EDWORK - Stelle existiert nicht(?) (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Gitarrero

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Hallo Forum,

hatte gestern tatsächlich einen Vermittlunsvorschlag des Jobcenters im Briefkasten, bisher kenne ich das nur aus Erzählungen :icon_eek:.

Allerdings sind da einige Sachen etwas komisch, weshalb ich nun nicht wirklich weis, was ich damit anfangen bzw. wie ich mit dem Stellenangebot umgehen soll. Vielleicht hat hier ja jemand Erfahrung damit.

Es handelt sich um eine recht einfache Arbeit (die wirklich jeder machen könnte, der nicht gerade in der Förderschule durchgefallen ist. Keine besonders qualifizierte Tätigkeit für Fachkräfte) im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung (Zeitarbeit). Diese Tätigkeit wurde von mir schon einmal ausgebübt (allerdings nicht über Zeitarbeit), weshalb mein Vermittler mir wohl auch diesen Vorschlag gesendet hat. Den Job an sich würde ich machen, würde mir sogar Spaß machen, keine Frage.

ABER, was komisch ist:

In dem Vermittlungsvorschlag steht nur viel blabla über Edwork, sie hätten 33 Niederlassungen in ganz Deutschland, wären eines der größten Unternehmen etc... jedoch keine konkrete Postadresse unter der man sich bewerben soll. Es heist nur, sie freuen sich über meine persönlichen Bewerbungsunterlagen, bevorzugt über deren eigene Stellenbörse im Internet.

Nun war ich also auf deren Webseite. Die besagte Stelle konnte ich dort beim besten Willen nicht finden (die Seite ist aber auch schwer unübersichtlich). Um mich jetzt bewerben zu können müsste ich mich in deren Jobbörse registrieren und ein Nutzerkonto einrichten. Die einzige mögliche Bewerbungsart wäre scheinbar die Initiativbewerbung, da die beworbene Stelle nicht in deren Jobbörse aufgeführt ist (jedenfalls konnte ich sie nicht finden - und ich habe wirklich gesucht).

Dazu kommt, die Stelle ist bis zum 31.12.2012 (ja, 2012, kein Schreibfehler) befristet (angeblich Chance auf Übernahme). Bezüglich Einstellungsdatum und Gehalt steht da nur, ich solle meinen frühstmöglichen Eintrittstermin und meine Gehaltsvorstellungen in meiner Bewerbung angeben.

Was soll ich davon jetzt halten? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Wollen die nur Initiativbewerbungen erzwingen oder was ist da los?
 

Ein Hartzianer

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Vermutlich läuft es auf Daten sammeln hinaus. :icon_kinn:
Der Bewerbungsweg läßt die auch (scheinbar) keine Chance,
Daten wie Telefonnr., Elektropostadresse usw. für dich zu behalten.
Wenn du denn meinst, dich dort bewerben zu müssen
-wovon ich leicht abrate- benutze eine Trashmail-Adresse.
Telefonnr. gibts dann natürlich nicht.
Sei geizig mit deinen Daten !

Habe das hier noch gefunden:
Die EDWORK-Stellenbörse entspricht allen Vorschriften des Datenschutzes und des AGG und wird nach dem jeweils neuesten Stand des Wissens gegen elektronische Angriffe geschützt. Bewerber haben die Möglichkeit, Ihr Profil zu verändern oder wieder zu löschen, Unternehmen erhalten unter anderem die Garantie, dass sie mit der Nutzung der EDWORK-Stellenbörse nicht automatisch auch weitere Geschäftsbeziehungen.
Ja, löschen kann man es wohl, aber das gibt keinerlei Sicherheit,
daß man nicht doch noch im Pool steht. Vorsicht !

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Humor haben die Leute auch noch.
Für meinen Teil würde ich kein Wort von glauben. :icon_evil:
 

Gitarrero

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Also, diese eine Tätigkeit die mir eben vermittelt werden soll, die würde ich sofort annehmen. Allerdings will ich dann natürlich nicht statt dessen zu schlechtesten Bedingungen irgendwo anders landen :icon_evil:

Es ist halt ein Vermittlungsvorschlag von meinem zuständigen Arbeitsvermittler. Mit Rechtsfolgenbelehrung. Also werde ich mich da wohl bewerben müssen. Aber halt eine "Stellenausschreibung" ohne genaue Nennung des Arbeitbeginns und ohne Gehaltsangabe (geben Sie bitte ihr mögliches Eintrittsdatum und ihre Gehaltsvorstellungen an) für die man sich auf einer Webseite bewerben soll, auf der diese Stelle garnicht existiert... schon merkwürdig. Und befristet bis Ende 2012... hmmm...

Wie sieht das denn aus, wenn ich mich wirklich nur konkret auf diese eine Stelle bewerbe und evtl. nachfolgende Angebote dieser ZA dann ablehne? Kann mir daas Jobcenter deswegen dann Ärger machen?
 
E

ExitUser

Gast
@Gitarrero , ich habe auch mal die Aufforderung bekommen mich zu bewerben .

