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EGV aus dem LK Göppingen

blackbox

Elo-User/in
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#1
Hallo Leute könntet ihr mir mit der EGV helfen.

viele offene Fragen stehen im Raum. Ich habe diese hochgeladen und entsprechende Infos rein geschrieben.

1. die Sachbearbeiterin hat mich schon damit erpresst. Die übliche Masche des JC Göppingen. Wenn ich die EGV nicht unterschreibe erlässt sie einen VA.

2. wieso wird die EGV vom 25.11.2016 fortgeschrieben? Ich hatte vom 01.17 - 8.17 einen Job. Kann es sein dass der JC Fördergelder dafür kassiert? Dann sollte aber der Bund wissen, das der JC diese Fördergelder nicht auszahlt.
1. Zufluss bei Arbeitaufnahme nicht beachtet.
2. Einstiegsgeld wurde verschwiegen.
3. Aufstockung nicht bezahlt.
4. Bewerbungskosten nicht bezahlt.

3. ich soll unterschreiben ich frage mich warum. Wenn es darum geht, bekomme ich eh nichts. Der JC Göppingen findet immer einen Grund alles zu umgehen um nicht zu zahlen. Ich frage mich, wohin diese ganzen Fördergelder fließen, die er vom Bund bekommt. Zu uns auf jeden Fall nicht. Beweise dafür habe ich genug.

4. Kann ich vom JC verlangen diese Passagen, die ich markiert habe, alle zu ändern?

5. Bewerbungskosten möchte ich gerne genau beziffert haben.
Wenn ich jedoch die 5 BWs nehme mal 5,-- sind dies 25,-- €. Wenn ich jedoch den Jahresbetrag lt. Gesetz von 260,-- € nehme und durch 12,-- teile, komme ich auf einen Betrag von 21,6 € im Monat. Und dann verlangt der JC von mir noch die

- Eingangsbestätigung der Bewerbung
- Kopie Bewerbungsschreiben und
- Antwortschreiben vom AG.

Das muss ich mir alles ausdrucken und dafür zahle ich pro Druck mind. 0,20 €.
Also komme ich über 260,-- mit den o.g. 5 Bewerbungen und den Kopien. Ebenfalls kommen für mich noch Kosten dazu fürs Internet-Café.

6. Sklaventreiber möchte ich gerne weg haben, da hier immer nur kurzeitige Verhältnisse zustande kommen. Hierfür habe ich auch genug Beweise. Mein Lebenslauf ist voll davon.

7. Eingliederungsleistungen für den AG ebenfalls weg. Dafür möchte ich das Einstiegsgeld.

8 . Sanktionen
Wenn sie mir hier welche anhängen wollen, warum auch immer, möchte ich gerne auch beziffert bekommen, welche Strafen für den JC gelten, wenn er dagegen verstößt. Er verlangt von mir 5 BWs, dann muss er mir auch 5 BWs zuschicken. Oder?

9. Ebenfalls die Helferin muss weg. Ich habe mehrere Qualifikationen und eine abgeschlossene Ausbildung. Warum ich keinen Job bekomme, kann ich euch genau sagen, weil ich viele Sklaventreiber in meinem Lebenslauf habe und immer kurzzeitige Arbeitsverhältnisse.


Wäre Dankbar für alle weiteren Infos von euch. Auch das was euch noch zusätzlich auffällt und evtl. sich zum Nachteil wirken könnte.

Gruss
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0zymandias

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#2
Die Eingliederungsvereinbarung macht auch keinen Sinn, bzw. es gibt kein schlüssiges Eingliederungskonzept.

Einerseits ist ein Bewerbertraining nötig, andererseits kannst Du dich primatoll bewerben und zwar so primatoll, dass es mindestens 5 Bewerbungen im Monat sein sollen. :blink:

Ein Urteil dazu findest Du von veritasdd eingestellt in Link.

Also nicht unterschreiben oder Gegenvorschläge machen und die Maßnahme streichen lassen.
Solltest das als VA kommen, wäre es deswegen schon kernmorsch.

Die alte EGV dürfte durch die Aufhebungsbedingung wirkungslos sein.
Durch Zeitablauf (11/2016 !) und Arbeitsaufnahme hätte eine Neukonzeption erfolgen müssen.
Das ist ein weiteres Indiz für ein fehlendes Eingliederungskonzept.

