ist, denn auf die Zufriedenheit der JC-Kunden wird ja nicht besonders viel Wert gelegt (die sollen sich ja gar nicht "zu wohl fühlen" bei dieser Behörde :idea:) aber das will ich jetzt hier nicht weiter ausdehnen.
ÄD vom JC = 1 Mal (Es wurde hier oft geschrieben, das man das vermeiden soll)
Kommt immer drauf an ob das sinnvoll ist, wenn die Grenzen der gesundheitlichen Vermittlung (den SB) nicht bekannt sind darf man sich auch nicht aufregen, dass sie nicht beachtet werden, Arbeitsvermittler sind keine Ärzte und haben darüber nicht eigenständig zu entscheiden. :icon_evil:

Bei dieser Weiterbildung bezog ich schon ALG 2, also wahrscheinlich JC (AFA)
Diese Weiterbildung suchte ich mir selbst (privater Träger, der dafür Geld von JC (AFA) bekommt)
Wenigstens bist du für diese Zeit mal aus der ELO-Statistik gewesen, was du dort gelernt hast hat dich ja offenbar auch nicht in Arbeit bringen können, aber die MT (Maßnahmeträger) müssen ja auch am Leben erhalten werden.

Die Teilhabe am „Abfall“-Leben ein paar Jahre davor wurde mir über AFA "angedreht", als ALG 1 am auslaufen war (Das 1. Mal für mich ALG 1 und ich "blauäugig"). Während dieser Maßnahme bekam ich auch noch Übergangsgeld (müsste also von DRV bezahlt sein)
Was konkret hast du da gemacht (LTA kann Vieles sein), ob du "Übergangsgeld" von der DRV erhalten hast sollte ja festzustellen sein, dazu musst du doch Unterlagen haben, solltest du mal sichten solche Sachen.

LTA hat man Männe auch noch bewilligt aber nur einen finanziellen Zuschuss für einen AG der ihn (leidensgerecht und versicherungspflichtig) einstellen würde "so wie er ist" ...
Hat sich Keiner gefunden, dem die regelmäßige Abgabe der AU-Bescheinigung dafür ausgereicht hätte.

Männe hat allerdings auch nicht sehr intensiv danach gesucht, er hatte genug mit sich selbst und seinen kaputten Knochen zu tun.

Unser "Übergangsgeld" war dann Hartz 4 bis am Gericht zu meiner EM-Rente Sommer 2012 auch endlich entschieden war, durften wir das noch (fast 2 Jahre) "ausprobieren", hätten wir auch gut drauf verzichten können aber "unter der Brücke" war es uns zu kalt. :icon_neutral:

Man hat uns soweit in Ruhe gelassen, wenn man davon absieht, dass kein Bescheid gestimmt hat und ich ständig mit Widersprüchen beschäftigt war, nach der Rentenbewilligung für Männe musste ich dann alleine noch weiter Leistungen beziehen, weil seine Rente (nach 35 Arbeitsjahren) nicht für uns beide reichen konnte.

Das JC habe ich dann auch noch verklagt und das Verfahren alleine ohne Anwalt geführt, wir kamen mit den Widersprüchen auch nicht auf einen gemeinsamen Nenner, zeitweise hat mich wohl nur noch meine "Wut" über diesen ganzen Mist überhaupt am Leben gehalten. :doh:


- OKT.- 2015: Widerspruch gegen Ablehnung EM-Rente v. Anwalt an DRV
Gab es vorher DRV-Gutachten und kennst du die, hat der Anwalt Akteneinsicht genommen und kennst du die Begründung zum Widerspruch ???
Wie konkret wurde die Ablehnung begründet ???

Mein Anwalt hat NICHTS ohne mein OK an die DRV oder später an das Gericht geschickt, ich war immer auf dem Laufenden, was gerade passiert in meiner Sache.

- DEZ.- 2015: Zurückweisung dieses Widerspruchs v. DRV direkt an mich
Wieso an dich wenn du einen Anwalt hast, da geht JEDER Schriftverkehr in der Regel über den Anwalt ???

- JAN.- 2016: Klage
Und was steht in der Klagebegründung, die gehört doch dazu muss zumindest noch eingereicht werden in absehbarer Zeit, kennst du den Inhalt der Klageschrift ???

