EGV ALG II per VA bei Arbeitsunfähigkeit

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michaela

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Hallo zusammen,

habe vor kurzem per VA eine EGV ALG II erhalten und wollte fragen ob das alles so richtig ist was da steht oder ob ein Widerspruch sinnvoll wäre.

Kurz zu mir. Ich bin seit dem letztem Jahr arbeitsunfähig geschrieben mit einem mehrwöchigen stationären Aufenthalt Ende letzten Jahres. Ich stehe auf einer Warteliste für eine Therapie mit Beginn im August. Die Arbeitsunfähigkeit lasse ich aus therapeutischen Gründen auf die ich hier nicht näher eingehen will monatlich von meinem Hausarzt verlängern.

Das alles und eine grobe Beschreibung meines Krankheitsbildes ist dem JC bekannt. Da meine Krankheit psychischer Natur ist und von Ärzten in der Regel verschieden bewertet wird habe ich ein wenig Angst vor einem Besuch bei einem Amtsarzt.

Im Anhang die vier Seiten der besagten Eingliederungsvereinbarung per Verwaltungsakt.

Ich vergaß zu erwähnen dass ich beim letztem Termin eine ähnliche EGV zur Unterschrift vorgelegt bekommen habe und ich um Bedenkzeit gebeten habe. Meine Bitte um Ausdruck der EGV wurde wohl nicht verstanden und so ging ich ohne EGV nach Hause.
 

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HartzVerdient

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Ich habe das nur ganz grob überflogen und nur paar Sätze aus der EGV/VA gelesen!

1) Mit "Kranken" darf keine EGV (EGV/VA) abgeschlossen werden, da man auf Grund der Krankheit (Krankheitsbild) kein schlüssiges Eingliederungskonzept erstellen kann (was eigentlich der Grund einer EGV sein sollte). Wie soll man also ein Eingliederugskonzept erstellen, wenn die Krankheit nicht kuriert ist ?

2) Gehören Sachverhalte bzgl. der Krankheit nicht in eine EGV (EGV/VA)

3) Auf Grund von 1) und 2) wäre die EGV/VA rechtswidrig und somit angreifbar, da der Sinn und Zweck der EGV/VA nicht gegeben ist. Zumal es auch eine eindeutige Rechtssprechung zu 1) gibt.
 

Imaginaer

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Wurde die EGV vorher verhandelt, also zur Unterschrift angeboten? Wenn nein, noch ein gravierender Fehler der die EGV/VA rechtswidrig macht.
 

michaela

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@HartzVerdient Danke dir für deine Antwort aber wie soll ich das formulieren dass es auch ernst genommen wird? Sollten da Verweise zu Paragraphen im SGB II rein? Und wenn ja, welche? Gibt es eventuell so eine Art Musterbrief hier im Forum den ich übersehen habe?

@imaginaer Auch an dich ein Danke. Nein, eine ähnliche EGV wurde mir beim letzten Termin vorgelegt. Ich habe das ein wenig später im Text ergänzt.
 

michaela

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Habe den thread mit den Mustertexten gefunden. Sehe ich das richtig dass ein Gerichtsverfahren fast unausweichlich ist? Gibt es keinen anderen Weg mit dem JC zu einer Lösung zu kommen? Von meinen psychischen Beschwerden ganz zu schweigen wüsste ich im Moment nicht mal wie ich die Fahrt zum Gericht finanzieren könnte.
 
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