EEJ - die schwarzen Schafe sind erkennbar

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larifari33

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Das ist nicht schlecht!
Nur mal angesponnen:
Ich gründe eine gGmbH (gemeinnützige GmbH) die sich "Arbeitslose in Beschäftigung gGmbH" nennt. Nun melde ich dem Arbeitsamt, dass ich Arbeitslose benötige, weil ich im öffentlichen Interesse zusätzliche Arbeitsplätze anbieten möchte. Auch biete ich den EEJ eine Weiterbildungsmöglichkeit an.
In 15 von 30 Stunden in der Woche lasse ich meine "Mitarbeiter" vor deren eigenen Haustüre und im Wald Müll aufsammeln, Hauptsache es entstehen keine zusätzliche Fahrkosten. 5 Stunden werden in Form von Beratungen (wie wehre ich mich gegen das Amt - wo finde ich Hilfe - ist Existenz noch zu retten usw.) verwendet. Für die restlichen 10 Stunden melde ich die Arbeitslosen EEJ in einem Fitnessstudio an, damit sie fürs Berufsleben fit gemacht werden; streng nach dem Motto "Fit statt Fett".
Jetzt das Rechenbeispiel: Ein EEJ ist im Monat 132 Stunden von der "Arbeitslose in Beschäftigung gGmbH" beschäftigt und erhält dafür ca. 240 Euro. Das Fitnessstudio nimmt der "Arbeitslose in Beschäftigung gGmbH" im Massenvertrag pro Kunde 20 Euro ab. Vom Arbeitsamt erhält die "Arbeitslose in Beschäftigung gGmbH" monatlich eine Pauschale von 300,-- Euro. Da das Amt ja stets darauf erpicht ist, seine "Kunden" in einen EEJ zu drängen, könnten so bundesweit etwa 5.000 EEJ entstehen.

• Der EEJ hat monatlich (Fahrtkosten bereits abgezogen) etwa 190,-- Euro mehr in der Tache. er kann 10 Stunden wöchentlich im Studio trainieren und lernt noch, wie er sich erfolgreich gegen Behördenwillkür wehren kann.

• Die "Arbeitslose in Beschäftigung gGmbH" macht einen monatlichen Gewinn (Gewinn = Umsatz minus Ausgaben - dazu zählt auch der Lohn) von ca. 180.000,-- Euro. Die selbstverständlich an Vereine wie Erwerbslosen-Forum-Deutschland gespendet werden.

• Die Sachbearbeiter der ArGen bekommen ein feuchtes Höschen, weil sie einem Arbeitslosen das Leben schwer gemacht haben.


Wer diese Idee umsetzt, ohne mich daran zu beteiligen, wird von mir eigenhändig ersch..sen! Und da mache ich keinen Spaß!



Der Haken bei der Sache ist ..... um eine GmbH zu gründen mußt du 20 000 € investieren , als Geschäftsanlage !.............. Aber wie sieht das ganze bei der Gründung eines Vereins aus ??? Natürlich dürfte dieser Verein nichts mit Arbeitslosen z tun haben ( wegen den Intressenkonflikts !) mir würde da eher was mit Kinder oder Ältern Menschen einfallen


Grüße aus München

Diktatur ist ein Staat, in dem das Halten von Papageien lebensgefährlich sein kann.Jack Lemmon (1)
08.02.1925 - 27.06.2001
US-amerikanischer Schauspieler
 

eAlex79

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"Gemeinnütziger Verein zur Entwicklungsförderung e.V."

Man insinuiert ja permanent dass "wir" dumm, arbeitsscheu, dreckig, schlampig, unpünktlich etc pp sind.

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x Alex
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Bruno1st

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@Borgi
Mit den eigenen Waffen schlagen, die Idee hatte ich auch schon.
Nur - wie stellst Du sicher, dass die EEJ sich nicht ausgenutzt fühlen?

