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EEJ Qualifizierung Einstellungsklage und noch mehr Fragen

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wuseline

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#1
Frage zu Datenschutz

Hallo,

hab da mal ne Frage,

mein Mann wurde per Verwaltungsakt ein EEJ bei der GFB in Duisburg zugewiesen. Auf der Einladund stand das er den Arbeitslosengeld2 Bescheid mitbringen soll. Wie sieht es jetzt mit dem Datenschutz aus, weil auf dem Bescheid ja auch die Daten von mir und meinem Kind mit drauf stehen und ich nicht weiss was denen das angeht. Sind die überhaupt berechtigt den einzufordern, weil der ja gar nix mit dem EEJ zu tun hat.
Ich bedanke mich schon mal im voraus.

Gruss wuseline
 

Arania

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#2
Also Eure Daten dürften dem Träger eh schon bekannt sein, das wird die ARGE denen schon übermitteln, allerdings wundere ich mich, ich musste keinen Bescheid mitbringen als ich mal zu so einem Träger eingeladen wurde
 

Quirie

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#3
Aktion: "Rote Karte für Internetschnüffler":

Der Bundesrat hat einen Gesetzentwurf mit der Pflicht zur Vorratsspeicherung aller Bestands-, Verbindungs- und Nutzungsdaten auf den Weg gebracht. Auf unseren Aktionsseiten erhalten Sie Informationen und Hintergründe sowie praktische Tips zum Selbstschutz.
Zeigen Sie die rote Karte!
http://www.datenschutzzentrum.de/ldsh/buerger/index.htm

Nicht nur für Schleswig-Holsteiner interessant. Ich greife öfters auf diese Seite zurück. Manches ist schon etwas älter, aber die Tips sind immer noch gut. 8) 8)
 

Logan

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#4
Datenschutz gibt es in Deutschland nur für die Personen über du etwas in Erfahrung bringen willst, weil sie alles über dich wissen........ :twisted: :mrgreen: :dampf: *sarkasmus*
 

wuseline

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#5
Ich ergänze mal:

Mein Mann war heute bei der GFB . Er sollte sich da für einen EEJ vorstellen.

Als erstes hat er den Fragenkatalog abgefragt (Telefon Führerschein etc)
Dann wollte er meinem Mann einen EEJzuweisen. Vor der Zuweisung aber wollte er den Alg2 Bescheid haben. Den hatte mein Mann aber nicht mitgenommen. Auf die Frage meines Mannes wofür er den denn bräuchte, antwortete der Sachbearbeiter erst mal gar nicht, sondern versuchte ein anderes Thema anzuschneiden. Darauf ist mein Mann nicht eingegangen und fragte den Bearbeiter, ob die Frage zu schwer wäre um diese zu beantworten. Dann sagte der Mann nach langen überlegen, das er den Antrag bräuchte um zu sehen wie viel Geld er bekommen würde um wenn Sie eventuell eine Arbeit hätten ihn nicht unter dem Alggeld vermitteln.

Erstmal hat mein Mann sich dann mit der Antwort zufrieden gegeben und teilte dem Sacharbeiter dann mit das er den aber vergessen hat. Daraufhin meinte dann der GFB Mitarbeiter das er meinem Mann dann auch keinen EEJ zuweisen könnte :?
Mein Mann meinte dann das er den dann ja am Montag nachreichen könnte. Der Mitarbeiter sagte dann aber nur das das nicht ginge wär eine Anweisung vom Chef und das er ihm den EEJ nicht zuweisen kann und das mein Mann sich jetzt noch mal mit der ARGE in Verbindung setzen muss. :kinn:

Muss ich doch jetzt nicht verstehen oder??

Aber so im nachhinein haben wir uns überlegt, wird man jetzt hier vollig entmündigt?? Ich verhandel doch mit dem Arbeitgeber meinen Lohn aus was hat sich die Gfb da einzumischen?? Wenn die ne freie Stelle haben sollen die meinem Mann das sagen und den Rest geht die gar nix an oder seh ich das falsch.

