EEJ-Angebot direkt v. priv. Träger ohne EGV - zulässig? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Sulyan

Elo-User*in - temp. eingeschränkt
Startbeitrag
Mitglied seit
20 August 2006
Beiträge
1
Bewertungen
0
Hallo zusammen,

am Freitagmittag habe ich (älter als 25) eine sehr kurzfristige Einladung zu einem Vorstellungsgespräch am Montag für einen EEJ aus dem Briefkasten gefischt.
Diese Einladung wurde mir direkt vom Träger, einer Wirtschaftsfachschule!!! (m.E. freie Wirtschaft), zugesandt.

Bisher wurde mit mir keine Eingliederungsvereinbarung abgeschlossen, und die BA hat mich in dieser Sache auch nicht angeschrieben. Ist das zulässig?

Sind denn einer privaten Wirschaftsfachschule (als Ergänzungsschule anerkannt) nicht vorrangig Profitinteressen zu unterstellen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein privatwirtschaftliches Unternehmen das Kriterium der Gemeinnützigkeit / des öffentlichen Interesses erfüllt.

Dieses Vorgehen scheint bisher einzigartig zu sein, jedenfalls habe ich hier im Forum nichts vergleichbares gefunden.

Mir ist nicht klar, wie ich mich verhalten soll. Kann mir die Leistung gekürzt werden, falls ich den Termin nicht wahrnehme?

Gruß, Sulyan
 
E

ExitUser

Gast
Einfach nicht hingehen und so tun als sei nichts gewesen, ist die schlechteste der Lösungen.

Ob nun diese Wirtschaftsfachschule ein gemeinnütziger Träger oder eine staatliche oder private Einrichtung ist, kann dir so einfach sicher niemand sagen.

Inzwischen sind die EEJs den AB-Maßnahmen und anderen Förderinstrumenten des 2. Arbeitsmarktes gleichgestellt. So ist eine Eingliederungsvereinbarung nicht mehr Vorbedingung für die Teilnahme an einer solchen. Jedenfalls sehen es die Argen so.

Um nun diese MAE ablehnen zu können, muß du herausfinden, ob sie gegen die Vorschriften verstößt. Dann kannst du nach Antritt wenn es kurzfristig ist, dagegen vorgehen. Evtl. kannst du dich in einen regulären Arbeitsplatz einklagen. Welche dieser Möglichkeiten zutreffen könnte, entscheiden die ganz speziellen Kriterien der angebotenen Beschäftigung mit Mehraufwandsentschädigung.
 

C20LET

Neu hier...
Mitglied seit
13 Oktober 2006
Beiträge
11
Bewertungen
0
Sulyan meinte:
Hallo zusammen,

am Freitagmittag habe ich (älter als 25) eine sehr kurzfristige Einladung zu einem Vorstellungsgespräch am Montag für einen EEJ aus dem Briefkasten gefischt.
Diese Einladung wurde mir direkt vom Träger, einer Wirtschaftsfachschule!!! (m.E. freie Wirtschaft), zugesandt.

Bisher wurde mit mir keine Eingliederungsvereinbarung abgeschlossen, und die BA hat mich in dieser Sache auch nicht angeschrieben. Ist das zulässig?

Sind denn einer privaten Wirschaftsfachschule (als Ergänzungsschule anerkannt) nicht zu unterstellen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein privatwirtschaftliches Unternehmen das Kriterium der Gemeinnützigkeit / des öffentlichen Interesses erfüllt.

Dieses Vorgehen scheint bisher einzigartig zu sein, jedenfalls habe ich hier im Forum nichts vergleichbares gefunden.

Mir ist nicht klar, wie ich mich verhalten soll. Kann mir die Leistung gekürzt werden, falls ich den Termin nicht wahrnehme?

Gruß, Sulyan
hallo

bei uns ist es normal, dass die tn von dem bildungsträger der die EEJ maßnahmen betreut die einladung bekommt. Wenn ein tn nicht erscheint wird dies an die arge gemeldet und es folgt in der regel eine kürzung. zum thema gemeinnützigkeit es giebt auch bildungsträger die rein privat sind und maßnahmen für agenturen und argen durchführen z.b. wenn der bildungsträger dich nur in einen gemeinnützigen EEJ vermittelt ist das völlig in ordnung. bei den agenturen u. argen werden in der regel alle maßnahmen ausgeschrieben die bildungsträger können dann ihr angebot abgeben, in der regel erhält der billigste bildungsträger den zuschlag ob der träger privat ist oder nicht spielt keine rolle nur der preis zählt.
tn= teilnehmer
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben Unten