Da eine Arbeitsaufnahme funktioniert hat, dürfte ein Bewerbungstraining wohl auch nicht nötig sein. :wink:
 
E

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Gast
#3
An das Jobcenter

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Bescheid vom ... haben Sie mich aufgefordert, zum Meldetermin am ... „ausgedruckte Bewerbungsunterlagen“ und einen „ausgedruckten Lebenslauf“ mitzubringen. Ich beantrage die Erstattung der Druckkosten für ... Seiten zu je 0,50 €.

Es sind daher vom Jobcenter insgesamt ... € meinem Konto gutzubringen.

Mit freundlichen Grüßen
Dieser Antrag hat mir schon mal 3,50 € eingebracht!
 

Ahanit

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#4
Du bist nicht verpflichtet deine Bewerbung per Einschreiben zu schicken (Eingangsbestätigung der Bewerbung) und auf ein eventuelles Antwortschreiben des potentiellen AG hast du auch keinen Einfluß. Somit sind die zwei Punkte raus.
Es seie denn für Punkt 1, sie gestatten dir Zusätzliches Geld über die 260 EUR/Jahr, denn die 5 EUR reichen ja wohl nicht für Bewerbungsmappe, Papier Umschläge und dann noch Einschreiben mit Rückschein.
 

blackbox

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#5
Die Eingliederungsvereinbarung macht auch keinen Sinn, bzw. es gibt kein schlüssiges Eingliederungskonzept.
Danke du hast mir bestätigt was ich schon lange gedacht habe und aus anderen Foren ebenfalls bestätigt bekam. Leider ist es so, das dies dem JC nicht interessiert. Er hat mich über Jahre hinweg nur damit erpresst. Zu seinem Vorteil und zu meinem Nachteil.

Einerseits ist ein Bewerbertraining nötig, andererseits kannst Du dich primatoll bewerben und zwar so primatoll, dass es mindestens 5 Bewerbungen im Monat sein sollen. :blink:
Wenn ich die passenden Stellenangebote habe, dann bleibe ich nicht bei diesen 5 Bewerbungen, da ich selbst daran bestrebt bin einen Job zu finden. Ich hatte Monate in dem ich mehr als 10 Bw´s rausgeschickt hatte. Das kann ich nachweisen. Leider blieb ich immer auf diese Kosten sitzen. Mit den Maßnahmen hatte ich die Erfahrung gemacht, dass sie mir vorschreiben wollten, was ich in meinem Lebenslauf reinscheiben darf und was nicht. Wo sind wir hier? Glauben sie etwa, dass die AG´s das nicht merken? Ehrlichkeit währt am längsten.
Ein Urteil dazu findest Du von veritasdd eingestellt in Link.
DAAAAANKE!

Also nicht unterschreiben oder Gegenvorschläge machen und die Maßnahme streichen lassen.
Solltest das als VA kommen, wäre es deswegen schon kernmorsch.
Ich habe auf Vorbehalt unterschrieben, strebe eine Feststellungsklage an. Glaubst du ich könnte diese mit dem "sozialrechtlichen Herstellungsanspruch" verbinden????? Letztes Jahr ging alles schief von der JC Seite.

Die alte EGV dürfte durch die Aufhebungsbedingung wirkungslos sein.
Durch Zeitablauf (11/2016 !) und Arbeitsaufnahme hätte eine Neukonzeption erfolgen müssen.
Das ist ein weiteres Indiz für ein fehlendes Eingliederungskonzept.
Kann es sein, dass dies mit irgendwelche Fördergelder zusammen hängt? Da ich nämlich letztes Jahr von JC nur für zwei Monate die Fahrkarte bekam. Kein Einstiegsgeld. Lt. BMAS bemisst sich dieses an der Zeit die ich arbeitslos war. Ebenfalls die mir zugestandene Aufstockung.

Da eine Arbeitsaufnahme funktioniert hat, dürfte ein Bewerbungstraining wohl auch nicht nötig sein. :wink:
Ich hatte seit 2008 einen Job gesucht. Obwohl ich mir gesagt hatte, nie wieder ZAF. Durch den Tarifvertrag und meiner Qualifikation (SAP) hatte ich einen guten Stundenlohn. Leider haben sie mir diesen versaut. Ich hätte nämlich nur zum ersten Gehalt eine Aufstockung benötigt, dann wäre ich aus allem raus.
Und hier stellt sich mir erneut die Frage, dass die JC´s evtl. garnicht wollen, das wir mit einen JOB, ohne Aufstockung und ohne sie klarkommen? Sie würden für uns keine Fördergelder mehr bekommen.
Glg
Blackbox
 
E

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Gast
#6
die Sachbearbeiterin hat mich schon damit erpresst. ... Wenn ich die EGV nicht unterschreibe erlässt sie einen VA.
Worin soll denn hier die Erpressung liegen? Wäre die EGV als VA gekommen, hättest du bequem Widerspruch einlegen können. So möchtest du nun aufwendig klagen, um die Nichtigkeit feststellen zu lassen. (Du könntest allerdings auch einen Sanktionsversuch abwarten, um im Wege des einstweiligen Rechtsschutzes die EGV loszuwerden. Dein Top-Argument ist hier das fehlende Eingliederungskonzept.)