Außerdem denke ich, das OK von der ARGE zu kriegen ist nur einem auserwählten Personenkreis vorbehalten. Zu denen gehört hier wohl keiner, nehme ich an.

zu dem "elitären" Personenkreis gehören sicher nur Verwandfte und alte Kumpane der ARGE Typen - die Pfründe sind schon lange vergeben

Wer soll durch das "g" begünstigt werden. Arbeitslosen helfen ist nicht gemeinnützig. Da könnte evtl. die Altersvorsorge für Überflüssige einspringen. Melde mich hierhit freiwillig zur Übernahme des Vereinsvorsitz.

das "g" bei einer "gGmbH" ist etwas anderes wie bei einem Verein - bei einer GmbH heißt es nur, daß kein Gewinn erwirtschaftet wird (so ungefähr) - wehalb z. B. ein Werkhof sich immer weiter vergrößert (durch Neukäufe wird der Gewinn auf Null gerechnet un dirgendwann kaufen die GEschäftsführer zusammen mit ARGE GS und Bürgermeister alles für den sprichwörtlichen Appel und Ei - Mini Heuschrecken sozusagen, allerdings mit christlichen Anschein)

Anzug anziehen, Aktenköfferchen mitnehmen und so tun als wenn man Sklaven für Gratisarbeit braucht und man um Diskretion bittet und prompt schicken sie soviel wie Möglich.

Denke ich.
Genau und wenn du dann noch eine neunschwänzige Katze aus dem Köfferchen holst und P mal kurz durch die ARGE peitschst (zur Probe), wird jeder FM/SB schwach :)

Persönlich ist diese Idee ganz unterhaltsam - doch ich halte nichts davon, meine (Ess)Manieren auszugeben um mit Schweinen aus einem Trog zu fressen.

Deshalb schlage ich eher vor, herauszufinden, wie die Typen zusammenarbeiten, also zu welcher Herde sie gehören.

Als ich erfahren habe, daß z.B. die lokale Caritas über einen angeschlossenen Verein 25 1€J Plätze bereithält, kam es mir vor wie in einem schlechten Stück. Wie ein Gefängnis freie Zellen bereithält, hält hier eine "christliche" Organisation 25 Vollstreckungsplätze bereit, falls ein Bedürftiger wieder "Zucht und Ordnung gegenüber der Obrigkeit" lernen muß. Prangern wir also lieber an, welche Firmen 1€J ausnutzen und wieviel Geld diese Zwangsmaßnahmen tatsächlich kosten und wie sinnlos sie sind.
 

Borgi

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Hm.. schade, dass Ihr alle aus NRW zu sein scheint :-D

Meine Vorstellungen waren zugegebenermaßen nicht so humorvoll wie die von Borgi... nee, ganz ernst gemeint. Ich stelle mir aber nicht so einen Verein vor, der sich wie so viele andere auch nur selbst an den Arbeitslosen bereichern würde, indem er ihnen verhasste EEJ's auf's Auge drückt und dafür die staatliche Förderung einkassiert; davon gibt es weiß Gott mehr als genug. Die, die sich zusammenfinden würden, täten dies als Gleichberechtigte, und natürlich auf ganz freiwilliger Basis. Es könnten ganz einfach Leute sein, die man üblicherweise in (an sich sinnvolle) EEJ's im Altenheim zwingt, und denen es in erster Linie darum gehen würde, die alten Menschen (und auch sich selbst) zu entlasten - statt der Altenheime.

Es wäre doch die gleiche Tätigkeit - man würde sich nicht bereichern, und der Staat würde nicht ärmer dadurch. Aber es wäre freiwillig - und das allein sollte doch schon allen zugute kommen.

Ist der Gedanke so untauglich?

Ne Ne Ne, und schon wieder einer der es nicht kapieren will ...

Es gibt einen Übererlös der "Arbeitslose in Beschäftigung gGmbH". Dieser wird gespendet an Vereine wie z. B. Erwerbslosen-Forum-Deutschland oder einem Verein, in dem nur Mitglieder aufgenommen werden, die Beschäftigte der "Arbeitslose in Beschäftigung gGmbH" sind. So fließt das Geld der ArGen abzüglich der Verwaltungskosten direkt an die Arbeitslosen zurück.