Gruss wuseline
 

Eka

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#6
Erstmal hat mein Mann sich dann mit der Antwort zufrieden gegeben und teilte dem Sacharbeiter dann mit das er den aber vergessen hat. Daraufhin meinte dann der GFB Mitarbeiter das er meinem Mann dann auch keinen EEJ zuweisen könnte
Mein Mann meinte dann das er den dann ja am Montag nachreichen könnte. Der Mitarbeiter sagte dann aber nur das das nicht ginge wär eine Anweisung vom Chef und das er ihm den EEJ nicht zuweisen kann und das mein Mann sich jetzt noch mal mit der ARGE in Verbindung setzen muss.


Sehr, sehr komisch. :kinn:
Vor allem diese rumdruckserei als ihr Mann den Herrn fragte, wieso er eigentlich den Bescheid mitbringen sollte..... Ich glaube nicht das es nur darum geht, das er nicht weniger als ALG2 zahlen wollte.... man kann wohl nur Vermutungen äußern....

Vielleicht hat jemand ja schonmal so ne Erfahrung gehabt. :hmm:
 

pixelfool

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#7
Sehr suspekt!

Ich dachte, es geht um einen EEJ! Wieso sollte da der "Vermittler" etwas vermitteln, was unter dem ALG liegt? Es gibt doch keinen Lohn für EEJ, sondern das ALG läuft weiter und es wird eine Aufwandsentschädigung zusätzlich geleistet.
 

wuseline

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#8
Ja ja der Mitarbeiter von der Gfb meinte ja wenn er einen Job findet der über den Alg2 liegt das er den dann an meinen Mann vermitteln kann. :hmm:

Ne ich glaub muss man nicht verstehen :mrgreen:

Ich denke mal mein Mann ist zu anstrengend. Er ist ja da rein und hat direkt gesagt: Ich bin per Verwaltungsakt hier und soll mich zur Zwangsarbeit melden :mrgreen:

Ich denke mal da wussten die direkt wie der Hase läuft und das mein Mann kein Duckmäuser ist. Und so sind sie ihn ja erstmal los geworden.

Ne andere Erklärung finden wir einfach nicht.

Gruss wuseline
 

wusel

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#9
so habe wieder ne einladung bekommen von der gfb
auch diesmal wollen die wieder den alg2 bescheid haben (looool)

ich frage mich nun was die damit wollen
die bekommen den von mir nicht zu sehen
das ist fackt
ichbin der meinung das es keine rechtliche handhabe gibt
was mich verplfichtet denen den bescheid vorzu legen für die zuweisung der zwangs arbeit

kann mich auch irren
wer was genaueres weiss kannmir das bitte sagen
habe schon überall nachgelesen deswegen
zu finden ist da nix

und noch ne andere frage hab ich
wie lange ist der verwaltungsakt gültig ??
es steht kein zeit raum drin

ich weis das eine ev z.b bis zu 6 monate abgeschlossen werden kann
nur wie schaut das aus wenn mann die ev per verwaltungs akt bekommen hat ?
 

wuseline

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#10
Letzter versuch :oops:

Vielleicht kennt ja doch noch jemand ne antwort

Gruss wuseline
 

Nov

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#11
Also ich nehme mal an das es sich bei der GfB um dieses " Organ " handelt

http://www.gfb-duisburg.de/

Da ist es wahrscheinlich das " vieleicht " auch eine weitervermittlung stattfinden könnte ( Private Arbeitsvermittlung / Vermittlungsgutschein :hihi: )

Und wenn die wissen wie " tief man den " Deliquenten " vermitteln kann um so mehr die Chabce die Vermittlungsprovision zu kassieren !

Wie gesagt nur eine Vermutung !
 

Quirie

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#12
wusel sagte :
.......
ichbin der meinung das es keine rechtliche handhabe gibt
was mich verplfichtet denen den bescheid vorzu legen für die zuweisung der zwangs arbeit

kann mich auch irren
wer was genaueres weiss kannmir das bitte sagen
habe schon überall nachgelesen deswegen
zu finden ist da nix

und noch ne andere frage hab ich
wie lange ist der verwaltungsakt gültig ??
es steht kein zeit raum drin
Ich sehe auch nicht, warum diese Leute Deinem ALGII-Bescheid bekommen sollten.
Gesetzliche Vorschriften, dass sie dies verlangen könnten, gibt es nach meiner Kenntnis nicht. Sie haben die Daten durch die Arge, soweit sie sie brauchen, was wollen sie mehr?