- MAI - 2016: Forderung v. Gericht: Formblatt und Entbindungserklärung.
Diese an Anwalt zurück geschickt.
Was für ein "Formblatt" hast du eine Kopie davon, müsste ja dein Auftrag (Mandat) sein, damit der überhaupt was für dich tun kann / darf ... bist du sicher, dass der die Sachen überhaupt weitergeleitet hat ???

Seit dem „Funkstille“.
Mach bitte eine Sachstand-Anfrage fertig für das Sozialgericht / den Richter (fordere Akteneinsicht ab Beginn des Verfahrens, darauf hast du einen Rechts-Anspruch), ich hoffe dir ist wenigstens das Aktenzeichen bekannt unter dem dein Verfahren geführt wird, das brauchst du dafür nämlich ???

Wann hattest du zuletzt Kontakt zu deinem Anwalt (lebt der überhaupt noch ;-))), du solltest dir ALLES zu deinen Händen einfordern was es schon gibt bei Gericht, die Kopier-Kosten wirst du zur Not dafür tragen müssen UND alle weiteren Schriftstücke des Gerichtes sollen ab sofort (mindestens) auch zu dir gesendet werden.

Wofür will der überhaupt Geld von dir haben (der Anwalt) wenn er gar nichts macht bisher, was dich irgendwie weiter bringen könnte ... dem würde ich sofort das Mandat entziehen, ALLEINE machen kannst du auch ohne Anwalt und dann brauchst du auch keine PKH am Sozialgericht. :icon_evil:

JETZT "SCHON" UNTÄTIGKEITSKLAGE ???


Was willst du denn für eine "Untätigkeits-Klage" machen, das geht nur gegen Behörden, wenn die Anträge nicht bearbeiten oder Widersprüche, am Gericht gibt es das NICHT.

Zunächst musst du mal feststellen was überhaupt schon gemacht wurde, um zu behaupten das Gericht wäre "untätig", wenn die nichts bekommen (von dir / vom Anwalt) womit sie arbeiten könnten, dann passiert da auch NICHTS.

Also musst du zunächst mal herausfinden wie der aktuelle Stand überhaupt ist und das nennt man "Sachstand-Anfrage" (bitte nachweislich per Übergabe-Einschreiben schicken).

Nach so langer Zeit sollten doch mindestens deine Ärzte schon angeschrieben sein und ihre Berichte an das SG geliefert haben und dann bekommt das der Kläger UND die "Beklagte" ( die DRV) zu Einsichtnahme und Stellungnahme bei Notwendigkeit.

Dafür gibt es in der Regel Fristen (vom Gericht aus), damit irgendwann mal weiter gemacht werden kann, da scheint ja bei dir noch gar nichts passiert zu sein in der Richtung, hast du mal deine Ärzte gefragt, ob sie Anfragen vom Sozialgericht bekommen und beantwortet haben ???

Also das mit dem „Psycho“ ist für einen Mann (mit gesundem Hirn) schwerer als für eine Frau, denke ich.
Blödsinn, mein Hirn ist auch völlig gesund wie du wohl unschwer feststellen kannst, für mich war das früher auch eher ein "No-Go", was soll ich bei einem Psychiater "ich bin doch nicht verrückt", muss man dafür auch "Hirn-organisch" nicht sein. :icon_evil:

Es kann aber der Punkt kommen, wo man "den Wald vor Bäumen nicht mehr sieht" und so ein Fachmann kann das dann wieder etwas "gerade rücken", schon seine ersten Worte waren sehr verständnisvoll, das kannte ich schon gar nicht mehr (oder wollte es nicht mehr wahrnehmen), "Ich habe schon einige CallCenter-"Opfer" in Behandlung, ich kenne mich damit aus" ...

Ich war auch beim Kardiologen in Behandlung (bin ich immer noch, weil die Klappe regelmäßig kontrolliert werden muss), beim Hausarzt und beim HNO (weil ich mir auch einen Tinnitus geholt hatte am Telefon UND durch den Arbeits-Stress) aber mit denen habe ich niemals besonders offen über meine psychischen Probleme gesprochen.