Hierbei geht es auch nicht nur ausschließlich um das Geld. Immer mehr Arbeitslose - wozu ich mich auch zähle - vereinsammen zunehmends. Soziale kontakte werden weniger.
Auch ist die durch EGV erzwungene ständige Erreichbarkeit damit teilweise ausser Kraft gesetzt, weil man ja "arbeiten" ist. Wer EEJer von der "Arbeitslose in Beschäftigung gGmbH" ist, der verbringt, so vermute ich mal ganz stark - viel mehr Zeit mit seinem "Arbeitgeber", weil es ihm Spaß macht. Immerhin wird dort durch die Überschüsse ein gutes Umfeld aufgebaut.
 

eAlex79

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Ich finde es nach wie vor eine ausgeprochen gute Idee. Probleme sind allerdings tatsächlich den Fuss in die Türen der ARGEn zu bekommen, 25.000 € zu sammeln ohne Sanktionen zu bekommen, und die schreckliche Verteiltheit (Gebietsmässig) die wir nunmal haben (als Lösung stelle ich für das letztere Onlinekommunikation vor, kenne mich bestens aus :icon_mrgreen: )

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x Alex.
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Borgi

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Zitat eAlex79
Ich finde es nach wie vor eine ausgeprochen gute Idee. Probleme sind allerdings tatsächlich den Fuss in die Türen der ARGEn zu bekommen, 20.000 € zu sammeln ohne Sanktionen zu bekommen,
Also um die lächerlichen 20.000,-- Euro mache ich mir die wenigsten Sorgen. Auch hätte ich keine Schwierigkeiten, um meine gGmbH den Leitern der ArGen begreiflich zu machen. Einzig Allein die Sorge einer eventuellen Anzeige wegen gewerblichen Betrugs könnte mich am Vorhaben hindern.
• Warum mir die 20.000,-- Euro keine Sorgen machen: Öffentlich Kredite (KfW) und "Spendenaufrufe" im Freundeskreis geben eine gute Starthilfe.
• Wie ich den Fuss in die Türe bekomme? Durch Öffendlichkeitsarbeit, gute Argumentation, Einsatzobjekte, Überredungskunst/Überzeugungskraft, notfalls mit Schmiergeldern.
• Eigentlich ist die Anzeige wegen gewerblichen Betrugs vielleicht doch nicht soooo schlimm, denn dann würden auch andere Organisationen überprüft und nicht mehr "gefördert" werden.
 

eAlex79

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Wieso Anzeige wegen Betrugs? Das schriftliche wird doch mit bösartigen Hintergedanken durch die ARGEn und Ämter so schwammig wie Möglich gehalten, sonst würden die "Träger" ja wie die Fliegen "bebusst".

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x Alex
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Tsolias

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Das sollte kein Vorwurf an Dich (Borgi) sein - soweit hatte ich Deinen Vorschlag schon kapiert. ;-)

.....Aber meine Idee klingt weeesentlich seriöser. :-D

Im Ernst - was meint Ihr, wie die ArGe reagieren würde, wenn man mit einem solchen Ansinnen vorsprechen würde? Ich meine - wenn ich seriös genug bin, um auf die Menschen im Altenheim losgelassen zu werden, muss doch das Gleiche für die alten Menschen außerhalb der Altenheime gelten ? Ich fände es halt wesentlich befriedigender, es auf diese Weise zu machen - wenn man eh sonst dasselbe tun würde. Und die Menschen, die sonst allein zuhause in ihren Wohnungen vor sich hin kümmern würden, wären bestimmt auch dankbar für ein wenig Hilfe und Gesellschaft. Kostet sie ja auch nichts... nur den Staat, der ja sonst das Geld an die Heime und Träger ausgibt.

Man bräuchte auch so gut wie kein Startkapital.... nur evtl. regelmäßig Fahrgeld und so - einen PC hat man eh... man wäre vielleicht anfangs erstmal ziemlich viel unterwegs, um "Werbung" zu machen.. und natürlich müsste man zunächst einmal andere, Gleichgesinnte zum Mitmachen finden.

Aber je länger ich jetzt überlege... ich höre schon die Gedanken: "Kann man denen denn überhaupt vertrauen? Alte, hilflose Menschen, ausgeliefert an "diese" Arbeitslosen... die kennen wir doch gar nicht..."..

..Argh.
 