Der Bescheid enthält schließlich auch Angaben zur Restfamilie und sonstigen privaten Angelegenheiten wie Miete etc. Leg den Fall dem Datenschutbeauftragten vor, mit Durchschrift an die Arge und an die GFB. Schreib ganz freundlich hinein, dass Du der Ansicht bist, dass man von solchen "Trägern" doch die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen erwarten kann.

Der Verwaltuntgsakt ist gültig, bis er durch einen neuen ersetzt wird. Oder durch eine Gerichtsentscheidung.

:twisted:
 

wuseline

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#13
Hallo,

ich danke für die Antworten. Wir ( also mein Mann) muss heute wieder hin. Ich geh als Zeuge mit. Bin ja mal gespannt wie das heute abläuft. Den Bescheid nehmen wir auf keinen Fall mit. Aber das mit dem Datenschutzbeauftragten finde ich ne gute Idee.

Gruss wuseline
 

Nov

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#14
:pfeiff: na ja Bescheid kopieren und alle relevanten Daten außer den gesammten betrag den Ihr erhaltet schwärzen mal sehen wie die Mimik des netten Mannes dann ist :)
 

wuseline

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#15
Die Mimik von dem Mann war klasse als mein Mann gesagt hat er legt den nicht vor. Ihm wurde aber trotzdem ein EEJ zugewiesen.

Gruss wuseline
 

wuseline

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#16
Hallo,

so ich hab einen ganzen Bündel an Fragen vielleicht kennt sich ja jemand hier aus und kann mir einige Beantworten.

Also mein Mann hat heute einen EEJ genannt bekommen ( die Zuweisung kommt noch von der Arge ) Als Strassenreiniger Assistent. Auf die Frage hin welche Qualifizierung da angeboten wird kam von dem Sachbearbeiter keine. Schriftlich wollte der uns das aber aich nicht geben.
Wir haben uns dann direkt zum Vorgesetzen schicken lassen der sagte uns wenn der Arbeitsmarkt das fordert werden auch Qualifizierungen durchgeführt.

Erste Frage : Muss in einem EEJ eine Qualifizierung angeboten werden??

Auf die Frage hin ob er uns schriftlich geben kann wo die Arbeit zusätzlich ist und gemeinnützig sagte er uns das muss er nicht das wurde von der Arge überprüft und die würden sich an gesetzliche Vorschriften halten.Die Arge hat uns gesagt der Träger sagt uns das.

Zweite Frage: Wer muss uns das mitteilen und kann man irgendwo einsehen wo das überprüft worden ist und gegebenenfalls was gegen den Träger machen?? Wo kann man den Missbrauch der dort betrieben wird anzeigen verklagen sonstiges

So Strassenreiniger Assistent ist eine reguläre Stelle.

Wie mach ich eine Einstellungsklage??

Noch eine Frage: Wie sieht es aus mit dem Fahrgeld. Mein Mann soll am 20.ten diesen Monats anfangen bekommt aber erst nächsten ersten Geld. Woher sollen wir das Fahrgeld nehmen. Vorstrecken geht nicht uns fehlen ja eh schon die 30%. Und Essen ist uns etwas wichtiger. Fahrrad haben wir nicht. Es sind so ca 8km also laufen wär auch etwas weit. Und mit Bus und Bahn wären es diesen Monat noch 36€ die wir aufbringen müssten. Und die haben wir einfach nicht.

Vielleicht kennt sich ja jemand aus.

Mit freundlichem Gruss

Wuseline
 

alpha

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#17
Arania sagte :
Also Eure Daten dürften dem Träger eh schon bekannt sein, das wird die ARGE denen schon übermitteln, allerdings wundere ich mich, ich musste keinen Bescheid mitbringen als ich mal zu so einem Träger eingeladen wurde
Was DU alles nicht mußt !

Verätst Du uns denn auch Dein Rezept, dass Du soviel nicht
mußt, was andere müssen ???
 