Für ALLE war ich immer die "taffe Frau", die NICHTS umwerfen kann und das Leben / den Job VOLL im Griff hat, das "heulende Elend" haben (meist) nur Männe und mein Psychiater zu sehen bekommen.

Wenn mich jede Kleinigkeit überfordert und sofort "aus der Bahn geworfen" hatte, mein "Hirn" hatte damit wenig zu tun, ich KONNTE (nach fast 40 Berufsjahren und einer Herz-OP) einfach nicht mehr das erfüllen, was "Andere" (außerhalb der Familie) von mir erwartet haben.

Und in dieser Reha war das einzige Ziel, mir klar zu machen, dass es Niemanden interessiert wie ich mich wirklich FÜHLE und was ich wirklich DENKE, ich sollte wieder funktionieren (müssen) wie vorher auch, ... genau so haben das die DRV-Gutachter später auch gehalten und "begutachtet"

Mit inzwischen Mitte 50 musste ich mich behandeln lassen wie eine "arbeitsscheue dumme Kuh", man redete mir ein "frühkindliche Schädigungen" bearbeiten zu müssen (bis dahin wußte ich gar nicht, dass ich welche haben könnte), mein EX-Mann wurde (im DRV-Gutachten) zum "Gewaltmenschen" gemacht (was er trotz Allem nicht gewesen ist), dabei war diese Ehe lange abgeschlossene Geschichte für mich und ich inzwischen glücklich neu verheiratet.

Mein Psychiater hat dann zu tun gehabt diese "Reha- und Gutachter-Schäden" bei mir wieder zu reparieren, denn seine Erkenntnisse waren ja nicht "aussagefähig" genug, ein Stress-Job im durchgehenden Schichtdienst KANN nicht "krank" machen, schon gar nicht nach einer großen Herz-OP, da wurde lieber nach anderen Ursachen "gegraben" in meinem "früheren Leben" ...

Seit meine EM-Rente bis zur Altersrente verlängert wurde, gehe ich NICHT mehr zum Psychiater, wir sind umgezogen und dort habe ich mir keinen Neuen mehr gesucht, ich habe nicht mehr den Eindruck von mir selber, dass es noch nötig wäre.

Aber ich bin ihm sehr dankbar fürs jahrelange Zuhören, wenn es mir schlecht ging, ohne mir auch noch das Gefühl zu verschaffen, dass ich mich nur nicht so "anstellen" soll, dann kann ich auch arbeiten für meinen Lebensunterhalt, ich habe dank seiner mentalen Unterstützung keine Akut-Klinik gebraucht und habe auch keine Psycho-Pillen genommen.

Das wurde mir teilweise auch noch zum "Vorwurf" gemacht (von den Renten-Gutachtern) aber inzwischen bin ich froh auf diese "Experimente" verzichtet zu haben, nur um der DRV einen "Gefallen" zu tun gehe ich in keine Klinik wenn das nicht wirklich erforderlich ist.

Es ist allerdings auch nicht sehr leicht den richtigen Arzt zu finden, das betrifft aber letztlich alle Fachrichtungen und nicht nur den psychologischen / psychiatrischn Bereich ...

Zu dem war ich schon mal bei einer Psychologin, weil ich „damals“ noch eine private Zusatzkrankenversicherung hatte
Diese Psychologin machte auf mich einen guten Eindruck,
aber sie wollte mich nach 2 Gesprächen in Gruppentherapie stecken.
Kommt drauf an was du erwartet hast von der Therapie ...
Wir waren immer nur Kassen-Patienten, zu privat bezahlten Psychologen kann ich mich nicht äußern aber ich denke mal die wissen auch wie sie zu Geld kommen, wenn die Therapie eigentlich gar nicht notwendig wäre, genau so wie Anwälte, die NIX tun (wollen) für ihr Geld ... :idea:

Deine ganze Situation ist wirklich sehr unübersichtlich und alles andere als "beneidenswert", die Mitbehandlung durch einen Psychiater ist da durchaus anzustreben, das hält KEIN normaler Mensch auf die Dauer ohne psychische Schäden aus, das musste nach der Verhandlung (mit Klage-Rücknahme) im ersten Renten-Verfahren sogar mein Männe einsehen.

