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Ebay

Status
Nicht offen für weitere Antworten.

Sandra

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
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#1
Hallo ihr Lieben,

nachdem mir schon einmal geholfen wurde, hoffe ich auf eine weitere Antwort.

Meine ARGE wird vorraussichtlich im März (bis dahin läuft ja alles) die Kontoauszüge der letzten 3 Monate verlangen. Am Anfang des Jahres habe ich bei Ebay etwas verkauft´und der Betrag wurde auf mein Konto überwiesen.

Kann ich dadurch Probleme bekommen?Ich handel selbstverständlich nicht gewerblich, habe gebrauchte Bücher aus meiner Studienzeit versteigert.

Falls das in Ordnung sein sollte, wieviel darf ich denn durch Ebay "verdienen"? Oder darf ich private, gebrauchte Sachen aus meinem Haushalt einfach nicht verkaufen?

Liebe Grüsse, Sandra
 

wolliohne

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#2
Jede Einnahme ist anzugeben!

Hallo Sandra,

lass Dich nicht erwischen!
3 Monate Konto Auszüge ist Unsinn,lege den letzten Auszug vor zu mehr bist Du nicht verpflichtet!
Und dann auch nur die für die ARGE relevanten Daten alles andere kann geschwärtzt werden.

Schöne Grüße von Uns.
 
E

ExitUser

Gast
#3
Oder darf ich private, gebrauchte Sachen aus meinem Haushalt einfach nicht verkaufen?
Doch verkaufen darfst du alles, aber es zählt als Einkommen.
 

Sandra

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
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#4
Hallo,

wahnsinn, vielen Dank für die Antworten. Schon komisch, dass man selbst bei solchen Sachen ( die während meines Studiums ohne Hartz4 ganz normal waren) 1000x überlegen muss.

Naja, danke nochmals! :stern:

LG,
Sandra
 

wolliohne

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#5
Gerne geschehen!

Bitte empfehle Uns weiter,
vielleicht kannst Du ja Unseren Fleyer per Download ausdrucken und i. Deinem Bekanntenkreis verteilen.

Alles Gute Sandra!


Wir schaffen Arbeitsplätze
b.d. SG
 

heuschrecke

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#6
Flyer kommt von to fly.

Die gerichtliche Klärung, ob private eBay-Verkäufe tatsächlich ein Einkommen oder nicht doch nur eine simple Vermögensumwandlung darstellen steht meines Wissens nach wie vor aus...
:|

Sicher nicht zuletzt deshalb, weil die meisten wohl den Weg des geringsten Widerstandes wählen und selbst nichts bei eBay verkaufen, sondern IHR LAUT HARTZ4 ERLAUBTES EIGENTUM dann notfalls lieber verschenken...
:motz:

Meines Wissens sind aber auf jeden Fall bis zu 50Eur Einkommen jährlich durch irgendeine Bagatellklausel geschützt.
 

shamra

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#8
es gibt irgendwo eine bestimmung oder urteil ,ist schon länger her.
es ging allerdings um die steuerliche seite von ebay.
reine privatverkäufe gelten wie flohmarkt vom einkommen her.
 

Lübeck81

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#9
Heißt das, daß ich meine Klamottenkäufe nicht durch den Verkauf von alten Sachen mitfinanzieren darf?
Ich hab massig alte, abgetragene, bzw meist zu klein gewordene Sachen, die ich nicht mehr trage rumliegen und wollte diese verkaufen ("ibuy"^^)

Von dem "Gewinn" wollte ich mir die entsprechend dringend benötigten neuen Klamotten kaufen...

:?: :?: :?: :?: :?:
 

lilie1972

Elo-User/in

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#10
Wie sieht es eigentlich aus: Wenn ich bei Ebay etwas verkaufe, dann habe ich ja auch Ausgaben (Einstellgebühren, Verkaufsprovision), werden die gegen den Verkaufswert gegengerechnet. Wenn ich etwas bei ebay für 1,50 EUR verkaufe, dann kommen dazu ja noch Versandkosten, die der Verkäufer trägt und mitüberweist. d.h. zum Beispiel 1,50 EUR Verkaufspreis + 1,50 Versandkosten, dann bekomme ich 3 EUR überwiesen, die 3 EUR sind ja aber nicht das Einkommen, wenn schon dann ja nur die 1,50 EUR oder sehe ich das falsch? Muss man der ARGE eigentlich seine sogenannten ebay-Kontobewegungen vorlegen, wollten die von uns nämlich schonmal haben.
 

heuschrecke

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#11
Naja, das Problem ist, dass es dazu noch keine einschlägige Rechtssprechung gibt, erst recht keine eindeutige.

Mit anderen Worten: Normalerweise(!!) kann man natürlich die Kosten für Versand und eBay-Gebühren abrechnen, da diese ja kein Einkommen für dich darstellen. Aber wenn der "Fallbetreuer" ein bißchen weich in der Birne ist, musst DU das vorm Sozialgericht einklagen. Und viele haben auf sowas wegen 3 Eur fuffzich keinen Bock. Und genau das wissen auch die "Fallmanager".

Natürlich darf man seine Sachen statt sich auf diese Weise zum Narren halten zu lassen an befreundete Menschen verschenken. Die (wenn sie kein Hatz4-Opfer sind) dürfen die dann natürlich auch verkaufen oder sonstwas damit anstellen. Es darf halt nur kein Geld zu Dir zurückfliessen, denn das wäre ja dann nach "Sachbearbeiter-Weltanschauung" wieder Einkommen!!

Nach Einschätzung vieler Rechtsgelehrter hingegen ist es schlicht eine simple und durchaus zulässige Vermögensumwandlung. Solange man dadurch INSGESAMMT nicht mehr Geldvermögen hat, als man laut Hatz4 haben darf.
 
E

ExitUser

Gast
#12
Bei Ebay-Verkäufen lassen sich eine ganze Menge an Beträgen im Sinne von Werbungskosten absetzen (sofern man nicht die Werbungskostenpauschale vorzieht), insbesondere:


Porto
Verpackungsmaterial
Ebay-Gebühren
Die verschiedenen kostenpflichtigen Zusatzoptionen bei Ebay
Wegekosten (z.B. die Fahrkarte, um zur Post zu fahren oder den entsprechenden Absetzbetrag von 6 Cent pro Kilometer bei Kfz-Nutzung)
Anteilige Online-Gebühren
Zeitaufwand (für das Einstellen der Artikel, für Verpackung, Transport und Abwicklung des Verkaufs)
Einkaufspreis des verkauften Artikels (z.B. Nachweis durch Kassenbon)
Weiterhin können bei erzielten Einnahmen Beiträge zu öffentlichen oder privaten Versicherungen abgesetzt werden, sofern sie gesetzlich vorgeschrieben oder dem Grund und der Höhe nach angemessen sind (§ 11 II Nr. 3 SGB II). Falls keine realen Beiträge nachweisbar sind, kann bei der Einkommensbereinigung auf die Versicherungspauschale von derzeit 30,- EUR zurückgegriffen werden
Hierzu ist noch anzumerken, daß sporadisch anfallende Einkünfte nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 der VO zu § 13 SGB II in Höhe bis zu 50,- EUR im Jahr nicht als Einkommen anzurechnen sind.
http://www.fledisoft.de/forum_bshg_hartz/forum/zeige_beitrag.php?36/176
 
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