EGV -> 1€Job aber nicht von Arge aus

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Hallo ihr Lieben,
die Überschrift ist etwas seltsam ausgedrückt.
Ich muss morgen mit meinem BG Mitbewohner zum Fallmanager und ich befürchte, er hat entweder eine neue Maßnahme oder noch schlimmer, einen 1€, weil das mit der Vermittlung nicht so recht klappen will.
Nun ist das bei uns (Nürnberg) so, dass wir eine EGV bekommen, in der steht, dass wir einen 1€ annehmen müssen und den von der NOA zugeteilt bekommen. Sprich wir werden verpflichtet, dahin zu gehen und dann suchen die was schönes für uns raus.
Und ich weiß nun nicht, ob das unter diese "der Ort und die Tätigkeit muss zwingend drinstehen in der EGV"-Regel fällt oder ob das so ok wäre, solang ich/wir noch nicht bei der NOA waren (wobei wir da selbst nix mehr unterschreiben müssen).
Sollen wir gucken, dass wir die "Einladung" mitbekommen können, um zu überlegen (und euch zu zeigen) oder unterschreiben und dann erst bei der NOA drauf bestehen, noch was schriftliches zu bekommen?

Und angenommen, wir werden wiedermal in eine unnütze "Trainings"maßnahme gesteckt....ich hab da gerade eine Klage laufen, wegen der nicht vollständigen erstatteten Fahrkosten, kann ich da dann gleich vorher sagen "Sie wissen doch Bescheid, ohne 100% Fahrkosten kann ich nicht hin blabla, läuft grad schon was" oder soll ich das ganze nochmal anfangen und die 2. Klage wegen demselben Thema anstrengen? Wie siehts damit aus? Lassen die sich da nochmal auf sowas ein?

Ich wüsste sonst ehrlich gesagt nicht, was der Fallmanager sonst mit uns vorhaben könnte und eine richtige Unterstützung kann ich mir nach der ganzen Schose bisher einfach nicht mehr vorstellen (obwohls vorher ein Berater war, den FM haben wir ja erst zugesprochen bekommen).

Jedenfalls ist klar, wir gehen beide zusammen rein (haben zwar einen Termin je eine halbe Stunden später) und werden auch so nix unterschreiben, will halt nur nicht dann so einen VA bekommen und dann noch dümmer dastehen, wenn ich vorher schon wüsste, was ich dagegen alles nutzen könnte....(nur gegen unfaire Sachen, ihr wisst Bescheid)
 
E

ExitUser

Gast
Was auch immer man dir vorlegt: Steck es ein und nimm es mit. Stelle es ins Forum oder gehe damit zu einer ERwerbsloseninitiative.

Die EGV ist ein Vertrag, und wenn du den einmal unterschrieben hast, kommst du davon sehr schwer los. Es ist wahrscheinlich, dass die EGV einen EEJ enthält, dann gehts du "freiwillig" zum EEJ. Es ist nicht zulässig, dem Träger einfach "deine Integration" zu überlassen. D.h. in der EGV muss klar stehen, was das für ein EEJ ist, bei wem, was du dort machen musst, Arbeitszeit und Entgelt. Man kann diesen EEJ auch nicht einfach austauschen, wenn er sich als ungeeignet feststellt. Dann ist eine neue EGV erforderlich. Das ist aber nur eine Info für dich.

Wenn du morgen die EGV bekommst, dann steck das ein und sag nicht viel. DAs muss alles überprüft und schriftlich bemängelt werden. Desto mehr Fehler da enthalten sind, desto besser lässt sich das abwehren.

Sollte dich der SB morgen als "Beistand" nicht zulassen, dann sag ihm, dass der § 13 SGB X das aber vorsieht und wenn er sich nicht an die Gesetze hält, dann könnt ihr beide ohne Gespräch gehen. Der Beistand kann bezeugen, dass hier unrechtmäßig gehandelt wurde. Glaube mir, spätestens dann lässt er deinen Beistand zu.
 
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