Dabei ist und war er eigentlich immer der mit den stärkeren Nerven und seine inzwischen chronische Schmerzkrankheit hatte er (für den Alltagsgebrauch) recht gut "unter Kontrolle" ... das haben ihm sogar die Psychologen (nach Einzelgesprächen) in den Schmerzkliniken immer bescheinigt.

Das gehörte dort mit zum Programm, weil es eben nicht ganz ohne Einfluß auch auf das psychische Befinden bleibt wenn man ständig starke Schmerzen hat und es dann noch "Ärzte"gibt (oft Orthopäden und Chirurgen), die das in Abrede stellen wollen.

Und das lehne ich voll ab, mich in so einen Stuhlkreis zu setzen und mich von anderen Schicksalen oder Gefühlsausbrüchen noch mehr runter ziehen zu lassen.
Kann ich durchaus verstehen, in der Reha hatten wir auch solche "Gruppen-Gespräche" und die Teilnahme war Pflicht, es gab verschiedene Themen-Gruppen, mich hat man (ohne zu fragen) in die Gruppe "Herz-Angst" eingeteilt, wer was am Herzen hat muss da wohl rein passen ...

Es gab auch eine Gruppe für Arbeitsplatz-Probleme / Stress-Bewältigung / Überforderung usw. aber da "gehörte" ich offenbar NICHT hin, es war mir allerdings auch egal, denn irgendwie "gehörte" ich für mein Gefühl überhaupt nicht in diese Reha-Klinik und wollte das nur "hinter mich bringen".

So hörte ich mir dann Geschichten an von Mitpatienten, die nach einem erlebten Infarkt nur mit mehreren Handys und "Böllern bewaffnet" mal (ausnahmsweise) alleine auf die Straße gingen, aus Angst vor einem neuen Infarkt und dass sie dann (vielleicht) Niemand rechtzeitig finden könnte.

Bei Einer war auch die Herzklappen-OP "in Sicht" (von den Spezialisten schon dringend angeraten nicht mehr zu warten) und sie meinte, dass sie mit viel Sport noch eine solche OP verhindern könne.
Da hat mich der Therapeut dann "gebeten" ihr zu schildern, dass sie damit nichts erreichen kann und diese OP doch gar nicht "so schlimm sei" (wie man an mir ja sehen könne) ...

Meine Info an sie war dann wohl auch nicht das, was er sich so gedacht haben mag, aber ich habe ihr deutlich gemacht, dass sie mit viel Sport NUR ihr baldiges Ende beschleunigen könnte, eindeutig kaputte Herzklappen kann man so nicht reparieren wollen.
Fand sie nicht so "nett", war mir aber auch EGAL ... ich bin eben nicht zum "Therapeuten" geboren ... :sorry:

Mich hat das ALLES dort nur extrem zusätzlich "angenervt" und ich war froh als die 6 Wochen vorüber waren, zum Glück hatte ich mir (extra) eine Klinik im Wohnort ausgewählt, so verbrachte ich jede therapiefreie Minute bei meinem Männe zu Hause.

Dass man mir genau diese Klinik schnell und sehr gerne bewilligt hatte (und warum) bekam ich täglich zu spüren und dann im Reha-Bericht unschwer nachzulesen ... aber ich hatte mir davon ohnehin keine ernsthafte HILFE erwartet, ganz gleich wo man mich dafür hingeschickt hätte.

Wollte nur mal kurz darüber mit berichten.
Ich auch, ich hoffe du verzeihst es mir ... das regt mich immer noch auf wenn ich an diese Zeit zurück denke, aber ich komme jetzt schneller wieder davon "runter" ...

Wenn, dann will ich mit dem Facharzt sprechen (ich gehe ja deswegen zu ihm) und nicht vor noch anderen 10 wildfremden Menschen die mich nichts angehen!
Ein Psychologe ist aber in der Regel kein "Facharzt", mit meinem Psychiater war ich immer nur ganz alleine im Sprechzimmer, es sei denn mein Männe hatte mich begleitet und wollte / sollte (auf meinen Wunsch) mit rein, irgendwann war er ja auch kurze Zeit Patient bei ihm und nicht nur mein Begleiter.