Andi_

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#18
Aus deinen Fragestellungen entnehme ich, daß dein Mann keinen Bock auf den EEJ hat. Gegenfrage, steht auf dem "Einberufungsbescheid" eine Rechtsbelehrung? Wenn da nichts steht, etwa in der Form, wenn er sich weigert wird gekürzt, kann er den EEJ einfach ablehnen, ohne Folgen befürchten zu müssen. Wieso habt ihr 30% Kürzung?
 

wusel

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#19
mir wurde eine vorgefertigte ev vorgelet die ich unterschreiben sollte
diese habe ich nicht so unterschrieben
darauf erfolgte ein verwaltungsakt 30% kürzung und muss denoch die 1 euro zwangsarbeit machen

daher die kürzung
klage dagegen laufen schon
gegen verwaltungsakt
die imverwaltungsakt zuweisung des 1 euro zwangsarbeit und so weiter

nur biss das durch ist muss mann erstmalhin
ein amtliche zuweisung kommt von der arge sprich dauer e.t.c kommt noch weil erst heute bei der GFB die 1 euro zwangsarbeits stellen vermitteln
nicht selber durch führen erst erhalten habe
rest steht oben beschrieben
 

Quirie

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#20
Und damit die Geschichte für alle verständlicher wird, habe ich diesen Thread mit der Vorgeschichte( hread zum Datenschutz) zusammengelegt.

Bitte also oben gucken, was schon bekannt ist.

:mrgreen: :mrgreen:
 

wuseline

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#21
Andi_ sagte :
Aus deinen Fragestellungen entnehme ich, daß dein Mann keinen Bock auf den EEJ hat. Gegenfrage, steht auf dem "Einberufungsbescheid" eine Rechtsbelehrung? Wenn da nichts steht, etwa in der Form, wenn er sich weigert wird gekürzt, kann er den EEJ einfach ablehnen, ohne Folgen befürchten zu müssen. Wieso habt ihr 30% Kürzung?
Richtig mein Mann hat keine Lust auf einen EEJ, weil wir weder die Gemeinnützigkeit noch das Zusätzliche sehen. Außerdem ist Straßenreiniger eine reguläre Stelle also verdrängt es Arbeitspätze. Also wir sind absolut gegen EEJ und wehren uns wie es nur geht dagegen. Nur wenn man das erste Mal damit zu tun hat stellen sich doch einige Fragen und unser Anwalt ist im Urlaub. Darum hab ich vorab hier einige Fragen gestellt, weil ich weiss das hier Kompetente Leute rum laufen die sich damit auskennen.

Uns ist auch klar das wir den nicht ablehnen können ohne Kürzung aber die Frage hab ich ja auch nicht gestellt.

Die Kürzung haben wir weil mein Mann die EGV so wie Sie erlassen worden ist nicht unterschrieben hat. Auf Änderungen hat sich der Sachbearbeiter ja nicht eingelassen, sondern einen Verwaltungsakt erlassen. Gegen die Kürzung haben wir eine einstweilige Anordnung laufen. Desweiteren laufen 3 Klagen gegen die EGV gegen die Zuweisung und gegen den Verwaltungsakt.

Gruss wuseline
 

Arania

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#22
Verätst Du uns denn auch Dein Rezept, dass Du soviel nicht
mußt, was andere müssen ??
Nein ich habe kein Rezept das ich DIR verraten könnte, vielleicht arbeitet unsere ARGE eben rechtmässig, was übrigens auch bei einigen anderen Usern hier im Forum so ist und wahrscheinlich bei tausenden von Arbeitslosen die das Positive nie in einem Forum posten.
Warum ist das so? Weil Menschen meistens lieber das negative anprangern als das positive zu bemerken!

Und ansonsten zu Dir persönlich und DEINER Art zu posten möchte ich mich nicht äußern
 

wuseline

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#23
Warum ist das so? Weil Menschen meistens lieber das negative anprangern als das positive zu bemerken!


Also dazu muss ich jetzt aber sagen ich bemerk schon das positive aber bei unserer ARGE gibt es nix positives was ich berichten könnte.

