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EEJ und Minijob

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Ilse

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#1
Wenn ich zu einem EEJ verdonnert werde und beim Träger Arbeitszeiten vereinbaren kann, die mir die Fortführung meines bisherigen Minijobs ermöglicht, wie wird das dann von der Optionskommune verrechnet?

Behalte ich die 150 Euro für den EEJ unverändert,
und werden die mindestens 100 Euro, die mir vom Minijob gelassen werden, nicht angetastet?

Mit anderen Worten: kann ich dann über 250 Euro zusätzlich verfügen?
 

rannseier

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#2
Der EEJ ist ja kein Job.

Du erhälst keinen Lohn sondern Entschädigung. Der EEJ wird demnach mit 0€ angerechnet und hat keine Auswirkung auf den 400€ Job.
 

Maikäfer

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#3
Stimmt, mir haben die beim Träger (Vorst.gespräch f. EEJ) auch gesagt, dass ich zusätzlich noch einen 400 Euro Job haben könnte.
 
E

ExitUser

Gast
#4
Stimmt, mir haben die beim Träger (Vorst.gespräch f. EEJ) auch gesagt, dass ich zusätzlich noch einen 400 Euro Job haben könnte
Diese Auskunft laß dir doch bitte mal schriftlich geben! Sie ist falsch, wenn sich die Auskunft nur auf einen 400-€-Job beschränkt.

Der erste Arbeitsmarkt hat in jedem Fall Vorrang. Bekommst du einen versicherungspflichtigen Arbeitsplatz, kannst du sofort deine Mehraufwandsentschädigungstätigkeit aufgeben.
 

Arco

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#5
@ hi barney

:evil: du willst dich doch nicht wieder mit Maikäfer anlegen :evil:
 
E

ExitUser

Gast
#6
Wie kommst du darauf, Arco? :pfeiff:

Nein, nur eine solche, völlig aus dem Zusammenhang des Gespräches, wiedergegebene Aussage, kann hier so nicht stehen bleiben. Sollte Maikäfer tatsächlich eine solche Auskunft bekommen haben, die auf die Eingrenzung auf eine 400-€-Tätigkeit abzielt, sollte dagegen etwas unternommen werden, weil es dann viele betreffen könnte.
 

Ilse

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#7
So, ich bin's schon wieder. Allmählich gewöhne ich mich auch schon an den forentypischen Humor, der mir zu Beginn das Verständnis der Beitrage ein bisschen erschwert hat.

Die Sache mit dem 1-Euro-Job ist vom Tisch. Der Träger macht daraus eine ehrenamtliche Tätigkeit mit Aufwandsentschädigung. Nett von dem, nicht wahr? Oder irre ich mich, wenn ich davon ausgehe, dass die Aufwandsentschädigung nicht als Einkommen angerechnet werden kann?

Jetzt beschäftigt mich gerade die Frage, ob ich meiner FM die ehrenamtliche Tätigkeit nebst der Aufwandsentschädigung überhaupt mitteilen muss? Ich hätte damit ja keine Probleme, wenn ich nicht befürchten müsste, dass das wieder eine Kette von falschen Bescheiden mit Widersprüchen.... usw. usw. auslöst.

Vielleicht eine naive Frage, aber ich bin erst seit kurzem wieder so richtig und so weit auf dem Damm, dass ich mich hier durchwühlen kann - und auf diese Frage bin ich noch nicht gestoßen.
 

pixelfool

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#8
Hallo Ilse,

was bitte ist denn jetzt der Unterschied zwischen einem EEJ und einer "ehrenamtlichen Tätigkeit mit Aufwandsentschädigung"?
Beschreib doch mal etwas genauer, was Du da mit denen ausgehandelt hast und wie das ganze laufen soll?!
 

Ilse

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#9
pixelfool sagte :
Hallo Ilse,

was bitte ist denn jetzt der Unterschied zwischen einem EEJ und einer "ehrenamtlichen Tätigkeit mit Aufwandsentschädigung"?
Beschreib doch mal etwas genauer, was Du da mit denen ausgehandelt hast und wie das ganze laufen soll?!
EEJ: 25 Wochenstunden, vormittags. Kann ich aber nicht, weil ich meinen Mini-mini-Job auch nur wochentags vormittags ausüben kann, sind zwar wenige Stunden, dafür jedoch gut bezahlt, ausserdem mag ich den Job.

Ehrenamt mit Aufwandsentschädigung: Dem Träger stehen in einem anderen Bereich Mittel zur Verfügung, aus denen er Aufwandsentschädigungen für Ehrenamtliche in seiner Institution bezahlen kann. Für eine dieser ehrenamtlichen Tätigkeit bin ich aufgrund meiner Vorbildung und Berufserfahrung in besonderer Weise geeignet, weitaus mehr jedenfalls als für den 1-Euro-Job. Deswegen wird sich der Träger bezüglich des EEJ für einen anderen "Bewerber" entscheiden. Ich mach' das Ehrenamt mit Aufwandsentschädigung, das sich noch nicht mal mit den Arbeitszeiten beissen würde, wenn man nochmal versuchen würde, mir einen EEJ reinzudrücken.

Klar?
 

pixelfool

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#10
Yep - soweit klar! ;-)

Aber wenn Du vormittags einen Minijob hast, hätte sich das mit dem EEJ am Vormittag doch ohnehin erledigt gehabt, da Arbeit am 1. Markt doch immer zwingend Vorrang vor dem EEJ hat.
 

Ilse

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#11
pixelfool sagte :
Aber wenn Du vormittags einen Minijob hast, hätte sich das mit dem EEJ am Vormittag doch ohnehin erledigt gehabt, da Arbeit am 1. Markt doch immer zwingend Vorrang vor dem EEJ hat.
Tja, das weiss ich dank dieses Forums inzwischen auch. Die FM-Tante scheint das aber noch nicht zu wissen, und da die ganze Angelegenheit ja optimal für mich gelaufen ist, hatte ich auch noch keine Gelegenheit, sie darauf hinzuweisen. Werde ich auch nicht tun, Besserwisserei kommt bei denen gar nicht gut rüber. :|

Was ich jetzt in meinem "Leitfaden" nicht finden kann, ist jedoch die Antwort auf die Frage, ob ich der Dame die Ausübung eines Ehrenamtes mit Aufwandsentschädigung zur Kenntnis bringen muss oder nicht.

Ilse
 

pixelfool

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#12
Nun ja, bin zwar kein Rechtsprofi, aber das wirst Du wohl angeben und offenlegen müssen, denn sonst könnte ich Dich ja "ehrenamtlich" für eine großzügige "Aufwandsentschädigung" in meinem Betrieb beschäftigen :)
 

Silvia V

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#13
Was ich jetzt in meinem "Leitfaden" nicht finden kann, ist jedoch die Antwort auf die Frage, ob ich der Dame die Ausübung eines Ehrenamtes mit Aufwandsentschädigung zur Kenntnis bringen muss oder nicht.
Ich würde es auf jeden Fall tun.Zumal ja die Aufwandsentschädigung zweckbestimmtes Einkommen darstellt und nicht angerechnet werden sollte.

Da ist aber noch ein anderer Grund...sollte ein lieber Nachbar o.ä. auf die Idee kommen,Dir "Schwarzarbeit" zu unterstellen,dann ersparst Du dir gleich im Vorfeld jede Menge Stress.

Es liegt nämlich ausserhalb des Vorstellungsvermögens einiger Menschen,das man auch mal freiwillig ganz umsonst arbeitet.


Gruß

Silvia
 
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