Allerdings weiß ich noch nicht wie lange das die GKV mit macht/MIT MACHEN MUSS?
So lange, wie es der "Psycho" für angebracht hält?
Psychotherapien sollen wohl zeitlich "begrenzt" sein aber wie lange du zu einem Facharzt (Psychiater / Neurologe / Nervenarzt) gehst entscheiden du und der Arzt, es hinterfragt doch auch keine KK warum und wie oft du zu deinem Hausarzt gehst, es soll Leute geben die (fast) lebenslang zu diesen Ärzten gehen (müssen).

Ich habe jetzt für mich beschlossen, dass ich einen solchen Facharzt nicht mehr benötige, meine Gesprächstherapie bei ihm fand alle paar Wochen oder bei Bedarf statt, es kam auch vor, dass er nur meine AU verlängert hat wenn wir keinen dringenden Gesprächsbedarf hatten.

Wir hatten sehr schnell das gleiche Ziel (EM-Rente erreichen, um RUHE zu bekommen), darüber mussten wir nicht ständig wieder REDEN ... aber er wollte immer hören, ob sich was getan hat in der Sache.

Die Kasse hat das nicht weiter interessiert, jedenfalls nicht mehr nach Ablauf des Krankengeldes, bis dahin hat man ihn wohl auch manchmal "genervt", ob ich wirklich immer noch nicht wieder "Arbeits-FÄHIG" sei ... davon hat der sich aber nicht besonders beeindrucken lassen.

Den SB brauchst du nicht dazu entscheiden lassen wie DU jetzt weiter in deiner EM-Renten-Klage voran kommen könntest, das musst du mit dem Sozial-Gericht klären und dem Anwalt würde ICH meinen Auftrag (das Mandat) entziehen.

Das Gericht muss dich auch ohne Anwalt unterstützen / zum Sachstand informieren und sich dann zu deinen konkreten Anträgen (z. B. auf Begutachtung durch einen passenden Facharzt) äußern, es soll schon Kläger gegeben haben, die damit besser gefahren sind, als mit irgendeinem "lahmen" Anwalt an der Seite.

Das SG hat dabei durchaus zu beachten, dass du ein "juristisch unkundiger Laie" bist als privater Kläger und erwartet auch keine juristisch ausgefeilten Schreiben und Einlassungen, so lange erkennbar bleibt, was du konkret erwartest und gerichtliche Anfragen fristgerecht beantwortest.

Bisher scheint der Anwalt noch GAR NICHTS unternommen zu haben in deiner Sache, außer die Klage wenigstens fristgerecht einzureichen ... :icon_kinn:

MfG Doppeloma
 

walk

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Bisher scheint der Anwalt noch GAR NICHTS unternommen zu haben in deiner Sache, außer die Klage wenigstens fristgerecht einzureichen ... :icon_kinn:
Das mit der Untätigkeitsklage hatte ich mißverstanden.
Ich dachte ein Anwalt kann damit auch Druck auf ein Gericht ausüben.

Was soll denn aber mein Anwalt in meinem Fall sonst im Moment tun?
Er sagte mir, ich soll ihm alles neue Aktuelle was meinen Gesundheitszustand bzw. Unterlagen dazu betrifft zeitnah mitteilen.
Es gibt aber nichts Neues.

Wie soll man nun auf das SG Druck ausüben?
Zu dem was ich schon so alles gelesen und gehört habe, scheinen ja meine reichlich 1,5 Jahre diesbezüglich noch "Baby-Alter" zu sein.

Ich kann keine eigenen Gutachten bezahlen?
Und das würde ja auch sicher nichts bringen.

Mai 2015 war das letzte Gutachten (bzw. Werdegang weiter oben).
Am Ende stimmt das doch mit den Gutachten (Gültigkeit 2 Jahre staatlicherseits bzw. DRV....

Gespräch m. neuem SB verlief übrigens normal bzw. freundlich.
SB sagte selbst, solange AU und EM-Antrag keine EGV.

Viele Grüße!
 

Doppeloma

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Hallo walk,

magst du auch mal genauer nachlesen was dir geschrieben wurde und BITTE, befasse dich damit, wie man richtig zitiert, den Link dazu habe ich dir oben schon gesetzt.