Ist ja noch nicht zu ende kommt jetzt ja noch mehr: Am 30.06.06 läuft die Kürzung für den Verwaltungsakt aus und ab 01.07.06 setzt die neue ein. Und das aufgrund des gleichen Mitarbeiters der uns die erste Kürzung reingewürgt hat. Und weswegen: Mein Mann hat nach 4 Jahren das erste Stellenangebot von der ARGE zugesand bekommen. ( Suchen Gas-Wasserinstallateur mit guten Kenntnissen in der Gas und Ölfeuerung) War eine Zeitarbeitsfirma. Am selben Tag hat mein Mann dort angerufen und ein Vorstellungstermin verienbart. An dem Tag wo er da hin gegangen ist hab ich ihm noch seine Bewerbungsunterlagen fertig gemacht Wo er dann da hin kam war der Mann wo er den Termin hatte (15:00 Uhr) nicht mehr im Hause. Ein Kollege nahm sich dann meinen Mann an und fragte ob er installateur wär. Mein mann sagte dann ja aber das er noch nie in dem Beruf gearbeitet hat und auch mit der Gas und Ölfeuerung nicht vertraut ist. Aber erkönnte sich ja mal seine Unterlagen ansehen. Das wollte er nicht und meinte nur das er dann nicht der richtige Mann für diessen Job sei.

Ein paar tage später musste mein mann dann wieder zu seinem Sachbearbeiter. Der meinte dann warum er den Job den nicht wollte. Mein Mann sagte dann das er ja bei dem Vorstellungsgespräch war und das er nicht qualifiziert genug sei für den Job. Die Zeitarbeitsfirma behauptet aber das mein Mann den Job abgelehnt hat und keine Bewerbungsunterlagen vorgelegt hat.

So und wem wird geglaubt der Zeitarbeitsfirma. Was man als dummer Arbeitsloser sagt ist ja eh gelogen. Also haben wir die nächste Sache beim Anwalt. Der wird noch reich durch uns :?

Aber jetzt zeigen wir unseren Sachbearbeiter wegen Amtmissbrauch und Behördenwillkür an. Mal sehen ob er dann wieder etwas zur Vernunft kommt.

Gruss wuseline
 

Andi_

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#24
@wuseline

Eine schwierige Situation. Da ihr bereits einen Anwalt habt, würde ich mich primär an diesen halten. Ich würde den EEJ unter dem Vorbehalt antreten, daß ich, sofern sich der EEJ im laufenden Rechtsstreit als rechtswidrig herausstellt, beim Maßnahmeträger das dort übliche Gehalt und eine Festanstellung einklagen werde.

Sollte der Maßnahmenträger deinen Mann deshalb nicht beschäftigen wollen, was aufgrund der Risikoabwägung und Rechtsunsicherheit bei den EEJ nicht unwahrscheinlich ist, dürfte es keine Sanktionen geben (Anwalt fragen!)? Andererseits, verweigert er die Arbeitsaufnahme unbegründet, begründet dies weitere Sanktionen.

Bei einer Krankmeldung wird die ARGE ihn wohl zum Gutachter schicken, weshalb dies nur ein Ausweg wäre, wenn ihn die ungewohnte Arbeit im Freien bei der Hitze wirklich krank macht. Ich sage es mal so, ich bekäme sicher schon am ersten Tag einen -echten- Hitzschlag, als "Bürohengst" der solches nicht gewohnt ist :pfeiff:
 

Andi_

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#25
wuseline sagte :
Also dazu muss ich jetzt aber sagen ich bemerk schon das positive aber bei unserer ARGE gibt es nix positives was ich berichten könnte.
Wenn man das so liest, scheinen die sich auf euch eingeschossen zu haben. Hinsichtlich der Vorstellungsgespräche ist die Beweislage ohne Zeugen natürlich ungünstig. Ich würde ein Gesprächsprotokoll führen und es nach Möglichkeit vom Arbeitgeber abzeichnen lassen. Sieht zwar doof aus, ist aber die einzige Möglichkeit später klare Beweise zu haben.

Hat dein Anwalt die Zeitarbeitsfirma um Stellungnahme ersucht? Wer weiß, ob die das Behauptete tatsächlich gesagt haben? Wie du deinen SB beschreibst, hat der das vielleicht auch einfach frei erfunden? Wenn nicht, sollte man klären wie die widersprückliche Erinnerung deines Mannes und die des Arbeitgebers zustande kam.