Borgi

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Tsolias@

Und was ist an der "Arbeitslose in Beschäftigung gGmbH" unseriös? Unseriös sind doch die ArGen, die mit den Ein-Euro-Job Arbeitsplätze abbauen!

Die "Arbeitslose in Beschäftigung gGmbH" kann sich doch auch um Senioren kümmern, die noch in ihrer eigenen Wohnung leben. Das verstand ich unter anderem auch mit "helfende Hand".
Was bei mir ach sooo verwerflich sein könnte ist, dass die ArGen mit ihren eigenen Waffen geschlagen, und die ausgebeuteten Arbeitslosen für 12 Monate ein besseres Leben haben.

Die arbeiten in Altenheimen sind praktisch immer illegal....
So sehe ich das auch. Im Altenheim sind die Pfleger stets im Stress und unterbelegt. Die Chefs der Altenheime aber brauchen kräftige Elefanten, um das Geld im Keller zu halten.
Es wird schon seine Gründe haben, warum es so viele "häusliche Krankenpflege" gibt.
 

Tsolias

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Mir steht es kurz bevor.... ich habe am Montag einen Termin bei der Hamburger Arbeit. Ich habe noch nie einen EEJ machen müssen bisher, aber 2 Praktika im Altenheim absolviert. Nichts mit Pflege allerdings... da würde ich mich auch weigern. Gleiches gilt für andere Tätigkeiten, die für mich auf den 1. Blick "rechtswidrig" - also nicht zusätzlich wären. Ich HASSE diesen Zwang, das macht mich, ungelogen, total krank. - Allerdings komme ich so schon kaum mit meinem Geld zurecht, und ich habe Angst vor Kürzung. Ich versuche mich im Moment zu motivieren, ich habe Angst, dass wenn ich das nicht schaffe, ich irgendwie ausraste. Einfach aufgebe oder so. - Ich würde darauf bestehen, "nur" solche Tätigkeiten auszuüben, wie in meinen vorigen Posts erwähnt. Glaubst Du wirklich, dass man sich dagegen wehren kann? Könnte?
 

Borgi

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Spätestens nachdem die erste Oma einen "Unfall" hatte brauchst du nicht mehr dort arbeiten.
Warum sonst wurden Salmonellen & Co geboren?
 

Tsolias

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@ Borgi

Es ist halt eine Vertrauensfrage, ob man es als seriös oder als unseriös ansehen würde. Im Gegensatz zu Dir war mir bei meiner Idee z.B. nicht die Befürchtung in den Sinn gekommen, mich irgendwie in anderen Augen evtl. strafbar zu machen. - Allerdings denke ich ja jetzt auch, dass man auch da auf große, vielleicht unüberwindliche Vorurteile stoßen würde.

Alles Scheiße.
 

eAlex79

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@tsolias

Also pass auf mit dem Altenheim dass sollte die genügend Möglichkeiten der Gegenwehr etc einräumen, es gibt wirklich keine gemeinnützige, zustätzliche Tätigkeiten dort die dem rechtlichen Rahmen des 1 € Jobs gerecht würde.

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x Alex
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Tsolias

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@ Borgi

Da hast Du vermutlich Recht. Gibt es eigentlich auch Ein-Euro-Juristen? ;-)
Ohne gute rechtliche Absicherung käme man vermutlich wirklich in Teufels Küche, selbst ohne eigenes Zutun.

@ Alex

Du meinst tatsächlich, Spazierengehen, Spielen, Vorlesen etc. (ich würde wirklich nur solche Tätigkeiten ausführen) wären nicht im Sinne der EEJ's zusätzlich? Das sind Dinge, die normalerweise von Praktikanten, Ziwis, Angehörigen oder ehrenamtlich erledigt werden und sonst wohl nicht; ich werde auf jeden Fall auf eine detaillierte vorherige Zuweisung bestehen, wo nur solche Aufgaben aufgeführt werden, ansonsten trete ich den Job wohl nicht an. Und wenn Betten machen, Essen anreichen, Begleiten zur Toilette oder sogar Mithilfe bei der Pflege u.Ä. verlangt würde, also irgendwelche Dinge die für den Betrieb unerlässlich sind und einfach erledigt werden MÜSSEN (im Rahmen der Praktika habe ich solche Sachen teilweise auch gemacht, und es war auch okay), würde ich mich jetzt auch weigern. Auch wenn es Kürzungen nach sich ziehen würde. Aber diese Politik werde ich nicht unterstützen. Ich hoffe nur, dass ich nie gezwungen sein werde zu klagen, weil ich dazu die Nerven wohl nicht mehr habe.
 