Ich habe auf Vorbehalt unterschrieben,
Grundsätzlich solltest du die Inhalte einer EGV erst verhandeln und danach unterschreiben - nicht umgekehrt.

Wenn dir die EGV absolut nicht passen sollte, könntest du folgendes tun:

Mitteilung an das Jobcenter,
- daß du die EGV wegen eines fehlenden schlüssigen Eingliederungskonzepts für nichtig hältst,
- daß du dich an die festgelegten Pflichten nicht halten wirst,
- daß du aber bereit bist, eine neue EGV abzuschließen, und
- daß sich das JC hierzu bis zum ... äußern soll, weil du ansonsten Feststellungsklage erheben wirst

Und dann einfach die Reaktion vom JC abwarten...
 
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#7
Dieser Antrag hat mir schon mal 3,50 € eingebracht!
Dankeschön! Das wäre bei mir ziemlich viel und es würde sich echt lohnen. Jetzt weiß ich auch warum ich immer so knapsen muss.

Ich muss jetzt hier mal nachhacken!

Ich kenne den "Antrag auf Gewährung einer Förderung aus dem Vermittlungsbudget". Diesen ich jedesmal beantragt hatte, bevor ich Bewerbungen oder Sonstiges tätigte. Diesen könnte ich mal hochladen, auch vielleicht für andere Hartz-IV-Interessenten.

Aus diesen geht klar hervor, dass hier alles inbegriffen ist.

Aus der Vergangenheit heraus, kam mir jedoch der JC mit der Aussage "diese Fahrtkosten müssen Sie vor Fahrantritt genehmigen lassen" Ich gehe von meinen derzeitigen Antrag aus. Dieser ist vom 29.01. Danach bekomme ich eine Einladung. Also habe ich diesen Antrag schon davor beantragt. Jetzt frag ich mich, was ich noch für einen gesonderten Antrag benötige.

1. Öffnugszeiten des JC´s.

die Genehmigung für die Fahrkarten kann ich nur an den Öffnugnszeiten abgeben, da ich die schriftlichen Nachweise benötige. Oder per Einschreiben dies jedoch verbunden mit weitere Kosten und hier wären noch die Fahrkarten nicht dabei.
2. Einladung des AG´s
Das gleiche hat auch jemand anderes hier geäußert, desen Meinung ich voll und ganz teile.
Ich kann schlecht zum AG sagen, ich kann diesen Termin erst wahrnehmen, nachdem ich die Kostenerstattung vom JC habe. Jeder weiß, gemäß SGB, das wir alles tun müssen um einen Job zu finden. Wenn uns die JC´s mit solchen fast unmöglichen Sachen immer kommen, dann legen sie uns Steine in den Weg und nicht umgekehrt.
3.Fahrkarten
Aus der EGV geht hervor, "Es werden nur Kosten erstattet, die tatsächlich entstanden sind und von Ihnen nachgeweisen werden. Sie müssen hierzu einen gesonderten Antrag im Vorfeld stellen".

Mach mir dies mal vor lieber JC. Zeig mir bitte, wie ich im Vorfeld die tatsächlichen Kosten vorweisen oder nachweisen kann, wenn ich 1. die Fahrkarte noch für die bevorstehende Reise benötige, und 2. die Fahrkarten erst nach der angetrettenen Reise abgeben kann.

Oder Leute ist doch so?

Die Fahrkarten liegen mir erst vor, nachdem ich diesen Termin warhgenommen hatte und nachdem ich wieder nach Hause gefahren bin. Selbst wenn ich die Fahrkarte mit Hin- und Rückreise gebucht hatte, kann ich diese schlecht vor Fahrantritt an den JC abgeben.

GLG
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Worin soll denn hier die Erpressung liegen?
Weil die mir gleich mit VA gedroht hat, die Unterschrift wäre nicht freiwillig.