Vielleicht hat der Arbeitgeber auch einfach den Gesprächspartner verwechselt, was bei dutzenden täglichen Bewerbungsgesprächen ebenfalls nicht auszuschliessen ist?
 

Quirie

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#26
wuseline sagte :
.....
Ist ja noch nicht zu ende kommt jetzt ja noch mehr: Am 30.06.06 läuft die Kürzung für den Verwaltungsakt aus und ab 01.07.06 setzt die neue ein. Und das aufgrund des gleichen Mitarbeiters der uns die erste Kürzung reingewürgt hat. ......
Das ist ganz einfach, Wuseline, diese Maßnahmen haben "Beugecharakter". Man will Euch damit zwingen, den Anordnungen zu folgen. Das wird so lange weitergehen, bis Ihr die Sache akzeptiert habt oder ein letztinstanzliches Gericht die Kürzung aufgehoben hat.

Irgendwie seid Ihr auch ein Stück weit "vom Pech verfolgt". Was Ihr da auch anpackt, es endet in Stress.

Habt Ihr schon mal überlegt, wie Ihr das ändern könnt ( damit meine ich nicht, zu allem "Ja und Amen"sagen).

Aber wenn Dein Mann den Spieß mal umkehren würde, sich ein paar Notizen machen würde, was er kann und was für ihn Sinn macht und mit dem Zettel zu seinem FB marschieren würde. Und dann von ihm verlangen würde, er solle ihn dahingehend beraten und vermitteln. Zum Beispiel.

Vielleicht bringt es nicht, aber wer weiss? :twisted: :twisted:
 

wuseline

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#27
Das problem liegt an dem Sachbearbeiter und meinem Mann die können nun mal nicht miteinander. Das ist dem Arbeitsamt bekannt und auch der Arge. Aber er landet immer wieder bei dem.

Ich seh wirklich nur noch den Ausweg den Sachbearbeiter auf Beamtenmissbrauch zu verklagen dann muss die Arge einsehen das die beiden nicht mehr zusammen arbeiten können. Der Sachbearbeiter hat sich so auf meinen Mann eingeschossen, weil er ihm zeigen will das er am längeren Hebel sitzt. Und das lassen wir uns aber nicht gefallen. Ist eine Kette. Aber wohl gemerkt der Sachbearbeiter ist auch nicht sehr kompetent gibt falsche Auskünfte und solche Sachen. Aber Montag haben wir eh einen Termin beim Anwalt.

Ich denke mal wenn der Widerspruch dagegen einleitet wird der Bescheid aufgehoben. Das ist einfach nicht haltbar Ausage gegen Aussage. Wie war das im Zweifgel für den Angeklagten :))

Ja aber das kommt dabei raus wenn man sich wehrt. Muss für viele ja Angst machen. Aber ich denke mal im Endeffekt lohnt es sich schon für seine Rechte zu kämpfen.
Und wir kämpfen weiter. Der kriegt uns nicht klein.Mal sehen wie das ist wenn er die Anzeige auf den Tisch hat.
Ich weiss nicht ob es an Beweisen reicht was wir haben aber die Anzeige läuft erstmal, damit sieht der das wir kein Spass machen.

Weiss einer wie lange das dauert bis über einen Antrag auf aufschiebenden Wirkung bzw. und eilantrag das die Sanktion aufgehoben wird dauert?? Sind jetzt schon 3 Monate wo wir warten.

Gruss wuseline
 

Quirie

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#28
wuseline sagte :
Das problem liegt an dem Sachbearbeiter und meinem Mann die können nun mal nicht miteinander. Das ist dem Arbeitsamt bekannt und auch der Arge. Aber er landet immer wieder bei dem. ......
Wuseline, wenn die "Chemie" zwischen den beiden so gestört ist, wie Du es beschreibst, kann Dein Mann verlangen, einem anderen Sachbearbeiter zugewiesen zu werden.