Das mit der Untätigkeitsklage hatte ich mißverstanden.
Ich dachte ein Anwalt kann damit auch Druck auf ein Gericht ausüben.
Ein Anwalt kann überhaupt keinen Druck auf das SG ausüben, der muss erst mal was liefern zu deinem Fall (die Klagebegründung z.B.), damit das SG was machen kann.

Wäre auch schön wenn du mal beantworten würdest, ob du das Aktenzeichen schon bekommen hast und die Schweigepflicht-Entbindungen / Auftrag an das JC die "Ermittlungen" in deiner EM-Rentensache aufzunehmen, denn dafür brauchen die auch deine Unterschrift ???

Was soll denn aber mein Anwalt in meinem Fall sonst im Moment tun?
Er sagte mir, ich soll ihm alles neue Aktuelle was meinen Gesundheitszustand bzw. Unterlagen dazu betrifft zeitnah mitteilen.
Es gibt aber nichts Neues.
Was dein Anwalt tun könnte und sollte wissen wir hier nun wirklich nicht, wenn du selbst nicht mal weißt, ob er überhaupt schon irgendwas gemacht hat in deiner Sache.

Wie du dazu was erfahren kannst habe ich dir oben beschrieben, stell eine Sachstand-Anfrage an das Sozialgericht, damit du erfahren kannst, wie dort der Stand der Dinge ist.

Die müssen ja auch mit dem schon Vorhandenen was anfangen können, aber was bitte ist denn schon vorhanden, wurde deine Renten-Akte (von der DRV) schon angefordert bei der DRV, dann verlange Akteneinsicht.

Das ist dein Recht als Kläger auch wenn du einen Anwalt hast, das Gericht soll in erster Linie feststellen, ob die DRV bisher korrekt gearbeitet hat, um deinen Gesundheitszustand zum Zeitpunkt der Antragstellung zu prüfen.

Was jetzt noch dazu kommt ist eher nebensächlich, das war ja noch nicht Fakt für die Antragstellung auf EM-Rente, das sollte ein Anwalt allerdings auch wissen. :icon_evil:

Wie soll man nun auf das SG Druck ausüben?
Was stellst du dir darunter bitte vor, wenn du nicht mal weißt was dort aktuell überhaupt los ist in deiner Sache ... :icon_neutral:

Zu dem was ich schon so alles gelesen und gehört habe, scheinen ja meine reichlich 1,5 Jahre diesbezüglich noch "Baby-Alter" zu sein.
Kommt drauf an was bisher passiert ist, nach 1,5 Jahren war man bei mir immerhin soweit, dass meine Ärzte inzwischen befragt wurden und die DRV noch immer nicht einlenken wollte und dann wurden die gerichtlichen Gutachter beauftragt, um die Sache zum Abschluss bringen zu können.

Ich kann keine eigenen Gutachten bezahlen?
Und das würde ja auch sicher nichts bringen.
Solche Gutachten (die der Richter "anordnet") braucht man nicht selber bezahlen, Privatgutachten hätte ich mir auch nicht leisten können ... die sind auch meist gar nicht nötig ... :icon_evil:

Mai 2015 war das letzte Gutachten (bzw. Werdegang weiter oben).
Am Ende stimmt das doch mit den Gutachten (Gültigkeit 2 Jahre staatlicherseits bzw. DRV....
Es gibt keine "Gültigkeit" von 2 Jahren für Gutachten, das hast du auch noch nicht verstanden, JEDES Gutachten kann von einem anderen Gutachten "angezweifelt" werden und wenn der Richter am SG nicht überzeugt ist, von den DRV-Gutachten dann legt der selber fest, dass du erneut begutachtet werden sollst.

Das macht dann ein Gutachter mit dem das Gericht zusammen arbeitet und dem Richter (und seinem beauftragten) Gutachter ist es dann ziemlich egal wie "frisch oder alt" andere Gutachten von dir bereits sind oder nicht.

Der Richter wird sich anschließend zu 100 % an das Gutachten seines eigenen Gutachters halten, das ist (leider) auch dann der Fall wenn der sich den Vorgutachten "anschließen" sollte, kommt aber (zum Glück) sehr häufig NICHT so.