Jedoch war hier die Grundbedingung der Firmen ein Vermittlungsgutschein . Hier war der SB wohl nur wichtig mich zu sanktionieren wenn ich hier niicht auf die Angebote reagiert hätte !

Diese Angebote waren haarstäubend . Abrucharbeiten für einen + 60 jährigen . Die anderen Angebote waren genauso hirnrissig !

Den Vermittlungsgutschein hat dann eine andere SB erstellt . Nachdem sich sich darüber kundig gemacht hat ob ich überhaupt einen Anspruch darauf habe .

Hiermit guten willen gezeigt .....:biggrin:

Auf alle Angebote einer ZA würde ich verhalten reagieren = Arbeitszeit , Fahrtkosten , Sicherheitsschuhe + Kleidung , Ausfallzeiten sollten hier klar geregelt sein !
 
E

ExitUser

Gast
War/ist bei mir ähnlich.
Die Dame in der Auskunft der ZAF konnte bei meinem Anruf die
besagte Stelle vom Vermittlunsgvorschlag nicht finden.
Diese Woche habe ich ein Gespräch mit der Personaldisponentin.

Ich denke mal, dass es bei ZAF gang und gäbe ist alle möglichen und
nicht existierenden Stellen für möglichst viele Stadtgebiete
auszuschreiben, in dem sicheren Wissen, das irgendein SB darauf
abfahren und einen VV schicken wird.

Und wenn man dann in die Fänge der ZAF gerät, ist das dann
vermutlich der ominöse "Klebeeffekt" :biggrin:
 

gelibeh

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Und wenn man dann in die Fänge der ZAF gerät, ist das dann
vermutlich der ominöse "Klebeeffekt"
Du musst Dich nur auf die bestimmte Stelle bewerben. Du musst nicht zustimmen in irgendeinem Bewerberpool zu landen.
 
E

ExitUser

Gast
Mangels Erfahrung stellt sich mir folgende Frage:

Ich gehe davon aus, dass ich einen generellen Arbeitsvertrag
unterschreibe und nicht einen, der sich explizit auf die ausgeschriebene
Stelle beschränkt. Richtig?
Ein Rücktritt aufgrund eines Abschlußes unter falschen
Voraussetzungen dürfte dann nicht so einfach sein.
Falls es sich also "kurzfristig" herausstellt, dass die ausgeschriebene
Stelle doch nicht existiert, wie ist dann zu handeln?
 

Gitarrero

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Über Google habe ich das Stellenangebot nun doch gefunden. War aber schon wirklich sehr gut versteckt. Wer nicht gezielt danach sucht, der findet es sicher nie.

Trotz allem, befristet auf nur 2 Monate, kein konkreter Eintrittstermin, keine Gehaltsangabe und auch keine genauen Angaben über den Entleiher. Bewerbung bevorzugt durch Registrierung mit vollständigen Daten. Gefällt mir irgendwie nicht :icon_kinn:

Bei der Stellenausschreibung auf deren eigener Seite habe ich nun aber auch eine Bewerbungsadresse gefunden. Am anderen Ende von Deutschland. Aber auch eine betreuende Stelle bei mir vor Ort. Da werd ich mal eine E-Mail-Bewerbung hinschicken und schauen, was dann passiert. Eine solche E-Mail liese sich dann im Zweifelsfall auch im exakten Wortlaut nachweisen, Daten auf dem Server der ZA nur bedingt bis garnicht.

Ich werde dann wieder berichten, was daraus geworden ist.
 

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Hallo

du bist nur verpflichtet dich per Post zu bewerben zu nichts anderem.
Niemand kann dich zwingen deine Daten in irgendwelchen ominösen Webseiten einzugeben.
Das die ZAF keine Schriftlichen Bewerbungen will bzw die Adresse nicht angibt halte ich für unseriös.

Ich habe gesehen auf der Webseite sind die Standorte mit deren Adressen genannt.
Dort eine schriftliche Bewerbung mit Anschreiben und Lebenslauf hin.

Aber ohne Mailadresse und keine Telnr und kein Bild


Somit hats du deine Pflicht erfüllt


Gruß Uwe
 

Gitarrero

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Habe mich jetzt gestern per E-Mail direkt an die Mailadresse der örtlichen Niederlassung beworben, mit allen geforderten Unterlagen.

Nach nur 20 Minuten bekam ich einen Anruf, es würde sich exakt um den gleichen Entleiher handeln, bei dem ich früher schon einmal war. Ich wäre also perfekt. Da ich aber leider kein Auto mehr habe komme ich für die Stelle nicht in Frage und man könne meine Bewerbung leider nicht berücksichtigen. Man würde mir noch eine Mail deshalb schicken.

Eine Stunde später habe ich dann sogar eine E-Mail bekommen mit einer Absage, die ich dann dem Jobcenter zeigen könnte bei Problemen. Das wars (vorläufig jedenfalls).

Alles in allem dann doch recht problemlos.
 
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