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ebay und ALG II

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sun2007

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#1
Ich habe in einige ältere threads geschaut aber mich würde interessieren, ob die neuere Rechtsprechung, die, wenn ich es richtig verstanden habe, dem ALG II Bezieher erlaubt, seine Steuerrückzahlung zu behalten (kein Gewähr!!) weil dies als Teil seines Vermögens betrachtet wird, auch auf ebay-Verkäufe angewendet werden kann, solange ich nur Privatverkäufe tätige, versteht sich (also mein Vermögen umwandle).

Wer weiß dazu neueres? Ich habe versucht, mich durch die alten threads durchzuwühlen aber ich habe wirklich den Eindruck, da weiß keiner was genaues und sie scheinen mir auch überholt.

Merci

sun
 

egjowe

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#2
sun2007 hat geschrieben
... auch auf ebay-Verkäufe angewendet werden kann, solange ich nur Privatverkäufe tätige versteht sich (also mein Vermögen umwandle).
zum ärger mit der arge kann hinzukommen:

einstufung als gewerblich bzw. unternehmerisch tätiger.
nämlich dann, wenn man als privatverkäufer mit entsprechender anzahl von bewertungen
als unternehmerisch tätiger von einem wettbewerbsverein oder anwalt eingestuft wird
und somit das uwg anwendung finden kann.
dann gilt das internetrecht (fernabsatzgesetz).
es droht eine abmahnung, wenn z.b. keine adressenkennzeichnung oder widerrufsbelehrung
im angebot angegeben wurde.

kommt die abmahnung von einem wettbewerbsverein ist man mit knapp € 200,- dabei.
kommt sie von einem anwalt, kann es schnell ein vielfaches werden.
kommt es zu einem gerichtsverfahren, kann es schnell im mittleren vierstelligen bereich enden.

einige ra's haben sich mittlerweile auf diese einnahmequelle spezialisiert.

siehe auch hier:

http://www.rettet-das-internet.de/abmahnung.htm


http://testberichte.ebay.de/RAUBRIT...0000922115?ssPageName=BUYGD:CAT:-1:LISTINGS:2


und hier
( unternehmer wider willen )

http://internetrecht-rostock.de/unternehmer-ebay.htm
 

Dopamin

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#3
zum ärger mit der arge kann hinzukommen:

einstufung als gewerblich bzw. unternehmerisch tätiger.
nämlich dann, wenn man als privatverkäufer mit entsprechender anzahl von bewertungen
als unternehmerisch tätiger von einem wettbewerbsverein oder anwalt eingestuft wird
und somit das uwg anwendung finden kann.
dann gilt das internetrecht (fernabsatzgesetz).
es droht eine abmahnung, wenn z.b. keine adressenkennzeichnung oder widerrufsbelehrung
im angebot angegeben wurde.

kommt die abmahnung von einem wettbewerbsverein ist man mit knapp € 200,- dabei.
kommt sie von einem anwalt, kann es schnell ein vielfaches werden.
kommt es zu einem gerichtsverfahren, kann es schnell im mittleren vierstelligen bereich enden.

einige ra's haben sich mittlerweile auf diese einnahmequelle spezialisiert.

siehe auch hier:

http://www.rettet-das-internet.de/abmahnung.htm


http://testberichte.ebay.de/RAUBRIT...0000922115?ssPageName=BUYGD:CAT:-1:LISTINGS:2


und hier
( unternehmer wider willen )

http://internetrecht-rostock.de/unternehmer-ebay.htm
Hallo egjowe,

wie jetzt??? Meine Bewertungen sind maßgeblich ob ich privat oder gewerblich verscherbele???(bin seit frag mich nicht wann bei ebay Mitglied...) Gut, noch ists im hunderterbereich also bestimmt weit wech von der Grenze...

Von diesem Abmahn-Raubrittertum habe ich auch schon gehört. Was ich bestimmt weiß, als Power-Seller geht man erst ab 300 Auktionen/Monat bzw. 3000 Euronen Monatsumsatz durch... Ab WANN man gewerblich Handel treibt, ich glaube eine feste Grenze gibt es da nicht wirklich, nur Einzelurteile...