eAlex79

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Tsja es sollte immer eine professionelle psychosoziale Betreuung geben durch ausgebildete Fachkräfte die sollten das was Du aufzählst tun, es geht ja net nur um unangeleitetes Spielen mit den süssen Alten und rumkutschieren im Garten. Und zwar gegen Gehalt. Das nennt sich dann z.B. Bereichübergreifender Dienst etc pp. Hat ein Heim das nicht? Dann wird's Zeit das RTL + Co. statt über uns zu Hetzen mal wieder einen Bericht über ein Heim "unter aller Sau" machen.

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x Alex
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PS

Wenn Du es gerne machen möchtest (was ich mir ja vorstellen kann) dann lass Dich besser offiziell Ehrenamtlich darauf ein, freiwillig eben ohne Zwang und mit eigener Zeiteinteilung, bei einem Heim Deiner Wahl und lass Dir von Deinem Sachbearbeiter mal die rechtlichen Grundlagen dafür erklären warum Du dann noch einen 1 € Job machen sollst. Dürfte schwierig werden für ihn.

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x Alex
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ExitUser

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Gute, legale und sozial vertretbare Tipps, wie man sich als H4/EEJ etwas auf die Beine stellen und sich mehr oder weniger selbstständig machen kann findet man bei:

Dieter Kerschkamp
"Besser leben mit der Hartz IV-Falle"
Ein Handbuch für Kämpfer
bei Moevig Verlag
ISBN10: 3-8118-1906-2
€ 7,95

Da gehts u.a. um Gründung von gemeinnützigen Vereinen ohne Kapital.
Ist ausserdem auch sehr amüsant zu lesen.

LG
 

Vishay

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Ich habe mal eine Frage zu einer "gemeinnützige" GmbH.

Diese "Firma" beschäftigt EEJ um z.b Umzüge durchzuführen.
Eine Bekannte musste z.b für das Amt 3 Kostenvoranschläge von Umzugsunternehmen erbringen. Darunter auch einen von dieser Aufbaugilde. Ein anderem Unternehmer der einen Kostenvoranschlag erstellte, meinte das er den Auftrag eh nicht bekommen würde, weil die Preise dieser Aufbaugilde nicht zu unterbieten wären. Was ja auch einleuchtend ist da, die Aufbaugilde z.b für 4 Mann + grossen LKW nur 60,-€ pro Stunde berechnet.
Somit zerstören die aber doch die "normale" Arbeitsplätze. Und wo soll so was gemeinnützig sein ?
Auf deren Homepage sieht man das, die unter anderem Dinge wie Aktenvernichtung, Gartenpflege, Kurierfahrten usw. übernehmen.
https://www.Aufbaugilde.de / Dienstleistungen
So was kann doch nicht rechtens sein.. oder doch ?

Kann mir vll jemand sagen (vll auch den einen oder anderen Link geben) wie es sich eigentlich mit so einem EEJ verhält. Also kann man gezwungen werden zu einem EEJ ? unter welchen Voraussetzungen muss man keinen machen ? z.b habe ich was von einer Ehrenamtlichen Tätigkeit gelesen.
Ich habe hier im Forum schon etwas gestöbert, aber so richtig schlau bin ich daraus noch nicht geworden.

Gruss
 

eAlex79

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Nein kann man nicht -> Illegal

Zoll benachrichtigen wegen Schwarzarbeit

Kennst Du jemanden der da arbeiten muss? Auf Arbeitsvertrag und Nachzahlung des üblichen Lohnes für die Zeit der bisherigen Tätigkeit klagen.

Den Rest der Branche am Ort dazu befragen und informieren z.B. über dieses Forum damit die sich ihrer Konkurrenz auch mal erwehren können.