Mein gerichtlicher "Haupt-Gutachter" hat kein Geheimnis daraus gemacht, was er von den DRV - Gutachten (für oder eher gegen EM-Rente) so hält in der Regel, das hat dann bewirkt, dass ich wenige Monate später die EM-Rente bewilligt bekommen musste.

Da brauchten wir keinerlei "Druck" auf das SG auszuüben, die haben einfach ihren "Job" gemacht und da gehören solche Gutachten (nach § 106 SGG) dazu, wenn es nicht anders zu klären ist, ob du EM-Rente bekommen musst oder nicht, denn Richter sind auch keine Ärzte.

Gespräch m. neuem SB verlief übrigens normal bzw. freundlich.
SB sagte selbst, solange AU und EM-Antrag keine EGV.
Trotzdem wäre es ja sicher angenehmer und entspannter für dich wenn die Entscheidung auch mal absehbar wäre am SG ... :idea:

Wir hatten weder Melde-Termine noch weitere EGV-Versuche aber wir waren trotzdem froh als wir das Geld von dieser Behörde nicht mehr nötig hatten, da gibt es doch noch deutlich mehr, was einem mit der Zeit ziemlich auf den Wecker gehen kann, wenn man da eigentlich gar nicht hin gehört, weil man EM-Rente bekommen müsste. :icon_kinn:

MfG Doppeloma
 

walk

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Danke für die Rückmeldung!

Ich versuch mal Antw. mit kurzen Sätzen.

- Vom Anwalt liegt Klagebegründung bei SG vor.
- Er hat mir von Post zw. ihm und SG, die Kopien geschickt.
- Ich bin im Besitz meines AZ (steht in den Briefköpfen).
- Schweigepflicht-Entbindungen (von Geheimhaltungspflicht und ärztlicher Schweigepflicht) hat meinem RA von mir unterschrieben erhalten. (Auszug hier im Anhang)

In dem „Formblatt“ wollte SG Angaben zu Behandlungszeiträumen, welche Ärzte, Hausarzt, KK, beruflicher Werdegang.

Was mit:
Auftrag an das JC die "Ermittlungen" in deiner EM-Rentensache aufzunehmen, denn dafür brauchen die auch deine Unterschrift ???
gemeint ist, weiß bzw. verstehe ich nicht.

Ich bzw. mein RA nimmt doch "Ermittlungen" in meiner EM-Rentensache auf?!

Viele Grüße

P.:S.: Wieso habe ich Dich in meinem vorigen Beitrag #17 (also gleich nach Deiner diesbezgl. Info) falsch zitiert?
 

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Doppeloma

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Hallo walk,

das Forum ist heute etwas "träge", bitte etwas Geduld beim Absenden, sonst wird mehrfach der selbe Text eingestellt, nein dafür kannst du NICHT und das Zitat in #Post 17 war auch in Ordnung ... :first:

In dem Satz mit dem "JC" habe ich mich einfach vertippt, es war natürlich das SG ( Sozialgericht) gemeint. :doh:

Das SG hat eine (gesetzliche) "Ermittlungs-Pflicht" zum gesamten Sachverhalt, dein Anwalt ist ja kein Staatsanwalt, der kann nur begrenzt "ermitteln" z.B. über die Akteneinsicht, die er regelmäßig beim SG nehmen sollte.

- Vom Anwalt liegt Klagebegründung bei SG vor.
- Er hat mir von Post zw. ihm und SG, die Kopien geschickt.
OK, also kennst du den Inhalt der Klagebegründung, einen Antrag auf PKH hast du / hat er aber offenbar noch nicht gestellt, dazu steht auch in den Unterlagen NICHTS was du eingestellt hast.

- Ich bin im Besitz meines AZ (steht in den Briefköpfen).
Wann hattest du zuletzt Kontakt zu deinem Anwalt und worüber bist du aktuell informiert, eine Sachstand-Anfrage kannst du IMMER an das SG richten wenn du meinst es fehlen dir Informationen zum aktuellen Stand des Verfahrens, es ist immerhin DEINE Klage, die dort bearbeitet wird.