Aber in wie weit das als Einkommen gewertet wird würde mich auch brennend interessieren.

Dopamin
 

sun2007

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#5
Was Ich Wirklich Wissen Will

ich halte diese abmahnungen durch irgendwelche winkeladvokaten, die privatverkäufer wider willen als unternehmer einstufen für rechtswidrig
DAS IST MEINE PERSÖNLICHE MEINUNG UND STELLT KEINE RECHTSBERATUNG DAR
und ich glaube auch nicht, dass die auf lange sicht damit durchkommen. spätestens auf eu-ebene wird meiner meinung nach gegen diese praxis entschieden. aber darum geht es in meiner anfrage auch nicht - obwohl ich einräume, dass es zusammenhängen könnte.

WAS ICH WIRKLICH WISSEN WILL, ist, was ich entgegnen kann, wenn der JobC ebay-verkäufe als einnahmen einstufen will. ich suche nach einem handfesten gegenargument, weil ich z. b. ein neues paar stiefel ersteigere und mein schuldenloch nun aus dem verkauf zweier alter paar stiefel decken will - nur als beispiel.

@arania: vielen dank - das einfügen deines zweiten links hat sich mit dieser nachricht hier überschnitten. dein erster link lässt sich übrigens nicht öffnen.

weiß jemand, WIESO hier e*b*a*y in ibääh umbenannt wird? muss ich das so machen aus rechtlichen gründen?
 

egjowe

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#7
@ sun2007

der link funktioniert deshalb nicht, weil der name des auktionshauses hier im forum automatisiert umgeschrieben wird.

kopiere den link in ein anderes programm, ändere dort den namen und kopiere ihn dann wieder in die adresszeile deines browsers.
dann müsste es klappen.

@ dopamin

du beziehst dich hinsichtlich der anzahl von angeboten/auktionen auf ein urteil aus coburg, das von juristischen experten des internetrechtes als krasses fehlurteil bewertet und angesehen wird.

grundsätzliches ist hiervon nicht abzuleiten.
andere gerichte haben privatleute mit 60-90 bewertungen (von käufern) innerhalb eines jahres als unternehmer eingestuft.
womit die abmahnung für rechtens erklärt wurde.
ende vom lied: kosten im guten vierstelligen bereich.

das einfach nur zum internetrecht.
den zusammenhang zum sgb habe ich dabei vollkommen ausgeblendet.
da ist ja auch noch nicht alles klar.
und es kommt wohl auf den verkauften gegenstand an.
 

Dopamin

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#8
Hallo egjowe,

ich hab zwar einen Juristen an der Hand, aber leider ist er keine Koryphäe was Internetrecht betrifft. Und da er weiss, dass ich viel Kram habe, den ich einstellen möchte (in vier Jahren sammelt sich vieles an...) hat er mich mal mündlich auf dieses Urteil hingewiesen. Ging da, glaube ich, um einen Menschen mit Kaufsucht der Ware bei Versandhäusern bestellt und sie dann im Internet verkauft hatte - bin mir aber DA nicht wirklich sicher... Ein anderes Mal hat er mich auf ein Urteil aufmerksam gemacht als Beteiligte: eine Firma die nur ich denke EINEN laden in Deutschland hat und einer Frau ne Abmahnung schickte, weil sie von DIESEM Label gebrauchte Klamotte verkaufen wollte (die sie von Verwandten aus den Staaten geschickt/mitgebracht bekommen hat)...

Ich habe NUR gebrauchten Kram im Angebot, mache mir daher WENIGER Sorgen (dass ich mir keine machen würde wäre gelogen...)...

Zumindest gibt es (vorerst) keinen Abzug vom Amt... :icon_daumen: DIESE Frage ist beantwortet Danke :icon_knutsch:

Dopamin
 

egjowe

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#9

Dopamin

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#10
Danke egjowe,

werde ich mir mal übers Wochenende zu Gemüte führen...

Ich habe nämlich wirklich keine Lust mir DESWEGEN Ärger aufzuhalsen... hab genug um die Ohren...

Dopamin
 
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