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x Alex.
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lilaz

Accountproblem bitte Admin informieren.
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Ich habe mal eine Frage zu einer "gemeinnützige" GmbH.

Diese "Firma" beschäftigt EEJ um z.b Umzüge durchzuführen.
Eine Bekannte musste z.b für das Amt 3 Kostenvoranschläge von Umzugsunternehmen erbringen. Darunter auch einen von dieser Aufbaugilde. Ein anderem Unternehmer der einen Kostenvoranschlag erstellte, meinte das er den Auftrag eh nicht bekommen würde, weil die Preise dieser Aufbaugilde nicht zu unterbieten wären. Was ja auch einleuchtend ist da, die Aufbaugilde z.b für 4 Mann + grossen LKW nur 60,-€ pro Stunde berechnet.
Somit zerstören die aber doch die "normale" Arbeitsplätze. Und wo soll so was gemeinnützig sein ?


Hallo Vishay

Ich habe ein schönes Beitrag gefunden, dass das Treiben einer gGmbH sehr deutlich beschreibt. Wer die hintermänner sind kann man sich leicht ausmalen.
Unter http//www.myblog.de/sportlehrerin kannst du es finden. Ein wunderbarer Tagebuch eines HarzIV Jobbers!
 
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ExitUser

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Da hast Du vermutlich Recht. Gibt es eigentlich auch Ein-Euro-Juristen? ;-)


Ja, gibt es. In Frankfurt/Main gibt es einen 1-Euro-Job, dessen Tätigkeitsbeschreibung "Rechtsanwalt/Rechtsanwältin" lautet.

Zusätzlich und gemeinnützig natürlich.

Der Massnahmenträger ist eine Privatklinik.

Den Rest der Branche am Ort dazu befragen und informieren z.B. über dieses Forum damit die sich ihrer Konkurrenz auch mal erwehren können.

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x Alex.
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absolut richtig - Umzugs- und Alternpflegedienste sind die klassiker, wo es sich wirklich lohnt, solhce Massnahmenträger gegen legal arbeitende Unternehmen am Ort auszuspielen.
Das müssten nur endlich mal mehr Leute in Deutschland auch wirklich machen!
 
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AW: Ein-Euro-Job - die schwarzen Schafe sind erkennbar

Ich hab erst neulich gesehn, dass die NOA auch mit drin ist, Das ist wohl bei uns die mit einzige Stelle, über die man diese Jobs vermittelt bekommt (die bekommt man hier garnicht vom Berater selbst, sondenr grundsätzlich erst von dieser NOA).
Ok, schwarzes Schaf, dachte ich mir schon...aber was genau fange ich jetzt damit an? Ich weiß, wie ich diese Schwarz/Sklavenarbeit vielleicht verhindern kann, aber die kriegen ja trotzdem ihre dicke Kohle rein.
Über diese Machenschaften der NOA hat ja schon unsere Zeitung berichtet....und? Trotzallem seh ich jeden Tag irgendwelche Leute rumrennen die z.b ne Parkbank bewachen mit NOA-Schildchen...

*grübel*
Wenn mal mehr mitmachen würden bei ner Petition, die man jederzeit einreichen kann beim Bundestag z.B, denn damit kann man scheinbar schon einiges bewegen (laut Aussage einiger Ämter, die da wohl schon ins straucheln kommen), aber ok:
"man kann ja eh nix dran ändern, also mecker ich lieber weiter rum"

:eek:

ach übrigens ne kleine Anekdote
das erste, was als Frage kam, als ich da reinkam:
"was hamse denn gelernt?"
Ich frag mich immer wieder, wieso das irgendwie von Interesse sein sollte, was ich vor 19 Jahren gelernt habe??
Als ich dann gesagt hab, dass ich den Beruf niemals ausgeübt hab und auch körperlich überhaupt nicht (mehr) kann, kam dann nur: "och naja, dann kriegens halt was in der Art, aber leichter"
Die sind wirklich nur strunsdumm dort.
Ich war zum Glück klüger und bin immer wieder rausgekommen, mein Berater hat nach ner Weile auch aufgegeben :icon_party:
 
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