- Schweigepflicht-Entbindungen (von Geheimhaltungspflicht und ärztlicher Schweigepflicht) hat meinem RA von mir unterschrieben erhalten. (Auszug hier im Anhang)
In dem „Formblatt“ wollte SG Angaben zu Behandlungszeiträumen, welche Ärzte, Hausarzt, KK, beruflicher Werdegang.
Soweit korrekt und nachvollziehbar aber nun stellt sich die Frage ob deine benannten Ärzte auch schon angeschrieben wurden vom Gericht um ihre Stellungnahmen zu deinem Gesundheitszustand abzugeben ???

Das sollte ja längst durch sein nach so langer Zeit am Gericht, diese Berichte habe ich dann auch von meinem Anwalt zur Einsicht vorgelegt bekommen und gleichzeitig sollte sich die DRV dazu äußern.

Danach wurden dann die gerichtlichen Gutachten "angeordnet" weil die DRV das alles nicht "Aussagefähig" genug befunden hatte.
Zumindest deine behandelnden Ärzte sollten dir doch beantworten können, ob sie vom Gericht mal dazu angeschrieben wurden und diese Anfragen (wann ??) beantwortet haben ...

Es sieht jedenfalls nicht danach aus bisher und PKH wurde bestimmt auch nicht beantragt, denn davon solltest du was wissen, das geht nicht ohne deine Zuarbeit und noch weniger ohne deine Unterschrift auf diesem Antrag. :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

walk

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Erstmal wieder Danke für die Hilfe!:first:

Sorry, für die letzten Doppel-Postings!
Ich bin zw. W-Lan und Lan-Kabel hin und her gestürzt und hatte auch Router restarted.:peace:

Mein letzter Kontakt zum RA war im Mai 2016.

PKH hatte ich nicht beantragt, da ich damals noch weit (im Rahmen des ALG-2-Freibetrages) über 2600,- €uro hatte. Und heute auch noch etwas über 2600,- €uro habe.

Zusätzl. geschütztes Vermögen (Altersvorsorge, also erst als Alters-Rentner verwendbar) habe ich nicht.

Ich bin wegen diesem Hartz-Terror schon 2 mal in eine andere Gegend gezogen (dito Ärztewechsel), weil ich mir beim 1. Mal bezahlbaren Wohnraum suchen musste (da Mieterhöhung), und beim 2. Mal wegen meiner Gesundheit aus 1-Raum-Whng. raus wollte/musste (genehmigt mit hausärztlichem Attest, welches vom JC angeordnet).

Dadurch ist meine ganzer "Ärzte-Clan" etwas verstreut.
Vielleicht liegt es daran mit der langen Bearbeitung...

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich (wie ich schon schrieb) nach dem was ich eben alles so gelesen und gehört habe, meine Bearbeitungszeiten auch bezogen auf mein Alter bisher als noch relativ kurz eingeordnet habe.

Da ich „eigentlich“ einen guten Eindruck vom RA habe (meine Menschenkenntnis hat mich SEHR selten verlassen) werde ich in Absprache mit ihm diese „Sachstand-Anfrage“ an SG besprechen.

Ohne DICH hätte ich davon aber nichts erfahren!:first:

Viele Grüße
 

Tica

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Ich hatte auch einen sehr netten Anwalt (2003). Nachdem er meine Akte bei der DRV zur Ansicht angefordert hatte und ich diese anschauen durfte und mich diesbezüglich dem Anwalt mitteilte, sagte er, dass er alles weitere in die Wege leitet.

Nach ein paar Wochen bekam ich ein Schreiben, dass mein Widerspruch bei Gericht abgelehnt wurde, da keine Mitarbeit erfolgt ist. Der olle Schnösel hat also nichts unternommen. Wer ruft schon jede Woche seinen Anwalt an und fragt, was er diese Woche getan hat.

Bin zu einem Anderen und der konnte das gar nicht fassen. Er hat mit Schreiben dem Gericht klar gemacht, dass ich persönlich nichts dafür kann. Sie haben sich zum Glück darauf eingelassen und dann wurde ein Gutachten in Auftrag gegeben. Daraufhin gab es dann die Verlängerung.

Vielleicht findest Du einen "besseren" Anwalt. Ich drücke Dir die Daumen, dass sich alles noch zum Guten wendet und Du bald Deine Rente und damit Deine Ruhe hast.
 
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