Grundsätzlich solltest du die Inhalte einer EGV erst verhandeln und danach unterschreiben - nicht umgekehrt.
Mit den Sachbearbeitern kann man immer reden, leider bekommen sie selbst Druck von oben. Ich hatte schon mit ihr versucht zu reden.
1. Die Maßnahme. Sie bemängelte meinen Lebenslauf. Hier hatte ich ihr bereits gesagt, dass dies nur ein älteres Konzept war, da ich zuhause keinen Drucker habe. Ich muss so etwas über das Internet-Cafe tätigen, was mit Kosten verbunden ist. Trotzallem pochte sie auf die Maßnahme, da ich wieder aus den Statistiken weg bin.
2. Obwohl ich ihr den Lebenslauf vorlegte, aus dem ersichtlich war, dass ich eine abgeschlossene Ausbildung habe und Erfahrungen und Qualifikationen mitbringe, bietet sie mich als Hilfskraft an. Sie hatte sich nicht einmal die Mühe gemacht meinen Lebenslauf zu lesen.

Die verhandeln nicht! Das liegt mit der Leistungsabteilung zusammen. Die stellt sich immer quer, weil sie ihre Machtposition ausspielen will. Die Sachbearbeiter sind auch nur Mittel zum Zweck.

Bei den letzten Versuch mit JC zu verhandeln, stellte sich die Leistungsabteilung so etwas von quer, dass sie mich über zwei Monate ohne Geld lies.

LG
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#8
Weil die mir gleich mit VA gedroht hat, die Unterschrift wäre nicht freiwillig.
Ein EGV-VA ist an sich erstmal nichts Schlimmes. Im Gegensatz zu einer EGV oder einem EGV-Vorschlag muss ein EGV-VA absolut korrekt sein, damit dieser im Zweifelsfall vor dem SG Bestand hat. Daher ist diese Drohung der SB als heiße Luft zu sehen.

1. Die Maßnahme. Sie bemängelte meinen Lebenslauf.
Was hat sie bemängelt und auf welcher Rechtsgrundlage kam sie zu dieser Entscheidung?

Hier hatte ich ihr bereits gesagt, dass dies nur ein älteres Konzept war, da ich zuhause keinen Drucker habe. Ich muss so etwas über das Internet-Cafe tätigen, was mit Kosten verbunden ist.
Wieso hast du dann nicht die aktuelle Version ausgedruckt? Der Ausdruck der alten Version hat sicherlich auch Geld gekostet. In dem Fall kann man sagen, dass du da leider am falschen Ende gespart hast.

Trotzallem pochte sie auf die Maßnahme, da ich wieder aus den Statistiken weg bin.
Dazu müsste man das Zuweisungsschreiben sehen.

2. Obwohl ich ihr den Lebenslauf vorlegte, aus dem ersichtlich war, dass ich eine abgeschlossene Ausbildung habe und Erfahrungen und Qualifikationen mitbringe, bietet sie mich als Hilfskraft an.
Das spielt keine Rolle. Der Job deiner SB ist es, dich in irgendeinen zumutbaren Job zu vermitteln. Auch ein Job als Hilfskraft ist grundsätzlich erstmal zumutbar.
 

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ein EGV-VA absolut korrekt sein, damit dieser im Zweifelsfall vor dem SG Bestand hat.
Oh, das ist sehr interessant, das habe ich nicht gewusst. Du hast mir jetzt einen tollen Trumpf in der Hand gegeben.

Daher ist diese Drohung der SB als heiße Luft zu sehen.
Das Problem ist, dass die SB´s selbst auch unter Druck gesetzt werden von oben. Es hängt mit der Leistungsabteilung zusammen, die ist ein richtiges Monst...., die kennt sich mit den Gesetzen gar nicht aus, dieser Wortlaut stammt von einen RA, spielt immer nur ihre Machtposition aus.

Die hat mich auch bei einer anderen Sache, erst vor kurzen wieder erpresst. Ich sollte eine Abrechnung einreichen die ich erst einen Monat später bekam. Der Fall zwegs AG, lief über die Gewerkschaft. Obwohl die GW meine Angaben an das JC bestätigte, ließ mich dieses Weib fast drei Monate ohne Geld.


Was hat sie bemängelt und auf welcher Rechtsgrundlage kam sie zu dieser Entscheidung?
Wieso hast du dann nicht die aktuelle Version ausgedruckt? Der Ausdruck der alten Version hat sicherlich auch Geld gekostet. In dem Fall kann man sagen, dass du da leider am falschen Ende gespart hast.
Nein, ich hatte diesen bereits Zuhause liegen.
Ich habe meine SB gesagt, dass sie bitte die Einladungen immer rechtzeitig rausschicken muss, da es schon oft vor kam das diese zu spät kamen. Ich denken es ist pure Absicht. Hiervor hat bereits das Forum "gegen Hartz-IV" berichtet. Das die die Post ohne Datum oder Poststempel rausschicken. Hier können die ARbeitslosen ihre Fristen nicht einhalten.