Steckt mal einen Teil Eurer Energie darein, das zu erreichen, Ihr Zwei. :mrgreen:
 

Andi_

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#29
wuseline sagte :
Das ist einfach nicht haltbar Ausage gegen Aussage. Wie war das im Zweifgel für den Angeklagten :))
Dein Mann ist nicht Angeklagter. Es gibt lediglich widersprüchliche Aussagen zwischen ihm und dem Arbeitgeber. Hier wird das Gericht im Zweifel eher den "neutralen" Aussagen des Arbeitgeber vertrauen. Darum auch der Tipp mit dem Gesprächsprotokoll.

Ansonsten hat @Quirie ja schon den entscheidenden Tipp gegeben. Bitte zur Vermeidung weiterer Rechtsstreitigkeiten die ARGE um einen neuen Fallmanager mit der Begründung, daß die nötige Vertrauensbasis durch die bisherigen Vorfälle nachhaltig gestört ist.

Vielleicht klappt es dann besser, was ich euch wünsche ;)
 

wuseline

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#30
Andi_ sagte :
wuseline sagte :
Das ist einfach nicht haltbar Ausage gegen Aussage. Wie war das im Zweifgel für den Angeklagten :))
Dein Mann ist nicht Angeklagter. Es gibt lediglich widersprüchliche Aussagen zwischen ihm und dem Arbeitgeber. Hier wird das Gericht im Zweifel eher den "neutralen" Aussagen des Arbeitgeber vertrauen. Darum auch der Tipp mit dem Gesprächsprotokoll.

Ansonsten hat @Quirie ja schon den entscheidenden Tipp gegeben. Bitte zur Vermeidung weiterer Rechtsstreitigkeiten die ARGE um einen neuen Fallmanager mit der Begründung, daß die nötige Vertrauensbasis durch die bisherigen Vorfälle nachhaltig gestört ist.

Vielleicht klappt es dann besser, was ich euch wünsche ;)
Du bist lustig wir haben schon bis nach Nürnberg geschrieben und um einen anderen Sachbearbeiter gebeten. Was sollen wir denn noch machen die geben uns einfach keinen anderen. Und mit dem Gesprächsprotokoll nützt uns jetzt auch nix mehr außerdem wollte mein Mann ja auch ne Bestätigung das er zu dem Termin gekommen ist noch nicht mal das hat er unterschreiben. Und wenn er zu einem Vorstellungsgespräch geht und direkt mit Gesprächsnotizen ankommt kann er den Job gleich vergessen. Und mal davon abgesehen was macht man denn wenn er die Notizen nicht unterschreibt. ??

Gruss wuseline
 

Andi_

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#31
wuseline sagte :
Du bist lustig wir haben schon bis nach Nürnberg geschrieben und um einen anderen Sachbearbeiter gebeten. Was sollen wir denn noch machen die geben uns einfach keinen anderen. Und mit dem Gesprächsprotokoll nützt uns jetzt auch nix mehr

Gruss wuseline
Kommt ganz auf das gute Gedächnis deines Mannes an.

Wenn der das Gespräch noch weitgehend im Wortlaut im Gedächnis hat, würde ich den Arbeitgeber einfach mit dem aus Gedächnis geschriebenen Gesprächsprotokoll konftrontieren. Das es "nur" ein Gedächnisprotokoll ist, musst du ihm ja nicht sagen. Er wird sich wahrscheinlich auch nicht mehr so genau erinneren, falls er kein eigenes Gesprächsprotokoll geschrieben hat.

Soweit ich @Quirie richtig verstanden habe gibt es einen Rechtsanspruch auf einen anderen Sachbearbeiter, sofern das Vertrauensverhältnis tiefgreifend gestört ist. Ist halt dumm, daß euer Anwalt gerade jetzt Urlaub macht. Ich habe auf Anhieb keine Rechtsgrundlage dafür gefunden, frage dazu bitte nochmal @Quirie.
 

alpha

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#32
Arania sagte :
[
Und ansonsten zu Dir persönlich und DEINER Art zu posten möchte ich mich nicht äußern
Ich entschuldige mich in aller Form öffentlich, mag an meiner Erregung gelegen haben. Hatte ein paar Probleme in letzter Zeit, was natürlich kein Grund ist, in einem etwas merkwürdigem Ton hier zu posten. Werde mich bessern. :)
 
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