Dazu müsste man das Zuweisungsschreiben sehen.
Ich habe es dir mal hochgeladen. Hier ist ersichtlich mal wieder das hier der JC alle Pflichten mir auferlegt. Wo sind seine Pflichten und wo sind seine Strafen?



Das spielt keine Rolle. Der Job deiner SB ist es, dich in irgendeinen zumutbaren Job zu vermitteln. Auch ein Job als Hilfskraft ist grundsätzlich erstmal zumutbar.
Ich habe meine Ausbildung über das JC finanziert bekommen um von den ZAFs wegzukommen. Wenn der JC mich weiterhin nur bei den ZAFs vermittelt, obwohl ich einige Kenntnisse vorweisen kann, dann war das Fördergeld dieser Ausbildung für die Katz. Der JC kann mich gerne auch als Hilfskraft anbieten als erstes jedoch kommt meine Qualifikation.
Und es geht hier nicht nur darum Menschen zu vermitteln um sie kurzzeitig loszuwerden, sondern es geht darum sie individuell zu beraten und langfristig zu vermitteln. Die ZAFs sind immer nur kurzfristig.

mfg
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#10
Hallo veritasdd!
bez. dein Schreiben zur Gewährung der BW-Kosten.

verlangen die keine Belege hierfür????
mfg
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#11
@blackbox: Ich habe nur einen formlosen Antrag gestellt. Die Aufforderung zur Vorlage von Bewerbungsunterlagen ging ja aus der Meldeaufforderung hervor.
 

birnenpet

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#12
Ich habe auf Vorbehalt unterschrieben, strebe eine Feststellungsklage an.
Verstehe ich dich richtig, du hast die aktuelle EGV "unter Vorbehalt [der rechtlichen Prüfung]" unterschrieben?

Ich war bisher der Meinung, diese Strategie funktioniert schon lange nicht mehr.

Hierzu ein Urteil aus dem Jahr 2016 vom LSG München (anderes Bundesland, in wie weit das für Göppingen relevant ist, weiß ich nicht..)
LSG München, Urteil v. 21.07.2016 – L 7 AS 77/16

2. Eine unter Vorbehalt unterschriebene Eingliederungsvereinbarung ist nicht zustande gekommen mit der Folge, dass abschließend ein Eingliederungsverwaltungsakt erlassen werden kann. (amtlicher Leitsatz)
Daher würde es mich (und bestimmt andere auch) sehr interessieren, wie das bei dir weiter geht, ob du Erfolg damit hast. Ich wünsche es dir!
 

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#13
Hallo birnenpet

Ja habe ich!

1. EGV unterschrieben und an JC abgegeben.
2. unmitellbar danach die Feststellugnsklage eingereicht am SOZi-Gericht.

Es gibt aber zwei Voraussetzungen.

1. es darf noch kein VA vorliegen.
Also nicht nur unter Vorbehalt der rechtlichen Prüfung unterschreiben und dann ist gut. Sondern ruck zuck Feststellungsklage einreichen und die Nichtigkeit feststellen lassen. Die Rechtliche Prüfung kann nur das Gericht durchführen. Nur so kann man verhindern, dass das JC eine VA erlässt, solange das Gericht nicht entschieden hat, können sie keine VA erlassen.
2. dass kann man nur machen wenn die EGV nicht korrekt ist, hier hat mir das Mitglied "erwebssuchend" das eigentliche Schlagwort gegeben.
"Ein EGV-VA muss im Gegensatz zur EGV korrekt sein".

Einige andere Mitglieder haben mir ebenfalls viele Hilfeleistungen gegeben diese ich in der Feststellugsklage eingebunden habe.

Danke an alle die mir hier Hilfeleistung gegeben haben.

Da bei mir bereits bei der EGV einige Punkte waren die mir alles andere als korrekt schienen habe ich es so gemacht.

Ergebnis habe ich noch nicht vom Gericht.

Ich kann nur so viel sagen, dass das JC mich regelrecht unter Druck setzt, ich kriege inzwischen wöchentliche Einladungen. Und jedesmal versucht sie mich eine neue EGV aufzudrücken.

mfg
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Hallo Veritasdd!

dein Schreiben hat Wunder gewirkt! Ich habe den Text genauso übernommen, nur den Betrag geändert und siehe da, schon genehmigt und ausgezahlt.

Ich glaube nämlich, dass hier der JC vom Gericht wegen der EGV ordentlich unter Druck steht.

:cheer2:

Blackbox
 
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